Pharma Forschung Jobs

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Universitätsprofessorin/ Universitätsprofessor (m/w/d) der BesGr. W3 für Präklinische Pharmakologie

Universität AugsburgAugsburg

Die Universitätsprofessur für Präklinische Pharmakologie (m/w/d) in Augsburg bietet eine lebenslange Beamtenstellung. Diese Professur ist strategisch wichtig für den Ausbau der Lebenswissenschaften und dem Institut für Theoretische Medizin zugeordnet. Sie verbindet anwendungsorientierte Forschung mit experimentell-biologischen Ansätzen. Ein Fokus auf Pharmakologie schafft eine Brücke zwischen molekularen Mechanismen und klinischen Anwendungen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Klinische Pharmakologie, das sich auf frühe klinische Studien spezialisiert, erhöht die Forschungsdynamik. So wird der bidirektionale Austausch zwischen Klinik und Grundlagenforschung entscheidend gefördert, was neue Perspektiven in der Forschung eröffnet.
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Leitende*r Apotheker*in für die Universitätsapotheke

Universitätsmedizin Greifswald Körperschaft des öffentlichen RechtsGreifswald

Die Universitätsapotheke der Universitätsmedizin Greifswald sucht ab dem 01.09.2026 eine*n leitende*n Apotheker*in in Vollzeit. In dieser unbefristeten Position verantworten Sie die strategische Weiterentwicklung sowie die fachliche und personelle Führung des Apothekenteams. Sie gewährleisten die Arzneimittelversorgung für stationäre und ambulante Bereiche und beraten interdisziplinär unser medizinisches Fachpersonal. Darüber hinaus spielen Sie eine Schlüsselrolle in der Forschung, Lehre und bei klinischen Studien. Ideale Kandidat*innen bringen eine Approbation als Apotheker*in, Erfahrung im universitären Umfeld und eine Fachweiterbildung für Klinische Pharmazie mit. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungen und Zusatzleistungen, die Ihre Qualifikation honorieren.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Professur für Pharmazeutische und Medizinische Chemie

Universität GrazEggersdorf, Graz

Entdecken Sie eine unbefristete Professur in Pharmazeutischer Chemie! Wir suchen engagierte Bewerber für Forschung und Lehre. Bewerbungsfrist: 04.03.2026. Dienstbeginn: Oktober 2027. 40 Stunden/Woche, Verwendungsgruppe A1. Seien Sie Teil unserer Wissenschaftscommunity!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Leitende*r Apotheker*in für die Universitätsapotheke

Universitätsmedizin Greifswald KdöRGreifswald

Ab dem 01.09.2026 suchen wir eine leitende Apothekerin für die Universitätsapotheke der Universitätsmedizin Greifswald in Vollzeit und unbefristet. Diese Schlüsselposition umfasst die strategische Weiterentwicklung der Apotheke sowie die fachliche und personelle Leitung des Apothekenteams. Ihre Verantwortung erstreckt sich auf die Arzneimittelversorgung in stationären und ambulanten Bereichen sowie externen Einrichtungen. Sie bieten interdisziplinäre Beratung zu Arzneimitteln, Medikationsanalysen und Therapiesicherheit. Zudem überwachen Sie die Herstellung, Prüfung, Dokumentation und Logistik von Arzneimitteln, einschließlich Zytostatika. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Arzneimittelversorgung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Apotheker*in (w/m/d) zur Mitarbeit in den Bereichen Zytostatikaabteilung und TPE-Sterilabteilung - NEU!

Universitätsmedizin GöttingenGöttingen

Die Apotheke der Universitätsmedizin Göttingen sucht engagierte Apotheker (w/m/d) zur Verstärkung der Zytostatika- und TPE-Sterilabteilung. Diese Position ist in Vollzeit und zunächst auf drei Jahre befristet, mit dem Ziel der Weiterbildung in Klinischer Pharmazie. Zu Ihren Aufgaben zählen die umfassende Beratung des medizinischen Personals, die Mitarbeit an klinischen Studien sowie die Durchführung gesetzlich vorgeschriebener Audits. Ideale Bewerber bringen eine Approbation als Apotheker mit und haben vorteilhafterweise Erfahrungen in der Zytostatikaversorgung. Kommunikationsfähigkeit, Teamgeist sowie ein sicherer Umgang mit MS Office und SAP sind erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der pharmazeutischen Versorgung im Krankenhaus!
Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Leiter (m/w/d)

