Pharma Forschung Jobs

86 aktuelle Pharma Forschung Stellenangebote

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Senior Regulatory Affairs Manager (m/w/d) / Non-Profit-Pharmaunternehmen

DIZG Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbHBerlin, Hybrid, Homeoffice, Berlin Marzahn-Hellersdorf

Wir suchen einen erfahrenen Senior Regulatory Affairs Manager (m/w/d) in Vollzeit zur Unterstützung unseres Teams. In dieser Rolle beraten Sie strategisch die Geschäftsleitung zu regulatorischen Fragestellungen, insbesondere in Bezug auf SoHO, EDQM und GMP Anforderungen. Zudem sind Sie der Ansprechpartner für nationale und internationale Behörden wie das Paul-Ehrlich-Institut. Ihre Aufgaben umfassen die Koordination und Erstellung von Änderungsanzeigen sowie die Kommunikation mit Lohnherstellern und Distributoren. Sie analysieren regulatorische Anforderungen und entwickeln Maßnahmen zur Risikominimierung. Zudem prüfen und genehmigen Sie Fach- und Gebrauchsinformationen für unsere Transplantate im internationalen Vertrieb.
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit DIZG Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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W2-Professur "Pharmazeutische und Molekulare Medizin"

Hochschule BiberachBiberach Riß

Die W2-Professur für Pharmazeutische und Molekulare Medizin an der Fakultät Biotechnologie bietet eine hervorragende Gelegenheit für akademische Fachkräfte. Bewerber sollten praxisorientierte Lehrveranstaltungen in Pharmakologie, molekularer Medizin und Humangenetik gestalten. Erfahrungen in „Drug Delivery“ oder Immunologie sind von Vorteil. Die Rolle umfasst die Betreuung von Studierenden bei Praktika und Abschlussarbeiten und die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule. Zudem wird die Mitwirkung an Projekten zur Weiterentwicklung der Studiengänge erwartet. Gesucht werden Bewerber mit soliden Kenntnissen und Erfahrung in Pharmakologie und molekularer Medizin.
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (m/w/d)

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) sucht zum 01.03.2026 eine/n Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Als größtes Schwerpunktkrankenhaus der Region versorgen wir jährlich rund 26.000 Patient*innen. Unsere moderne Krankenhausapotheke beliefert über 2.200 Betten und andere Einrichtungen. Wir stehen für eine hervorragende Gesundheitsversorgung und die Förderung der medizinischen Ausbildung. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und tragen Sie zur Zukunft der Medizin bei. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Gesundheitsversorgung in Ihrer Region!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Apotheken-Außendienst Mitarbeiter(m/w/d)

ISG Personalmanagement GmbHWien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland

Werde Teil der Angelini Gruppe als Außendienstmitarbeiter (m/w/d) in Niederösterreich, Oberösterreich sowie Wien und Burgenland. Entfalte deine Karriere in einem global agierenden, familiengeführten Unternehmen mit rund 6.000 engagierten Mitarbeitern.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) / Studienassistenz (gn*) Pharmakovigilanz

Universitätsklinikum MünsterMünster Westfalen

Werde Teil unseres Teams als Medizinische Fachangestellte (MFA) oder Studienassistenz (gn*) in der Pharmakovigilanz! Diese projektbefristete Vollzeitstelle am Zentrum für Klinische Studien (ZKS) Münster bietet eine Vergütung nach TV-L und umfasst 38,5 Wochenstunden. Das UKM hat einen klaren gesellschaftlichen Auftrag und verbindet Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Deine Fachkompetenz ist entscheidend, um unseren hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Unsere medizinische Forschung hat bedeutende Fortschritte erzielt und benötigt engagierte Fachkräfte. Unterstütze uns bei innovativen Projekten und werde Teil des ZKS Münster!
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Jobrad Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Studium und Ausbildung in Pharmazie (PTA) und Pharmamanagement B.Sc.) - Bernd Blindow Gruppe

Bernd Blindow GruppeSchwentinental

Starte Deine Karriere mit der PTA-Ausbildung und kombiniere sie mit einem Bachelor-Fernstudium in Pharmamanagement und Pharmaproduktion! Diese Verbindung eröffnet Dir spannende Möglichkeiten in Apotheken sowie der pharmazeutischen und medizintechnischen Branche. Die traditionelle PTA-Ausbildung dauert 2,5 Jahre und kann flexibel mit dem Studium kombiniert werden. Das Bachelor-Studium umfasst 7 Semester und erfordert Fachhochschulreife oder Abitur. Jedes Jahr beginnt das Fernstudium an der DIPLOMA Hochschule im April oder Oktober. Nutze jetzt die Chance auf eine zukunftssichere Karriere in der Pharmabranche!
Vollzeit weitere Benefits
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Studium und Ausbildung in Pharmazie (PTA) und Pharmamanagement B.Sc.) - Heilbronn, Baden-Württemberg

