Medizinische Forschung, Klinische Forschung Jobs

464 aktuelle Medizinische Forschung, Klinische Forschung Stellenangebote

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Initiativbewerbung - Wissenschaft & Forschung - Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für klinische Pharmakologie (IKP)

Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für klinische Pharmakologie (IKP)Stuttgart

Entdecken Sie spannende berufliche Möglichkeiten im Robert-Bosch-Krankenhaus! Als führendes Forschungs- und Lehrkrankenhaus bieten wir Ihnen die Chance, Teil innovativer Projekte in der Wissenschaft und Medizin zu werden. Auch wenn Sie momentan kein passendes Stellenangebot finden, freuen wir uns auf Ihre Initiativbewerbung über unser Online-Karriereportal. Ihre Bewerbungsunterlagen werden in unserem Bewerberpool gespeichert und bei zukünftigen Stellenangeboten berücksichtigt. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Karriere in einem international vernetzten Umfeld voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören und vielleicht bald gemeinsam an unserer Mission zu arbeiten!
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in / Pflegefachperson (all genders) - Onkologische Ambulanz - C1B (m/w/d)

Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfFrankfurt

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) steht für exzellente Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung. Mit über 16.100 engagierten Mitarbeitern setzen wir uns täglich dafür ein, die Welt gesünder zu machen. Unser Ziel ist es, nicht nur eine führende Universitätsklinik zu sein, sondern auch der beste Arbeitgeber in der Branche. Wir fördern eine Arbeitsumgebung, die auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensentwürfe unserer Mitarbeitenden abgestimmt ist. Vielfalt und Flexibilität sind essenziell in unserem Angebot an Lösungen. Entdecken Sie die Möglichkeiten einer erfüllenden Karriere am UKE und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt/ Fachärztin (m/w/d) Medizinische Klinik und Poliklinik III

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Wir suchen einen Facharzt oder eine Fachärztin mit relevanter Weiterbildung oder einen engagierten Assistenzarzt oder eine Assistenzärztin, die Interesse an klinischer Forschung haben. Voraussetzung sind Kenntnisse in der allgemeinen Inneren Medizin sowie in spezifischen Fachgebieten wie Diabetologie und Adipositas. Eine erfolgreich absolvierte GCP-Schulung ist ebenso erforderlich. Erfahrung in Anamnese, körperlicher Untersuchung und klinischer Beurteilung ist von Vorteil. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, bietet jedoch die Möglichkeit zur Verlängerung oder unbefristeten Anstellung. Bewerben Sie sich jetzt für eine spannende Karriere in der klinischen Forschung!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt / Fachärztin - HNO (m/w/d)

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Friedrichshain

Sie suchen eine Facharztstelle in der HNO-Heilkunde? Im Vivantes Klinikum im Friedrichshain bieten wir eine unbefristete Vollzeitposition oder Teilzeitmöglichkeiten ab sofort an. Die Stelle umfasst 40 Wochenstunden und ist nach Entgeltgruppe II TV-Ärzte/VKA vergütet. Sie arbeiten in der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und profitieren von umfangreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bewerben Sie sich bis zum 07.09.2026 und gestalten Sie die patient*innenzentrierte Versorgung aktiv mit. Nutzen Sie diese Chance, ihre Expertise in einem modernen, kollegialen Team einzubringen und weiterzuentwickeln!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut/in (m/w/d)

Universitätsklinikum EssenEssen

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Ergotherapeut/in (m/w/d) in einer Klinik für Neurologie. Wir bieten eine unbefristete Teilzeitstelle (19,25 Stunden) mit Vergütung nach EG 9a TV-L. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Diagnostik und Therapie von Patienten nach Schlaganfällen und neurologischen Erkrankungen. Zudem unterstützen Sie die Selbstversorgung und gesellschaftliche Teilhabe unserer Patienten auf der Stroke Unit. Eine abgeschlossene Ausbildung als Ergotherapeut/in und erste Berufserfahrung sind wünschenswert. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Ergotherapie aktiv mit!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Primararzt/-ärztin und Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der PMU (w/m/d)

