Chemische Assistenz Jobs

48 aktuelle Chemische Assistenz Stellenangebote

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Veterinärmedizinisch-technische Assistenz (VMTA), Medizinisch-technische Assistenz (MTA), Medizinisc

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-WupperKrefeld

Die Veterinärmedizinisch-Technische Assistenz (VMTA) für das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) ist eine spannende Karriere im gesundheitlichen Verbraucherschutz. Als amtliches Laboratorium bieten wir eine Ein-Punkt-Versorgung im Bereich der Bakteriologie und Mykologie. In unserem Team "Zentrale Labordienste" stellen Sie Nährmedien für Lebensmittel und Tiergesundheit her. Ihre Aufgaben umfassen die Herstellung fester und flüssiger Nährmedien sowie deren umfassende Leistungsprüfung nach DIN EN ISO 11133. Wir suchen engagierte Fachkräfte (m/w/d) in Entgeltgruppe 9a TVöD. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter http://www.cvua-rrw.de.
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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CTA / MTA / Chemielaborant (m/w/d) - klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS) für die Quality Control

Chromsystems GmbHGräfelfing

Aufgaben: Freigabeuntersuchungen und eigenverantwortliche Eingangs-, Zwischen- und Endkontrollen von Reagenzien, Referenzmaterialien und Rohstoffen mit HPLC und LC-MS/MS; Analysen dokumentieren, Rohdaten auswerten und Ergebnisse gemäß Spezifikationen bewerten; Analysegeräte betreuen und für reibungslosen Laborbetrieb sorgen. Bedingungen: Unbefristet, Gräfelfing bei München, Beginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Kantine Essenszuschuss Jobrad Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Veterinärmedizinisch-Technische Assistenz oder MTA, MTV, BTA (m/w/d)

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW)Krefeld

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) sucht eine Veterinärmedizinisch-Technische Assistenz (m/w/d) bis Entgeltgruppe 9a TVöD. Unser amtliches Untersuchungslaboratorium spielt eine zentrale Rolle im gesundheitlichen Verbraucherschutz. Im Fachgebiet „Immunologie” untersuchen wir verschiedene Proben, darunter Blut-, Milch- und Ohrgewebeproben. Die Diagnostik erfolgt gemäß den BHV-1- und BVD-Verordnungen sowie weiteren Vorschriften. Unsere modernen Verfahren umfassen ELISA, den Rose-Bengal-Test und AGID. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter www.cvua-rrw.de.
Festanstellung Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Technische/r Assistent*in (BTA, MTA, CTA) / Labortechniker*in) (m/w/d)

Universitätsklinikum BonnBonn

Wir laden ausdrücklich Bewerbungen von talentierten Menschen mit Schwerbehinderung und gleichgestellten Personen ein, um ein vielfältiges und inklusives Team zu fördern. Ihre Fähigkeiten sind bei uns herzlich willkommen!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Bonn Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) in der Analytik (befristet auf 1 Jahr)

Atotech Deutschland GmbH & Co. KGBerlin

Werden Sie Chemielaborant (m/w/d) bei Atotech in Berlin und tragen Sie zur Sicherstellung unserer hohen Qualitätsstandards bei. In Ihrem neuen Job führen Sie analytische Untersuchungen für die Qualitäts- und Prozesskontrolle durch. Zudem bewerten Sie Analyseergebnisse und pflegen unsere Datenbanken, einschließlich der Übertragung von Resultaten in SAP. Sie erstellen wichtige Dokumente und Berichte gemäß ISO 9001 und DIN EN ISO 17025. Ihre Aufgaben umfassen auch die Unterstützung der Laborfunktionsbereitschaft sowie die Wartung und Instandsetzung von Geräten. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie unsere Zukunft aktiv mit!
Vollzeit weitere Benefits
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MTL, BTA oder Biologe als Technischer Assistent (m/w/d) für unser Krankenhauslabor in Augsburg

