Pharma Forschung Jobs

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Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA) / Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter (PKA) Forschung & Entwicklung (m/w/d)

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KGHohenlockstedt, Hamburg

Wir suchen engagierte Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) für unser Forschung & Entwicklung-Team. Du unterstützt den Abteilungsleiter bei der Steuerung von Entwicklungsprojekten und übernimmst organisatorische Aufgaben. Dazu gehören die Patentsachbearbeitung, das Vertragsmanagement sowie die Verwaltung des F&E-Lagers. Deine Mitarbeit in galenischen Entwicklungsprojekten und die Erstellung von Arbeitsanweisungen sind essenziell. Du hast eine abgeschlossene Ausbildung im pharmazeutischen Bereich und Interesse an chemischen Themen. Zudem bist du sicher im Umgang mit MS-Office und Warenwirtschaftssystemen – bewirb dich jetzt!
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Akademische/r Beschäftigte/r (m/w/d) - Institut für Pharmazeutische Biotechnologie

Universität UlmUlm

Das Institut für Pharmazeutische Biotechnologie sucht ab dem 01.08.2026 eine/n Akademische/n Beschäftigte/n (m/w/d) in Vollzeit (100%, befristet bis 31.07.2027). In diesem spannenden Umfeld erforschen wir molekulare Mechanismen der Genregulation, insbesondere bei neuronalen Erkrankungen. Durch den Einsatz innovativer Hochdurchsatzmethoden identifizieren wir pathologische Abnormalitäten. Zudem etablieren wir einen neuen Masterstudiengang in Pharmaceutical & Molecular Biotechnology (PMB), der aktuelle Entwicklungen der biomedizinischen Forschung behandelt. Die systematische bioinformatische Analyse großer biologischer Datensätze und KI-Tools sind zentrale Elemente sowohl in der Lehre als auch in der Forschung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt / Oberärztin - Neurochirurgie (m/w/d)

Universitätsklinikum HeidelbergHeidelberg

Die Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Oberarzt oder eine Oberärztin (m/w/d). Als führendes medizinisches Zentrum bietet unsere Einrichtung hochspezialisierte, interdisziplinäre Versorgung in Neuroonkologie und anderen Bereichen. In dieser Schlüsselposition übernehmen Sie anspruchsvolle chirurgische Eingriffe und fördern aktiv die Weiterentwicklung unserer Fachgebiete. Zudem sind Sie Teil interdisziplinärer Fallkonferenzen sowie Tumorboards und unterstützen die Weiterbildung von Assistenzärzten. Ihre zusätzliche Mitwirkung an wissenschaftlichen Projekten und Studien trägt zur Innovationskraft unserer Klinik bei. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Neurochirurgie mit!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant/Pharmakant Fibrinogen 2 (m/w/d) Wirkstoffproduktion

Biotest GmbH & Co. KGaADreieich

Gestalten Sie Ihre Karriere als Chemikant/Pharmakant (m/w/d) in der Fibrinogen-Wirkstoffproduktion! Ab dem 01.06.2026 suchen wir eine Fachkraft in unbefristeter Vollzeitstelle mit vollkontinuierlicher Schicht. Ihre Hauptaufgabe ist die Herstellung pharmazeutischer Produkte aus Blutplasma unter strengen GMP-Vorgaben. Sie führen eigenverantwortlich Teilschritte der Aufreinigung durch, einschließlich Chromatographie und Crossflow-Filtration. Ein abgeschlossenes Ausbildung im Pharma-, Chemie- oder Biotechnologiebereich sowie zwei Jahre Erfahrung in der GMP-Produktion sind erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres innovativen Teams!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit Biotest GmbH & Co. KGaA Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Homeoffice Kantine Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Medical Lead Oncology (w/m/x)

Talentor Austria GmbHÖsterreich

Gestalten Sie die Zukunft im Medical Affairs – werden Sie Medical Lead Oncology (w/m/x). Führungsverantwortung, strategische Einflussnahme und internationale Vernetzung warten auf Sie. Entwickeln Sie die Medical Affairs-Strategie für den Onkologie-Bereich in Österreich entscheidend weiter.
Erfolgsbeteiligung Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Pharmazeutisch-Technischer Assistent/ PTA - Schwerpunkt aseptische Herstellung (m/w/d)