SALK - Salzburger LandesklinikenSalzburg

Werden Sie Primararzt/-ärztin und Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der PMU in Salzburg (w/m/d). Gestalten Sie in Vollzeit die Zukunft hochwertiger Gesundheitsversorgung durch innovative, interdisziplinäre Medizin. Befristete Position verfügbar.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Arzt (m/w/d) für Bereitschaftsdienste Kinder- und Jugendpsychiatrie an unserem neuen Standort in Vogtareuth

Schön Klinik GruppeVogtareuth

Für unseren Standort in Vogtareuth suchen wir einen engagierten Arzt (m/w/d) für den Bereitschaftsdienst in der kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung. Sie übernehmen wichtige ärztliche Tätigkeiten an Wochentagen sowie am Wochenende und versorgen akute medizinische Fälle. Ihre Fähigkeit zur sicheren Erstbeurteilung ist entscheidend, um notwendige Maßnahmen einzuleiten. In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Pflegekräften und Fachärzten gewährleisten Sie eine hochwertige Patientenversorgung. Ihre ärztlichen Maßnahmen dokumentieren Sie gewissenhaft im klinischen System. Eine Approbation als Arzt (m/w/d) setzen wir voraus, um eigenverantwortlich handeln zu können.
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobrad Einkaufsrabatte Jobticket – ÖPNV Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Zahnarzt (w/m/d) mit Schwerpunkt Parodontologie

Universitätsklinikum UlmUlm

Olga Polydorou sucht einen Zahnarzt (w/m/d) mit dem Schwerpunkt Parodontologie. Bewerbungen werden bis zum 30.09.2026 entgegengenommen. Die Stelle ist sowohl in Vollzeit als auch Teilzeit und befristet. Zu den Aufgaben gehören die Diagnostik und Behandlung parodontaler und periimplantärer Erkrankungen. Ein abgeschlossenes zahnmedizinisches Studium sowie klinische Erfahrung im Bereich Parodontologie sind erforderlich. Wir bieten eine Vergütung gemäß dem Tarifvertrag TV-Ärzte, wobei die Eingruppierung nach Qualifikation erfolgt. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres innovativen Teams!
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Ulm Teilzeit weitere Benefits
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Oberärztin / Oberarzt für die operative Gynäkologie (w/m/d)

Universitätsmedizin GöttingenGöttingen

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Universitätsmedizin Göttingen sucht dringend eine Oberärztin oder einen Oberarzt (w/m/d) für operative Gynäkologie. Diese Vollzeitstelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, bietet jedoch eine Option auf Weiterbeschäftigung. Unsere Klinik ist Teil eines Maximalversorgungshauses mit einem dynamischen, jungen Team. Sie verfügt über fünf zertifizierte Fachbereiche, darunter das renommierte Perinatalzentrum Level 1 und ein zertifiziertes Brustkrebszentrum. Zusätzlich bieten wir exzellente Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Arbeit in unserem eigenen Forschungslabor. Verstärken Sie unser Team und gestalten Sie die Zukunft der gynäkologischen Chirurgie aktiv mit!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Forschung, Klinische Forschung wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Forschung, Klinische Forschung wissen müssen

Zwischen Mikroskop und Datenbank – Medizinische Forschung als Berufsfeld im Wandel

Einer dieser Berufe, bei denen ich regelmäßig die große Fragezeichen-Palette in den Augen von Bekannten sehe: Medizinische beziehungsweise klinische Forschung. Was tun diese Leute eigentlich den lieben langen Tag? Im weißen Kittel rumlaufen, Eppendorf-Gefäße schütteln, oder reicht da heutzutage ein gutes Händchen für Tabellen und Statistik? Die Antwort: Ja und nein, wie so oft. Wer in diesen Bereich einsteigen oder seiner Karriere eine neue Richtung geben will, sollte jedenfalls ein ganzes Arsenal an Fähigkeiten – und am besten einen neugierigen Geist – mitbringen. Die Branche hat ihre Fallstricke, aber auch eine Magnetwirkung für alle, die Wissenschaft und Sinnhaftigkeit verbinden wollen. Klingt pathetisch? Dann wird’s Zeit, mal einen genaueren Blick auf den Alltag, die Anforderungen und nicht zuletzt die durchaus ambivalenten Aussichten zu werfen.


