Arzthelferin Jobs

740 aktuelle Arzthelferin Stellenangebote

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Medizinische Fachangestellte / MFA / Arzthelferin (m/w/d) Augenarztpraxis

Augenarztpraxis Dres. Rolshoven WulfSolingen

Wir suchen eine engagierte medizinische Fachangestellte (w/m/d) zur Verstärkung unseres Teams in einer Facharztpraxis für Augenheilkunde. Bei uns erwartet Sie ein freundliches Arbeitsumfeld, in dem Sie das gesamte Spektrum der konservativen Augenheilkunde kennenlernen können. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem den Empfang von Patienten sowie die Durchführung diagnostischer Tests. Wir bieten Ihnen eine unbefristete Vollzeitstelle mit attraktiven Rahmenbedingungen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in einer professionellen Umgebung. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie auf Step Stone.de!
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Medizinische Fachangestellte/Arzthelferin (m/w/d) mit Schwerpunkt Anmeldung

Onkologie Hellersdorf MVZ GmbHBerlin

Im Medizinischen Versorgungszentrum Onkologie Hellersdorf bieten wir spezialisierte Behandlung für hämatologische und onkologische Erkrankungen. Unsere Therapien basieren auf modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und maßgeschneiderten Therapieplänen für jede Patientin und jeden Patienten. Besonders wichtig ist uns der "Home-Care-Service", der eine umfassende palliative Betreuung und Unterstützung für Angehörige bietet. Aktuell suchen wir Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen (m⁠/⁠w⁠/⁠d) mit Schwerpunkt Anmeldung in Teilzeit (30 Stunden), unbefristet. Freuen Sie sich auf ein herzliches Team und geregelte Arbeitszeiten ohne Nacht- und Wochenenddienste. Werden Sie Teil unserer engagierten Gemeinschaft!
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Sekretärin / Arzthelferin in Vollzeit/Teilzeit (m/w/d)

St.-Katharinen-Hospital GmbHFrechen

Die St.-Katharinen-Hospital GmbH in Frechen sucht eine engagierte Sekretärin/Arzthelferin (m/w/d) für die Kardiologie. In dieser Position erwarten Sie vielseitige Aufgaben, wie Sekretariatsarbeit, Unterstützung der Oberärzte und Patientenmanagement. Eine abgeschlossene Ausbildung, Teamfähigkeit und ein sicherer Umgang mit MS Office sind Voraussetzung. Zusätzlich sollten Sie über Organisationstalent und Kenntnisse in der medizinischen Nomenklatur verfügen. Wir bieten Ihnen ein nettes Team, Weiterbildungsmöglichkeiten und eine vergütete Anstellung nach AVR. Bewerben Sie sich jetzt per E-Mail oder schriftlich an die Geschäftsleitung des St.-Katharinen-Hospitals.
Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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MFA / Pflegefachkraft (m/w/d) für arbeitsmedizinische Praxis

SIEMENSFrankfurt

Sie suchen einen kompetenten Mitarbeiter im medizinischen Bereich? Unsere idealen Kandidaten bringen eine abgeschlossene Berufsausbildung als MFA, Pflegefachkraft oder Rettungsassistent mit. Mit praktischer Erfahrung in der Arbeitsmedizin und fundierten Fähigkeiten in der Bedienung medizinischer Geräte wie EKG und Audiometrie sind sie bestens aufgestellt. Zudem meistern sie Aufgaben wie Blutentnahmen, Impfungen und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ihre IT-Affinität und guten MS-Office-Kenntnisse unterstützen die effiziente Arbeitsweise in einem modernen Umfeld. Mit ihrer serviceorientierten und einfühlsamen Art kommunizieren sie komplexe Sachverhalte verständlich und direkt – perfekt für Ihre Praxis.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte Neurologie (m/w/d)

