Chemie Produktion Jobs

131 aktuelle Chemie Produktion Stellenangebote

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Produktionsfachkraft Chemie / Chemikant (m/w/d)

Tudapetrol Mineralölerzeugnisse Nils Hansen GmbH & Co. KGHamburg

Werden Sie Produktionsfachkraft Chemie oder Chemikant (m/w/d) in einem zukunftsorientierten, familiengeführten Unternehmen. Zu Ihren Aufgaben gehören das Bedienen und Überwachen von Produktionsanlagen sowie die Be- und Entladung von Tankfahrzeugen. Sie verantworten die Beprobung von Behältern, die Umlagerung von Produkten und das Ansetzen von Mischungen. Idealerweise bringen Sie eine Ausbildung als Produktionsfachkraft Chemie oder eine vergleichbare technische Berufsausbildung mit und haben Erfahrung im Umgang mit PLS-unterstützten Anlagen. Ihr technisches Verständnis sowie Ihre flexible, teamorientierte Arbeitsweise sind gefragt. Profitieren Sie von einer praxisnahen Einarbeitung in einem motivierten Team und tragen Sie aktiv zur Energiewende bei.
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Biologisch-Technischer Assistent (zB. BTA/CTA) (all genders) im Bereich Produktion (DSP/Chromatographie)

AGC Biologics GmbHHeidelberg

AGC Biologics sucht ab sofort einen Biologisch-Technischen Assistenten (BTA/CTA) (m/w/d) für die Produktion in Heidelberg. Die Position umfasst die Arbeit in Reinräumen der Klassen C und B sowie die chromatographische Aufreinigung von Proteinen und pDNA. Aseptisches Arbeiten unter Laminar-Flow-Werkbänken und die Durchführung von Inprozesskontrollen gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Bewerber sollten über technische Fähigkeiten in der chromatographischen Aufreinigung oder mikrobiellen Fermentation verfügen. GMP-gerechte Dokumentenerstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit. Interessierte Kandidaten mit relevantem Abschluss sind eingeladen, sich zu bewerben.
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGBiberach Riß

Für einen erfolgreichen Einstieg in der chemischen und pharmazeutischen Industrie benötigen Sie eine abgeschlossene zweijährige Berufsausbildung, wie beispielsweise als Produktionsfachkraft Chemie oder PTA. Erfahrung im Verpackungsbereich und im Umgang mit Produktionsanlagen sind Voraussetzung. Zudem sind gute Deutschkenntnisse wichtig, um SOPs und GMP-Vorgaben fehlerfrei umzusetzen. Ihre Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen Sie aus, während eine strukturierte, selbstständige Arbeitsweise erwartet wird. Die Bereitschaft, im Zwei-Schicht-Betrieb und an Samstagen zu arbeiten, ist erforderlich. Profitieren Sie von leistungsgerechter Vergütung und attraktiven Sozialleistungen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten.
Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant / Produktionsfachkraft Chemie / Operator / Anlagenfahrer (m/w/d)

Orion Engineered Carbons GmbHKöln

Für eine erfolgreiche Karriere als Chemikant, Chemiebetriebswerker oder Produktionsfachkraft Chemie ist eine abgeschlossene Berufsausbildung erforderlich. Auch Quereinsteiger mit handwerklichen Fähigkeiten, etwa in Maschinenbau oder Elektrotechnik, sind herzlich willkommen. Wir fördern Ihre Einarbeitung umfassend und qualifizieren Sie schrittweise. Ein besonderes Highlight ist die Mitgliedschaft in unserer Werkfeuerwehr, wo Sie Verantwortung für die Sicherheit Ihrer Kollegen übernehmen. Wir bieten Ihnen eine detaillierte Ausbildung, einschließlich der G26.3 Tauglichkeitsuntersuchung und Atemschutzausbildung. Diese körperlich herausfordernde Position richtet sich an engagierte Menschen, die gerne anpacken.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Quereinstieg möglich Erfolgsbeteiligung Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

Piening GmbHSpringe

Wir suchen eine Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) zur Unterstützung in der pharmazeutischen Produktion in Springe im 4-Schicht-System. Ein attraktives Übernahmeangebot wartet auf die richtige Person. Zu Ihren Aufgaben gehören die Vorbereitung, Durchführung und Überwachung von Produktionsprozessen sowie Qualitätssicherungsmaßnahmen. Zudem sind Sie verantwortlich für den Materialfluss, Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie die Dokumentation von Produktionsdaten. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem chemisch-technischen Beruf ist erforderlich, ebenso wie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. Werden Sie Teil eines innovativen Unternehmens und gestalten Sie die Zukunft in der Pharmaindustrie aktiv mit!
Kantine Urlaubsgeld Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

