Pharma Entwicklung Jobs

328 aktuelle Pharma Entwicklung Stellenangebote

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Labormitarbeiter (m/w/d) in der Prozessentwicklung Vollzeit, unbefristet - Nordmark Pharma GmbH

Nordmark Pharma GmbHMünchen

Die Nordmark-Gruppe ist seit über 90 Jahren ein führender Hersteller biologischer und biotechnologischer Wirkstoffe. Unser Standort in Uetersen ist geprägt von Innovationskraft und einem dynamischen Team von über 600 Mitarbeitenden. Wir bieten Ihnen Freiraum für Eigenverantwortung, flexible Arbeitszeiten und ein attraktives Gehaltspaket. Übernehmen Sie spannende Projekte und gestalten Sie innovative Produktionsprozesse aktiv mit. Sie bringen eine Ausbildung als BTA, CTA oder Pharmakant mit und verfügen über Kenntnisse analytischer Methoden. Bei uns profitieren Sie von einem inspirierenden Arbeitsumfeld und der Möglichkeit, die Zukunft der biopharmazeutischen Branche zu gestalten.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Urlaubsgeld Mitarbeiterbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Prozessentwickler (m/w/d) - Fokus pharmazeutische Prozessentwicklung & Gefriertrocknung

Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KGRavensburg

Vetter ist der vertrauensvolle Partner für innovative Laborstudien weltweit. Unser Team plant und führt komplexe Fill-&-Finish-Prozesse durch, mit einem besonderen Fokus auf die Gefriertrocknung. Wir bieten eine analytische Begleitung für diverse Studiendesigns und werten komplexe Datensätze aus. In einem modernen Laborumfeld arbeiten wir gemeinsam an der Schnittstelle von Wissenschaft und Fortschritt. Sie bringen ein naturwissenschaftliches Studium in Chemie oder Biotechnologie mit und haben Erfahrung in der pharmazeutischen Prozessentwicklung. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams, das Qualität und Innovation mit Leidenschaft vorantreibt.
Weiterbildungsmöglichkeiten Urlaubsgeld Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Labormitarbeiter (m/w/d) in der Prozessentwicklung Vollzeit, unbefristet - Nordmark Pharma GmbH

Nordmark Pharma GmbHHamburg

Die Nordmark-Gruppe ist ein führender Hersteller biologischer Wirkstoffe mit über 90 Jahren Erfahrung und einem Team von mehr als 600 Mitarbeitenden. Unser inhabergeführtes Unternehmen in Uetersen bietet innovative Möglichkeiten zur Mitgestaltung Ihrer Zukunft. Freuen Sie sich auf flexible Arbeitszeiten, attraktive Gehaltspakete und umfassende Gesundheitsangebote. Sie übernehmen eigenständig Projekte zur Prozessoptimierung und bringen Ihre Ideen aktiv in neue Produktionsmethoden ein. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung in relevanten Bereichen und analytischen Fähigkeiten gestalten Sie spannende Herausforderungen in der Arzneimittelproduktion. Gestalten Sie Ihre Karriere mit uns – setzen Sie auf Innovation und Verantwortung!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Urlaubsgeld Mitarbeiterbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Global Brand Manager (m/w/d) Oncology / supp. Therapies

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbHWedel, Hamburg, Theaterstraße

Sind Sie bereit für eine spannende Herausforderung? Wir suchen einen Global Brand Manager (m/w/d) im Bereich Oncology am Standort Wedel bei Hamburg. Verantwortung übernehmen Sie bei der Erstellung von Product-Brandplänen und der Erarbeitung von Zielvorgaben für Produkte. Ihre Expertise in der Pharmaindustrie und im Projektmanagement qualifizieren Sie, um Marktanalysen durchzuführen und Business Cases zu steuern. Exzellente Kommunikationsfähigkeiten und strategisches Denken sind essenziell für die internationale Zusammenarbeit. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Onkologie mit uns!
Homeoffice Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Senior Consultant Arzneimittel - Pharmacovigilance (m/w/d)

