Arztsekretär/in Jobs

35 aktuelle Arztsekretär/in Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Arztsekretär/in Allgemein- und Viszeralchirurgie (m/w/d)

Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbHKarlsruhe

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte Arztsekretärin (m/w/d) in Vollzeit, befristet auf ein Jahr. Zu Ihren Aufgaben gehören allgemeine Sekretariatsarbeiten, die Abrechnung von Privatpatienten sowie die Unterstützung der Chefarztsekretärin. Idealerweise bringen Sie eine Ausbildung im Gesundheitswesen mit und besitzen Erfahrung in der Abrechnung nach GOÄ und EBM. Teamfähigkeit, Flexibilität und ein souveräner Umgang mit Kommunikation sind essentielle Anforderungen. Des Weiteren organisieren Sie Dienstreisen und erstellen Arbeitszeugnisse. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams in einer spannenden Arbeitsumgebung!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Arztsekretär/in Allgemein- und Viszeralchirurgie (m/w/d)

Gesundheit & soziale Dienste KarriereKarlsruhe

Entdecken Sie Ihre Karriere im Städtischen Klinikum Karlsruhe, dem führenden Krankenhaus der Region Mittlerer Oberrhein. Als Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg bieten wir exzellente Versorgung und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten in einem dynamischen Umfeld. Bewerben Sie sich jetzt!
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Arztsekretär/in Neurochirurgie (m/w/d)

Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbHKarlsruhe

Wir suchen einen Arztsekretär (m/w/d) für eine unbefristete Vollzeitstelle. Zu Ihren Aufgaben gehören die Unterstützung der Chefarztsekretärin, die Organisation der privatärztlichen Ambulanz und die Bearbeitung von Korrespondenz sowie medizinischen Texten. Voraussetzungen sind eine Ausbildung als Medizinische/r Fachangestellte/r oder Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen und idealerweise Berufserfahrung im Chefarztsekretariat. Exzellente Deutschkenntnisse sowie gute Englischkenntnisse sind wichtig, ebenso wie fortgeschrittene PC-Kenntnisse und Erfahrung mit MS Office und idealerweise ORBIS. Wir bieten einen krisensicheren Arbeitsplatz bei einem Maximalversorger und eine tarifgerechte Vergütung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere im Gesundheitswesen!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Arztsekretär (m/w/d)

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Wir suchen einen engagierten Arztsekretär (m/w/d) in Teilzeit (20 Stunden/Woche) für unbefristete Anstellung. Zu Ihren Aufgaben zählen Büro- und Sekretariatsarbeiten, die Bearbeitung medizinischer Schriftstücke sowie die Terminvergabe. Der Umgang mit Patienten, Ärzten, Pflegekräften und Kostenträgern ist zentral. Sie bringen eine Ausbildung als Medizinischer Fachangestellter oder eine kaufmännische Ausbildung mit medizinischen Kenntnissen mit. Hohe Serviceorientierung, Organisationstalent und sehr gute MS-Office-Kenntnisse sind erforderlich. Nutzen Sie die Chance, Beruf und Privatleben durch flexible Arbeitszeitmodelle optimal zu vereinbaren – Bewerbungsfrist bis 31.05.2026.
Vollzeit weitere Benefits
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Empfangsmitarbeiter/in / Arzthelfer/in / Arztsekretär/in / Praxismanager/in (m/w/d)

Dr. med. Jutta Hülsmann Dr. med Silja Knoth Fachärztinnen für Kinder undHamburg Blankenese

Die kinder- und jugendpsychiatrische Praxis Dres. Hüls in Hamburg-Blankenese sucht ab dem 01.06.2026 eine/n Arzthelfer/in, Arztsekretär/in oder Praxismanager/in (m/w/d). Unsere moderne Praxis liegt in unmittelbarer Nähe zur S-Bahn und bietet ein freundliches Arbeitsumfeld. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines engagierten Teams zu werden, das Familien unterstützt. Wir legen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und effektives Praxismanagement. Weitere Informationen finden Sie in der Original-Stellenanzeige auf StepStone.de. Warten Sie nicht länger und starten Sie Ihre Karriere in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung!
Vollzeit weitere Benefits
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Chefarztsekretär (m/w/d) Querschnittgelähmten-Zentrum

