Arzneimittelherstellung Jobs

88 aktuelle Arzneimittelherstellung Stellenangebote

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PTA/CTA/BTA/MTA/Pharmakant für Arzneimittelherstellung/Ansatz Ravensburg Mitte (m/w/d)

Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KGRavensburg

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Pharmakant, CTA, MTA oder eine technische Ausbildung, beispielsweise als Milchtechnologe oder Brauer. Wir suchen zuverlässige und qualitätsbewusste Mitarbeiter mit Interesse an der Pharmaindustrie. Ein 2-Schicht-Modell, das auch Wochenendarbeit umfasst, passt ideal zu Ihrem Lebensstil. Gute Deutschkenntnisse (mindestens B2-Level) sind notwendig, um optimale Dokumentationen zu gewährleisten. Profitieren Sie von einem attraktiven Monatsgehalt von 4.187 EUR sowie zusätzlichen Schichtzulagen zwischen 150 und 190 EUR pro Monat. Werden Sie jetzt Teil unseres dynamischen Teams!
Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Quereinstieg möglich Familienfreundlich Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung Dual (B.Eng.) (m/w/d)

Hochschule Trier - Studienstandort BirkenfeldHoppstädten-Weiersbach

Der Studiengang „Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung – dual“ (B. Eng.) bietet eine innovative Ausbildung zur Bekämpfung von Krankheiten. Durch die enge Zusammenarbeit mit kooperierenden Unternehmen wird eine praxisorientierte Ausbildung garantiert. Studierende lernen sowohl die Entwicklung als auch die Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen. Das duale Studienmodell ermöglicht eine praktische Ausbildung parallel zum Studium. Dabei profitieren die Studierenden von wertvollen Einblicken in die Industrie. In Kooperation mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld wird so der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere in der Biopharmazeutik gelegt.
Werkstudent Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter für die Herstellung von sterilen Arzneimitteln (m/w/d)

Medios Solutions Berlin GmbHBerlin

In deinem neuen Aufgabenbereich bist du für den reibungslosen Warenfluss und die Aufbereitung von Ausgangsmaterialien verantwortlich. Du arbeitest in modernen Reinräumen und stellst patientenindividuelle Zubereitungen her. Zudem führst du Probenahmen im Rahmen des mikrobiologischen Monitorings durch und verpackst fertige Produkte. Die Umsetzung von Hygiene- und GMP-Vorgaben ist essenziell, ebenso wie die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Team. Du bringst eine Ausbildung als PTA, Pharmakant oder PKA mit oder möchtest in die pharmazeutische Branche einsteigen. Selbstständigkeit und handwerkliches Geschick sind hierbei von großem Vorteil, um erfolgreich zu sein.
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Teamleiter Herstellung Arzneimittel / Pharma (m/w/d)

Biologische Heilmittel Heel GmbHBaden-Baden

Wir suchen einen Teamleiter Herstellung Arzneimittel / Pharma (m/w/d) für unsere Production Operations in Baden-Baden. Übernehmen Sie Verantwortung in einem GMP-gerechten Produktionsumfeld und entwickeln Sie gemeinsam mit Ihrem Team innovative Prozesse weiter. Diese Position erfordert Führungsstärke sowie Engagement in der Herstellung steriler Arzneimittel. Sie leiten ein Team von rund 18 Mitarbeitenden und gewährleisten die Einhaltung von Arbeitssicherheits- und Hygienevorschriften. Zu Ihren Aufgaben gehören die Bearbeitung von Anweisungsdokumenten, die Verwaltung von Abweichungen und die Vorbereitung auf Inspektionen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Pharmaindustrie mit uns!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Transfusionsmedizin oder Assistenzarzt zur Weiterbildung (m/w/d)

Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes gGmbHMünchen

Wir suchen einen engagierten Facharzt für Transfusionsmedizin (m/w/d) oder einen Assistenzarzt (m/w/d) in Weiterbildung. Bei uns können Sie Ihre angefangene Facharztausbildung fortsetzen und Teil unseres Teams werden. Ihre Aufgaben umfassen die Anamneseerhebung und Untersuchung von Blutspendern sowie die medizinische Betreuung während des gesamten Spendeprozesses. Zudem sind Sie aktiv in der transfusionsmedizinischen Arzneimittelherstellung und im Qualitätsmanagement tätig. Sie arbeiten an der Entwicklung innovativer Verfahren zur Blutsicherheit und der Etablierung einer Leukapherese-Einheit für zelltherapeutische Anwendungen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Transfusionsmedizin mit uns!
Weiterbildungsmöglichkeiten Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Essenszuschuss Einkaufsrabatte Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Pharmakant*in / Chemikant*in in der pharmazeutischen Produktion (alle Geschlechter)