TentaConsult Pharma & Med GmbHMünster Westfalen

Wir suchen einen Senior Consultant Arzneimittel im Bereich Pharmacovigilance (m⁠/⁠w⁠/⁠d), der unsere Beratungstätigkeiten in der pharmazeutischen und Gesundheitsmittelindustrie erweitert. Als erfahrener Naturwissenschaftler oder Pharmazeut unterstützen Sie Kundenprojekte und leiten eigene Vorhaben. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem GVP-Beratung, Fallmeldungen, Signalmanagement und die Kommunikation mit Behörden. Zudem übernehmen Sie rechtliche Funktionen wie QPPV oder PV Officer. Für diese Position benötigen Sie ein naturwissenschaftliches Studium oder eine vergleichbare Ausbildung sowie relevante Qualifikationen. Wenn Sie pragmatische Lösungen in einem dynamischen Umfeld suchen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter (m/w/d) In-Prozess-Kontrolle

WAGENER & CO. GmbHLengerich, Lohesch, Lengerich Westfalen

Starte jetzt als Mitarbeiter (m/w/d) in der In-Prozess-Kontrolle und erlebe eine sinnvolle Karriere! Deine Qualitätsverantwortung sorgt dafür, dass unsere Produkte höchsten Ansprüchen genügen. Durch Deinen Einsatz bei der Abfüllung erkennst Du Abweichungen frühzeitig und gewährleistest sichere Produkte. Profitiere von abwechslungsreichen Herausforderungen und individueller Weiterentwicklung, um dein Fachwissen zu erweitern. Genieße ein attraktives Gehalt nach Chemietarifvertrag und 30 Tage Urlaub für optimale Erholung. Plane Deine Arbeitszeiten flexibel und sichern Dir mit der betrieblichen Altersvorsorge und Pflegezusatzversicherung eine sorgenfreie Zukunft!
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit WAGENER & CO. GmbH Gutes Betriebsklima Quereinstieg möglich Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter Pharma in der Handverpackung (m/w/d)

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbHWedel, Hamburg, Theaterstraße

Wir suchen engagierte Produktionsmitarbeiter (m/w/d) für die Handverpackung von Arzneimitteln in Wedel bei Hamburg. Der befristete Vertrag über 24 Monate kann bei entsprechender Leistung entfristet werden. Zu Ihren Aufgaben gehören die Montage und Sekundärverpackung nach GMP-Richtlinien sowie die Bedienung moderner Verpackungsanlagen. Ein technisches Verständnis und German Sprachkenntnisse sind erforderlich, während vorherige Erfahrung im Pharmabereich von Vorteil ist. Wir legen Wert auf Hygiene, Sicherheit und Qualität in unserem Arbeitsumfeld. Wenn Sie teamorientiert und zuverlässig sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Spezialist Produktentwicklung (Galenik) & Lohnherstellung Pharma (m/w/d)

Biologische Heilmittel Heel GmbHBaden-Baden

Als Spezialist für Produktentwicklung (Galenik) und Lohnherstellung in der Pharmaindustrie (m/w/d) unterstützen Sie die Projektleitung in vielfältigen Aufgaben. Sie übernehmen spannende Projekte in der Entwicklung und Überarbeitung von pharmazeutischen Produkten. Zudem koordinieren Sie die Bereitstellung klinischer Prüfpräparate und vertreten den Herstellungsleiter nach einer sorgfältigen Einarbeitung. Ihre Zusammenarbeit mit Lohnherstellern umfasst die Optimierung und Organisation von Produkttransfers. Sie analysieren und verbessern bestehende KPIs, erstellen aussagekräftige Auswertungen und Präsentationen. Voraussetzung für diese Position sind fundierte pharmazeutische Kenntnisse, idealerweise durch ein abgeschlossenes Pharmaziestudium.
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Spezialist* (m/w/d) Gewebespende / Kooperationsentwicklung und Qualitätssicherung / Non-Profit-Pharmaunternehmen

Deutsches Institut für Zell und Gewebeersatz gGmbHBerlin

Willkommen im DIZG, dem Deutschen Institut für Zell- und Gewebeersatz in Berlin! Seit über 30 Jahren sind wir einer der größten gemeinnützigen Arzneimittelhersteller in Europa, spezialisiert auf pharmazeutische und biotechnologische Innovationen. Unsere Mission ist es, den Fortschritt in der Zell- und Gewebeersatzforschung voranzutreiben. Wir fördern die Entwicklung neuer Therapien und Technologien, die das Leben von Patienten verbessern können. Wenn Sie auf der Suche nach einer spannenden Karriere sind, bieten wir Ihnen interessante Jobmöglichkeiten. Besuchen Sie unsere Seite auf StepStone.de, um mehr über uns und aktuelle Stellenangebote zu erfahren!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pharma Entwicklung wissen müssen

