Chemische Assistenz Jobs

78 aktuelle Chemische Assistenz Stellenangebote

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Produktionsmitarbeiter (m/w/d) Pharmazeutische Herstellung

Pharmazeutische Fabrik Dr. Reckeweg & Co. GmbHBensheim, Mannheim

Wir suchen am Standort Bensheim einen engagierten Produktionsmitarbeiter (m/w/d) für die pharmazeutische Herstellung. Ihre Aufgaben umfassen die Konfektionierung von Arzneimitteln unter Einhaltung von GMP- und Hygienestandards. Sie bedienen, überwachen und reinigen Maschinen sowie Anlagen und unterstützen bei der Abfüllung pharmazeutischer Wirkstoffe. Eine sorgfältige Dokumentation der Herstellungsschritte ist ebenso wichtig wie die Optimierung der Produktionsabläufe. Idealerweise bringen Sie eine abgeschlossene Ausbildung in einem verwandten Bereich mit, wie zum Beispiel als Pharmakant oder Chemikant. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams in der Pharmaindustrie!
Quereinstieg möglich Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Labor-Fachkraft Produktentwicklung (m/w/d)

BRAUNS-HEITMANN GmbH & Co. KGWarburg

Als Labor-Fachkraft für Produktentwicklung (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die Analyse von Wettbewerbsprodukten im In- und Ausland. Ihre Aufgaben umfassen die Unterstützung bei der Entwicklung und Optimierung von WPR- und Eierfarbenprodukten. Dabei führen Sie Laboransätze und Leistungsprüfungen durch und dokumentieren Ihre Ergebnisse. Sie erstellen Berichte und Präsentationen und sorgen für die Wartung von Analysegeräten. Ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium, Teamfähigkeit und eine strukturierte Arbeitsweise sind erforderlich. Profitieren Sie von einer hervorragenden Work-Life-Balance mit einer 37,5-Stunden-Woche und 30 Tagen Urlaub jährlich.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

ISO-ELEKTRA GmbHHannover

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) für unser Laborteam ab Januar 2027. Zu den Aufgaben gehören umfassende Wareneingangsprüfungen und die dokumentierte Durchführung produktionsbegleitender Prüfungen. Sie erweitern unser QS-Wissen und arbeiten eigenständig an Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant, CTA oder gleichwertig. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in Analytik, QS oder F&E mit, wobei umfangreiche Berufserfahrung nicht zwingend erforderlich ist. Wir schätzen Ihr technisches Verständnis, Ihre Eigeninitiative und Ihre Lernbereitschaft für eine verantwortungsvolle und agile Arbeitsweise.
Unbefristeter Vertrag Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGBiberach Riß

Gehalt: Attraktives Gehalt. Aufgaben: Dokumentation von Untersuchungsergebnissen, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung chemischer und physikalischer Versuchsreihen; Bewertung von Prüfergebnissen anhand der Anforderungen aus Spezifikationen. Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant, CTA oder vergleichbar; erste Berufserfahrung in der chemischen Produktion; Erfahrung in Qualitätskontrolle sowie Entwicklung und Validierung analytischer Methoden; Kenntnisse im Umgang mit Gefahrstoffen; gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift; analytisches und konzeptionelles Denkvermögen. Benefits: Langfristige Jobsicherheit durch Konzernzugehörigkeit, umfangreiche Sozialleistungen inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge nach Probezeitende, bis zu 30 Tage Urlaub, gute Übernahmechancen und Vergünstigungen bei Sport-, Freizeit- und Wellness-Einrichtungen.
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch technischer Assistent (m/w/d)

Piening GmbHMagdeburg

Gehalt: 3.000 Euro monatlich. Aufgaben: Chemische Analysen und Laboruntersuchungen durchführen, Versuchsergebnisse gemäß Qualitätsstandards dokumentieren, Laborgeräte bedienen und warten, neue Analyseverfahren entwickeln und Sicherheits- und Hygienerichtlinien einhalten. Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung als Chemisch technischer Assistent (m/w/d) oder vergleichbar, Erfahrung im Laborumfeld, idealerweise im medizinischen Bereich, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise, Teamfähigkeit sowie gute Kenntnisse in Laborsoftware und MS Office. Bedingungen: Unbefristeter Vertrag in Magdeburg. Unternehmen: Kunde aus der Medizinbranche.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Laborant (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGHeilbronn Neckar

