Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Jobs

463 aktuelle Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Stellenangebote

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Betriebsingenieur Versorgungstechnik Reinstmedien (w/m/d) - Pharma / GMP / Clean Utilities - in Teil

Celonic Deutschland GmbH & Co. KGHeidelberg, Neckar

Als Betriebsingenieur (w/m/d) für Reinstmedien sind Sie verantwortlich für den sicheren und GMP-konformen Betrieb unserer Clean-Utility-Systeme. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Sicherstellung einer hohen Anlagenverfügbarkeit sowie die kontinuierliche Optimierung der technischen Versorgungssysteme. Diese Teilzeitstelle (50-75%) bietet flexible Arbeitszeitmodelle und eine interessante Herausforderung. Sie überwachen die Einhaltung von regulatorischen Vorgaben wie GMP und FDA-Regularien. Zudem planen und steuern Sie technische Änderungen und Optimierungsmaßnahmen. Zusammen mit der Erstellung und Pflege technischer Dokumentation tragen Sie entscheidend zur Anlagenperformance bei.
Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (m/w/d)

Diakonie-Klinik MosbachMosbach Baden

Werde Teil unseres engagierten Teams als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (m/w/d) in Mosbach! Ab dem 01.11.2026 bieten wir unbefristete Voll- oder Teilzeitanstellungen an. In dieser verantwortungsvollen Position behandelst du Kinder und Jugendliche, eingebunden in deren familiäres und soziales Umfeld. Du bringst eine abgeschlossene Facharztweiterbildung mit und arbeitest gerne im Team. Außerdem gestaltest du aktiv Behandlungskonzepte in einem innovativen multiprofessionellen Umfeld. Bewirb dich jetzt unter Referenz 2026-0034 und werde Teil unserer lebendigen Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Barrierefreiheit Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Diakonie-Klinik Mosbach Flexible Arbeitszeiten Parkplatz Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Betriebsingenieur Versorgungstechnik Reinstmedien (w/m/d) - Pharma / GMP / Clean Utilities - in Teilzeit mit 20-30 Stunden pro Woche

Celonic Deutschland GmbH & Co. KGHamburg

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Betriebsingenieur (w/m/d) für Reinstmedien? In dieser Teilzeitposition verantworten Sie den GMP-konformen Betrieb von Clean-Utility-Systemen. Ihr Fokus liegt auf der Gewährleistung einer hohen Anlagenverfügbarkeit und der kontinuierlichen Optimierung im regulierten Umfeld. Zu Ihren Aufgaben zählen die Überwachung der Anlagenperformance, die Planung technischer Änderungen und die Erstellung von Quartalsberichten. Sie bringen ein Studium der Biotechnologie oder verwandter Bereiche mit und haben Erfahrung in GMP-regulierten Umgebungen. Werden Sie Teil von Celonic und gestalten Sie eine zukunftssichere Karriere mit flexiblen Arbeitsmodellen!
Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (m/w/d) - Diakonie-Klinik Mosbach

Diakonie-Klinik MosbachMünchen

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Mosbach? Wir bieten Ihnen eine unbefristete Anstellung in Voll- oder Teilzeit, wo Sie verantwortungsvoll Kinder und Jugendliche behandeln. Arbeiten Sie in einem multiprofessionellen Team und gestalten Sie aktiv Behandlungskonzepte mit. Profitieren Sie von einer umfangreichen Weiterbildungsermächtigung sowie einer fairen Vergütung und 31 Tagen Jahresurlaub. Unser betriebliches Gesundheitsmanagement fördert Ihr Wohlbefinden, während flexible Arbeitszeiten und ein strukturiertes Einarbeitungskonzept Ihren Einstieg erleichtern. Bewerben Sie sich jetzt und profitieren Sie von einem starken Team und zahlreichen Benefits!
Gesundheitsprogramme Barrierefreiheit Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Diakonie-Klinik Mosbach Parkplatz Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Tierarzt und Tierschutzbeauftragter (m/w/d)