REMONDIS Production GmbHLünen

Starte deine Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) in unserer Niederlassung in Lünen am 01.08.2027. Während der 2-jährigen Ausbildung erhältst du umfassende Einblicke in technische Bereiche und übernimmst spannende Aufgaben. Du lernst die Wartung und Instandhaltung von Produktionsanlagen sowie die Qualitätssicherung kennen. Intensive Betreuung durch feste Ansprechpartner und regelmäßige Feedbackgespräche unterstützen deinen Lernprozess. Sei Teil von aufregenden Projekten wie der Lüner Nacht der Ausbildung und dem Energie Scout Projekt. Sicher dir jetzt deinen Platz in einer zukunftssicheren Branche und bewirb dich noch heute!
Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGBiberach Baden

Starten Sie Ihre Karriere als Produktionsfachkraft Chemie oder Pharmawerker in der visuellen Prüfung in Biberach! Bei Randstad bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in einem sicheren Job zu arbeiten. Unser engagiertes Team schafft ein offenes Arbeitsklima, das Chancengleichheit fördert. Ihre Aufgabe umfasst die Durchführung visueller Prüfungen von Arzneimittel-Zwischenstufen gemäß gültigen SOP-Vorgaben. Zudem sind Sie für die GMP-gerechte Dokumentation und die eigenständige Bewertung von Prüfmustern verantwortlich. Bewerben Sie sich jetzt und sichern Sie die Qualität unserer Produkte durch zuverlässige Fehlererkennung und fundierte Entscheidungen!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie / Chemikant (m/w/d)

Prefere Melamines GmbHFrankfurt Main

Als Produktionsfachkraft Chemie oder Chemikant (m/w/d) sind Sie für die Bedienung der Anlage zur Herstellung von Melamin-Formaldehydharzen verantwortlich. Ihre Aufgaben umfassen die Prozesskontrolle durch Analysen und die Unterstützung bei Betriebsstörungen. Zudem übernehmen Sie diverse Nebenarbeiten in der Produktion und bedienen Abfüll-Einrichtungen. Ein sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und ein strukturiertes Arbeitsweise sind essenziell für diesen Job. Eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Chemie sowie Schichtbereitschaft sind Voraussetzung. Arbeiten Sie in einem internationalen Unternehmen, das Ihnen abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeiten bietet.
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) ab 20,70 €

Piening GmbHHaan

In der Produktionsbranche suchen wir einen engagierten Mitarbeiter für Reinigungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten. Voraussetzungen sind eine Ausbildung als Produktionsfachkraft Chemie oder Chemikant sowie erste Erfahrungen im chemischen Bereich. Sie bringen ein gutes technisch-chemisches Verständnis und zuverlässige, teamfähige Arbeitsweise mit. Ein Gabelstaplerschein ist von Vorteil, ebenso gute Deutschkenntnisse. Wir bieten einen Stundenlohn ab 20,70 € sowie attraktive Branchenzuschläge und Sonderleistungen. Profitieren Sie von einer umfassenden Einarbeitung und langfristigen Perspektiven in einem renommierten Unternehmen.
Festanstellung Weihnachtsgeld Corporate Benefit Piening GmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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PTA/CTA/BTA (m/w/d) Herstellung/pharmazeutische Steril-Produktion - Spätschicht

ZytoService Deutschland GmbHHamburg Jenfeld

Im Hamburger Standort Jenfeld suchen wir einen PTA/CTA/BTA (m/w/d) für die pharmazeutische Steril-Produktion in der Spätschicht. Diese unbefristete Vollzeitstelle umfasst 40 Stunden pro Woche mit wechselnden Schichten zwischen 09:30 und 20:00 Uhr, einschließlich Sonn- und Feiertagsdiensten. In unserem modernen Labor stellen wir patientenindividuelle Infusionslösungen nach GMP-Standard her. Ihre Aufgabe umfasst die Tätigkeit im Reinraum, wo Schutzkleidung und hohe Konzentration erforderlich sind. Haben Sie bereits Erfahrung in der Laborarbeit? Dann warten Sie nicht und bewerben Sie sich jetzt, um hochwertige Lösungen gegen Krebs und schwerwiegende Erkrankungen herzustellen!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Einkaufsrabatte Corporate Benefit ZytoService Deutschland GmbH Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie Produktion wissen müssen

Chemie Produktion Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie Produktion wissen müssen

