Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Jobs

1.245 aktuelle Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Oberärztin / Oberarzt (m/w/d) Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

FEK Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster

Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster sucht ab dem 01.07.2026 eine Oberärztin oder einen Oberarzt für das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Unser modernes Institut ist Teil des 6K-Verbundes und bietet ein breites Spektrum an diagnostischer und interventioneller Radiologie. Wir legen großen Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen. Zu unseren Vorteilen zählen eine vollständig digitalisierte Abteilung sowie ein kollegiales Team. Zudem bieten wir umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten einschließlich des Q3-Ausbilderstatus im Bereich Cardio-MRT/CT. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d)

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Wir suchen engagierte Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit, mit 30 bis 38,5 Stunden pro Woche, unbefristet. Ihre Aufgabe umfasst die physiotherapeutische Behandlung von neurologischen Patienten im Querschnittgelähmten-Zentrum oder Neurozentrum. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut (m/w/d) mit und sind kommunikativ sowie teamorientiert? Eine abwechslungsreiche Tätigkeit und eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre erwarten Sie. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeitmodellen, einer frühzeitigen Dienstplanung und 30 Tagen Urlaub. Bewerben Sie sich bis zum 25.05.2026 und gestalten Sie Ihr Berufsleben neu!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Leitende Oberärztin / Leitender Oberarzt (m/w/d) Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

FEK Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster

Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster sucht ab dem 01.12.2026 eine leitende Oberärztin oder einen leitenden Oberarzt (m/w/d) für das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Diese moderne, digitalisierte Abteilung deckt das gesamte Spektrum der diagnostischen sowie interventionellen Radiologie ab. Sie erwartet eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem interdisziplinären Team, das eng mit allen klinischen Fachabteilungen zusammenarbeitet. Zudem bieten wir ein ausgezeichnetes Arbeitsklima und zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Unser Institut ist als DeGIR-Ausbildungszentrum für minimalinvasive Therapie anerkannt. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Chefarzt (m/w/d) für die Klinik für Akut- und Notfallmedizin

EUREGIO-KLINIK Grafschaft Bentheim Holding GmbHNordhorn

Die EUREGIO-KLINIK sucht einen engagierten CHEFARZT (m/w/d) für die neu etablierte Klinik für Akut- und Notfallmedizin. In Vollzeit können Sie die Notfallversorgung für den Landkreis Grafschaft Bentheim nachhaltig fördern. Diese Klinik bietet sowohl stationäre als auch ambulante Notfallversorgung an und verfügt über eine Aufnahmestation mit 8 Betten. Mit einem interdisziplinären Team von Fachärzten zeichnen wir uns durch hohe fachliche Expertise im Bereich der Klinischen Akut- und Notfallmedizin aus. Werden Sie Teil eines dynamischen Umfelds und gestalten Sie die Zukunft der Notfallversorgung aktiv mit. Bewerben Sie sich jetzt und bringen Sie Ihre Karriere voran!
Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut (m/w/d)

kbo-Isar-Amper-Klinikum gGmbHHaar

Werden Sie Teil unseres Teams als Ergotherapeut (m/w/d) und begeistern Sie neurologisch erkrankte Patient*innen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Planung, Dokumentation und Durchführung von Therapien, inklusive Gruppensitzungen. Sie nehmen an multiprofessionellen Besprechungen teil und tragen aktiv zur Weiterentwicklung unserer Abteilung bei. Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer anerkannten Ergotherapie-Ausbildung und einer Leidenschaft für den Beruf. Profitieren Sie von unseren umfangreichen Benefits wie Sportkursen, Gesundheitstagen und einem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Bewerben Sie sich jetzt und erleben Sie, dass Arbeit mehr sein kann als nur Arbeit!
Familienfreundlich Ferienbetreuung Kantine Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Chefärztin/Chefarzt (m/w/d) Psychiatrie und Psychotherapie