Bayer AGLeverkusen

Als Pharmakant*in oder Chemikant*in in der pharmazeutischen Produktion übernimmst du die Bedienung und Beschickung von Maschinen zur Arzneimittelherstellung. Du gewährleistest einen reibungslosen Produktionsprozess durch kontinuierliche Überwachung und präzise Funktionsprüfungen. Dokumentationen führst du sorgfältig und GMP-gerecht im elektronischen System (MES Core) sowie in relevanten Unterlagen. Darüber hinaus sorgst du für die Reinigung der Produktionsanlagen und -räume gemäß den Hygienestandards. Eine abgeschlossene Ausbildung in diesem Bereich und erste Berufserfahrungen sind von Vorteil. Gute GMP-Kenntnisse sowie technisches Verständnis runden dein Profil ab und machen dich zum idealen Kandidaten.
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Industriepharmazie Dual (B.Sc.) (m/w/d)

Hochschule Kaiserslautern University of Applied SciencesPirmasens

Der duale Bachelorstudiengang in Industriepharmazie an der Hochschule Kaiserslautern bietet eine hervorragende Möglichkeit, innovative Therapien zu entwickeln und die Gesundheit zu fördern. Hier lernst du alles über die Entwicklung, Herstellung und Analyse von Medikamenten. Mit einem praxisnahen Ansatz kannst du dein theoretisches Wissen direkt bei einem Partnerunternehmen anwenden. Nutze deine Leidenschaft für Naturwissenschaften und gestalte die Zukunft der Pharmazie aktiv mit. In nur sechs Semestern erreichst du deinen Bachelor mit 210 ECTS und eröffnest dir damit vielfältige Karrieremöglichkeiten in einem zukunftssicheren Bereich. Entscheide dich für Industriepharmazie dual und setze wichtige Impulse für die Gesundheit von morgen!
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Ausbildung zum Pharmakant (m/w/d)

Biotest GmbH & Co. KGaADreieich

Starte deine Karriere als Pharmakant (m/w/d) bei Biotest und entdecke die dynamische Pharmaindustrie. Unsere Ausbildung bietet dir keinen Standard, sondern spannende Einblicke in modernste Produktionsmethoden. Du wirst verantwortungsvoll an der Herstellung hochwertiger Arzneimittel mitwirken und erstklassige Maschinen bedienen. Dein Training umfasst die Steuerung und Dokumentation von Produktionsprozessen sowie das Einhalten strenger Qualitäts- und Hygienestandards. Zudem lernst du, technische Probleme zu identifizieren und zu beheben. Werde Teil eines engagierten Teams, das täglich daran arbeitet, Leben zu retten und deine berufliche Zukunft zu gestalten!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum:r Chemisch-Technische:r Assistent:in (CTA) (m/w/d) an der Hochschule Fresenius

Hochschulen Fresenius GmbHIdstein

Sichere dir deine Zukunft mit der Ausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten (CTA) an der Hochschule Fresenius! In dieser praxisnahen Ausbildung entwickelst, untersuchst und analysierst du chemische Stoffe. Du dokumentierst deine Ergebnisse und sammelst wertvolle Erfahrungen in modernen Laboren. Nach Abschluss der Ausbildung hast du die Möglichkeit, dein Fachabitur zu erwerben oder eine Fortbildung zum Chemietechniker anzustreben. Zudem kannst du Teile deiner Ausbildung auf ein Bachelorstudium anrechnen lassen, was dir durchlässige Bildungschancen eröffnet. Starte noch heute deine Karriere im Bereich Chemie an der Hochschule Fresenius und gestalte deine Zukunft aktiv mit!
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Pharmazeutischer Mitarbeiter / PTA Produktion (m/w/d) Lütjensee

DRK-Blutspendedienst Nord-Ost gGmbHLütjensee

Unser Institut Lütjensee, nahe Hamburg, sucht einen Pharmazeutischen Mitarbeiter / PTA (m/w/d) in Vollzeit. Profitieren Sie von einem attraktiven Vergütungspaket nach Tarifvertrag, inklusive Jahressonderzahlung. Wir bieten 30 Tage Urlaub sowie dienstfrei am 24. und 31. Dezember. Genießen Sie einen verlässlichen Dienstplan und finanzielle Zuschüsse für D-Ticket, Kinderbetreuung und Ferienbetreuung. Darüber hinaus profitieren Sie von unserem Gesundheitsmanagement, das Massagen und kostenlose Grippeimpfungen umfasst. Schließen Sie sich zudem dem Firmenfitness-Netzwerk "EGYM wellpass" an und nutzen Sie die Work Life Portal-App für Ihre Gesundheit.
Kinderbetreuung Ferienbetreuung Einkaufsrabatte Corporate Benefit DRK-Blutspendedienst Nord-Ost gGmbH Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Arzneimittelherstellung wissen müssen