Pharma Entwicklung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Pharma Entwicklung wissen müssen

Zwischen Laborbank und Konferenztisch: Die pharmazeutische Entwicklung als Berufsfeld im Wandel

Wer an pharmazeutische Entwicklung denkt, landet oft bei Bildern aus sterilen Labors, Reagenzglas in der einen, Datenblatt in der anderen Hand. Aber – und das habe ich selbst erst nach meinem ersten Vorstellungsgespräch so richtig begriffen – das ist nur die halbe Wahrheit. Für Berufseinsteiger:innen und Quereinsteiger mit naturwissenschaftlichem Background öffnet sich hier ein eigenwilliges Mosaik aus Routine, Kreativität, Bürokratie und gelegentlicher Euphorie. Eine Art Hybrid-Alltag, irgendwo zwischen Hightech und regulatorischem Spießrutenlauf. Oder, wie es ein alter Hase der Branche mal ausdrückte: „Moleküle machen ist das Eine – sie zu Marktzulassung zu bringen, das andere.“


Von der Idee zur Tablette: Wie sich der Alltag tatsächlich anfühlt

Morgens also Besprechung mit dem Projektteam, mittags Handschuhe an, nachmittags Excel statt Experiment. Routine? Vielleicht – aber immer mit eingebauten Stolpersteinen. Wer sich pharmazeutischer Entwicklung verschreibt, wird schnell merken: Vieles ist Koordinationsarbeit. Man kommuniziert mit Herstellern, spricht mit Analytikern, jongliert Zeitpläne und muss regulatives Neuland erschließen, das eigentlich nach BWL klingt – aber biotechnologisch ist. Die Laborarbeit ist keineswegs out, aber der Anteil klassischer „Pipettierarbeiten“ wird kleiner, je länger man dabei ist. Das kann faszinieren, aber es frustriert auch. Nicht alle sind begeistert davon, dass E-Mails und Meeting-Kultur teils den Forscherdrang ablösen. Und doch: Ohne diese Orchestrierung scheitern Projekte lange bevor der erste Proband eine Tablette schluckt.


Welche Skills wirklich zählen – und warum Scheuklappen stören

Was viele unterschätzen: Hier reicht pure Labortechnik nur selten. Klar, ein solides naturwissenschaftliches Fundament ist Pflicht – Chemiker:innen, Pharmazeut:innen oder Biolog:innen sind Standard, aber selbst Ingenieur:innen haben Chancen. Doch entscheidend ist Anpassungsfähigkeit. Wer ständig in seinen eigenen Ergebnissen schwelgt oder sich gegen neue Software sträubt, bleibt auf der Strecke. Interdisziplinäres Denken ist das A und O. Kommunikation, Pragmatismus, eine gewisse Hartnäckigkeit und – man glaubt es kaum – Humor helfen durch regulatorische Abende, die sich manchmal schon wie Satire auf Eigenverwaltung anfühlen. Was im Vorstellungsgespräch oft gefragt wird: „Wie gehen Sie mit Rückschlägen um?“ Keine Floskel. Zwischen plötzlich geplatzten Versuchsreihen und Mailrombomben bleibt oft nur, einen kühlen Kopf zu behalten – und gelegentlich ein schiefes Lächeln.


Gehalt und Entwicklung – zwischen Standortvorteil und Branchenprestige

Reden wir nicht drum herum: Geld spielt eine Rolle. Der Einstieg reicht grob – je nach Abschluss, Region und Größenordnung des Arbeitgebers – von soliden, aber teils unspektakulären Gehältern im mittleren Bereich (oft zwischen 45.000 € und 60.000 € Jahresgehalt) für Berufseinsteiger. Mit wachsender Erfahrung und Verantwortung – zum Beispiel als Projektleiter:in oder in einer Expertenrolle – können auch Beträge jenseits der 80.000 € erreicht werden, bei großen Konzernen manchmal deutlich mehr. Auffällig bleibt der Unterschied zwischen Unternehmen in Ballungszentren – typischerweise die Top-Tarife – und kleineren Mittelständlern auf dem Land. Wer flexibel ist, kann mit dem Standort pokern – in Industrieregionen wie dem Rhein-Main-Gebiet locken nicht nur klinische Studien, sondern auch die höhere Lebenshaltungskostenpauschale. Wem Home-Office wichtig ist: Seit der Pandemie hat sich die Optionslage verbessert. Wobei – Laborarbeit bleibt natürlich vor Ort.


