Betreuungskraft/Alltagsbegleiter in der Altenpflege Jobs

24 aktuelle Betreuungskraft/Alltagsbegleiter in der Altenpflege Stellenangebote

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Pflegefachkraft / Altenpfleger m/w/d - Park-Oase Michaelshoven Köln

Diakonie Michaelshoven e.V.Köln

Als staatlich anerkannte Pflegefachkraft bringen Sie Freude an der Digitalisierung mit und genießen den Umgang mit modernster Technologie. Empathie für Menschen ist für Sie selbstverständlich, da Sie die individuelle Betreuung schätzen. Teamgeist und Wertschätzung sind Ihnen wichtig, um gemeinsam die Zukunft der Pflege zu gestalten. Eine attraktive Vergütung nach Tarif BAT-KF, sowie eine betriebliche Altersvorsorge sorgen für Ihre Sicherheit. Darüber hinaus bieten wir bis zu 33 freie Tage jährlich, einschließlich Weihnachts- und Silvestertagen, und flexible Arbeitszeitmodelle. Freuen Sie sich auf ein Hotel-Ambiente mit Lounge, Wohnküche und einem einladenden Pausenraum!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Pflegehilfskraft / Pflegefachhelfer / Betreuungskraft / Alltagshelfer (m/w/d) im LK RO

HOMECARE - die Alltagshelfer GmbHBad Aibling

Werden Sie Pflegehilfskraft oder Betreuungskraft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit und unterstützen Sie Senioren in ihrem Alltag. Ihre Aufgaben umfassen die Begleitung zu Arztterminen, das Einkaufen und Unterstützung im Haushalt, wie Wäsche waschen oder Kochen. Sie helfen bei der Körperpflege – eine Schulung dazu bieten wir an. Wir suchen flexible und einfühlsame Personen, die Senioren ein würdevolles und selbstständiges Leben ermöglichen möchten. Ihr empathisches Handeln trägt dazu bei, dass ältere Menschen in ihrem Zuhause bleiben können. Bewerben Sie sich jetzt und machen Sie den Unterschied im Leben unserer Kunden!
Dringend gesucht Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger *in / Heilerziehungspfleger* in (m/w/d) – Psychiatrie (APPA)

Evangelische Stiftung Alsterdorf - Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf gGmbHHamburg

Werden Sie Gesundheits- und Krankenpfleger*in oder Heilerziehungspfleger*in (m/w/d) in der Psychiatrie. In der Aufsuchenden psychiatrisch-psychotherapeutischen Akutversorgung (APPA) gestalten Sie innovative Behandlungsangebote. Ihre Hauptaufgabe ist die Begleitung von Erwachsenen mit Behinderungen und psychischen Störungen in ihrer vertrauten Umgebung. Als Teil der Psychiatrisch-Psychotherapeutischen Institutsambulanz (PIA) tragen Sie aktiv zur spezialisierten Diagnostik und Behandlung bei. Hier unterstützen Sie Menschen mit kognitiven Entwicklungsstörungen und akuten Krisen. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und machen Sie einen Unterschied im Leben anderer!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Evangelische Stiftung Alsterdorf - Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf gGmbH Jobrad Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachfrau/-mann / Gesundheits- und Krankenpfleger / Altenpfleger / Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbHGailingen Hochrhein

Suchen Sie eine sinnstiftende Karriere im Pflegebereich? Der Pflegedienst am Hegau-Jugendwerk sucht Pflegefachkräfte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Wir bieten eine umfassende Einarbeitung und unterstützen Wiedereinsteiger. Sie betreuen junge Patient:innen und setzen innovative Pflegekonzepte wie Basale Stimulation um. Idealerweise haben Sie eine dreijährige pflegerische Ausbildung und Interesse an neurologisch erkrankten Kindern. Freuen Sie sich auf attraktive Vergütung und Sozialleistungen gemäß TVöD.
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Senioren- und Pflegeheim (m/w/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbHEngen

Das Senioren- und Pflegeheim Engen sucht motivierte Pflegefachkräfte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Wir bieten unseren Bewohner:innen ein herzliches, sicheres Zuhause und gewährleisten eine umfassende Grund- und Behandlungspflege. Teamarbeit ist uns wichtig; wir kooperieren eng mit Ärzten, Physiotherapeuten und Logopäden. Ihre Aufgaben umfassen die aktive Pflege und individuelle Betreuung der Senior:innen. Zudem sind Sie verantwortlich für die gewissenhafte Pflegedokumentation und die Anpassung der Maßnahmen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Teams, das das Wohl der älteren Menschen in den Mittelpunkt stellt!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Corporate Benefit Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH Teilzeit weitere Benefits
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Exam. PFLEGEFACHKRAFT als Serviceberater (m/w/d) keine Pflege / Keine Schicht / Mo - Fr