Labor BeckerAugsburg

Aufgaben: Durchführung eines breiten Analysenspektrums, Bearbeitung klinisch-chemischer Proben und des hämatologischen Spektrums, Freigabe plausibilisierter Ergebnisse sowie Wartungs-, Hygiene-, Prüf- und Qualitätskontrollmaßnahmen. Qualifikation: Abgeschlossene Berufsausbildung als MTL / Medizinischer Technologe Laboratoriumsanalytik, BTA / Biologisch-technischer Assistent oder Biologe; Berufserfahrung in einem medizinischen Labor wünschenswert, Affinität zu technischen Geräten, MS Office-Kenntnisse und idealerweise Kenntnisse in einem Laborinformationssystem, z. B. Medat, gute Deutschkenntnisse sowie sorgfältige, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise.
Fahrtkosten-Zuschuss Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA/ BTA/ MTA/PTA (m/w/d)

altona Diagnostics GmbHHamburg

Chemielaboranten (m/w/d) sind für die Planung und Durchführung der Produktion chemischer Pufferlösungen zur Nukleinsäureextraktion zuständig. Sie unterstützen bei der Überführung neuer Produkte in die Routineproduktion und validieren die Produktionsprozesse. Weitere Aufgaben umfassen die Konfektionierung, Etikettierung und QM-konforme Dokumentation im ERP-System. Die Beschaffung von Rohstoffen sowie die Wartung der Produktionsmittel gehören ebenfalls zu ihren Verantwortlichkeiten. Ein erfolgreicher Bewerber hat eine Ausbildung als Chemielaborant, CTA, BTA, MTA oder PTA abgeschlossen. Technisches Verständnis und Erfahrung im Umgang mit Produktionsanlagen sind für diese Position unerlässlich.
Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Lab Manager*in (m/w/d)

Johannes Gutenberg-Universität MainzMainz

Wir suchen eine*n engagierte*n Lab Manager*in (m/w/d) am Institut für Molekulare Physiologie, Fachbereich 10. In unserem Forschungsteam widmen wir uns den molekularen Ursachen neurodegenerativer Erkrankungen, insbesondere ALS und Frontotemporaler Demenz. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung biochemischer Analysen, Zellkultur von Säugerzelllinien sowie die Dokumentation und Auswertung von Daten. Sie unterstützen bei der Labororganisation, inklusive Materialbestellungen und Sicherheitsmanagement. Eine effiziente Korrespondenz mit externen Partnern ist ebenfalls erforderlich. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und tragen Sie zur Entwicklung neuer Therapien bei!
Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Parkplatz Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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MTA / PTA / BTA / CTA / MTLA / Pharmakant / Mitarbeiter (m/w/d) für die aseptische Herstellung von Arzneimitteln / Produktion von Gewebetransplantaten

Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbHBerlin

Für die Stelle im medizinischen, chemischen oder pharmazeutischen Bereich solltest du eine abgeschlossene Ausbildung als MTA, PTA oder MTLA beziehungsweise einen vergleichbaren Abschluss mitbringen. Alternativ verfügst du über Berufserfahrung im GMP-regulierten Umfeld oder in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Arzneimittelherstellung. Eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen dich aus. Dich erwarten 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tagewoche, drei bezahlte Karenztage im Jahr sowie keine Wochenend- oder Schichtarbeit. Hinzu kommen ein vom wirtschaftlichen Erfolg abhängiges Jahressonderentgelt, Erholungsbeihilfe und jährliche automatische Gehaltserhöhungen. Außerdem gibt es einen Flexibilitätsausgleich für nicht HO-fähige Arbeitsplätze, Kostenübernahme für die Arbeitsplatzbrille, 20 % Arbeitgeberzuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge und 29 € Zuschuss zum BVG-Ticket oder zum Laden von eFahrzeugen auf dem Betriebsgelände.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter (m/w/d) Pharmazeutische Herstellung

Pharmazeutische Fabrik Dr. Reckeweg & Co. GmbHBensheim, Mannheim

Wir suchen am Standort Bensheim einen engagierten Produktionsmitarbeiter (m/w/d) für die pharmazeutische Herstellung. Ihre Aufgaben umfassen die Konfektionierung von Arzneimitteln unter Einhaltung von GMP- und Hygienestandards. Sie bedienen, überwachen und reinigen Maschinen sowie Anlagen und unterstützen bei der Abfüllung pharmazeutischer Wirkstoffe. Eine sorgfältige Dokumentation der Herstellungsschritte ist ebenso wichtig wie die Optimierung der Produktionsabläufe. Idealerweise bringen Sie eine abgeschlossene Ausbildung in einem verwandten Bereich mit, wie zum Beispiel als Pharmakant oder Chemikant. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams in der Pharmaindustrie!
Quereinstieg möglich Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Assistenz wissen müssen

Chemische Assistenz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Assistenz wissen müssen

