Forschung Physik Jobs

29 aktuelle Forschung Physik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Ergotherapeutin / Ergotherapeut (w/m/d)

München Klinik gGmbHMünchen

Die München Klinik gGmbH, als größter Gesundheitsdienstleister im süddeutschen Raum, sucht Verstärkung im Bereich Ergotherapie. Ab sofort bieten wir eine unbefristete Vollzeitstelle (38,5 Std./Woche) in der Klinik für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Schmerzmedizin in München Harlaching an. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft der Ergotherapie aktiv mit. Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Aufgaben und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Unser hochmoderner Krankenhausneubau bietet Ihnen ein attraktives Arbeitsumfeld mit zukunftsorientierter Infrastruktur. Nutzen Sie diese Chance, Ihre Expertise in einem führenden kommunalen Gesundheitsversorger einzubringen!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Fahrtkosten-Zuschuss Kinderbetreuung Corporate Benefit München Klinik gGmbH Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Chemielaboranten (m/w/d)

Burnus Professional GmbH & Co. KGSteinau Straße

Starte deine Karriere bei Burnus Professional: Ausbildung zum Fachmann für Hygienelösungen in Steinau an der Straße. An unserem Standort in der Karl-Winnacker-Straße 22 lernst du alles über professionelle Wasch- und Waschhilfsmittel. Unsere Produkte unterstützen Wäschereien, von der Industrie über Handwerk bis hin zur Klinik. Während deiner Ausbildung erhältst du Einblicke in Labortätigkeiten, Forschung und Entwicklung. Du wirst in unsere Anwendungstechnik eingeführt und lernst, Versuchsreihen eigenständig durchzuführen. Werde Teil eines innovativen Teams und begleite uns auf dem Weg zur hygienischen Reinheit!
Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Mikrotechnologe Halbleiter / Waferprozessierung (all genders)

Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHIBerlin

Kommen Sie in unser internationales Team und profitieren Sie von spannenden Herausforderungen in der Halbleiterprozessierung! Wir suchen Fachkräfte mit Erfahrung in UV-Lithografie, Trockenätzen und Mikroanalyse, die handwerkliches Geschick und Teamfähigkeit mitbringen. Ein Mindestsprachniveau von C1 in Deutsch ist Voraussetzung. Genießen Sie ein attraktives Gehaltspaket nach TVöD, 30 Tage Urlaub und umfassende Leistungen wie Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen. Unser modern ausgestatteter Arbeitsplatz im Herzen Berlins bietet flexible Arbeitszeiten und umfangreiche Fortbildungs- sowie Gesundheitsangebote. Werden Sie Teil einer kooperativen und offenen Arbeitsatmosphäre!
Vermögenswirksame Leistungen Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Senior Ingenieur / Physiker Semiconductor Packaging (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München, Windach Landsberg Le

Wir suchen einen erfahrenen Senior Ingenieur / Physiker im Bereich Semiconductor Packaging (w/m/d). In dieser Rolle bearbeiten Sie anspruchsvolle, klebtechnische Herausforderungen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden. Ihre Expertise kommt in der technischen Beratung sowohl national als auch international zur Geltung. Gemeinsam mit Vertrieb und Produktmanagement integrieren Sie innovative Technologien in die Fertigungsprozesse. Zudem führen Sie Machbarkeitsstudien durch und leiten daraus wichtige Maßnahmen ab. Ein Studium in Ingenieurwissenschaften, Mikroelektronik oder Physik ist Voraussetzung für diese spannende Position.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker/in Forschung und Entwicklung (m/w/d)

H. C. Carbon GmbHOldenburg

Unser dynamisches Team sucht engagierte Chemiker:innen, Chemielaborant:innen und chemisch-technische Assistent:innen für Forschung und Entwicklung. Wir setzen auf präzise Recherche und innovative Lösungen, die durch kurze Entscheidungswege und enge Zusammenarbeit in der Produktion umgesetzt werden. Bei uns erwarten Sie maßgeschneiderte Produkte und die Erschließung neuer Technologien auf höchstem Qualitätsniveau. Bringen Sie Ihre Expertise in zukunftsweisenden Projekten ein und gestalten Sie gemeinsam mit uns den Graphit- und Kohlestoff-Sektor aktiv mit. Profitieren Sie von einem flexiblen Arbeitsumfeld und den Chancen, die sich Ihnen bieten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Erfolgsteams!
Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Chemielaborant (m/w/d) - Ausbildungsstart 2026