Eckert & Ziegler Radiopharma GmbHBraunschweig

Entwickeln Sie Ihre Karriere in einem dynamischen Umfeld mit einem starken Fokus auf GMP, Strahlenschutzrecht und Brandschutz. Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten, regulatorische Anforderungen sinnvoll in positive, technische Lösungen sowie umsetzbare Projektpläne zu integrieren. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und mobilen Arbeitsmöglichkeiten, die Ihre Work-Life-Balance unterstützen. Unser familienfreundliches Unternehmen fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit bezahlten Freistellungen für wichtige familiäre Anlässe. Genießen Sie ein attraktives Vergütungspaket inklusive vermögenswirksamer Leistungen und Sachbezugsgutscheinen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem fördernden Umfeld!
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Familienfreundlich Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Pharmakanten (m/w/d)

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KGHohenlockstedt, Hamburg

Starte deine Karriere mit einer Ausbildung zum Pharmakanten (m/w/d) am 1. August! Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und bietet praktische Erfahrungen in der Arzneimittelherstellung sowie in der Qualitätskontrolle. Du steuerst und überwachst Fertigungsprozesse an modernen Maschinen und Anlagen. Neben der praktischen Ausbildung lernst du auch im Labor, in der Validierung und in der Forschung & Entwicklung. Der Unterricht erfolgt in Blockform an der BS ITECH in Hamburg-Wilhelmsburg, ergänzt durch eine Laborgrundausbildung bei Covestro AG. Voraussetzung ist ein guter mittlerer Schulabschluss (MSA) sowie Interesse an Chemie, Technik und Teamarbeit.
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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CTA / Chemiker:in / Chemieingenieur:in (m/w/d) - Messtechnik für die GC #0193

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Du bist Chemielaborant:in oder CTA (m/w/d) und bringst Berufserfahrung mit? Wir suchen Talente mit einem abgeschlossenen Studium in Chemie oder Chemieingenieurwesen. Idealerweise hast du Erfahrungen in einem Lebensmittellabor gesammelt. Fundierte Kenntnisse in der Gaschromatographie (GC) sowie praktische Erfahrungen mit FID- und MS-Detektion sind von Vorteil. Du arbeitest selbstständig, strukturiert und bist flexibel, mit ausgeprägten Team- und Kommunikationsfähigkeiten. Werde Teil eines motivierten Teams in einer dynamisch wachsenden Unternehmensgruppe und nutze deine guten Deutschkenntnisse, um unsere Laborprozesse zu optimieren.
Homeoffice Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter (m/w/d) im Apothekenaußendienst (K12) Kassel - Paderborn - Bielefeld - Goslar – Göttingen

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KGKassel, Paderborn, Bielefeld, Goslar, Göttingen

Die Rosenapotheke, gegründet 1826 in Frankfurt, hat sich zu einem erfolgreichen Pharmaunternehmen mit 550 Mitarbeitern entwickelt. Dank der 5. Geschäftsführergeneration vereint das Unternehmen Geschichte und Innovation. Aktuell suchen wir einen Mitarbeiter (m/w/d) im Apothekenaußendienst für die Regionen Kassel, Paderborn und Goslar – Göttingen. Die Position umfasst die Beratung selektierter Apotheken und den Direktverkauf im OTC-Geschäft. Zielorientierte Marketingstrategien und Gebietsanalysen sind Teil Ihrer Aufgaben. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie mit uns nachhaltiges Wachstum und langfristige Markenpflege.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Firmenwagen Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant:in/ CTA Messtechnik (m/w/d)

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HamelnHameln

Als Chemielaborant:in in der Messtechnik (m/w/d) sind Sie für die präzise Durchführung von Analysen mit LC/MSMS- und GC/MSMS-Geräten von Agilent verantwortlich. Ihre Aufgaben umfassen die sorgfältige Auswertung der Ergebnisse sowie die Erfassung im LIMS-System. Zudem kümmern Sie sich um die Wartung und Pflege der Geräte sowie die Planung der Routineaufgaben in der Abteilung. Eine abgeschlossene Berufsausbildung als CTA oder Chemielaborant:in ist erforderlich, ebenso Erfahrung mit der Auswertungssoftware Masshunter. Sie arbeiten gerne im Team, verfügen über sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens C1) und zeichnen sich durch einen geordneten, zuverlässigen Arbeitsstil aus. Begeistern Sie sich für praktische Tätigkeiten und hochwertige Analytik!
Homeoffice Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Hameln Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pharma Forschung wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Pharma Forschung wissen müssen

Zwischen Laborbank und Weltproblemlösung – Einstieg in die pharmazeutische Forschung

