Angestellte im Bereich Operationstechnik Jobs

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Pädagoge*in an der Schule für Operationstechnische Assistenz (m/w/d)

Universitätsklinikum FreiburgFreiburg Breisgau

Die Akademie für Medizinische Berufe sucht zum 01.01.2027 eine*n Pädagoge*in für die Schule für Operationstechnische Assistenz (m/w/d). Wir bilden über 120 Schüler*innen in einer der größten Bildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe in Deutschland aus. Ihre Aufgaben umfassen den Unterricht, die Begleitung in Praxisphasen und die Abnahme von Prüfungen. Bewerber*innen sollten eine Ausbildung als Operationstechnische*r Assistent*in oder Gesundheits- und Krankenpfleger*in (m/w/d) sowie Berufserfahrung im OP mitbringen. Zudem sind Engagement in der Schulorganisation und die Mitwirkung an pädagogischen Konzepten erwünscht. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft in der medizinischen Ausbildung mit!
Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Ferienbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz (OTA) (all genders) für den Herz- und Gefäß-OP

Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfHamburg

Wir suchen engagierte Teamplayer:innen, die eine Ausbildung als Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in oder eine Qualifikation als Pflegefachmann/-frau mit oder ohne OP-Fachweiterbildung abgeschlossen haben. Auch Bewerbungen von Operationstechnischen Assistent:innen (OTA) sowie Absolvent:innen eines dualen Bachelor-Studiengangs Pflege sind herzlich willkommen. Unsere Vergütung erfolgt fair und transparent nach dem Tarifvertrag TVöD/VKA, mit Jahresgehältern zwischen 50.300 € und 60.600 €. Die genaue Eingruppierung wird nach Qualifikationen und Berufserfahrung festgelegt. In Teilzeit bieten wir eine Arbeitszeit von 38,5 Wochenstunden. Vereinfachte Abläufe durch Modulversorger und unsere digitale Patientenakte ermöglichen Ihnen volle Konzentration auf die Pflege.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Pädagoge*in an der Schule für Operationstechnische Assistenz (m/w/d)

Universitätsklinikum FreiburgFreiburg

Die Akademie für Medizinische Berufe am Universitätsklinikum Freiburg sucht ab dem 01.01.2027 eine*n engagierte*n Pädagogen*in für die Schule für Operationstechnische Assistenz. Mit über 1.200 Teilnehmer*innen zählt sie zu den größten Bildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe in Deutschland. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung modernen Unterrichts sowie die Begleitung von Auszubildenden in Praxisphasen. Zudem sind Sie verantwortlich für Leistungskontrollen und Prüfungen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Operationstechnische*r Assistent*in oder Gesundheits- und Krankenpfleger*in ist erforderlich. Wenn Sie Interesse an der Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Ferienbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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OTA / Operationstechnischer Assistent OPs (m/w/d)

Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V.Frankfurt

Wir suchen einen engagierten Operationstechnischen Assistenten (m/w/d) für unsere modernen OPs in Frankfurt am Main, ab sofort und unbefristet. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Vor- und Nachbereitung der OP-Säle sowie die selbstständige Organisation der Abläufe. Sie unterstützen aktiv bei operativen Eingriffen und fungieren als kompetenter Ansprechpartner für Patienten, Angehörige und das medizinische Team. Dokumentation und Informationsweitergabe sind ebenfalls Teil Ihrer Verantwortung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als OTA oder eine dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger mit OP-Erfahrung. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams, das Wert auf Präzision und Weiterbildung legt!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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OP-Pflegefachmann/frau (m/w/d)

Klinik Josephinum gAGMünchen

In der Rolle als OP-Pflegefachmann/-frau spielst Du eine zentrale Rolle im Operationsteam. Du bereitest Operationseinheiten und Instrumente sorgfältig vor, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Während der Eingriffe unterstützt Du den Chirurgen tatkräftig und bedienst alle erforderlichen Instrumente. Nach der Operation sorgst Du für eine gewissenhafte Nachbereitung und lagern der Patienten. Deine Fähigkeit zur Dokumentation pflegerischer Maßnahmen wird besonders geschätzt. Mit einer Ausbildung als OTA, Gesundheits- und Krankenpfleger oder OP-Pflegekraft bringst Du wertvolle Erfahrung mit, die Dich zu einem geschätzten Teammitglied macht.
Vermögenswirksame Leistungen Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Essenszuschuss Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent*in OTA-Systemintegration mit Schwerpunkt Datenanalyse und Testing

