Medizinische Berufe Jobs

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Arzneimittelzulassung - Manager (m/w/d) Regulatory Affairs - Apotheker (m/w/d)

DRK-Blutspendedienst NSTOB gGmbHSpringe, Eldagsener Straße, Springe Deister

Gestalten Sie den medizinischen Fortschritt aktiv mit und finden Sie eine sinnstiftende Tätigkeit in der pharmazeutischen Branche. Wir suchen einen engagierten Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) für die Arzneimittelzulassung im Institut Springe. Zu Ihren Aufgaben gehört die regulatorische Betreuung von Zulassungen und Genehmigungen, einschließlich der Bearbeitung von Neuzulassungen sowie Verlängerungsanträgen. Monitoren Sie gesetzliche Entwicklungen im Arzneimittelbereich und setzen Sie relevante Vorgaben um. Koordinieren Sie die fristgerechte Einreichung von Periodic Safety Update Reports (PSUR) und informieren Sie Kooperationspartner über wichtige Daten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in der Arzneimittelzulassung!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Arzt in Weiterbildung Innere Medizin / Nephrologie & Chronische Nierenersatztherapie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

Unsere Einrichtung bietet eine umfassende konsiliarische Betreuung von Patienten nach Nierentransplantationen, unterstützt durch individuelle Schulungen zur Nierenersatztherapie. Wir suchen eine engagierte Fachkraft mit anerkannter Approbation und wünschenswerten Erfahrungen im Gesundheitssektor. Ihre interdisziplinäre Teamarbeit und verantwortungsvolle Arbeitsweise schätzen wir besonders. Genießen Sie die Vorteile eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses in Voll- oder Teilzeit mit flexiblen Arbeitszeitmodellen. Zudem profitieren Sie von einer strukturierten Einarbeitung und persönlicher Supervision durch erfahrene Nephrologen. Das Grundgehalt startet bei 6.015,00 € im ersten Weiterbildungsjahr und steigt jährlich.
Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Arzt in fachärztlicher Weiterbildung Allgemeinmedizin (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

Starten Sie Ihre Karriere in der Erwachsenenklinik Kreischa! Wir bieten eine unbefristete 40-Stunden-Stelle mit vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten in der Allgemeinmedizin. Ihr Arbeitstag umfasst die Behandlung von chronischen Leiden und die Förderung der Erwerbsfähigkeit unserer Rehapatienten. Dabei arbeiten Sie interdisziplinär mit verschiedenen Fachbereichen zusammen. Zudem vermitteln Sie wertvolle Kenntnisse über Erkrankungen und entwickeln individuelle Bewältigungsstrategien. Wechseln Sie zu uns und profitieren Sie von einer fundierten Weiterbildung in der Allgemeinmedizin sowie weiteren Fachbereichen!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt/Oberärztin Gastroenterologie (w/m/d)

conQuaesso PersonalberatungSaarlouis

Als Oberarzt/Oberärztin Gastroenterologie (w/m/d) führen Sie eigenverantwortlich fortschrittliche Diagnosen durch. Mit modernen Verfahren wie Endoskopie und ERCP bieten Sie erstklassige Patientenbetreuung. Sie erstellen individuelle Therapiepläne für komplexe gastroenterologische Erkrankungen. Zudem bringen Sie Ihre Expertise aktiv in interdisziplinäre Behandlungskonzepte sowie Tumorkonferenzen ein. Ihre Förderung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung unterstreicht Ihr Engagement für die fachliche Entwicklung. Voraussetzung für diese Position ist ein Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und deutscher Approbation, kombiniert mit umfassender Erfahrung in der interventionellen Gastroenterologie.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Kantine Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Ärztin /Arzt für SAPV mit Zusatzbezeichnung Palliativmedizin (m/w/d)

VIVATAS GmbHEberswalde

Wir suchen eine engagierte Ärztin oder einen engagierten Arzt mit palliativmedizinischer Expertise zur Gründung unseres SAPV-Teams. Bei uns gestalten Sie nicht nur die medizinische Versorgung, sondern prägen auch die Struktur und den Ablauf. Ab sofort bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ein innovatives Team aufzubauen, das auf kurzen Wegen und klarer Unterstützung basiert. Ihre Rolle umfasst die Schaffung einer wertvollen Lebensqualität für Patienten und Angehörige. Wir setzen auf Symptomkontrolle und würdige Begleitung in einem ambulanten, multiprofessionellen Umfeld. Wenn Sie medizinische Versorgung mit Sinn suchen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Apotheker*in & PTA (m/w/d) – Vollzeit

