Produktion Physik Jobs

27 aktuelle Produktion Physik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Pharmatechnik Ausbildung (m/w/d)*

SCHOTTMitterteich

SCHOTT Tubing ist ein führender Hersteller von Glasröhren für internationale Märkte wie Pharmazie und Elektronik. Mit über 230.000 Tonnen Produktionskapazität und Standorten in Europa, Südamerika und Asien bieten wir maßgeschneiderte Lösungen. Unser Leistungsspektrum umfasst innovative Dienstleistungen wie E-Commerce Bestellsysteme und Scientific Services. Du lernst die Grundlagen der Glasproduktion, einschließlich Schmelz-, Verarbeitungs- und Veredelungsprozesse. Zudem arbeitest du in der Qualitätssicherung und Instandhaltung unserer technischen Einrichtungen. Wir suchen Teamplayer mit technischer Affinität und einem Abschluss, die flexibel und zuverlässig sind.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Korrektorenentwicklung Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) - Physiker / Entwicklungsingenieur (m/w/d)

CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbHHeidelberg

Die CEOS GmbH in Heidelberg sucht einen Physiker oder Entwicklungsingenieur (m/w/d) zur Korrektorenentwicklung für Transmissionselektronenmikroskopie (TEM). Mit über 30 Jahren Erfahrung sind wir führend in der Entwicklung anspruchsvoller Teilchenoptik. Unsere Arbeit umfasst die Entwicklung von Aberrationskorrektoren und Spektrometern, die weltweit geschätzt werden. In einem dynamischen TEM-Team gestalten Sie innovative Korrektorhardware, von der ersten Designstudie bis zur marktreifen Produktentwicklung. Wir bieten eine spannende Vollzeitstelle im attraktiven Rhein-Neckar-Raum. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Teams, das die Zukunft der Mikroskopie prägt!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Physiker*in / Ingenieur*in für ultraschmalbandige Lasersysteme

TOPTICA Photonics SEGräfelfing

Die TOPTICA Photonics SE ist ein führender, international tätiger Hersteller von hochmodernen Lasersystemen für Wissenschaft, Biotechnologie und Messtechnik. Mit über 600 Mitarbeitern prägt eine ausgeprägte Kundenorientierung die Firmenphilosophie des privat geführten Unternehmens. TOPTICA beliefert namhafte Industriekunden und Nobelpreisträger. Aktuell suchen wir Physiker*innen oder Ingenieur*innen für ultraschmalbandige Lasersysteme. Zu den Aufgaben gehören der Aufbau und die Charakterisierung maßgeschneiderter Systeme sowie die Systemintegration und finale Abnahme. Bewerben Sie sich und werden Sie Teil eines engagierten Teams, das Innovationen in der Lasertechnologie vorantreibt.
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

DENTSPLY DeTrey GmbHKonstanz

Als Chemielaborant (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die eigenständige Durchführung von Herstellungsprozessen und Prüfverfahren für Dentalmaterialien im Labormaßstab. Ihre Aufgaben umfassen die Unterstützung bei der Validierung neuer Prüfmethoden und retrospektiven Anlagenqualifizierungen. Dies beinhaltet die Dokumentation sowie die Kommunikation mit Planung, Produktion und Qualitätskontrolle. Zudem helfen Sie bei der Prozessentwicklung und dem Upscaling neuer Verfahren. Eine geordnete Dokumentation und die Verantwortung für die Laborordnung sind ebenfalls Teil Ihrer Tätigkeit. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Chemielaborant oder chemisch-technischer Assistent.
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter Qualitätssicherung (m/w/d)

Schwarzwaldmilch GmbH OffenburgOffenburg

Wir suchen einen Mitarbeiter für die Qualitätssicherung (m/w/d), der mikrobiologische und chemisch-physikalische Untersuchungen durchführt. Zu Ihren Aufgaben gehört die Dokumentation in unserer SAP-Labordatenbank sowie die Bewertung von Ergebnissen. Sie treffen Entscheidungen über die Freigabe und Lenkung der Produkte und bearbeiten Mängel schnellstmöglich. Zudem unterstützen Sie die Produktion durch Stufenkontrollen und beaufsichtigen die Probenbeschaffung aus verschiedenen Bereichen wie Warenannahme und Produktion. Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Laborbereich sowie Erfahrung in der Lebensmittelindustrie sind erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler/ Physiker Prozessentwicklung (w/m/d)