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Suchen Sie eine neue Herausforderung als Chefarztsekretär (m/w/d) im Querschnittgelähmten-Zentrum? In Teilzeit mit 30 Stunden pro Woche bieten wir eine spannende Position zur Elternzeitvertretung. Ihre Aufgaben umfassen die Koordination von Terminen, die Bearbeitung von Gutachtenaufträgen und die Steuerung der Privatabrechnungen. Zudem leisten Sie wertvolle Unterstützung bei Sprechstunden und kommunizieren mit Kostenträgern sowie Patienten. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen oder medizinischen Bereich und Erfahrung im Sekretariat eines Chefarztes. Wenn Sie serviceorientiert sind und Organisationstalent besitzen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Chefarztsekretärin (m/w/d) Klinik für Akutgeriatrie und Alterstraumatologie

Klinikverbund Südwest gGmbHSindelfingen

Die Klinik für Akutgeriatrie und Alterstraumatologie in Sindelfingen sucht ab sofort eine Chefarztsekretärin (m/w/d) in Teilzeit. In einem engagierten, multiprofessionellen Team wirken Sie aktiv an der Verbesserung der Lebensqualität unserer Patient:innen mit. Ihre Aufgaben umfassen die Unterstützung der Chefärztin bei administrativen und organisatorischen Belangen sowie die Terminverwaltung. Zudem sind Sie die zentrale Schnittstelle zwischen Patient:innen, Pflege und Ärzt:innen. Diese abwechslungsreiche Position bietet ein offenes und dynamisches Arbeitsumfeld. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres zukunftsorientierten Teams für persönliche und professionelle Entfaltung.
Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Chefarztsekretär (w/m/d) Kardiologie

Asklepios Westklinikum Hamburg GmbHHamburg

Wir suchen eine(n) Chefarztsekretär(in) (w/m/d) für unsere kardiologische Abteilung in Voll- oder Teilzeit. Ihre Aufgaben umfassen die administrative Unterstützung des Chefarztes und der Oberärzt:innen sowie die Koordination der Sprechstunden. Sie sind verantwortlich für die Terminverwaltung, Korrespondenz mit Patient:innen und die Aufnahme von Elektiv-Patient:innen. Eine abgeschlossene kaufmännische oder medizinische Ausbildung und Berufserfahrung im Sekretariatsbereich sind wünschenswert. Zudem benötigen Sie hervorragende Grammatik- und Orthografiekenntnisse sowie Organisationstalent. Genießen Sie einen Arbeitsplatz in der grünen Oase Rissen mit idealer Verkehrsanbindung in Hamburg.
Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Chefarztsekretär*in - Strahlentherapie / Radioonkologie

Vivantes Klinikum NeuköllnBerlin Neukölln

Rund um die Strahlentherapie und Radioonkologie am Vivantes Klinikum Neukölln suchen wir eine*n Chefarztsekretär*in, um zentrale Abläufe ab dem 01.07.2026 zu koordinieren. Mit einer Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche (Teilzeit möglich) bieten wir eine attraktive Stelle in Entgeltgruppe 6 TVöD. Ihre Aufgaben umfassen die Terminorganisation, Kommunikation und Dokumentation, um den Klinikalltag erfolgreich zu unterstützen. Jährlich versorgen wir ca. 1.800 Patient*innen mit präziser und gut geplanter strahlentherapeutischer Behandlung. Bewerben Sie sich bis zum 01.06.2026 und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Strahlentherapie. Werden Sie Teil eines engagierten Teams, das auf Erfahrung und Qualität setzt.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Arztsekretär/in wissen müssen

Arztsekretär/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Arztsekretär/in wissen müssen

Zwischen Aktenstapel und Spracherkennung – Eine Momentaufnahme des Berufsbilds Arztsekretär/in

Unterschätzt, belächelt, gelegentlich ins Abseits gestellt – und dennoch: Ohne Arztsekretärinnen (und ja, es gibt auch männliche Kollegen, doch sie sind, man mag es kaum glauben, die Ausnahme) läuft in vielen Praxen oder Kliniken einfach gar nichts. Das ist kein Understatement, sondern schlicht Realitätsbeschreibung. Man fragt sich als Berufseinsteiger manchmal, worauf man sich da einlässt. Oder? Was ist das eigentlich: ein Job im Windschatten der Medizin, aber doch kein Nebenfach? Ich wage eine Momentaufnahme, irgendwo zwischen Papierbergen, digitalen Datenfluten und dem ganz normalen Wahnsinn in den Fluren von Praxen, Ambulanzen oder Krankenhausverwaltungen.


