Medizinische Forschung, Klinische Forschung Jobs

458 aktuelle Medizinische Forschung, Klinische Forschung Stellenangebote

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Pflegefachkraft als Breast Care Nurse (w/m/d)

Universitätsmedizin GöttingenGöttingen, Niedersachsen

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Universitätsmedizin Göttingen sucht eine engagierte Pflegefachkraft als Breast Care Nurse (w/m/d) in Teilzeit (19,25 Stunden/Woche). Diese Position ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Möglichkeit auf eine Weiterbeschäftigung. Unser Brustkrebszentrum ist Teil eines Hauses der universitären Maximalversorgung und bietet erstklassige Versorgung gemäß den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft. Zu Ihren Aufgaben gehören die individuelle Beratung und Begleitung von Patient*innen mit Brusterkrankungen sowie die Terminkoordination. Diese Rolle erfordert ein hohes Maß an Empathie und Organisationstalent. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres spezialisierten Teams!
Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) - Geriatrie

ukrb Universitätsklinikum Ruppin BrandenburgNeuruppin

Physiotherapeut (m/w/d) in der Geriatrie gesucht! Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) ist das größte Schwerpunktkrankenhaus der Region. Mit über 2.500 Mitarbeitenden versorgen wir jährlich rund 26.000 Patient*innen und setzen Maßstäbe in der Gesundheitsversorgung. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, einen unbefristeten Arbeitsvertrag und eine tariforientierte Vergütung nach TVöD. Nutzen Sie die Chance auf berufliche Entwicklung in einem zukunftssicheren Umfeld. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Medizin der Zukunft aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Festanstellung Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pädagog*in / MTL-Lehrkraft (w/m/d)

Universitätsmedizin GöttingenGöttingen, Niedersachsen

Die Bildungsakademie der Universitätsmedizin Göttingen sucht ab dem 01.06.2026 eine engagierte Pädagog*in / MTL-Lehrkraft (w/m/d) in Vollzeit (38,5 Stunden pro Woche) bis zum 28.02.2028. Als einer der größten Ausbildungsanbieter in Südniedersachsen bietet die Akademie rund 600 Ausbildungsplätze im Bereich Gesundheit an. Die Ausbildungsprogramme werden in Kombination mit dualen Studiengängen auf dem Gesundheitscampus Göttingen durchgeführt. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Planung und Durchführung von kompetenz- und handlungsorientierten Lehrveranstaltungen. Zudem sind Sie verantwortlich für die Gewährleistung einer zukunftsweisenden Ausbildungsqualität. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheitsberufe mit!
Kantine Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsmedizin Göttingen Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt*ärztin plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie

Universitätsmedizin Greifswald KdöRGreifswald

Wir suchen eine*n engagierte*n Oberarzt*ärztin für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie. Die Position ist ab sofort in Teil- oder Vollzeit unbefristet verfügbar. Ihre Aufgaben umfassen die eigenständige Durchführung vielfältiger chirurgischer Eingriffe sowie die Patientenbetreuung in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit. Sie werden auch in die Anleitung von Assistenzärzt*innen und Medizinstudierenden eingebunden. Zudem fördern Sie aktiv wissenschaftliche Projekte und wirken an Lehrveranstaltungen mit. Voraussetzung sind mehrjährige Erfahrungen in der plastischen Chirurgie, um innovative Behandlungsmethoden in unserer Klinik weiterzuentwickeln.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin oder Facharzt (m/w/d) für Gynäkologie

Rehafachzentrum Bad Füssing-PassauPassau

Für unseren Standort in Passau suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Fachärztin oder einen Facharzt (m/w/d) für Gynäkologie in Teilzeit (20 Std/Woche). Ihre Hauptaufgaben umfassen die ärztliche Betreuung von Rehabilitanden, insbesondere im gynäkologisch-onkologischen Bereich. Dazu gehören auch die Durchführung von Aufnahme- und Abschlussuntersuchungen sowie die Erstellung von Reha-Entlassungsberichten. Sie planen, passen an und überwachen die Reha-Therapien in Absprache mit den Patienten. Zudem nehmen Sie an interdisziplinären Teambesprechungen teil und führen gynäkologische Visiten durch. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, auch an hausinternen Fortbildungsmaßnahmen und Forschungsvorhaben mitzuwirken.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Einkaufsrabatte Corporate Benefit Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau Teilzeit weitere Benefits
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Arzt / Ärztin für Arbeitsmedizin alternativ Arzt mit Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin (m/w/d)