Universitätsklinikum JenaJena

Werde Pharmazeutisch-Technischer Assistent (PTA) mit dem Schwerpunkt aseptische Herstellung und genieße einen zukunftssicheren Arbeitsplatz. Du profitierst von kostenlosen Fortbildungen und attraktiven Leistungen wie betrieblicher Altersvorsorge und 30 Urlaubstagen. In deiner Rolle trägst du aktiv zur optimalen und sicheren Therapie unserer Patientinnen und Patienten bei. Deine Aufgaben umfassen die aseptische Zubereitung von Zytostatika-Infusionslösungen und die Mitwirkung im Herstelldienst des Instituts für Krankenhauspharmazie. Moderne Technologien und interdisziplinäre Zusammenarbeit prägen dein Arbeitsumfeld. Werde Teil unseres Teams und gestalte die Zukunft der pharmazeutischen Versorgung aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Kantine Vollzeit weitere Benefits
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BTA (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGMünchen

In der Vertragsadministration unterstützen Sie verschiedene Indikationen durch effiziente Datenverwaltung und Qualitätskontrolle. Ihre Aufgaben umfassen die Distribution von Studienmaterialien und die Bearbeitung von Studienverträgen, einschließlich Tracking und Archivierung. Eine abgeschlossene Berufsausbildung als BTA oder CTA ist Voraussetzung, ergänzt durch erste Berufserfahrung im administrativen Bereich. Gute MS-Office-Kenntnisse sowie sichere Englisch- und Deutschkenntnisse sind unerlässlich. Profitieren Sie von einem attraktiven Gehalt, umfangreichen Sozialleistungen und einem Urlaubsanspruch von bis zu 30 Tagen. Zudem erwarten Sie eine teamorientierte Arbeitsumgebung und Vergünstigungen bei zahlreichen Fitness- und Wellness-Angeboten.
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Laborant / Technischer Assistent (m/w/d)

ProBioGen AGBerlin

In einem stark regulierten GMP-Labor suchen wir talentierte Fachkräfte mit Erfahrung in der Laborarbeit. Ein solider Umgang mit MS Office und Dokumentationssystemen ist ebenso wichtig wie Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz. Fließende Deutschkenntnisse und ausreichende Englischkenntnisse sind Voraussetzung für das Verständnis von Arbeitsanweisungen. Unser partnerschaftliches Umfeld fördert eine freundliche "Du"-Kultur, flexible Arbeitszeiten und Sonderurlaubstage. Zusätzlich bieten wir Gesundheitsförderung durch Yoga, Shiatsu und vergünstigte Fitnessmitgliedschaften. Profitieren Sie von einer umfassenden Einarbeitung und attraktiven Zusatzleistungen, um Ihre Karriere bei uns zu starten!
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Medizinische Fachkraft/ MTLA als Studienassistenz (m/w/d)

hVIVO Services LimitedMannheim

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich klinischer Studien? Wir suchen eine medizinische Fachkraft (m/w/d) als Studienassistenz in Vollzeit. Zu Ihren Aufgaben gehören die Durchführung von Blutentnahmen, Urinanalysen und die Dokumentation studienrelevanter Daten. Sie unterstützen unser Team bei der Durchführung klinisch-pharmakologischer Studien der Phasen I und II. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als MTLA, MTA-F, Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder vergleichbar. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie MS-Office-Fähigkeiten runden Ihr Profil ab – profitieren Sie von einer abwechslungsreichen Tätigkeit in einem professionellen Umfeld!
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit hVIVO Services Limited Vollzeit weitere Benefits
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Technische:r Assistent:in: Arbeitsgruppe Organische Chemie im Bereich Flüssigchromatographie (m/w/d)

Universität HohenheimStuttgart

Stellenangebot: Technische:r Assistent:in für die Arbeitsgruppe Organische Chemie im Bereich Flüssigchromatographie (m/w/d). Diese Position ist bis zum 22.04.2028 befristet und umfasst 60% der EG7 TV-L. Ihre Aufgaben beinhalten die Aufbereitung komplexer Proben für chromatographische Analysen sowie die Durchführung und Auswertung von Messungen zur Bestimmung von Kohlenhydraten. Zudem sind Sie verantwortlich für die Methodenentwicklung und die Instandhaltung der Geräte. Ein sicheres Arbeiten mit Sicherheitsvorgaben ist notwendig. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung als CTA, LTA oder BTA. Bewerben Sie sich jetzt!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pharma Forschung wissen müssen

Pharma Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Pharma Forschung wissen müssen

Zwischen Laborbank und Weltproblemlösung – Einstieg in die pharmazeutische Forschung

