Chemie Produktion Jobs

134 aktuelle Chemie Produktion Stellenangebote

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Chemieingenieur - Produktion / Destillation mit Mitarbeiterführung (m/w/d)

proFagus GmbHBodenfelde

Als Chemieingenieur in der Produktion und Destillation (w/m/d) übernehmen Sie eine Schlüsselrolle in der Mitarbeiterführung. Ihre Aufgabe ist es, klare Ziele zu setzen und effektive Strukturen zu etablieren. Sie steuern die Produktionsprozesse und gewährleisten die Einhaltung hoher Standards. Neben der fachlichen Leitung im vollkontinuierlichen Schichtbetrieb sind Sie für die Personaleinsatzplanung verantwortlich. Zudem überwachen und optimieren Sie Destillationsprozesse und fördern die Weiterentwicklung Ihres Teams. Durch Ihre ausgeglichene Kommunikation und Durchsetzungsstärke stellen Sie sicher, dass Arbeits-, Sicherheits- und Qualitätsvorschriften stets eingehalten werden.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie / Chemikant (m/w/d)

Tudapetrol Mineralölerzeugnisse Nils Hansen GmbH & Co. KGHamburg

Als Produktionsfachkraft Chemie oder Chemikant (m/w/d) sind Sie verantwortlich für das Bedienen und Überwachen von Produktionsanlagen. Zu Ihren Aufgaben gehören das Be- und Entladen von Tankfahrzeugen sowie das Beproben und Umlagern von Produkten und Rohstoffen. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung in diesem Bereich und technischem Verständnis agieren Sie sicher an PLS-unterstützten Anlagen. Neben der gewissenhaften Dokumentation von Prozessparametern führen Sie auch einfache Instandhaltungsarbeiten durch. Sie erwarten geregelte Arbeitszeiten und abwechslungsreiche Aufgaben in einem wertschätzenden Team. Bewerben Sie sich jetzt und starten Sie Ihre Karriere in einer dynamischen Branche!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) in der Herstellung

Bübchen-Werk Ewald Hermes Pharmazeutische Fabrik GmbHSoest

Als Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) sind Sie für die Bedienung und Überwachung der Produktionsanlagen verantwortlich. Sie gewährleisten den fehlerfreien Betrieb und reagieren schnell auf Störungen, um die Produktion effizient fortzusetzen. Zudem führen Sie die Reinigung und Desinfektion der Anlagenteile gemäß strenger Hygienevorschriften durch. Regelmäßige Qualitätskontrollen sichern die Einhaltung der festgelegten Standards, während Sie bei Abweichungen sofortige Korrekturmaßnahmen einleiten. Ihre sorgfältige Dokumentation der Produktionsprozesse umfasst wichtige Parameter, Qualitätsdaten und Abweichungen. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams und tragen Sie maßgeblich zur Qualitätssicherung in der chemischen Industrie bei.
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-Technischer Assistent (zB. BTA/CTA) (all genders) im Bereich Produktion (DSP/Chromatographie)

AGC Biologics GmbHHeidelberg

AGC Biologics in Heidelberg sucht ab sofort einen Biologisch-Technischen Assistenten (BTA/CTA) für das Produktionsteam. In dieser unbefristeten Position arbeiten Sie in hochspezialisierten Reinräumen (Klassen B und C). Zu Ihren Aufgaben gehören die chromatographische Aufreinigung von Proteinen und pDNA sowie die aseptische Abfüllung von Wirkstoffen. Zudem führen Sie Inprozesskontrollen durch und unterstützen bei der Qualifizierung von Geräten. Wir suchen engagierte Talente mit technischem Hintergrund, idealerweise in Biologie oder Chemie. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines dynamischen Teams zu werden und Ihre Karriere im biopharmazeutischen Bereich voranzutreiben!
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant, Produktionsfachkraft Chemie oder Produktionshelfer (m/w/d)

KAPP-CHEMIE GmbH & Co. KGMiehlen

Wir suchen motivierte Chemikanten, Produktionsfachkräfte Chemie oder Produktionshelfer (m/w/d) in Vollzeit. Zu Ihren Aufgaben gehört das Herstellen von flüssigen und pulverförmigen Produkten gemäß Arbeitsanweisungen. Sie mischen, füllen ab und etikettieren unsere Produkte in verschiedenen Gebinden. Ein Gabelstaplerführerschein ist von Vorteil, kann aber bei uns erworben werden. Profitieren Sie von einer freundlichen Arbeitsatmosphäre und kurzen Kommunikationswegen in einem familiären Unternehmen. Ihre sorgsame und eigenverantwortliche Arbeitsweise passt perfekt in unser dynamisches Team.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie / Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d)