Universitätsklinikum HeidelbergHeidelberg

Für unseren Betriebsärztlichen Dienst in Heidelberg suchen wir ab 01.06.2026 einen Arzt oder eine Ärztin für Arbeitsmedizin (m/w/d). Arbeiten Sie an einer der führenden Forschungsstätten Deutschlands und gestalten Sie aktiv den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Sie profitieren von einem starken Team, einer ausgewogenen Work-Life-Balance und vielfältigen Branchen. Ihre Aufgaben umfassen die arbeitsmedizinische Betreuung sowie Gesundheitsvorsorge und Arbeitsschutzmanagement. Eine abgeschlossene Facharztausbildung und teamorientierte Zusammenarbeit sind Voraussetzung. Bewerben Sie sich jetzt unter der Job-ID V000015400 und gestalten Sie die Zukunft der Medizin mit uns!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Leitender Oberarzt (w/m/d) in der Kinderkardiologie – Universitätskinderklinik

Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgMagdeburg

Die Universitätskinderklinik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sucht einen leitenden Oberarzt (w/m/d) in der Kinderkardiologie. Die Klinik bietet über 80 stationäre Betten und betreut jährlich rund 3.000 Kinder stationär sowie 5.000 ambulant. Das innovative Behandlungskonzept umfasst klinische Schwerpunkte wie Neonatologie, Kinderhämatologie sowie Intensivmedizin. Jährlich immatrikuliert die medizinische Fakultät rund 185 Studierende der Humanmedizin und fördert intensiv die Forschung im Bereich Immunologie und Neurowissenschaften. In enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Magdeburg wird eine exzellente medizinische Versorgung sichergestellt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Kinderkardiologie aktiv mit!
Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Herzchirurgie zur Weiterbildung in Chirurgie angeborener Herzfehler (gn*)

UKM Universitätsklinikum MünsterMünster

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) sucht einen Facharzt für Herzchirurgie zur Weiterbildung in der Chirurgie angeborener Herzfehler (gn*). Diese Position ist auf 3 Jahre befristet und umfasst 40 Wochenstunden in Vollzeit. Die Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen des TV-Ä. In der Sektion Kinderherzchirurgie arbeitest Du eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Unser engagiertes Kinderherzteam behandelt alle Arten von angeborenen und erworbenen Herzerkrankungen. Wir freuen uns auf Deine medizinische Expertise, um unseren hohen Ansprüchen zur Patientenversorgung gerecht zu werden und gleichzeitig Forschung und Lehre zu fördern.
Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (gn*) Thoraxchirurgie

UKM Universitätsklinikum MünsterMünster

Wir suchen einen Oberarzt (gn*) in der Thoraxchirurgie zur Verstärkung unseres spezialisierten Teams am UKM. Diese Position bietet Ihnen eine Vergütung nach TV-Ä sowie die Möglichkeit, in einem innovativen Lungenkrebszentrum zu arbeiten. Ihre Aufgaben umfassen die Betreuung und operative Versorgung von Patienten sowie den Ausbau der minimal-invasiven Thoraxchirurgie. Zudem fördern Sie die Ausbildung von Assistenten (gn) und beteiligen sich am thoraxchirurgischen Rufdienst. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Facharztausbildung und Interesse an Lehre und Forschung. Wenn Sie sozialkompetent und teamorientiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Diagnostische Radiologie (m/w/d)

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) sucht ab sofort einen Oberarzt (m/w/d) für die Diagnostische Radiologie in Teil- oder Vollzeit. Mit rund 2.500 Mitarbeiter:innen versorgen wir jährlich circa 26.000 Patient:innen und legen großen Wert auf hochwertige, patientenorientierte Versorgung. Unser Klinikum verbindet Krankenversorgung, Forschung und Lehre auf Universitätsniveau. Die Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin baut ihre interventionell-radiologischen Leistungen aus und bietet Ihnen eine verantwortungsvolle Position. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit einem klaren Schwerpunkt in Interventioneller Radiologie und Neuroradiologie. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in einem innovativen Umfeld!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Forschung, Klinische Forschung wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Forschung, Klinische Forschung wissen müssen

Zwischen Mikroskop und Datenbank – Medizinische Forschung als Berufsfeld im Wandel

Einer dieser Berufe, bei denen ich regelmäßig die große Fragezeichen-Palette in den Augen von Bekannten sehe: Medizinische beziehungsweise klinische Forschung. Was tun diese Leute eigentlich den lieben langen Tag? Im weißen Kittel rumlaufen, Eppendorf-Gefäße schütteln, oder reicht da heutzutage ein gutes Händchen für Tabellen und Statistik? Die Antwort: Ja und nein, wie so oft. Wer in diesen Bereich einsteigen oder seiner Karriere eine neue Richtung geben will, sollte jedenfalls ein ganzes Arsenal an Fähigkeiten – und am besten einen neugierigen Geist – mitbringen. Die Branche hat ihre Fallstricke, aber auch eine Magnetwirkung für alle, die Wissenschaft und Sinnhaftigkeit verbinden wollen. Klingt pathetisch? Dann wird’s Zeit, mal einen genaueren Blick auf den Alltag, die Anforderungen und nicht zuletzt die durchaus ambivalenten Aussichten zu werfen.


