Optiker, Hörgeräteakustiker Jobs

13 aktuelle Optiker, Hörgeräteakustiker Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Augenoptikermeister (m/w/d)

Robin Look GmbHHagen

Werde Teil des #Team Robin Look als Augenoptikermeister (m/w/d) in Hagen! Bei uns steht Teamgeist an erster Stelle – wir sind ein modernes, dynamisches Unternehmen, das auf flache Hierarchien setzt. Erlebe ein Arbeitsumfeld, in dem Engagement und Fachwissen geschätzt werden, ungeachtet von Alter oder Erfahrung. Gemeinsam feiern wir Erfolge und bieten unseren Kund*innen erstklassige Leistungen zu fairen Preisen. Unser Ziel ist es, dass jede*r Kunde den Laden zufrieden verlässt und sich sicher fühlt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Schließe dich uns an und gestalte die Zukunft des Augenoptikergenusses mit!
Aufstiegsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Erfolgsbeteiligung Work-Life-Balance Einkaufsrabatte Corporate Benefit Robin Look GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Optiker / Optometrist beim Augenarzt (m/w/d)

Lasermed Augenzentren MVZ GmbHBerlin Tempelhof-Schöneberg

Lasermed ist Berlins größtes Augenarztnetzwerk mit über 250 Fachleuten in 30 Praxen und 2 Kliniken. Wir bieten erstklassige Augenlaserbehandlungen an, die Patienten zu einem brillenfreien Leben führen. Unsere engagierten Augenärzte, Optometristen und Optiker verbessern die Sehqualität unserer Patienten nachhaltig. Aktuell suchen wir einen Optiker/Optometrist (m/w/d) für 35-40 Stunden pro Woche in Berlin. Sie sind der erste Ansprechpartner für Patienten bei Themen der Augen-Vorsorge und innovativen Behandlungsmöglichkeiten wie der Katarakt-OP. Vertrauen Sie auf unsere Expertise, um Ihre Sehgesundheit zu optimieren und Ihre Lebensqualität zu steigern.
Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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MTA-F / MTF oder Hörgeräteakustiker w m d

SRHSuhl

Sie sind MTA-F/MTF oder Hörgeräteakustiker und suchen eine neue Herausforderung? Bei uns erwartet Sie eine attraktive Vergütung sowie betriebliche Altersvorsorge. Unser familienfreundliches Umfeld bietet flexible Teilzeitmöglichkeiten und Kinderferienbetreuung. Profitieren Sie von umfassenden internen und externen Weiterbildungen, inklusive Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten. Als Teil unseres Teams erhalten Sie Zugang zu Vielfältigen Rabatten für Freizeit und Reisen, inklusive Jobrad-Leasing. Genießen Sie zudem eine hervorragende Mitarbeiterkantine und unser aktives Mentoring-Programm zur Unterstützung Ihrer beruflichen Entwicklung.
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Einkaufsrabatte Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Smile Eyes Augenärzte GmbHMünchen

Suchst du eine neue Herausforderung als Medizinische Fachangestellte oder Augenoptiker (m/w/d)? Werde Teil unseres innovativen Teams in einer modernen Augenarztpraxis in München Freimann! Hier erwartet dich ein wertschätzendes Arbeitsumfeld mit Freude und Zusammenhalt. Du übernimmst vielseitige Aufgaben, darunter die Koordination von Terminen und die Patientenaufnahme. Zudem führst du eigenverantwortlich Voruntersuchungen an topmodernen diagnostischen Geräten durch. Profitiere von individuellen Entwicklungsmöglichkeiten und einem professionellen Miteinander in unserer Praxis – bewirb dich jetzt!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Fahrtkosten-Zuschuss Corporate Benefit Smile Eyes Augenärzte GmbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte / MFA (m/w/d)

MVZ Augenzentrum am NeumarktCelle

Wir suchen engagierte Medizinische Fachangestellte (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Aufnahme von Patienten, Terminkoordination und die Betreuung während ihres Aufenthalts. Sie führen medizinische Voruntersuchungen und diagnostische Maßnahmen eigenständig durch. Zudem assistieren Sie bei ambulanten Operationen und dokumentieren Patienteninformationen präzise. Ein effektiver Austausch mit anderen Fachkräften in unserer Augenklinik ist ebenso wichtig. Wenn Sie Teil eines dynamischen und patientenorientierten Umfelds werden möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Festanstellung Quereinstieg möglich Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Smile Eyes Augenärzte GmbHMarkt Schwaben

