Arzneimittelherstellung Jobs

126 aktuelle Arzneimittelherstellung Stellenangebote

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Laborant Arzneimittelherstellung in Jena (m/w/d)

Medipolis GmbHJena

Wir suchen einen engagierten Laborant (m/w/d) für unsere Arzneimittelherstellung in Jena. Diese unbefristete Stelle in Teil- oder Vollzeit (32-38h/Woche) bietet spannende Aufgaben in der Produktion und Dokumentation gemäß GMP-Richtlinien. Deine Hauptaufgaben umfassen die Herstellung und Kennzeichnung von Patientenarzneien sowie das physikalische und mikrobiologische Monitoring. Du kümmerst dich um Annahme, Prüfung und Dokumentation unserer Aufträge. Gesucht werden Bewerber mit einem Abschluss als PTA, MTLA, CTA, BTA oder vergleichbar. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Pharmazie mit uns!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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PTA/CTA/BTA/MTA/Pharmakant für Arzneimittelherstellung/Ansatz Ravensburg/ Langenargen (m/w/d)

Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KGRavensburg

Werde Teil des Vetter-Teams in Ravensburg! Als PTA/CTA/BTA/MTA/Pharmakant (m/w/d) bist du verantwortlich für die Arzneimittelherstellung. Du bereitest Equipment vor, taust Wirkstoffe auf und stellst pH-Werte sowie Pufferlösungen ein. Zudem überwachst du die Reinraumbedingungen und führst wichtige In-Prozess-Kontrollen (IPC) durch. Deine sorgfältige Dokumentation und Reinigungstätigkeiten garantieren die Einhaltung von GMP-Standards. Bring deine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Pharmakant oder eine gleichwertige Qualifikation mit und bewirb dich jetzt, um die Zukunft der Arzneimittelherstellung mitzugestalten!
Urlaubsgeld Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung Dual (B.Eng.) (m/w/d)

Hochschule Trier - Studienstandort BirkenfeldHoppstädten-Weiersbach

Der Studiengang „Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung – dual“ (B. Eng.) bietet eine spannende Möglichkeit, aktiv zur Bekämpfung von Krankheiten beizutragen. Dieser praxisorientierte Studiengang stellt die sichere Versorgung mit Medikamenten und Impfstoffen in den Fokus und integriert innovative biotechnologische Wirkstoffe. Durch das duale Studienmodell erlangen Studierende wertvolle praktische Erfahrungen in kooperierenden Unternehmen. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Umwelt-Campus Birkenfeld und der Industrie eröffnet zahlreiche Karrieremöglichkeiten. Studierende profitieren von der Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Fähigkeiten. So wird der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere in der biopharmazeutischen Industrie gelegt.
Werkstudent Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-/Medizinisch-Technische Assistenz (m/w/d) in der Arzneimittelherstellung

CO.DON GmbHTeltow

Die CO.DON GmbH sucht ab Frühjahr 2025 eine/n Biologisch-/Medizinisch-Technische Assistenz (m/w/d) in der Arzneimittelherstellung in Vollzeit. Unser biopharmazeutisches Unternehmen spezialisiert sich auf Zelltransplantate und innovative Zelltherapien zur behandling von Gelenkknorpeldefekten. Bei uns erwartet Sie die Zellkultivierung zur Herstellung autologer Zelltransplantate im Reinraum. Sie unterstützen die Arbeitsvorbereitung und die Materialbereitstellung für unseren Produktionsprozess. Mit über 20.000 erfolgreich behandelten Patienten und internationalen Standorten bieten wir Ihnen einen spannenden Arbeitsplatz. Besuchen Sie unsere Website unter www.codon.de für weitere Informationen zu Ihrer Karrieremöglichkeit.
Familienfreundlich Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter für die Herstellung von sterilen Arzneimitteln (m/w/d)

Medios Solutions Berlin GmbHBerlin

Verstärken Sie unser Team mit Ihrer Erfahrung in der Herstellung patientenindividueller Infusionstherapien oder Ihrem handwerklichen Geschick für filigrane Tätigkeiten. Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit selbstständiger, zuverlässiger Arbeitsweise und hohem Verantwortungsbewusstsein. Teamarbeit und Kundenzufriedenheit sind Ihnen ebenso wichtig wie uns. Profitieren Sie von einer Unternehmenskultur, die Respekt, Wertschätzung und Wissenstransfer fördert. Unser zukunftsorientiertes Unternehmen bietet zahlreiche Vorteile, wie betriebliche Altersvorsorge und Urban Sports-Mitgliedschaft. Zusammen gestalten wir eine innovative Zukunft — ohne Nachtschichten und mit 30 Tagen Urlaub!
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pharmazeut im Praktikum - PhiP (m/w/d)