Brunel GmbHOberkochen

Starten Sie Ihre Karriere mit einer unbefristeten Festanstellung in einem innovativen Unternehmen! Sie begleiten die Fertigung neuer Prozesse und unterstützen bei Erstserien sowie Troubleshooting. Ihr naturwissenschaftlicher Master, idealerweise mit Promotion, und Berufserfahrung in der Industrie oder als Wissenschaftlicher Mitarbeiter sind gefragt. Zudem bringen Sie Kenntnisse in Halbleitern und Optik mit und arbeiten gerne interdisziplinär im Team. Verhandlungssichere Deutsch- und gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung. Profitieren Sie von 30 Tagen Urlaub, einem Haustarifvertrag mit ver.di und einer betrieblichen Altersvorsorge, während Sie Einblicke in Top-Unternehmen erhalten.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Auszubildenden (m/w/d) zum Milchwirtschaftlichen Laboranten

DMK – Müritz Milch GmbHWaren Müritz

In der Ausbildung zum Laborant lernst du, Proben präzise zu nehmen und mit modernem Labor-Equipment zu analysieren. Deine Fähigkeiten ermöglichen es dir, höchste Qualitätsstandards in Bezug auf Zusatzstoffe und Verpackungsmaterialien zu gewährleisten. Zudem erfährst du alles über die entscheidenden Elemente Wasser und Luft sowie die Wirkung von Reinigungsmitteln. Hygiene spielt in deinem Arbeitsfeld eine zentrale Rolle, die du im Blockunterricht vertiefst. Du wirst geschult, lebendige Systeme detailliert zu erfassen und Herstellungsprozesse effizient zu organisieren. Voraussetzung für diesen Weg ist ein guter Realschulabschluss oder ein sehr guter Hauptschulabschluss.
Corporate Benefit DMK – Müritz Milch GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker/in Forschung und Entwicklung (m/w/d)

H. C. Carbon GmbHOldenburg

Unser dynamisches Team sucht engagierte Chemiker:innen, Chemielaborant:innen und chemisch-technische Assistent:innen für Forschung und Entwicklung. Wir setzen auf präzise Recherche und innovative Lösungen, die durch kurze Entscheidungswege und enge Zusammenarbeit in der Produktion umgesetzt werden. Bei uns erwarten Sie maßgeschneiderte Produkte und die Erschließung neuer Technologien auf höchstem Qualitätsniveau. Bringen Sie Ihre Expertise in zukunftsweisenden Projekten ein und gestalten Sie gemeinsam mit uns den Graphit- und Kohlestoff-Sektor aktiv mit. Profitieren Sie von einem flexiblen Arbeitsumfeld und den Chancen, die sich Ihnen bieten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Erfolgsteams!
Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Labor Techniker / Lab Technician (m/w/d) im Bereich Buffer Media Production

ProBioGen AGBerlin

Du hast eine abgeschlossene Ausbildung in einem naturwissenschaftlichen Beruf, idealerweise als BTA oder CTA? Mit Berufserfahrung im GMP-Bereich und einer soliden Verwaltung von Qualitätsdokumenten bringst du wertvolle Fähigkeiten mit. Dein Verständnis für chemische und physikalische Prozesse, insbesondere in der Pufferherstellung, zeichnet dich aus. Zudem bist du sicher im Umgang mit Produktionsanlagen wie Waagen und Mischsystemen. Bei uns erwartet dich ein partnerschaftliches Umfeld mit flexiblen Arbeitszeiten, tollen Firmenevents und Gesundheitsangeboten. Du bist ein Teamplayer mit fließenden Deutsch- und guten Englischkenntnissen? Dann bewirb dich!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Produktion Physik wissen müssen

Produktion Physik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Produktion Physik wissen müssen

Produktionsberuf Physik: Zwischen Feinschliff, Fertigungsstraßen und Forschergeist

Wer zum ersten Mal das Schlagwort „Produktion Physik“ liest, erwartet entweder ein steriles Labor, vollgestopft mit Messgeräten und dem leicht muffigen Geruch von Laborkitteln, oder – das komplette Gegenteil – eine lärmende Fabrikhalle, in der Funken sprühen, solange der Staub nicht knallt. Die Wahrheit? Wie so oft, liegt sie irgendwo dazwischen. Und manchmal fragt man sich schon: Gibt’s diesen Beruf eigentlich noch so, wie ihn die Eltern vielleicht im Kopf haben? Oder hat die Automatisierung längst alles zu seelenlosen Prozessketten degradiert? Meine Erfahrung: Aus dem Staunen kommt man jedenfalls selten raus.


