Akustik Jobs

8 aktuelle Akustik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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MTA-F / MTF oder Hörgeräteakustiker w m d

SRHSuhl

Sie sind MTA-F/MTF oder Hörgeräteakustiker und suchen eine neue Herausforderung? Bei uns erwartet Sie eine attraktive Vergütung sowie betriebliche Altersvorsorge. Unser familienfreundliches Umfeld bietet flexible Teilzeitmöglichkeiten und Kinderferienbetreuung. Profitieren Sie von umfassenden internen und externen Weiterbildungen, inklusive Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten. Als Teil unseres Teams erhalten Sie Zugang zu Vielfältigen Rabatten für Freizeit und Reisen, inklusive Jobrad-Leasing. Genießen Sie zudem eine hervorragende Mitarbeiterkantine und unser aktives Mentoring-Programm zur Unterstützung Ihrer beruflichen Entwicklung.
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Einkaufsrabatte Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik (m/w/d) für HNO-Heilkunde

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik HNO oder vergleichbare Fachrichtung ist erforderlich. Praktische Erfahrungen in der Audiologie sowie Kenntnisse im Bereich der Hörgeräteversorgung sind wünschenswert. Die Stelle in der Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde ist unbefristet und kann in Voll- oder Teilzeit mit mindestens 35 Stunden besetzt werden. Eine selbständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sind essentielle Anforderungen. Zudem sind sichere Deutschkenntnisse sowie der einfühlsame Umgang mit Patienten, sowohl Kindern als auch Erwachsenen, wichtig. Die Vergütung erfolgt gemäß Haustarifvertrag, mit Möglichkeit zur Eingruppierung in die Entgeltgruppe U9.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Projektingenieur Bauphysik (m/w/d)

Grebner Bauphysik GmbHFrankfurt Main

Wir suchen einen engagierten Projektingenieur Bauphysik (m/w/d) in Frankfurt am Main. In dieser Position erstellen Sie Berechnungen und Nachweise für energieeffiziente und nachhaltige Gebäude. Zusätzlich entwickeln Sie Maßnahmen für Schallschutz und Raumakustik, um eine optimale Gebrauchstauglichkeit sicherzustellen. Idealerweise bringen Sie erste praktische Erfahrungen in der Bauphysik mit und haben einen relevanten Studiengang erfolgreich abgeschlossen. Lernbereitschaft und die Motivation, sich in neue Fachgebiete einzuarbeiten, sind ebenfalls wichtig. Wenn Sie zuverlässig und zielorientiert arbeiten und analytische Fähigkeiten mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Medizinisch-technische Assistenz (m/w/d) mit Schwerpunkt Pädaudiologie

kbo - Kinderzentrum München gGmbHMünchen

Wir suchen eine Medizinisch-technische Assistenz (m/w/d) mit Schwerpunkt Pädaudiologie für unsere Abteilung Hören-Sprache-Cochleaimplantate. Unser Team setzt sich aus erfahrenen Ärzten, Audiologie-MTAs, Logopäden und Hörgeschädigten-Pädagogen zusammen. Die Stelle ist ab dem 01.08.2026 in Vollzeit (38,5 Std./Woche) unbefristet zu besetzen. Sie umfasst wichtige Aufgaben wie die Durchführung otoakustischer Emissionen und Hirnstammaudiometrie-Screenings bei Säuglingen und Kleinkindern. Die Vergütung erfolgt nach TVöD-K/VKA, und die Bewerbungsfrist endet am 31.07.2026. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Corporate Benefit kbo - Kinderzentrum München gGmbH Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) HNO/Hörstörung

medicmove

Als Oberarzt (m/w/d) in der Psychosomatik sind Sie verantwortlich für die umfassende fachärztliche und psychotherapeutische Betreuung während der Rehabilitation. Zu Ihren Aufgaben gehören die Leitung von Gruppenpsychotherapien, Kriseninterventionen sowie die Erstellung sozialmedizinischer Beurteilungen und Entlassungsberichte. Des Weiteren sind Sie in die Mitarbeiterführung und Weiterbildung eingebunden und vertreten die leitenden Psychologen. Ihre Expertise bringen Sie in wissenschaftliche Projekte, Vorträge und Schulungen für Kollegen und Patienten ein. Voraussetzung ist die Anerkennung als Facharzt (m/w/d) in Psychosomatischer Medizin, Psychiatrie oder verwandten Fachrichtungen. Wir bieten flexible Arbeitszeitmodelle in Voll- oder Teilzeit an.
Work-Life-Balance Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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MTA-F / MTF - Ofaktometrie / Gustometrie HNO / Plastische Chirurgie w m d

SRHSuhl

Stellen Sie sich vor: Sie sind MTA-F, MTF oder Hörgeräteakustiker und suchen eine neue Herausforderung? Bei uns erwartet Sie eine attraktive Vergütung sowie eine betriebliche Altersvorsorge. Freuen Sie sich auf umfassende, kostenfreie Weiterbildungen und enge Zusammenarbeit mit der Klinikleitung für persönliches Mentoring. Unser familienfreundliches Umfeld bietet flexible Teilzeitmodelle und Kinderferienbetreuung. Nutzen Sie exklusive Rabatte für Freizeit und Reisen, sowie die Möglichkeit zum Leasing von E-Bikes. Profitieren Sie außerdem von einer hervorragenden Kantine und Unterstützung bei der Wohnungssuche – starten Sie noch heute Ihre Karriere bei uns!
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Einkaufsrabatte Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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MTA-F / MTF - Vestibularisdiagnostik / Impedanzaudiometrie HNO-Klinik w m d

SRHSuhl

Sie sind ausgebildete MTA-F, MTF oder Hörgeräteakustiker und suchen eine neue Herausforderung? Bei uns erwarten Sie eine attraktive Vergütung und eine betriebliche Altersvorsorge. Wir fördern Ihre fachliche Weiterbildung aktiv, inklusive Reise- und Übernachtungskosten. Als familienfreundlicher Arbeitgeber bieten wir Teilzeitmöglichkeiten und Kinderferienbetreuung. Profitieren Sie von zahlreichen Rabatten, einer hochwertigen Mitarbeiterkantine und saisonalen Präsente. Zudem unterstützen wir Sie bei der Wohnungssuche und bieten enge Anbindung an die Klinikleitung für Ihre persönliche Weiterentwicklung.
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Einkaufsrabatte Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Chefarzt (m/w/d) für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Rehabilitation)

BS Menzel GmbHKempten

Werden Sie Chefarzt (m/w/d) für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in einer angesehenen Rehabilitationsklinik in Kempten! Ab dem 01.08.2026 suchen wir einen erfahrenen Facharzt, der in der Altersnachfolge die Leitung übernimmt. Zu Ihren Aufgaben gehören die chefärztliche Leitung, Visiten und die Weiterbildung des assistenzärztlichen Personals. Sie pflegen den Kontakt zu Kliniken und Fachärzten und gestalten den Fachbereich aktiv mit. Ein Facharzt mit dem Wunsch nach Zusatzbezeichnung Sozialmedizin und Führungserfahrung ist ideal. Bewerben Sie sich jetzt und profitieren Sie von unserer Unterstützung im Vermittlungsprozess!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Akustik wissen müssen

Akustik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Akustik wissen müssen

Einsteigen, umdenken, durchhören – Facetten des Berufslebens in der Akustik

Akustik. Klingt nüchtern, fast akademisch. Aber dahinter verbirgt sich ein Kosmos, der so schillernd ist wie das Straßenbild Berlins zur Rushhour. Wer gerade in den Berufsbereich Akustik einsteigt – ob frisch von der Uni, nach Ausbildung oder als sinnvoller Quereinstieg aus der Technik – steht an einer Schwelle, die mehr Fragen aufwirft als ein suboptimales Raum-in-Raum-System bei 75 Dezibel. Warum also überhaupt Akustik? Und wie fühlt es sich an, in diesem Feld die ersten beruflichen Schritte zu wagen? Ich versuche, diese und andere Fragen nicht mit dem Pathos üblicher Branchenprospekte zu beantworten, sondern mit dem Blick eines Menschen, der lieber zweimal nachhört, bevor er sich zu wohl in seiner Komfortzone einrichtet.


Von Ton zu Ton: Aufgaben und Realität im akustischen Alltag

Das romantische Bild vom Klangzauberer, der Konzertsäle in Kathedralen verwandelt? Möglich, aber das meiste, was in Akustikjobs geschieht, findet jenseits der glamourösen Oberflächen statt. Es geht um Messungen, Kalkulationen, Simulationen, deren einziger Glamour in der Eleganz sauber interpretierter Frequenzgänge liegt. Akustikerinnen und Akustiker tüfteln an Lärmschutz für Wohnviertel, bauen Anlagen zur Sprachverständlichkeit in Flughäfen, zerlegen Schallwellen im Automobilbau – und ja, gemessen wird oft mehr als man denkt. Die Werkzeuge reichen vom Bewährten (Mikrofon, dB-Messgerät, CAD-Software) bis zum Exotischen (binaurale Dummys, akustische Kamera).

Der Alltag lässt sich daher meist nicht mit den vergleichsweise klaren Strukturen eines Schichtdienstes vergleichen. Projektgeschäft, wechselnde Teams, ein bunter Strauß an verschiedenen Branchen – das prägt die Praxis. Wer sich nicht drauf einlassen mag, dass Technik und Kreativität Hand in Hand tanzen, wird’s hier schwer haben. Und wenn ich ehrlich bin: Wer als Berufseinsteiger:in mit dem Traum aufwächst, tagein, tagaus spektakuläre Konzerthallen zu entwerfen, sollte besser einen langen Geduldsfaden einpacken – oder Humor. Die Realität ist tendenziell nüchterner, aber nicht minder erfüllend.


Qualifikation, Wissen – und das kleine Quäntchen Anpassungsfähigkeit

Die Zugangswege? So vielfältig wie die deutschen Bundesländer, würde ich sagen. Für viele führt der klassische Weg über ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium – etwa in Physik, Bauingenieurwesen, Elektro- oder Verfahrenstechnik, Schwerpunkt Schall- und Schwingungstechnik. Aber es gibt auch Wege über Techniker- oder Meisterschulen, etwa für Veranstaltungstechnik oder Hörakustik.

Ob Theorie-Nerd oder Praktikerin mit Fingerspitzengefühl – Grundfähigkeiten wie analytische Denke, ein beherzter Umgang mit Software und, ja, manchmal schlicht Geduld mit Excel und Messprotokollen, gehören zum Alltag. Keine Chance ohne Lernbereitschaft. Die technische Entwicklung nimmt im Tempo zu – Stichwort: Digitalisierung. Akustische Simulationen, KI-basierte Lärmprognosen, 3D-Klangmodelle. Wer nicht bereit ist, gelegentlich eigene Gewissheiten zu hinterfragen und offline wie online dazuzulernen, ist rasch auf dem Abstellgleis gelandet.

Was viele unterschätzen: Kommunikation. Akustiker und Akustikerinnen sind häufig Mittler zwischen Bauherren, Architekten, Behörden und Nutzern – lauter Gruppen mit jeweils eigener Klangfarbe. Wer hier nicht vermitteln kann, bleibt oft stumm, auch wenn die Lösung ganz offensichtlich in den Plänen schlummert.


Geld spielt doch eine Rolle – Gehalt, Branchen, Chancen

Tja, das liebe Geld. Die Spanne ist – wenig überraschend – beachtlich. Einstiegsgehälter in klassischen Akustikbüros oder Ingenieurdienstleistern bewegen sich meist zwischen soliden und verhalten optimistischen Werten, oft abhängig vom Abschluss und regionalem Arbeitsmarkt. In Ballungszentren und größeren Ingenieurbüros (Hamburg, München, Frankfurt) liegt der Start teils deutlich über 40.000 €, während im ländlichen Bereich oder kleineren Betrieben auch Werte um die 35.000 € aufgerufen werden.

Wesentlich lukrativer zeigt sich der Weg in die Industrie – insbesondere, wenn man im Automobilbau, in der Bauakustik großer Projekte oder im Bereich Messtechnik landet. Manche Spezialgebiete, Stichwort Medizintechnik oder Audiotechnologie, lassen nach einigen Jahren Gehaltssprünge zu, die im Vergleich zur Bau- und Raumakustik oft zehn oder zwanzig Prozent höher liegen. Je internationaler das Umfeld, desto größer das Potenzial. Natürlich gibt’s auch ein paar Exoten: Selbstständigkeit, Beratung oder Entwicklung im Bereich Virtual Reality – hier sind die Verdienstchancen nach oben offen, jedenfalls sofern man bereit ist, das Risiko zu nehmen und sich notfalls mehrmals pro Woche neu zu erfinden.


Zwischen Hype, Fachkräftemangel und Zukunft – der Arbeitsmarkt der Akustik

Die Situation am Arbeitsmarkt ist … wie drücke ich’s aus? Durchwachsen, aber tendenziell aufsteigend. Gesellschaftliche Themen wie Lärmschutz, alternde Bevölkerung (Hörakustik!) und die Elektrifizierung des Verkehrs sorgen für zugkräftige Nachfrage. Gleichzeitig bringt die Digitalisierung unzählige neue Einsatzfelder – man staunt zuweilen, für wie viele Bereiche plötzlich „akustische Expertise“ gesucht wird. Sei es in der Sensorik, in der Sprachassistenz oder im immer weiter aufs Detail getrimmten Sounddesign für Maschinen und Geräte.