Routine, Improvisation und der Charme des Unplanbaren

Beginnen wir beim angeblich schnöden Arbeitsalltag. Die Erwartung: standardisierte Protokolle, penibel geplante Abläufe, Kontrolle bis zur Erstickungsgrenze – man forscht eben wissenschaftlich, nicht wahr? Die Realität sieht oft weniger klinisch aus, als man meinen könnte. Zwischen Laborjournal und Patientenakte, Excel-Tabelle und Videokonferenz, bewegt sich die medizinische Forschung irgendwo zwischen High-Tech und Improvisationstheater. Klar, der Studiendesign-Teil verlangt Präzision und Geduld, doch spätestens, wenn die erste Probenreihe schiefgeht oder die Ethikkommission Sonderwünsche hat, zeigt sich: Flexibilität übertrumpft Planungswut.


Ich habe mehrfach erlebt, wie ein scheinbar banaler Messfehler oder ein falsch dokumentierter Befund plötzlich ganze Monatspläne in sich zusammenfallen lässt. Und? Dann steht man da und jongliert zwischen Notfallplan B und Plan C, telefoniert durch halb €pa oder kämpft mit der Laborsoftwareschnittstelle, die partout nicht will. Wer auf glasklare Routinen hofft, sollte sich lieber einen Job im eingestaubten Archiv suchen. Forschung lebt von der Abweichung – und davon, dass man die gleichen Fehler nicht zweimal macht.


Welche Fähigkeiten zählen wirklich? (Und wer ist hier eigentlich geeignet?)

Jetzt kommt die Frage nach der magischen Eintrittskarte: Welche Qualifikationen braucht man? Das Offensichtliche zuerst: Ohne abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium – je nach Richtung Humanmedizin, Biologie, Pharmazie oder Psychologie – wird der direkte Einstieg zur Hochseilnummer ohne Netz. Aber das allein reicht selten aus. Statistik-Kenntnisse sind heute ein Muss, Englisch sowieso, und Lust am lebenslangen Neulernen sollte nicht bloß auf dem Lebenslauf stehen. Es würde mich nicht überraschen, wenn in naher Zukunft sogar Grundlagenkenntnisse in Bioinformatik oder Machine Learning zum erwünschten Standard werden. Das Feld digitalisiert sich im Akkord, der letzte Ausflug ins Physiklehrbuch reicht oft nicht mehr.


Und dann wären da noch die „weichen“ Faktoren – viel zu oft unterschätzt in einer Branche, die sich gerne als rational aufführt. Teamarbeit, Eigenständigkeit, Durchhaltevermögen, ja, manchmal sogar stoische Resilienz, sind unverzichtbar. Es geht nicht nur um Daten, sondern immer auch um Menschen: Probanden, Ärzte, Datenmanager, Regulatorik-Fachleute. An Tagen, an denen alles hakt, entscheidet oft die eigene Hartnäckigkeit – und die Fähigkeit, das große Bild nicht aus den Augen zu verlieren. Wer Perfektion erwartet, geht spätestens nach dem zweiten gescheiterten Versuch freiwillig ins Marketing.


Gehalt – ein leidiges Thema zwischen Traum und Realität

Okay, nun zu dem Punkt, über den ungern offen gesprochen wird, der aber letztlich alle interessiert: das Gehalt. Hier beginnt der Spagat zwischen Ethos und ökonomischer Bodenhaftung. Ja, wer einen der begehrten Posten in internationalen Pharmaunternehmen oder bei forschungsstarken Biotech-Firmen ergattert, kann sich – besonders mit zunehmender Erfahrung – auf solide, stellenweise sehr gute Vergütungen einstellen. Einstiegsgehälter, je nach Abschluss und Standort, schwanken zwischen ausbaufähig und ansehnlich, sagen wir mal zwischen 45.000 € und 65.000 € brutto pro Jahr. Wer allerdings im universitären Umfeld bleibt, kennt die andere Seite der Medaille: befristete Verträge, begrenzte Mittel, abenteuerliche Zeitverträge – und Gehälter, die oft im Mittelfeld landen. Nichts für Leute, die schon beim Gedanken an Unsicherheit Magengrummeln kriegen.