Ein Schritt ins Labyrinth: Berufseinstieg in die Chemische Produktion

Wenn ich an meinen ersten Tag in der Produktion denke, fällt mir vor allem eins ein: Der Geruch von Lösungsmitteln. Schwer zu beschreiben – irgendwas zwischen prickelnder Zukunft und einer Prise Anspannung. So geht es wohl den meisten, die in der chemischen Produktion neu anfangen, sei es als Azubi, nach der Umschulung oder als Quereinsteiger mit solider Praxiserfahrung. Was von außen wie eine ziemlich technische Nummer wirkt, ist innen drin ein vielschichtiger, manchmal störrischer Kosmos aus Handwerk, Verantwortung und, ja, auch Menschen. Zwischen Reaktoren, Rohrleitungen und „Warteschleife“ bei der Betriebsleitung stecken Fragen, die man im Berufsberatungsflyer nie zu lesen bekommt. Was kann ich? Was sollte ich können? Und wozu, zum Henker, braucht’s hier eigentlich drei Eimer für ein und dieselbe Flüssigkeit?


Schmutzige Hände, scharfer Kopf: Was der Arbeitsalltag verlangt

Jeder, der denkt, die Chemieproduktion sei pure Routine mit stets gleichem Ablauf, irrt. Sicher: Viele Arbeitsschritte haben hohe Standards und Vorschriften – Sicherheit wird großgeschrieben, manchmal größer als das Mittagessen. Aber zwischen Vorschriften und Praxis klafft oft eine Lücke, in die man als Einsteiger hineintappt, ob man will oder nicht. Wer hier arbeitet, räumt nicht nur Reaktoren leer und fährt Anlagen an. Es geht ums Mitdenken, Fehlermuster erkennen, plötzlich improvisieren, weil das Förderband mal wieder eine kleine Rebellion anzettelt. Das kann, Hand aufs Herz, bisweilen nerven. Gerade wenn’s am heißesten läuft und die Technik klemmt, zeigt sich, wer Ruhe bewahren kann oder stattdessen einen Schnelllauf zur Kantine hinlegt.

Mich wundert, wie viele unterschätzen, wie kommunikativ der Job ist. „Kommunikativ“ meint hier allerdings nicht Smalltalk am Kaffeeautomaten. Es geht um klare Rückmeldungen, Nachfragen, Schnappatmung, wenn Grenzwerte überschritten werden, und das berühmte „Wie war das nochmal letzte Woche beim Notfall?“ Ohne Teamwork und gelegentliche Ansage läuft hier exakt: nichts. Ehrlich, ich bin überzeugt, Menschen mit solider Alltagsintelligenz, einem Schuss Neugier und dazwischen einer ordentlichen Portion Demut vor dem Unerwarteten sind hier oft erfolgreicher als reine Theoriespezialisten.


Zwischen Sicherheitsprotokoll und Kreativität: Wer passt ins Team?

Typische Berufsinfos sprechen gern von „technischem Verständnis“ und „Sorgfalt“. Stimmt schon, das braucht man. Aber was selten in Stellenanzeigen steht: Hier landen oft Leute mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen. Klar, viele kommen über klassische Ausbildungen wie Chemikant/in, Produktionsfachkraft oder Anlagenfahrer; zunehmend aber auch Quereinsteiger aus Mechanik, Gesundheitswesen oder (man glaubt es kaum) Gastronomie. Manche scheitern, andere blühen auf. Es gibt nicht das Patentrezept fürs „richtige“ Profil. Vielmehr hat sich gezeigt – das höre ich aus vielen Betrieben –, dass Pragmatismus, Lernbereitschaft und ein stabiler Umgang mit Stress fast wichtiger sind als Sternchen im Abschlusszeugnis. Es hilft, wenn einen Chemie schon immer interessiert hat, aber wichtiger ist in der Realität oft die Bereitschaft, sich durch neue Routinen zu beißen, Nachtschichten zu meistern und im Team auch mal unpopuläre Aufgaben zu schultern.

Auch digitaler Wandel verändert die Anforderungen: Produktionsprozesse werden automatisierter, Daten werden wichtiger. Wer mit Steuerungstechnik umgehen kann und vor Monitoren nicht gleich in geistige Schockstarre fällt, hat Vorteile. Doch trotz allem Technik-Buzzword bleibt der Beruf am Ende bodenständig: Es wird geschleppt, gefüllt, getaktet. Und – Überraschung – das Glücksgefühl, wenn nach einem Störfall alles wieder läuft, ist mit keiner Exceltabelle zu toppen.


