Medizinische Forschung, Klinische Forschung Jobs

945 aktuelle Medizinische Forschung, Klinische Forschung Stellenangebote

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Initiativbewerbung - Wissenschaft & Forschung - Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für klinische Pharmakologie (IKP)

Dr. Margarete Fischer Bosch Institut für klinische Pharmakologie IKPStuttgart

Das Robert-Bosch-Krankenhaus bietet spannende Möglichkeiten für Initiativbewerbungen im Bereich Wissenschaft und Forschung. Als Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen sind wir stark in der medizinischen Forschung engagiert. Unser Haus führt zahlreiche klinische Forschungsprojekte durch, die regional und international vernetzt sind. Finden Sie in unseren aktuellen Stellenanzeigen nicht das passende Angebot? Dann bewerben Sie sich initiativ über unser Online-Karriereportal. Wir prüfen Ihre Unterlagen und nehmen gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt Kontakt mit Ihnen auf. Entdecken Sie jetzt Ihre Karrierechancen im Robert-Bosch-Krankenhaus und gestalten Sie die Zukunft der Medizin mit uns!
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Kardiologe / Kardiologin, Facharzt Angiologie, Innere Medizin, Prüfarzt, Studienarzt (m/w/d)

ClinPhenomics CVC GmbHFrankfurt Main

Sie sind Kardiologe oder Facharzt für Innere Medizin und haben Interesse an klinischer Forschung? Wir suchen engagierte Bewerber, die Erfahrung als Prüfarzt oder Studienarzt mitbringen oder sich für Clinical Trials interessieren. Ihr Interesse an Kardiologie und kardiovaskulärer Forschung ist entscheidend. Außerdem sollten Sie Kenntnisse in GCP (Good Clinical Practice) haben und eine strukturierte, sorgfältige Arbeitsweise pflegen. Freude an der persönlichen Patientenbetreuung sowie starke Kommunikations- und Teamfähigkeit sind ebenfalls wichtig. Bewerben Sie sich jetzt für diese spannende Herausforderung im Bereich der klinischen Studien!
Vollzeit weitere Benefits
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Studienassistenz / Study Nurse Radioonkologie (w/m/d)

Universitätsklinikum TübingenTübingen

Die Universitätsklinik für Radioonkologie Tübingen sucht eine Studienassistenz (m/w/d) für ihre renommierte Studienzentrale. In Voll- oder Teilzeit (80%) ist die Position befristet für zwei Jahre. Die Klinik zählt zu den führenden Einrichtungen in der Strahlentherapie, ausgestattet mit modernsten Technologien wie dem MR-Linac. Zu den Aufgaben gehört die Organisation und Durchführung von klinischen Studien unter Einhaltung aller regulatorischen Vorgaben. Eine enge Zusammenarbeit mit Prüfärztinnen und verschiedenen Fachdisziplinen ist essenziell. Bewerbungen sind bis zum 28.09.2026 möglich, Arbeitsbeginn so bald wie möglich.
Betriebliche Altersvorsorge Parkplatz Kantine Jobrad Corporate Benefit Universitätsklinikum Tübingen Teilzeit weitere Benefits
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Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie (m/w/d)

Klinikverbund Südwest gGmbHBöblingen

Wir suchen ab sofort einen Chefarzt (m/w/d) für unsere Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie. In dieser Schlüsselposition tragen Sie die fachliche und organisatorische Gesamtverantwortung. Ihr Schwerpunkt liegt auf komplexen viszeralonkologischen Eingriffen sowie minimalinvasiven und robotisch assistierten Verfahren. Zudem treiben Sie die strategische Weiterentwicklung im Einklang mit der Medizinkonzeption 2030 voran. Sie fördern die medizinische Qualität, das ärztliche Team und den chirurgischen Nachwuchs. Werden Sie Teil einer vertrauensvollen Zusammenarbeit innerhalb unseres Klinikverbunds und gestalten Sie die Zukunft der chirurgischen Medizin aktiv mit.
Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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MTA - Medizinisch-technischer Assistent in der Pathologie (m/w/d)

Universitätsklinikum JenaJena

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Herausforderung als Medizinisch-technische/r Assistent/in (MTA)? In unserem professionellen Team erwarten Sie vielseitige Aufgaben in der pathologischen Diagnostik, von der Probenbearbeitung bis zur digitalen Pathologie. Ihre praktischen Erfahrungen in der Histologie und gute anatomische Kenntnisse werden geschätzt. Wir suchen sorgfältige, zuverlässige und strukturierte Mitarbeiter mit Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist. Flexible Arbeitszeiten, einschließlich Frühdienst und Spätdienst, sind für Sie kein Problem? Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft der medizinischen Diagnostik!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/Facharzt für Neurologie (m/w/d) Klinische Neuroonkologie / Studienbereich