Bernd Blindow GruppeHeilbronn

Starte Deine Karriere im Gesundheitswesen mit der Kombination aus PTA-Ausbildung und Fernstudium im Pharmamanagement und der Pharmaproduktion! Die 2,5-jährige PTA-Ausbildung bereitet Dich ideal auf vielseitige Tätigkeiten in Apotheken und der pharmazeutischen Industrie vor. Nach dieser Ausbildung kannst Du flexibel in das Bachelorstudium (B. Sc.) einsteigen, das über 7 Semester dauert. Voraussetzung dafür ist die Fachhochschulreife oder das Abitur. Das Fernstudium an der DIPLOMA Hochschule beginnt jährlich im April und Oktober. Nutze diese Chance, um Deine beruflichen Perspektiven im Gesundheitssektor zu erweitern!
Vollzeit weitere Benefits
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Laborant, Wissenschaftlicher Mitarbeitender (m/w/d) als Research Associate im Gebiet der Enzym- und Stammentwicklung

c-LEcta GmbHLeipzig

Entdecken Sie Ihre Karrierechancen im Kerry Biotechnology Centre in Leipzig! Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung als CTA, BTA, Biologielaborant oder einem akademischen Abschluss in Biotechnologie oder Chemie. Idealerweise bringen Sie bereits relevante Erfahrungen aus R&D oder Process Development mit. Bei uns erwarten Sie eine strukturierte Einarbeitung sowie ein motiviertes, internationales Team in einem innovativen Umfeld. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind Voraussetzung, um erfolgreich zu kommunizieren. Gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen Umfeld mit abwechslungsreichen Aufgaben und angenehmen Arbeitsbedingungen!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in: Projektleitung Arbeitsgruppe Organische Chemie im Bereich Chromatographie (w/m/d) - Teilzeit 75 %

Universität HohenheimStuttgart

Die Stelle als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in der Projektleitung der Arbeitsgruppe Organische Chemie bietet spannende Möglichkeiten im Bereich Chromatographie. Die Position ist auf 3 Jahre befristet und umfasst vielseitige Aufgaben wie Projektplanung, Durchführung und Kommunikation. Sie arbeiten intensiv mit internen und externen Partnern zusammen, um Machbarkeit und Ergebnisse abzustimmen. Zudem liegt ein Schwerpunkt auf der Entwicklung und Optimierung von Analyseverfahren, insbesondere chromatographischen und enzymatischen Methoden. Eine enge Zusammenarbeit mit Fachgruppen und externen Institutionen fördert den Technologietransfer. Bei Interesse an innovativer Forschung in der organischen Analytik sind Sie hier genau richtig.
Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Kantine Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Bioscience Sales Specialist – Microscopy (m/w/d)

Nikon Deutschland, Zweigniederlassung der Nikon Europe B.V.Frankfurt Main

Der Bioscience Sales Specialist für Mikroskopie (m/w/d) bietet eine flexible Standortwahl im Bereich Healthcare. Diese Position richtet sich an naturwissenschaftlich versierte Talente mit umfassendem Wissen über Mikroskopie. Hauptziel ist die Betreuung wissenschaftlicher Kunden in Universitäten und Forschungseinrichtungen im süddeutschen Raum. Sie beraten über hochwertige Mikroskopie- und Imaging-Lösungen im Life Science-Bereich. Ihre Aufgaben umfassen die strategische Kundenentwicklung sowie die Akquisition neuer Partner. Dabei tragen Sie Verantwortung für Umsatzwachstum und die Pflege langfristiger Beziehungen in der Biotech- und Pharmaindustrie.
Gutes Betriebsklima Homeoffice Firmenwagen Corporate Benefit Nikon Deutschland Zweigniederlassung der Nikon Europe B.V. Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pharma Forschung wissen müssen

Pharma Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Pharma Forschung wissen müssen

Zwischen Laborbank und Weltproblemlösung – Einstieg in die pharmazeutische Forschung

