Physiker Jobs

49 aktuelle Physiker Stellenangebote

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Promovierte/r Physiker/in (w/m/d) Experimentelle Laser-Plasma-Teilchenbeschleunigung (Projekt UCART)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus NordEggenstein Leopoldshafen, Karlsruhe

Das Institut für Beschleunigerphysik und Technologie (IBPT) sucht eine/n promovierte/n Physiker/in (w/m/d) für die experimentelle Laser-Plasma-Teilchenbeschleunigung im Projekt UCART. Diese befristete Stelle bietet ein Gehalt zwischen 71.200,00 und 82.000,00 EUR brutto jährlich, ab sofort verfügbar. Die Aufgabe umfasst die Erforschung und Entwicklung ultrakompakter Teilchenbeschleuniger für innovative Krebstherapien. Dazu gehören die eigenständige Planung, Durchführung und Auswertung wissenschaftlicher Experimente. Sie werden an der Erstellung von Publikationen und der Mitwirkung bei Konferenzen teilnehmen. Voraussetzung ist eine Promotion in Physik oder einem verwandten Fachgebiet, vorzugsweise mit Fokus auf Laser- und Plasmaphysik.
Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Physiker (m/w/d) Schwerpunkt Faserlaser & Optik

biolitec research GmbHBonn

Wir suchen einen Physiker (m/w/d) mit Schwerpunkt auf Faserlasern und Optik, der ab sofort in Bonn bereit ist, in Vollzeit zu starten. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Entwicklung und Optimierung von Faserlaser- und Diodenlasersystemen für medizinische und industrielle Anwendungen. Zu Ihren Tätigkeiten gehören auch die optische Auslegung und die Durchführung von Messtechnik, wie Strahlprofil- und Leistungsanalysen. Außerdem werden Sie Versuchsergebnisse analysieren und dokumentieren sowie die technologischen Prozesse im Faserherstellungsbereich weiterentwickeln. Fehleranalysen an optischen Komponenten sind ebenfalls Teil Ihres Verantwortungsbereichs. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Lasertechnologie aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Physiker*in / Ingenieur*in / Meteorologe*in (m/w/d) im Fachgebiet „Optische Strahlung (UV, Licht, Infrarot)“ der Abteilung „Wirkungen und Risiken ionisierender und nichtionisierender Strahlung“

Bundesamt für StrahlenschutzOberschleißheim, München

Wir suchen Experten in der instrumentellen Messtechnik mit Fachwissen in der optischen Strahlungserfassung. Ideale Kandidaten besitzen umfassende Schnittstellen- und Datenkompetenz. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit IT-Abteilungen und externen Softwaredienstleistern ist von Vorteil. Zudem sollten Sie Grundkenntnisse in Datenmanagement mitbringen und in der Lage sein, fachliche Anforderungen zu formulieren. Die Fähigkeit, komplexe Inhalte klar und präzise zu kommunizieren, ist entscheidend. Teamfähigkeit sowie Belastbarkeit runden Ihr Profil ab und zeigen Ihre Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in, Physiker/in (w/m/d) Optische Integration Miniaturisierte Dampfzellen

DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.Ulm

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) sucht eine/n Ingenieur/in oder Physiker/in für die optische Integration miniaturisierter Dampfzellen in Ulm. Diese spannende Position ist ab sofort verfügbar und bietet sowohl Teilzeit- als auch Vollzeitmöglichkeiten. Die Anstellung ist zunächst auf zwei Jahre befristet und die Vergütung erfolgt gemäß den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes. Werden Sie Teil eines internationalen Teams von rund 12.000 Mitarbeitenden und gestalten Sie die Zukunft nachhaltig mit. Nutzen Sie unsere innovative Infrastruktur für Forschung und Entwicklung. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie zur Lösung globaler Herausforderungen bei!
Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Entwicklungsingenieur Mechanik / Physiker / Messingenieur (m/w/d)

