Medical Affairs Jobs

6 aktuelle Medical Affairs Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

Projektmanager Medical Affairs / Biowissenschaftler (m/w/d)

CHUGAI PHARMA GERMANY GMBHFrankfurt Main

Suchen Sie eine spannende Karriere als Projektmanager im Bereich Medical Affairs? In dieser Position leiten Sie medizinische Projekte und sind Schlüsselansprechpartner für Patientenorganisationen. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Entwicklung medizinischer Inhalte sowie die Unterstützung von Außendienstteams. Sie arbeiten eng mit internen Stakeholdern und externen Partnern zusammen, um eine termingerechte Umsetzung sicherzustellen. Die Überwachung von Projektbudgets und Zeitplänen gehört ebenfalls zu Ihrem Verantwortungsbereich. Regelmäßige Projektupdates für die Geschäftsleitung runden Ihre Tätigkeit ab und garantieren bemerkenswerte Ergebnisse in der Patientenversorgung.
Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Projektmanager Medical Affairs / Biowissenschaftler (m/w/d)

CHUGAI PHARMA GERMANY GMBHFrankfurt Main

Als Projektmanager im Bereich Medical Affairs (m/w/d) leiten Sie medizinische Projekte und sind Schlüsselansprechpartner für Patientenorganisationen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Projekte von der Initiierung bis zum erfolgreichen Abschluss zu koordinieren. Dabei entwickeln Sie medizinische Inhalte und Kommunikationsmaterialien für Fachpersonal, um die Patientenversorgung zu unterstützen. Eine enge Zusammenarbeit mit internen Stakeholdern und externen Partnern ist essentiell, um Qualität und Termine einzuhalten. Sie überwachen Projektzeitpläne und Budgets, um optimale Ergebnisse zu gewährleisten. Regelmäßige Updates präsentieren Sie der Geschäftsleitung und relevanten Gremien, um Transparenz und Fortschritt sicherzustellen.
Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Global Market Access and HEOR Manager (all genders)

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbHWedel, Hamburg, Theaterstraße

Wir suchen einen Global Market Access and HEOR Manager (m/w/d) für unseren Standort in Wedel bei Hamburg. Ihre Hauptaufgaben sind die Entwicklung globaler Market-Access-Strategien für unser Urologie- und Hämatologie-Portfolio. Sie leiten die Evidenzgenerierung zur Unterstützung von Kostenträgern und erstellen Value Dossiers sowie Evidenzpakete. Zudem sind Sie für die Preisstrategie und Verhandlungsmodelle verantwortlich. Diese Position bietet die Chance, innovative Lösungen für die Preisgestaltung und Erstattung zu gestalten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams, das den Patientenzugang optimiert!
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Kantine Erfolgsbeteiligung Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Country Manager Austria (all genders) - Ophthalmology

Iventa. The Human Management Group

Gestalten Sie die Zukunft der Gesundheitsbranche! Unser innovativer europäischer Pharma-Kunde sucht einen Country Manager / Managing Director für Österreich, um die lokale Tochtergesellschaft in Wien zu leiten und neuen Maßstäben für medizinische Exzellenz zu setzen.
Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
Alles was Sie über den Berufsbereich Medical Affairs wissen müssen

Medical Affairs Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medical Affairs wissen müssen

Medical Affairs: Zwischen Wissenschaft, Business und einer guten Portion Wirklichkeitssinn

Jemand hat mal gesagt: Medical Affairs – das ist, als würde man in einer Drehtür stehen, die nie stillsteht. Der eine Flügel stößt dich in die Welt der wissenschaftlichen Exzellenz, der andere schleudert dich ins knallharte Business. Mittendrin taumelt der Patientenschatten durch das Bild und verlangt, verdammt nochmal, ernst genommen zu werden. Wer jetzt noch frisch oder gar sprunghaft ins Feld tapert, etwa mit einem naturwissenschaftlichen Diplom in der Tasche oder nach Jahren medizinischer Praxis plötzlich Lust auf Innovation, Zahlenzauber und Menschenkontakt hat: herzlich willkommen im Club der Vielseitigen. Hier gilt das Motto: Wer rastet, der – na Sie wissen schon.


Was macht man da eigentlich – und warum wirkt alles so wolkig?

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an. Medical Affairs, das klingt nach halbem Labor, halbem Konferenzsaal, halbem Kaffeeküchentalk – dreimal halb, also irgendwie ganz. Tatsächlich dreht sich in dieser Berufslandschaft viel um Vermittlerrollen: zwischen Forschung und Vertrieb, Ärzt:innen und Außendienst, Gesundheitsbehörden und Firmenmanagement. Klingt diffus? Ist es manchmal auch. Morgens studiert man vielleicht Fachpublikationen zu Nebenwirkungen eines neuen Biologikums, mittags beantwortet man Fragen von Ärzt:innen – mal proaktiv, mal defensiv. Am Nachmittag dann Projektmeeting mit den klinischen Studienleuten, zwischendrin ein Training für den Vertrieb. Der Trick liegt weniger im Spezialistentum als in der Kunst, zwischen den Stühlen zu tanzen, ohne dass einem dabei die Sitzkissen um die Ohren fliegen. Wer lieber am Lehrbuch festklammert, wird irgendwann Schiffbruch erleiden – hier zählt Flexibilität, manchmal auch Chuzpe.


