Medizinische Forschung, Klinische Forschung Jobs

853 aktuelle Medizinische Forschung, Klinische Forschung Stellenangebote

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Oberärztin*Oberarzt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Klinikum WolfsburgWolfsburg

Werden Sie Teil unseres Teams als Oberärztin oder Oberarzt in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Klinikum Wolfsburg! Wir bieten unbefristete Anstellungen in Voll- oder Teilzeit und schätzen die Vielfalt unserer Mitarbeiter. Chancengleichheit ist uns wichtig, daher ermutigen wir Bewerbungen aller Altersgruppen, Geschlechter und Hintergründe, insbesondere von Menschen mit Behinderungen. Unsere Klinik versorgt jährlich über 8.000 Patient*innen und bietet eine attraktive Vergütung sowie eine strukturierte Einarbeitungszeit. Profitieren Sie von einem engagierten multiprofessionellen Team und interkultureller Zusammenarbeit. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem dynamischen Umfeld!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Pädiatrie mit Zusatzbezeichnung Intensivmedizin – spezielle päd. Intensivmedizin (m/w/d)

Universitätsklinikum Leipzig AöRLeipzig

Wir suchen einen Facharzt für Pädiatrie mit der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin! In unserer Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin bieten wir unbefristete Arbeitsverhältnisse in Voll- oder Teilzeit an. Du wirst auf einer großen, interdisziplinären pädiatrischen Intensivstation mit 20 Betten arbeiten und Kinder sowie Jugendliche jeglichen Alters versorgen. Besonders spannend sind unsere Forschungslabore in unmittelbarer Nähe, die aktive Teilnahme an Forschungsprojekten und Lehrtätigkeiten ermöglichen. Du bringst eine ärztliche Approbation sowie die Fachweiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit. Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres engagierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (gn*) Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

UKM Universitätsklinikum MünsterMünster

Das Universitätsklinikum Münster sucht einen Facharzt (gn*) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Diese unbefristete Vollzeitstelle (40 Stunden/Woche) bietet eine attraktive Vergütung gemäß TV-Ä. Die Klinik verfolgt einen tiefenpsychologisch-fundierten Ansatz und fördert gleichzeitig die Weiterbildung im verhaltenstherapeutischen Bereich. Dabei sind Sie Teil eines engagierten Teams, das in der Forschung und Lehre tätig ist. Ihre Expertise wird zur Bearbeitung relevanter Themen in Neurowissenschaften, Psychotraumatologie und Versorgungsforschung geschätzt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die Zukunft der psychosomatischen Medizin!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Allgemeinchirurgie oder Viszeralchirurgie (w/m/d)

Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbHBad Abbach

Suchen Sie eine neue Herausforderung als Facharzt für Allgemeinchirurgie oder Viszeralchirurgie? In Vollzeit bieten wir spannende Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung in der Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie. Sie übernehmen die chirurgische Mitbetreuung von Patient:innen und arbeiten interdisziplinär im Team. Eine Facharztanerkennung ist Voraussetzung, ebenso wie Erfahrung in operativen oder konservativen Tätigkeiten. Wir schätzen eine selbstständige, strukturierte Arbeitsweise und soziale Kompetenz. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft mit uns!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin / Facharzt (w/m/d) für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

Universitätsmedizin GöttingenGöttingen

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Universitätsmedizin Göttingen sucht dringend eine Fachärztin oder einen Facharzt (w/m/d) für Innere Medizin sowie Hämatologie und Onkologie. Die Stelle ist in Vollzeit für zunächst 2 Jahre mit der Möglichkeit der Weiterbeschäftigung. Alternativ wird eine Ärztin oder ein Arzt (w/m/d) in fortgeschrittener Weiterbildung in diesem Fachbereich gesucht. Die Klinik bietet vier zertifizierte Bereiche, darunter ein Brustkrebszentrum sowie ein gynäkologisches Krebszentrum. Hier arbeiten Expert*innen in einem hochmodernen Umfeld der universitären Maximalversorgung. Bewerbungen sind ab sofort willkommen, um die Patient*innen bestmöglich zu betreuen.
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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MFA (w/m/d) Ambulanz für Strahlentherapie und NUK