Mercedes-Benz AGSindelfingen

Die Abteilung RD/VEM spezialisiert sich auf die Integration und Sicherheit von Over-The-Air (OTA) Software-Updates für Fahrzeuge. Ihre Aufgabe ist es, zuverlässige und qualitativ hochwertige Software schnell und sicher bereitzustellen. Wir suchen Unterstützung in der Datenvisualisierung und -analyse testbezogener Daten. Zu den Herausforderungen zählt die Einarbeitung in Testinhalte und deren sinnvolle Nutzung zur Planung und Auswertung von Tests. Zudem umfasst die Arbeit die Pflege und Optimierung bestehender Dashboards für das OTA-Testing. Engagierte Fachkräfte tragen so entscheidend zu unserem Daily Performance Management und zur Analyse relevanter KPIs bei.
Werkstudent Essenszuschuss Mitarbeiterbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Parkplatz Barrierefreiheit Kinderbetreuung Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnischer Assistent - Chirurgie / OP-Pflege (m/w/d)

PKB Praxis-Klinik Bergedorf GmbHHamburg

Als Experten für Wirbelsäule, Orthopädie und Hernienchirurgie bieten wir ein dynamisches, interdisziplinäres Team, das innovative Lösungen für eine ganzheitliche Patientenpflege entwickelt. Bei uns erleben Sie die Freude an patientennaher Arbeit, die Ihnen emotionale Belohnungen und Dankbarkeit der Betroffenen bringt. Sie sind verantwortlich für die professionelle Vorbereitung und Nachbetreuung von Operationen sowie für die Instrumentation während der Eingriffe. Höchste Hygiene- und Qualitätsstandards im OP-Bereich sind für Sie selbstverständlich. Jeder Eingriff wird lückenlos und unkompliziert mithilfe eines Tablets dokumentiert. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie aktiv den Genesungsprozess unserer Patient:innen!
Gutes Betriebsklima Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Endoskopie

Starnberger Kliniken GmbHStarnberg

Im Klinikum Starnberg erwartet dich ein kompetentes Team in der Gastroenterologie, das modernste Technologien und präzise Verfahren einsetzt. Unser Fokus liegt auf Qualitätsarbeit, Teamarbeit und individueller Patientenbetreuung. Wir bieten ein breites Spektrum an endoskopischen Diagnosen und Therapien, einschließlich EMR und ESD. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit garantieren wir eine umfassende Betreuung während des gesamten Behandlungsprozesses. Entdecke spannende Jobmöglichkeiten und Karrieretipps auf StepStone.de und finde deinen Traumjob. Nutze unsere Plattform, um relevante Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und mehr zu erhalten – jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um aktiv zu werden!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Starnberger Kliniken GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz - Augenheilkunde / OP (m/w/d)

Belenus Augenzentrum SiegenSiegen

Sie sind Operationstechnische Assistenz (OTA) oder haben eine ähnliche Qualifikation? Ihre Leidenschaft für die Augenheilkunde und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Ergänzung für unser erfahrenes Team. Verantwortungsbewusstsein und eine strukturierte Arbeitsweise garantieren höchste Qualitätsstandards im OP. Mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen (C1) kommunizieren Sie klar und sicher mit Patient:innen und Kolleg:innen. Freuen Sie sich auf einen sicheren Arbeitsplatz mit flexiblen Teilzeitmodellen in unserem renommierten Zentrum. Unsere moderne Arbeitsumgebung sowie die neueste technische Ausstattung unterstützen Sie in Ihrem täglichen Tun.
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnischer Assistent (OTA) / OP-Pflege (m/w/d)

BS Breitkreuz GmbH CareDortmund, Düsseldorf, Köln, Berlin, Hamburg, Kiel, Lübeck, Neumünster

Werden Sie Operationstechnischer Assistent (OTA) oder arbeiten Sie in der OP-Pflege bei BS Breitkreuz GmbH in Voll- oder Teilzeit. Genießen Sie ein attraktives Gehalt von bis zu 5.000 € pro Monat. Bei uns setzen wir auf individuelle Einsatzplanung, die Ihre Qualifikationen berücksichtigt. Unser erfahrenes Team kennt die Herausforderungen in der Pflege und gestaltet Arbeitsbedingungen fair und transparent. Ihre Wünsche fließen in die Einsatzplanung ein, damit Sie den perfekten Arbeitsplatz finden. Bewerben Sie sich jetzt und erleben Sie, was es heißt, Pflege mit Verantwortung zu leben!
Unbefristeter Vertrag Firmenwagen Gutes Betriebsklima Corporate Benefit BS Breitkreuz GmbH Care Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Angestellte im Bereich Operationstechnik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Angestellte im Bereich Operationstechnik wissen müssen

Hinein ins Herz der Technik – der unterschätzte Kosmos der Operationstechnischen Assistenz