LWL-Klinikum GüterslohGütersloh

Die Klinik für Suchtmedizin im LWL-Klinikum Gütersloh sucht eine Chefärztin oder einen Chefarzt (m/w/d). Das Klinikum, ein Partner der Universität Bielefeld, bietet eine umfassende Behandlung für Suchtkranke. Mit 439 Betten und spezialisierten Stationen deckt die Klinik für Suchtmedizin alle gängigen Abhängigkeiten ab. Hier stehen Ihnen 60 stationäre Plätze sowie eine Tagesklinik zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Suchtambulanz ein spezifisches Angebot für Angehörige und eine Ermächtigung zur Substitution. Bewerben Sie sich jetzt für Teil- oder Vollzeit zum frühestmöglichen Eintrittstermin!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (w/m/d) für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Zentrum für Psychiatrie CalwBöblingen

Wir suchen einen Facharzt (w/m/d) für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Voll- oder Teilzeit. Sie leiten gemeinsam die kinder- und jugendpsychiatrische Abteilung und sind verantwortlich für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Ihre Aufgabe umfasst die Führung und Unterstützung unseres multiprofessionellen Teams sowie die Weiterentwicklung maßgeschneiderter Behandlungskonzepte. Zudem sind Sie an der strategischen Weiterentwicklung des Standorts beteiligt und sichern hohe Qualitätsstandards. Wir erwarten eine abgeschlossene Weiterbildung in diesem Fachgebiet und umfassende Erfahrung in der therapeutischen Arbeit. Bringen Sie Ihre fundierten Kenntnisse in Diagnostik und Therapie ein, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Zentrum für Psychiatrie Calw Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Pro Klinik Holding GmbHNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) ist das größte Schwerpunktkrankenhaus der Region und ein führendes medizinisches Zentrum. Jährlich versorgen unsere rund 2.500 Mitarbeiter mehr als 26.000 Patienten stationär. Wir setzen Maßstäbe in der modernen Gesundheitsversorgung und bieten umfassende Forschung und interne Medizin an. Nutzen Sie unsere Prozessentwicklungen und Aufsichtsfunktionen, um die bestmögliche Patientenversorgung sicherzustellen. Interessieren Sie sich für Karrierechancen? Besuchen Sie Step Stone.de für unsere aktuellen Stellenangebote und finden Sie Ihren Traumjob in der Gesundheitsbranche!
Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt / Oberärztin (m/w/d) Interventionelle Kardiologie

Unfallkrankenhaus BerlinBerlin

Die BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin sucht einen Oberarzt oder eine Oberärztin (m/w/d) im Bereich Interventionelle Kardiologie. Diese Vollzeitstelle ist unbefristet und bietet ein attraktives Gehalt zwischen 117.672 Euro und 134.088 Euro jährlich plus Sonderzahlungen. Sie verantworten die Durchführung und Supervision von Koronarinterventionen und nehmen aktiv am Herzkatheter-Rufdienst teil. Zudem tragen Sie zur Weiterentwicklung des interventionellen Spektrums bei. Voraussetzung ist ein Facharztabschluss in Innere Medizin und Kardiologie sowie umfassende Erfahrung in der interventionellen Kardiologie. Wir erwarten Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein starkes Interesse an der Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Unfallkrankenhaus Berlin Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Klinische Entwicklung, Klinische Forschung wissen müssen

Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Klinische Entwicklung, Klinische Forschung wissen müssen

Zwischen Statistik und Sinn: Der reale Einstieg in die Klinische Entwicklung

Der Blick von außen hat manchmal etwas Kühles, beinahe Steriles, wenn es um klinische Forschung geht. Laborkittel, Protokolle, Meetings. Tabellen, Prozesse, Regularien mit Namen wie §40c AMG, gefühlt aus einer Parallelwelt. Wer sich für diesen Berufsbereich entscheidet – sei es direkt nach dem Studium oder als Quereinsteiger mit biowissenschaftlichem Hintergrund –, taucht paradoxerweise in einen Kosmos ein, der menschlicher kaum sein könnte: Am Ende allen Planens und Prüfens steht die Hoffnung auf Fortschritt. Klingt pathetisch? Vielleicht. Dennoch ist es diese Mischung aus Präzision und Hoffnung, die mir auch nach Jahren im Beruf nicht langweilig erscheint.


Wie fühlt sich Arbeit im Bereich Klinische Entwicklung überhaupt an?