Mettler-Toledo (Albstadt) GmbHAlbstadt

Wir suchen für unseren Standort in Albstadt eine*n engagierte*n Entwicklungsingenieur*in Mechanik. In dieser Rolle entwickeln Sie innovative Wägelösungen, die auf bewährten wissenschaftlichen Methoden basieren. Sie setzen modernste Technologien ein, um höchste Qualitätsstandards zu erreichen. Zudem erstellen Sie präzise 3D-Zeichnungen für verschiedene Fertigungsprozesse. Als technische Fachperson beraten Sie kompetent Fertigungsteams sowie Kunden bei komplexen Fragestellungen. Zu Ihren Aufgaben gehören auch die Inbetriebnahme von Prototypen, das Testen und die Auswertung von Messdaten sowie die Erstellung technischer Dokumentationen.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Physiker als Entwicklungsingenieur in der Partikelmesstechnik (m/w/d)

Microtrac Retsch GmbHHaan, Düsseldorf

Wir suchen einen Physiker als Entwicklungsingenieur in der Partikelmesstechnik (m/w/d) für unser Team in Haan, nahe Düsseldorf. In dieser Rolle leiten Sie Entwicklungsprojekte für Microtrac-Laborgeräte und arbeiten aktiv an innovativen technischen Lösungen. Sie bearbeiten eigenständig physikalisch-technische Fragestellungen in Optik und Messtechnik und optimieren Messverfahren zur Steigerung von Qualität und Robustheit. Zudem entwickeln Sie Prototypen und führen strukturierte Versuchsplanungen durch. Ihre Programmierkenntnisse in Python helfen Ihnen, Algorithmen zur datenbasierten Analyse zu erstellen. Sie koordinieren eng mit den Teams der Software-, Hardware- und Optikentwicklung und internationalen Partnern.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Mathematiker, Physiker oder Ingenieur (w/m/d) als Algorithmenentwickler (w/m/d) für innovative Messsysteme – Optik, Radar, Röntgen und Einsatz von KI

SIKORA GmbHBremen

In unserem interdisziplinären Team übernehmen Sie die Teilprojektleitung in einem spannenden Umfeld. Voraussetzung ist ein Studienabschluss, idealerweise mit Promotion, in Bereichen wie Mathematik, Elektrotechnik oder Physik. Ihre Erfahrung als Entwickler im Research & Development auf hohem mathematischen Niveau ist entscheidend. Kenntnisse in der Bildverarbeitung und KI-Entwicklung, sowie Expertise in Python und Data Analytics, sind von Vorteil. Sie arbeiten in einem dynamischen Team aus Mathematikern, Ingenieuren und Informatikern. Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift runden Ihr Profil ab und ermöglichen Ihnen, erfolgreich zu kommunizieren.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Physiker / Ingenieur mit umfangreicher Berufserfahrung im Bereich Laserentwicklung (m/w/d)

FiberBridge Photonics GmbHHannover

Suchen Sie einen Physiker oder Ingenieur mit umfassender Erfahrung in der Laserentwicklung? Unser Technologieunternehmen bietet Ihnen die Möglichkeit, anspruchsvolle Lasersysteme von der Prototypenentwicklung bis zur Marktreife zu gestalten. Neben fundierten Kenntnissen in Lasertechnik und Optik erwarten wir eine Hands-on-Mentalität und die Durchführung von Umwelt- und Dauertests. Ein abgeschlossenes Studium in Lasertechnik oder Photonik sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung sind wünschenswert. Bei uns profitieren Sie von ausgezeichneten Weiterentwicklungsmöglichkeiten in einem innovativen, interdisziplinären Team. Gestalten Sie die Zukunft der Lasertechnologie aktiv mit – bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Praktikant Mathematiker, Informatiker, Physiker - quantitative Beratung (Financial Services) (w/m/d)

EY DeutschlandFrankfurt Main

In dieser Position übernehmen Sie vielseitige Aufgaben in der Beratung und Prüfung von nationalen und internationalen Finanzunternehmen. Sie unterstützen die Bewertung von standardisierten und strukturierten Finanzinstrumenten, darunter Zins-, Währungs- und Aktienderivate. Zudem analysieren Sie große Wertpapierportfolios mit innovativen IT-Lösungen. Ein wichtiger Aspekt Ihrer Tätigkeit ist die Implementierung und Anpassung von Modellen zur Messung von Marktpreis- und Kreditrisiken. Sie entwickeln datenanalytische Lösungen zur Mustererkennung in Risikodaten für die Kreditbewertung. Voraussetzung ist ein Studium in Wirtschaftsmathematik, Mathematik oder verwandten Disziplinen, idealerweise ab dem 3. Semester.
Vollzeit weitere Benefits
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Mathematiker / Physiker / Chemiker als IT Berater (w/m/d)