Abkürzung ins Science-Business? Qualifikationen und ein paar Stolpersteine

Was viele gern unterschätzen: Medical Affairs ist kein Sammelbecken für enttäuschte Klinikärzt:innen oder promovierte Laborflüchtlinge. Natürlich schwappen viele Querwechsler:innen aus Medizin, Pharmazie oder Biowissenschaften herein, aber der Stempel lautet nicht „irgendwas mit Gesundheit“, sondern „bitte transferierbares Denken und ein erkennbarer Bezug zur angewandten Wissenschaft“. Kommunikationsstärke – das klingt so nach Bewerbungstrainer, ich weiß. Aber die ist real gefragt, falls Sie hier landen wollen. Englisch, logisch. Datenaffinität? Ohne geht’s nicht mehr, seit Pharmaunternehmen und Medizintechnik-Konzerne die Digitalisierung doch nicht einfach ausgesessen haben. Erfahrungen mit regulatorischen Rahmenwerken oder Ergebnissen aus Real World Evidence-Studien – ein Plus. Empathie für verschiedene Stakeholder? Pflicht, nicht Kür. Gut, nicht jede/r muss gleich die Moderationskarte für 200 Ärzt:innen ziehen können. Aber Offenheit fürs Unplanbare: groß geschrieben.


Gehalt – Glanz und Schatten, je nach Standort und Anspruch

Jetzt aber Butter bei die Fische – wie steht’s ums Geld? Kurz: Es schwankt. Wen überraschts. Berufseinsteiger:innen – sagen wir, promoviert und vielleicht noch mit Facharzttitel? Starten irgendwo zwischen 55.000 € und 75.000 € brutto jährlich, je nach Unternehmen, Region und Branche. In Hotspots wie München oder Frankfurt winken oft höhere Summen plus deftige Lebenshaltungskosten, auf dem platten Land mag’s schmaler ausfallen, mit dafür etwas entspannterer Parkplatzsituation. Medical Science Liaison oder Advisor-Positionen lassen sich mit Erfahrung und Spezialwissen durchaus in die hohen fünfstelligen oder gar sechsstelligen Bereich hebeln, aber: Branchensprünge, Fluktuation und Extras wie Boni, Dienstwagen oder Homeoffice-Optionen machen die Gehaltslandschaft zu einer Art beweglichem Ziel. Und: Wer in Nischenbranchen wie Medizintechnik oder kleineren Biotech-Firmen einsteigt, lernt rasch, dass die Tariflandschaft in diesem Feld alles andere als homogen ist. Harter Fakt – aber kein Grund zum Schwarzsehen.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung – und warum es trotzdem nicht „easy pickings“ gibt

Klar, die Branche brummt. Oder falls sie eines Tages brummen sollte, liegt das an gesellschaftlichen Megatrends: Immer mehr innovative Therapien, alternde Gesellschaft, überall steigender Bedarf an evidenzbasierter Information abseits von Werbesprech. Die Folge? Mediziner:innen, Naturwissenschaftler:innen mit Kommunikationsgabe und digitale Denker:innen sind heiß begehrt. Aber das Feld setzt voraus: Flexibilität beim Umstieg, Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und feinjustiertes Antennenbewusstsein für technische Trends. KI und Automatisierung verändern nicht nur die Datenauswertung, sondern auch die Anforderungen an Präsentationen, Stakeholder-Kommunikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Wer in klassischen Hierarchien denkt oder Eigenverantwortung scheut, dem sagt die Branche freundlich: „Setzen, sechs.“ Andererseits: Quer- und Wiedereinsteiger:innen mit Gespür für neue digitale Workflows, Erfahrung mit Telemedizin oder Datenintegrität in klinischer Forschung? Die werden gebraucht. Überall.


Karriere, Work-Life-Balance – und was von der Realität bleibt

Ein kleiner Reality-Check zum Schluss, ganz subjektiv: Medical Affairs klingt anspruchsvoll – ist es auch. Nicht jede:r hält den Spagat zwischen Meetingflut, spontanen Außendienstbesuchen und abendlichen E-Mail-Schleifen durch. Wer an rein planbare Arbeitsmodelle glaubt, landet spätestens dann unsanft, wenn das nächste Produktlaunch-Krisenbriefing um 21 Uhr ins Postfach rauscht. Klingt abschreckend? Vielleicht. Andererseits bieten viele Unternehmen variable Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, oft ein überraschend international geprägtes Teamsetting. Weiterbildungsmöglichkeiten liegen selten auf der Hand, sind aber da – ob als interne Rotationen (Medical Information, Market Access), Zertifikats-Fortbildung oder sogar Sprungbrett ins internationale Management. Aufstiegschancen? Vorhanden. Aber auch hier: Wer zu früh reinwill, ohne robustes Profil, droht zu verbrennen.


Fazit? Gibt’s nicht. Aber einen ehrlichen Tipp

Medical Affairs ist kein Home-Run, kein Schnellschuss zum fetten Gehalt. Es ist eher die Kunst, Widersprüche auszuhalten, ständig dazuzulernen und sich im Graubereich zwischen Wissenschaft und Wirtschaft immer wieder neu zu justieren. Wer Lust auf Komplexität hat, mit Ungewissheiten leben kann und dabei den eigenen moralischen Kompass nicht im Aktenordner vergisst – der trifft hier auf ein Berufsfeld, das sich wandelt, herausfordert und manchmal auch mit kleinen Erfolgen belohnt. Nie ganz fertig, selten langweilig. Und: Es bleibt spannend. Ob das reicht? Muss wohl jede:r für sich selbst beantworten.


Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus