Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Jobs

818 aktuelle Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Stellenangebote

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Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (m/w/d)

Diakonie-Klinik MosbachMosbach Baden

Werde Teil unseres engagierten Teams als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (m/w/d) in Mosbach! Ab dem 01.11.2026 bieten wir unbefristete Voll- oder Teilzeitanstellungen an. In dieser verantwortungsvollen Position behandelst du Kinder und Jugendliche, eingebunden in deren familiäres und soziales Umfeld. Du bringst eine abgeschlossene Facharztweiterbildung mit und arbeitest gerne im Team. Außerdem gestaltest du aktiv Behandlungskonzepte in einem innovativen multiprofessionellen Umfeld. Bewirb dich jetzt unter Referenz 2026-0034 und werde Teil unserer lebendigen Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Barrierefreiheit Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Diakonie-Klinik Mosbach Flexible Arbeitszeiten Parkplatz Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Leitender Oberarzt m/w/x für die Klinik für Urologie und Uroonkologie

Albertinen-KrankenhausHamburg

Werde Teil unseres Teams als leitender Oberarzt m/w/x in der Klinik für Urologie und Uroonkologie. Bei uns verbinden sich Hightechmedizin und persönliche Zuwendung. Erlebe ein starkes Wir-Gefühl und eine Vielzahl von abwechslungsreichen Aufgaben. Wir suchen eine engagierte Führungskraft, die die strukturierte Weiterbildung unserer Assistenzärzte m/w/x aktiv gestaltet. Der Fachbereich unserer Klinik zeichnet sich durch Tradition und moderne Ansätze aus. Wenn du nach einer Stelle suchst, die gelebte Nächstenliebe vereint, dann bist du im Albertinen Krankenhaus genau richtig!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Albertinen-Krankenhaus Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) - Kinder- und Jugendpsychiatrie

TUM Klinikum Rechts der IsarMünchen

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Facharzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendpsychiatrie? In dieser Teilzeitstelle (befristet auf 18 Monate) bieten Sie eine umfassende Versorgung für Kinder und Jugendliche mit Long-COVID und ähnlichen Erkrankungen. Ihr Beitrag umfasst sowohl die Dokumentation von Diagnosen als auch die Teilnahme an interdisziplinären Fallbesprechungen. Gemeinsam entwickeln Sie innovative Versorgungs-konzepte im geförderten Projekt PEDNET-LC. Arbeiten Sie standortübergreifend mit verschiedenen Partnern, um optimale Hilfe zu leisten. Bewerben Sie sich mit Ihrer Facharztausbildung und gestalten Sie die Zukunft der Kinder- und Jugendpsychiatrie aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit TUM Klinikum Rechts der Isar Einkaufsrabatte Kantine Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin/Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Wir suchen eine/n Fachärztin/Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Voraussetzungen: Anerkennung, Erfüllung der Ärztekammeranforderungen, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Belastbarkeit. Notarztdekret von Vorteil. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Viszeralchirurgie / Allgemeinchirurgie (m/w/d)

Klinikum Cracau bei Pfeiffers der Universitätsmedizin Magdeburg gGmbHMagdeburg

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Viszeralchirurgie oder Allgemeinchirurgie in Magdeburg-Cracau. Unser Akutkrankenhaus mit fünf Fachabteilungen und 270 Betten bietet ein modernes Arbeitsumfeld. Hier verbinden sich innovative Medizin und eine familiäre Atmosphäre. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Otto-von-Guericke-Universität sichern wir erstklassige Weiterbildungsmöglichkeiten. Interdisziplinärer Austausch und kurze Wege zu unseren Partnern, wie dem Medizinischen Versorgungszentrum und der Lungenklinik Lostau, gestalten Ihre Arbeit abwechslungsreich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in der Allgemein- und Viszeralchirurgie!
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chefärztin / Chefarzt (m/w/d) Klinik für Pneumologie