Suchst du eine neue Herausforderung als Medizinische Fachangestellte oder Augenoptiker (m/w/d)? Werde Teil unseres engagierten Teams in einer modernen Augenarztpraxis in Markt Schwaben! Hier bieten wir dir ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, das Freude und Zusammenhalt fördert. Du übernimmst abwechslungsreiche Aufgaben, wie die Koordination von Terminen und die Patientenaufnahme. Des Weiteren führst du eigenverantwortlich Voruntersuchungen mit hochmodernen diagnostischen Geräten durch. Bereit für deinen nächsten Karriereschritt? Dann bewirb dich noch heute!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Fahrtkosten-Zuschuss Corporate Benefit Smile Eyes Augenärzte GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Sonstige Dienstleistungen KarriereMarkt Schwaben

Bist du Medizinische Fachangestellte oder Augenoptiker (m/w/d)? Suchst du eine spannende neue Herausforderung? Werde Teil unseres dynamischen Teams in einer modernen Augenarztpraxis und gestalte aktiv die Zukunft der Patientenversorgung mit!
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Sonstige Dienstleistungen KarriereMünchen

Entdecke deine nächste Herausforderung als Medizinische Fachangestellte (m/w/d) oder Augenoptiker (m/w/d) in der innovativen Augenheilkunde. Werde Teil unseres engagierten Teams in der attraktiven Smile Eyes Praxis in München-Freimann oder Mü!
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Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik (m/w/d) für HNO-Heilkunde

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik HNO oder vergleichbare Fachrichtung ist erforderlich. Praktische Erfahrungen in der Audiologie sowie Kenntnisse im Bereich der Hörgeräteversorgung sind wünschenswert. Die Stelle in der Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde ist unbefristet und kann in Voll- oder Teilzeit mit mindestens 35 Stunden besetzt werden. Eine selbständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sind essentielle Anforderungen. Zudem sind sichere Deutschkenntnisse sowie der einfühlsame Umgang mit Patienten, sowohl Kindern als auch Erwachsenen, wichtig. Die Vergütung erfolgt gemäß Haustarifvertrag, mit Möglichkeit zur Eingruppierung in die Entgeltgruppe U9.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Optiker, Hörgeräteakustiker wissen müssen

Optiker, Hörgeräteakustiker Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Optiker, Hörgeräteakustiker wissen müssen

Zwischen Glas, Technik und Zuhören: Ein Blick hinter die Kulissen der Optik- und Hörakustikbranche

Manchmal reicht ein zufälliges Gespräch in der Straßenbahn, manchmal ist es eine genervte Nachfrage aus dem Familienkreis – irgendwo taucht sie dann auf: Die Frage, wie man eigentlich dazu kommt, Optikerin oder Hörgeräteakustiker zu werden. Ist das ein Beruf mit Zukunft? Eher Handwerk oder Technikspielwiese? Kurz: Wer wechselt hier, warum und wohin? Was erwartet Einsteiger – abseits der Broschüren mit den lächelnden Models und endlos weißen Messräumen? All das lässt sich nicht in zwei Sätzen klären. Aber von vorne.


Alltag zwischen Präzision und Menschenkenntnis

Es gibt im Arbeitsalltag der beiden Berufsgruppen einen gemeinsamen Nenner: Die Schnittstelle zwischen Technik und zwischenmenschlicher Begegnung. Klingt irgendwie wolkig, ist aber Alltag. Man hantiert bei Optikern nicht nur mit Brillengläsern, sondern auch mit Persönlichkeiten – und das teils im Minutentakt. Die einen wollen schlicht sehen, die anderen das Leben scharfgestellt haben wie nie. Ähnlich in der Hörakustik: Hier kippt die Waage noch stärker Richtung Vertrauen. Wer schon einmal bemerkt hat, wie viel Überwindung es manche kostet, das eigene Gehör zuzugeben (oder das Knirschen des Alters), weiß: Akustikerin zu sein bedeutet nicht nur Technik, sondern mindestens ebenso Zuhören. Und damit meine ich nicht das Hören im wörtlichen Sinne – manchmal mehr Psychologie als Physik.