Physik trifft Produktion: Alltag mit Tüftelei und Hightech

Wer frisch nach Ausbildung oder Studium einsteigt, merkt schnell, wie vielschichtig das Berufsfeld tatsächlich ist. Da steht man plötzlich nicht mehr nur am Versuchsaufbau oder vor der weißen Wand im Uni-Hinterzimmer – sondern mitten im Trubel technischer Abläufe. Produktionsphysikerinnen und -physiker oder Leute mit physiknaher Ausrichtung finden sich in ganz unterschiedlicher Umgebung wieder: Manchmal in einer staubfreien Fertigungshalle bei der Halbleiterherstellung, manchmal beim Bau von Lasersystemen, dann wieder im industriellen Qualitätslabor oder bei Spezialisten für neue Werkstoffe. Alles mit technischem Anspruch, aber eben auch mit einer Prise Improvisation und dieses manchmal fast kindliche „Mal schauen, ob das klappt“. Die Aufgaben? Ein bunter Mix: Prozesse optimieren, Messmethoden entwickeln, Fehlerquellen jagen, Abläufe dokumentieren, dabei Verständnis für atomare Eigenheiten bis hin zum einen oder anderen Datenbank-Chaos.


Wissen, Praxis, Nespressomaschine: Was zählt wirklich?

Mal ehrlich: Kein Mensch, der hier landet, ist wirklich neutral. Wer sich für Produktion und Physik interessiert, braucht ein gewisses Sendungsbewusstsein – und eine erstaunliche Toleranz für das Unvorhergesehene. Denn die knackige Lösung auf dem Papier hält selten, was sie in der Praxis verspricht. Unverhofft kommt oft. Zwei Mal nachjustieren? Mindestens. Sechs verschiedene Abteilungen im Nacken? Standard. Die klassischen Qualifikationen reichen von solide absolvierter Ausbildung über einschlägiges Studium bis hin zu Weiterbildungen, bei denen die Grenze zwischen Sinn und Zertifikatsammlerei manchmal verschwimmt. Was wirklich zählt, ist die Mischung: Technisch fit, aber auch sprachlich und zwischenmenschlich nicht komplett auf Tauchstation – Teammeetings inklusive. Ich habe oft erlebt, dass Neugier wichtiger ist als lückenloses Faktenwissen. Was viele unterschätzen: Improvisation ist Pflicht, allein schon weil kaum ein Tag mit dem anderen identisch ist. Und: Die berühmte Nespressomaschine – sie ist das eigentliche Zentrum sozialer Intelligenz im Betrieb. Wer dort dazugehört, bekommt Informationen, die in keiner Prozessdokumentation stehen.


Gehalt: Zwischen Goldgräbermythos und Bodenhaftung

Jetzt aber zu dem Thema, über das offiziell niemand spricht, das aber eigentlich jeden umtreibt. Trotz aller Hightech-Faszination: Die Gehaltsrealität holt ein. Verdient man in der Produktion mit physikalischem Hintergrund richtig gut? Das kommt stark drauf an. In Regionen mit Tech-Clustern und viel Industrie – etwa Süddeutschland, Teilen von NRW oder bayerischem Speckgürtel – sieht’s besser aus als im tiefen Osten oder hinter den Hügeln Nordbayerns. Branchen machen den Unterschied: Automobilzulieferer oder Halbleiterproduktion zahlen mehr als handfeste Metallverarbeitung oder Zulieferbetriebe im Mittelstand. Einstiegsgehälter? Zwischen „überraschend solide“ und „etwas Luft nach oben wäre schön“. Wer Spezialwissen mitbringt (Lasersysteme, Messtechnik, Quantentechnologie), kann, mit etwas Verhandlungsgeschick, schneller zulegen. Aufstieg ist möglich, wird aber selten auf dem Silbertablett serviert. Persönliche Entwicklung, aber auch das aushalten können, dass ab und zu ein Jahr ins Land geht, bevor der nächste Karriereschritt ansteht – das gehört dazu. Und: Wer nach mehr Geld sucht, muss meist bereit sein, den Standort zu wechseln oder Branchenkompetenz aufzubauen. Ohne Flexibilität? Schwierig. Wirklich.