best practice consulting AGHamburg, Münster

Starte deine Karriere in der Softwareentwicklung und bringe erste Kenntnisse in Programmiersprachen wie Java, C++ oder C# mit. Wir suchen teamorientierte Talente mit ausgeprägten analytischen Fähigkeiten und Selbstständigkeit. Genieße ergonomische Arbeitsplätze in unseren zentralgelegenen Büros mit Blick aufs Wasser, kostenlosen Getränken und einer Müslibar. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten, ob im Büro oder remote von zu Hause aus. Entdecke zudem die Möglichkeit einer 20-tägigen Workation oder einem Sabbatical im Ausland. Jetzt bewerben und Teil eines innovativen Teams werden – deine Zukunft beginnt hier!
Homeoffice Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Physiker wissen müssen

Physiker Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Physiker wissen müssen

Zwischen Theorie und Praxis: Wie Physiker ihren Platz in der Berufswelt suchen – und manchmal auch finden

Physiker. Kaum ein Berufsbild, das so vage und zugleich so verheißungsvoll wirkt, gerade für Menschen auf dem Sprung: Frisch von der Uni, mit leuchtenden Augen und grandiosen mathematischen Modellen im Gepäck. Oder doch eher mit einer gewissen Ratlosigkeit, was man nun mit der lieben Thermodynamik, Quantenmechanik und dem halbgaren Fortran-Skript anfangen soll? Das Bild vom elfenbeinernturmbewohnten Forscher hält sich wacker – und doch ist es in der Praxis längst brüchig geworden. Die wenigsten werden Professor, viele landen irgendwo ganz anders. Sind Physiker also Universalgelehrte oder doch einfach verkannte Spezialisten? Ich spüre dieser Frage mal nach, nicht zuletzt weil ich selbst schon auf beiden Seiten gestanden habe: Wissenschaft und Wirtschaft. Beide Welten – eine Gratwanderung.


Realität trifft Anspruch: Der alltägliche Spagat im Beruf

Der Alltag im Leben eines Physikers? Schwer zu sagen, denn es gibt ihn eigentlich nicht, den einen typischen Tag. Wer in der Forschung bleibt, taucht ein in eine Welt aus Laborbrillen, Konferenzkaffee und Papierfluten – mit gelegentlichen Glücksmomenten, wenn eine Messreihe nicht im Rauschen untergeht. In der Industrie tickt die Uhr oft anders: Plötzlich entscheidet sich der Wert deiner Arbeit nicht mehr am mathematisch perfekten Ansatz, sondern an einem Liefertermin, den irgendwer „ganz oben“ in den Raum geworfen hat. Kompromisse? Alltäglich. Der Reiz jedoch bleibt: Physiker haben es oft mit Problemen zu tun, für die es keine Schablonen gibt. Wer da morgens einen klaren Plan hat – Glückwunsch. Meist kommt alles anders, und man improvisiert wie ein Jazzmusiker im Labor. Ironischerweise lieben viele genau das: das Hineinwachsen in unbekannte Themen, den – zugegeben manchmal haarsträubenden – Spagat zwischen analytischer Tiefe und pragmatischem Machertum.


Welche Stärken zählen wirklich – und was bleibt graue Theorie?

Reden wir Tacheles: Überragende Noten oder ein brillanter Lebenslauf bringen einen zwar durch manch Bewerbungstür, aber im echten Berufsleben gelten oft andere Maßstäbe. Analytisches Denken, schnelle Auffassungsgabe – geschenkt. Aber ohne die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge simpel zu erklären? Da steht man bei so manchem Meeting auf verlorenem Posten. Was viele unterschätzen: Kommunikation. Und Teamarbeit – ja, auch mit Menschen, die mit Formeln so gar nichts anfangen können. Eigentlich ein Klassiker: Frischlinge unterschätzen die Kunst, mit Ingenieuren, Informatikern oder gar Betriebswirten „auf Augenhöhe“ zu sprechen. Dabei sind Physiker prädestiniert für Rollen als Vermittler und Brückenbauer. Wer es schafft, sein Spezialwissen in verständliche – und, Achtung: relevante! – Lösungen umzusetzen, dem stehen etliche Türen offen. Doch Vorsicht: Zu verhuscht sollte man dabei nicht wirken, sonst landet man als ewig analysierender Bedenkenträger im Abseits.