Klinikum Dritter OrdenMünchen

Werden Sie Teil des Klinikums Dritter Orden in München-Nymphenburg und gestalten Sie aktiv einen attraktiven Arbeitsplatz für die Gesundheit unserer Patienten. In unserem Team von über 2000 engagierten Kolleginnen und Kollegen setzen wir uns seit mehr als 120 Jahren für höchste medizinische Standards ein. Als Teil eines wachsenden Klinikverbunds bieten wir Ihnen attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten und langfristige berufliche Perspektiven. Für unsere Klinikapotheke suchen wir derzeit motivierte Mitarbeitende für die Arzneimittelausgabe und Arzneimittellogistik. Gemeinsam fördern wir Gesundheit und Wohlbefinden – für unsere großen und kleinen Patienten. Starten Sie Ihre Karriere bei uns und machen Sie den Unterschied!
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Apotheker/in (m/w/d)

FEK - Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster

Wir suchen engagierte Apotheker:innen (m/w/d) für unsere zentrale Apotheke in einem leistungsstarken Klinikverbund mit über 24.300 Patienten jährlich. Bei uns profitieren Sie von einem vernetzten Umfeld mit mehr als 2.900 Betten und der Möglichkeit, familienfreundliche Teilzeitmodelle zu wählen. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Zytostatika- und Sterilherstellung sowie die Arzneimittelausgabe unter pharmazeutischen und medizinischen Aspekten. Sie werden aktiv an der Analytik und der Medikationsvalidierung in der elektronischen Patientenakte beteiligt. Zudem führen Sie Stationsbegehungen durch und nehmen am Rufbereitschaftsdienst teil. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein mit!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Industriepharmazie Dual (B.Sc.) (m/w/d)

Hochschule Kaiserslautern University of Applied SciencesPirmasens

Starte deine Karriere im dualen Bachelorstudium Industriepharmazie an der Hochschule Kaiserslautern! In nur sechs Semestern erwirbst du 210 ECTS und tiefgehendes Wissen über Medikamente. Lerne die Entwicklung, Herstellung und Analyse von innovativen Therapien zur Förderung der Gesundheit kennen. Naturwissenschaften sind deine Leidenschaft? Kombiniere Theorie und Praxis in einem zukunftsorientierten Berufsfeld und arbeite direkt mit Partnerunternehmen zusammen. Gestalte eine bessere Zukunft durch fundierte Kenntnisse in der Industriepharmazie. Werde Teil einer stetig wachsenden Branche – deine Chance für eine erfolgreiche Karriere!
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Ausbildung zum:r Chemisch-Technische:r Assistent:in (CTA) (m/w/d) an der Hochschule Fresenius

Hochschulen Fresenius GmbHIdstein

Starte deine Karriere als Chemisch-Technische:r Assistent:in (CTA) an der Hochschule Fresenius! In dieser staatlich anerkannten Ausbildung lernst du, Proben zu analysieren und chemische Substanzen herzustellen. Unsere modernen Labore und praxisnahen Lehrmethoden bereiten dich bestens auf deine berufliche Zukunft vor. Mit der CTA-Ausbildung hast du die Möglichkeit, dein Fachabitur zu erwerben und später zum Chemietechniker:in oder Bachelor-Abschluss weiterzustudieren. Deine Ausbildung bei uns ist nicht nur eine Grundlage, sondern öffnet dir auch viele Türen. Besuche noch heute unsere Website und informiere dich über den idealen Start in deine Karriere!
Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsleiter Pharmazeutische Herstellung (m/w/d)

Pharmpur GmbHKönigsbrunn

Die Pharmpur GmbH erweitert ihr Team und sucht einen Produktionsleiter für die pharmazeutische Herstellung (m/w/d). Zu Ihren Aufgaben zählen die Planung und Überwachung der Produktionsprozesse sowie die direkte Berichterstattung an die Geschäftsleitung. Fachliche Personalverantwortung, einschließlich der Einsatzplanung, gehört ebenso zu Ihrem Profil. Sie sind verantwortlich für die Einhaltung von Qualitätsstandards im GMP-Umfeld und die Durchführung von Schulungen zu Hygienerichtlinien. Zudem optimieren Sie Arbeitsabläufe zur Effizienzsteigerung und führen Risikobewertungen durch. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Arzneimittelherstellung mit!
Jobrad Gutes Betriebsklima Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Arzneimittelherstellung wissen müssen

Arzneimittelherstellung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Arzneimittelherstellung wissen müssen