tesa SEHamburg, Norderstedt

Starte jetzt Deine 3,5-jährige Ausbildung zum Chemielaborant/in bei tesa SE in Norderstedt. In dieser Vollzeitstelle erwirbst Du das nötige Wissen und die praktischen Fähigkeiten für sicheres, chemisches Arbeiten im hauseigenen Lehrlabor. Du vertiefst Deine Kenntnisse in verschiedenen Entwicklungslaboren und lernst analytische Methoden sowie Synthesetechniken. Der Unterricht in der Berufsschule erfolgt in Blockform, sodass Du optimal lernen kannst. Als Chemielaborant/in gestaltest Du nachhaltige Lösungen in der Technologieentwicklung, insbesondere für innovative Polymere und Rezepturen. Tauche ein in ein vielfältiges und spannendes Berufsfeld, das zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten bietet!
Vollzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Ingenieurwissenschaften, Informatik, Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Data Engineering oder vglb.

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)Berlin Steglitz

Wir suchen eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) im Bereich Ingenieurwissenschaften, Informatik oder Data Engineering. Die Stelle ist in der Entgeltgruppe 13 TVöD und befristet bis zum 31.03.2029. Sie werden im BMBF-Projekt SHERLOCK tätig und entwickeln eine innovative Methodik zur chemischen Charakterisierung von Recyclingmaterialien mit laserinduzierter Plasmaspektroskopie (LIBS). Ihr Ziel ist eine präzise Analyse von Schwarzmassen für die Inline-Qualitätskontrolle im Labormaßstab. Sie arbeiten eng mit Wissenschaftler*innen und Industriepartner*innen zusammen und präsentieren Ihre Ergebnisse auf internationalen Konferenzen. Dieses Projekt bietet zudem die Möglichkeit einer Promotion.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Werkstoffprüfer (m/w/d)

SchäferRolls GmbH & Co. KGRenningen

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) oder Werkstoffprüfer (m/w/d) zur Verstärkung unseres Forschung & Entwicklungsteams. In dieser Position führen Sie entscheidende Materialanalysen durch, um die Qualität unserer Walzen und Walzenbezüge sicherzustellen. Sie sind verantwortlich für die chemische und physikalisch-mechanische Prüfung von Gummi-, Polyurethan- und Compositewerkstoffen. Durch den Einsatz erprobter Prüfmethoden wie DSC, DMTA und Zugprüfung unterstützen Sie die Entwicklung innovativer Produkte. Dabei arbeiten Sie eng mit unserem Entwicklungsteam zusammen, um kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft mit uns aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Chemiker Forschung & Entwicklung (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Unterstützung unserer Abteilung Applied Development suchen wir einen Chemiker (w/m/d) zur Forschung und Entwicklung. In dieser Rolle entwickeln Sie innovative chemische Konzepte für maßgeschneiderte Lösungen. Zu Ihren Aufgaben gehören Klebstoffuntersuchungen und das Bestimmen von Klebstoffeigenschaften mit modernen Prüfmethoden wie GC/MS und IR-Spektroskopie. Zudem erstellen Sie umfassende Dokumentationen zu Ihren Untersuchungen und setzen technische Eigenschaften in chemische Formulierungen um. Idealerweise verfügen Sie über Kenntnisse in der Polymer- oder organischen Chemie und haben ein entsprechendes Studium abgeschlossen. Perspektivisch übernehmen Sie auch die Verantwortung für einen Laborassistenten (w/m/d).
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Physiker*in Uni/FH

TOPTICA Photonics SEGräfelfing

Werden Sie Teil eines preisgekrönten Unternehmens, das mit Auszeichnungen wie „Bayern's Best 50“ und „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ überzeugt. Bringen Sie Ihre Talente ein und gestalten Sie eine zukunftsorientierte Arbeitsumgebung mit uns!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Forschung Physik wissen müssen

Forschung Physik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Forschung Physik wissen müssen

Die Forschung in der Physik: Viel mehr als Formeln und Laborkittel

Wenn ich an die ersten Schritte im Bereich physikalischer Forschung zurückdenke, stolpere ich gedanklich über ein scheinbar banales Missverständnis: Dass „Forschung in der Physik“ etwas mit staubigen Kreidetafeln, einsamen Nachtschichten und weltferner Theorie zu tun habe. Klar, irgendein Rest davon stimmt. Aber die Wahrheit ist: Dieser Beruf gleicht eher einem Spagat – zwischen mathematischer Strenge, kreativer Ungeduld und einem mittelgroßen Chaos aus Technik, Kollegium und Förderanträgen. Wer hier einsteigen (oder umsteigen) will, merkt ziemlich schnell, dass Forschungsalltag weder rein akademisch noch stromlinienförmig ist. Sondern lebt.


Berufseinstieg: Die hohe Schule der Improvisation

Womit fängt man an? Für viele ist es der klassische Weg: Studium, Master, wissenschaftliche Mitarbeit – oft folgt die Promotion wie ein Naturgesetz. Bereits im Labor oder am Rechner konstatiert man schnell, dass Arbeitsalltag und offizielle Stellenbeschreibung selten deckungsgleich sind. Drei Experimente gleichzeitig vorbereiten, Daten auswerten, Fachartikel querlesen, nebenbei noch den Laptop neu aufsetzen, weil das Messprogramm zickt – und dann kommt der Professor mit einer Frage, die einen etwa so überrascht wie ein plötzlicher Stromausfall im Beschleunigerring. Apropos: Alltagsnähe. Wer anträte, weil die moderne Forschung angeblich „ineffizient“ sei, wird vermutlich schon in den ersten Monaten eines Besseren belehrt. Es braucht ein dickes Fell, Witz und eine hohe Frustrationstoleranz – so viel ist sicher.


Qualifikationen und die Gretchenfrage: Wofür zahlt man eigentlich?

Was wird in diesem Beruf eigentlich gesucht? Sicher, solide Kenntnisse in Mathematik und Physik bilden das Fundament. Doch was zwischen den Zeilen steht, ist meist wichtiger: analytische Flexibilität, Experimentiergeist, Durchhaltevermögen. Englisch? Klar, alles andere wäre heutzutage fatal. Technische Fertigkeiten – Hardware basteln, Simulationsprogramme bedienen, Datenbanken knacken – lassen sich oft kaum trennen von den genannten „Soft Skills“. Wer nicht improvisieren und gleichzeitig um Feedback bitten (und ertragen) kann, kommt selten weit. Eine Erfahrung, die ich – offen gesagt – erst schmerzlich lernen musste. Und dann: Kommunikation. Wer Forschungsergebnisse nicht verständlich darstellt, riskiert, dass die eigene Arbeit im Daten-Orbit verpufft.


Gehalt: Vom Idealismus und der leidigen Frage nach dem Broterwerb

Das liebe Geld – in Vorstellungsgesprächen manchmal das größte Tabu überhaupt. Die Realität: Das Einstiegsgehalt in der physikalischen Forschung wirkt auf Außenstehende häufig ernüchternd. Wer in der öffentlichen Forschung, also an Universitäten oder Instituten, startet, hängt oft am Tropf öffentlicher Tarifsysteme. Der Unterschied zwischen Bachelor und Master? Spürbar – ebenso zwischen Doktorand:innen und Postdocs. In der freien Wirtschaft, vor allem bei Großindustrie oder Tech-Branchen, sieht das Bild anders aus: Dort locken merklich höhere Gehälter, teils auch üppige Zusatzleistungen, aber oft höhere Arbeitsbelastung. Und dann: regionale Unterschiede. In Ballungszentren wie München oder Hamburg sind die Lebenshaltungskosten eine ganz eigene Variable. Wer aufs Land zieht, kann teils mit etwas mehr Netto rechnen, zahlt dafür häufig mit längeren Wegen zur nächsten Forschungseinheit – oder ganz banal: mit weniger Austausch und Netzwerk. Über Geld spricht man hier selten offen, aber nicht zu fragen ist ein Fehler, den ich keinem empfehlen würde.