Routine, Rhythmus und Rampenlicht aus der zweiten Reihe

Tatsächlich gleicht der Alltag selten einem Fahrplan aus dem Lehrbuch. Wer erwartet, dass Arztsekretärinnen „nur“ Diktate tippen, hat vermutlich seit den 80er-Jahren kein Wartezimmer mehr betreten. Klar, da gibt es Briefe – Diktate natürlich, aber auch Berichte, Gutachten, OP- und Entlassungsberichte, Terminmanagement und die berühmte Telefonzentrale auf zwei Beinen. Wer Glück (oder Pech?) hat, wird obendrein zum diplomatischen Bindeglied zwischen Ärzteschaft, Pflege, Patienten und Kassen. Nicht zu vergessen dieses eigenartige Talent, mit einer Dreifach-Anfrage, zwei wartenden Doktoren im Rücken und einer schnappatmenden Angehörigen am Empfangstresen noch einen kühlen Kopf zu bewahren. Routine gibt es – aber eben immer nur für fünf Minuten am Stück, ehe das nächste EDV-System versagt oder irgendwer einen Stempel sucht, der natürlich verschwunden ist.


Digitalisierung: Fluch, Segen oder nur weitere To-Do-Liste?

Es ist paradox: Während andere Berufsgruppen die Digitalisierung als Jobkiller erleben, ist sie hier eher ein Dauer-Praxistest für Multitasking. E-Akten, Spracherkennung, Krankenhausinformationssysteme, Abrechnungsprogramme – allesamt Werkzeuge, die nicht bloß Neues verlangen, sondern auch die alten Routinen nie ganz ablösen. Die Papierakte ist zäh wie Kaugummi. Was viele unterschätzen: Es reicht nicht, sich ein YouTube-Video über das neue System anzusehen und dann läuft’s. Jede Umstellung bringt Stolperfallen – Schnittstellenprobleme, Datenschutzauflagen, eigenwillige Vorgaben von Chefärzten („Das haben wir immer so gemacht!“). Der Beruf wird technischer, keine Frage, aber die Umwege bleiben. Und manchmal fragt man sich, ob eine Lese-Rechtschreib-Schwäche im IT-Jargon nicht schlimmer ist als schlechte Handschrift.


Gehalt: Zwischen Realität und Hoffnungssprung

Das große Tabuthema: Was verdient man denn als Arztsekretärin wirklich? Manchmal habe ich den Eindruck, dass darüber mehr Mythen zirkulieren als über das Honorar der Chefärzte. Fakt ist: Der Verdienst schwankt enorm – regional, nach Trägerschaft und ob es sich nun um die Radiologie in München oder die Hausarztpraxis auf dem Land handelt. Einstieg? Im kommunalen Bereich gibt’s oft den TVöD, meistens Entgeltgruppe 5 bis 8, je nach Aufgabenplus, Berufserfahrung und Weiterbildung. Da reden wir von 2.300 € bis 3.000 € brutto – im Durchschnitt. Praxen im privaten Bereich zahlen oft weniger, manchmal aber auch individuell besser, wenn die passende Mischung aus Selbstbewusstsein, Qualifikation und Verhandlungsgeschick auf einen akuten Fachkräftemangel trifft. So unterschiedlich der Markt, so unterschiedlich der Lohnzettel. Und, Hand aufs Herz, Aufstiegsmöglichkeiten gibt’s – aber ohne eigene Initiative bleibt alles beim Alten. Wer verhandelt oder sich zusätzliche Qualifikationen zulegt, kann deutlich mehr herausholen. Mein Tipp: Niemals den Gehaltsbooster durch Weiterbildung unterschätzen! Wer etwa einen Kurs in Abrechnung oder Datenschutz macht, landet garantiert seltener im Mittelmaß – vorausgesetzt, der Arbeitgeber spielt mit.