Zwischen Pipette und Probenprotokoll: Chemische Assistenzberufe im echten Leben

Es gibt Berufe, bei denen man im Bewerbungsgespräch früh merkt, wie wenig die Außenwelt wirklich über das Alltagsgeschehen weiß: Chemische/r Assistent/in – das klingt für manche nach Laborratte im weißen Kittel, so eine Art Sherlock Holmes des Periodensystems, nur eben ohne Pfeife. Für andere nach klassischer Ausbildungsfalle – ein Job, der solide läuft, solange Altanlagen leben, aber bei jeder neuen Technik den Anschluss verliert. Und dann, Hand aufs Herz, kommen die Fragen, die im Innersten kneten: Wo stehe ich als Einsteiger? Was ist wertvoller – Genauigkeit oder Neugier? Zählt Geschwindigkeit? Oder doch eher Teamplay? Irgendwo dazwischen arbeitet man dann, zwischen Routine, Überraschung und viel Verantwortung auf engem Raum.


Was der Alltag verlangt – und nie ganz verrät

Der Arbeitsrhythmus in chemischen Assistenzberufen hat etwas von diesem ungeschriebenen Gesetz: Kein Tag gleicht dem anderen, und trotzdem tanzt man selten aus der Reihe. Man pipettiert, man analysiert. Das steht in jeder Stellenbeschreibung. Aber niemand erzählt, wie schnell es dann ernst wird, wenn plötzlich die Stechuhr piept und die Analyse vom gestern noch fehlte. Wer im Labor startet – ganz gleich, ob als Chemisch-technische/r Assistent/in (CTA), Chemielaborant/in oder dem seltener gewordenen Chemie-Physiklaboranten – muss lernen, zwischen sturen Routineaufgaben und diesen Momenten voller Fehlerpotenzial zu jonglieren. Es gibt Tage, die laufen wie geschmiert: Jeder Handgriff sitzt, die Proben sind stabil, der Geräteraum (fast) sauber. Und es gibt die anderen: Salzsäure tropft, die Massenspektrometrie muckt, das Excel-Formular spinnt. Dann zählt, wer nicht nur ruhig Blut bewahrt, sondern auch freundlich nachfragt und den alten Hasen zuhört – selbst wenn die Sprüche „früher war alles besser“ ein paar Jahre zu alt wirken.


Vom Detailversessenen bis zum Multitasker: Was wirklich zählt

Ein Labor ist eigentlich eine Bühne für unterschiedliche Charaktere. Es gibt die, die analytisch aufgehen, während sie endlose Protokolle abgleichen – und die, die auch bei fünf offenen Gefäßen die Übersicht nicht verlieren. Was, von außen betrachtet, wie kleinteilige Fleißarbeit wirkt, ist in Wahrheit ein Balanceakt: Sorgfalt ist Pflicht – jeder Messwert kann entscheidend sein. Aber zu pedantisch, und man bremst das Team. Offenheit für neue Methoden? Unverzichtbar – die Digitalisierung marschiert schleichend, manchmal auch trampelnd ins Labor: Automatisierte Analysestationen, Probenmanagement per App, Digitalisierung der Protokolle. Wer da nicht mitzieht, wird rasch zum Bremsklotz.

Erstaunlich oft scheitert es jedoch nicht an der Formel, sondern an der Kommunikation: Wer im Team nicht fragt, bleibt allein auf Fehlern sitzen – die werden dann irgendwann sichtbar, manchmal knallhart. Wer jedoch Feedback einfordert, lernt doppelt. Der klassische Einzelkämpfer? Ohne Chance, zumindest langfristig. Die beste Probe ist nur so gut wie ihr Umfeld.


Gehalt: Keine Raketenwissenschaft – aber auch kein Spaziergang

Kommen wir zum Punkt, den kaum jemand offen anspricht, der aber für viele spätestens ab Monatsmitte drückt: das Gehalt. Klar gibt’s Unterschiede – je nachdem, ob die Einstellung bei einem forschenden Konzern, einer kommunalen Wasseranalyse, einem Biotech-Start-up oder in der regionalen Pharma-Lohnherstellung erfolgt. Einstiegsgehälter variieren grob – irgendwo zwischen „Davon kann ich leben“ und „Da muss ich rechnen“. In Westdeutschland zahlt die (noch) chemische Industrie über Tarif solide, die Spanne beginnt meist um die 2.500 € brutto. Klingt machbar. Aber die Erhöhung? Die ist mitunter zäh.