Am ersten Tag im Labor hatte ich eine Vorstellung, wie es laufen würde: Pipetten, klare Hierarchien, vielleicht ein leises Summen teurer Geräte im Hintergrund – und, mal ehrlich, latent die Hoffnung auf ein bisschen Ruhm durch eine bahnbrechende Entdeckung. So wankelmütig, wie mein Kaffee um acht Uhr morgens. Ich lag damit nur zum Teil richtig. Wer als Berufseinsteiger oder Quereinsteiger in die pharmazeutische Forschung startet, begegnet spätestens nach den ersten hundert Tagen nicht nur merkwürdig benannten Zelllinien, sondern einer seltsamen Melange aus Hightech, menschlichem Ehrgeiz und (mal mehr, mal weniger) Teamgeist. Vieles in diesem Arbeitsumfeld wirkt auf den ersten Blick steril, kontrolliert. Aber wer sich einmischt, erkennt schnell: Überraschungen, Ambivalenzen, manchmal auch knallharte Realitätschecks gehören zum Tagesgeschäft.


Viel mehr als nur Reagenzglas: Aufgaben, Erwartungen und die Sache mit dem Sinn

Verklärend von „Arzneientwicklung“ zu sprechen, ist ungefähr so naiv wie die Annahme, ein Konzertpianist müsse nur Fingerübungen machen. Der Alltag in der pharmazeutischen Forschung ist ein Patchwork aus Hypothesen, gescheiterten Versuchsreihen, akribischer Dokumentation – und ständiger Kommunikation. Wer glaubt, allein die teure Laborausstattung würde das Tempo bestimmen, irrt gewaltig. Die großen Player in der Branche definieren sich inzwischen auch durch effiziente IT-Systeme, Automatisierung und ganz banale Routinen: Protokolle sichten, Daten auswerten, Versuchsdokumentation absichern.


Natürlich, es gibt immer noch diesen Moment, wenn jemand vor der Kaffeemaschine schwärmt, dass ein Molekül „seinen Translationssprung geschafft“ hat. Viel häufiger aber diskutiert man regulatorische Vorgaben, ethische Implikationen oder – nicht zu unterschätzen – den Impact einer Laborverunreinigung auf drei Monate Arbeit. Eine Erkenntnis fürs Berufsleben: Wirklich herausfordernd ist nicht die Komplexität einzelner Methoden, sondern das Zusammenspiel aus Ganzem. Fachliche Neugier? Hilft. Aber Soft Skills wie Frustrationstoleranz, Kommunikationsvermögen, Konsensfähigkeit sind mindestens ebenso entscheidend. Wer das nicht glaubt, soll mal einen interdisziplinären Projektleiter in seinen stressigeren Tagen beobachten.


Das liebe Geld – mit Fakten, Fallstricken und Fantasien

Nur selten wird in Bewerbungsgesprächen so direkt gefragt, wie hoch das Einstiegsgehalt ausfällt. Das hält aber niemanden davon ab, nachher im Kollegenranking den Nebel aus Halbwissen und Gerüchten zu durchdringen. Die Wahrheit? Schwankend. Einstiegsgehälter in der pharmazeutischen Forschung variieren wie pH-Werte alter Pufferlösungen – zwischen knapp mittleren fünfstelligen Summen für Berufseinsteiger und satten sechsstelligen Gehältern für erfahrene Projektleiter in internationalen Unternehmen. Gerade in Ballungszentren und bei Großkonzernen sind die Zahlen stattlich, aber das bedeutet noch lange kein Champagnerfrühstück am Monatsende.


Regionale Unterschiede bleiben – auch im Jahr 2024 – gravierend. In Süddeutschland und NRW locken Spitzengehälter; Ostdeutschland oder strukturschwächere Regionen bieten oft bestenfalls solide Einstiegsmöglichkeiten. Die Branche? Wer im innovativen Biotech-Umfeld, etwa bei RNA-Therapien, einsteigt, erlebt nicht selten steilere Gehaltskurven als die Kolleginnen und Kollegen in der klassischen Generikaforschung. Aber: Wer mit dem Herzen für eine seltene Indikation arbeitet, findet Scheine nicht immer auf dem Weg ins Labor. Dann bleibt – manchmal – das Gefühl, für die Sache unterwegs zu sein und nicht für den schnöden Mammon.