UKSH - Universitätsklinikum Schleswig-HolsteinKiel

Werden Sie Teil des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) als MFA (w/m/d) in unserer Ambulanz für Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Wir sind der führende Maximalversorger und größter Arbeitgeber in Schleswig-Holstein mit rund 17.000 Mitarbeitenden, die eine individuelle Patientenversorgung gewährleisten. Ihre Hauptaufgabe umfasst die Verantwortung für Ambulanzprozesse, wobei hohe medizinische Qualität und Serviceorientierung im Fokus stehen. Optimieren Sie die Interaktionen zwischen Ambulanzen, Stationen und anderen Funktionsbereichen und fördern Sie ein positives Betriebsklima. Starten Sie in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und unterstützen Sie unser engagiertes Team. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Krebsversorgung mit!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Apotheker*in (w/m/d) zur Mitarbeit in den Bereichen Zytostatikaabteilung und TPE-Sterilabteilung - NEU!

Universitätsmedizin GöttingenGöttingen

Die Apotheke der Universitätsmedizin Göttingen sucht engagierte Apotheker (w/m/d) zur Verstärkung der Zytostatika- und TPE-Sterilabteilung. Diese Position ist in Vollzeit und zunächst auf drei Jahre befristet, mit dem Ziel der Weiterbildung in Klinischer Pharmazie. Zu Ihren Aufgaben zählen die umfassende Beratung des medizinischen Personals, die Mitarbeit an klinischen Studien sowie die Durchführung gesetzlich vorgeschriebener Audits. Ideale Bewerber bringen eine Approbation als Apotheker mit und haben vorteilhafterweise Erfahrungen in der Zytostatikaversorgung. Kommunikationsfähigkeit, Teamgeist sowie ein sicherer Umgang mit MS Office und SAP sind erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der pharmazeutischen Versorgung im Krankenhaus!
Vollzeit weitere Benefits
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Radiologietechnologe*Radiologietechnologin

LKH-Univ. Klinikum GrazWeiz

Werden Sie Teil unseres Teams am LKH Weiz! Als Radiologietechnologe*in erwarten Sie spannende Aufgaben in der modernen Radiologie, darunter konventionelles Röntgen, CT, Durchleuchtung im OP und Intensiv-Röntgen. Bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Jobrad Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Medizintechniker*in

LKH-Univ. Klinikum GrazGraz

Bringen Sie bereits Berufserfahrung mit? Wir honorieren Vordienstzeiten und ermöglichen Ihnen eine attraktive Einstufung in unserem Vergütungsschema. Nutzen Sie Ihre Vorteile für eine erfüllende Karriere!
Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Jobrad Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Therapiespezialist - Akuttherapien (m/w/d)

Randstad Austria GmbHÖsterreich

Verstärken Sie unser Team als Therapiespezialist (m/w/d) im Home-Office! Gestalten Sie innovative Therapieformate in Akuttherapien und werden Sie zentrale Ansprechperson für Projekte in Österreich und der DACH-Region. Bewerben Sie sich jetzt!
Homeoffice Erfolgsbeteiligung Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Forschung, Klinische Forschung wissen müssen

Medizinische Forschung, Klinische Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Forschung, Klinische Forschung wissen müssen

Zwischen Mikroskop und Datenbank – Medizinische Forschung als Berufsfeld im Wandel

Einer dieser Berufe, bei denen ich regelmäßig die große Fragezeichen-Palette in den Augen von Bekannten sehe: Medizinische beziehungsweise klinische Forschung. Was tun diese Leute eigentlich den lieben langen Tag? Im weißen Kittel rumlaufen, Eppendorf-Gefäße schütteln, oder reicht da heutzutage ein gutes Händchen für Tabellen und Statistik? Die Antwort: Ja und nein, wie so oft. Wer in diesen Bereich einsteigen oder seiner Karriere eine neue Richtung geben will, sollte jedenfalls ein ganzes Arsenal an Fähigkeiten – und am besten einen neugierigen Geist – mitbringen. Die Branche hat ihre Fallstricke, aber auch eine Magnetwirkung für alle, die Wissenschaft und Sinnhaftigkeit verbinden wollen. Klingt pathetisch? Dann wird’s Zeit, mal einen genaueren Blick auf den Alltag, die Anforderungen und nicht zuletzt die durchaus ambivalenten Aussichten zu werfen.