Home Instead Zuhause umsorgt - Betreuungsdienste Haller GmbHRavensburg

Unser ambulanter Pflegedienst ist kasenzugelassen und spezialisiert auf die Unterstützung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen im Rahmen des SGB XI. Unsere Betreuungskräfte ermöglichen es den Klienten, in ihrer vertrauten Umgebung zu leben und bieten eine individuelle Bezugspflege sowie stundenweise Betreuung. Dazu gehören Grundpflege, respektvolle Alltagsbegleitung, Demenzbetreuung und Unterstützung im Haushalt. Zudem begleiten wir unsere Klienten auch außerhalb des Hauses. Bei uns erhalten Angehörige eine umfassende Beratung zu unserem Leistungsangebot und der Pflegeversicherung. Lassen Sie uns gemeinsam eine passgenaue Versorgung für Ihre Liebsten gestalten – kontaktieren Sie uns jetzt!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Sozialpsychiatrischer Mitarbeiter/in in der Fachlichen Assistenzleistung von Menschen mit psychischer Erkrankung (m/w/d) (Ergotherapeut/ Sozialarbeiter/in u.Ä.)

Hilfsverein für seelische Gesundheit e.V.Radolfzell Bodensee

Werde Sozialpsychiatrischer Mitarbeiter/in in der Fachlichen Assistenzleistung für psychisch erkrankte Menschen (m/w/d). In dieser Rolle bietest du professionelle Hilfe für Erwachsene mit psychischen Erkrankungen an und ermöglichst ihnen ein selbstbestimmtes Leben. Deine Unterstützung orientiert sich am individuellen Bedarf der Klienten, wobei die Balance zwischen Betreuung und Unabhängigkeit im Fokus steht. Du arbeitest in Räumlichkeiten unseres Hilfsvereins sowie in Privathaushalten. Zu deinen Aufgaben gehört es, Klienten einfühlsam zu begleiten und ihre alltagspraktischen Fähigkeiten zu fördern. Trag zu einer sinnvollen Tagesstruktur bei und hilf unseren Klienten, ihre Lebensqualität zu verbessern.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

DOMO Pflegeteam Michael WickerEssen

Werde Pflegefachkraft (m/w/d) in Vollzeit, Teilzeit oder als Nebenjob und gestalte Lebensqualität! Deine Unterstützung gibt Menschen Sicherheit und Normalität in ihrem Alltag. In dieser verantwortungsvollen Rolle trägst du aktiv zum Wohlbefinden und zur Lebensfreude unserer Patient:innen bei. Deine Arbeit hat unmittelbare positive Auswirkungen auf die Menschen und deren Angehörige. Freue dich auf ein angenehmes Arbeitsumfeld, individuelle Arbeitszeitmodelle und zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten. Profitiere von einem kollegialen Team, das dich bei der Einarbeitung und Weiterbildung unterstützt, z.B. als Wundexperte oder Praxisanleiter.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachmann/-frau (Ausbildung, m/w/d)

SZB BreberenGangelt

In unserem Pflegeteam trägst du aktiv dazu bei, dass sich unsere Bewohner/innen wohlfühlen. Du unterstützt sie bei der grundlegenden Körperpflege, Mobilisation und Lagerung. Zudem lernst du, Medikamente sicher zu dosieren und verabreichen. Die Beobachtung von Vitalzeichen wie Blutdruck und Puls gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben. Du bist an der Erstellung individueller Pflegepläne beteiligt und arbeitest eng mit Ärzten, Therapeuten und Angehörigen zusammen. Hygienestandards und Infektionsschutz sind für uns höchste Priorität, was deine Verantwortung noch wertvoller macht.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Betreuungskraft/Alltagsbegleiter in der Altenpflege wissen müssen

Betreuungskraft/Alltagsbegleiter in der Altenpflege Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Betreuungskraft/Alltagsbegleiter in der Altenpflege wissen müssen

Zwischen Nähe und Pflicht: Einblick in das echte Leben als Betreuungskraft in der Altenpflege