Zugegeben, als ich zum ersten Mal damit liebäugelte, im OP-Bereich Fuß zu fassen, klang es für Außenstehende nach einer Mischung aus „viel Verantwortung“ und „vielleicht ein bisschen steril“. Die Wirklichkeit? Weit spannender, als es das Image in Fachforen oder Karriereportalen vermuten lässt. Wer als Operationstechnische/r Assistent/in oder Techniker/in arbeitet – immer als Angestellte/r im Krankenhaus, in spezialisierten Kliniken oder ambulanten Zentren –, der steckt bis zum Ellbogen im Gesundheitssystem. Mitten im Maschinenraum der Medizin. Und manchmal, Hand aufs Herz, fragt man sich: Warum reden eigentlich immer nur alle über die Ärztinnen und Ärzte, und kaum einer über uns? Vielleicht, weil wir hinter der Bühne agieren – aber eben auch so gut, dass der große Applaus selten zu uns durchsickert.


Was im Alltag wirklich zählt: Präzision, Nerven und ein gesunder Realismus

Die Arbeit? Ein Tanz im Grenzbereich. Manches ist Routine, anderes bleibt rote Linie. Frühschicht, Spätschicht – dazwischen ein Gewirr an Aufgaben, von Instrumentenaufbereitung über Gerätediagnose bis hin zur Assistenz während heikler Eingriffe. Ja, nach Dienstplan klingt’s auf dem Papier. In Wirklichkeit jongliert man in Echtzeit mit Gerätschaften, Chirurg:innen, Teamdynamik – und der eigenen Konzentration, immer vor dem Hintergrund: Kein Fehler darf durchrutschen. Kein Tritt ins Leere. Ich habe oft erlebt, dass gerade Berufseinsteiger/innen am Anfang mit schweißnassen Händen im Sterilkorridor stehen, innerlich hin- und hergerissen. Zwischen Faszination und Sorge, einer dieser sagenumwobenen „Fehler im OP“ könnte ihnen passieren. Mein Rat: Dass der erste Schreck vergeht, ist garantiert. Beschäftigt man sich mit den Abläufen, kommt Routine in Gang – und irgendwann dieses unvermittelte Gefühl: „Jetzt gehöre ich wirklich dazu.“ Was viele unterschätzen: Die eigentliche Herausforderung ist selten das Fachliche, sondern das dauernde Zusammenspiel aus Disziplin, Kommunikation und einem realistischen Blick auf den eigenen Anspruch. Nicht jeder Tag ist elegant. Aber fast jeder Tag ist wichtig.


Zum Thema Geld: Wunsch und Wirklichkeit – und dazwischen ein weiter Flur

Über Geld spricht man nicht? Kein Wunder, dass die Gehaltsspanne im Bereich Operationstechnik für viele wie ein Mysterium wirkt. Tatsächlich ist es ein weites Feld. Klar, oft schimmern Tabellen aus Tarifverträgen durch – je nach Bundesland, Trägerschaft, Spezialisierung. Im städtischen Maximalversorger winken (vorsichtig gesagt) andere Summen als in der kleinen Privatklinik auf dem Land. Und dann gibt es noch diesen gefühlten Ost-West-Graben, der sich hartnäckig durch die Branchenstatistiken zieht. Genaue Zahlen? Verraten die meisten erst nach Vertragsunterschrift. Was man realistisch erwarten darf: Einsteigern wird selten der Himmel auf Erden geboten, aber das Einstiegsgehalt kann sich im Vergleich zu anderen Gesundheitsberufen durchaus sehen lassen. Mit zunehmender Berufserfahrung, Schichtzulagen und weiteren Aufgaben (z. B. OP-Koordination, Digitalisierung der Geräteverwaltung) wächst der Lohn manchmal in Richtung „Da lacht das Konto“. Für Dauer-Optimisten gibt’s trotzdem Grenzen: Mit einem Wechsel in Spezialbereiche – Neuro-, Herzchirurgie oder Endoskopie – steigt die Vergütung oft spürbar. Aber: Die Verantwortung wird mitbezahlt. Mein persönliches Fazit? Geld ist ein Thema, aber wer diesen Job nur für den Verdienst macht, hält das auf lange Sicht kaum aus. Oder – andersherum – die, die bleiben, schätzen meistens, dass sie eben mehr als „nur Lohn“ aus der Sache ziehen.