Apotheke Hake

Die Apotheke Hake in Ennigerloh sucht engagierte Apotheker*innen und PTAs (m/w/d) in Vollzeit. Unser modernes Team von 18 Fachkräften arbeiten in einem strukturierten Umfeld im Ärztehaus. Wir legen großen Wert auf digitale Prozesse und bieten erstklassige Heimversorgungen. Hoher Stammkundenanteil und exzellenter Service zeichnen uns aus. Ihre Aufgaben umfassen die Beratung zu pharmazeutischen Dienstleistungen und Impfungen sowie die Durchführung von Rezeptkontrollen. Werden Sie Teil unserer Mission, Menschen mit modernster Pharmazie und Teamwork zu begeistern!
Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt/Fachärztin für Augenheilkunde (m/w/d) – Entlastungsassistenz – konservativ u. operativ – Hamburg (2 Standorte) – ab 01.05.2026 (dringend) – übertariflich

Dr. med. Violeta DociHamburg

Unsere moderne augenärztliche Praxis in Hamburg sucht ab dem 01.05.2026 eine ärztliche Verstärkung als Entlastungsassistenz. Wir bieten ein breites operatives Spektrum, darunter Katarakt- und Lidchirurgie sowie IVOM. Eigenständige Sprechstunden und Diagnostik gehören zu Ihrem Alltag, unterstützt durch unser engagiertes Team. Idealerweise bringen Sie eine Approbation in Deutschland und Facharztkenntnisse in der Augenheilkunde mit. Wir fördern Ihre Weiterentwicklung mit strukturierter Einarbeitung und übertariflicher Vergütung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einer modernen Praxis mit klaren Abläufen!
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Oberärztin / Oberarzt Notfallaufnahme (a) 80-100%

Hirslanden Klinik StephanshornSt Gallen

Die Hirslanden Klinik Stephanshorn sucht eine/n Oberärztin/Oberarzt für die Notfallaufnahme (80-100%). Diese unbefristete Stelle ist ab sofort verfügbar (Referenznummer: 62476). In unserem führenden medizinischen Netzwerk setzen wir auf höchste Qualität und umfassende Patientenversorgung. Zu Ihren Aufgaben gehören die selbständige Konsultation und stationäre Aufnahme von Notfallpatient*innen. Hierbei arbeiten Sie eng mit Partnerärzten und unterstützen Assistenzärzt*innen in der Notfallversorgung. Ideal ist ein Facharzttitel in Allgemeiner Innerer Medizin oder Klinischer Notfallmedizin, oder Sie stehen kurz vor dem Abschluss.
Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Augenheilkunde (m/w/d) mit OP-Ausbildung

Südblick GmbHDonauwörth

Wir suchen einen engagierten Facharzt für Augenheilkunde (m/w/d) mit OP-Ausbildung zur Verstärkung unseres Teams im Augenzentrum Donauwörth. In Voll- oder Teilzeit bieten wir eine Festanstellung, in der Sie eigenverantwortlich Untersuchungen und Diagnosen durchführen. Nutzen Sie modernste Technologien wie OCT und Angiographie, um die bestmögliche Versorgung sicherzustellen. Zudem übernehmen Sie die medizinische Beratung sowie die Vor- und Nachsorge unserer Patientinnen und Patienten. Mit einem Fokus auf patientenorientierte Versorgung leiten Sie unser Praxisteam und arbeiten kollegial zusammen. Bewerben Sie sich jetzt, wenn Sie über eine Approbation und die Facharztausbildung in Augenheilkunde verfügen!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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MFA (m/w/d) Herzkatheterlabor, Endoskopie und Funktionsdiagnostik

Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbHFreudenstadt

Die Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH suchen einen Medizinischen Fachangestellten (m/w/d) für das Herzkatheterlabor, die Endoskopie und Funktionsdiagnostik. An unseren beiden Standorten in Freudenstadt und Horb bieten wir erstklassige medizinische Versorgung in familiärer Atmosphäre. Freudenstadt verfügt über 330 Betten und einen Hubschrauberlandeplatz, während Horb eine Klinik für geriatrische Rehabilitation mit 50 Betten bereithält. Beide Kliniken sind als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen akkreditiert. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Terminvereinbarungen und das Management interner kardiologischer Untersuchungen wie Gastroskopie. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Corporate Benefit Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Berufe wissen müssen

Medizinische Berufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Berufe wissen müssen