Karriere: Vielschichtige Wege, aber nicht ohne Tücken

Karrierepfade sind in der pharmazeutischen Entwicklung so verwinkelt wie Forschungsprotokolle. Klar, der klassische Weg führt vom Development Scientist Richtung Projektmanagement oder in die Qualitätssicherung, manchmal auch weiter ins Regulatory Affairs. Wer gerne Führung übernimmt, kann Teamleiter:in oder Bereichsleiter:in werden, andere zieht es zu Beratungen oder Behörden. Besonders spannend sind Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz im Data Mining oder Automatisierung von Laborprozessen – hier tut sich ein Feld für Leute mit Informatikaffinität auf, das es so vor zehn Jahren kaum gab. Weiterbildungen? Absolut nötig, besonders in Bereichen wie GMP (Good Manufacturing Practice), Validierung oder Statistik. Was dabei hilft: Die Offenheit, sich auf neue Formate einzulassen. Online-Schulungen, Zertifikatskurse oder kurze Praktika – allemal besser als die Vorstellung, dass mit Studienabschluss schon das berufliche Endlevel erreicht ist. Kleiner Tipp: Eigeninitiative schlägt Dienst nach Vorschrift.


Arbeitsmarkt, Wertewandel & persönliche Balance: Warum viele bleiben (und manche gehen)

Wer sich jetzt fragt, wie gefragt Neueinsteiger:innen sind: Der Markt schwankt. Große Konzerne suchen immer wieder, der Mittelstand bietet aber oft mehr Entwicklungsspielraum. Die Internationalisierung und der klinische Innovationsdruck sorgen für einen soliden Bedarf – aber: Viele Unternehmen klagen über einen Mangel an Bewerber:innen, die nicht nur Fachwissen, sondern auch Durchhaltevermögen und Freude am Team-Übergreifenden mitbringen. In den letzten Jahren mischen gesellschaftliche Themen das Feld auf: Diversität ist nicht mehr bloß Buzzword, nachhaltige Produktion und Digitalisierung verlangen neue Denkansätze. Und das Privatleben? Bleibt oft eine Frage der Organisation. Flexible Arbeitsmodelle setzen sich langsam durch, aber klar ist: Wer pharmazeutische Entwicklung ernsthaft betreibt, muss mit Spitzenzeiten rechnen – Abgabefristen, Behördenkommunikation, manchmal Burnout-Alarm inklusive. Trotzdem: Viele bleiben, weil sie in diesem Fachgebiet eine seltene Mischung aus Sinn, Gestaltungsfreiheit und Job-Sicherheit sehen. Und die große Herausforderung: Am Ende müssen Molekül und Mensch zusammenpassen. Für beides gibt es keine einfache Rezeptur – aber eine Karriere, die selten langweilig wird.


Kurzbeschreibung Pharma Entwicklung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Pharma Entwicklung

Morgens also Besprechung mit dem Projektteam, mittags Handschuhe an, nachmittags Excel statt Experiment. Routine? Vielleicht – aber immer mit eingebauten Stolpersteinen. Wer sich pharmazeutischer Entwicklung verschreibt, wird schnell merken: Vieles ist Koordinationsarbeit. Man kommuniziert mit Herstellern, spricht mit Analytikern, jongliert Zeitpläne und muss regulatives Neuland erschließen, das eigentlich nach BWL klingt – aber biotechnologisch ist. Die Laborarbeit ist keineswegs out, aber der Anteil klassischer „Pipettierarbeiten“ wird kleiner, je länger man dabei ist. Das kann faszinieren, aber es frustriert auch. Nicht alle sind begeistert davon, dass E-Mails und Meeting-Kultur teils den Forscherdrang ablösen. Und doch: Ohne diese Orchestrierung scheitern Projekte lange bevor der erste Proband eine Tablette schluckt.

