Chemie Forschung Jobs

81 aktuelle Chemie Forschung Stellenangebote

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Praktikum Forschung und Entwicklung - Chemie (Aerosole und Liquids) (m/w/d)

Würth DeutschlandKünzelsau

Erlebe ein spannendes Praktikum in der Chemie! Übernehme die Verantwortung für eigene (Teil-)Projekte und erweitere deine praktischen Kenntnisse. Du solltest im Bereich Chemie oder Wirtschaftschemie studieren und fortgeschrittene MS-Office-Kenntnisse mitbringen. Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit sind entscheidend, ebenso wie selbstständiges Arbeiten und Eigeninitiative. Bei einem Pflichtpraktikum erwarten dich 1.400 € brutto pro Monat, während ein freiwilliges Praktikum oder eine Abschlussarbeit mit 2.420 € brutto vergütet wird. Profitiere zudem von Sport- und Entspannungskursen, um aktiv und gesund zu bleiben und deine Fähigkeiten weiterzuentwickeln!
Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) Forschung & Entwicklung - Digitale Zahnheilkunde

VOCO GmbHCuxhaven

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) zur Verstärkung unseres Forschung & Entwicklungsteams im Bereich digitale Zahnheilkunde. In dieser Position sind Sie für präparative Tätigkeiten in der Entwicklung innovativer Dentalprodukte verantwortlich. Zu Ihren Aufgaben gehören die Arbeit mit modernsten Geräten, wie z.B. 3D-Druckern, sowie die Analyse von Substanzen. Sie fertigen Prüfkörper zur Bestimmung werkstoffkundlicher Parameter an und dokumentieren Ihre Ergebnisse GLP-konform. Erfahrungen in chemisch-technischen Laborprüfungen sind Voraussetzung für die Bewerbung. Wenn Sie zudem selbstständig sowie sorgfältig arbeiten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Kantine Essenszuschuss Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Labortechniker/in / Chemielaborant/in Forschung und Entwicklung (m/w/d)

Orion Engineered Carbons GmbHKöln

Werden Sie Teil eines innovativen Teams, das modernste Technik mit Leidenschaft vereint! In einer unbefristeten Festanstellung arbeiten Sie in einer 37,5-Stunden-Woche mit flexiblen Arbeitszeiten zwischen 06:00 und 10:00 Uhr. Mit einem attraktiven Gehaltsband von 45.000 € bis 58.000 € nach Chemietarif und 30 Tagen Urlaub erwartet Sie eine spannende Herausforderung. Ihr analytisches Verständnis und technisches Geschick sind gefragt, um physikalisch-chemische Untersuchungen durchzuführen. Ob klassische Methoden oder High-End-Technologien wie ICP und Spektroskopie – Sie gestalten die Zukunft der Produktinnovation aktiv mit. Bringen Sie Ihre Expertise ein und setzen Sie neue Maßstäbe!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Gutes Betriebsklima Erfolgsbeteiligung Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker/in Forschung und Entwicklung (m/w/d)

H. C. Carbon GmbHOldenburg

Unser dynamisches Team sucht engagierte Chemiker:innen, Chemielaborant:innen und chemisch-technische Assistent:innen für Forschung und Entwicklung. Wir setzen auf präzise Recherche und innovative Lösungen, die durch kurze Entscheidungswege und enge Zusammenarbeit in der Produktion umgesetzt werden. Bei uns erwarten Sie maßgeschneiderte Produkte und die Erschließung neuer Technologien auf höchstem Qualitätsniveau. Bringen Sie Ihre Expertise in zukunftsweisenden Projekten ein und gestalten Sie gemeinsam mit uns den Graphit- und Kohlestoff-Sektor aktiv mit. Profitieren Sie von einem flexiblen Arbeitsumfeld und den Chancen, die sich Ihnen bieten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Erfolgsteams!
Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker Forschung & Entwicklung (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Unterstützung unserer Abteilung Applied Development suchen wir einen Chemiker (w/m/d) zur Forschung und Entwicklung. In dieser Rolle entwickeln Sie innovative chemische Konzepte für maßgeschneiderte Lösungen. Zu Ihren Aufgaben gehören Klebstoffuntersuchungen und das Bestimmen von Klebstoffeigenschaften mit modernen Prüfmethoden wie GC/MS und IR-Spektroskopie. Zudem erstellen Sie umfassende Dokumentationen zu Ihren Untersuchungen und setzen technische Eigenschaften in chemische Formulierungen um. Idealerweise verfügen Sie über Kenntnisse in der Polymer- oder organischen Chemie und haben ein entsprechendes Studium abgeschlossen. Perspektivisch übernehmen Sie auch die Verantwortung für einen Laborassistenten (w/m/d).
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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W2-Professur für Formulierung von Biopharmazeutika