Routine, Improvisation und der Charme des Unplanbaren

Beginnen wir beim angeblich schnöden Arbeitsalltag. Die Erwartung: standardisierte Protokolle, penibel geplante Abläufe, Kontrolle bis zur Erstickungsgrenze – man forscht eben wissenschaftlich, nicht wahr? Die Realität sieht oft weniger klinisch aus, als man meinen könnte. Zwischen Laborjournal und Patientenakte, Excel-Tabelle und Videokonferenz, bewegt sich die medizinische Forschung irgendwo zwischen High-Tech und Improvisationstheater. Klar, der Studiendesign-Teil verlangt Präzision und Geduld, doch spätestens, wenn die erste Probenreihe schiefgeht oder die Ethikkommission Sonderwünsche hat, zeigt sich: Flexibilität übertrumpft Planungswut.


Ich habe mehrfach erlebt, wie ein scheinbar banaler Messfehler oder ein falsch dokumentierter Befund plötzlich ganze Monatspläne in sich zusammenfallen lässt. Und? Dann steht man da und jongliert zwischen Notfallplan B und Plan C, telefoniert durch halb €pa oder kämpft mit der Laborsoftwareschnittstelle, die partout nicht will. Wer auf glasklare Routinen hofft, sollte sich lieber einen Job im eingestaubten Archiv suchen. Forschung lebt von der Abweichung – und davon, dass man die gleichen Fehler nicht zweimal macht.


Welche Fähigkeiten zählen wirklich? (Und wer ist hier eigentlich geeignet?)

Jetzt kommt die Frage nach der magischen Eintrittskarte: Welche Qualifikationen braucht man? Das Offensichtliche zuerst: Ohne abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium – je nach Richtung Humanmedizin, Biologie, Pharmazie oder Psychologie – wird der direkte Einstieg zur Hochseilnummer ohne Netz. Aber das allein reicht selten aus. Statistik-Kenntnisse sind heute ein Muss, Englisch sowieso, und Lust am lebenslangen Neulernen sollte nicht bloß auf dem Lebenslauf stehen. Es würde mich nicht überraschen, wenn in naher Zukunft sogar Grundlagenkenntnisse in Bioinformatik oder Machine Learning zum erwünschten Standard werden. Das Feld digitalisiert sich im Akkord, der letzte Ausflug ins Physiklehrbuch reicht oft nicht mehr.


Und dann wären da noch die „weichen“ Faktoren – viel zu oft unterschätzt in einer Branche, die sich gerne als rational aufführt. Teamarbeit, Eigenständigkeit, Durchhaltevermögen, ja, manchmal sogar stoische Resilienz, sind unverzichtbar. Es geht nicht nur um Daten, sondern immer auch um Menschen: Probanden, Ärzte, Datenmanager, Regulatorik-Fachleute. An Tagen, an denen alles hakt, entscheidet oft die eigene Hartnäckigkeit – und die Fähigkeit, das große Bild nicht aus den Augen zu verlieren. Wer Perfektion erwartet, geht spätestens nach dem zweiten gescheiterten Versuch freiwillig ins Marketing.


Gehalt – ein leidiges Thema zwischen Traum und Realität

Okay, nun zu dem Punkt, über den ungern offen gesprochen wird, der aber letztlich alle interessiert: das Gehalt. Hier beginnt der Spagat zwischen Ethos und ökonomischer Bodenhaftung. Ja, wer einen der begehrten Posten in internationalen Pharmaunternehmen oder bei forschungsstarken Biotech-Firmen ergattert, kann sich – besonders mit zunehmender Erfahrung – auf solide, stellenweise sehr gute Vergütungen einstellen. Einstiegsgehälter, je nach Abschluss und Standort, schwanken zwischen ausbaufähig und ansehnlich, sagen wir mal zwischen 45.000 € und 65.000 € brutto pro Jahr. Wer allerdings im universitären Umfeld bleibt, kennt die andere Seite der Medaille: befristete Verträge, begrenzte Mittel, abenteuerliche Zeitverträge – und Gehälter, die oft im Mittelfeld landen. Nichts für Leute, die schon beim Gedanken an Unsicherheit Magengrummeln kriegen.