Allerdings – und jetzt kommt das große Aber – wird viel verlangt: Flexibilität, Wille zur Weiterbildung, Hands-on-Mentalität. Akustikunternehmen konkurrieren längst mit anderen Disziplinen um Nachwuchs. Und Fachkräfte? Teils heiß begehrt, teils mit Bauchschmerzen gesucht – etwa dann, wenn es um seltene Spezialisierungen oder modernste Softwarekenntnisse geht. Ich beobachte jedenfalls, dass Initiativbewerbungen nach wie vor Türen öffnen können, und dass Engagement manchmal mehr zählt als ein linienscharfer Lebenslauf.


Work-Life-Balance, Kulturwandel … und warum man auch mal Nein sagen muss

Zum Schluss – nicht zuletzt, weil ich weiß, dass viele gerade danach fragen – ein Wort zum Thema Vereinbarkeit. Akustik ist selten der Klassiker für Stechuhr-Gläubige, zu oft wechseln Projekte, zu unvorhersehbar die Deadlines (und die Nachtschichten vor Messkampagnen). Dafür gibt’s oft flexible Modelle, Homeoffice-Anteile, branchenübliche Freiheiten bei der Arbeitszeit. Manchmal ist das ein Segen, manchmal Sargnagel für die eigene Freizeit. Ein echtes Wertethema klingt ohnehin immer mit: Wo finde ich Sinn, wie viel Identifikation ist gesund? Ich habe erlebt, dass Teams, in denen Diversität nicht bloß Plakatslogan ist, am besten mit anspruchsvollen Kunden und jungen Ideen umgehen. Vielleicht, weil Soundkollektive eben anders ticken als andere Ingenieurbereiche.

Mein Rat? Klare Kante entwickeln. Auf das eigene Bauchgefühl hören, gelegentlich genug Distanz zum Prototyp oder zur Berechnung gewinnen. Akustik – das ist selten ein Job wie aus dem Hochglanzmagazin, sondern ein Berufsfeld mit Ecken, Kanten, Herausforderungen. Aber auch einer, der selten langweilt, solange man bereit ist, mitzuklingen und ab und zu den eigenen Rhythmus nachzujustieren.


Kurzbeschreibung Akustik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Akustik

Das romantische Bild vom Klangzauberer, der Konzertsäle in Kathedralen verwandelt? Möglich, aber das meiste, was in Akustikjobs geschieht, findet jenseits der glamourösen Oberflächen statt. Es geht um Messungen, Kalkulationen, Simulationen, deren einziger Glamour in der Eleganz sauber interpretierter Frequenzgänge liegt. Akustikerinnen und Akustiker tüfteln an Lärmschutz für Wohnviertel, bauen Anlagen zur Sprachverständlichkeit in Flughäfen, zerlegen Schallwellen im Automobilbau – und ja, gemessen wird oft mehr als man denkt. Die Werkzeuge reichen vom Bewährten (Mikrofon, dB-Messgerät, CAD-Software) bis zum Exotischen (binaurale Dummys, akustische Kamera).

Der Alltag lässt sich daher meist nicht mit den vergleichsweise klaren Strukturen eines Schichtdienstes vergleichen. Projektgeschäft, wechselnde Teams, ein bunter Strauß an verschiedenen Branchen – das prägt die Praxis. Wer sich nicht drauf einlassen mag, dass Technik und Kreativität Hand in Hand tanzen, wird’s hier schwer haben. Und wenn ich ehrlich bin: Wer als Berufseinsteiger:in mit dem Traum aufwächst, tagein, tagaus spektakuläre Konzerthallen zu entwerfen, sollte besser einen langen Geduldsfaden einpacken – oder Humor. Die Realität ist tendenziell nüchterner, aber nicht minder erfüllend.

Die Zugangswege? So vielfältig wie die deutschen Bundesländer, würde ich sagen. Für viele führt der klassische Weg über ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium – etwa in Physik, Bauingenieurwesen, Elektro- oder Verfahrenstechnik, Schwerpunkt Schall- und Schwingungstechnik. Aber es gibt auch Wege über Techniker- oder Meisterschulen, etwa für Veranstaltungstechnik oder Hörakustik.

Ob Theorie-Nerd oder Praktikerin mit Fingerspitzengefühl – Grundfähigkeiten wie analytische Denke, ein beherzter Umgang mit Software und, ja, manchmal schlicht Geduld mit Excel und Messprotokollen, gehören zum Alltag. Keine Chance ohne Lernbereitschaft. Die technische Entwicklung nimmt im Tempo zu – Stichwort: Digitalisierung. Akustische Simulationen, KI-basierte Lärmprognosen, 3D-Klangmodelle. Wer nicht bereit ist, gelegentlich eigene Gewissheiten zu hinterfragen und offline wie online dazuzulernen, ist rasch auf dem Abstellgleis gelandet.