Technische Universität BraunschweigBraunschweig

Die Professur konzentriert sich auf pharmazeutisch-technologische Aspekte der Verarbeitung von biomakromolekularen Wirkstoffen. Ziel ist es, eine Brücke zur Bioverfahrenstechnik und Biotechnologie zu schlagen. Dadurch wird die zentrale Rolle im Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ) gestärkt. Der Forschungsschwerpunkt umfasst die pharmazeutische Formulierung von Protein- und Nukleinsäure-basierten Wirkstoffen. Innovative Ansätze wie Antikörperformulierungen und nanopartikuläre Systeme für Nukleinsäure-Therapeutika werden erforscht. In der Lehre vermittelt die Professur fundierte Kenntnisse in diesem zukunftsweisenden Bereich der Pharmazie.
Familienfreundlich Kinderbetreuung Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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W3- oder W2TTW3-Professur für Pharmazeutische Biologie

Friedrich-Schiller-Universität JenaJena

Die Fakultät für Biowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet eine W3- oder W2TT-W3-Professur für Pharmazeutische Biologie. Gesucht wird eine erfahrene Forscherpersönlichkeit (m/w/d), die das Fach in Forschung und Lehre vertritt. Bewerber sollten über herausragende internationale Publikationen im Bereich Pharmazeutische Biologie sowie angrenzenden Disziplinen wie Mikrobiologie oder Biochemie verfügen. Schwerpunkte der Forschung umfassen Themen wie Antiinfektiva und RNA-Biologie. Ziel ist es, die bestehende wissenschaftliche Ausrichtung des Instituts zu stärken. Interessierte sollten sich umgehend bewerben, um Teil dieser dynamischen Forschungsgemeinschaft zu werden.
Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Chemielaboranten (m/w/d)

Burnus Professional GmbH & Co. KGSteinau Straße

Starte deine Karriere bei Burnus Professional: Ausbildung zum Fachmann für Hygienelösungen in Steinau an der Straße. An unserem Standort in der Karl-Winnacker-Straße 22 lernst du alles über professionelle Wasch- und Waschhilfsmittel. Unsere Produkte unterstützen Wäschereien, von der Industrie über Handwerk bis hin zur Klinik. Während deiner Ausbildung erhältst du Einblicke in Labortätigkeiten, Forschung und Entwicklung. Du wirst in unsere Anwendungstechnik eingeführt und lernst, Versuchsreihen eigenständig durchzuführen. Werde Teil eines innovativen Teams und begleite uns auf dem Weg zur hygienischen Reinheit!
Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Promovierte*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Chemie, Physik, Materialwissenschaft oder einer vergleichbaren Fachrichtung

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)Berlin Adlershof

Wir suchen eine*n promovierte*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) im Bereich Chemie, Physik oder Materialwissenschaft. In dieser Position bieten wir ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit Vollzeit- und Teilzeitmöglichkeiten. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung und Synthese von Nano- und Advanced Materials, einschließlich innovativer Beschichtungen und Sensormaterialien. Zudem werden Sie moderne Messmethoden zur Charakterisierung dieser Materialien anwenden. Sie tragen aktiv zur Einwerbung von Forschungsprojekten bei und unterstützen den Fachbereich im Forschungsdatenmanagement. Nutzen Sie die Chance, Ihre Expertise in einem dynamischen Team einzubringen und spannende Forschungsfragen zu bearbeiten.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Labormitarbeiter*in (w/m/d)