Arzneimittelherstellung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Arzneimittelherstellung wissen müssen

Zwischen Technik, Verantwortung und Mikroskopie – Einstieg in die Arzneimittelherstellung

Wer an den Beruf in der Arzneimittelherstellung denkt, der hat meist weiße Kittel und Laborgeräte vor Augen. Sonst? Vielleicht noch das sterile Klicken von Maschinen oder den Geruch frisch gewischter Flure. Gespräche im Freundeskreis landen schnell bei „Du arbeitest in der Pharma? Da verdient man doch ordentlich, oder?“ Aber wie sieht es hinter den Schleusen wirklich aus – gerade für Berufseinsteigerinnen und Wechselwillige, die von außen einen Fuß in die Produktion setzen wollen? Ich sage es mal offen: Die Welt der Arzneimittelherstellung ist wunderbar komplex – manchmal zu bürokratisch, dann wieder erstaunlich kreativ, selten langweilig, meistens anspruchsvoll.

Praxisalltag – Zwischen Handwerk und Hygieneprotokoll

Der Alltag in einer Arzneimittelproduktion ist alles – nur kein Handbuch für Waschmaschinenbenutzer. Wer in diesem Beruf startet, wird schnell feststellen: Hier reicht kein reines Händchen für Technik, noch weniger bringt Talent im Kaffeemaschinen-Entkalken. Was viele unterschätzen: Es ist Präzisionsarbeit – und zwar mit Ansage. Ob am Abfüllroboter, im Reinraum oder als Geräteflüsterer bei der Tablettenpresse, jeder Schritt folgt einem genauen Protokoll, und spätestens nach einer Woche kennt man die Bedeutung von „Validierung“ auswendig. Routine gibt es trotzdem nicht: Tagesform, Teamkonstellation, sogar Wetterumschwünge – irgendwie wirkt alles ein auf den reibungslosen Ablauf.
Erfahrungsgemäß mischt sich das Technische mit dem Menschlichen. Da werden Produktion-Chargen diskutiert, Fehlerquellen gesucht, und dann muss das Ganze auch noch genau dokumentiert werden. Papierkram? Leider unvermeidlich und – ich gebe es zu – einer der seltenen Momente, in denen die Euphorie für Hightech einen Knick bekommt. Aber ohne? Geht nicht. Es hängt zu viel dran an jeder einzelnen Charge. Schon eine Verunreinigung, ein falsch befüllter Behälter – und ganze Chargen werden zurückgerufen. Die Verantwortung fühlt sich manchmal schwerer an als der Kanister mit 25 Litern Lösungsmittel, den man morgens zum Mischen schleppt.

Qualifikationen: Zwischen Formelsammlung und Fingerspitzengefühl

Wer fragt, ob der Beruf was für Quereinsteiger ist, bekommt oft die klassische Antwort: Kommt drauf an. Und zwar auf vieles. Klar, wer aus einem technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf kommt, hat es oft leichter, sich in Prozesse und Prüfverfahren einzuarbeiten. Doch ein Zertifikat allein macht noch keinen zuverlässigen Mitspieler in der Arzneimittelproduktion. Viel eher zählt die Bereitschaft zu penibler Sorgfalt, Teamarbeit – und ein Grundverständnis dafür, dass hier Fehler eben keine Option sind. Es geht nicht um Muffins, die nicht aufgehen, sondern um Medikamente, die Menschenleben berühren. Vielleicht eine Floskel, aber bei der ersten Nachtschicht im Reinraum – unter knallender Leuchtstoffröhre und mit der dritten Kontrolle der Probenröhrchen – spüren es die meisten: Fehlerkultur? In Grenzen. Viele Betriebe dulden keine Ausreden, keine Leichtsinns-Experimente.
Trotzdem: Die Hürden zum Einstieg sind – zumindest formal – oft niedriger als gedacht. Ausbildungen als Pharmakant/in, Chemikant/in oder Produktionsfachkraft reichen vielen Betrieben. Bei Bedarf schieben sie Qualifizierungen mit drauf. Nur: Für Leitungsaufgaben, Dokumentationsverantwortung oder Prozessoptimierung schmeißt niemand die Bürotür auf, ohne mehrjährige Erfahrung und eine ordentliche Portion Eigenmotivation. Und dann ist da noch… das Bauchgefühl. Wer im Bewerbungsgespräch schon bei der Frage nach Hygiene stammelt, dem sei geraten: Vielleicht doch lieber ein anderes Labor suchen.