Was viele unterschätzen: Hier reicht pure Labortechnik nur selten. Klar, ein solides naturwissenschaftliches Fundament ist Pflicht – Chemiker:innen, Pharmazeut:innen oder Biolog:innen sind Standard, aber selbst Ingenieur:innen haben Chancen. Doch entscheidend ist Anpassungsfähigkeit. Wer ständig in seinen eigenen Ergebnissen schwelgt oder sich gegen neue Software sträubt, bleibt auf der Strecke. Interdisziplinäres Denken ist das A und O. Kommunikation, Pragmatismus, eine gewisse Hartnäckigkeit und – man glaubt es kaum – Humor helfen durch regulatorische Abende, die sich manchmal schon wie Satire auf Eigenverwaltung anfühlen. Was im Vorstellungsgespräch oft gefragt wird: „Wie gehen Sie mit Rückschlägen um?“ Keine Floskel. Zwischen plötzlich geplatzten Versuchsreihen und Mailrombomben bleibt oft nur, einen kühlen Kopf zu behalten – und gelegentlich ein schiefes Lächeln.

Reden wir nicht drum herum: Geld spielt eine Rolle. Der Einstieg reicht grob – je nach Abschluss, Region und Größenordnung des Arbeitgebers – von soliden, aber teils unspektakulären Gehältern im mittleren Bereich (oft zwischen 45.000 € und 60.000 € Jahresgehalt) für Berufseinsteiger. Mit wachsender Erfahrung und Verantwortung – zum Beispiel als Projektleiter:in oder in einer Expertenrolle – können auch Beträge jenseits der 80.000 € erreicht werden, bei großen Konzernen manchmal deutlich mehr. Auffällig bleibt der Unterschied zwischen Unternehmen in Ballungszentren – typischerweise die Top-Tarife – und kleineren Mittelständlern auf dem Land. Wer flexibel ist, kann mit dem Standort pokern – in Industrieregionen wie dem Rhein-Main-Gebiet locken nicht nur klinische Studien, sondern auch die höhere Lebenshaltungskostenpauschale. Wem Home-Office wichtig ist: Seit der Pandemie hat sich die Optionslage verbessert. Wobei – Laborarbeit bleibt natürlich vor Ort.

Karrierepfade sind in der pharmazeutischen Entwicklung so verwinkelt wie Forschungsprotokolle. Klar, der klassische Weg führt vom Development Scientist Richtung Projektmanagement oder in die Qualitätssicherung, manchmal auch weiter ins Regulatory Affairs. Wer gerne Führung übernimmt, kann Teamleiter:in oder Bereichsleiter:in werden, andere zieht es zu Beratungen oder Behörden. Besonders spannend sind Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz im Data Mining oder Automatisierung von Laborprozessen – hier tut sich ein Feld für Leute mit Informatikaffinität auf, das es so vor zehn Jahren kaum gab. Weiterbildungen? Absolut nötig, besonders in Bereichen wie GMP (Good Manufacturing Practice), Validierung oder Statistik. Was dabei hilft: Die Offenheit, sich auf neue Formate einzulassen. Online-Schulungen, Zertifikatskurse oder kurze Praktika – allemal besser als die Vorstellung, dass mit Studienabschluss schon das berufliche Endlevel erreicht ist. Kleiner Tipp: Eigeninitiative schlägt Dienst nach Vorschrift.

Wer sich jetzt fragt, wie gefragt Neueinsteiger:innen sind: Der Markt schwankt. Große Konzerne suchen immer wieder, der Mittelstand bietet aber oft mehr Entwicklungsspielraum. Die Internationalisierung und der klinische Innovationsdruck sorgen für einen soliden Bedarf – aber: Viele Unternehmen klagen über einen Mangel an Bewerber:innen, die nicht nur Fachwissen, sondern auch Durchhaltevermögen und Freude am Team-Übergreifenden mitbringen. In den letzten Jahren mischen gesellschaftliche Themen das Feld auf: Diversität ist nicht mehr bloß Buzzword, nachhaltige Produktion und Digitalisierung verlangen neue Denkansätze. Und das Privatleben? Bleibt oft eine Frage der Organisation. Flexible Arbeitsmodelle setzen sich langsam durch, aber klar ist: Wer pharmazeutische Entwicklung ernsthaft betreibt, muss mit Spitzenzeiten rechnen – Abgabefristen, Behördenkommunikation, manchmal Burnout-Alarm inklusive. Trotzdem: Viele bleiben, weil sie in diesem Fachgebiet eine seltene Mischung aus Sinn, Gestaltungsfreiheit und Job-Sicherheit sehen. Und die große Herausforderung: Am Ende müssen Molekül und Mensch zusammenpassen. Für beides gibt es keine einfache Rezeptur – aber eine Karriere, die selten langweilig wird.

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