Johanniter-Klinik am Rombergpark DortmundDortmund

Die Johanniter-Klinik am Rombergpark sucht eine engagierte Medizinische Fachangestellte oder Arzthelferin (m/w/d) mit Erfahrung in der Neurologie. Diese Position ist in Voll- oder Teilzeit (mindestens 19,25 Stunden) verfügbar. Wir heißen auch Bewerbungen von Ruheständlern und Interessierten an geringfügiger Beschäftigung herzlich willkommen. Unser Team bietet Ihnen ein strukturiertes, diagnostisches Umfeld und verlässliche Arbeitszeiten ohne Wochenend- oder Feiertagseinsätze. Nutzen Sie die Möglichkeit, in einem renommierten Gesundheitsunternehmen zu arbeiten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil des Johanniter-Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) (gn*) Organisationsdienst

Universitätsklinikum MünsterMünster Westfalen

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) sucht engagierte Medizinische Fachangestellte (MFA) (gn*) im Organisationsdienst. Die Stelle ist unbefristet und in Voll- oder Teilzeit (bis zu 38,5 Wochenstunden) verfügbar. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TV-L). Wir bieten spannende Einsatzbereiche, darunter die Pädiatrische Intensivmedizin und Kinderchirurgie. Deine Hauptaufgaben umfassen die Unterstützung bei ärztlichen Maßnahmen, die Vor- und Nachbereitung sowie die Gewinnung von Untersuchungsmaterial. Bewerbe dich jetzt und werde Teil unseres Teams auf dem Weg zum Magnetkrankenhaus!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Orthopädisch Chirurgische VersorgungszentrenPoing, München

Für unser Orthopädisch-Chirurgisches Versorgungszentrum in Markt Schwaben – Poing suchen wir ab sofort eine engagierte Medizinische Fachangestellte (m/w/d). Ihre Aufgabenschwerpunkte umfassen die Unterstützung im ambulanten OP sowie die Betreuung und Organisation unserer Patienten. Dabei assistieren Sie bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen wie Verbandswechsel und Injektionen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung zur MFA und idealerweise Erfahrung in der Orthopädie oder Unfallchirurgie. Wir bieten Ihnen abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem spezialisierten Fachbereich. Bringen Sie Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein mit, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) für plastisch-ästhetische Praxis

DOCURE BerlinBerlin

Unsere renommierte Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin sucht eine engagierte Medizinische Fachangestellte (MFA). Zu Ihren Aufgaben gehören die Unterstützung bei der Narbentherapiesubunit, PRP/Microneedling und medizinische Peelings. Wir legen Wert auf Freude an der praktischen Arbeit sowie Erfahrung in Lasertherapie und Patientenbetreuung. Weiterbildungsangebote, wie Miradry und Narbentherapie, sind Bestandteil Ihrer Entwicklungsmöglichkeiten. Ein freundliches Team und ein modernes Arbeitsumfeld erwarten Sie. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in der innovativen Medizin mit uns!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) Urologische Ambulanz

Klinikum Gütersloh gGmbHGütersloh

Als Medizinische Fachangestellte (m/w/d) in Vollzeit erwartet Sie ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag. Zu Ihren Hauptaufgaben zählen die Organisation der Patientenanmeldung und die Termine. Gewinnen Sie das Vertrauen unserer Patientinnen und Patienten durch kompetente Betreuung. Unterstützen Sie das Ärzteteam bei Untersuchungen und hilfsweise bei ambulanten urologischen Eingriffen. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung mit und haben Erfahrung in der medizinischen Nomenklatur sowie EDV-gestützter Dokumentation. Verstärken Sie unser engagiertes Team und sichern Sie einen reibungslosen Praxisablauf mit Ihrer Fachkompetenz.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (w/m/d) als Teamleitung für den Probeneingang

Laborarztpraxis Rhein-Main MVZ GbRFrankfurt

Die Laborarztpraxis sucht eine engagierte medizinische Fachangestellte (w/m/d) als Teamleitung im Bereich Probeneingang. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Organisation der Einarbeitung neuer Mitarbeiter sowie die Planung von Einsatz und Urlaub. Sie steuern Kundenanfragen und kommunizieren direkt mit unseren Patienten. Aktive Mitarbeit an Projekten und im Qualitätsmanagement sind ebenfalls Teil Ihrer Rolle. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung bringen Sie umfassende Kenntnisse im Probeneingang mit. Verstärken Sie unser wachsendes Team und gestalten Sie die Zukunft der Laborarztpraxis mit!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Arzthelferin wissen müssen