Am ersten Tag im Labor hatte ich eine Vorstellung, wie es laufen würde: Pipetten, klare Hierarchien, vielleicht ein leises Summen teurer Geräte im Hintergrund – und, mal ehrlich, latent die Hoffnung auf ein bisschen Ruhm durch eine bahnbrechende Entdeckung. So wankelmütig, wie mein Kaffee um acht Uhr morgens. Ich lag damit nur zum Teil richtig. Wer als Berufseinsteiger oder Quereinsteiger in die pharmazeutische Forschung startet, begegnet spätestens nach den ersten hundert Tagen nicht nur merkwürdig benannten Zelllinien, sondern einer seltsamen Melange aus Hightech, menschlichem Ehrgeiz und (mal mehr, mal weniger) Teamgeist. Vieles in diesem Arbeitsumfeld wirkt auf den ersten Blick steril, kontrolliert. Aber wer sich einmischt, erkennt schnell: Überraschungen, Ambivalenzen, manchmal auch knallharte Realitätschecks gehören zum Tagesgeschäft.


Viel mehr als nur Reagenzglas: Aufgaben, Erwartungen und die Sache mit dem Sinn

Verklärend von „Arzneientwicklung“ zu sprechen, ist ungefähr so naiv wie die Annahme, ein Konzertpianist müsse nur Fingerübungen machen. Der Alltag in der pharmazeutischen Forschung ist ein Patchwork aus Hypothesen, gescheiterten Versuchsreihen, akribischer Dokumentation – und ständiger Kommunikation. Wer glaubt, allein die teure Laborausstattung würde das Tempo bestimmen, irrt gewaltig. Die großen Player in der Branche definieren sich inzwischen auch durch effiziente IT-Systeme, Automatisierung und ganz banale Routinen: Protokolle sichten, Daten auswerten, Versuchsdokumentation absichern.


Natürlich, es gibt immer noch diesen Moment, wenn jemand vor der Kaffeemaschine schwärmt, dass ein Molekül „seinen Translationssprung geschafft“ hat. Viel häufiger aber diskutiert man regulatorische Vorgaben, ethische Implikationen oder – nicht zu unterschätzen – den Impact einer Laborverunreinigung auf drei Monate Arbeit. Eine Erkenntnis fürs Berufsleben: Wirklich herausfordernd ist nicht die Komplexität einzelner Methoden, sondern das Zusammenspiel aus Ganzem. Fachliche Neugier? Hilft. Aber Soft Skills wie Frustrationstoleranz, Kommunikationsvermögen, Konsensfähigkeit sind mindestens ebenso entscheidend. Wer das nicht glaubt, soll mal einen interdisziplinären Projektleiter in seinen stressigeren Tagen beobachten.


Das liebe Geld – mit Fakten, Fallstricken und Fantasien

Nur selten wird in Bewerbungsgesprächen so direkt gefragt, wie hoch das Einstiegsgehalt ausfällt. Das hält aber niemanden davon ab, nachher im Kollegenranking den Nebel aus Halbwissen und Gerüchten zu durchdringen. Die Wahrheit? Schwankend. Einstiegsgehälter in der pharmazeutischen Forschung variieren wie pH-Werte alter Pufferlösungen – zwischen knapp mittleren fünfstelligen Summen für Berufseinsteiger und satten sechsstelligen Gehältern für erfahrene Projektleiter in internationalen Unternehmen. Gerade in Ballungszentren und bei Großkonzernen sind die Zahlen stattlich, aber das bedeutet noch lange kein Champagnerfrühstück am Monatsende.


Regionale Unterschiede bleiben – auch im Jahr 2024 – gravierend. In Süddeutschland und NRW locken Spitzengehälter; Ostdeutschland oder strukturschwächere Regionen bieten oft bestenfalls solide Einstiegsmöglichkeiten. Die Branche? Wer im innovativen Biotech-Umfeld, etwa bei RNA-Therapien, einsteigt, erlebt nicht selten steilere Gehaltskurven als die Kolleginnen und Kollegen in der klassischen Generikaforschung. Aber: Wer mit dem Herzen für eine seltene Indikation arbeitet, findet Scheine nicht immer auf dem Weg ins Labor. Dann bleibt – manchmal – das Gefühl, für die Sache unterwegs zu sein und nicht für den schnöden Mammon.


