Chemie- und Pharmatechnologe Jobs

104 aktuelle Chemie- und Pharmatechnologe Stellenangebote

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Ausbildung zum Pharmakant (m/w/d)

Pharma Wernigerode GmbHWernigerode

Starte deine Karriere als Pharmakant (m/w/d) mit einer spannenden Ausbildung von 3½ Jahren! Du wirst im Berufsschulzentrum Bitterfeld-Wolfen und am Standort Wernigerode umfassend ausgebildet. Während deiner Ausbildung erfährst du alles über die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Arzneimitteln. Modernste Produktionsanlagen unterstützen dich dabei, höchste Qualitätsstandards einzuhalten. Zu deinen Aufgaben gehören die Einwaage von Wirkstoffen, die Durchführung von Inprozesskontrollen und die Laborausbildung. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines innovativen Teams in der Pharmaindustrie!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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CTA, BTA, PTA, Chemietechniker, Chemielaborant - Bioanalytik (m/w/d)

AZ Biopharm GmbHBerlin Marzahn-Hellersdorf

Sie suchen eine spannende Karriere im Labor? Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung in Technischer Assistenz oder als Chemietechniker. Fundierte Kenntnisse in chromatographischen Verfahren sind entscheidend für Ihre Bewerbung. Bringen Sie Erfahrung in HPLC, LC-MS/MS oder GC-MS mit? Wir bieten ein positives Arbeitsklima und flexible Arbeitszeiten für Ihre Work-Life-Balance. Werden Sie Teil eines wachsenden Unternehmens in einem zukunftsträchtigen Markt!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Essenszuschuss Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Pharmakant (m/w/d)

MIAVIT GmbHEssen Oldenburg

Werde Pharmakant (m/w/d) und starte deine Karriere in der chemischen Industrie! Voraussetzung für diese Ausbildung ist mindestens ein Realschulabschluss mit einem Schwerpunkt in Chemie. Während der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit besuchst du die Berufsschule und lernst wichtige Fächer wie Chemie, Biologie, Physik und Pharmazie. Du wirst aktiv in der Flüssig- und Pulverproduktion eingesetzt, wo du das sachgerechte Verpacken von Vitaminen und das exakte Einwiegen von Rohstoffen erlernst. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Mischprozess, bei dem du die Stoffvereinigung begleitest. Stärke deine Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt in diesem spannenden Berufsfeld!
Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Homeoffice Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-Technischer Assistent (zB. BTA/CTA) (all genders) im Bereich Produktion (DSP/Chromatographie)

AGC Biologics GmbHHeidelberg

AGC Biologics sucht ab sofort einen Biologisch-Technischen Assistenten (BTA/CTA) (m/w/d) für die Produktion in Heidelberg. Die Position umfasst die Arbeit in Reinräumen der Klassen C und B sowie die chromatographische Aufreinigung von Proteinen und pDNA. Aseptisches Arbeiten unter Laminar-Flow-Werkbänken und die Durchführung von Inprozesskontrollen gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Bewerber sollten über technische Fähigkeiten in der chromatographischen Aufreinigung oder mikrobiellen Fermentation verfügen. GMP-gerechte Dokumentenerstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit. Interessierte Kandidaten mit relevantem Abschluss sind eingeladen, sich zu bewerben.
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Neueinsteiger / Absolventen Naturwissenschaften (Biologie / Chemie / Bio-Chemie / Medizin-Ökonomie / PTA / MT / CTA / BTA) als Pharmaberater / Pharmareferent (m/w/d)

Careforce GmbH

Suchst du eine spannende Karriere in der Pharmabranche? Egal, ob du erfahren oder neu im Job bist, hier bist du richtig! Deine Hauptaufgaben umfassen die persönliche und digitale Beratung von Ärzt:innen sowie die Präsentation innovativer Arzneimittel. Du wirst dafür sorgen, neue Kundennetzwerke aufzubauen und dein Gebiet eigenständig zu managen. Zudem übernimmst du die Organisation von Fortbildungen und Veranstaltungen als Referent. Um dich zu bewerbe, benötigst du eine Zulassung gemäß § 75 AMG, durch ein naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung als PTA, CTA oder MT.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant, CTA oder BTA im Laborbereich Gaschromatographie & ICP (m/w/d)