Das Gehalt – Solide, aber kein Lottogewinn

Jetzt Butter bei die Fische: Wie sieht das eigentlich finanziell aus? Die Klischees von dicken Gehaltszetteln halten sich hartnäckig. Realitätscheck. Einstiegsgehälter in der Arzneimittelherstellung sind solide, aber selten spektakulär – zumindest, solange man nicht als promovierter Prozessingenieur einsteigt. Durchschnittlich landen Berufseinsteiger mit technischer Ausbildung irgendwo zwischen 2.600 € und 3.400 € brutto im Monat (je nach Region, Betrieb und Tarifbindung). In Süddeutschland? Oft am oberen Rand, im ländlichen Osten schon mal niedriger – und das nicht nur wegen des Bäckerpreises. Wer in tarifgebundenen Betrieben Fuß fasst, erlebt glasklar: Tarifverträge geben den Takt vor und bieten mehr Sicherheit. Freie Unternehmen hingegen spielen gern ihre Karten mit Bonus- oder Schichtzulagen aus.
Mit steigender Erfahrung, Zusatzqualifikationen oder dem Wechsel in größere Unternehmen – besonders bei Big Pharma – geht die Schraube langsam nach oben: 4.000 € plus? Möglich, vor allem mit Verantwortung. Aber machen wir uns nichts vor: Hier wächst man rein, selten springt man im ersten Jahr von Null auf Leitungsebene. Und, das sei auch gesagt, wer nach oben will, muss manchmal Schichtarbeit, Wochenenddienst und spontane Planänderungen sportlich nehmen. Eine massive Lohnexplosion? Selten. Dafür aber, gerade in Krisenzeiten, einen goldwerten Job – der auch bei Konjunkturknick noch gebraucht wird.

Arbeitsmarkt: Chancen, Druck und regionale Besonderheiten

Blicken wir noch einmal raus aus dem Reinraum – hinein in den wilden Arbeitsmarkt. Hier fährt die Arzneimittelherstellung seit Jahren verhältnismäßig stabil, auch wenn die Branche unter denselben Kopfschmerzen leidet wie viele technische Sektoren: Fachkräftemangel, Nachwuchssuche, eine gewisse Skepsis vor Schichtarbeit. In den Ballungsräumen entdecken Einsteiger mehr Optionen – von Start-ups bis Großunternehmen, mit manchen Ausreißern ins Biotech. Aber die Konkurrenz schläft nicht. In ländlichen Regionen? Da suchen Betriebe händeringend nach Personal, bieten manchmal Prämien oder Entwicklungsmöglichkeiten, die in den großen Städten längst nicht mehr Standard sind.
Was viele unterschätzen: Die Branchendynamik. Digitalisierung, Automatisierung, neue regulatorische Auflagen – ständig funkt ein neues Thema dazwischen. Wer die Angst vor neuen Maschinen ablegt und flexibel bleibt, wird lange gut beschäftigt sein. Geschwindigkeit? Manchmal beängstigend – innerhalb von fünf Jahren wandern Prozesse vom Handarbeitstisch in die Vollautomatik. Wer sich abkoppelt oder bloß auf Routine setzt, steht irgendwann ratlos neben dem Roboter. Oder umgekehrt: Wer sich weiterbildet, Zusatzqualifikationen anhäuft, landet fix in neuen Aufgabengebieten – und manchmal auch in einer überraschend angenehmen Nische, fern vom Produktionslärm.

Work-Life-Balance und die Sache mit der Verantwortung

Ein Punkt, der wenig in den Hochglanz-Broschüren steht: Wie hält man eigentlich als Berufseinsteiger das Gleichgewicht? Schichtdienste können auf Dauer ermüden, besonders wenn der Feierabend mal wieder um Mitternacht beginnt. Und auch sonst – ein Arbeitstag zwischen Vorschriften, Maschinenalarm und Protokoll-Marathon hinterlässt Spuren. Die gute Nachricht: Viele Betriebe haben nachgezogen, bieten Wechselmodelle, Gesundheitsangebote oder schlaue Schichtsysteme. Aber: Man muss damit umgehen können, dass Verantwortung nicht an der Türschwelle endet. Am Ende ist es eben kein Job, bei dem man alles liegen lassen kann – zu viel hängt dran, zu viel Risiko bei Fahrlässigkeit.
Wer also Sicherheit und Sinn sucht, macht selten etwas falsch in der Arzneimittelherstellung. Wer Abenteuer und laxe Umgangsformen will… nun ja, vielleicht doch eher die Werbebranche. Am Ende ist es ein Beruf, der fordert, aber auch belohnt – und das nicht nur durch das, was am Monatsende auf dem Konto landet. Sondern auch, weil man weiß: Was hier produziert wird, landet irgendwann bei Menschen, denen es hilft. Und das, wenn Sie mich fragen, ist sowieso unbezahlbar.

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