Arzthelferin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Arzthelferin wissen müssen

Warum sich das Abenteuer „Arzthelferin“ lohnt – Ein ehrlicher Blick auf einen unterschätzten Beruf

Wer heute einen Job sucht, will Sicherheit. Aber doch bitteschön nicht als Nummer unter Tausenden, oder? Ich jedenfalls hatte zu Beginn eher vage Vorstellungen, was mich als Arzthelferin erwartet. Und das, obwohl gefühlt jeder jemanden kennt, der „beim Arzt macht“. Dass hinter diesem Beruf eine Mischung aus Multitool, Organisationstalent und seelischer Feuerwehr steckt – das realisiert man erst, wenn man mittendrin steckt. Vielleicht erkennst du dich ja wieder: Neugierig, der Wunsch nach Sinn im Alltag und gelegentlich genervt vom trockenen Büroalltag in anderen Branchen. Willkommen im Maschinenraum der medizinischen Versorgung!


Vielfältiger Alltag zwischen Blutdruck, Bürokratie und dem Drahtseilakt der Nerven

Die ersten Wochen im Job erinnern ein wenig an den Versuch, mit vollem Tablett durch ein Bällebad zu balancieren. Worum geht’s? Ehe man sich versieht, tastet man Herzfrequenzen ab, beantwortet ungehaltene Anrufe („Sie haben gesagt, ich kann um zehn kommen – jetzt ist’s elf!“), desinfiziert Liegen, plant Impfaktionen – und sortiert nebenbei den letzten Fieberkrampf samt Versicherungskarte. Und ja, die Maschinen, die IT, der Umgang mit dem neuen Abrechnungssystem… da darf man ruhig mal leise fluchen. Aber genau in diesem Gemisch aus Hektik, Alltag und manchmal unfreiwilliger Komik liegt das, was den Beruf spannend macht. Langeweile? Unrealistisch.


Qualifikation: Was man können muss – und was keiner sagt

Es gibt so Dinge, die stehen offiziell in jeder Stellenausschreibung: abgeschlossene Ausbildung, Diskretion, Zuverlässigkeit. Ja, klar. Aber in Wahrheit zählt oft anderes, was keiner so laut sagt. Resilienz zum Beispiel. Wer morgens in gestresste Gesichter blickt – gefühlt jeder Patient ein Einzelprojekt voller Sorgen – der braucht ein dickes Fell und schnelle Auffassungsgabe. Empathie klingt abgedroschen: Stimmt schon, aber ohne die Fähigkeit, in kurzer Zeit Vertrauen aufzubauen, ist man verloren. Ach, und Organisation? Unterschätzt. Die Vielfalt der Aufgaben – das Jonglieren zwischen Sprechzimmer, Labor und Telefon – verlangt eine gewisse Portion „multitaskingfähige Gelassenheit“.


Gehalt: Zwischen Traum und Wirklichkeit – Was man erwarten kann (und was nicht)

Jetzt mal Tacheles. Das Gehalt – ein Thema, das keiner direkt anspricht, über das aber alle reden. Anfangs ist die Ernüchterung oft groß: Zwischen 2.100 € und 2.500 € brutto im Monat, je nach Region, Einstiegsstufe und Arbeitgeber. In Ballungszentren manchmal mehr, auf dem Land oft weniger. Wer auf die große Sprungschanze hofft, wird vermutlich enttäuscht. Aber: Mit Fortbildungen, Zusatzaufgaben oder Spezialisierungen – etwa in der Abrechnung, in der Hygiene oder als Praxismanagerin – lässt sich durchaus noch etwas drehen. Denn im Hintergrund rumort schon längst der Fachkräftemangel, die Nachfrage steigt. Manche Praxen zahlen Prämien, andere locken mit Zeitboni oder flexiblen Urlaubstagen. Klartext: Über Geld spricht man selten, aber wer sich nicht informiert, verpasst Chancen. Das Thema verdient mehr Ehrlichkeit – auch von Arbeitgeberseite.


Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel, Digitalisierung und die Frage nach der Balance

Wohin bewegt sich der Beruf? Die Antwort ist, gelinde gesagt, zwiespältig. Einerseits suchen immer mehr Ärztinnen und Ärzte händeringend nach qualifiziertem Personal. Der Generationenwechsel in Arztpraxen rollt an, und der ambulante Sektor wächst. Gleichzeitig schiebt sich die Digitalisierung langsam, oft widerwillig, in die Sprechzimmer: E-Rezepte, Online-Terminvergaben und Telemedizin machen vieles leichter – oder komplizierter, je nachdem, wen man fragt. Das Berufsbild verändert sich, neue Kompetenzen sind gefragt. Und dann ist da noch die Work-Life-Balance. Feste Öffnungszeiten, aber Überstunden, die „quasi selbstverständlich“ sind? Da muss sich etwas ändern, andernfalls springt die nächste Generation ab. Die Vereinbarkeit von Familie und Job ist ein Dauerbrenner – manchmal möglich, manchmal schwierig, abhängig vom Team und von der Chefetage. Man lernt: Wer sich geschickt positioniert, findet Wege.


Ausblick und persönliche Anmerkung: Zwischen Alltagsheld und Systemfehler

Was gibt’s noch zu sagen? Vielleicht dies: Wer zur Arzthelferin wird (egal ob als Neu- oder Quereinsteiger), entscheidet sich für einen Beruf mit Tagesstruktur, aber ohne Routine. Die Anforderungen steigen, auch gesellschaftlich: Diversität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung – das alles wird immer wichtiger, auch im Kleinen. Überfüllte Wartezimmer, bürokratische Monster, gestresste Chefärzte – das ist kein Zuckerschlecken. Und dennoch: Gerade durch diese Mischung aus praktischem Handwerk, Nähe zu Menschen und systemrelevantem Hintergrund steckt unverbrauchte Kraft in diesem Beruf. Manchmal frage ich mich, warum das Image immer noch so altbacken daherkommt. Vielleicht muss sich die Branche einfach lauter machen – für bessere Konditionen, mehr Mitspracherecht, echte Aufstiegschancen.


Wer auf den Geschmack gekommen ist: Es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Ob als Berufseinsteiger, wechselbereite Helferin oder Suchende im Dschungel der Medizinberufe. Denn – Hand aufs Herz – wo sonst kann man so viel bewirken, mitten im Alltag der Menschen, jeden Tag ein bisschen anders, manchmal chaotisch, immer wichtig? Manchmal reicht schon ein empathisches „Wie geht’s Ihnen wirklich?“ – und der ganze Raum atmet auf. Muss man mögen. Aber, ehrlich: Es gibt Schlimmeres.


Kurzbeschreibung Arzthelferin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Arzthelferin

Die ersten Wochen im Job erinnern ein wenig an den Versuch, mit vollem Tablett durch ein Bällebad zu balancieren. Worum geht’s? Ehe man sich versieht, tastet man Herzfrequenzen ab, beantwortet ungehaltene Anrufe („Sie haben gesagt, ich kann um zehn kommen – jetzt ist’s elf!“), desinfiziert Liegen, plant Impfaktionen – und sortiert nebenbei den letzten Fieberkrampf samt Versicherungskarte. Und ja, die Maschinen, die IT, der Umgang mit dem neuen Abrechnungssystem… da darf man ruhig mal leise fluchen. Aber genau in diesem Gemisch aus Hektik, Alltag und manchmal unfreiwilliger Komik liegt das, was den Beruf spannend macht. Langeweile? Unrealistisch.