Gehalt: Zwischen Erwartung und Ernüchterung

Geld. Es wird oft verschämt behandelt im Bekanntenkreis, dabei wäre mehr Offenheit angebracht – gerade für Berufseinsteiger und Umsteiger. Die hehren Gehaltsstatistiken auf den bekannten Portalen? Mit Vorsicht zu genießen. Wer in die Großindustrie (Halbleiter, Automotive, Energie) einsteigt, kann als Physiker solide verdienen – die Einstiegsgehälter liegen nennenswert über vielen anderen Naturwissenschaften, mit Ausreißern nach oben, wenn man ins Management will. Kleiner Haken: Gerade in Forschung und Entwicklung, bei öffentlich geförderten Projekten oder staatlichen Instituten, sieht die Lage oft nüchterner aus. Tarifbindung, befristete Verträge, zähe Strukturen – keine Seltenheit. Regionen? Großstadtnähe bringt Vorteile, die berühmten Silicon-Valley-Gefühle kommen in der süddeutschen Provinz eher selten auf. Manche wechseln deshalb, chronisch unterbezahlt und unzufrieden, in andere Branchen: Informatik, Finanzwesen, Consulting – und siehe da, plötzlich reden wir über ganz andere Gehaltsdimensionen. Aber eben meist mit Aufgaben, in denen das ursprüngliche Fachwissen nur noch als Methode gefragt ist. Ob das jedem reicht?


Brennpunkt Arbeitsmarkt und Weiterentwicklung

Es kursiert das alte Mantra: Physiker finden immer was. Stimmt – irgendwo, irgendwie. Die Arbeitslosenquote ist tatsächlich niedrig, aber die Streuung der Jobs enorm. Man kann nach der Promotion den Lebenslauf mit Praktika, Gastaufenthalten oder Drittmittelprojekten spicken, aber der Sprung in die „echte Industrie“ erfordert meist Zusatzqualifikationen querbeet: Projektmanagement, Programmiererfahrung, vielleicht sogar Vertriebsknow-how. Manchmal frage ich mich, ob das eigentliche Fachstudium nicht nur als Türöffner dient, um dann aufzubauen – oder sich gar neu zu erfinden. Gerade jetzt, wo Digitalisierung, Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz ganze Märkte umkrempeln, wandelt sich das Anforderungsprofil rapide. Es entstehen neue Nischen: Data Science, Sensorik, Quantentechnologie – wobei das alles gut klingt, aber oft auch mit Unsicherheit einhergeht. Sich allein aufs Prädikat „Physiker“ zu verlassen, wäre naiv. Weiterbildung, fachlicher Diskurs und der Mut zur Lücke – manchmal goldwert; selten bequeme Pfade, aber oft notwendige.


Zwischen Work-Life-Balance, Sinnsuche und den kleinen Widersprüchen

Bleibt noch die Frage: Wie verträgt sich das Physikerleben mit dem Rest? Stellen wir uns nichts vor – der berühmte 9-to-5-Job ist selten geworden. Projektphasen, Messkampagnen und internationale Zusammenarbeit führen zu Arbeitszeiten, die vernünftige Menschen eher abschrecken. Andererseits: Die Flexibilität ist oft größer, als viele ahnen. Homeoffice, Gleitzeit, gelegentliche Sabbaticals – ja, findet man sogar im Forschungsbetrieb, aber meist nur für die, die darum kämpfen. Die Suche nach echtem Sinn in der Arbeit? Schwierig. Manches Forschungsprojekt wirkt entfernt von jedem Alltag – und Alltag ist es ja genau, was vielen Physikern irgendwann fehlt. Andere fühlen sich wiederum im Datenrausch oder bei der Simulation neuer Werkstoffe pudelwohl. Was daraus folgt? Eher ein bunter Flickenteppich als ein klares Idealbild. Vielleicht macht genau das diesen Beruf so merkwürdig reizvoll – und manchmal, ja: auch verrückt. Ich kenne Leute, die heute Produktmanager sind, gestern noch Plasmaphysik betrieben und morgen vielleicht Start-ups mitgründen. Fundiertes Wissen, Neugier, die Fähigkeit, nicht komplett die Nerven zu verlieren – das zahlt sich aus. Nicht immer im Kontostand, meistens aber im Gefühl, ein bisschen von der Welt verstanden zu haben.


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