Karrierewege, Entwicklung und die Tücken der Planbarkeit

Manchmal frage ich mich, wie viele Karrieren im Forschungslabor begonnen und dann an Fördermittelanträgen gescheitert sind. Wie viele Talente in die Industrie gewechselt sind, weil der berühmte „Stellenentfristung“ schlicht nicht kam. Die gläserne Decke in der öffentlichen Forschung ist realer als mancher denkt; unbefristete Verträge sind rar, die Konkurrenz ist spitz. Doch es gibt Ausnahmen: Wer sich spezialisiert, etwa auf Messdatenverarbeitung, angewandte Materialwissenschaften oder auch Quanteninformatik, entdeckt oft überraschende Nischen. Weiterbildung? Pflicht, keine Kür. Gerade digital-technische Kompetenzen sind Gold wert – Machine Learning, Datenanalyse, Lasertechniken, was aktueller klingt als so mancher Tagungsband. Der klassische Hochschulweg ist längst nicht mehr der Einzige, viele springen zwischen Forschungseinrichtungen, Start-ups oder Konzernen – und merken, dass die Landschaft flexibler ist, als es das Wissenschaftsmarketing je zugeben würde.


Leben, Menschlichkeit und die Frage nach der Balance

Man könnte meinen, in der Forschung schalten alle abends das Laborlicht aus und gehen heim. Die Wahrheit: Vieles bleibt im Kopf, manches im Herzen. Deadlines für Veröffentlichungen sitzen einem im Nacken, Förderanträge nehmen selten Rücksicht auf Geburtstagsfeiern. Stichwort Work-Life-Balance – eine ewige Baustelle. Dennoch: Im Vergleich zu manchen Industrie-Jobs lässt sich ein Stück Freiheit bewahren, vor allem, wenn man sich geschickt zwischen Projekten und Lehre bewegt. Der gesellschaftliche Wandel, etwa die wachsende Bedeutung von Diversität und Nachhaltigkeit, prägt inzwischen auch viele Forschungsprojekte – nicht nur als Förderrubrik, sondern als realer Leitfaden. Wer hier aktiv mitgestaltet, fühlt sich nicht selten weniger fremdbestimmt.


Realismus, Chancen, Zweifel – und eine gehörige Portion Selbstironie

Motivation ist gut, Resilienz besser. Der Berufsbereich Forschung in Physik verlangt viel – gibt aber auch etwas zurück: intellektuelle Freiheit, das Prickeln, wenn etwas klappt, woran kaum einer geglaubt hat, das Gefühl, an den Rätseln der Welt zu schrauben. Auch wenn es manchmal nur die Kaffeemaschine ist, die am Morgen nicht mitmacht. Wer vorhat, sich dieser Branche anzuschließen, sollte nüchtern, mutig und ein wenig eigensinnig sein. Die Unsicherheiten sind real, die Möglichkeiten aber auch. Und letztlich muss man sich entscheiden: Will ich die Welt erklären – oder lieber ein Stück weit neu erfinden? Nein, das ist kein Spaziergang. Aber, Hand aufs Herz: Wer will schon einen Beruf, bei dem alles von vornherein klar ist?


Kurzbeschreibung Forschung Physik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Forschung Physik

Womit fängt man an? Für viele ist es der klassische Weg: Studium, Master, wissenschaftliche Mitarbeit – oft folgt die Promotion wie ein Naturgesetz. Bereits im Labor oder am Rechner konstatiert man schnell, dass Arbeitsalltag und offizielle Stellenbeschreibung selten deckungsgleich sind. Drei Experimente gleichzeitig vorbereiten, Daten auswerten, Fachartikel querlesen, nebenbei noch den Laptop neu aufsetzen, weil das Messprogramm zickt – und dann kommt der Professor mit einer Frage, die einen etwa so überrascht wie ein plötzlicher Stromausfall im Beschleunigerring. Apropos: Alltagsnähe. Wer anträte, weil die moderne Forschung angeblich „ineffizient“ sei, wird vermutlich schon in den ersten Monaten eines Besseren belehrt. Es braucht ein dickes Fell, Witz und eine hohe Frustrationstoleranz – so viel ist sicher.

Was wird in diesem Beruf eigentlich gesucht? Sicher, solide Kenntnisse in Mathematik und Physik bilden das Fundament. Doch was zwischen den Zeilen steht, ist meist wichtiger: analytische Flexibilität, Experimentiergeist, Durchhaltevermögen. Englisch? Klar, alles andere wäre heutzutage fatal. Technische Fertigkeiten – Hardware basteln, Simulationsprogramme bedienen, Datenbanken knacken – lassen sich oft kaum trennen von den genannten „Soft Skills“. Wer nicht improvisieren und gleichzeitig um Feedback bitten (und ertragen) kann, kommt selten weit. Eine Erfahrung, die ich – offen gesagt – erst schmerzlich lernen musste. Und dann: Kommunikation. Wer Forschungsergebnisse nicht verständlich darstellt, riskiert, dass die eigene Arbeit im Daten-Orbit verpufft.

