Angestellte im Bereich Operationstechnik Jobs

89 aktuelle Angestellte im Bereich Operationstechnik Stellenangebote

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OTA / MFA / Pflegefachkraft (m/w/d) für den ambulanten OP-Bereich

Klinikum Freising GmbHFreising

Als Operationstechnischer Assistent (OTA), Medizinischer Fachangestellter (MFA) oder Pflegefachkraft (m/w/d) im ambulanten OP-Bereich unterstützen Sie diverse Operationen in der Chirurgie und Orthopädie. Sie sorgen für die optimale Betreuung und Überwachung der Patienten und gewährleisten, dass alle benötigten Instrumente und Materialien bereitstehen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung und idealerweise erste Berufserfahrung im OP-Bereich sind Voraussetzung für diese Position. Sie bringen Organisationstalent sowie eine strukturierte Arbeitsweise mit und zeichnen sich durch Eigenverantwortung und Verlässlichkeit aus. Im MVZ Klinikum Freising erwartet Sie eine gezielte Einarbeitung und ein unbefristeter Arbeitsplatz. Geregelte Arbeitszeiten ohne Wochenenddienste runden das Angebot ab.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum Freising GmbH Vollzeit weitere Benefits
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OTA oder MFA mit OP-Erfahrung für ambulanten Bereich gesucht. (m/w/d)

medunio OperationszentrumHattingen

Werde Teil unseres engagierten OP-Teams im ambulanten OP-Zentrum in Hattingen als OTA oder MFA mit OP-Erfahrung (m/w/d). In dieser verantwortungsvollen Position bist du mehr als eine medizinische Fachkraft; du bist die helfende Hand und der Ruhepol im Operationssaal. Deine Expertise sorgt dafür, dass unsere Patient:innen sich während des gesamten Eingriffs sicher und geborgen fühlen. Du bringst neue Lebensqualität für die Menschen und begleitest sie auf ihrem Genesungsweg. Zu deinen Aufgaben gehören das präzise Instrumentieren und die Assistenz während der Eingriffe. Zudem gewährleistest du durch fachgerechte Vor- und Nachbereitung der Operationen einen reibungslosen Ablauf.
Quereinstieg möglich Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger oder OTA (m/w/d) für die Endoskopie

Hospital zum Heiligen Geist GmbH & Co. KGKempen

Wir suchen engagierte Gesundheits- und Krankenpfleger oder OTA mit mehrjähriger Berufserfahrung, idealerweise in der Endoskopie. Sie bringen hohe soziale Kompetenz und Eigeninitiative mit, um gemeinsam im Team zu glänzen. Ein freundliches und professionelles Auftreten ist uns wichtig, ebenso wie Ihr Engagement für die Weiterentwicklung. Profitieren Sie von attraktiven Arbeitsbedingungen wie einer Einspringprämie, Umkleidepauschale und mindestens 30 Tagen Urlaub. Arbeiten Sie in einer familiären Atmosphäre, die durch eine hohe Patienten-Weiterempfehlungsrate geprägt ist. Unsere Open-Door-Mentalität ermöglicht Ihnen kurze Kommunikationswege zur Pflegedienstleitung.
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Hospital zum Heiligen Geist GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Diplomierte/n Gesundheits- und KrankenpflegerIn mit Spezialisierung Pflege im Operationsbereich

Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbHGarsten

Entdecken Sie langfristige Karrierechancen im dynamischen Umfeld des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums Steyr. Wir fördern Ihre Ausbildung und unterstützen Ihre berufliche Entwicklung in einer inspirierenden universitären Umgebung.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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OTA / OP-Fachkraft / Gesundheits- und Krankenpfleger / MFA / Medizinstudent / Quereinsteiger im OP (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit.

WolfartKlinikMünchen

Sie sind OTA oder Gesundheits- und Krankenpfleger und suchen eine neue Herausforderung im OP-Bereich? Wir bieten Ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz in einem motivierten Team, das Wert auf familiäres Betriebsklima legt. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen und Ihre kommunikativen Fähigkeiten aktiv einzubringen. Genießen Sie eine strukturierte Einarbeitung sowie flexible Arbeitszeiten und profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und 30 Tagen Urlaub. Zudem bieten wir ein Benefit-Portal, betriebliche Altersvorsorge und zahlreiche Sozialleistungen. Bewerben Sie sich und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen Umfeld!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Fahrtkosten-Zuschuss Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Endoskopie