Es gibt so Dinge, die stehen offiziell in jeder Stellenausschreibung: abgeschlossene Ausbildung, Diskretion, Zuverlässigkeit. Ja, klar. Aber in Wahrheit zählt oft anderes, was keiner so laut sagt. Resilienz zum Beispiel. Wer morgens in gestresste Gesichter blickt – gefühlt jeder Patient ein Einzelprojekt voller Sorgen – der braucht ein dickes Fell und schnelle Auffassungsgabe. Empathie klingt abgedroschen: Stimmt schon, aber ohne die Fähigkeit, in kurzer Zeit Vertrauen aufzubauen, ist man verloren. Ach, und Organisation? Unterschätzt. Die Vielfalt der Aufgaben – das Jonglieren zwischen Sprechzimmer, Labor und Telefon – verlangt eine gewisse Portion „multitaskingfähige Gelassenheit“.

Jetzt mal Tacheles. Das Gehalt – ein Thema, das keiner direkt anspricht, über das aber alle reden. Anfangs ist die Ernüchterung oft groß: Zwischen 2.100 € und 2.500 € brutto im Monat, je nach Region, Einstiegsstufe und Arbeitgeber. In Ballungszentren manchmal mehr, auf dem Land oft weniger. Wer auf die große Sprungschanze hofft, wird vermutlich enttäuscht. Aber: Mit Fortbildungen, Zusatzaufgaben oder Spezialisierungen – etwa in der Abrechnung, in der Hygiene oder als Praxismanagerin – lässt sich durchaus noch etwas drehen. Denn im Hintergrund rumort schon längst der Fachkräftemangel, die Nachfrage steigt. Manche Praxen zahlen Prämien, andere locken mit Zeitboni oder flexiblen Urlaubstagen. Klartext: Über Geld spricht man selten, aber wer sich nicht informiert, verpasst Chancen. Das Thema verdient mehr Ehrlichkeit – auch von Arbeitgeberseite.

Wohin bewegt sich der Beruf? Die Antwort ist, gelinde gesagt, zwiespältig. Einerseits suchen immer mehr Ärztinnen und Ärzte händeringend nach qualifiziertem Personal. Der Generationenwechsel in Arztpraxen rollt an, und der ambulante Sektor wächst. Gleichzeitig schiebt sich die Digitalisierung langsam, oft widerwillig, in die Sprechzimmer: E-Rezepte, Online-Terminvergaben und Telemedizin machen vieles leichter – oder komplizierter, je nachdem, wen man fragt. Das Berufsbild verändert sich, neue Kompetenzen sind gefragt. Und dann ist da noch die Work-Life-Balance. Feste Öffnungszeiten, aber Überstunden, die „quasi selbstverständlich“ sind? Da muss sich etwas ändern, andernfalls springt die nächste Generation ab. Die Vereinbarkeit von Familie und Job ist ein Dauerbrenner – manchmal möglich, manchmal schwierig, abhängig vom Team und von der Chefetage. Man lernt: Wer sich geschickt positioniert, findet Wege.

Was gibt’s noch zu sagen? Vielleicht dies: Wer zur Arzthelferin wird (egal ob als Neu- oder Quereinsteiger), entscheidet sich für einen Beruf mit Tagesstruktur, aber ohne Routine. Die Anforderungen steigen, auch gesellschaftlich: Diversität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung – das alles wird immer wichtiger, auch im Kleinen. Überfüllte Wartezimmer, bürokratische Monster, gestresste Chefärzte – das ist kein Zuckerschlecken. Und dennoch: Gerade durch diese Mischung aus praktischem Handwerk, Nähe zu Menschen und systemrelevantem Hintergrund steckt unverbrauchte Kraft in diesem Beruf. Manchmal frage ich mich, warum das Image immer noch so altbacken daherkommt. Vielleicht muss sich die Branche einfach lauter machen – für bessere Konditionen, mehr Mitspracherecht, echte Aufstiegschancen.


Wer auf den Geschmack gekommen ist: Es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Ob als Berufseinsteiger, wechselbereite Helferin oder Suchende im Dschungel der Medizinberufe. Denn – Hand aufs Herz – wo sonst kann man so viel bewirken, mitten im Alltag der Menschen, jeden Tag ein bisschen anders, manchmal chaotisch, immer wichtig? Manchmal reicht schon ein empathisches „Wie geht’s Ihnen wirklich?“ – und der ganze Raum atmet auf. Muss man mögen. Aber, ehrlich: Es gibt Schlimmeres.

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