Diversey Deutschland GmbH & Co. oHGKirchheimbolanden

Wir suchen eine/n engagierte/n Produktionsfachkraft Chemie / Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Ihre Aufgaben umfassen die sorgfältige Befolgung von Arbeitsanweisungen und Arbeitsschutzvorschriften, sowie den Einsatz persönlicher Schutzausrüstung im Umgang mit Chemikalien. Sie sind verantwortlich für die Identitätskontrolle der Rohstoffe und das Mischen gemäß Rezepturen. Darüber hinaus führen Sie Werker-Selbstprüfungen durch und etikettieren Versandstücke präzise. Die Dokumentation aller Arbeitsprozesse einschließlich Chargennummern gehört ebenfalls zu Ihren Tätigkeiten. Zudem fahren Sie Gabelstapler und unterstützen bei Tankzug-Befüllungen und Inventuren.
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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MTA / PTA / BTA / CTA / MTLA / Pharmakant / Mitarbeiter (m/w/d) für die aseptische Herstellung von Arzneimitteln / Produktion von Gewebetransplantaten

Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbHBerlin

Für eine erfolgreiche Karriere in der Medizin- oder Chemiebranche suchen wir talentierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung als MTA, PTA oder MTLA. Ideale Kandidaten haben Erfahrung im GMP-regulierten Umfeld oder in der Herstellung von Lebensmitteln, Kosmetik oder Arzneimitteln. Eine präzise und sorgfältige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit sind unerlässlich. Freuen Sie sich auf attraktive Zusatzleistungen, einschließlich eines Jahressonderentgelts, Erholungsbeihilfen und automatischen Gehaltserhöhungen. Genießen Sie 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche sowie drei bezahlte Karenztage jährlich. Profitieren Sie zudem von einem Arbeitgeberzuschuss zur Altersvorsorge und weiteren Vorteilen.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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PTA/CTA/BTA (m/w/d) Herstellung/pharmazeutische Steril-Produktion - Spätschicht

ZytoService Deutschland GmbHHamburg

Wir suchen engagierte PTA/CTA/BTA (m/w/d) für die Herstellung pharmaceutischer Sterilprodukte in Hamburg-Jenfeld. In dieser unbefristeten Vollzeitstelle (40 Stunden/Woche) arbeiten Sie im Spätschichtsystem, auch an Sonn- und Feiertagen. Ihre Aufgabe umfasst die Herstellung patientenindividueller Infusionslösungen nach GMP-Standards im Reinraum. Hier gewährleisten Sie eine extrem niedrige Konzentration luftgetragener Teilchen und tragen spezielle Schutzkleidung. Erste Laborerfahrungen sind von Vorteil, da Sie intensiv eingearbeitet werden und zunächst als Zureicher*in starten. Nutzen Sie Ihre Chance, zur Bekämpfung von Krebs und anderen schweren Erkrankungen beizutragen!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Einkaufsrabatte Corporate Benefit ZytoService Deutschland GmbH Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker als Abteilungsleiter Produktion (m/w/d)

MACHEREY-NAGEL GmbH & Co. KGDüren

Werden Sie Teil von MACHEREY-NAGEL, einem innovativen Familienunternehmen, das Speziallösungen für die chemische und pharmazeutische Industrie entwickelt. Bewerben Sie sich jetzt als Abteilungsleiter Produktion (m/w/d) und gestalten Sie unsere Zukunft mit!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit MACHEREY-NAGEL GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant / Pharmakant (m/w/d) Produktion 2 – Plasmafraktionierung

Biotest AGDreieich

Als weltweit führender Spezialist in Immunologie und Hämatologie verfolgen wir die Mission, Leben zu retten. Unsere innovativen Produkte und wegweisenden Forschungen bieten chronisch kranken Menschen neue Hoffnung. Um dies zu erreichen, setzen wir auf motivierte und engagierte Mitarbeitende. Individuelle Förderung und Entwicklung sind für uns von zentraler Bedeutung und prägen unseren Arbeitsalltag. Werden Sie Teil unseres starken Teams von 2.300 Mitarbeitenden, das sich der Herstellung hochwertiger pharmazeutischer Produkte aus Blutplasma widmet. Dazu gehören die Durchführung und Dokumentation aller Schritte unter Einhaltung strenger GMP-Richtlinien sowie die Instandhaltung und Qualifizierung unserer Prozessanlagen.
Corporate Benefit Biotest AG Einkaufsrabatte Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie Produktion wissen müssen

Chemie Produktion Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie Produktion wissen müssen