LabcorpMünster

Abcorp sucht einen engagierten Tierarzt und Tierschutzbeauftragten (m/w/d) zur Verstärkung unseres wachsenden Teams in Münster. Als renommierter Anbieter in der Diagnostik- und Arzneimittelentwicklung bieten wir spannende Karrieremöglichkeiten. Bei Labcorp arbeiten Sie mit Experten und unterstützen Gesundheitsdienstleister sowie Forscher. Profitieren Sie von attraktiven Gehaltsdaten und umfassenden Karrieretipps auf Step Stone.de. Zur vollständigen Stellenanzeige und für weitere Informationen besuchen Sie bitte Step Stone.de. Verpassen Sie nicht die Chance, Ihren Traumjob im Tierschutz zu finden – jetzt Jobagent einrichten!
Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) Innere Medizin Schwerpunkt Gastroenterologie

Klinikverbund Südwest gGmbHNagold

Die Medizinische Klinik 1 in den Kliniken Nagold, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen, sucht einen Oberarzt (m/w/d) für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie. Dieses bedeutende Zentrum bietet ein breites Spektrum in Gastroenterologie und Onkologie, einschließlich eines zertifizierten Darmzentrums. Die Klinik verfügt über mehr als 100 Betten, einschließlich einer Intensivstation. Im Rahmen der Medizinkonzeption 2030 wird das Krankenhaus weiter zum Schwerpunktkrankenhaus ausgebaut. Hierzu gehören auch innovative endoskopische Verfahren und komplexe Interventionen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Inneren Medizin mit!
Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (all genders) für Arbeitsmedizin

Stadtreinigung HamburgHamburg

Schließen Sie sich unserem Team als Facharzt (all genders) für Arbeitsmedizin an! Bei der Stadtreinigung Hamburg stellen wir die Gesundheit unserer Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Unterstützen Sie unsere Beschäftigten in vielfältigen Berufsbildern durch präventive Maßnahmen und individuelle Beratungen. Unsere Tätigkeiten erfordern einen besonderen Fokus auf körperliche Belastungen und Umwelteinflüsse. Engagieren Sie sich in Gesundheitsaktionen wie Workshops und Check-ups, um das Wohlbefinden unserer Kolleg:innen zu fördern. Arbeiten Sie an zwei Standorten in Hamburg und gestalten Sie aktiv die Weiterentwicklung unserer Gesundheitsstrategien mit!
Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Wir suchen eine/n Fachärztin/Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Voraussetzungen: Anerkennung, Erfüllung der Ärztekammeranforderungen, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Belastbarkeit. Notarztdekret von Vorteil. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt/ Fachärztin (m/w/d) Medizinische Klinik und Poliklinik III

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich klinische Forschung? Wir suchen einen Facharzt oder eine Fachärztin – alternativ auch einen motivierten Assistenzarzt oder eine Assistenzärztin mit Interesse an Studienarbeit. Voraussetzung sind Kenntnisse in Innerer Medizin und in spezifischen Fachgebieten. Eine erfolgreiche GCP-Schulung ist unerlässlich, ebenso Erfahrung in Anamnese und klinischer Beurteilung. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Möglichkeit zur Verlängerung. Profitieren Sie von attraktiven Entwicklungsperspektiven und gestalten Sie Ihre Karriere in der klinischen Forschung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Klinische Entwicklung, Klinische Forschung wissen müssen

Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Klinische Entwicklung, Klinische Forschung wissen müssen

Zwischen Statistik und Sinn: Der reale Einstieg in die Klinische Entwicklung

Der Blick von außen hat manchmal etwas Kühles, beinahe Steriles, wenn es um klinische Forschung geht. Laborkittel, Protokolle, Meetings. Tabellen, Prozesse, Regularien mit Namen wie §40c AMG, gefühlt aus einer Parallelwelt. Wer sich für diesen Berufsbereich entscheidet – sei es direkt nach dem Studium oder als Quereinsteiger mit biowissenschaftlichem Hintergrund –, taucht paradoxerweise in einen Kosmos ein, der menschlicher kaum sein könnte: Am Ende allen Planens und Prüfens steht die Hoffnung auf Fortschritt. Klingt pathetisch? Vielleicht. Dennoch ist es diese Mischung aus Präzision und Hoffnung, die mir auch nach Jahren im Beruf nicht langweilig erscheint.


Wie fühlt sich Arbeit im Bereich Klinische Entwicklung überhaupt an?

Zuerst einmal: Nein, der Tag besteht nicht daraus, im weißen Kittel durch Gänge zu huschen. Wer auf gläserne Hightech-Labors und Erlenmeyerkolben spekuliert, liegt nur zum Teil richtig – viel häufiger beginnt die Arbeit am Laptop, mit Protokolldokumenten, statistischen Auswertungen und einer Tasse Kaffee, die zu früh kalt wird. Ob Studienkoordination, Monitoring oder Projektmanagement: Es mischt sich Wissenschaft mit effizienzgetriebener Bürokratie. Klinische Entwicklung hat mehr mit interdisziplinärer Kommunikation zu tun als so manche Beratungsagentur. Plötzlich hat man mit Ärzten genauso zu tun wie mit Behörden, Patienteninitiativen oder mal einer Anwaltskanzlei; manchmal in Meetings, die länger dauern als der Arbeitstag eines Rettungssanitäters. Nervt manchmal – ist aber eben Teil des Berufs.


Worauf kommt es eigentlich an – fachlich und menschlich?

Die große Qualifikationsfrage lässt sich überraschend nüchtern beantworten: Natürlich ist ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie) für viele Positionen die klassische Eintrittskarte. Aber was oft unterschätzt wird – es ist diese Mischung aus Beharrlichkeit, akribischem Arbeiten und einer gehörigen Portion Geduld, die entscheidend ist. Wer sich leicht frustrieren lässt oder bei mehrdeutigen Vorgaben die Nerven verliert, wird sich spätestens an Tag vier in einer Dokumentenprüfung fragen, ob Socken sortieren nicht entspannter wäre. Andererseits – und das ist mein Ernst – kann gerade eine lebendige, kommunikative Art Türen öffnen. Moderne Studien sind international, die Kommunikation ist selten reibungslos, und am Ende braucht es oft Menschen, die nicht nur Daten sortieren, sondern auch mitdenken, hinterfragen, Grenzen und Chancen erkennen.


Karrierechancen, Gehalt und diese berühmten Unterschiede – was ist realistisch?

Jetzt das heiße Eisen: Das Gehalt. Fragen wir uns ehrlich, was unser Wissen eigentlich wert ist. Der Einstieg nach dem Studium? Zwischen 42.000 € und 50.000 € brutto jährlich, je nach Region und Fachrichtung. In einer Metropole wie München oder Frankfurt kann’s auch fixer nach oben gehen, nur gibt es dort eben auch den berühmten Latte-macchiato-Aufschlag bei den Lebenshaltungskosten. Mit ein paar Jahren Erfahrung lassen sich im Projektmanagement oder als Clinical Research Associate Summen von 65.000 € bis 80.000 € erreichen – aber auch hier: Nicht jede Position, nicht jedes Unternehmen bezahlt nach dem gleichen Muster. Pharmaunternehmen sind großzügiger, kleine Auftragsforschungsinstitute manchmal eher sprichwörtlich schwäbisch zurückhaltend. Will man aufs große Los hoffen? Dann Auslandserfahrung, Verhandlungsgeschick und Spezialwissen in Trends wie Biostatistik oder Digitalisierung mitbringen. Was viele unterschätzen: Wer bereit ist, zwischendurch einen Standortwechsel einzugehen, erhöht seine Chancen auf bessere Gehälter und spannende Projekte.


Der Markt und seine Tücken: Hype vs. Realität

Es gibt keinen Grund um den heißen Brei herumzureden: Der Fachkräftemangel ist auch in der klinischen Forschung spürbar, allerdings mit Tücken. Frische Berufseinsteiger erleben einen Arbeitsmarkt, auf dem händeringend gesucht wird – aber eben auch Filtermechanismen wirken. Ohne Berufserfahrung oder Praktika geht oft wenig. Das klingt frustrierend, sieht in der Realität aber so aus: Schon ein Praktikum bei einer Auftragsforschungsorganisation (CRO) oder ein Werkstudentenjob können ausreichen, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wissen um regulatorische Frameworks, GCP (Good Clinical Practice) und die Bereitschaft, im Team zu denken – diese Kombination räumt Stolpersteine beiseite. Regionale Unterschiede? Klar – die großen Biotech-Cluster rund um Berlin, München, Basel, Frankfurt und Hamburg sind Hotspots. Wer in Mittelfranken oder im Emsland auf Karriere hofft, braucht mehr Geduld – oder eben einen langen Atem und Kompromissbereitschaft.


Mensch im System: Von Work-Life-Balance und Sinnsuche

Jetzt der Teil, über den selten offen gesprochen wird. Die berühmte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. In der Theorie klingt sie einfach: Gleitzeit, Home-Office, Team-Events. In der Praxis: Studienverläufe halten sich selten an Kalenderwochen, Fristen kommen im Galopp, und Schnitzer im Studiendesign schleppt man schon mal mit ins Wochenende. Ehrlich gesagt: Es gibt stressige Spitzen, aber die Branche hat verstanden, dass Motivation und Lebensqualität nicht aus dem Nichts entstehen. Wer gelernt hat, Prioritäten zu setzen, Aufgaben vernünftig zu delegieren (auch mal nein zu sagen!), wird nicht im Datenmeer untergehen. Ich persönlich habe die besten Kolleginnen und Kollegen in Teams erlebt, die eine gesunde Portion Selbstironie mitbringen – und trotz aller Bürokratie an die Relevanz der eigenen Arbeit glauben. Lohnt sich das alles? Ich würde sagen: Mehr, als vieles, was man von außen sieht.


Fazit? Gibt’s keins – aber eine Einladung zum Mitmachen

Nur so viel: Klinische Entwicklung ist kein monotones Fließband fürs akademische Fußvolk. Sie erfordert Durchhaltewillen, Herkunftsmischung, Lernbereitschaft und gelegentliche Frustrationstoleranz. Wer es liebt, wissenschaftlich zu denken, aber auch vor komplexen Abläufen und Sozialgeflechten nicht zurückschreckt, findet hier eine Bühne. Und das Beste? Mit jedem neuen Kollegen – ja, auch mit Ihnen, liebe Berufseinsteiger und Quereinsteigerinnen – kommt ein Stück neue Richtung, neues Denken und vielleicht sogar ein bisschen Reibung ins System. Und gerade das hält den Laden lebendig. Ob das ein Trost, eine Drohung oder eine Einladung ist, bleibt jedem selbst überlassen.


Kurzbeschreibung Klinische Entwicklung, Klinische Forschung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Klinische Entwicklung, Klinische Forschung

Zuerst einmal: Nein, der Tag besteht nicht daraus, im weißen Kittel durch Gänge zu huschen. Wer auf gläserne Hightech-Labors und Erlenmeyerkolben spekuliert, liegt nur zum Teil richtig – viel häufiger beginnt die Arbeit am Laptop, mit Protokolldokumenten, statistischen Auswertungen und einer Tasse Kaffee, die zu früh kalt wird. Ob Studienkoordination, Monitoring oder Projektmanagement: Es mischt sich Wissenschaft mit effizienzgetriebener Bürokratie. Klinische Entwicklung hat mehr mit interdisziplinärer Kommunikation zu tun als so manche Beratungsagentur. Plötzlich hat man mit Ärzten genauso zu tun wie mit Behörden, Patienteninitiativen oder mal einer Anwaltskanzlei; manchmal in Meetings, die länger dauern als der Arbeitstag eines Rettungssanitäters. Nervt manchmal – ist aber eben Teil des Berufs.

Die große Qualifikationsfrage lässt sich überraschend nüchtern beantworten: Natürlich ist ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie) für viele Positionen die klassische Eintrittskarte. Aber was oft unterschätzt wird – es ist diese Mischung aus Beharrlichkeit, akribischem Arbeiten und einer gehörigen Portion Geduld, die entscheidend ist. Wer sich leicht frustrieren lässt oder bei mehrdeutigen Vorgaben die Nerven verliert, wird sich spätestens an Tag vier in einer Dokumentenprüfung fragen, ob Socken sortieren nicht entspannter wäre. Andererseits – und das ist mein Ernst – kann gerade eine lebendige, kommunikative Art Türen öffnen. Moderne Studien sind international, die Kommunikation ist selten reibungslos, und am Ende braucht es oft Menschen, die nicht nur Daten sortieren, sondern auch mitdenken, hinterfragen, Grenzen und Chancen erkennen.