Zuerst einmal: Nein, der Tag besteht nicht daraus, im weißen Kittel durch Gänge zu huschen. Wer auf gläserne Hightech-Labors und Erlenmeyerkolben spekuliert, liegt nur zum Teil richtig – viel häufiger beginnt die Arbeit am Laptop, mit Protokolldokumenten, statistischen Auswertungen und einer Tasse Kaffee, die zu früh kalt wird. Ob Studienkoordination, Monitoring oder Projektmanagement: Es mischt sich Wissenschaft mit effizienzgetriebener Bürokratie. Klinische Entwicklung hat mehr mit interdisziplinärer Kommunikation zu tun als so manche Beratungsagentur. Plötzlich hat man mit Ärzten genauso zu tun wie mit Behörden, Patienteninitiativen oder mal einer Anwaltskanzlei; manchmal in Meetings, die länger dauern als der Arbeitstag eines Rettungssanitäters. Nervt manchmal – ist aber eben Teil des Berufs.


Worauf kommt es eigentlich an – fachlich und menschlich?

Die große Qualifikationsfrage lässt sich überraschend nüchtern beantworten: Natürlich ist ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie) für viele Positionen die klassische Eintrittskarte. Aber was oft unterschätzt wird – es ist diese Mischung aus Beharrlichkeit, akribischem Arbeiten und einer gehörigen Portion Geduld, die entscheidend ist. Wer sich leicht frustrieren lässt oder bei mehrdeutigen Vorgaben die Nerven verliert, wird sich spätestens an Tag vier in einer Dokumentenprüfung fragen, ob Socken sortieren nicht entspannter wäre. Andererseits – und das ist mein Ernst – kann gerade eine lebendige, kommunikative Art Türen öffnen. Moderne Studien sind international, die Kommunikation ist selten reibungslos, und am Ende braucht es oft Menschen, die nicht nur Daten sortieren, sondern auch mitdenken, hinterfragen, Grenzen und Chancen erkennen.


Karrierechancen, Gehalt und diese berühmten Unterschiede – was ist realistisch?

Jetzt das heiße Eisen: Das Gehalt. Fragen wir uns ehrlich, was unser Wissen eigentlich wert ist. Der Einstieg nach dem Studium? Zwischen 42.000 € und 50.000 € brutto jährlich, je nach Region und Fachrichtung. In einer Metropole wie München oder Frankfurt kann’s auch fixer nach oben gehen, nur gibt es dort eben auch den berühmten Latte-macchiato-Aufschlag bei den Lebenshaltungskosten. Mit ein paar Jahren Erfahrung lassen sich im Projektmanagement oder als Clinical Research Associate Summen von 65.000 € bis 80.000 € erreichen – aber auch hier: Nicht jede Position, nicht jedes Unternehmen bezahlt nach dem gleichen Muster. Pharmaunternehmen sind großzügiger, kleine Auftragsforschungsinstitute manchmal eher sprichwörtlich schwäbisch zurückhaltend. Will man aufs große Los hoffen? Dann Auslandserfahrung, Verhandlungsgeschick und Spezialwissen in Trends wie Biostatistik oder Digitalisierung mitbringen. Was viele unterschätzen: Wer bereit ist, zwischendurch einen Standortwechsel einzugehen, erhöht seine Chancen auf bessere Gehälter und spannende Projekte.


Der Markt und seine Tücken: Hype vs. Realität

Es gibt keinen Grund um den heißen Brei herumzureden: Der Fachkräftemangel ist auch in der klinischen Forschung spürbar, allerdings mit Tücken. Frische Berufseinsteiger erleben einen Arbeitsmarkt, auf dem händeringend gesucht wird – aber eben auch Filtermechanismen wirken. Ohne Berufserfahrung oder Praktika geht oft wenig. Das klingt frustrierend, sieht in der Realität aber so aus: Schon ein Praktikum bei einer Auftragsforschungsorganisation (CRO) oder ein Werkstudentenjob können ausreichen, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wissen um regulatorische Frameworks, GCP (Good Clinical Practice) und die Bereitschaft, im Team zu denken – diese Kombination räumt Stolpersteine beiseite. Regionale Unterschiede? Klar – die großen Biotech-Cluster rund um Berlin, München, Basel, Frankfurt und Hamburg sind Hotspots. Wer in Mittelfranken oder im Emsland auf Karriere hofft, braucht mehr Geduld – oder eben einen langen Atem und Kompromissbereitschaft.