Zwischen Nachtschicht, Anspruch und Neuanfang: Wie es ist, in medizinische Berufe einzusteigen (oder zu wechseln)

Manchmal frage ich mich, warum ausgerechnet dieser Sektor so viele Geschichten schreibt, die lange nachhallen. Medizinische Berufe: Das klingt erst mal nach weißen Kitteln, piepsenden Monitoren, vielleicht noch nach dem Geruch von Desinfektionsmittel in stickigen Fluren. Für manche ist es ein Lebenstraum, für andere der einzig sichere Plan B. Aber was wartet eigentlich dahinter, wenn man einsteigt – oder den Sprung wagt, weg vom Gewohnten, hinein in diesen seltsamen Kosmos? Ich nehme Sie mal kurz mit hinein: zwischen Idealismus und Routine, Kaffeedurst und dem flüchtigen Gefühl, wirklich gebraucht zu werden.


Alltag mit Unwägbarkeiten – und überraschenden Momenten

Wer die medizinische Schiene einschlägt, begegnet schnell der berühmten Diskrepanz zwischen Prospekt-Versprechen und Realität. Der Alltag? Nun ja – mal eine Gratwanderung zwischen Aktenbergen und Hektik, mal verbindendes Teamwork, das wirklich trägt. Je nach Beruf – Pflege, Assistenz, Therapie, MTA oder ärztliche Laufbahn – wabern die Tagesabläufe zwischen strukturierter Versorgung, multiplen Zuständigkeiten und einer Prise Chaos, auf das keiner den Master-Plan hat.

Man braucht Nerven. Und, so platt das klingt: Manchmal auch die Fähigkeit, sich den eigenen Idealismus nicht ganz abschleifen zu lassen. Ich kenne Menschen, die sich jeden Tag aufraffen, weil „nur was zu tun“ keine Option ist – sondern Verantwortung einen eigenen Takt vorgibt. Andererseits gibt es natürlich auch die Phasen, in denen Routine lähmt und der Gedanke an einen Wechsel – raus aus dem stationären Trott, rein in die Niederlassung, Forschung oder Weiterbildung – plötzlich real wird. Das Überraschende? Trotz aller Widrigkeiten: Kein Tag gleicht dem anderen. Und manchmal reicht ein einziges „Danke“ einer Patientin, um alles zu kippen. Positiv, meine ich.


Qualifikation trifft Charakter – was wirklich zählt

Klar, ohne fundierte Ausbildung läuft nicht viel: Ob staatliche Prüfung, Studium mit Praxisblöcken oder duale Modelle – ohne Zertifikat kommt keiner weiter. Aber Papier ist eben nur die halbe Miete. Was viele unterschätzen: Der Umgang mit Unsicherheit, ein funktionierender Sensor für Stimmungen im Team – und die Fähigkeit, Fehler auszuhalten, auch wenn sie schwer wiegen. Gerade Berufseinsteigerinnen und Wechselnde merken rasch, dass handfeste Qualifikation oft nur die Eintrittskarte zur echten Probe ist.

Digitalisierung? Ja, die walzt langsam aber gewaltig durch die Flure. Elektronische Patientenakten, Telemedizin, automatisierte Prozesse – alles klingt nach moderner Effizienz, bringt aber neue Blockaden mit. Wer fit ist, offen lernt, sich nicht zu stolz für neue Tools zeigt, hat letztlich die besseren Karten – das gilt für Einsteiger wie für alte Hasen. Man könnte auch sagen: Flexibilität ist längst genauso gefragt wie Fachwissen. Oder, etwas frecher: Warmherzigkeit, kombiniert mit Update-Button.


Geld: Zwischen Ideal und Konto – ein heikler Balanceakt

Ach, das liebe Thema Verdienst. Wer ehrlich fragt, erfährt rasch: In medizinischen Berufen gibt es keine pauschale Glücksformel. Einstiegsgehälter schwanken teils massiv – je nach Region, Arbeitgeber (öffentlicher Dienst, private Träger, Uniklinik oder MVZ), Spezialisierung und Zusatzqualifikation. Im Pflegebereich etwa starten viele nach Tarifvertrag TVöD relativ solide, anderswo ist das Einstiegsniveau geradezu klassistisch niedrig. Niedergelassene Ärztinnen und Therapeuten, die mutig ihr eigenes Ding machen, können durchaus mehr verdienen – aber dafür gehen sie auch ins volle Risiko.