Was braucht man? Ein Händchen, Nerven, Geduld.

Gut, wer meint, das ist was für „die mit handwerklichem Geschick und Biologie-LK“, liegt nicht ganz falsch. Aber das wäre arg verkürzt. Wichtiger als das perfekte Einsetzen einer Linse ist manchmal das Fingerspitzengefühl im Gespräch oder schlicht die Geduld beim Erklären technischer Raffinessen, zum x-ten Mal. Man sollte sich darauf einstellen, dass Digitalisierung (Stichwort: Sehtests, Anpassungsverfahren, 3D-Druck für Brillenfassungen oder dazugehörige Modifikationen) längst im Alltag angekommen ist. Und: Der Umgang mit Material, Maschinen, Software und – ja, auch Bürokratie – ist so selbstverständlich wie Kaffeepausen im Hinterzimmer. Wer nur auf handwerkliche Routine schielt, wird irgendwann leicht nervös. Kein Tag ohne ein gewisses Maß an Unerwartetem, schon gar nicht im Kundenkontakt.


Gehalt – Träume, Wirklichkeiten und regionale Luftschlösser

Jetzt zum Zauberwort: Gehalt. Das ist keine Zauberei, aber auch keine Einheitswurst. Während die Berufsbeschreibung oft nach solidem Mittelmaß klingt, ist die Gehaltsrealität… sagen wir: flexibel. Wer nach der Ausbildung startet, landet irgendwo zwischen 2.200 € und 2.700 € brutto im Monat – je nach Bundesland, Kette, Größe des Betriebs und natürlich mit einem kleinen Zuschlag im Westen, weil, so ehrlich muss man sein, urbane Standorte zahlen oft etwas besser. Privat geführte Läden oder kleine Familienbetriebe? Da heißt es oft: etwas weniger, dafür manchmal netteres Klima (kein Naturgesetz, aber öfter beobachtet). Große Ketten können gut zahlen, aber routinieren schneller – je nach Persönlichkeit kann das Fluch oder Segen sein.


Mit steigender Erfahrung kann die Spirale nach oben gehen, Master of Science (ja, das gibt’s in der Augenoptik!), Meistertitel oder spezielle Weiterbildungen lassen sich bei der Gehaltsverhandlung gut einbauen. Ausreißer nach oben sind aber die Ausnahme, nicht die Regel. Und das mit dem berühmten „goldenen Westen“ ist spätestens dann relativ, wenn die Mieten schneller steigen als das Gehalt… Wer nur auf das dicke Bankkonto schielt, sollte ehrlich sein: Es gibt Branchen mit mehr Glitzer (aber auch mehr Ellenbogen).


Karriereleiter, ganz ohne Anzug und Krawatte – oder doch?

Manchmal fragt man sich: Wo soll da bitte Karriere entstehen, wenn der Laden in der Kleinstadt stets dreimal vier Leute beschäftigt? Doch der Schein trügt. Die Branche ist weniger statisch als es aussieht. Spezialisierungen, etwa in Richtung Kontaktlinsenoptik, Refraktive Technologie, Tinnitusberatung oder sogar Management im betriebswirtschaftlichen Bereich sind echte Wege, keine Märchen. Wer will, kann Meister machen – und hat dann die Wahl zwischen eigener Filiale oder technischer Leitung. Quereinsteiger mit technischem oder sozialem Background werden durchaus gern genommen, wenn sie sich auf Neues einlassen. Und: Weiterbildung ist kein Bonus, sondern Pflicht, wenn man nicht stagnieren will. Die Technik ändert sich rasant, von digitalen Anpassungen bis hin zur Cloud-gestützten Höranalyse. Wer da den Zug verpasst… nun ja, der bleibt eben am Bahnsteig.


Mehr als Service – Herausforderungen und Chancen am Markt

Die Arbeitsmarktlage? Gemischt, aber tendenziell positiv. Fachkräftemangel ist nicht nur PR-Geschwätz; gerade (aber nicht nur) in ländlichen Gebieten sucht man händeringend nach Leuten, die nicht nur verkauft, sondern beraten können – die Arbeitsagentur wird das bestätigen, das Ohrenkundliche erst recht. Die demografische Entwicklung spielt der Branche in die Karten. Die Gesellschaft wird älter, Sehen und Hören bleiben Grundbedürfnisse. Das heißt: Wer sich auf kontinuierliche Weiterbildung und ein bisschen Technikaffinität einlässt, dem eröffnen sich gute Perspektiven – zumindest auf einen sicheren Job mit überschaubarer Krisenanfälligkeit.