Ein Schritt ins Labyrinth: Berufseinstieg in die Chemische Produktion

Wenn ich an meinen ersten Tag in der Produktion denke, fällt mir vor allem eins ein: Der Geruch von Lösungsmitteln. Schwer zu beschreiben – irgendwas zwischen prickelnder Zukunft und einer Prise Anspannung. So geht es wohl den meisten, die in der chemischen Produktion neu anfangen, sei es als Azubi, nach der Umschulung oder als Quereinsteiger mit solider Praxiserfahrung. Was von außen wie eine ziemlich technische Nummer wirkt, ist innen drin ein vielschichtiger, manchmal störrischer Kosmos aus Handwerk, Verantwortung und, ja, auch Menschen. Zwischen Reaktoren, Rohrleitungen und „Warteschleife“ bei der Betriebsleitung stecken Fragen, die man im Berufsberatungsflyer nie zu lesen bekommt. Was kann ich? Was sollte ich können? Und wozu, zum Henker, braucht’s hier eigentlich drei Eimer für ein und dieselbe Flüssigkeit?


Schmutzige Hände, scharfer Kopf: Was der Arbeitsalltag verlangt

Jeder, der denkt, die Chemieproduktion sei pure Routine mit stets gleichem Ablauf, irrt. Sicher: Viele Arbeitsschritte haben hohe Standards und Vorschriften – Sicherheit wird großgeschrieben, manchmal größer als das Mittagessen. Aber zwischen Vorschriften und Praxis klafft oft eine Lücke, in die man als Einsteiger hineintappt, ob man will oder nicht. Wer hier arbeitet, räumt nicht nur Reaktoren leer und fährt Anlagen an. Es geht ums Mitdenken, Fehlermuster erkennen, plötzlich improvisieren, weil das Förderband mal wieder eine kleine Rebellion anzettelt. Das kann, Hand aufs Herz, bisweilen nerven. Gerade wenn’s am heißesten läuft und die Technik klemmt, zeigt sich, wer Ruhe bewahren kann oder stattdessen einen Schnelllauf zur Kantine hinlegt.

Mich wundert, wie viele unterschätzen, wie kommunikativ der Job ist. „Kommunikativ“ meint hier allerdings nicht Smalltalk am Kaffeeautomaten. Es geht um klare Rückmeldungen, Nachfragen, Schnappatmung, wenn Grenzwerte überschritten werden, und das berühmte „Wie war das nochmal letzte Woche beim Notfall?“ Ohne Teamwork und gelegentliche Ansage läuft hier exakt: nichts. Ehrlich, ich bin überzeugt, Menschen mit solider Alltagsintelligenz, einem Schuss Neugier und dazwischen einer ordentlichen Portion Demut vor dem Unerwarteten sind hier oft erfolgreicher als reine Theoriespezialisten.


Zwischen Sicherheitsprotokoll und Kreativität: Wer passt ins Team?

Typische Berufsinfos sprechen gern von „technischem Verständnis“ und „Sorgfalt“. Stimmt schon, das braucht man. Aber was selten in Stellenanzeigen steht: Hier landen oft Leute mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen. Klar, viele kommen über klassische Ausbildungen wie Chemikant/in, Produktionsfachkraft oder Anlagenfahrer; zunehmend aber auch Quereinsteiger aus Mechanik, Gesundheitswesen oder (man glaubt es kaum) Gastronomie. Manche scheitern, andere blühen auf. Es gibt nicht das Patentrezept fürs „richtige“ Profil. Vielmehr hat sich gezeigt – das höre ich aus vielen Betrieben –, dass Pragmatismus, Lernbereitschaft und ein stabiler Umgang mit Stress fast wichtiger sind als Sternchen im Abschlusszeugnis. Es hilft, wenn einen Chemie schon immer interessiert hat, aber wichtiger ist in der Realität oft die Bereitschaft, sich durch neue Routinen zu beißen, Nachtschichten zu meistern und im Team auch mal unpopuläre Aufgaben zu schultern.

Auch digitaler Wandel verändert die Anforderungen: Produktionsprozesse werden automatisierter, Daten werden wichtiger. Wer mit Steuerungstechnik umgehen kann und vor Monitoren nicht gleich in geistige Schockstarre fällt, hat Vorteile. Doch trotz allem Technik-Buzzword bleibt der Beruf am Ende bodenständig: Es wird geschleppt, gefüllt, getaktet. Und – Überraschung – das Glücksgefühl, wenn nach einem Störfall alles wieder läuft, ist mit keiner Exceltabelle zu toppen.