Mensch im System: Von Work-Life-Balance und Sinnsuche

Jetzt der Teil, über den selten offen gesprochen wird. Die berühmte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. In der Theorie klingt sie einfach: Gleitzeit, Home-Office, Team-Events. In der Praxis: Studienverläufe halten sich selten an Kalenderwochen, Fristen kommen im Galopp, und Schnitzer im Studiendesign schleppt man schon mal mit ins Wochenende. Ehrlich gesagt: Es gibt stressige Spitzen, aber die Branche hat verstanden, dass Motivation und Lebensqualität nicht aus dem Nichts entstehen. Wer gelernt hat, Prioritäten zu setzen, Aufgaben vernünftig zu delegieren (auch mal nein zu sagen!), wird nicht im Datenmeer untergehen. Ich persönlich habe die besten Kolleginnen und Kollegen in Teams erlebt, die eine gesunde Portion Selbstironie mitbringen – und trotz aller Bürokratie an die Relevanz der eigenen Arbeit glauben. Lohnt sich das alles? Ich würde sagen: Mehr, als vieles, was man von außen sieht.


Fazit? Gibt’s keins – aber eine Einladung zum Mitmachen

Nur so viel: Klinische Entwicklung ist kein monotones Fließband fürs akademische Fußvolk. Sie erfordert Durchhaltewillen, Herkunftsmischung, Lernbereitschaft und gelegentliche Frustrationstoleranz. Wer es liebt, wissenschaftlich zu denken, aber auch vor komplexen Abläufen und Sozialgeflechten nicht zurückschreckt, findet hier eine Bühne. Und das Beste? Mit jedem neuen Kollegen – ja, auch mit Ihnen, liebe Berufseinsteiger und Quereinsteigerinnen – kommt ein Stück neue Richtung, neues Denken und vielleicht sogar ein bisschen Reibung ins System. Und gerade das hält den Laden lebendig. Ob das ein Trost, eine Drohung oder eine Einladung ist, bleibt jedem selbst überlassen.


Kurzbeschreibung Klinische Entwicklung, Klinische Forschung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Klinische Entwicklung, Klinische Forschung

Zuerst einmal: Nein, der Tag besteht nicht daraus, im weißen Kittel durch Gänge zu huschen. Wer auf gläserne Hightech-Labors und Erlenmeyerkolben spekuliert, liegt nur zum Teil richtig – viel häufiger beginnt die Arbeit am Laptop, mit Protokolldokumenten, statistischen Auswertungen und einer Tasse Kaffee, die zu früh kalt wird. Ob Studienkoordination, Monitoring oder Projektmanagement: Es mischt sich Wissenschaft mit effizienzgetriebener Bürokratie. Klinische Entwicklung hat mehr mit interdisziplinärer Kommunikation zu tun als so manche Beratungsagentur. Plötzlich hat man mit Ärzten genauso zu tun wie mit Behörden, Patienteninitiativen oder mal einer Anwaltskanzlei; manchmal in Meetings, die länger dauern als der Arbeitstag eines Rettungssanitäters. Nervt manchmal – ist aber eben Teil des Berufs.

Die große Qualifikationsfrage lässt sich überraschend nüchtern beantworten: Natürlich ist ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie) für viele Positionen die klassische Eintrittskarte. Aber was oft unterschätzt wird – es ist diese Mischung aus Beharrlichkeit, akribischem Arbeiten und einer gehörigen Portion Geduld, die entscheidend ist. Wer sich leicht frustrieren lässt oder bei mehrdeutigen Vorgaben die Nerven verliert, wird sich spätestens an Tag vier in einer Dokumentenprüfung fragen, ob Socken sortieren nicht entspannter wäre. Andererseits – und das ist mein Ernst – kann gerade eine lebendige, kommunikative Art Türen öffnen. Moderne Studien sind international, die Kommunikation ist selten reibungslos, und am Ende braucht es oft Menschen, die nicht nur Daten sortieren, sondern auch mitdenken, hinterfragen, Grenzen und Chancen erkennen.