Leben und Arbeit – ein Spagat, ja. Die geregelten Öffnungszeiten sind oft ein Segen gegenüber Schichtarbeiten anderer Berufe, in Familienbetrieben gibt’s mitunter mehr Flexibilität. Keine dunklen Nachtschichten, aber saisonale Rhythmen (Schulbeginn! Weihnachtsgeschäft!) sind keine Seltenheit. Die große Work-Life-Balance-Lotterie gewinnt, wer die Feinheiten des Alltags akzeptiert – zwischen Kaffee, Kundenbeschwerden, spontaner Brillenlieferung und den kleinen Triumphen, wenn das erste Lächeln nach einer gelungenen Hörgeräte-Anpassung aufblitzt.


Fazit – oder: Wer hier landet, sollte sich Zeit nehmen (und ein gutes Maß Selbstironie bewahren)

Was viele unterschätzen: Die Arbeit als Optikerin oder Hörgeräteakustiker prägt. Das ist kein Job für notorische Einzelgänger – aber auch keiner für Dauer-Smalltalker. Ein Beruf für Leute mit Lust auf echtes Handwerk, aber auch auf Technik und Menschen. Wer in diesem Berufsfeld startet, wird vermutlich nie komplette Routine erleben – und das, so finde ich, ist eher ein Kompliment als ein Manko. Bleibt die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Gut sehen und hören ist nicht nur eine Frage der Technik – sondern auch der Einstellung. Und die beginnt nun mal beim Menschen, der auf der anderen Seite des Tisches sitzt. Oder eben hinter der Werkbank.


Kurzbeschreibung Optiker, Hörgeräteakustiker

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Optiker, Hörgeräteakustiker

Es gibt im Arbeitsalltag der beiden Berufsgruppen einen gemeinsamen Nenner: Die Schnittstelle zwischen Technik und zwischenmenschlicher Begegnung. Klingt irgendwie wolkig, ist aber Alltag. Man hantiert bei Optikern nicht nur mit Brillengläsern, sondern auch mit Persönlichkeiten – und das teils im Minutentakt. Die einen wollen schlicht sehen, die anderen das Leben scharfgestellt haben wie nie. Ähnlich in der Hörakustik: Hier kippt die Waage noch stärker Richtung Vertrauen. Wer schon einmal bemerkt hat, wie viel Überwindung es manche kostet, das eigene Gehör zuzugeben (oder das Knirschen des Alters), weiß: Akustikerin zu sein bedeutet nicht nur Technik, sondern mindestens ebenso Zuhören. Und damit meine ich nicht das Hören im wörtlichen Sinne – manchmal mehr Psychologie als Physik.

Gut, wer meint, das ist was für „die mit handwerklichem Geschick und Biologie-LK“, liegt nicht ganz falsch. Aber das wäre arg verkürzt. Wichtiger als das perfekte Einsetzen einer Linse ist manchmal das Fingerspitzengefühl im Gespräch oder schlicht die Geduld beim Erklären technischer Raffinessen, zum x-ten Mal. Man sollte sich darauf einstellen, dass Digitalisierung (Stichwort: Sehtests, Anpassungsverfahren, 3D-Druck für Brillenfassungen oder dazugehörige Modifikationen) längst im Alltag angekommen ist. Und: Der Umgang mit Material, Maschinen, Software und – ja, auch Bürokratie – ist so selbstverständlich wie Kaffeepausen im Hinterzimmer. Wer nur auf handwerkliche Routine schielt, wird irgendwann leicht nervös. Kein Tag ohne ein gewisses Maß an Unerwartetem, schon gar nicht im Kundenkontakt.