Wupperverband KdöRWuppertal Buchenhofen

Nutze die Vielfalt unseres Sport- und Fitnessangebots! Trainiere in unserem Fitnessstudio, entdecke das Klettern oder bleibe aktiv mit über 1.000 Sportstätten beim Urban Sports Club. Dein Fitnessabenteuer wartet!
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Wupperverband KdöR Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie Forschung wissen müssen

Chemie Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie Forschung wissen müssen

Zwischen Reagenzglas und Realität: Mein Blick auf den Berufseinstieg in der chemischen Forschung

Alles beginnt mit einer Frage: Warum tut man sich das an? Warum wählt man ein Feld, in dem die Freude an marginalen Effekten schon fast zur Lebensphilosophie erhoben wird? Wer in die chemische Forschung einsteigt, wird schnell merken – mit dem Klischee vom Labor-Nerd ist es nicht mehr getan. Die Anforderungen sind sprunghaft gewachsen. Digitalisierung, Klimakrise, internationaler Konkurrenzdruck … Wer als Berufseinsteiger:in oder Branchenwechsler hier an die Tür klopft, merkt: Der Chemielaboralltag ist heute ein Puzzle, das sich ständig neu zusammensetzt.


Zwischen Theorie und Praxis: Was im Studium keiner erzählt

Die alte Geschichte: Man ackert sich durch den Wust aus Synthesewegen, Organik und Thermodynamik. Dann, endlich, das erste Laborpraktikum – und plötzlich riecht alles nach Lösemitteln und Unsicherheit. Im Berufsleben setzt sich das fort, nur dass die Fragen existenzieller werden: Was ist ein Fehler? Wann ist ein Scheitern wertvoller als ein Erfolg? Kurios: An manchen Tagen zeigt die Laborbank mehr Charakter als das Excel-File. Forschung lebt von Experimenten, Irrtümern, Nachjustieren. Die Produktwelten draußen, die wachsende Sehnsucht nach Innovationszyklen, drücken im Alltag trotzdem mächtig auf die Tube. Klingt nach Dauerdruck, und manchmal ist es das auch – aber aus meiner Sicht öffnet sich gerade darin ein Freiraum für Kreativität, den man so in kaum einem anderen Beruf findet.


Qualifikation: Viel mehr als formale Titel

Die berühmten „harten Fakten“ klingen nach Plan: ein abgeschlossenes Studium – meist Master oder Promotion, seltener der Direkteinstieg mit Bachelor. Aber das allein reicht nicht. Wer meint, er tanzt als Fachkraft nur ins Labor, unterschätzt gewaltig. Kommunikation – intern wie mit Externen –, Beharrlichkeit an der Schwelle zum Starrsinn, Fähigkeit, Komplexes auf den Punkt zu bringen, und eine Portion gesunder Selbstzweifel: Das alles braucht es, Tag für Tag. Selten gönnt einem das System stilles Tüfteln im Elfenbeinturm. Ich habe Kollegen erlebt, die glänzende Publikationslisten hatten – aber bei der ersten Produktionsumstellung ins Trudeln kamen. Umgekehrt überraschen Quereinsteiger:innen, die sich in ein schwieriges Messverfahren verbeißen wie hungrige Terrier.