MVZ Ganzimmun GmbHMainz

Wir suchen einen Chemielaboranten, CTA oder BTA (m/w/d) zur Verstärkung unseres Laborteams. Verantwortlichkeiten umfassen die selbständige Probenvorbereitung, Gerätebedienung sowie die technische Validation von Messergebnissen. Zu den verwendeten Messverfahren zählen Gaschromatographie (GC-FID) und Elementanalyse (ICP-MS/OES). Ideale Bewerber bringen Erfahrung in der Gaschromatographie mit und zeichnen sich durch eine präzise, selbstständige Arbeitsweise aus. Zudem bieten wir eine leistungsgerechte Vergütung, inklusive Weihnachtsgeld und 30 Urlaubstage. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams, in dem Engagement zählt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Essenszuschuss Kantine Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant / Produktionsfachkraft Chemie / Operator / Anlagenfahrer (m/w/d)

Orion Engineered Carbons GmbHKöln

Für eine erfolgreiche Karriere als Chemikant, Chemiebetriebswerker oder Produktionsfachkraft Chemie ist eine abgeschlossene Berufsausbildung erforderlich. Auch Quereinsteiger mit handwerklichen Fähigkeiten, etwa in Maschinenbau oder Elektrotechnik, sind herzlich willkommen. Wir fördern Ihre Einarbeitung umfassend und qualifizieren Sie schrittweise. Ein besonderes Highlight ist die Mitgliedschaft in unserer Werkfeuerwehr, wo Sie Verantwortung für die Sicherheit Ihrer Kollegen übernehmen. Wir bieten Ihnen eine detaillierte Ausbildung, einschließlich der G26.3 Tauglichkeitsuntersuchung und Atemschutzausbildung. Diese körperlich herausfordernde Position richtet sich an engagierte Menschen, die gerne anpacken.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Quereinstieg möglich Erfolgsbeteiligung Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA oder Bachelor im Bereich der pharmazeutischen Analytik (m/w/d)

A&M STABTEST Labor für Analytik und Stabilitätsprüfung GmbHBergheim

Verstärken Sie unser Team als Chemielaborant/CTA oder Bachelor! Arbeiten Sie in der quantitativen Analytik von (Bio-)Pharmazeutika mit Schwerpunkten in HPLC, UPLC und CE. Wir suchen Berufseinsteiger mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Bachelor in Natur- oder Ingenieurswissenschaften. Ihre analytischen Fähigkeiten und Ihr strukturiertes Arbeiten sind uns wichtig, ebenso wie gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Profitieren Sie von kurzen Kommunikationswegen und einer freundschaftlichen Arbeitsatmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen und spannenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker*in / CTA (m/w/d) Kundenservice Laboranalytik Mineralöle

SGS Germany GmbHSpeyer

Du suchst eine spannende Herausforderung im naturwissenschaftlichen Bereich? Wir bieten eine Position für motivierte Talente mit abgeschlossener Ausbildung als CTA, Chemielaborant*in oder BTA sowie vergleichbarem Studium. Erste Erfahrung im Labor oder technischem Kundenservice ist ein Plus. Du wirst in einer Schnittstellenrolle zwischen Laboranalytik und Kundenservice arbeiten. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gesundheitsangeboten. Bei uns stehen Diversität und Inklusion an erster Stelle und tragen zu einer positiven Unternehmenskultur bei.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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MTLA / CTA / BTA im Laborbereich (m/w/x), Berlin

Diagnos MVZ GmbHBerlin Charlottenburg-Wilmersd

Wir suchen talentierte Mitarbeiter mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen (mindestens C1) und sicherem Umgang mit MS Office. Profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung, die wir bereits im Bewerbungsprozess offenlegen. Genießen Sie 30 Tage Jahresurlaub in einem positiven Betriebsklima ohne Nachtschichten. Unsere familienfreundlichen Arbeitszeiten garantieren Wochenenden und Feiertage frei. Arbeiten Sie eigenverantwortlich an modernen Geräten in zentraler Lage in Berlin mit guter Verkehrsanbindung. Darüber hinaus bieten wir Benefits wie Zuschüsse zum ÖPNV-Ticket, kostenlose Getränke und frisches Obst. Bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie- und Pharmatechnologe wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie- und Pharmatechnologe wissen müssen

Von Pipetten, Pulvern und Perspektiven – wie es sich anfühlt, als Chemie- und Pharmatechnologe durchzustarten

Manchmal frage ich mich ernsthaft, wer eigentlich auf die Idee gekommen ist, Chemie und Pharmazie in einem Berufsfeld zu verschmelzen. Zwei Welten, die einander faszinierend ähneln – und dann doch schon bei den Gerüchen im Labor grundverschieden sind. Als frischer Chemie- und Pharmatechnologe, manchmal immer noch unterwegs zwischen Unsicherheit und Ehrgeiz, erlebe ich jeden Tag, dass hier mehr drin steckt als bunte Flüssigkeiten mischen oder Tabletten pressen. Was viele unterschätzen: Hinter jeder Charge Pulver und jeder ratternden Pumpe steckt ein Gesamtpaket – voller Routine, Verantwortung und unerwartet lebhafter Momente.