Ganz ehrlich: Wer sagt, dass die Arbeit als Betreuungskraft in der Altenpflege bloß aus Bastelnachmittagen und Vorlesen besteht, hat kaum länger als eine halbe Stunde im Dienstzimmer gesessen – oder? Die Realität ist ein gutes Stück komplexer, widersprüchlicher, manchmal schön, manchmal anstrengend bis zur Selbstverleugnung. Und immer, immer unplanbar. Wer nach 17 Uhr noch den eigenen Namen weiß, hat schon gewonnen. So jedenfalls mein Eindruck aus Gesprächen mit Berufseinsteigerinnen, erfahrenen Quereinsteigern und auch der eigenen Zeit in der Einrichtung am Stadtrand.
Doch zurück zum Punkt: Was macht den Beruf wirklich aus? Diese Frage muss man differenziert beantworten – und sie bleibt trotzdem immer ein Stückchen unfertig.


Handwerk auf Augenhöhe: Die Rolle der Betreuungskraft im Alltag

Im Zentrum der Tätigkeit steht, was so sperrig mit “alltagsbegleitenden Leistungen” oder “Betreuungsangeboten” umschrieben wird. Übersetzt heißt das: Man ist Knotenpunkt, Zuhörer, Animateur, Ruhepol, Erinnerungshelfer und gelegentlich auch Blitzableiter. Klingt nach eierlegender Wollmilchsau – ist es auch.
Was viele unterschätzen: Die Menschen, die wir begleiten, sind nicht einfach „pflegebedürftig“, sondern Persönlichkeiten mit gelebtem Leben, Ecken, Macken, Vorlieben. Das bedeutet im Alltag: Gruppenangebote vorbeiten, Einzelgespräche führen, zuhören. Und oft genug bedeutet es auch, im richtigen Moment zu schweigen. „Nichtstun“ ist in Wahrheit oft das Schwierigste. Was zusammenkommt: Biografiearbeit (ja, das klingt nach Unistudium, aber nein), Sinnesaktivierung, kleine sportliche Übungen, kreative Angebote … Manchmal schlicht einen Kaffee reichen, Schweigen aushalten, dabeibleiben. Kurz gesagt: Handwerk, das Fingerspitzengefühl verlangt und mehr Geduld, als sich je jemand freiwillig zumuten würde.


Qualifikation, Talent – oder Berufung?

Womit landet man eigentlich in diesem Beruf? Klar – ein bisschen Bürokratie, ein bisschen Gesetz: Basis ist der Nachweis nach 53c, früher mal „§ 87b“ genannt. Ein Kurs, ein Zertifikat, ein Eintrag im Lebenslauf. Aber das ist eben nicht die ganze Wahrheit. Wer wirklich bleiben will, braucht Gelassenheit und echte Lust am Zusammensein mit alten Menschen – und sollte keine Scheu vor gelegentlicher Frustration haben.
Kommunikative Fähigkeiten? Ja, die sind unverzichtbar. Ebenso Beobachtungsgabe, aber vielleicht noch mehr: Die Bereitschaft, auch mal „nein“ zu sagen, für sich selbst Grenzen zu ziehen. Nur so bleibt man auf Dauer gesund. Wer glaubt, der Beruf ist die „leichte Seite“ der Altenpflege ohne Hektik und Körperkontakt, irrt gewaltig. Häufig landet man mitten im Geschehen: herausforderndes Verhalten, Angehörigenkonflikte, plötzliche Notfälle. Ach so: Nerven wie Drahtseile schaden auch nicht.


Verdienst, regionale Unterschiede & der oft unterschätzte Wert

Jetzt zum heiklen Thema: Das Gehalt. Im Kern – das sagen einem die ehrlichsten Kolleg:innen zuerst – ist der Lohn solide, aber selten spektakulär. Einstiegsgehälter für Betreuungskräfte pendeln zwischen 2.200 € und 2.600 € brutto im Monat, im Osten oft noch ein Stück darunter, im Süden und dort, wo Träger gute Tarifverträge bieten, geht’s auch Richtung 3.000 €er Grenze. Wer länger dabei ist, verantwortungsvollere Aufgaben übernimmt oder sich beim Träger fortbildet, kommt punktuell etwas höher. Einflussfaktoren? Trägerstruktur, Bundesland, persönliche Lebensumstände.
Aber – und das ist ein großes: Der gesellschaftliche Wert dieser Tätigkeit steht im krassen Missverhältnis zum Gehaltszettel. Viele halten trotzdem durch, vielleicht wegen der besonderen Momente. Wenn einen jemand an der Hand nimmt und sich bedankt, manchmal nach Wochen des Schweigens. Reicht das als Trost? Ich bin mir unsicher.
Karrierechancen gibt’s, aber der Weg ist kein Autobahnzubringer. Weiterbildung zur Fachkraft, Spezialisierung auf Demenzarbeit, Koordination oder sogar Leitung. Immer ein bisschen Klinken putzen dabei. Wer aber will, wird nicht ausgebremst – der Bedarf ist vorhanden.