Das liebe Geld – in Vorstellungsgesprächen manchmal das größte Tabu überhaupt. Die Realität: Das Einstiegsgehalt in der physikalischen Forschung wirkt auf Außenstehende häufig ernüchternd. Wer in der öffentlichen Forschung, also an Universitäten oder Instituten, startet, hängt oft am Tropf öffentlicher Tarifsysteme. Der Unterschied zwischen Bachelor und Master? Spürbar – ebenso zwischen Doktorand:innen und Postdocs. In der freien Wirtschaft, vor allem bei Großindustrie oder Tech-Branchen, sieht das Bild anders aus: Dort locken merklich höhere Gehälter, teils auch üppige Zusatzleistungen, aber oft höhere Arbeitsbelastung. Und dann: regionale Unterschiede. In Ballungszentren wie München oder Hamburg sind die Lebenshaltungskosten eine ganz eigene Variable. Wer aufs Land zieht, kann teils mit etwas mehr Netto rechnen, zahlt dafür häufig mit längeren Wegen zur nächsten Forschungseinheit – oder ganz banal: mit weniger Austausch und Netzwerk. Über Geld spricht man hier selten offen, aber nicht zu fragen ist ein Fehler, den ich keinem empfehlen würde.

Manchmal frage ich mich, wie viele Karrieren im Forschungslabor begonnen und dann an Fördermittelanträgen gescheitert sind. Wie viele Talente in die Industrie gewechselt sind, weil der berühmte „Stellenentfristung“ schlicht nicht kam. Die gläserne Decke in der öffentlichen Forschung ist realer als mancher denkt; unbefristete Verträge sind rar, die Konkurrenz ist spitz. Doch es gibt Ausnahmen: Wer sich spezialisiert, etwa auf Messdatenverarbeitung, angewandte Materialwissenschaften oder auch Quanteninformatik, entdeckt oft überraschende Nischen. Weiterbildung? Pflicht, keine Kür. Gerade digital-technische Kompetenzen sind Gold wert – Machine Learning, Datenanalyse, Lasertechniken, was aktueller klingt als so mancher Tagungsband. Der klassische Hochschulweg ist längst nicht mehr der Einzige, viele springen zwischen Forschungseinrichtungen, Start-ups oder Konzernen – und merken, dass die Landschaft flexibler ist, als es das Wissenschaftsmarketing je zugeben würde.

Man könnte meinen, in der Forschung schalten alle abends das Laborlicht aus und gehen heim. Die Wahrheit: Vieles bleibt im Kopf, manches im Herzen. Deadlines für Veröffentlichungen sitzen einem im Nacken, Förderanträge nehmen selten Rücksicht auf Geburtstagsfeiern. Stichwort Work-Life-Balance – eine ewige Baustelle. Dennoch: Im Vergleich zu manchen Industrie-Jobs lässt sich ein Stück Freiheit bewahren, vor allem, wenn man sich geschickt zwischen Projekten und Lehre bewegt. Der gesellschaftliche Wandel, etwa die wachsende Bedeutung von Diversität und Nachhaltigkeit, prägt inzwischen auch viele Forschungsprojekte – nicht nur als Förderrubrik, sondern als realer Leitfaden. Wer hier aktiv mitgestaltet, fühlt sich nicht selten weniger fremdbestimmt.

Motivation ist gut, Resilienz besser. Der Berufsbereich Forschung in Physik verlangt viel – gibt aber auch etwas zurück: intellektuelle Freiheit, das Prickeln, wenn etwas klappt, woran kaum einer geglaubt hat, das Gefühl, an den Rätseln der Welt zu schrauben. Auch wenn es manchmal nur die Kaffeemaschine ist, die am Morgen nicht mitmacht. Wer vorhat, sich dieser Branche anzuschließen, sollte nüchtern, mutig und ein wenig eigensinnig sein. Die Unsicherheiten sind real, die Möglichkeiten aber auch. Und letztlich muss man sich entscheiden: Will ich die Welt erklären – oder lieber ein Stück weit neu erfinden? Nein, das ist kein Spaziergang. Aber, Hand aufs Herz: Wer will schon einen Beruf, bei dem alles von vornherein klar ist?

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