Kann man davon leben? Vergütung, Unterschiede und Entwicklungsspielräume

Ein Thema, an dem niemand vorbeikommt: Das liebe Geld. Chemische Produktion steht im Ruf, vergleichsweise gut zu bezahlen. Nicht ganz falsch, aber selbst da gilt – wie so oft – der Versionshinweis: Kommt drauf an. Wer im Rhein-Main-Gebiet an den großen Chemiestandorten landet, startet oft mit Einstiegsgehältern jenseits der 3.000 € brutto, mindestens mal. In strukturschwächeren Regionen, etwa Ostdeutschland oder ländlichen Teilen Nordbayerns, sehen die Zahlen nüchterner aus – zum Teil spürbar unter dem Bundesdurchschnitt.

Besonders wichtig: Zulagen für Schichtdienst, Wochenendarbeit, Sonderaufgaben. Wer bereit ist, im Dreischichtmodell zu arbeiten oder in Krisenzeiten Überstunden zu fahren, kann sein Gehalt ordentlich nach oben treiben. Aber: Geld allein macht keine Nachtschicht leichter. Work-Life-Debatten sind auch in der Produktion angekommen – und gerade für Einsteiger stellt sich die Frage, ob man jedes Mal springen will, sobald der Chef fragt. Perspektivisch winken Entwicklungschancen in Richtung Schichtleiter/in, Anlagenspezialist/in oder auch in technischen Betrieb mit Fokus auf Digitalisierung. Einen „sicheren“ Arbeitgeber gibt es natürlich auch hier nicht mehr pauschal, aber die Branchenriesen können mit Stabilität und oft auch sozialen Leistungen punkten. Es lohnt sich genauer hinzusehen – Arbeitsplatzwechsel und Wechselbereitschaft greifen in der Branche zunehmend um sich, vor allem wenn die Entwicklung stockt oder das Gehalt nicht mehr zum Lebensstil passt.


Arbeiten und leben: Schichtmodelle, Stress und was sonst noch bleibt

Kaum ein Punkt wird so hitzig diskutiert wie Arbeitszeitmodelle und private Freiräume. Die klassische Achtstundenschicht ist ein aussterbendes Relikt, stattdessen gibt es komplexe Schichtpläne, oftmals rollierend, manchmal zum Verzweifeln. Gerade am Anfang kann das ordentlich reinhauen – Schlafrhythmus, Sozialleben, selbst der Hund merkt’s irgendwann. Andererseits: Wer’s mag, profitiert von freien Tagen unter der Woche und kann Arzttermine machen, wenn andere im Büro schuften. Ich habe Kollegen erlebt, die sich an Schichtarbeit geradezu berauschen – andere kämpfen ein Leben lang damit. Da hilft kein Whitepaper: Man muss es selbst ausprobieren, um zu merken, ob man sich damit anfreundet oder lieber die Finger davon lässt.

Der Stressfaktor? Nicht zu unterschätzen. Schnell mal acht Stunden konzertiert arbeiten, egal ob um 2 Uhr nachts oder nach dem zweiten Kaffee. Man wächst hinein. Ab einer gewissen Erfahrung – und mit den richtigen Kolleginnen und Kollegen – entwickelt man Routinen, baut aber auch Automatismen auf, die helfen, nicht durchzudrehen, wenn der Alarm zum x-ten Mal hämmert.


Ausblick: Wandel, Chancen und ein bisschen Ehrlichkeit im Berufsalltag

Die chemische Produktion steht – wie eigentlich die ganze Industrie – vor einem Umbau: Automatisierung, Nachhaltigkeitsdruck, Fachkräftemangel. Plötzlich werden nicht mehr nur „die Chemiker“ gesucht, sondern Leute, die Schnittstellenkompetenzen mitbringen: Verständnis für Umwelt, Technik und Produktion, zugleich aber teamfähig, offen für neue Prozesse und gelegentlich auch stur genug, die alten Routinen infrage zu stellen.

Wer jetzt einsteigt, ist zu Beginn vielleicht das berühmte „kleine Rad im großen Getriebe“. Aber – typisch für viele in der Produktion – das Getriebe läuft nur, wenn die kleinen Räder funktionieren. Ich habe das oft unterschätzt. Heute sage ich: Wer flexibel ist, Lernbereitschaft statt Allwissenheit zeigt und sich nicht scheut, auch mal Fehler zuzugeben, dem stehen in der chemischen Produktion Türen offen, die in anderen Berufen längst fest verschlossen scheinen. Ein Job für Planlose? Sicher nicht. Aber einer für Pragmatiker, Teamplayer und Tüftler – definitiv.


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