FEK Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster

Wir suchen eine engagierte Chefärztin oder einen Chefarzt (m/w/d) für unsere Klinik für Pneumologie. Profitieren Sie von einer unbefristeten Anstellung in Voll- oder Teilzeit sowie einer leistungsgerechten Vergütung. In einem dynamischen und kollegialen Team arbeiten Sie eng mit unseren 18 klinischen Fachbereichen zusammen. Unsere moderne Infrastruktur und apparative Ausstattung unterstützen Sie bei der Weiterentwicklung der Pneumologie. Als akademisches Lehrkrankenhaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, bedeutende Impulse in der Medizin zu setzen. Werden Sie Teil eines führenden Anbieters in der regionalen Gesundheitsversorgung und gestalten Sie die Zukunft der Klinik mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe (m/w/d) - Schwerpunkt Senologie

Universitätsklinikum JenaJena

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Schwerpunkt Senologie. Profitieren Sie von einem zukunftssicheren Arbeitsplatz, kostenlosen Fortbildungen und 30 Urlaubstagen. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von Sprechstunden im interdisziplinären Brustzentrum und die Verantwortung für prä- und postoperative Betreuung. Zudem nehmen Sie aktiv am Tumorboard und klinischen Studien teil. Voraussetzung sind die deutsche Approbation, ausgezeichnete Deutschkenntnisse (C1) und ein DEGUM II Zertifikat für Mammaultraschall. Stärken Sie unser Team und gestalten Sie die Zukunft der Frauenheilkunde mit!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Kantine Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/ Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (m/w/d)

Privatklinik Duisburg GmbHDuisburg

Wir suchen eine/n Fachärztin/Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder psychosomatische Medizin zur Verstärkung unseres Teams, in Voll- oder Teilzeit. Ab sofort bieten wir die Möglichkeit, Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting durchzuführen. Ihre Aufgaben umfassen somatische und psychosomatische Diagnostik sowie medikamentöse Behandlungen. Zudem fördern wir die Entwicklung individueller Behandlungsschwerpunkte, wie EMDR oder ACT. Eine Approbation und Facharztanerkennung sind Voraussetzung, ebenso wie Interesse an integrativen Therapieansätzen. Sie erwartet ein multiprofessionelles Team, das offene Kommunikation und kollegiale Zusammenarbeit schätzt.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für die Tagklinik und die Psychiatrische Institutsambulanz

kbo-Isar-Amper-Klinikum Region MünchenFürstenfeldbruck

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Oberarzt (m/w/d) in einer Tagklinik und Psychiatrischen Institutsambulanz? Bei uns leiten Sie die Tagesklinik und arbeiten aktiv an innovativen Versorgungskonzepten mit. In Ihrer Rolle supervisieren Sie ein multiprofessionelles Team sowie Weiterbildungsassistent*innen. Teilnahme an Teambesprechungen und Dienstmodellen gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Medizinstudium, Approbation und eine Facharztweiterbildung in Psychiatrie. Nutzen Sie die Chance, Ihre Expertise in der ambulanten und teilstationären psychiatrischen Versorgung einzubringen!
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Klinische Entwicklung, Klinische Forschung wissen müssen

Klinische Entwicklung, Klinische Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Klinische Entwicklung, Klinische Forschung wissen müssen

Zwischen Statistik und Sinn: Der reale Einstieg in die Klinische Entwicklung

Der Blick von außen hat manchmal etwas Kühles, beinahe Steriles, wenn es um klinische Forschung geht. Laborkittel, Protokolle, Meetings. Tabellen, Prozesse, Regularien mit Namen wie §40c AMG, gefühlt aus einer Parallelwelt. Wer sich für diesen Berufsbereich entscheidet – sei es direkt nach dem Studium oder als Quereinsteiger mit biowissenschaftlichem Hintergrund –, taucht paradoxerweise in einen Kosmos ein, der menschlicher kaum sein könnte: Am Ende allen Planens und Prüfens steht die Hoffnung auf Fortschritt. Klingt pathetisch? Vielleicht. Dennoch ist es diese Mischung aus Präzision und Hoffnung, die mir auch nach Jahren im Beruf nicht langweilig erscheint.


Wie fühlt sich Arbeit im Bereich Klinische Entwicklung überhaupt an?

Zuerst einmal: Nein, der Tag besteht nicht daraus, im weißen Kittel durch Gänge zu huschen. Wer auf gläserne Hightech-Labors und Erlenmeyerkolben spekuliert, liegt nur zum Teil richtig – viel häufiger beginnt die Arbeit am Laptop, mit Protokolldokumenten, statistischen Auswertungen und einer Tasse Kaffee, die zu früh kalt wird. Ob Studienkoordination, Monitoring oder Projektmanagement: Es mischt sich Wissenschaft mit effizienzgetriebener Bürokratie. Klinische Entwicklung hat mehr mit interdisziplinärer Kommunikation zu tun als so manche Beratungsagentur. Plötzlich hat man mit Ärzten genauso zu tun wie mit Behörden, Patienteninitiativen oder mal einer Anwaltskanzlei; manchmal in Meetings, die länger dauern als der Arbeitstag eines Rettungssanitäters. Nervt manchmal – ist aber eben Teil des Berufs.


Worauf kommt es eigentlich an – fachlich und menschlich?

Die große Qualifikationsfrage lässt sich überraschend nüchtern beantworten: Natürlich ist ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie) für viele Positionen die klassische Eintrittskarte. Aber was oft unterschätzt wird – es ist diese Mischung aus Beharrlichkeit, akribischem Arbeiten und einer gehörigen Portion Geduld, die entscheidend ist. Wer sich leicht frustrieren lässt oder bei mehrdeutigen Vorgaben die Nerven verliert, wird sich spätestens an Tag vier in einer Dokumentenprüfung fragen, ob Socken sortieren nicht entspannter wäre. Andererseits – und das ist mein Ernst – kann gerade eine lebendige, kommunikative Art Türen öffnen. Moderne Studien sind international, die Kommunikation ist selten reibungslos, und am Ende braucht es oft Menschen, die nicht nur Daten sortieren, sondern auch mitdenken, hinterfragen, Grenzen und Chancen erkennen.


Karrierechancen, Gehalt und diese berühmten Unterschiede – was ist realistisch?

Jetzt das heiße Eisen: Das Gehalt. Fragen wir uns ehrlich, was unser Wissen eigentlich wert ist. Der Einstieg nach dem Studium? Zwischen 42.000 € und 50.000 € brutto jährlich, je nach Region und Fachrichtung. In einer Metropole wie München oder Frankfurt kann’s auch fixer nach oben gehen, nur gibt es dort eben auch den berühmten Latte-macchiato-Aufschlag bei den Lebenshaltungskosten. Mit ein paar Jahren Erfahrung lassen sich im Projektmanagement oder als Clinical Research Associate Summen von 65.000 € bis 80.000 € erreichen – aber auch hier: Nicht jede Position, nicht jedes Unternehmen bezahlt nach dem gleichen Muster. Pharmaunternehmen sind großzügiger, kleine Auftragsforschungsinstitute manchmal eher sprichwörtlich schwäbisch zurückhaltend. Will man aufs große Los hoffen? Dann Auslandserfahrung, Verhandlungsgeschick und Spezialwissen in Trends wie Biostatistik oder Digitalisierung mitbringen. Was viele unterschätzen: Wer bereit ist, zwischendurch einen Standortwechsel einzugehen, erhöht seine Chancen auf bessere Gehälter und spannende Projekte.


Der Markt und seine Tücken: Hype vs. Realität

Es gibt keinen Grund um den heißen Brei herumzureden: Der Fachkräftemangel ist auch in der klinischen Forschung spürbar, allerdings mit Tücken. Frische Berufseinsteiger erleben einen Arbeitsmarkt, auf dem händeringend gesucht wird – aber eben auch Filtermechanismen wirken. Ohne Berufserfahrung oder Praktika geht oft wenig. Das klingt frustrierend, sieht in der Realität aber so aus: Schon ein Praktikum bei einer Auftragsforschungsorganisation (CRO) oder ein Werkstudentenjob können ausreichen, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wissen um regulatorische Frameworks, GCP (Good Clinical Practice) und die Bereitschaft, im Team zu denken – diese Kombination räumt Stolpersteine beiseite. Regionale Unterschiede? Klar – die großen Biotech-Cluster rund um Berlin, München, Basel, Frankfurt und Hamburg sind Hotspots. Wer in Mittelfranken oder im Emsland auf Karriere hofft, braucht mehr Geduld – oder eben einen langen Atem und Kompromissbereitschaft.


Mensch im System: Von Work-Life-Balance und Sinnsuche

Jetzt der Teil, über den selten offen gesprochen wird. Die berühmte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. In der Theorie klingt sie einfach: Gleitzeit, Home-Office, Team-Events. In der Praxis: Studienverläufe halten sich selten an Kalenderwochen, Fristen kommen im Galopp, und Schnitzer im Studiendesign schleppt man schon mal mit ins Wochenende. Ehrlich gesagt: Es gibt stressige Spitzen, aber die Branche hat verstanden, dass Motivation und Lebensqualität nicht aus dem Nichts entstehen. Wer gelernt hat, Prioritäten zu setzen, Aufgaben vernünftig zu delegieren (auch mal nein zu sagen!), wird nicht im Datenmeer untergehen. Ich persönlich habe die besten Kolleginnen und Kollegen in Teams erlebt, die eine gesunde Portion Selbstironie mitbringen – und trotz aller Bürokratie an die Relevanz der eigenen Arbeit glauben. Lohnt sich das alles? Ich würde sagen: Mehr, als vieles, was man von außen sieht.


Fazit? Gibt’s keins – aber eine Einladung zum Mitmachen

Nur so viel: Klinische Entwicklung ist kein monotones Fließband fürs akademische Fußvolk. Sie erfordert Durchhaltewillen, Herkunftsmischung, Lernbereitschaft und gelegentliche Frustrationstoleranz. Wer es liebt, wissenschaftlich zu denken, aber auch vor komplexen Abläufen und Sozialgeflechten nicht zurückschreckt, findet hier eine Bühne. Und das Beste? Mit jedem neuen Kollegen – ja, auch mit Ihnen, liebe Berufseinsteiger und Quereinsteigerinnen – kommt ein Stück neue Richtung, neues Denken und vielleicht sogar ein bisschen Reibung ins System. Und gerade das hält den Laden lebendig. Ob das ein Trost, eine Drohung oder eine Einladung ist, bleibt jedem selbst überlassen.


Kurzbeschreibung Klinische Entwicklung, Klinische Forschung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Klinische Entwicklung, Klinische Forschung

Zuerst einmal: Nein, der Tag besteht nicht daraus, im weißen Kittel durch Gänge zu huschen. Wer auf gläserne Hightech-Labors und Erlenmeyerkolben spekuliert, liegt nur zum Teil richtig – viel häufiger beginnt die Arbeit am Laptop, mit Protokolldokumenten, statistischen Auswertungen und einer Tasse Kaffee, die zu früh kalt wird. Ob Studienkoordination, Monitoring oder Projektmanagement: Es mischt sich Wissenschaft mit effizienzgetriebener Bürokratie. Klinische Entwicklung hat mehr mit interdisziplinärer Kommunikation zu tun als so manche Beratungsagentur. Plötzlich hat man mit Ärzten genauso zu tun wie mit Behörden, Patienteninitiativen oder mal einer Anwaltskanzlei; manchmal in Meetings, die länger dauern als der Arbeitstag eines Rettungssanitäters. Nervt manchmal – ist aber eben Teil des Berufs.

Die große Qualifikationsfrage lässt sich überraschend nüchtern beantworten: Natürlich ist ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie) für viele Positionen die klassische Eintrittskarte. Aber was oft unterschätzt wird – es ist diese Mischung aus Beharrlichkeit, akribischem Arbeiten und einer gehörigen Portion Geduld, die entscheidend ist. Wer sich leicht frustrieren lässt oder bei mehrdeutigen Vorgaben die Nerven verliert, wird sich spätestens an Tag vier in einer Dokumentenprüfung fragen, ob Socken sortieren nicht entspannter wäre. Andererseits – und das ist mein Ernst – kann gerade eine lebendige, kommunikative Art Türen öffnen. Moderne Studien sind international, die Kommunikation ist selten reibungslos, und am Ende braucht es oft Menschen, die nicht nur Daten sortieren, sondern auch mitdenken, hinterfragen, Grenzen und Chancen erkennen.

Jetzt das heiße Eisen: Das Gehalt. Fragen wir uns ehrlich, was unser Wissen eigentlich wert ist. Der Einstieg nach dem Studium? Zwischen 42.000 € und 50.000 € brutto jährlich, je nach Region und Fachrichtung. In einer Metropole wie München oder Frankfurt kann’s auch fixer nach oben gehen, nur gibt es dort eben auch den berühmten Latte-macchiato-Aufschlag bei den Lebenshaltungskosten. Mit ein paar Jahren Erfahrung lassen sich im Projektmanagement oder als Clinical Research Associate Summen von 65.000 € bis 80.000 € erreichen – aber auch hier: Nicht jede Position, nicht jedes Unternehmen bezahlt nach dem gleichen Muster. Pharmaunternehmen sind großzügiger, kleine Auftragsforschungsinstitute manchmal eher sprichwörtlich schwäbisch zurückhaltend. Will man aufs große Los hoffen? Dann Auslandserfahrung, Verhandlungsgeschick und Spezialwissen in Trends wie Biostatistik oder Digitalisierung mitbringen. Was viele unterschätzen: Wer bereit ist, zwischendurch einen Standortwechsel einzugehen, erhöht seine Chancen auf bessere Gehälter und spannende Projekte.

Es gibt keinen Grund um den heißen Brei herumzureden: Der Fachkräftemangel ist auch in der klinischen Forschung spürbar, allerdings mit Tücken. Frische Berufseinsteiger erleben einen Arbeitsmarkt, auf dem händeringend gesucht wird – aber eben auch Filtermechanismen wirken. Ohne Berufserfahrung oder Praktika geht oft wenig. Das klingt frustrierend, sieht in der Realität aber so aus: Schon ein Praktikum bei einer Auftragsforschungsorganisation (CRO) oder ein Werkstudentenjob können ausreichen, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wissen um regulatorische Frameworks, GCP (Good Clinical Practice) und die Bereitschaft, im Team zu denken – diese Kombination räumt Stolpersteine beiseite. Regionale Unterschiede? Klar – die großen Biotech-Cluster rund um Berlin, München, Basel, Frankfurt und Hamburg sind Hotspots. Wer in Mittelfranken oder im Emsland auf Karriere hofft, braucht mehr Geduld – oder eben einen langen Atem und Kompromissbereitschaft.

Jetzt der Teil, über den selten offen gesprochen wird. Die berühmte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. In der Theorie klingt sie einfach: Gleitzeit, Home-Office, Team-Events. In der Praxis: Studienverläufe halten sich selten an Kalenderwochen, Fristen kommen im Galopp, und Schnitzer im Studiendesign schleppt man schon mal mit ins Wochenende. Ehrlich gesagt: Es gibt stressige Spitzen, aber die Branche hat verstanden, dass Motivation und Lebensqualität nicht aus dem Nichts entstehen. Wer gelernt hat, Prioritäten zu setzen, Aufgaben vernünftig zu delegieren (auch mal nein zu sagen!), wird nicht im Datenmeer untergehen. Ich persönlich habe die besten Kolleginnen und Kollegen in Teams erlebt, die eine gesunde Portion Selbstironie mitbringen – und trotz aller Bürokratie an die Relevanz der eigenen Arbeit glauben. Lohnt sich das alles? Ich würde sagen: Mehr, als vieles, was man von außen sieht.

Nur so viel: Klinische Entwicklung ist kein monotones Fließband fürs akademische Fußvolk. Sie erfordert Durchhaltewillen, Herkunftsmischung, Lernbereitschaft und gelegentliche Frustrationstoleranz. Wer es liebt, wissenschaftlich zu denken, aber auch vor komplexen Abläufen und Sozialgeflechten nicht zurückschreckt, findet hier eine Bühne. Und das Beste? Mit jedem neuen Kollegen – ja, auch mit Ihnen, liebe Berufseinsteiger und Quereinsteigerinnen – kommt ein Stück neue Richtung, neues Denken und vielleicht sogar ein bisschen Reibung ins System. Und gerade das hält den Laden lebendig. Ob das ein Trost, eine Drohung oder eine Einladung ist, bleibt jedem selbst überlassen.

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