Starnberger Kliniken GmbHStarnberg

Im Klinikum Starnberg erwartet dich ein kompetentes Team in der Gastroenterologie, das modernste Technologien und präzise Verfahren einsetzt. Unser Fokus liegt auf Qualitätsarbeit, Teamarbeit und individueller Patientenbetreuung. Wir bieten ein breites Spektrum an endoskopischen Diagnosen und Therapien, einschließlich EMR und ESD. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit garantieren wir eine umfassende Betreuung während des gesamten Behandlungsprozesses. Entdecke spannende Jobmöglichkeiten und Karrieretipps auf StepStone.de und finde deinen Traumjob. Nutze unsere Plattform, um relevante Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und mehr zu erhalten – jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um aktiv zu werden!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Starnberger Kliniken GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Chirurgisch-technische Assistenz (CTA) / Operationstechnische Assistenz (OTA) (m/w/d)

Ortheum GruppeTrier

Die Ortheum Gruppe ist ein führendes Netzwerk von orthopädischen Versorgungszentren in Deutschland, spezialisiert auf Orthopädie und Sportmedizin. Unsere hochmoderne Fachklinik in Trier bietet individuelle Lösungen für Patienten mit Bewegungsproblemen. Wir legen großen Wert auf exzellente Patientenbetreuung und effiziente OP-Prozesse. Zudem halten wir strenge Hygienevorschriften ein, um die Sicherheit unserer Patienten zu gewährleisten. Bewerben Sie sich auf unsere Stellenanzeigen und finden Sie Ihren Traumjob im Gesundheitswesen. Besuchen Sie Step Stone.de für mehr Informationen über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps!
Gutes Betriebsklima Jobrad Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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OTA / Operationstechnischer Assistent (m/w/d)

Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V.Frankfurt

Wir suchen einen Operationstechnischen Assistenten (m/w/d) für unsere OPs in Frankfurt am Main, unbefristet ab sofort. In dieser Schlüsselposition steht die Patientenversorgung im Mittelpunkt, wobei Sie die OP-Säle professionell vorbereiten und nachbereiten. Ihre Aufgaben umfassen die Assistenz bei operativen Eingriffen sowie die selbstständige Organisation der Arbeitsabläufe. Zudem sind Sie der kompetente Ansprechpartner für andere Berufsgruppen, Angehörige und Dienstleister. Ideal ist eine abgeschlossene Ausbildung als OTA oder eine 3-jährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger mit OP-Erfahrung. Nutzen Sie die Chance, Teil eines Teams zu werden, das Präzision und Menschlichkeit vereint!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Lehrkraft (m/w/d) für OTA

Gesundheitsakademie Potsdam gGmbHPotsdam

Wir suchen eine engagierte Lehrkraft (m/w/d) für die Ausbildung von Operationstechnischen Assistenten (OTA). Sie gestalten theoretischen und praktischen Unterricht und begleiten Auszubildende im OP- und Anästhesiebereich. Zudem führen Sie Abschlussprüfungen durch und wirken an der Weiterentwicklung unseres Curriculums mit. Idealerweise haben Sie eine OTA-Grundausbildung und eine Hochschulausbildung im pädagogischen Bereich, oder planen, diese zu beginnen. Eine Pflegegrundausbildung mit Fachweiterbildung in Anästhesiepflege ist ebenfalls erforderlich. Ihre Fähigkeit zur kooperativen, wertschätzenden Teamarbeit rundet Ihr Profil ab und trägt zur Qualität unserer Ausbildung bei.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnische*r Assistent*in (OTA) oder Pflegefachkraft - OP

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Pankow

Starten Sie Ihre Karriere als operationstechnische*r Assistent*in (OTA) oder Pflegefachkraft im Vivantes Klinikum im Friedrichshain. Wir bieten eine Anstellung in Voll- oder Teilzeit mit 38,5 Wochenstunden und einem attraktiven Entgelt (EG P8 TVöD). In unserem zentralen OP-Bereich begleiten Sie verantwortungsvoll operative Eingriffe und unterstützen die Notfallversorgung. Sie gestalten sichere, strukturierte Abläufe und arbeiten interdisziplinär mit einem erfahrenen Team. Bewerbungen sind bis zum 21.06.2026 möglich. Werden Sie Teil einer Klinik, die Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie vereint und setzen Sie Ihr Können zum Wohle der Patient*innen ein!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Angestellte im Bereich Operationstechnik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Angestellte im Bereich Operationstechnik wissen müssen

Hinein ins Herz der Technik – der unterschätzte Kosmos der Operationstechnischen Assistenz