Jetzt das heiße Eisen: Das Gehalt. Fragen wir uns ehrlich, was unser Wissen eigentlich wert ist. Der Einstieg nach dem Studium? Zwischen 42.000 € und 50.000 € brutto jährlich, je nach Region und Fachrichtung. In einer Metropole wie München oder Frankfurt kann’s auch fixer nach oben gehen, nur gibt es dort eben auch den berühmten Latte-macchiato-Aufschlag bei den Lebenshaltungskosten. Mit ein paar Jahren Erfahrung lassen sich im Projektmanagement oder als Clinical Research Associate Summen von 65.000 € bis 80.000 € erreichen – aber auch hier: Nicht jede Position, nicht jedes Unternehmen bezahlt nach dem gleichen Muster. Pharmaunternehmen sind großzügiger, kleine Auftragsforschungsinstitute manchmal eher sprichwörtlich schwäbisch zurückhaltend. Will man aufs große Los hoffen? Dann Auslandserfahrung, Verhandlungsgeschick und Spezialwissen in Trends wie Biostatistik oder Digitalisierung mitbringen. Was viele unterschätzen: Wer bereit ist, zwischendurch einen Standortwechsel einzugehen, erhöht seine Chancen auf bessere Gehälter und spannende Projekte.

Es gibt keinen Grund um den heißen Brei herumzureden: Der Fachkräftemangel ist auch in der klinischen Forschung spürbar, allerdings mit Tücken. Frische Berufseinsteiger erleben einen Arbeitsmarkt, auf dem händeringend gesucht wird – aber eben auch Filtermechanismen wirken. Ohne Berufserfahrung oder Praktika geht oft wenig. Das klingt frustrierend, sieht in der Realität aber so aus: Schon ein Praktikum bei einer Auftragsforschungsorganisation (CRO) oder ein Werkstudentenjob können ausreichen, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wissen um regulatorische Frameworks, GCP (Good Clinical Practice) und die Bereitschaft, im Team zu denken – diese Kombination räumt Stolpersteine beiseite. Regionale Unterschiede? Klar – die großen Biotech-Cluster rund um Berlin, München, Basel, Frankfurt und Hamburg sind Hotspots. Wer in Mittelfranken oder im Emsland auf Karriere hofft, braucht mehr Geduld – oder eben einen langen Atem und Kompromissbereitschaft.

Jetzt der Teil, über den selten offen gesprochen wird. Die berühmte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. In der Theorie klingt sie einfach: Gleitzeit, Home-Office, Team-Events. In der Praxis: Studienverläufe halten sich selten an Kalenderwochen, Fristen kommen im Galopp, und Schnitzer im Studiendesign schleppt man schon mal mit ins Wochenende. Ehrlich gesagt: Es gibt stressige Spitzen, aber die Branche hat verstanden, dass Motivation und Lebensqualität nicht aus dem Nichts entstehen. Wer gelernt hat, Prioritäten zu setzen, Aufgaben vernünftig zu delegieren (auch mal nein zu sagen!), wird nicht im Datenmeer untergehen. Ich persönlich habe die besten Kolleginnen und Kollegen in Teams erlebt, die eine gesunde Portion Selbstironie mitbringen – und trotz aller Bürokratie an die Relevanz der eigenen Arbeit glauben. Lohnt sich das alles? Ich würde sagen: Mehr, als vieles, was man von außen sieht.

Nur so viel: Klinische Entwicklung ist kein monotones Fließband fürs akademische Fußvolk. Sie erfordert Durchhaltewillen, Herkunftsmischung, Lernbereitschaft und gelegentliche Frustrationstoleranz. Wer es liebt, wissenschaftlich zu denken, aber auch vor komplexen Abläufen und Sozialgeflechten nicht zurückschreckt, findet hier eine Bühne. Und das Beste? Mit jedem neuen Kollegen – ja, auch mit Ihnen, liebe Berufseinsteiger und Quereinsteigerinnen – kommt ein Stück neue Richtung, neues Denken und vielleicht sogar ein bisschen Reibung ins System. Und gerade das hält den Laden lebendig. Ob das ein Trost, eine Drohung oder eine Einladung ist, bleibt jedem selbst überlassen.

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