Arbeitsmarkt: Zwischen Fachkräftemangel, KI und Karrierekrampf

Berufseinsteiger:innen fällt oft eine Mischung aus Selbstüberschätzung und Realitätsschock auf den Kopf. Auf dem Papier scheint der Bedarf enorm – Fachkräftemangel, überall offene Stellen. Und doch: Der Markt ist launisch. Wer Spezialkenntnisse in „grüner Chemie“, Digitalisierung oder instrumenteller Analytik hat, fängt oft leichter Fuß. Industrie, Pharma, Start-ups, öffentliche Forschung – überall gibt es (mitunter sehr unterschiedliche) Spielregeln. Regional? Der Süden Deutschlands zahlt besser als der Osten. Die Großchemie lockt mit Betriebsrente und Tarifvertrag, das Start-up wirft einen Kicker in die Küche und flexible Arbeitszeit ins Rennen – nur, dass sich die Überstunden dort manchmal heimlich auftürmen. Einfach ist das nicht.


Das liebe Geld – und was davon bleibt

Was verdient man nun? Eine der Fragen, die im Bewerbungsgespräch am häufigsten verschämt gemurmelt wird. Der Klassiker: Einsteiger mit Master starten außerhalb von Ballungsräumen oft mit 45.000 € bis 52.000 € im Jahr. Große Konzerne zahlen mehr, bis zu 65.000 € sind drin – Promotion und Standort vorausgesetzt. Im Osten, bei kleinen Löhnen und bindungswilligen Mittelständlern, kratzt man vielleicht an der unteren Kante. Klar ist: Im Vergleich zu anderen MINT-Berufen kann die Chemie stolz sein, besonders wenn Tarifbindung ins Spiel kommt. Aber Obacht! Die Schere ist riesig. Akademische Laufbahnen in der Lehre? Versauern oft auf halben Stellen. Nischen-Expertise? Kann Gold wert sein, oder eine Sackgasse. Wer Karriere machen will, muss strategisch denken. Nicht nur forschen, sondern auch sichtbar sein – auf Tagungen, in Netzwerken, am besten gleich international. Klingt sportlich, ist es auch.


Work-Life-Labyrinth: Zwischen Arbeitszeitmodellen und Sinnsuche

Und wie sieht es mit einem Leben außerhalb des Labors aus? Antwort: Kommt drauf an. Viele Unternehmen rudern inzwischen mit flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Angeboten, aber die Laborauswertung bleibt an Maschinen und Stoffdatenbanken gebunden. Familienfreundlichkeit? Im Vergleich zur klassischen Industrie gut ausbaufähig. Frauen sind nach wie vor in Top-Positionen unterrepräsentiert. Stichwort Diversität: Klar, bunter wird’s – aber manches bleibt zäh wie alte Kaugummimassen. Trotzdem: Gerade der jüngere Nachwuchs fordert selbstbewusst neue Strukturen, will Mitbestimmung, mehr als nur materielle Karriereziele. Chemische Forschung mag für die Generation Z kein Selbstläufer sein, aber sie bleibt ein Spielfeld für Neugierige, Querdenkende, Mutige. Wer Lust auf Lernen hat, echte Wirkung sucht, sich auch mal im Nebel verliert und selbst wieder rauszieht – der oder die findet in diesem Berufsfeld mehr als nur einen Job. Es liegt an uns, was wir draus machen.

Kurzbeschreibung Chemie Forschung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Chemie Forschung

Die alte Geschichte: Man ackert sich durch den Wust aus Synthesewegen, Organik und Thermodynamik. Dann, endlich, das erste Laborpraktikum – und plötzlich riecht alles nach Lösemitteln und Unsicherheit. Im Berufsleben setzt sich das fort, nur dass die Fragen existenzieller werden: Was ist ein Fehler? Wann ist ein Scheitern wertvoller als ein Erfolg? Kurios: An manchen Tagen zeigt die Laborbank mehr Charakter als das Excel-File. Forschung lebt von Experimenten, Irrtümern, Nachjustieren. Die Produktwelten draußen, die wachsende Sehnsucht nach Innovationszyklen, drücken im Alltag trotzdem mächtig auf die Tube. Klingt nach Dauerdruck, und manchmal ist es das auch – aber aus meiner Sicht öffnet sich gerade darin ein Freiraum für Kreativität, den man so in kaum einem anderen Beruf findet.