Regional gibt es ebenfalls Unterschiede: In Ballungsräumen und Regionen mit Pharmaschwerpunkt – man denke an den Rhein-Main-Gürtel oder München – sind die Chancen und die Gehälter meist besser, während strukturschwächere Landstriche sowohl beim Recruiting als auch bei finanziellen Zuschlägen zurückfallen können. Es gibt eben keinen Gehaltsautomatismus, schon gar nicht zu Beginn – Flexibilität bei Standort und Branche wirkt manchmal wie ein stiller Hebel nach oben. Wer Karriereschritte und Weiterbildung klug miteinander verknüpft, statt auf ewige Titelschlachten zu hoffen, kommt schneller ans Ziel, als mancher glaubt.


Arbeitsmarkt, Karrierewege und die Frage nach der Gegenwartstauglichkeit

Die vielbeschworene Fachkräftelücke macht auch vor der medizinischen Forschung nicht halt. Klingt fast schon wie ein Erfolgsmärchen: Händeringend gesucht und niemals arbeitslos? Ganz so einfach ist es nicht. Trotz guter Perspektiven setzen viele Arbeitgeber auf internationale Konkurrenz, auf Zeitverträge, auf maximale Flexibilität – mit Bewerbungsprozessen, die gelegentlich an Geduldstests erinnern. Nachgefragt wird, was digital, international und vernetzt arbeiten kann. Wer Sprach- und Softwarekenntnisse mitbringt, macht sich selbst auf dem engen Spielbrett sichtbar. Aber verschließen wir nicht die Augen: Druck, Dokumentationspflichten und ein oft recht spröder Umgangston gehören zum Tagesgeschäft. Medizinische Forschung ist kein Streichelzoo.


Positiv: Beschäftigte mit Weitblick und Offenheit für neue Technologien (man denke nur an Real-World-Data-Analysen oder KI-gestützte Studienauswertungen) haben selten lange „Leerlaufzeiten“. Weiterbildung – konventionell oder digital – ist keine Nebensache, sondern dürfte in Zukunft noch selbstverständlicher werden als die Laborjacke. Wer sich mit regulatorischen Neuerungen auseinandersetzt und interdisziplinäres Arbeiten nicht nur duldet, sondern lebt, setzt die besten Signale für eine solide Karriere. Ob man dafür nun in den Großstadt-Dschungel zieht oder den Fokus auf spezialisierte Forschungseinrichtungen im Hinterland legt – beides hat seine Tücken und Vorteile. Wirklich planbar ist meist nur die eigene Flexibilität.


Work-Life-Balance, Wertewandel und die ewige Sinnsuche

Nicht zu unterschätzen – und ich rede da aus eigener Erfahrung – ist das Thema Work-Life-Balance. Ja, die Branche gibt sich gerne progressiv und familienfreundlich, aber Überstunden und späte Projektdeadlines sind keine Seltenheit, besonders wenn’s Richtung Studienschluss oder Publikationsterminen geht. Dennoch: Im Vergleich zu Klinik und Schichtdienst schneidet die klinische Forschung erstaunlich gut ab, auch was flexible Arbeitsmodelle angeht. In den letzten Jahren sind Homeoffice, digitale Meetings und variable Arbeitszeiten keine Ausnahme mehr, sondern fast schon Standard – jedenfalls dort, wo die Infrastruktur stimmt.


Immer häufiger beobachte ich, dass Werte wie Nachhaltigkeit, Patientenzentrierung und Diversität an Bedeutung gewinnen – nicht nur als Aushängeschild, sondern erkennbar im Studienalltag. Es funktioniert natürlich nicht alles auf Knopfdruck, und der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und wissenschaftlicher Unabhängigkeit bleibt ein Dauerbrenner. Aber die Lust, Dinge besser (und dabei menschlicher) zu machen, ist spürbar gewachsen. Vielleicht ist das ja der stille Grund, warum so viele trotz allen Widrigkeiten dabeibleiben. Wer bereit ist, sich auf Unwägbarkeiten einzulassen und im Kleinen wie im Großen Sinn zu suchen – der findet in der medizinischen Forschung ein Terrain, das nie langweilig wird. Große Versprechen jedenfalls gibt’s nicht, aber kleine, wiederkehrende Momente echter Relevanz. Und, na gut, manchmal auch Frust – aber das ist in diesem Feld fast so sicher wie das Pipettieren im Labor.


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