Universitätsklinikum EssenEssen

Die Klinik für Neurologie sucht eine Fachärztin oder einen Facharzt (m/w/d) für Neurologie mit Schwerpunkt Klinische Neuroonkologie. Ab dem 1. Oktober 2026 erwartet Sie eine Vollzeitstelle mit einer Vertragslaufzeit bis zum 30. September 2029. Ihre Hauptaufgabe umfasst die fachärztliche Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Hirntumoren und Hirnmetastasen. Sie führen ambulante neuroonkologische Vorstellungen durch und analysieren relevante Befunde für individuelle Therapieentscheidungen. Zudem sind Sie Teil interdisziplinärer Tumorkonferenzen und präsentieren Therapieoptionen. Eine weitere Aufgabe besteht in der Durchführung klinischer Studien inklusive medizinischer Dokumentation.
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) Pädiatrische Hämatologie und Onkologie - Universitätskinderklinik

Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgMagdeburg

Die Universitätskinderklinik Magdeburg sucht einen Oberarzt (m/w/d) für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. In dieser verantwortungsvollen Position übernehmen Sie nicht nur wesentliche Aufgaben, sondern gestalten aktiv die Zukunft der Kinderheilkunde. Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität arbeitet eng mit dem Universitätsklinikum zusammen, um erstklassige Forschung, Lehre und Krankenversorgung zu gewährleisten. Sie profitieren von flachen Hierarchien und der Möglichkeit, Ihre fachlichen Schwerpunkte gezielt weiterzuentwickeln. Unsere Klinik bietet ein engagiertes multiprofessionelles Team, das Innovation und Zusammenarbeit fördert. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil dieser wichtigen medizinischen Mission!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/Facharzt (m/w/d) Thoraxchirurgie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Wir suchen einen Facharzt für Thoraxchirurgie, der über fundierte operative Erfahrungen im gesamten Spektrum der Thoraxchirurgie verfügt. Besondere Kenntnisse in minimal-invasiven Verfahren (VATS) sind von Vorteil, ebenso wie das Interesse an robotisch assistierter Chirurgie mit dem DaVinci-System. Sie bringen eine teamorientierte Persönlichkeit, hohe Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein mit. Zudem erwarten wir die Bereitschaft zur Teilnahme an Rufdiensten, Tumorkonferenzen und Sprechstunden. Wissenschaftliches Engagement und die Mitwirkung an der Aus- und Weiterbildung von Assistenzärzten und Studierenden sind erwünscht. Die Stelle ist ab dem 1. November 2026 befristet, mit Aussicht auf Entfristung.
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt / Fachärztin als Oberarzt/In mit notfallmedizinischer Expertise / KLINAM

Havelland-Kliniken UnternehmensgruppeHavelland

Die Havelland Kliniken GmbH sucht einen Facharzt oder eine Fachärztin für klinische Akut- und Notfallmedizin (KLINAM) in unbefristeter Anstellung. Sie haben die Möglichkeit, in Teil- oder Vollzeit bei einem der größten Arbeitgeber im Landkreis Havelland zu arbeiten. Wir bieten eine flexible Startzeit in Absprache und unterstützen aktiv beim Erwerb der Qualifikation. Unsere Einrichtungen decken verschiedene Fachgebiete, darunter Kinder- und Jugendmedizin, Gynäkologie und Chirurgie, ab. Die Notfallmedizin benötigt motivierte Kolleginnen und Kollegen, um das Team in Nauen und Rathenow zu verstärken. Werden Sie Teil unserer engagierten Gemeinschaft und gestalten Sie die Zukunft der medizinischen Versorgung mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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MusiktherapeutIn

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Werden Sie Teil unseres kreativen Musiktherapie-Teams! Übernehmen Sie organisatorische Aufgaben, tragen Sie zur Meldung im Gesundheitsministerium bei und bringen Sie Ihre Teamfähigkeit sowie Eigenverantwortung ein. Ihre psychische Belastbarkeit ist uns wichtig – gestalten Sie mit uns die Zukunft!
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Forschung, Klinische Forschung wissen müssen

Medizinische Forschung, Klinische Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Forschung, Klinische Forschung wissen müssen

Zwischen Mikroskop und Datenbank – Medizinische Forschung als Berufsfeld im Wandel