Regional gibt es ebenfalls Unterschiede: In Ballungsräumen und Regionen mit Pharmaschwerpunkt – man denke an den Rhein-Main-Gürtel oder München – sind die Chancen und die Gehälter meist besser, während strukturschwächere Landstriche sowohl beim Recruiting als auch bei finanziellen Zuschlägen zurückfallen können. Es gibt eben keinen Gehaltsautomatismus, schon gar nicht zu Beginn – Flexibilität bei Standort und Branche wirkt manchmal wie ein stiller Hebel nach oben. Wer Karriereschritte und Weiterbildung klug miteinander verknüpft, statt auf ewige Titelschlachten zu hoffen, kommt schneller ans Ziel, als mancher glaubt.


Arbeitsmarkt, Karrierewege und die Frage nach der Gegenwartstauglichkeit

Die vielbeschworene Fachkräftelücke macht auch vor der medizinischen Forschung nicht halt. Klingt fast schon wie ein Erfolgsmärchen: Händeringend gesucht und niemals arbeitslos? Ganz so einfach ist es nicht. Trotz guter Perspektiven setzen viele Arbeitgeber auf internationale Konkurrenz, auf Zeitverträge, auf maximale Flexibilität – mit Bewerbungsprozessen, die gelegentlich an Geduldstests erinnern. Nachgefragt wird, was digital, international und vernetzt arbeiten kann. Wer Sprach- und Softwarekenntnisse mitbringt, macht sich selbst auf dem engen Spielbrett sichtbar. Aber verschließen wir nicht die Augen: Druck, Dokumentationspflichten und ein oft recht spröder Umgangston gehören zum Tagesgeschäft. Medizinische Forschung ist kein Streichelzoo.


Positiv: Beschäftigte mit Weitblick und Offenheit für neue Technologien (man denke nur an Real-World-Data-Analysen oder KI-gestützte Studienauswertungen) haben selten lange „Leerlaufzeiten“. Weiterbildung – konventionell oder digital – ist keine Nebensache, sondern dürfte in Zukunft noch selbstverständlicher werden als die Laborjacke. Wer sich mit regulatorischen Neuerungen auseinandersetzt und interdisziplinäres Arbeiten nicht nur duldet, sondern lebt, setzt die besten Signale für eine solide Karriere. Ob man dafür nun in den Großstadt-Dschungel zieht oder den Fokus auf spezialisierte Forschungseinrichtungen im Hinterland legt – beides hat seine Tücken und Vorteile. Wirklich planbar ist meist nur die eigene Flexibilität.


Work-Life-Balance, Wertewandel und die ewige Sinnsuche

Nicht zu unterschätzen – und ich rede da aus eigener Erfahrung – ist das Thema Work-Life-Balance. Ja, die Branche gibt sich gerne progressiv und familienfreundlich, aber Überstunden und späte Projektdeadlines sind keine Seltenheit, besonders wenn’s Richtung Studienschluss oder Publikationsterminen geht. Dennoch: Im Vergleich zu Klinik und Schichtdienst schneidet die klinische Forschung erstaunlich gut ab, auch was flexible Arbeitsmodelle angeht. In den letzten Jahren sind Homeoffice, digitale Meetings und variable Arbeitszeiten keine Ausnahme mehr, sondern fast schon Standard – jedenfalls dort, wo die Infrastruktur stimmt.


Immer häufiger beobachte ich, dass Werte wie Nachhaltigkeit, Patientenzentrierung und Diversität an Bedeutung gewinnen – nicht nur als Aushängeschild, sondern erkennbar im Studienalltag. Es funktioniert natürlich nicht alles auf Knopfdruck, und der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und wissenschaftlicher Unabhängigkeit bleibt ein Dauerbrenner. Aber die Lust, Dinge besser (und dabei menschlicher) zu machen, ist spürbar gewachsen. Vielleicht ist das ja der stille Grund, warum so viele trotz allen Widrigkeiten dabeibleiben. Wer bereit ist, sich auf Unwägbarkeiten einzulassen und im Kleinen wie im Großen Sinn zu suchen – der findet in der medizinischen Forschung ein Terrain, das nie langweilig wird. Große Versprechen jedenfalls gibt’s nicht, aber kleine, wiederkehrende Momente echter Relevanz. Und, na gut, manchmal auch Frust – aber das ist in diesem Feld fast so sicher wie das Pipettieren im Labor.


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