Chancen, Risiken – und warum der Roboter (noch) nicht alles übernimmt

Wenn ich einen Blick auf die letzten Jahre werfe – Digitalisierung, Automatisierung, Fachkräftemangel, ständig neue Buzzwords. Und ja: Es stimmt, Automatisierungswellen wurden beschworen, und mancher denkt, der Job wird überflüssig. Doch der Alltag zeigt: Gerade in der Schnittstelle zwischen Fertigung und physikalischer Fachkenntnis bleiben Menschen gefragt – allerdings verschiebt sich der Fokus. Wer heute einsteigt, sollte sich nicht davor drücken, Datenanalyse-Tools zu erlernen, auch wenn die Lust auf Software manchmal schwindet, weil Maschinenpark und KI kein Erbarmen kennen (übrigens: Ein bisschen Skripten lernen schadet definitiv nicht). Gleichzeitig erleben wir eine Renaissance der Problemlöser. Da, wo Standardprozesse kippen, sind flexible Köpfe gefragt. Krisen – siehe Lieferengpässe, Rohstoffpreise oder geopolitische Verwerfungen – werfen die schöne Prozesslandschaft durcheinander. Wer dann improvisieren kann, ist unbezahlbar. Chancen also, ja. Aber auf die faule Haut legen? Keine Option, sonst zieht der heiße Zug längst vorbei.


Work-Life-Balance, Wertewandel und Realitätstest

Zum Schluss noch das weichere Kapitel, das inzwischen jeder anfragt, aber keiner so recht einpreisen will: Wie steht’s mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben? Die Wahrheit: Es kommt auf die Branche und den Betrieb an. Großunternehmen mit Schichtplänen und festen Prozessfenstern – da verlangt das Band seinen Tribut. Teile der Halbleiterindustrie? Spezialschichten, manchmal Wochenenddienste, nicht immer familienfreundlich. Im Mittelstand wiederum erlaubt die Hierarchie oft mehr Eigeninitiative, aber auch mehr Verantwortung. Homeoffice? Kommt langsam – aber dort, wo man physisch am Band oder Laborgerät stehen muss, bleibt der Laptop eben doch zu Hause. Ein Dilemma, das viele unterschätzen. Und Diversität? Die Branche öffnet sich langsam – doch männliche Prägung und Technikklischees verschwinden nicht über Nacht. Manchmal hilft nur, die eigene Rolle selbstbewusst zu suchen. Unterm Strich: Im Berufsfeld Produktion Physik braucht es Realismus, Anpassungsfähigkeit – und manchmal eine Portion stoischen Humor. Langeweile kommt dabei jedenfalls selten auf. Ob das Mut macht oder eher abschreckt? Man muss es selbst erleben.


Kurzbeschreibung Produktion Physik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Produktion Physik

Wer frisch nach Ausbildung oder Studium einsteigt, merkt schnell, wie vielschichtig das Berufsfeld tatsächlich ist. Da steht man plötzlich nicht mehr nur am Versuchsaufbau oder vor der weißen Wand im Uni-Hinterzimmer – sondern mitten im Trubel technischer Abläufe. Produktionsphysikerinnen und -physiker oder Leute mit physiknaher Ausrichtung finden sich in ganz unterschiedlicher Umgebung wieder: Manchmal in einer staubfreien Fertigungshalle bei der Halbleiterherstellung, manchmal beim Bau von Lasersystemen, dann wieder im industriellen Qualitätslabor oder bei Spezialisten für neue Werkstoffe. Alles mit technischem Anspruch, aber eben auch mit einer Prise Improvisation und dieses manchmal fast kindliche „Mal schauen, ob das klappt“. Die Aufgaben? Ein bunter Mix: Prozesse optimieren, Messmethoden entwickeln, Fehlerquellen jagen, Abläufe dokumentieren, dabei Verständnis für atomare Eigenheiten bis hin zum einen oder anderen Datenbank-Chaos.

Mal ehrlich: Kein Mensch, der hier landet, ist wirklich neutral. Wer sich für Produktion und Physik interessiert, braucht ein gewisses Sendungsbewusstsein – und eine erstaunliche Toleranz für das Unvorhergesehene. Denn die knackige Lösung auf dem Papier hält selten, was sie in der Praxis verspricht. Unverhofft kommt oft. Zwei Mal nachjustieren? Mindestens. Sechs verschiedene Abteilungen im Nacken? Standard. Die klassischen Qualifikationen reichen von solide absolvierter Ausbildung über einschlägiges Studium bis hin zu Weiterbildungen, bei denen die Grenze zwischen Sinn und Zertifikatsammlerei manchmal verschwimmt. Was wirklich zählt, ist die Mischung: Technisch fit, aber auch sprachlich und zwischenmenschlich nicht komplett auf Tauchstation – Teammeetings inklusive. Ich habe oft erlebt, dass Neugier wichtiger ist als lückenloses Faktenwissen. Was viele unterschätzen: Improvisation ist Pflicht, allein schon weil kaum ein Tag mit dem anderen identisch ist. Und: Die berühmte Nespressomaschine – sie ist das eigentliche Zentrum sozialer Intelligenz im Betrieb. Wer dort dazugehört, bekommt Informationen, die in keiner Prozessdokumentation stehen.