Neue Chancen, alte Hürden: Karrierewege quer durch das Forschungslabyrinth

Was mich selbst immer wieder überrascht: Kaum etwas trennt Theorie und Karriereweg so scharf wie die Realität in der pharmazeutischen Forschung. Ein exzellenter Abschluss, idealerweise samt Promotion und etwas Praxiserfahrung, bildet zwar das solide Fundament. Aber der klassische Karriere-Aufzug fährt selten nach Schema F nach oben. Viele landen, bewusst oder durch Zufall, erstmal auf befristeten Projekten – beileibe kein Makel. Wer Initiative zeigt, Publikationen vorweisen kann oder über eine Affinität zu digitalen Methoden (Stichwort: Bioinformatik, KI-Tools) verfügt, verkürzt die Wartezeit bis zum nächsten Karrieresprung merklich.


Aufstiegschancen? Ja, die gibt’s. Aber: Sie wirken manchmal wie ein gutes Enzymprotokoll – nachvollziehbar, aber voller Tücken. Manche wechseln ins Projektmanagement, andere in die Unternehmensentwicklung, wieder andere in regulatorische Bereiche oder direkt zur Industriepartnerin. Weiterbildungen gibt es zuhauf: GMP-Zertifizierungen, Data Science, Soft-Skill-Trainings. Wer sich auf diesen Wellen bekenntnislos treiben lässt, wird überholt – die Schnelleren setzen auf Eigeninitiative, Austausch und lebenslanges Lernen. Klingt abgedroschen? Mag sein – aber gerade im Zeitalter automatisierter Auswertungsmethoden und ständig neuer regulatorischer Anforderungen bleibt Stillstand eben Rückschritt.


Arbeitsmarkt, Krise, Digitalisierung: Nüchterne Aussichten oder Euphoriedämpfer?

Die Berichte über Fachkräftemangel, überfüllte Masterstudiengänge und disruptive KI-Lösungen klingen je nach Perspektive wie Chapel Music oder Trauermarsch. Für Einsteiger oder wechselwillige Fachkräfte ist das Bild widersprüchlich. Einerseits boomen Biotechnologie und personalisierte Medizin – Branchen, die nicht nur am Medizinerstammtisch das große Los versprechen. Andererseits kämpfen viele Institute und Unternehmen mit Budgetkürzungen, hohem Preisdruck und (nicht totzukriegen) entgrenztem Arbeitspensum. Gerade, wer sich vom Mythos einer Mama-Papa-9-bis-17-Uhr-Stelle verabschieden kann, findet in Laboren und Projektteams oft eine neue Heimat. Flexibilität, vernetztes Denken und eine gewisse Robustheit gegen Frust gehören jedoch ins Handgepäck.


Digitalisierung? Ein Segen – und verdammt viel Arbeit zugleich. Datenbanken, automatisierte Analyse, Remote-Labore: Der digitale Wandel beschleunigt Projekte, schafft aber auch neue Verunsicherung. Nicht jeder ausgebildete Chemiker wird begeistert darauf reagieren, wenn Algorithmen plötzlich die halbe Datenauswertung übernehmen. „Digital Natives“ sind gefragt, aber für viele bedeutet das schlicht: Lernen, informierten Austausch pflegen, technologieoffen bleiben – und sich selbst ab und zu mal neu erfinden.


Balanceakte und kleine Kompromisse: Beruf und Alltag miteinander verheiraten

Ob man nach einem anstrengenden Tag im Labor noch Energie für Yoga hat oder nur auf die Couch fällt – das ist keine rein private Frage, sondern auch ein Spiegelverfahren der Branche. Die pharmazeutische Forschung ist kein Hort der Gleichgewichtsbalken-Jongleure. Gleitzeit und Homeoffice? Je nach Arbeitgeber, aber im Labor bleibt vieles Präsenzpflicht. Ein offenes Miteinander im Team, flexible Projekteinteilung und – manchmal – eine schlau eingefädelte Freizeitplanung sind essenziell, um nicht sehenden Auges ins Burnout zu kippen. Vor allem, weil der soziale Austausch abseits der Forschung oft unterschätzt wird. Manchmal ist ein gemeinsamer Kaffee im Pausenraum lebensrettender als die x-te Datenbankauswertung.


Woran sich viele gewöhnen müssen: Unsicherheiten, Bürokratiedschungel, kleine wie große Misserfolge. Aber wer sich auf die Reise einlässt, erlebt, dass echte Durchbrüche selten spektakulär, aber oft überraschend befriedigend ausfallen. Manchmal fragt man sich, nach endloser Recherche und tröpfchenweisem Fortschritt, warum man nicht ein solides Leben als Apotheker gewählt hat. Um dann – fünf Minuten später – wieder vor dem Bunsenbrenner zu stehen, innerlich grinsend, weil die nächste Idee schon in den Startlöchern lauert.


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