Kann man davon leben? Vergütung, Unterschiede und Entwicklungsspielräume

Ein Thema, an dem niemand vorbeikommt: Das liebe Geld. Chemische Produktion steht im Ruf, vergleichsweise gut zu bezahlen. Nicht ganz falsch, aber selbst da gilt – wie so oft – der Versionshinweis: Kommt drauf an. Wer im Rhein-Main-Gebiet an den großen Chemiestandorten landet, startet oft mit Einstiegsgehältern jenseits der 3.000 € brutto, mindestens mal. In strukturschwächeren Regionen, etwa Ostdeutschland oder ländlichen Teilen Nordbayerns, sehen die Zahlen nüchterner aus – zum Teil spürbar unter dem Bundesdurchschnitt.

Besonders wichtig: Zulagen für Schichtdienst, Wochenendarbeit, Sonderaufgaben. Wer bereit ist, im Dreischichtmodell zu arbeiten oder in Krisenzeiten Überstunden zu fahren, kann sein Gehalt ordentlich nach oben treiben. Aber: Geld allein macht keine Nachtschicht leichter. Work-Life-Debatten sind auch in der Produktion angekommen – und gerade für Einsteiger stellt sich die Frage, ob man jedes Mal springen will, sobald der Chef fragt. Perspektivisch winken Entwicklungschancen in Richtung Schichtleiter/in, Anlagenspezialist/in oder auch in technischen Betrieb mit Fokus auf Digitalisierung. Einen „sicheren“ Arbeitgeber gibt es natürlich auch hier nicht mehr pauschal, aber die Branchenriesen können mit Stabilität und oft auch sozialen Leistungen punkten. Es lohnt sich genauer hinzusehen – Arbeitsplatzwechsel und Wechselbereitschaft greifen in der Branche zunehmend um sich, vor allem wenn die Entwicklung stockt oder das Gehalt nicht mehr zum Lebensstil passt.


Arbeiten und leben: Schichtmodelle, Stress und was sonst noch bleibt

Kaum ein Punkt wird so hitzig diskutiert wie Arbeitszeitmodelle und private Freiräume. Die klassische Achtstundenschicht ist ein aussterbendes Relikt, stattdessen gibt es komplexe Schichtpläne, oftmals rollierend, manchmal zum Verzweifeln. Gerade am Anfang kann das ordentlich reinhauen – Schlafrhythmus, Sozialleben, selbst der Hund merkt’s irgendwann. Andererseits: Wer’s mag, profitiert von freien Tagen unter der Woche und kann Arzttermine machen, wenn andere im Büro schuften. Ich habe Kollegen erlebt, die sich an Schichtarbeit geradezu berauschen – andere kämpfen ein Leben lang damit. Da hilft kein Whitepaper: Man muss es selbst ausprobieren, um zu merken, ob man sich damit anfreundet oder lieber die Finger davon lässt.

Der Stressfaktor? Nicht zu unterschätzen. Schnell mal acht Stunden konzertiert arbeiten, egal ob um 2 Uhr nachts oder nach dem zweiten Kaffee. Man wächst hinein. Ab einer gewissen Erfahrung – und mit den richtigen Kolleginnen und Kollegen – entwickelt man Routinen, baut aber auch Automatismen auf, die helfen, nicht durchzudrehen, wenn der Alarm zum x-ten Mal hämmert.


Ausblick: Wandel, Chancen und ein bisschen Ehrlichkeit im Berufsalltag

Die chemische Produktion steht – wie eigentlich die ganze Industrie – vor einem Umbau: Automatisierung, Nachhaltigkeitsdruck, Fachkräftemangel. Plötzlich werden nicht mehr nur „die Chemiker“ gesucht, sondern Leute, die Schnittstellenkompetenzen mitbringen: Verständnis für Umwelt, Technik und Produktion, zugleich aber teamfähig, offen für neue Prozesse und gelegentlich auch stur genug, die alten Routinen infrage zu stellen.

Wer jetzt einsteigt, ist zu Beginn vielleicht das berühmte „kleine Rad im großen Getriebe“. Aber – typisch für viele in der Produktion – das Getriebe läuft nur, wenn die kleinen Räder funktionieren. Ich habe das oft unterschätzt. Heute sage ich: Wer flexibel ist, Lernbereitschaft statt Allwissenheit zeigt und sich nicht scheut, auch mal Fehler zuzugeben, dem stehen in der chemischen Produktion Türen offen, die in anderen Berufen längst fest verschlossen scheinen. Ein Job für Planlose? Sicher nicht. Aber einer für Pragmatiker, Teamplayer und Tüftler – definitiv.


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