Zugegeben, als ich zum ersten Mal damit liebäugelte, im OP-Bereich Fuß zu fassen, klang es für Außenstehende nach einer Mischung aus „viel Verantwortung“ und „vielleicht ein bisschen steril“. Die Wirklichkeit? Weit spannender, als es das Image in Fachforen oder Karriereportalen vermuten lässt. Wer als Operationstechnische/r Assistent/in oder Techniker/in arbeitet – immer als Angestellte/r im Krankenhaus, in spezialisierten Kliniken oder ambulanten Zentren –, der steckt bis zum Ellbogen im Gesundheitssystem. Mitten im Maschinenraum der Medizin. Und manchmal, Hand aufs Herz, fragt man sich: Warum reden eigentlich immer nur alle über die Ärztinnen und Ärzte, und kaum einer über uns? Vielleicht, weil wir hinter der Bühne agieren – aber eben auch so gut, dass der große Applaus selten zu uns durchsickert.


Was im Alltag wirklich zählt: Präzision, Nerven und ein gesunder Realismus

Die Arbeit? Ein Tanz im Grenzbereich. Manches ist Routine, anderes bleibt rote Linie. Frühschicht, Spätschicht – dazwischen ein Gewirr an Aufgaben, von Instrumentenaufbereitung über Gerätediagnose bis hin zur Assistenz während heikler Eingriffe. Ja, nach Dienstplan klingt’s auf dem Papier. In Wirklichkeit jongliert man in Echtzeit mit Gerätschaften, Chirurg:innen, Teamdynamik – und der eigenen Konzentration, immer vor dem Hintergrund: Kein Fehler darf durchrutschen. Kein Tritt ins Leere. Ich habe oft erlebt, dass gerade Berufseinsteiger/innen am Anfang mit schweißnassen Händen im Sterilkorridor stehen, innerlich hin- und hergerissen. Zwischen Faszination und Sorge, einer dieser sagenumwobenen „Fehler im OP“ könnte ihnen passieren. Mein Rat: Dass der erste Schreck vergeht, ist garantiert. Beschäftigt man sich mit den Abläufen, kommt Routine in Gang – und irgendwann dieses unvermittelte Gefühl: „Jetzt gehöre ich wirklich dazu.“ Was viele unterschätzen: Die eigentliche Herausforderung ist selten das Fachliche, sondern das dauernde Zusammenspiel aus Disziplin, Kommunikation und einem realistischen Blick auf den eigenen Anspruch. Nicht jeder Tag ist elegant. Aber fast jeder Tag ist wichtig.


Zum Thema Geld: Wunsch und Wirklichkeit – und dazwischen ein weiter Flur

Über Geld spricht man nicht? Kein Wunder, dass die Gehaltsspanne im Bereich Operationstechnik für viele wie ein Mysterium wirkt. Tatsächlich ist es ein weites Feld. Klar, oft schimmern Tabellen aus Tarifverträgen durch – je nach Bundesland, Trägerschaft, Spezialisierung. Im städtischen Maximalversorger winken (vorsichtig gesagt) andere Summen als in der kleinen Privatklinik auf dem Land. Und dann gibt es noch diesen gefühlten Ost-West-Graben, der sich hartnäckig durch die Branchenstatistiken zieht. Genaue Zahlen? Verraten die meisten erst nach Vertragsunterschrift. Was man realistisch erwarten darf: Einsteigern wird selten der Himmel auf Erden geboten, aber das Einstiegsgehalt kann sich im Vergleich zu anderen Gesundheitsberufen durchaus sehen lassen. Mit zunehmender Berufserfahrung, Schichtzulagen und weiteren Aufgaben (z. B. OP-Koordination, Digitalisierung der Geräteverwaltung) wächst der Lohn manchmal in Richtung „Da lacht das Konto“. Für Dauer-Optimisten gibt’s trotzdem Grenzen: Mit einem Wechsel in Spezialbereiche – Neuro-, Herzchirurgie oder Endoskopie – steigt die Vergütung oft spürbar. Aber: Die Verantwortung wird mitbezahlt. Mein persönliches Fazit? Geld ist ein Thema, aber wer diesen Job nur für den Verdienst macht, hält das auf lange Sicht kaum aus. Oder – andersherum – die, die bleiben, schätzen meistens, dass sie eben mehr als „nur Lohn“ aus der Sache ziehen.