Am ersten Tag im Labor hatte ich eine Vorstellung, wie es laufen würde: Pipetten, klare Hierarchien, vielleicht ein leises Summen teurer Geräte im Hintergrund – und, mal ehrlich, latent die Hoffnung auf ein bisschen Ruhm durch eine bahnbrechende Entdeckung. So wankelmütig, wie mein Kaffee um acht Uhr morgens. Ich lag damit nur zum Teil richtig. Wer als Berufseinsteiger oder Quereinsteiger in die pharmazeutische Forschung startet, begegnet spätestens nach den ersten hundert Tagen nicht nur merkwürdig benannten Zelllinien, sondern einer seltsamen Melange aus Hightech, menschlichem Ehrgeiz und (mal mehr, mal weniger) Teamgeist. Vieles in diesem Arbeitsumfeld wirkt auf den ersten Blick steril, kontrolliert. Aber wer sich einmischt, erkennt schnell: Überraschungen, Ambivalenzen, manchmal auch knallharte Realitätschecks gehören zum Tagesgeschäft.


Viel mehr als nur Reagenzglas: Aufgaben, Erwartungen und die Sache mit dem Sinn

Verklärend von „Arzneientwicklung“ zu sprechen, ist ungefähr so naiv wie die Annahme, ein Konzertpianist müsse nur Fingerübungen machen. Der Alltag in der pharmazeutischen Forschung ist ein Patchwork aus Hypothesen, gescheiterten Versuchsreihen, akribischer Dokumentation – und ständiger Kommunikation. Wer glaubt, allein die teure Laborausstattung würde das Tempo bestimmen, irrt gewaltig. Die großen Player in der Branche definieren sich inzwischen auch durch effiziente IT-Systeme, Automatisierung und ganz banale Routinen: Protokolle sichten, Daten auswerten, Versuchsdokumentation absichern.


Natürlich, es gibt immer noch diesen Moment, wenn jemand vor der Kaffeemaschine schwärmt, dass ein Molekül „seinen Translationssprung geschafft“ hat. Viel häufiger aber diskutiert man regulatorische Vorgaben, ethische Implikationen oder – nicht zu unterschätzen – den Impact einer Laborverunreinigung auf drei Monate Arbeit. Eine Erkenntnis fürs Berufsleben: Wirklich herausfordernd ist nicht die Komplexität einzelner Methoden, sondern das Zusammenspiel aus Ganzem. Fachliche Neugier? Hilft. Aber Soft Skills wie Frustrationstoleranz, Kommunikationsvermögen, Konsensfähigkeit sind mindestens ebenso entscheidend. Wer das nicht glaubt, soll mal einen interdisziplinären Projektleiter in seinen stressigeren Tagen beobachten.


Das liebe Geld – mit Fakten, Fallstricken und Fantasien

Nur selten wird in Bewerbungsgesprächen so direkt gefragt, wie hoch das Einstiegsgehalt ausfällt. Das hält aber niemanden davon ab, nachher im Kollegenranking den Nebel aus Halbwissen und Gerüchten zu durchdringen. Die Wahrheit? Schwankend. Einstiegsgehälter in der pharmazeutischen Forschung variieren wie pH-Werte alter Pufferlösungen – zwischen knapp mittleren fünfstelligen Summen für Berufseinsteiger und satten sechsstelligen Gehältern für erfahrene Projektleiter in internationalen Unternehmen. Gerade in Ballungszentren und bei Großkonzernen sind die Zahlen stattlich, aber das bedeutet noch lange kein Champagnerfrühstück am Monatsende.


Regionale Unterschiede bleiben – auch im Jahr 2024 – gravierend. In Süddeutschland und NRW locken Spitzengehälter; Ostdeutschland oder strukturschwächere Regionen bieten oft bestenfalls solide Einstiegsmöglichkeiten. Die Branche? Wer im innovativen Biotech-Umfeld, etwa bei RNA-Therapien, einsteigt, erlebt nicht selten steilere Gehaltskurven als die Kolleginnen und Kollegen in der klassischen Generikaforschung. Aber: Wer mit dem Herzen für eine seltene Indikation arbeitet, findet Scheine nicht immer auf dem Weg ins Labor. Dann bleibt – manchmal – das Gefühl, für die Sache unterwegs zu sein und nicht für den schnöden Mammon.