Routine, Improvisation und der Charme des Unplanbaren

Beginnen wir beim angeblich schnöden Arbeitsalltag. Die Erwartung: standardisierte Protokolle, penibel geplante Abläufe, Kontrolle bis zur Erstickungsgrenze – man forscht eben wissenschaftlich, nicht wahr? Die Realität sieht oft weniger klinisch aus, als man meinen könnte. Zwischen Laborjournal und Patientenakte, Excel-Tabelle und Videokonferenz, bewegt sich die medizinische Forschung irgendwo zwischen High-Tech und Improvisationstheater. Klar, der Studiendesign-Teil verlangt Präzision und Geduld, doch spätestens, wenn die erste Probenreihe schiefgeht oder die Ethikkommission Sonderwünsche hat, zeigt sich: Flexibilität übertrumpft Planungswut.


Ich habe mehrfach erlebt, wie ein scheinbar banaler Messfehler oder ein falsch dokumentierter Befund plötzlich ganze Monatspläne in sich zusammenfallen lässt. Und? Dann steht man da und jongliert zwischen Notfallplan B und Plan C, telefoniert durch halb €pa oder kämpft mit der Laborsoftwareschnittstelle, die partout nicht will. Wer auf glasklare Routinen hofft, sollte sich lieber einen Job im eingestaubten Archiv suchen. Forschung lebt von der Abweichung – und davon, dass man die gleichen Fehler nicht zweimal macht.


Welche Fähigkeiten zählen wirklich? (Und wer ist hier eigentlich geeignet?)

Jetzt kommt die Frage nach der magischen Eintrittskarte: Welche Qualifikationen braucht man? Das Offensichtliche zuerst: Ohne abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium – je nach Richtung Humanmedizin, Biologie, Pharmazie oder Psychologie – wird der direkte Einstieg zur Hochseilnummer ohne Netz. Aber das allein reicht selten aus. Statistik-Kenntnisse sind heute ein Muss, Englisch sowieso, und Lust am lebenslangen Neulernen sollte nicht bloß auf dem Lebenslauf stehen. Es würde mich nicht überraschen, wenn in naher Zukunft sogar Grundlagenkenntnisse in Bioinformatik oder Machine Learning zum erwünschten Standard werden. Das Feld digitalisiert sich im Akkord, der letzte Ausflug ins Physiklehrbuch reicht oft nicht mehr.


Und dann wären da noch die „weichen“ Faktoren – viel zu oft unterschätzt in einer Branche, die sich gerne als rational aufführt. Teamarbeit, Eigenständigkeit, Durchhaltevermögen, ja, manchmal sogar stoische Resilienz, sind unverzichtbar. Es geht nicht nur um Daten, sondern immer auch um Menschen: Probanden, Ärzte, Datenmanager, Regulatorik-Fachleute. An Tagen, an denen alles hakt, entscheidet oft die eigene Hartnäckigkeit – und die Fähigkeit, das große Bild nicht aus den Augen zu verlieren. Wer Perfektion erwartet, geht spätestens nach dem zweiten gescheiterten Versuch freiwillig ins Marketing.


Gehalt – ein leidiges Thema zwischen Traum und Realität

Okay, nun zu dem Punkt, über den ungern offen gesprochen wird, der aber letztlich alle interessiert: das Gehalt. Hier beginnt der Spagat zwischen Ethos und ökonomischer Bodenhaftung. Ja, wer einen der begehrten Posten in internationalen Pharmaunternehmen oder bei forschungsstarken Biotech-Firmen ergattert, kann sich – besonders mit zunehmender Erfahrung – auf solide, stellenweise sehr gute Vergütungen einstellen. Einstiegsgehälter, je nach Abschluss und Standort, schwanken zwischen ausbaufähig und ansehnlich, sagen wir mal zwischen 45.000 € und 65.000 € brutto pro Jahr. Wer allerdings im universitären Umfeld bleibt, kennt die andere Seite der Medaille: befristete Verträge, begrenzte Mittel, abenteuerliche Zeitverträge – und Gehälter, die oft im Mittelfeld landen. Nichts für Leute, die schon beim Gedanken an Unsicherheit Magengrummeln kriegen.