Die berühmten „harten Fakten“ klingen nach Plan: ein abgeschlossenes Studium – meist Master oder Promotion, seltener der Direkteinstieg mit Bachelor. Aber das allein reicht nicht. Wer meint, er tanzt als Fachkraft nur ins Labor, unterschätzt gewaltig. Kommunikation – intern wie mit Externen –, Beharrlichkeit an der Schwelle zum Starrsinn, Fähigkeit, Komplexes auf den Punkt zu bringen, und eine Portion gesunder Selbstzweifel: Das alles braucht es, Tag für Tag. Selten gönnt einem das System stilles Tüfteln im Elfenbeinturm. Ich habe Kollegen erlebt, die glänzende Publikationslisten hatten – aber bei der ersten Produktionsumstellung ins Trudeln kamen. Umgekehrt überraschen Quereinsteiger:innen, die sich in ein schwieriges Messverfahren verbeißen wie hungrige Terrier.

Berufseinsteiger:innen fällt oft eine Mischung aus Selbstüberschätzung und Realitätsschock auf den Kopf. Auf dem Papier scheint der Bedarf enorm – Fachkräftemangel, überall offene Stellen. Und doch: Der Markt ist launisch. Wer Spezialkenntnisse in „grüner Chemie“, Digitalisierung oder instrumenteller Analytik hat, fängt oft leichter Fuß. Industrie, Pharma, Start-ups, öffentliche Forschung – überall gibt es (mitunter sehr unterschiedliche) Spielregeln. Regional? Der Süden Deutschlands zahlt besser als der Osten. Die Großchemie lockt mit Betriebsrente und Tarifvertrag, das Start-up wirft einen Kicker in die Küche und flexible Arbeitszeit ins Rennen – nur, dass sich die Überstunden dort manchmal heimlich auftürmen. Einfach ist das nicht.

Was verdient man nun? Eine der Fragen, die im Bewerbungsgespräch am häufigsten verschämt gemurmelt wird. Der Klassiker: Einsteiger mit Master starten außerhalb von Ballungsräumen oft mit 45.000 € bis 52.000 € im Jahr. Große Konzerne zahlen mehr, bis zu 65.000 € sind drin – Promotion und Standort vorausgesetzt. Im Osten, bei kleinen Löhnen und bindungswilligen Mittelständlern, kratzt man vielleicht an der unteren Kante. Klar ist: Im Vergleich zu anderen MINT-Berufen kann die Chemie stolz sein, besonders wenn Tarifbindung ins Spiel kommt. Aber Obacht! Die Schere ist riesig. Akademische Laufbahnen in der Lehre? Versauern oft auf halben Stellen. Nischen-Expertise? Kann Gold wert sein, oder eine Sackgasse. Wer Karriere machen will, muss strategisch denken. Nicht nur forschen, sondern auch sichtbar sein – auf Tagungen, in Netzwerken, am besten gleich international. Klingt sportlich, ist es auch.

Und wie sieht es mit einem Leben außerhalb des Labors aus? Antwort: Kommt drauf an. Viele Unternehmen rudern inzwischen mit flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Angeboten, aber die Laborauswertung bleibt an Maschinen und Stoffdatenbanken gebunden. Familienfreundlichkeit? Im Vergleich zur klassischen Industrie gut ausbaufähig. Frauen sind nach wie vor in Top-Positionen unterrepräsentiert. Stichwort Diversität: Klar, bunter wird’s – aber manches bleibt zäh wie alte Kaugummimassen. Trotzdem: Gerade der jüngere Nachwuchs fordert selbstbewusst neue Strukturen, will Mitbestimmung, mehr als nur materielle Karriereziele. Chemische Forschung mag für die Generation Z kein Selbstläufer sein, aber sie bleibt ein Spielfeld für Neugierige, Querdenkende, Mutige. Wer Lust auf Lernen hat, echte Wirkung sucht, sich auch mal im Nebel verliert und selbst wieder rauszieht – der oder die findet in diesem Berufsfeld mehr als nur einen Job. Es liegt an uns, was wir draus machen.

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