Zwischen Technik, Verantwortung und Mikroskopie – Einstieg in die Arzneimittelherstellung

Wer an den Beruf in der Arzneimittelherstellung denkt, der hat meist weiße Kittel und Laborgeräte vor Augen. Sonst? Vielleicht noch das sterile Klicken von Maschinen oder den Geruch frisch gewischter Flure. Gespräche im Freundeskreis landen schnell bei „Du arbeitest in der Pharma? Da verdient man doch ordentlich, oder?“ Aber wie sieht es hinter den Schleusen wirklich aus – gerade für Berufseinsteigerinnen und Wechselwillige, die von außen einen Fuß in die Produktion setzen wollen? Ich sage es mal offen: Die Welt der Arzneimittelherstellung ist wunderbar komplex – manchmal zu bürokratisch, dann wieder erstaunlich kreativ, selten langweilig, meistens anspruchsvoll.

Praxisalltag – Zwischen Handwerk und Hygieneprotokoll

Der Alltag in einer Arzneimittelproduktion ist alles – nur kein Handbuch für Waschmaschinenbenutzer. Wer in diesem Beruf startet, wird schnell feststellen: Hier reicht kein reines Händchen für Technik, noch weniger bringt Talent im Kaffeemaschinen-Entkalken. Was viele unterschätzen: Es ist Präzisionsarbeit – und zwar mit Ansage. Ob am Abfüllroboter, im Reinraum oder als Geräteflüsterer bei der Tablettenpresse, jeder Schritt folgt einem genauen Protokoll, und spätestens nach einer Woche kennt man die Bedeutung von „Validierung“ auswendig. Routine gibt es trotzdem nicht: Tagesform, Teamkonstellation, sogar Wetterumschwünge – irgendwie wirkt alles ein auf den reibungslosen Ablauf.
Erfahrungsgemäß mischt sich das Technische mit dem Menschlichen. Da werden Produktion-Chargen diskutiert, Fehlerquellen gesucht, und dann muss das Ganze auch noch genau dokumentiert werden. Papierkram? Leider unvermeidlich und – ich gebe es zu – einer der seltenen Momente, in denen die Euphorie für Hightech einen Knick bekommt. Aber ohne? Geht nicht. Es hängt zu viel dran an jeder einzelnen Charge. Schon eine Verunreinigung, ein falsch befüllter Behälter – und ganze Chargen werden zurückgerufen. Die Verantwortung fühlt sich manchmal schwerer an als der Kanister mit 25 Litern Lösungsmittel, den man morgens zum Mischen schleppt.

Qualifikationen: Zwischen Formelsammlung und Fingerspitzengefühl

Wer fragt, ob der Beruf was für Quereinsteiger ist, bekommt oft die klassische Antwort: Kommt drauf an. Und zwar auf vieles. Klar, wer aus einem technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf kommt, hat es oft leichter, sich in Prozesse und Prüfverfahren einzuarbeiten. Doch ein Zertifikat allein macht noch keinen zuverlässigen Mitspieler in der Arzneimittelproduktion. Viel eher zählt die Bereitschaft zu penibler Sorgfalt, Teamarbeit – und ein Grundverständnis dafür, dass hier Fehler eben keine Option sind. Es geht nicht um Muffins, die nicht aufgehen, sondern um Medikamente, die Menschenleben berühren. Vielleicht eine Floskel, aber bei der ersten Nachtschicht im Reinraum – unter knallender Leuchtstoffröhre und mit der dritten Kontrolle der Probenröhrchen – spüren es die meisten: Fehlerkultur? In Grenzen. Viele Betriebe dulden keine Ausreden, keine Leichtsinns-Experimente.
Trotzdem: Die Hürden zum Einstieg sind – zumindest formal – oft niedriger als gedacht. Ausbildungen als Pharmakant/in, Chemikant/in oder Produktionsfachkraft reichen vielen Betrieben. Bei Bedarf schieben sie Qualifizierungen mit drauf. Nur: Für Leitungsaufgaben, Dokumentationsverantwortung oder Prozessoptimierung schmeißt niemand die Bürotür auf, ohne mehrjährige Erfahrung und eine ordentliche Portion Eigenmotivation. Und dann ist da noch… das Bauchgefühl. Wer im Bewerbungsgespräch schon bei der Frage nach Hygiene stammelt, dem sei geraten: Vielleicht doch lieber ein anderes Labor suchen.