In Ostdeutschland, kleineren Labors und außerhalb von tariflichen Bindungen sieht es oft anders aus: Unter 2.200 €, manchmal sogar 2.000 € brutto zum Einstieg. Manchmal reichen die Zuschläge für Schichtarbeit, manchmal bleibt nur das Gefühl, für Verantwortung zu wenig zu bekommen. Mit Erfahrung und Spezialisierung kann sich noch einiges tun, aber dafür muss man am Ball bleiben. Tarifrunde, Weiterbildung – da heißt es dranbleiben, sonst bleibt die Gehaltspanne schmal.


Alles im grünen Bereich? Arbeitsmarkt und digitale Zeitenwende

Im Recruiting-Kosmos begegnet man heute zwei Realitäten: Auf der einen Seite suchen Labore händeringend nach gut ausgebildeten Kräften. Der Fachkräftemangel klingelt in fast jedem Betriebsrat – manchmal so laut, dass selbst Quereinsteiger attraktiv werden. Auf der anderen Seite erleben Neueinsteiger manchmal den Schock der überfüllten Stellenportale: auf ein Laborangebot zehn Bewerber, Praktikumsstellen mit Wartezeit, befristete Verträge, und der Satz „Wir melden uns wieder“ klingt nach Wartezimmer. Was ist richtig? Beides, leider. Wer flexibel ist – räumlich wie inhaltlich – bekommt seinen Platz. Wer auf den großen, sicheren Chemiekonzern nahe der Heimat wartet, steht im Zweifel lange in der Warteschleife.

Auffällig: Die Digitalisierung ist kein theoretischer Trend mehr, sondern Alltag. Wer so tut, als ginge es ohne EDV-Kenntnisse, irrt. Immer öfter dreht sich alles um Probenverwaltung, Datenmanagement, Software-Bedienung. Cloud-Systeme hier, Automatisierung dort – der Mensch bleibt gefragt, aber auf eine andere Art. Wer Neues lernt, wird gebraucht. Wer verharrt, schaut zu, während andere vorpreschen.


Karriere, Grenzen – und warum nicht alles messbar ist

Natürlich kann man sich fortbilden – aufsteigen, spezialisieren, später vielleicht Laborleiter/in werden oder in die Qualitätssicherung wechseln. Viele Wege führen in Richtung Technik oder Expertenfunktion. Nicht zu unterschätzen: Im Bereich Umweltanalytik, neuerdings auch im Bereich Nachhaltigkeit und „grüner Chemie“, entstehen Chancen, die man früher kaum im Blick hatte. Wer gezielt Weiterbildungen, etwa zur Fachkraft für Arbeitssicherheit, zum Umweltmanager oder Labormanager nutzt, der verschafft sich Spielraum. Aber Vorsicht: Noch ist nicht jeder Karriereschritt ein Selbstläufer – oft geht’s nur mit Zusatzmotivation oder extra Engagement. Wer auf eine automatische Karriere hofft, wird enttäuscht. Manchmal ist mehr Eigeninitiative gefordert, als einem lieb ist. Aber: Wer sich für sein Thema interessiert und in Bewegung bleibt, wird belohnt – früher oder später.

Und dann – das ist vielleicht die oft unterschätzte Essenz – zählt am Ende des Tages: Wie sehr taugt der Job zum Leben? Wer Familie hat, weiß: Die Vereinbarkeit von Schichtplan und Kinderbetreuung kann zum Geduldsspiel werden. Aber: In keinem anderen Berufsfeld habe ich erlebt, dass so viele Kolleginnen und Kollegen bereit sind, Schichten zu drehen oder kurzfristig einzuspringen, wenn’s brennt. Teamgeist als Lebensversicherung – zumindest in gut geführten Laboren. Nein, es ist nicht alles rosig. Aber es ist, was man daraus macht.


Fazit? Eher ein Plädoyer für’s Durchhalten – und für ein Lächeln im Labor

Chemische Assistenzberufe sind selten glamourös – aber sie bieten echten Alltagsnutzen, ein ordentliches Stück Verantwortung und, ja, manchmal durchaus Stolz, wenn die Probe passt und das Team funktioniert. Wer überlegt einzusteigen, sollte sich nichts vormachen: Man braucht Ausdauer, gelegentlich Humor – und immer wieder die Bereitschaft, mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten. Es ist, wie so oft im Leben: Wer beweglich bleibt, sorgt selbst für Wertschätzung – nicht immer in €, aber oft im Gefühl, gebraucht zu werden. Und das zählt. Oder etwa nicht?


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