Arbeitsmarkt, Wandel, Digitalisierung: Das Tempo zieht an

Was sich offenbar geändert hat – in den letzten Jahren? Der Griff zur Digitalisierung. Man glaubt es kaum: Tablets in Seniorenheimen, digitale Biografiearbeit, virtuelle Spaziergänge durch Italien und zurück. Nicht überall, klar. Manche Teams tuscheln noch über die „neuen Geräte“. Man will ja keine Fehler machen, sich nicht blamieren. Aber die Nachfrage nach technikaffinen Betreuungskräften wächst tatsächlich.
Auf dem Arbeitsmarkt? Selten war die Einstellungslage günstiger. Etliche Einrichtungen suchen händeringend Leute, wechseln zwischen Aushängen, Zeitungsannoncen und Onlinebörsen. Zulauf gibt’s auch aus verwandten Berufen – Quereinsteiger aus Gastronomie, Verkauf, manchmal sogar aus ganz anderen Sphären. Diese Mischung bringt Frische, aber auch Durcheinander. Wer offen ist für Lernkurven, entdeckt, dass Altenpflege nie stillsteht, sondern mit gesellschaftlichem Wandel Schritt halten muss.


Work-Life-Balance, Bewerbungsrealität und die Frage nach dem Zuhausegefühl

Klingt nach Dauerstress, Spoiler: Ist es manchmal auch. Doch zwischen hektischen Schichten und stillen Minuten gibt’s tatsächlich Luft zum Atmen. Flexible Teilzeitmodelle sind längst kein Fremdwort mehr. Viele Einrichtungen – das hätte man früher kaum geglaubt – suchen gezielt nach Mitarbeitenden, die auf sich achten, statt nur „funktionieren“.
Bewerbungsprozess? Der Papierkram ist kaum das Problem. Was wirklich zählt: Authentizität, Offenheit im Gespräch. Wer seine Motivation kennt, ehrlich fragt und auch Zweifel äußert, punktet fast immer. Wer im Team ankommt, spürt bald, wie viel Humor, Zusammenhalt und manchmal absurde Improvisation dazu gehören.
Und irgendwie – das ist schwer zu erklären – wird aus dem Nebeneinander von Lebensgeschichten, Alltagsritualen und Krisensituationen ein komisches Gefühl von Zuhause. Nicht immer, aber öfter, als man glaubt.


Kurzbeschreibung Betreuungskraft/Alltagsbegleiter in der Altenpflege

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Betreuungskraft/Alltagsbegleiter in der Altenpflege

Im Zentrum der Tätigkeit steht, was so sperrig mit “alltagsbegleitenden Leistungen” oder “Betreuungsangeboten” umschrieben wird. Übersetzt heißt das: Man ist Knotenpunkt, Zuhörer, Animateur, Ruhepol, Erinnerungshelfer und gelegentlich auch Blitzableiter. Klingt nach eierlegender Wollmilchsau – ist es auch.
Was viele unterschätzen: Die Menschen, die wir begleiten, sind nicht einfach „pflegebedürftig“, sondern Persönlichkeiten mit gelebtem Leben, Ecken, Macken, Vorlieben. Das bedeutet im Alltag: Gruppenangebote vorbeiten, Einzelgespräche führen, zuhören. Und oft genug bedeutet es auch, im richtigen Moment zu schweigen. „Nichtstun“ ist in Wahrheit oft das Schwierigste. Was zusammenkommt: Biografiearbeit (ja, das klingt nach Unistudium, aber nein), Sinnesaktivierung, kleine sportliche Übungen, kreative Angebote … Manchmal schlicht einen Kaffee reichen, Schweigen aushalten, dabeibleiben. Kurz gesagt: Handwerk, das Fingerspitzengefühl verlangt und mehr Geduld, als sich je jemand freiwillig zumuten würde.