Qualifikationen, Quereinstieg und das unterschätzte Gefühl für Menschen

Ob man für diesen Job ein Naturtalent braucht? Ein wenig, ja. Menschenkenntnis kann man nicht lernen, Organisationstalent auch nur begrenzt. Aber die fachlichen Voraussetzungen sind, zumindest formal, überschaubar: Kaufmännische oder medizinische Ausbildung, gutes Deutsch (und Englisch, je nach Praxis vielleicht auch Polnisch, Russisch oder Arabisch – willkommen in der Realität), solide EDV-Kenntnisse. Der Quereinstieg ist möglich, manchmal sogar die Regel. Was zählt, ist Praxis. Wer lesen, schreiben, rechnen, mit Menschen umgehen und Computer bedienen kann, bringt schon die halbe Miete mit. Die andere Hälfte ist: Stressaushalten lernen. Klingt flapsig, ist aber so gemeint. Im Bewerbungsgespräch zählt oft ein souveräner Auftritt mehr als die perfekte Mappe. Einer meiner Aha-Momente: Freundlichkeit reicht nicht – Resilienz schlägt Freundlichkeit. Dazwischen liegt das, was die Stellenanzeigen elegant mit „Belastbarkeit“ oder „Organisationstalent“ umschreiben. Auslegungssache.


Beruf und Privatleben: Zwischen Teilzeit, Dauerdruck und der Sehnsucht nach Planbarkeit

Es gibt Jobs mit klaren Grenzen – dieser gehört nicht dazu. Viele Arztsekretärinnen arbeiten Teilzeit, andere mit Überstundenkonto, manche (vor allem in Kliniken) im Schichtdienst. Vereinbarkeit? Möglich, aber selten ideal. Die berühmte Work-Life-Balance gleitet mitunter eher in Richtung „Work-Life-Puzzle“, besonders in Phasen, wo auf Station das Chaos regiert oder der Urlaubsplan kollabiert. Wer einen starren 9-to-5-Job sucht: besser Bankkauffrau werden. Wer aber eine gewisse Flexibilität, Improvisationstalent und auch mal einen Galgenhumor pflegt, kann im Sekretariat der Medizin durchaus seinen Platz finden. Es gibt Kolleginnen, die schwärmen regelrecht vom Teamgeist, von der Sinnhaftigkeit – andere klagen über mangelnde Anerkennung. Wahrscheinlich stimmt beides. Und das macht den Job realistisch und, vielleicht, gerade deshalb: besonders.


Kurzbeschreibung Arztsekretär/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Arztsekretär/in

Tatsächlich gleicht der Alltag selten einem Fahrplan aus dem Lehrbuch. Wer erwartet, dass Arztsekretärinnen „nur“ Diktate tippen, hat vermutlich seit den 80er-Jahren kein Wartezimmer mehr betreten. Klar, da gibt es Briefe – Diktate natürlich, aber auch Berichte, Gutachten, OP- und Entlassungsberichte, Terminmanagement und die berühmte Telefonzentrale auf zwei Beinen. Wer Glück (oder Pech?) hat, wird obendrein zum diplomatischen Bindeglied zwischen Ärzteschaft, Pflege, Patienten und Kassen. Nicht zu vergessen dieses eigenartige Talent, mit einer Dreifach-Anfrage, zwei wartenden Doktoren im Rücken und einer schnappatmenden Angehörigen am Empfangstresen noch einen kühlen Kopf zu bewahren. Routine gibt es – aber eben immer nur für fünf Minuten am Stück, ehe das nächste EDV-System versagt oder irgendwer einen Stempel sucht, der natürlich verschwunden ist.

Es ist paradox: Während andere Berufsgruppen die Digitalisierung als Jobkiller erleben, ist sie hier eher ein Dauer-Praxistest für Multitasking. E-Akten, Spracherkennung, Krankenhausinformationssysteme, Abrechnungsprogramme – allesamt Werkzeuge, die nicht bloß Neues verlangen, sondern auch die alten Routinen nie ganz ablösen. Die Papierakte ist zäh wie Kaugummi. Was viele unterschätzen: Es reicht nicht, sich ein YouTube-Video über das neue System anzusehen und dann läuft’s. Jede Umstellung bringt Stolperfallen – Schnittstellenprobleme, Datenschutzauflagen, eigenwillige Vorgaben von Chefärzten („Das haben wir immer so gemacht!“). Der Beruf wird technischer, keine Frage, aber die Umwege bleiben. Und manchmal fragt man sich, ob eine Lese-Rechtschreib-Schwäche im IT-Jargon nicht schlimmer ist als schlechte Handschrift.