Jetzt aber zu dem Thema, über das offiziell niemand spricht, das aber eigentlich jeden umtreibt. Trotz aller Hightech-Faszination: Die Gehaltsrealität holt ein. Verdient man in der Produktion mit physikalischem Hintergrund richtig gut? Das kommt stark drauf an. In Regionen mit Tech-Clustern und viel Industrie – etwa Süddeutschland, Teilen von NRW oder bayerischem Speckgürtel – sieht’s besser aus als im tiefen Osten oder hinter den Hügeln Nordbayerns. Branchen machen den Unterschied: Automobilzulieferer oder Halbleiterproduktion zahlen mehr als handfeste Metallverarbeitung oder Zulieferbetriebe im Mittelstand. Einstiegsgehälter? Zwischen „überraschend solide“ und „etwas Luft nach oben wäre schön“. Wer Spezialwissen mitbringt (Lasersysteme, Messtechnik, Quantentechnologie), kann, mit etwas Verhandlungsgeschick, schneller zulegen. Aufstieg ist möglich, wird aber selten auf dem Silbertablett serviert. Persönliche Entwicklung, aber auch das aushalten können, dass ab und zu ein Jahr ins Land geht, bevor der nächste Karriereschritt ansteht – das gehört dazu. Und: Wer nach mehr Geld sucht, muss meist bereit sein, den Standort zu wechseln oder Branchenkompetenz aufzubauen. Ohne Flexibilität? Schwierig. Wirklich.

Wenn ich einen Blick auf die letzten Jahre werfe – Digitalisierung, Automatisierung, Fachkräftemangel, ständig neue Buzzwords. Und ja: Es stimmt, Automatisierungswellen wurden beschworen, und mancher denkt, der Job wird überflüssig. Doch der Alltag zeigt: Gerade in der Schnittstelle zwischen Fertigung und physikalischer Fachkenntnis bleiben Menschen gefragt – allerdings verschiebt sich der Fokus. Wer heute einsteigt, sollte sich nicht davor drücken, Datenanalyse-Tools zu erlernen, auch wenn die Lust auf Software manchmal schwindet, weil Maschinenpark und KI kein Erbarmen kennen (übrigens: Ein bisschen Skripten lernen schadet definitiv nicht). Gleichzeitig erleben wir eine Renaissance der Problemlöser. Da, wo Standardprozesse kippen, sind flexible Köpfe gefragt. Krisen – siehe Lieferengpässe, Rohstoffpreise oder geopolitische Verwerfungen – werfen die schöne Prozesslandschaft durcheinander. Wer dann improvisieren kann, ist unbezahlbar. Chancen also, ja. Aber auf die faule Haut legen? Keine Option, sonst zieht der heiße Zug längst vorbei.

Zum Schluss noch das weichere Kapitel, das inzwischen jeder anfragt, aber keiner so recht einpreisen will: Wie steht’s mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben? Die Wahrheit: Es kommt auf die Branche und den Betrieb an. Großunternehmen mit Schichtplänen und festen Prozessfenstern – da verlangt das Band seinen Tribut. Teile der Halbleiterindustrie? Spezialschichten, manchmal Wochenenddienste, nicht immer familienfreundlich. Im Mittelstand wiederum erlaubt die Hierarchie oft mehr Eigeninitiative, aber auch mehr Verantwortung. Homeoffice? Kommt langsam – aber dort, wo man physisch am Band oder Laborgerät stehen muss, bleibt der Laptop eben doch zu Hause. Ein Dilemma, das viele unterschätzen. Und Diversität? Die Branche öffnet sich langsam – doch männliche Prägung und Technikklischees verschwinden nicht über Nacht. Manchmal hilft nur, die eigene Rolle selbstbewusst zu suchen. Unterm Strich: Im Berufsfeld Produktion Physik braucht es Realismus, Anpassungsfähigkeit – und manchmal eine Portion stoischen Humor. Langeweile kommt dabei jedenfalls selten auf. Ob das Mut macht oder eher abschreckt? Man muss es selbst erleben.

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