Die Dinge, die man auf dem Lehrbuch-Papier nicht fühlt

Wer sich dem Beruf nähert – sei es als neugieriger Azubi, Quereinsteiger oder erfahrene Wechselwillige – wird schnell merken: Der Alltag leert so manches Klischee-Gefäß bis auf den letzten Tropfen. Klar, technische Anlagen bedienen und Prozesse überwachen – das steht in jeder Berufsinfo. Aber tatsächlich geht’s immer auch darum, sich zwischen Laborkittel, Hightech-Steuerung und Qualitätskontrolle zu behaupten. Dabei muss man immer einen kühlen Kopf behalten – vor allem dann, wenn auf einmal irgendwo ein Ventil streikt oder die Messwerte in der Protokoll-Software tanzen wie auf einem schlechten Volksfest.

Mal ehrlich: Vieles ist Gewohnheitssache. Der Wechsel zwischen automatisierter Produktion und kniffligen Problemlösungen, die chemische Denkweise, bei der selbst ein harmlos aussehender Feststoff Respekt einflößen kann, und nicht zuletzt das Miteinander im Team. Wer meint, es reiche, einfach still seine Proben abzuarbeiten und ansonsten auf Durchzug zu schalten, liegt daneben. Kommunikation – so trocken sie manchmal daherkommt – ist hier so elementar wie das Sicherheitsdatenblatt vor dem ersten Praktikum. Überhaupt: Fehlerkultur. Bei uns heißt das nicht „Fingerzeig“, sondern oft gemeinsames Tüfteln. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Oder halt auch mal kristalline Flocken.


Wer hier glänzt: Qualifikation, Neugier, standfeste Nerven

Wer immer noch glaubt, der Beruf sei nur etwas für Chemiefreaks mit ausgewiesener Geduld, übersieht etwas Entscheidendes: Technikverständnis und Lernbereitschaft wiegen bald genauso schwer wie Formeln. Mir persönlich hat geholfen, neugierig zu bleiben und Fragen zu stellen – auch wenn manche Kollegen den Kopf schütteln, weil der Neue wieder hackt. Apropos Qualifikation: Ohne solide Ausbildung (oder je nach Betrieb und Prozess sogar ein ordentliches Händchen für Mathe und Physik) wird’s zäh im Betriebsalltag. Moderne Anlagen, Digitalisierung der Prozesse, Prozessleitsysteme, die manchmal mehr Primadonna als Arbeitsgerät sind – da trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.

Was ich unterschätzt habe: Die Bedeutung von Soft Skills. Kritisches Hinterfragen, Konzentration über Stunden – vor allem angesichts der Verantwortung für Menschen und Umwelt. Da liegt die Latte hoch, aber mit etwas Biss und Humor zum ironischen Spruch („Chemie ist, wenn’s knallt“) kommt man weiter als gedacht. Wer offen für Schichtarbeit ist und keine Panik vor Sicherheitsbriefings hat, sollte sich zumindest ausprobieren. Es gibt Bereiche, in denen man als Quereinsteiger wenig Chancen hat, aber in manchen Unternehmen wird erfahrungshungrige Verstärkung regelrecht umarmt – vor allem, wenn der nächste Inspektionsmarathon ansteht.


Geld ist nicht alles – aber fragt mich bloß nicht nach Idealismus pur

Klartext: Wer Pillen mischt und Reaktoren überwacht, möchte am Ende auch halbwegs gut nach Hause gehen. Das Thema Gehalt wird oft mit hochgezogenen Brauen serviert, als rede man über eine Geheimsprache. Dabei ist die Spanne enorm. Je nach Branche (z. B. Pharma vs. Grundstoffchemie), Region (Süddeutschland grüßt manchmal offiziell vom Olymp, während östlich der Elbe noch diskutiert wird) oder Betriebsgröße sehen die Einstiegsgehälter verschieden aus. Mal gibt’s Branchenzuschläge, mal Tariflohn; in Großunternehmen mit Chemietarif bewegt sich der Berufseinstieg solide im guten Mittelfeld – oft irgendwo zwischen 2.800 € und 3.300 € brutto. Nach einigen Jahren, Zusatzqualifikation oder Schichtzulage kann man auch über die 4.000 €-€-Marke lugen.