Das Gehalt – Solide, aber kein Lottogewinn

Jetzt Butter bei die Fische: Wie sieht das eigentlich finanziell aus? Die Klischees von dicken Gehaltszetteln halten sich hartnäckig. Realitätscheck. Einstiegsgehälter in der Arzneimittelherstellung sind solide, aber selten spektakulär – zumindest, solange man nicht als promovierter Prozessingenieur einsteigt. Durchschnittlich landen Berufseinsteiger mit technischer Ausbildung irgendwo zwischen 2.600 € und 3.400 € brutto im Monat (je nach Region, Betrieb und Tarifbindung). In Süddeutschland? Oft am oberen Rand, im ländlichen Osten schon mal niedriger – und das nicht nur wegen des Bäckerpreises. Wer in tarifgebundenen Betrieben Fuß fasst, erlebt glasklar: Tarifverträge geben den Takt vor und bieten mehr Sicherheit. Freie Unternehmen hingegen spielen gern ihre Karten mit Bonus- oder Schichtzulagen aus.
Mit steigender Erfahrung, Zusatzqualifikationen oder dem Wechsel in größere Unternehmen – besonders bei Big Pharma – geht die Schraube langsam nach oben: 4.000 € plus? Möglich, vor allem mit Verantwortung. Aber machen wir uns nichts vor: Hier wächst man rein, selten springt man im ersten Jahr von Null auf Leitungsebene. Und, das sei auch gesagt, wer nach oben will, muss manchmal Schichtarbeit, Wochenenddienst und spontane Planänderungen sportlich nehmen. Eine massive Lohnexplosion? Selten. Dafür aber, gerade in Krisenzeiten, einen goldwerten Job – der auch bei Konjunkturknick noch gebraucht wird.

Arbeitsmarkt: Chancen, Druck und regionale Besonderheiten

Blicken wir noch einmal raus aus dem Reinraum – hinein in den wilden Arbeitsmarkt. Hier fährt die Arzneimittelherstellung seit Jahren verhältnismäßig stabil, auch wenn die Branche unter denselben Kopfschmerzen leidet wie viele technische Sektoren: Fachkräftemangel, Nachwuchssuche, eine gewisse Skepsis vor Schichtarbeit. In den Ballungsräumen entdecken Einsteiger mehr Optionen – von Start-ups bis Großunternehmen, mit manchen Ausreißern ins Biotech. Aber die Konkurrenz schläft nicht. In ländlichen Regionen? Da suchen Betriebe händeringend nach Personal, bieten manchmal Prämien oder Entwicklungsmöglichkeiten, die in den großen Städten längst nicht mehr Standard sind.
Was viele unterschätzen: Die Branchendynamik. Digitalisierung, Automatisierung, neue regulatorische Auflagen – ständig funkt ein neues Thema dazwischen. Wer die Angst vor neuen Maschinen ablegt und flexibel bleibt, wird lange gut beschäftigt sein. Geschwindigkeit? Manchmal beängstigend – innerhalb von fünf Jahren wandern Prozesse vom Handarbeitstisch in die Vollautomatik. Wer sich abkoppelt oder bloß auf Routine setzt, steht irgendwann ratlos neben dem Roboter. Oder umgekehrt: Wer sich weiterbildet, Zusatzqualifikationen anhäuft, landet fix in neuen Aufgabengebieten – und manchmal auch in einer überraschend angenehmen Nische, fern vom Produktionslärm.

Work-Life-Balance und die Sache mit der Verantwortung

Ein Punkt, der wenig in den Hochglanz-Broschüren steht: Wie hält man eigentlich als Berufseinsteiger das Gleichgewicht? Schichtdienste können auf Dauer ermüden, besonders wenn der Feierabend mal wieder um Mitternacht beginnt. Und auch sonst – ein Arbeitstag zwischen Vorschriften, Maschinenalarm und Protokoll-Marathon hinterlässt Spuren. Die gute Nachricht: Viele Betriebe haben nachgezogen, bieten Wechselmodelle, Gesundheitsangebote oder schlaue Schichtsysteme. Aber: Man muss damit umgehen können, dass Verantwortung nicht an der Türschwelle endet. Am Ende ist es eben kein Job, bei dem man alles liegen lassen kann – zu viel hängt dran, zu viel Risiko bei Fahrlässigkeit.
Wer also Sicherheit und Sinn sucht, macht selten etwas falsch in der Arzneimittelherstellung. Wer Abenteuer und laxe Umgangsformen will… nun ja, vielleicht doch eher die Werbebranche. Am Ende ist es ein Beruf, der fordert, aber auch belohnt – und das nicht nur durch das, was am Monatsende auf dem Konto landet. Sondern auch, weil man weiß: Was hier produziert wird, landet irgendwann bei Menschen, denen es hilft. Und das, wenn Sie mich fragen, ist sowieso unbezahlbar.

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