Was viele unterschätzen: Kommunikation. Akustiker und Akustikerinnen sind häufig Mittler zwischen Bauherren, Architekten, Behörden und Nutzern – lauter Gruppen mit jeweils eigener Klangfarbe. Wer hier nicht vermitteln kann, bleibt oft stumm, auch wenn die Lösung ganz offensichtlich in den Plänen schlummert.

Tja, das liebe Geld. Die Spanne ist – wenig überraschend – beachtlich. Einstiegsgehälter in klassischen Akustikbüros oder Ingenieurdienstleistern bewegen sich meist zwischen soliden und verhalten optimistischen Werten, oft abhängig vom Abschluss und regionalem Arbeitsmarkt. In Ballungszentren und größeren Ingenieurbüros (Hamburg, München, Frankfurt) liegt der Start teils deutlich über 40.000 €, während im ländlichen Bereich oder kleineren Betrieben auch Werte um die 35.000 € aufgerufen werden.

Wesentlich lukrativer zeigt sich der Weg in die Industrie – insbesondere, wenn man im Automobilbau, in der Bauakustik großer Projekte oder im Bereich Messtechnik landet. Manche Spezialgebiete, Stichwort Medizintechnik oder Audiotechnologie, lassen nach einigen Jahren Gehaltssprünge zu, die im Vergleich zur Bau- und Raumakustik oft zehn oder zwanzig Prozent höher liegen. Je internationaler das Umfeld, desto größer das Potenzial. Natürlich gibt’s auch ein paar Exoten: Selbstständigkeit, Beratung oder Entwicklung im Bereich Virtual Reality – hier sind die Verdienstchancen nach oben offen, jedenfalls sofern man bereit ist, das Risiko zu nehmen und sich notfalls mehrmals pro Woche neu zu erfinden.

Die Situation am Arbeitsmarkt ist … wie drücke ich’s aus? Durchwachsen, aber tendenziell aufsteigend. Gesellschaftliche Themen wie Lärmschutz, alternde Bevölkerung (Hörakustik!) und die Elektrifizierung des Verkehrs sorgen für zugkräftige Nachfrage. Gleichzeitig bringt die Digitalisierung unzählige neue Einsatzfelder – man staunt zuweilen, für wie viele Bereiche plötzlich „akustische Expertise“ gesucht wird. Sei es in der Sensorik, in der Sprachassistenz oder im immer weiter aufs Detail getrimmten Sounddesign für Maschinen und Geräte.

Allerdings – und jetzt kommt das große Aber – wird viel verlangt: Flexibilität, Wille zur Weiterbildung, Hands-on-Mentalität. Akustikunternehmen konkurrieren längst mit anderen Disziplinen um Nachwuchs. Und Fachkräfte? Teils heiß begehrt, teils mit Bauchschmerzen gesucht – etwa dann, wenn es um seltene Spezialisierungen oder modernste Softwarekenntnisse geht. Ich beobachte jedenfalls, dass Initiativbewerbungen nach wie vor Türen öffnen können, und dass Engagement manchmal mehr zählt als ein linienscharfer Lebenslauf.

Zum Schluss – nicht zuletzt, weil ich weiß, dass viele gerade danach fragen – ein Wort zum Thema Vereinbarkeit. Akustik ist selten der Klassiker für Stechuhr-Gläubige, zu oft wechseln Projekte, zu unvorhersehbar die Deadlines (und die Nachtschichten vor Messkampagnen). Dafür gibt’s oft flexible Modelle, Homeoffice-Anteile, branchenübliche Freiheiten bei der Arbeitszeit. Manchmal ist das ein Segen, manchmal Sargnagel für die eigene Freizeit. Ein echtes Wertethema klingt ohnehin immer mit: Wo finde ich Sinn, wie viel Identifikation ist gesund? Ich habe erlebt, dass Teams, in denen Diversität nicht bloß Plakatslogan ist, am besten mit anspruchsvollen Kunden und jungen Ideen umgehen. Vielleicht, weil Soundkollektive eben anders ticken als andere Ingenieurbereiche.

Mein Rat? Klare Kante entwickeln. Auf das eigene Bauchgefühl hören, gelegentlich genug Distanz zum Prototyp oder zur Berechnung gewinnen. Akustik – das ist selten ein Job wie aus dem Hochglanzmagazin, sondern ein Berufsfeld mit Ecken, Kanten, Herausforderungen. Aber auch einer, der selten langweilt, solange man bereit ist, mitzuklingen und ab und zu den eigenen Rhythmus nachzujustieren.

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