Das große Tabuthema: Was verdient man denn als Arztsekretärin wirklich? Manchmal habe ich den Eindruck, dass darüber mehr Mythen zirkulieren als über das Honorar der Chefärzte. Fakt ist: Der Verdienst schwankt enorm – regional, nach Trägerschaft und ob es sich nun um die Radiologie in München oder die Hausarztpraxis auf dem Land handelt. Einstieg? Im kommunalen Bereich gibt’s oft den TVöD, meistens Entgeltgruppe 5 bis 8, je nach Aufgabenplus, Berufserfahrung und Weiterbildung. Da reden wir von 2.300 € bis 3.000 € brutto – im Durchschnitt. Praxen im privaten Bereich zahlen oft weniger, manchmal aber auch individuell besser, wenn die passende Mischung aus Selbstbewusstsein, Qualifikation und Verhandlungsgeschick auf einen akuten Fachkräftemangel trifft. So unterschiedlich der Markt, so unterschiedlich der Lohnzettel. Und, Hand aufs Herz, Aufstiegsmöglichkeiten gibt’s – aber ohne eigene Initiative bleibt alles beim Alten. Wer verhandelt oder sich zusätzliche Qualifikationen zulegt, kann deutlich mehr herausholen. Mein Tipp: Niemals den Gehaltsbooster durch Weiterbildung unterschätzen! Wer etwa einen Kurs in Abrechnung oder Datenschutz macht, landet garantiert seltener im Mittelmaß – vorausgesetzt, der Arbeitgeber spielt mit.

Ob man für diesen Job ein Naturtalent braucht? Ein wenig, ja. Menschenkenntnis kann man nicht lernen, Organisationstalent auch nur begrenzt. Aber die fachlichen Voraussetzungen sind, zumindest formal, überschaubar: Kaufmännische oder medizinische Ausbildung, gutes Deutsch (und Englisch, je nach Praxis vielleicht auch Polnisch, Russisch oder Arabisch – willkommen in der Realität), solide EDV-Kenntnisse. Der Quereinstieg ist möglich, manchmal sogar die Regel. Was zählt, ist Praxis. Wer lesen, schreiben, rechnen, mit Menschen umgehen und Computer bedienen kann, bringt schon die halbe Miete mit. Die andere Hälfte ist: Stressaushalten lernen. Klingt flapsig, ist aber so gemeint. Im Bewerbungsgespräch zählt oft ein souveräner Auftritt mehr als die perfekte Mappe. Einer meiner Aha-Momente: Freundlichkeit reicht nicht – Resilienz schlägt Freundlichkeit. Dazwischen liegt das, was die Stellenanzeigen elegant mit „Belastbarkeit“ oder „Organisationstalent“ umschreiben. Auslegungssache.

Es gibt Jobs mit klaren Grenzen – dieser gehört nicht dazu. Viele Arztsekretärinnen arbeiten Teilzeit, andere mit Überstundenkonto, manche (vor allem in Kliniken) im Schichtdienst. Vereinbarkeit? Möglich, aber selten ideal. Die berühmte Work-Life-Balance gleitet mitunter eher in Richtung „Work-Life-Puzzle“, besonders in Phasen, wo auf Station das Chaos regiert oder der Urlaubsplan kollabiert. Wer einen starren 9-to-5-Job sucht: besser Bankkauffrau werden. Wer aber eine gewisse Flexibilität, Improvisationstalent und auch mal einen Galgenhumor pflegt, kann im Sekretariat der Medizin durchaus seinen Platz finden. Es gibt Kolleginnen, die schwärmen regelrecht vom Teamgeist, von der Sinnhaftigkeit – andere klagen über mangelnde Anerkennung. Wahrscheinlich stimmt beides. Und das macht den Job realistisch und, vielleicht, gerade deshalb: besonders.

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