Technischer Wandel, Digitalisierung – und was das mit dem Arbeitsalltag macht

Vieles, was vor zehn Jahren noch als Hightech galt, wirkt heute wie Relikt aus der Vor-Smartphone-Zeit. Die OP-Technik ist ein gutes Beispiel dafür, wie schnell Fortschritt zu neuer „Normalität“ werden kann: automatische Dokumentationssysteme, robotergestützte Assistenz, Infektionskontrolle nach Kodex 2.0. Wer die Branche nur aus älteren Lehrbüchern kennt, erlebt bei der ersten realen Geräteeinweisung mitunter einen kleinen Kulturschock – „Das ist jetzt der Standard?“. Kurze Antwort: Ja, das muss man inzwischen alles draufhaben. Es gibt Momente, da hat man das Gefühl, halb Techniker, halb Organisationstalent, halb Geduldskünstler zu sein. Dreimal halb ergibt plötzlich Berufsalltag.


Der spannende Punkt: All diese Entwicklungen eröffnen neue Wege, vor allem für Leute mit Offenheit für digitale Innovationen. Noch vor ein paar Jahren hätte ich nie gedacht, dass ein OP-Assistent mal per App die Instrumentenkörbe verwaltet. Mittlerweile? Alltag. Aber es macht die Arbeit auch komplexer – und manchmal anstrengender. Dafür verschwinden monotone Papieraufgaben. Wer sich für Technik begeistert, findet im OP-Umfeld einen Platz, an dem man tatsächlich gestalten kann. Allerdings: Wer sich wegträumt von menschlicher Nähe – Fehlanzeige. Technik ersetzt kein Team, kein Gespür für die Lage und schon gar nicht für die Stimmung zwischen den einzelnen Kolleg:innen. Am Ende bleibt, was immer bleibt: Der Mensch am Tisch.


Brennglas Arbeitsmarkt: Chancen, Risiken und das Katz-und-Maus-Spiel um Fachkräfte

Die Prognosen aus den letzten Jahren sind klar: An Fachkräften im OP mangelt es fast überall. Manche nennen es Mangel, ich nenne es: Dauerbaustelle. Wer den Abschluss hat, findet fast sicher einen Job – oft mit Wahnsinnstempo. Nicht selten wechseln junge Beschäftigte nach kurzer Zeit schon wieder, weil die Konditionen anderswo besser erscheinen. Kein Wunder, dass verhandeln mittlerweile zur Kernkompetenz geworden ist. „Feste Teams“, sagen die Personalabteilungen, „sind uns wichtig“. Was sie oft nicht sagen: Manchmal steht hinter jedem Einsatzplan schon das Damoklesschwert einer neuen Lücke. Klingt dramatisch, ist aber Alltag. Wer flexibel ist, findet schneller einen Platz. Wer regional mobil bleibt, kann sogar kräftig beim Gehalt nachlegen. Und wer über den stationären Tellerrand schaut – etwa in die ambulante Chirurgie oder den Gerätevertrieb –, für den öffnen sich ganz neue Türen. Ich persönlich ermutige gerade Berufseinsteiger:innen: Wer jetzt mit Neugier und Lernwille kommt, ist gefragt wie selten.


Und die Frage nach der Balance – Beruf und Leben ohne doppelten Boden?

Sind wir ehrlich: OP-Dienst ist selten nine to five. Frühschicht, Spätdienst, manchmal Sprungbereitschaft. Klingt nach Abenteuer, fühlt sich manchmal an wie Achterbahn. Die Kunst besteht darin, den Wechsel zwischen Hochspannung und Alltag zu lernen – und persönliche Grenzen mit der Zeit selber zu setzen. Es gibt Häuser, in denen Dienstpläne gut auf die Lebensrealität abgestimmt sind, mit Möglichkeiten für Teilzeit, Jobsharing oder längerfristige Urlaubsplanung. Und es gibt andere. Wer Kinder hat, Angehörige pflegt oder schlicht ein echtes Leben außerhalb der Klinik will, lernt schnell: Nichts läuft automatisch. Manchmal dauert es auch ein paar Anläufe (und ein bisschen Hartnäckigkeit), den eigenen Takt mit dem Betrieb zu synchronisieren. Aus meiner Sicht: Wer sich früh darauf einstellt, dass Flexibilität und Ausgleich keine gefälligen Schlagworte, sondern echte Verhandlungssache sind, lebt besser. Nichts ist frustrierender als ein Beruf, der das Privatleben auffrisst – und nichts ist befriedigender als einer, dessen Rhythmus mit dem Herzschlag des eigenen Alltags zusammengeht.


Bleibt am Ende diese merkwürdige Mischung aus Stolz und Realismus, wenn man sich für die Operationstechnik entscheidet. Keine Glitzerwelt, aber auch kein grauer Arbeitskittel. Wer sein Handwerk will, seine Nerven erproben und dabei Teil von etwas Größerem sein möchte – der wird im OP nicht nur gebraucht, sondern findet auch einen Platz, an dem es nie langweilig wird. Versprochen.


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