Einer dieser Berufe, bei denen ich regelmäßig die große Fragezeichen-Palette in den Augen von Bekannten sehe: Medizinische beziehungsweise klinische Forschung. Was tun diese Leute eigentlich den lieben langen Tag? Im weißen Kittel rumlaufen, Eppendorf-Gefäße schütteln, oder reicht da heutzutage ein gutes Händchen für Tabellen und Statistik? Die Antwort: Ja und nein, wie so oft. Wer in diesen Bereich einsteigen oder seiner Karriere eine neue Richtung geben will, sollte jedenfalls ein ganzes Arsenal an Fähigkeiten – und am besten einen neugierigen Geist – mitbringen. Die Branche hat ihre Fallstricke, aber auch eine Magnetwirkung für alle, die Wissenschaft und Sinnhaftigkeit verbinden wollen. Klingt pathetisch? Dann wird’s Zeit, mal einen genaueren Blick auf den Alltag, die Anforderungen und nicht zuletzt die durchaus ambivalenten Aussichten zu werfen.


Routine, Improvisation und der Charme des Unplanbaren

Beginnen wir beim angeblich schnöden Arbeitsalltag. Die Erwartung: standardisierte Protokolle, penibel geplante Abläufe, Kontrolle bis zur Erstickungsgrenze – man forscht eben wissenschaftlich, nicht wahr? Die Realität sieht oft weniger klinisch aus, als man meinen könnte. Zwischen Laborjournal und Patientenakte, Excel-Tabelle und Videokonferenz, bewegt sich die medizinische Forschung irgendwo zwischen High-Tech und Improvisationstheater. Klar, der Studiendesign-Teil verlangt Präzision und Geduld, doch spätestens, wenn die erste Probenreihe schiefgeht oder die Ethikkommission Sonderwünsche hat, zeigt sich: Flexibilität übertrumpft Planungswut.


Ich habe mehrfach erlebt, wie ein scheinbar banaler Messfehler oder ein falsch dokumentierter Befund plötzlich ganze Monatspläne in sich zusammenfallen lässt. Und? Dann steht man da und jongliert zwischen Notfallplan B und Plan C, telefoniert durch halb €pa oder kämpft mit der Laborsoftwareschnittstelle, die partout nicht will. Wer auf glasklare Routinen hofft, sollte sich lieber einen Job im eingestaubten Archiv suchen. Forschung lebt von der Abweichung – und davon, dass man die gleichen Fehler nicht zweimal macht.


Welche Fähigkeiten zählen wirklich? (Und wer ist hier eigentlich geeignet?)

Jetzt kommt die Frage nach der magischen Eintrittskarte: Welche Qualifikationen braucht man? Das Offensichtliche zuerst: Ohne abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium – je nach Richtung Humanmedizin, Biologie, Pharmazie oder Psychologie – wird der direkte Einstieg zur Hochseilnummer ohne Netz. Aber das allein reicht selten aus. Statistik-Kenntnisse sind heute ein Muss, Englisch sowieso, und Lust am lebenslangen Neulernen sollte nicht bloß auf dem Lebenslauf stehen. Es würde mich nicht überraschen, wenn in naher Zukunft sogar Grundlagenkenntnisse in Bioinformatik oder Machine Learning zum erwünschten Standard werden. Das Feld digitalisiert sich im Akkord, der letzte Ausflug ins Physiklehrbuch reicht oft nicht mehr.


Und dann wären da noch die „weichen“ Faktoren – viel zu oft unterschätzt in einer Branche, die sich gerne als rational aufführt. Teamarbeit, Eigenständigkeit, Durchhaltevermögen, ja, manchmal sogar stoische Resilienz, sind unverzichtbar. Es geht nicht nur um Daten, sondern immer auch um Menschen: Probanden, Ärzte, Datenmanager, Regulatorik-Fachleute. An Tagen, an denen alles hakt, entscheidet oft die eigene Hartnäckigkeit – und die Fähigkeit, das große Bild nicht aus den Augen zu verlieren. Wer Perfektion erwartet, geht spätestens nach dem zweiten gescheiterten Versuch freiwillig ins Marketing.


Gehalt – ein leidiges Thema zwischen Traum und Realität

Okay, nun zu dem Punkt, über den ungern offen gesprochen wird, der aber letztlich alle interessiert: das Gehalt. Hier beginnt der Spagat zwischen Ethos und ökonomischer Bodenhaftung. Ja, wer einen der begehrten Posten in internationalen Pharmaunternehmen oder bei forschungsstarken Biotech-Firmen ergattert, kann sich – besonders mit zunehmender Erfahrung – auf solide, stellenweise sehr gute Vergütungen einstellen. Einstiegsgehälter, je nach Abschluss und Standort, schwanken zwischen ausbaufähig und ansehnlich, sagen wir mal zwischen 45.000 € und 65.000 € brutto pro Jahr. Wer allerdings im universitären Umfeld bleibt, kennt die andere Seite der Medaille: befristete Verträge, begrenzte Mittel, abenteuerliche Zeitverträge – und Gehälter, die oft im Mittelfeld landen. Nichts für Leute, die schon beim Gedanken an Unsicherheit Magengrummeln kriegen.