Womit landet man eigentlich in diesem Beruf? Klar – ein bisschen Bürokratie, ein bisschen Gesetz: Basis ist der Nachweis nach 53c, früher mal „§ 87b“ genannt. Ein Kurs, ein Zertifikat, ein Eintrag im Lebenslauf. Aber das ist eben nicht die ganze Wahrheit. Wer wirklich bleiben will, braucht Gelassenheit und echte Lust am Zusammensein mit alten Menschen – und sollte keine Scheu vor gelegentlicher Frustration haben.
Kommunikative Fähigkeiten? Ja, die sind unverzichtbar. Ebenso Beobachtungsgabe, aber vielleicht noch mehr: Die Bereitschaft, auch mal „nein“ zu sagen, für sich selbst Grenzen zu ziehen. Nur so bleibt man auf Dauer gesund. Wer glaubt, der Beruf ist die „leichte Seite“ der Altenpflege ohne Hektik und Körperkontakt, irrt gewaltig. Häufig landet man mitten im Geschehen: herausforderndes Verhalten, Angehörigenkonflikte, plötzliche Notfälle. Ach so: Nerven wie Drahtseile schaden auch nicht.

Jetzt zum heiklen Thema: Das Gehalt. Im Kern – das sagen einem die ehrlichsten Kolleg:innen zuerst – ist der Lohn solide, aber selten spektakulär. Einstiegsgehälter für Betreuungskräfte pendeln zwischen 2.200 € und 2.600 € brutto im Monat, im Osten oft noch ein Stück darunter, im Süden und dort, wo Träger gute Tarifverträge bieten, geht’s auch Richtung 3.000 €er Grenze. Wer länger dabei ist, verantwortungsvollere Aufgaben übernimmt oder sich beim Träger fortbildet, kommt punktuell etwas höher. Einflussfaktoren? Trägerstruktur, Bundesland, persönliche Lebensumstände.
Aber – und das ist ein großes: Der gesellschaftliche Wert dieser Tätigkeit steht im krassen Missverhältnis zum Gehaltszettel. Viele halten trotzdem durch, vielleicht wegen der besonderen Momente. Wenn einen jemand an der Hand nimmt und sich bedankt, manchmal nach Wochen des Schweigens. Reicht das als Trost? Ich bin mir unsicher.
Karrierechancen gibt’s, aber der Weg ist kein Autobahnzubringer. Weiterbildung zur Fachkraft, Spezialisierung auf Demenzarbeit, Koordination oder sogar Leitung. Immer ein bisschen Klinken putzen dabei. Wer aber will, wird nicht ausgebremst – der Bedarf ist vorhanden.

Was sich offenbar geändert hat – in den letzten Jahren? Der Griff zur Digitalisierung. Man glaubt es kaum: Tablets in Seniorenheimen, digitale Biografiearbeit, virtuelle Spaziergänge durch Italien und zurück. Nicht überall, klar. Manche Teams tuscheln noch über die „neuen Geräte“. Man will ja keine Fehler machen, sich nicht blamieren. Aber die Nachfrage nach technikaffinen Betreuungskräften wächst tatsächlich.
Auf dem Arbeitsmarkt? Selten war die Einstellungslage günstiger. Etliche Einrichtungen suchen händeringend Leute, wechseln zwischen Aushängen, Zeitungsannoncen und Onlinebörsen. Zulauf gibt’s auch aus verwandten Berufen – Quereinsteiger aus Gastronomie, Verkauf, manchmal sogar aus ganz anderen Sphären. Diese Mischung bringt Frische, aber auch Durcheinander. Wer offen ist für Lernkurven, entdeckt, dass Altenpflege nie stillsteht, sondern mit gesellschaftlichem Wandel Schritt halten muss.

Klingt nach Dauerstress, Spoiler: Ist es manchmal auch. Doch zwischen hektischen Schichten und stillen Minuten gibt’s tatsächlich Luft zum Atmen. Flexible Teilzeitmodelle sind längst kein Fremdwort mehr. Viele Einrichtungen – das hätte man früher kaum geglaubt – suchen gezielt nach Mitarbeitenden, die auf sich achten, statt nur „funktionieren“.
Bewerbungsprozess? Der Papierkram ist kaum das Problem. Was wirklich zählt: Authentizität, Offenheit im Gespräch. Wer seine Motivation kennt, ehrlich fragt und auch Zweifel äußert, punktet fast immer. Wer im Team ankommt, spürt bald, wie viel Humor, Zusammenhalt und manchmal absurde Improvisation dazu gehören.
Und irgendwie – das ist schwer zu erklären – wird aus dem Nebeneinander von Lebensgeschichten, Alltagsritualen und Krisensituationen ein komisches Gefühl von Zuhause. Nicht immer, aber öfter, als man glaubt.

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