Aber – und das sage ich mit Nachdruck: Wenn Herz und Hirn für den Job nicht schlagen, helfen auch ein paar Hundert € mehr im Monat kaum gegen den Schichtkoller oder die Verantwortungslast. Viele unterschätzen, wie stark Extras wie betriebliche Altersvorsorge oder Weiterbildungsprogramme den Unterschied machen. Und ja: Schichtarbeit bringt Zuschläge, erkauft sich aber allzu oft mit gestörtem Biorhythmus.


Wege und Umwege: Karriere jenseits der Standardroute

Es gibt keinen ausgeschilderten Königsweg nach der Ausbildung. Einige landen direkt im Produktionsumfeld und kriegen mit jeder Schicht mehr Fachkompetenz auf den Zettel. Andere gehen über betriebliche Weiterbildungen, den Techniker oder sogar das Studium zum nächsten Level. Ich selbst habe erlebt, wie Kollegen mit Ausdauer und Mut zur Veränderung in neue Gebiete vorstoßen – etwa Richtung Qualitätssicherung, Anlagenplanung, Technologietransfer oder gar ins Außendienstgeschäft. Wer flexibel bleibt, entdeckt unter der Oberfläche überraschend vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Und dann sind da noch die, die sich im Bereich der Prozessoptimierung engagieren. Digitalisierung, Automatisierung, all diese Buzzwords, die täglich ein bisschen weniger nach Zukunftsmusik und immer mehr nach echtem Arbeitsalltag klingen. Ohne die Bereitschaft, sich weiterzubilden, stößt man früher oder später an die sprichwörtliche Decke.

Übrigens, was viele vergessen: Wer die Augen über den Tellerrand schweifen lässt, merkt schnell, wie wertvoll Erfahrung in der Produktion ist, auch wenn’s ums Bewerben für andere Branchen geht. Präzision, Prozessdenken, Qualitätssicherheit – klassische Begriffe, die plötzlich überall gefragt sind, selbst wenn der nächste Job weiter entfernt liegt als der Messkolben zur Pipette.


Markt, Mensch und Maschinen: Trends und echte Alltagsexperimente

Arbeitsmarkt? Heiße Debatte. Einerseits braucht die Industrie händeringend Leute, die nicht bei der ersten Nacht- oder Wochenendschicht absagen und technisch auf Zack sind. Fachkräftemangel ist längst kein Schlagwort mehr, sondern Alltag. Andererseits steigen die Ansprüche: Automatisierung, Nachhaltigkeit, moderne Dokumentationspflichten und die ewigen Diskussionen über grüne Chemie und regulatorische Hürden spülen regelmäßig neue Anforderungen in den Arbeitstag. Was das für Berufseinsteiger und Jobwechsler heißt? Chancen, aber eben auch kein Weg im Halbschlaf.

Und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben? Schwankende Schichtpläne, aber zunehmend auch Modelle wie Gleitzeit oder Homeoffice-Optionen für bestimmte Tätigkeiten lassen hoffen. Gerade Betriebe mit modernen Ansätzen bemühen sich, die Personalbindung zu erhöhen – irgendwo zwischen Kantinen-Philosophie, Gesundheitsförderung und Family-Freundlichkeit. Bleibt trotzdem: Nicht jedes Labor ist ein Wohlfühlort, und am Ende kann nur jeder selbst entscheiden, wie viel Routine und wie viel Abenteuer am eigenen Arbeitsplatz passen dürfen.


Mein Tipp an mich selbst (und dich vielleicht auch): Schranken gibt’s überall, Möglichkeiten auch

Was bleibt unterm Strich? Ich hätte nie geglaubt, dass so viel Nuance in diesem Berufsfeld steckt. Zwischen Hightech-Anlagen, Chemikalien und Bürokratiemarathon öffnen sich ständig neue Wege – manchmal zaghaft und manchmal mit Knall. Wer flexibel denkt, Lust auf Lernen mitbringt und gelegentlich auch über sich selbst lacht, hat erstaunlich viele Chancen. Klar, es gibt Arbeitstage, an denen der einzige Lichtblick das rotierende Rührwerk ist. Aber selten einen, an dem man nicht irgendetwas dazulernt.

Egal ob Einsteiger, Wechsler oder Wiederkehrer: Hier wird niemand durchgewunken, aber jeder bekommt die Möglichkeit, sich mit Verstand, Neugier und gelegentlicher Selbstironie zu behaupten. Denn – und das ist mehr als ein Lehrbuchsatz – Chemie ist nicht nur eine Wissenschaft, sondern immer auch ein bisschen Abenteuer.


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