Technischer Wandel, Digitalisierung – und was das mit dem Arbeitsalltag macht

Vieles, was vor zehn Jahren noch als Hightech galt, wirkt heute wie Relikt aus der Vor-Smartphone-Zeit. Die OP-Technik ist ein gutes Beispiel dafür, wie schnell Fortschritt zu neuer „Normalität“ werden kann: automatische Dokumentationssysteme, robotergestützte Assistenz, Infektionskontrolle nach Kodex 2.0. Wer die Branche nur aus älteren Lehrbüchern kennt, erlebt bei der ersten realen Geräteeinweisung mitunter einen kleinen Kulturschock – „Das ist jetzt der Standard?“. Kurze Antwort: Ja, das muss man inzwischen alles draufhaben. Es gibt Momente, da hat man das Gefühl, halb Techniker, halb Organisationstalent, halb Geduldskünstler zu sein. Dreimal halb ergibt plötzlich Berufsalltag.


Der spannende Punkt: All diese Entwicklungen eröffnen neue Wege, vor allem für Leute mit Offenheit für digitale Innovationen. Noch vor ein paar Jahren hätte ich nie gedacht, dass ein OP-Assistent mal per App die Instrumentenkörbe verwaltet. Mittlerweile? Alltag. Aber es macht die Arbeit auch komplexer – und manchmal anstrengender. Dafür verschwinden monotone Papieraufgaben. Wer sich für Technik begeistert, findet im OP-Umfeld einen Platz, an dem man tatsächlich gestalten kann. Allerdings: Wer sich wegträumt von menschlicher Nähe – Fehlanzeige. Technik ersetzt kein Team, kein Gespür für die Lage und schon gar nicht für die Stimmung zwischen den einzelnen Kolleg:innen. Am Ende bleibt, was immer bleibt: Der Mensch am Tisch.


Brennglas Arbeitsmarkt: Chancen, Risiken und das Katz-und-Maus-Spiel um Fachkräfte

Die Prognosen aus den letzten Jahren sind klar: An Fachkräften im OP mangelt es fast überall. Manche nennen es Mangel, ich nenne es: Dauerbaustelle. Wer den Abschluss hat, findet fast sicher einen Job – oft mit Wahnsinnstempo. Nicht selten wechseln junge Beschäftigte nach kurzer Zeit schon wieder, weil die Konditionen anderswo besser erscheinen. Kein Wunder, dass verhandeln mittlerweile zur Kernkompetenz geworden ist. „Feste Teams“, sagen die Personalabteilungen, „sind uns wichtig“. Was sie oft nicht sagen: Manchmal steht hinter jedem Einsatzplan schon das Damoklesschwert einer neuen Lücke. Klingt dramatisch, ist aber Alltag. Wer flexibel ist, findet schneller einen Platz. Wer regional mobil bleibt, kann sogar kräftig beim Gehalt nachlegen. Und wer über den stationären Tellerrand schaut – etwa in die ambulante Chirurgie oder den Gerätevertrieb –, für den öffnen sich ganz neue Türen. Ich persönlich ermutige gerade Berufseinsteiger:innen: Wer jetzt mit Neugier und Lernwille kommt, ist gefragt wie selten.


Und die Frage nach der Balance – Beruf und Leben ohne doppelten Boden?

Sind wir ehrlich: OP-Dienst ist selten nine to five. Frühschicht, Spätdienst, manchmal Sprungbereitschaft. Klingt nach Abenteuer, fühlt sich manchmal an wie Achterbahn. Die Kunst besteht darin, den Wechsel zwischen Hochspannung und Alltag zu lernen – und persönliche Grenzen mit der Zeit selber zu setzen. Es gibt Häuser, in denen Dienstpläne gut auf die Lebensrealität abgestimmt sind, mit Möglichkeiten für Teilzeit, Jobsharing oder längerfristige Urlaubsplanung. Und es gibt andere. Wer Kinder hat, Angehörige pflegt oder schlicht ein echtes Leben außerhalb der Klinik will, lernt schnell: Nichts läuft automatisch. Manchmal dauert es auch ein paar Anläufe (und ein bisschen Hartnäckigkeit), den eigenen Takt mit dem Betrieb zu synchronisieren. Aus meiner Sicht: Wer sich früh darauf einstellt, dass Flexibilität und Ausgleich keine gefälligen Schlagworte, sondern echte Verhandlungssache sind, lebt besser. Nichts ist frustrierender als ein Beruf, der das Privatleben auffrisst – und nichts ist befriedigender als einer, dessen Rhythmus mit dem Herzschlag des eigenen Alltags zusammengeht.


Bleibt am Ende diese merkwürdige Mischung aus Stolz und Realismus, wenn man sich für die Operationstechnik entscheidet. Keine Glitzerwelt, aber auch kein grauer Arbeitskittel. Wer sein Handwerk will, seine Nerven erproben und dabei Teil von etwas Größerem sein möchte – der wird im OP nicht nur gebraucht, sondern findet auch einen Platz, an dem es nie langweilig wird. Versprochen.


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