Spannend ist: In ländlichen Regionen gibt es oft Zuschläge oder Boni, schlicht weil der Nachwuchs fehlt und Hände dringend gesucht werden. Andersrum: In Metropolen rechnet manch einer mit Glamour, landet aber im realen Tarifspagat zwischen Großstadtmieten und eher mäßigen Zulagen. Und die berühmte „Gehaltsschere“? Die klafft nicht nur zwischen Berufsfeldern – auch die Unterschiede, je nach Zusatz- und Fortbildungen, überraschen manchmal selbst erfahrene Kolleginnen. Ob das nun eine echte Karriereleiter ist oder eine bewährte Luftnummer – darüber ließe sich stundenlang streiten.


Karriere, Einstieg und Durststrecken – was kommt nach dem Anfang?

Viele starten mit Euphorie und finden sich plötzlich auf einer Überholspur wieder, auf der Stillstand wie ein Makel wirkt. Die gute Nachricht: Gerade im medizinischen Bereich gibt es Weiterbildungswege und Spezialisierungen zuhauf – von Fachweiterbildungen, Zusatzstudiengängen bis hin zu Leitungsposten, Forschung oder Wechsel in die Lehre. Wer weiß, wo die eigenen Stärken wirklich liegen, kann gezielt steuern: Ambulant? Stationär? Rehabilitation? Praxis oder Verwaltung? Manches ergibt sich, anderes will bewusst gewählt sein.

Die Krux: Unterschwellige Hürden bleiben. Nicht überall bekommt man die Chance, sich zu beweisen. Bewerbungspraxis mutet mitunter an wie ein Geduldsspiel – auch wenn der Fachkräftemangel längst bekannt ist. Und was ist mit Quereinsteigern? Immer mehr Kliniken öffnen sich – aber ohne Offenheit für Neues, Lust auf Lernen und, ja, auch Frustrationstoleranz wird’s selten was mit dem Neuanfang. Arbeitsmarktchancen sind übrigens regional enorm verschieden. Was in NRW ein Überangebot ist, ist in Brandenburg pure Mangelverwaltung. Meine These: Wer flexibel bleibt, findet meist schneller ein echtes Plätzchen als die, die sich dogmatisch an Wunschvorstellungen klammern.


Privatleben, Shift-Realität und die neuen Ansprüche – Vereinbarkeit bleibt die Gretchenfrage

Jetzt einmal ehrlich: Von der berühmten Work-Life-Balance kann in vielen Teams, Schichten und Notfallambulanzen meist keine Rede sein. Flexible Dienste, Überstunden, Doppelschichten bestimmen vielerorts das Bild. Gleichzeitig wächst aber der gesellschaftliche Druck, auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht zu verlieren – eine Rechnung, die nur selten aufgeht. Wer Glück hat, landet in einem Betrieb, der wirklich auf individuelle Bedürfnisse eingeht, genug Leute hat oder Schichten gut plant. Leider noch keine Selbstverständlichkeit. Und ja, ich höre die Einwände: „Aber der Mensch ist doch keine Maschine – erst recht nicht im Gesundheitssektor!“ Da ist was Wahres dran.

Die jüngeren Generationen, so mein Eindruck, drängen stärker auf Veränderung. Mehr Zeit für sich, mehr Mitsprache, weniger stumme Anpassung. Gründe gibt's genug: Der Alltag ist anspruchsvoll, Fehler können fatal sein, und auch private Verpflichtungen lassen sich nicht ewig hintanstellen. Spannend bleibt, ob die Branche das auf Dauer mitträgt – oder ob sich irgendwann der Wind richtig dreht. Wer da neu einsteigt oder wechselt, sollte seine Prioritäten zumindest ehrlich sortieren.


Letztlich zählt: Die eigenen Gründe – und ein kühler Kopf

Am Ende ist jeder Berufseinstieg, jeder Wechsel in Medizin und Pflege ein Balanceakt. Zwischen Anspruch und Realität, Hoffnung und Trotz, Gestaltungslust und den Grenzen des eigenen Nervenkostüms. Wer eine klare eigene Haltung findet, offen für Umwege bleibt und auch mal das eigene Unbehagen zulässt, ist meist besser gewappnet als die ewigen Optimierer. Sind medizinische Berufe krisenfest? Häufig ja. Sind sie das goldene Ticket? Jedenfalls nicht immer. Sie sind was sie sind: fordernd, manchmal fantastisch, oft uneindeutig. Wer sich darauf einlässt, sollte wissen – geordnet wird hier selten nach Schema F. Aber vielleicht ist das gerade der Grund, warum so viele dabei bleiben.


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