Regional gibt es ebenfalls Unterschiede: In Ballungsräumen und Regionen mit Pharmaschwerpunkt – man denke an den Rhein-Main-Gürtel oder München – sind die Chancen und die Gehälter meist besser, während strukturschwächere Landstriche sowohl beim Recruiting als auch bei finanziellen Zuschlägen zurückfallen können. Es gibt eben keinen Gehaltsautomatismus, schon gar nicht zu Beginn – Flexibilität bei Standort und Branche wirkt manchmal wie ein stiller Hebel nach oben. Wer Karriereschritte und Weiterbildung klug miteinander verknüpft, statt auf ewige Titelschlachten zu hoffen, kommt schneller ans Ziel, als mancher glaubt.


Arbeitsmarkt, Karrierewege und die Frage nach der Gegenwartstauglichkeit

Die vielbeschworene Fachkräftelücke macht auch vor der medizinischen Forschung nicht halt. Klingt fast schon wie ein Erfolgsmärchen: Händeringend gesucht und niemals arbeitslos? Ganz so einfach ist es nicht. Trotz guter Perspektiven setzen viele Arbeitgeber auf internationale Konkurrenz, auf Zeitverträge, auf maximale Flexibilität – mit Bewerbungsprozessen, die gelegentlich an Geduldstests erinnern. Nachgefragt wird, was digital, international und vernetzt arbeiten kann. Wer Sprach- und Softwarekenntnisse mitbringt, macht sich selbst auf dem engen Spielbrett sichtbar. Aber verschließen wir nicht die Augen: Druck, Dokumentationspflichten und ein oft recht spröder Umgangston gehören zum Tagesgeschäft. Medizinische Forschung ist kein Streichelzoo.


Positiv: Beschäftigte mit Weitblick und Offenheit für neue Technologien (man denke nur an Real-World-Data-Analysen oder KI-gestützte Studienauswertungen) haben selten lange „Leerlaufzeiten“. Weiterbildung – konventionell oder digital – ist keine Nebensache, sondern dürfte in Zukunft noch selbstverständlicher werden als die Laborjacke. Wer sich mit regulatorischen Neuerungen auseinandersetzt und interdisziplinäres Arbeiten nicht nur duldet, sondern lebt, setzt die besten Signale für eine solide Karriere. Ob man dafür nun in den Großstadt-Dschungel zieht oder den Fokus auf spezialisierte Forschungseinrichtungen im Hinterland legt – beides hat seine Tücken und Vorteile. Wirklich planbar ist meist nur die eigene Flexibilität.


Work-Life-Balance, Wertewandel und die ewige Sinnsuche

Nicht zu unterschätzen – und ich rede da aus eigener Erfahrung – ist das Thema Work-Life-Balance. Ja, die Branche gibt sich gerne progressiv und familienfreundlich, aber Überstunden und späte Projektdeadlines sind keine Seltenheit, besonders wenn’s Richtung Studienschluss oder Publikationsterminen geht. Dennoch: Im Vergleich zu Klinik und Schichtdienst schneidet die klinische Forschung erstaunlich gut ab, auch was flexible Arbeitsmodelle angeht. In den letzten Jahren sind Homeoffice, digitale Meetings und variable Arbeitszeiten keine Ausnahme mehr, sondern fast schon Standard – jedenfalls dort, wo die Infrastruktur stimmt.


Immer häufiger beobachte ich, dass Werte wie Nachhaltigkeit, Patientenzentrierung und Diversität an Bedeutung gewinnen – nicht nur als Aushängeschild, sondern erkennbar im Studienalltag. Es funktioniert natürlich nicht alles auf Knopfdruck, und der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und wissenschaftlicher Unabhängigkeit bleibt ein Dauerbrenner. Aber die Lust, Dinge besser (und dabei menschlicher) zu machen, ist spürbar gewachsen. Vielleicht ist das ja der stille Grund, warum so viele trotz allen Widrigkeiten dabeibleiben. Wer bereit ist, sich auf Unwägbarkeiten einzulassen und im Kleinen wie im Großen Sinn zu suchen – der findet in der medizinischen Forschung ein Terrain, das nie langweilig wird. Große Versprechen jedenfalls gibt’s nicht, aber kleine, wiederkehrende Momente echter Relevanz. Und, na gut, manchmal auch Frust – aber das ist in diesem Feld fast so sicher wie das Pipettieren im Labor.


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