Neue Chancen, alte Hürden: Karrierewege quer durch das Forschungslabyrinth

Was mich selbst immer wieder überrascht: Kaum etwas trennt Theorie und Karriereweg so scharf wie die Realität in der pharmazeutischen Forschung. Ein exzellenter Abschluss, idealerweise samt Promotion und etwas Praxiserfahrung, bildet zwar das solide Fundament. Aber der klassische Karriere-Aufzug fährt selten nach Schema F nach oben. Viele landen, bewusst oder durch Zufall, erstmal auf befristeten Projekten – beileibe kein Makel. Wer Initiative zeigt, Publikationen vorweisen kann oder über eine Affinität zu digitalen Methoden (Stichwort: Bioinformatik, KI-Tools) verfügt, verkürzt die Wartezeit bis zum nächsten Karrieresprung merklich.


Aufstiegschancen? Ja, die gibt’s. Aber: Sie wirken manchmal wie ein gutes Enzymprotokoll – nachvollziehbar, aber voller Tücken. Manche wechseln ins Projektmanagement, andere in die Unternehmensentwicklung, wieder andere in regulatorische Bereiche oder direkt zur Industriepartnerin. Weiterbildungen gibt es zuhauf: GMP-Zertifizierungen, Data Science, Soft-Skill-Trainings. Wer sich auf diesen Wellen bekenntnislos treiben lässt, wird überholt – die Schnelleren setzen auf Eigeninitiative, Austausch und lebenslanges Lernen. Klingt abgedroschen? Mag sein – aber gerade im Zeitalter automatisierter Auswertungsmethoden und ständig neuer regulatorischer Anforderungen bleibt Stillstand eben Rückschritt.


Arbeitsmarkt, Krise, Digitalisierung: Nüchterne Aussichten oder Euphoriedämpfer?

Die Berichte über Fachkräftemangel, überfüllte Masterstudiengänge und disruptive KI-Lösungen klingen je nach Perspektive wie Chapel Music oder Trauermarsch. Für Einsteiger oder wechselwillige Fachkräfte ist das Bild widersprüchlich. Einerseits boomen Biotechnologie und personalisierte Medizin – Branchen, die nicht nur am Medizinerstammtisch das große Los versprechen. Andererseits kämpfen viele Institute und Unternehmen mit Budgetkürzungen, hohem Preisdruck und (nicht totzukriegen) entgrenztem Arbeitspensum. Gerade, wer sich vom Mythos einer Mama-Papa-9-bis-17-Uhr-Stelle verabschieden kann, findet in Laboren und Projektteams oft eine neue Heimat. Flexibilität, vernetztes Denken und eine gewisse Robustheit gegen Frust gehören jedoch ins Handgepäck.


Digitalisierung? Ein Segen – und verdammt viel Arbeit zugleich. Datenbanken, automatisierte Analyse, Remote-Labore: Der digitale Wandel beschleunigt Projekte, schafft aber auch neue Verunsicherung. Nicht jeder ausgebildete Chemiker wird begeistert darauf reagieren, wenn Algorithmen plötzlich die halbe Datenauswertung übernehmen. „Digital Natives“ sind gefragt, aber für viele bedeutet das schlicht: Lernen, informierten Austausch pflegen, technologieoffen bleiben – und sich selbst ab und zu mal neu erfinden.


Balanceakte und kleine Kompromisse: Beruf und Alltag miteinander verheiraten

Ob man nach einem anstrengenden Tag im Labor noch Energie für Yoga hat oder nur auf die Couch fällt – das ist keine rein private Frage, sondern auch ein Spiegelverfahren der Branche. Die pharmazeutische Forschung ist kein Hort der Gleichgewichtsbalken-Jongleure. Gleitzeit und Homeoffice? Je nach Arbeitgeber, aber im Labor bleibt vieles Präsenzpflicht. Ein offenes Miteinander im Team, flexible Projekteinteilung und – manchmal – eine schlau eingefädelte Freizeitplanung sind essenziell, um nicht sehenden Auges ins Burnout zu kippen. Vor allem, weil der soziale Austausch abseits der Forschung oft unterschätzt wird. Manchmal ist ein gemeinsamer Kaffee im Pausenraum lebensrettender als die x-te Datenbankauswertung.


Woran sich viele gewöhnen müssen: Unsicherheiten, Bürokratiedschungel, kleine wie große Misserfolge. Aber wer sich auf die Reise einlässt, erlebt, dass echte Durchbrüche selten spektakulär, aber oft überraschend befriedigend ausfallen. Manchmal fragt man sich, nach endloser Recherche und tröpfchenweisem Fortschritt, warum man nicht ein solides Leben als Apotheker gewählt hat. Um dann – fünf Minuten später – wieder vor dem Bunsenbrenner zu stehen, innerlich grinsend, weil die nächste Idee schon in den Startlöchern lauert.


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