Regional gibt es ebenfalls Unterschiede: In Ballungsräumen und Regionen mit Pharmaschwerpunkt – man denke an den Rhein-Main-Gürtel oder München – sind die Chancen und die Gehälter meist besser, während strukturschwächere Landstriche sowohl beim Recruiting als auch bei finanziellen Zuschlägen zurückfallen können. Es gibt eben keinen Gehaltsautomatismus, schon gar nicht zu Beginn – Flexibilität bei Standort und Branche wirkt manchmal wie ein stiller Hebel nach oben. Wer Karriereschritte und Weiterbildung klug miteinander verknüpft, statt auf ewige Titelschlachten zu hoffen, kommt schneller ans Ziel, als mancher glaubt.


Arbeitsmarkt, Karrierewege und die Frage nach der Gegenwartstauglichkeit

Die vielbeschworene Fachkräftelücke macht auch vor der medizinischen Forschung nicht halt. Klingt fast schon wie ein Erfolgsmärchen: Händeringend gesucht und niemals arbeitslos? Ganz so einfach ist es nicht. Trotz guter Perspektiven setzen viele Arbeitgeber auf internationale Konkurrenz, auf Zeitverträge, auf maximale Flexibilität – mit Bewerbungsprozessen, die gelegentlich an Geduldstests erinnern. Nachgefragt wird, was digital, international und vernetzt arbeiten kann. Wer Sprach- und Softwarekenntnisse mitbringt, macht sich selbst auf dem engen Spielbrett sichtbar. Aber verschließen wir nicht die Augen: Druck, Dokumentationspflichten und ein oft recht spröder Umgangston gehören zum Tagesgeschäft. Medizinische Forschung ist kein Streichelzoo.


Positiv: Beschäftigte mit Weitblick und Offenheit für neue Technologien (man denke nur an Real-World-Data-Analysen oder KI-gestützte Studienauswertungen) haben selten lange „Leerlaufzeiten“. Weiterbildung – konventionell oder digital – ist keine Nebensache, sondern dürfte in Zukunft noch selbstverständlicher werden als die Laborjacke. Wer sich mit regulatorischen Neuerungen auseinandersetzt und interdisziplinäres Arbeiten nicht nur duldet, sondern lebt, setzt die besten Signale für eine solide Karriere. Ob man dafür nun in den Großstadt-Dschungel zieht oder den Fokus auf spezialisierte Forschungseinrichtungen im Hinterland legt – beides hat seine Tücken und Vorteile. Wirklich planbar ist meist nur die eigene Flexibilität.


Work-Life-Balance, Wertewandel und die ewige Sinnsuche

Nicht zu unterschätzen – und ich rede da aus eigener Erfahrung – ist das Thema Work-Life-Balance. Ja, die Branche gibt sich gerne progressiv und familienfreundlich, aber Überstunden und späte Projektdeadlines sind keine Seltenheit, besonders wenn’s Richtung Studienschluss oder Publikationsterminen geht. Dennoch: Im Vergleich zu Klinik und Schichtdienst schneidet die klinische Forschung erstaunlich gut ab, auch was flexible Arbeitsmodelle angeht. In den letzten Jahren sind Homeoffice, digitale Meetings und variable Arbeitszeiten keine Ausnahme mehr, sondern fast schon Standard – jedenfalls dort, wo die Infrastruktur stimmt.


Immer häufiger beobachte ich, dass Werte wie Nachhaltigkeit, Patientenzentrierung und Diversität an Bedeutung gewinnen – nicht nur als Aushängeschild, sondern erkennbar im Studienalltag. Es funktioniert natürlich nicht alles auf Knopfdruck, und der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und wissenschaftlicher Unabhängigkeit bleibt ein Dauerbrenner. Aber die Lust, Dinge besser (und dabei menschlicher) zu machen, ist spürbar gewachsen. Vielleicht ist das ja der stille Grund, warum so viele trotz allen Widrigkeiten dabeibleiben. Wer bereit ist, sich auf Unwägbarkeiten einzulassen und im Kleinen wie im Großen Sinn zu suchen – der findet in der medizinischen Forschung ein Terrain, das nie langweilig wird. Große Versprechen jedenfalls gibt’s nicht, aber kleine, wiederkehrende Momente echter Relevanz. Und, na gut, manchmal auch Frust – aber das ist in diesem Feld fast so sicher wie das Pipettieren im Labor.


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