Jetzt das heiße Eisen: Das Gehalt. Fragen wir uns ehrlich, was unser Wissen eigentlich wert ist. Der Einstieg nach dem Studium? Zwischen 42.000 € und 50.000 € brutto jährlich, je nach Region und Fachrichtung. In einer Metropole wie München oder Frankfurt kann’s auch fixer nach oben gehen, nur gibt es dort eben auch den berühmten Latte-macchiato-Aufschlag bei den Lebenshaltungskosten. Mit ein paar Jahren Erfahrung lassen sich im Projektmanagement oder als Clinical Research Associate Summen von 65.000 € bis 80.000 € erreichen – aber auch hier: Nicht jede Position, nicht jedes Unternehmen bezahlt nach dem gleichen Muster. Pharmaunternehmen sind großzügiger, kleine Auftragsforschungsinstitute manchmal eher sprichwörtlich schwäbisch zurückhaltend. Will man aufs große Los hoffen? Dann Auslandserfahrung, Verhandlungsgeschick und Spezialwissen in Trends wie Biostatistik oder Digitalisierung mitbringen. Was viele unterschätzen: Wer bereit ist, zwischendurch einen Standortwechsel einzugehen, erhöht seine Chancen auf bessere Gehälter und spannende Projekte.

Es gibt keinen Grund um den heißen Brei herumzureden: Der Fachkräftemangel ist auch in der klinischen Forschung spürbar, allerdings mit Tücken. Frische Berufseinsteiger erleben einen Arbeitsmarkt, auf dem händeringend gesucht wird – aber eben auch Filtermechanismen wirken. Ohne Berufserfahrung oder Praktika geht oft wenig. Das klingt frustrierend, sieht in der Realität aber so aus: Schon ein Praktikum bei einer Auftragsforschungsorganisation (CRO) oder ein Werkstudentenjob können ausreichen, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wissen um regulatorische Frameworks, GCP (Good Clinical Practice) und die Bereitschaft, im Team zu denken – diese Kombination räumt Stolpersteine beiseite. Regionale Unterschiede? Klar – die großen Biotech-Cluster rund um Berlin, München, Basel, Frankfurt und Hamburg sind Hotspots. Wer in Mittelfranken oder im Emsland auf Karriere hofft, braucht mehr Geduld – oder eben einen langen Atem und Kompromissbereitschaft.

Jetzt der Teil, über den selten offen gesprochen wird. Die berühmte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. In der Theorie klingt sie einfach: Gleitzeit, Home-Office, Team-Events. In der Praxis: Studienverläufe halten sich selten an Kalenderwochen, Fristen kommen im Galopp, und Schnitzer im Studiendesign schleppt man schon mal mit ins Wochenende. Ehrlich gesagt: Es gibt stressige Spitzen, aber die Branche hat verstanden, dass Motivation und Lebensqualität nicht aus dem Nichts entstehen. Wer gelernt hat, Prioritäten zu setzen, Aufgaben vernünftig zu delegieren (auch mal nein zu sagen!), wird nicht im Datenmeer untergehen. Ich persönlich habe die besten Kolleginnen und Kollegen in Teams erlebt, die eine gesunde Portion Selbstironie mitbringen – und trotz aller Bürokratie an die Relevanz der eigenen Arbeit glauben. Lohnt sich das alles? Ich würde sagen: Mehr, als vieles, was man von außen sieht.

Nur so viel: Klinische Entwicklung ist kein monotones Fließband fürs akademische Fußvolk. Sie erfordert Durchhaltewillen, Herkunftsmischung, Lernbereitschaft und gelegentliche Frustrationstoleranz. Wer es liebt, wissenschaftlich zu denken, aber auch vor komplexen Abläufen und Sozialgeflechten nicht zurückschreckt, findet hier eine Bühne. Und das Beste? Mit jedem neuen Kollegen – ja, auch mit Ihnen, liebe Berufseinsteiger und Quereinsteigerinnen – kommt ein Stück neue Richtung, neues Denken und vielleicht sogar ein bisschen Reibung ins System. Und gerade das hält den Laden lebendig. Ob das ein Trost, eine Drohung oder eine Einladung ist, bleibt jedem selbst überlassen.

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