Neue Chancen, alte Hürden: Karrierewege quer durch das Forschungslabyrinth

Was mich selbst immer wieder überrascht: Kaum etwas trennt Theorie und Karriereweg so scharf wie die Realität in der pharmazeutischen Forschung. Ein exzellenter Abschluss, idealerweise samt Promotion und etwas Praxiserfahrung, bildet zwar das solide Fundament. Aber der klassische Karriere-Aufzug fährt selten nach Schema F nach oben. Viele landen, bewusst oder durch Zufall, erstmal auf befristeten Projekten – beileibe kein Makel. Wer Initiative zeigt, Publikationen vorweisen kann oder über eine Affinität zu digitalen Methoden (Stichwort: Bioinformatik, KI-Tools) verfügt, verkürzt die Wartezeit bis zum nächsten Karrieresprung merklich.


Aufstiegschancen? Ja, die gibt’s. Aber: Sie wirken manchmal wie ein gutes Enzymprotokoll – nachvollziehbar, aber voller Tücken. Manche wechseln ins Projektmanagement, andere in die Unternehmensentwicklung, wieder andere in regulatorische Bereiche oder direkt zur Industriepartnerin. Weiterbildungen gibt es zuhauf: GMP-Zertifizierungen, Data Science, Soft-Skill-Trainings. Wer sich auf diesen Wellen bekenntnislos treiben lässt, wird überholt – die Schnelleren setzen auf Eigeninitiative, Austausch und lebenslanges Lernen. Klingt abgedroschen? Mag sein – aber gerade im Zeitalter automatisierter Auswertungsmethoden und ständig neuer regulatorischer Anforderungen bleibt Stillstand eben Rückschritt.


Arbeitsmarkt, Krise, Digitalisierung: Nüchterne Aussichten oder Euphoriedämpfer?

Die Berichte über Fachkräftemangel, überfüllte Masterstudiengänge und disruptive KI-Lösungen klingen je nach Perspektive wie Chapel Music oder Trauermarsch. Für Einsteiger oder wechselwillige Fachkräfte ist das Bild widersprüchlich. Einerseits boomen Biotechnologie und personalisierte Medizin – Branchen, die nicht nur am Medizinerstammtisch das große Los versprechen. Andererseits kämpfen viele Institute und Unternehmen mit Budgetkürzungen, hohem Preisdruck und (nicht totzukriegen) entgrenztem Arbeitspensum. Gerade, wer sich vom Mythos einer Mama-Papa-9-bis-17-Uhr-Stelle verabschieden kann, findet in Laboren und Projektteams oft eine neue Heimat. Flexibilität, vernetztes Denken und eine gewisse Robustheit gegen Frust gehören jedoch ins Handgepäck.


Digitalisierung? Ein Segen – und verdammt viel Arbeit zugleich. Datenbanken, automatisierte Analyse, Remote-Labore: Der digitale Wandel beschleunigt Projekte, schafft aber auch neue Verunsicherung. Nicht jeder ausgebildete Chemiker wird begeistert darauf reagieren, wenn Algorithmen plötzlich die halbe Datenauswertung übernehmen. „Digital Natives“ sind gefragt, aber für viele bedeutet das schlicht: Lernen, informierten Austausch pflegen, technologieoffen bleiben – und sich selbst ab und zu mal neu erfinden.


Balanceakte und kleine Kompromisse: Beruf und Alltag miteinander verheiraten

Ob man nach einem anstrengenden Tag im Labor noch Energie für Yoga hat oder nur auf die Couch fällt – das ist keine rein private Frage, sondern auch ein Spiegelverfahren der Branche. Die pharmazeutische Forschung ist kein Hort der Gleichgewichtsbalken-Jongleure. Gleitzeit und Homeoffice? Je nach Arbeitgeber, aber im Labor bleibt vieles Präsenzpflicht. Ein offenes Miteinander im Team, flexible Projekteinteilung und – manchmal – eine schlau eingefädelte Freizeitplanung sind essenziell, um nicht sehenden Auges ins Burnout zu kippen. Vor allem, weil der soziale Austausch abseits der Forschung oft unterschätzt wird. Manchmal ist ein gemeinsamer Kaffee im Pausenraum lebensrettender als die x-te Datenbankauswertung.


Woran sich viele gewöhnen müssen: Unsicherheiten, Bürokratiedschungel, kleine wie große Misserfolge. Aber wer sich auf die Reise einlässt, erlebt, dass echte Durchbrüche selten spektakulär, aber oft überraschend befriedigend ausfallen. Manchmal fragt man sich, nach endloser Recherche und tröpfchenweisem Fortschritt, warum man nicht ein solides Leben als Apotheker gewählt hat. Um dann – fünf Minuten später – wieder vor dem Bunsenbrenner zu stehen, innerlich grinsend, weil die nächste Idee schon in den Startlöchern lauert.


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