Jetzt zum Zauberwort: Gehalt. Das ist keine Zauberei, aber auch keine Einheitswurst. Während die Berufsbeschreibung oft nach solidem Mittelmaß klingt, ist die Gehaltsrealität… sagen wir: flexibel. Wer nach der Ausbildung startet, landet irgendwo zwischen 2.200 € und 2.700 € brutto im Monat – je nach Bundesland, Kette, Größe des Betriebs und natürlich mit einem kleinen Zuschlag im Westen, weil, so ehrlich muss man sein, urbane Standorte zahlen oft etwas besser. Privat geführte Läden oder kleine Familienbetriebe? Da heißt es oft: etwas weniger, dafür manchmal netteres Klima (kein Naturgesetz, aber öfter beobachtet). Große Ketten können gut zahlen, aber routinieren schneller – je nach Persönlichkeit kann das Fluch oder Segen sein.


Mit steigender Erfahrung kann die Spirale nach oben gehen, Master of Science (ja, das gibt’s in der Augenoptik!), Meistertitel oder spezielle Weiterbildungen lassen sich bei der Gehaltsverhandlung gut einbauen. Ausreißer nach oben sind aber die Ausnahme, nicht die Regel. Und das mit dem berühmten „goldenen Westen“ ist spätestens dann relativ, wenn die Mieten schneller steigen als das Gehalt… Wer nur auf das dicke Bankkonto schielt, sollte ehrlich sein: Es gibt Branchen mit mehr Glitzer (aber auch mehr Ellenbogen).

Manchmal fragt man sich: Wo soll da bitte Karriere entstehen, wenn der Laden in der Kleinstadt stets dreimal vier Leute beschäftigt? Doch der Schein trügt. Die Branche ist weniger statisch als es aussieht. Spezialisierungen, etwa in Richtung Kontaktlinsenoptik, Refraktive Technologie, Tinnitusberatung oder sogar Management im betriebswirtschaftlichen Bereich sind echte Wege, keine Märchen. Wer will, kann Meister machen – und hat dann die Wahl zwischen eigener Filiale oder technischer Leitung. Quereinsteiger mit technischem oder sozialem Background werden durchaus gern genommen, wenn sie sich auf Neues einlassen. Und: Weiterbildung ist kein Bonus, sondern Pflicht, wenn man nicht stagnieren will. Die Technik ändert sich rasant, von digitalen Anpassungen bis hin zur Cloud-gestützten Höranalyse. Wer da den Zug verpasst… nun ja, der bleibt eben am Bahnsteig.

Die Arbeitsmarktlage? Gemischt, aber tendenziell positiv. Fachkräftemangel ist nicht nur PR-Geschwätz; gerade (aber nicht nur) in ländlichen Gebieten sucht man händeringend nach Leuten, die nicht nur verkauft, sondern beraten können – die Arbeitsagentur wird das bestätigen, das Ohrenkundliche erst recht. Die demografische Entwicklung spielt der Branche in die Karten. Die Gesellschaft wird älter, Sehen und Hören bleiben Grundbedürfnisse. Das heißt: Wer sich auf kontinuierliche Weiterbildung und ein bisschen Technikaffinität einlässt, dem eröffnen sich gute Perspektiven – zumindest auf einen sicheren Job mit überschaubarer Krisenanfälligkeit.


Leben und Arbeit – ein Spagat, ja. Die geregelten Öffnungszeiten sind oft ein Segen gegenüber Schichtarbeiten anderer Berufe, in Familienbetrieben gibt’s mitunter mehr Flexibilität. Keine dunklen Nachtschichten, aber saisonale Rhythmen (Schulbeginn! Weihnachtsgeschäft!) sind keine Seltenheit. Die große Work-Life-Balance-Lotterie gewinnt, wer die Feinheiten des Alltags akzeptiert – zwischen Kaffee, Kundenbeschwerden, spontaner Brillenlieferung und den kleinen Triumphen, wenn das erste Lächeln nach einer gelungenen Hörgeräte-Anpassung aufblitzt.

Was viele unterschätzen: Die Arbeit als Optikerin oder Hörgeräteakustiker prägt. Das ist kein Job für notorische Einzelgänger – aber auch keiner für Dauer-Smalltalker. Ein Beruf für Leute mit Lust auf echtes Handwerk, aber auch auf Technik und Menschen. Wer in diesem Berufsfeld startet, wird vermutlich nie komplette Routine erleben – und das, so finde ich, ist eher ein Kompliment als ein Manko. Bleibt die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Gut sehen und hören ist nicht nur eine Frage der Technik – sondern auch der Einstellung. Und die beginnt nun mal beim Menschen, der auf der anderen Seite des Tisches sitzt. Oder eben hinter der Werkbank.

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