Aufgaben: Freigabeversuche durchführen und dokumentieren, einschließlich Validierung; Sterilisation überwachen; Hygienemonitoring durchführen und auswerten; Labor sowie Sperr- und Rückstellmusterlager verwalten; Reklamationen und Produkte untersuchen und dokumentieren; bei Qualitätsplanung und externen Audits mitwirken. Qualifikation: Chemielaborant oder CTA. Unternehmen: Kunde aus der chemischen Industrie in Heilbronn.
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Mitarbeiter Labor (m/w/d) - Proteinanalytik & Methodenentwicklung

expertum GmbHDessau Roßlau

Gehalt: Tarifliches Gehalt sowie ggf. Branchenzuschläge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und Schichtzulagen nach dem GVP-Tarifvertrag. Aufgaben: Herstellung technischer Muster und operative Durchführung unterstützen; Laborinfrastruktur betreuen, Wartungs- und Kalibrierungsmaßnahmen koordinieren sowie GMP-gerechte Dokumentation sicherstellen und relevante Dokumente erstellen bzw. überarbeiten. Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung als BTA, CTA oder vergleichbare naturwissenschaftliche Ausbildung; mehrjährige Berufserfahrung in der Analytik sowie fundierte praktische Kenntnisse der Proteinanalytik und Proteinaufreinigung; sicherer Umgang mit gängigen MS-Office-Anwendungen, verhandlungssichere Deutschkenntnisse und selbstständige, eigenverantwortliche und zuverlässige Arbeitsweise.
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Arbeitskleidung Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch technischer Assistent (m/w/d)

Piening GmbHBerlin

Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung als Chemisch-technischer Assistent (CTA), Chemielaborant oder vergleichbare Qualifikation; Interesse an chemischen und biochemischen Fragestellungen, sorgfältige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise, Verantwortungsbewusstsein, Freude an der Arbeit im Labor, Teamfähigkeit und Lernbereitschaft; gute Deutschkenntnisse, Englischkenntnisse von Vorteil. Bedingungen: Arbeitnehmerüberlassung; unbefristeter Arbeitsvertrag bei Piening Personal nach GVP-Tarifvertrag, langfristige Einsatzmöglichkeiten mit Option auf Übernahme; Übernahme bei Eignung vorgesehen. Benefits: Persönliche Betreuung durch unser Team vor Ort, Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, Mitarbeiterprämien und Sonderzahlungen. Unternehmen: Persönlichkeit zählt mehr als ein perfekter Lebenslauf; jeder Arbeitsplatz kann je nach Art der Beeinträchtigung für Menschen mit Behinderungen geeignet sein.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischen Assistenten (CTA) oder Laboranten (m/w/d) für LC-MS/MS

Normec Heppeler InstituteLörrach

Chemisch-technischen Assistenten (CTA) oder Laboranten (m/w/d) für LC-MS/MS: Normec ist eine 2016 gegründete, unabhängige und schnell wachsende Organisation im Bereich Testing, Inspection, Certification & Compliance (TICC). Mit über 6.500 Mitarbeitern zählt Normec zu den führenden Spezialisten Europas für Qualität und Sicherheit. Das Unternehmen wächst organisch und durch strategische Übernahmen und baut Partnerschaften auf, die über den Standardansatz hinausgehen. Seine Spezialisierung unterstützt Organisationen dabei, sicher, effizient und kosteneffektiv zu innovieren. Jedes Projekt trägt zu einer gemeinsamen, nachhaltigen Zukunft bei. Mitarbeiter können zu dieser Mission beitragen und sich in einem dynamischen, schnell wachsenden Umfeld weiterentwickeln.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Labormitarbeiter (m|w|d) Materialtechnologie

Hucon AGNeckarsulm

Willkommen bei HUCON – Ihrem Partner für Innovation und Karriere. Wir fordern Sie auf, Grenzen zu überwinden und gemeinsam mit uns die Zukunft zu gestalten. Bringen Sie Ihre Fähigkeiten ein und bereichern Sie unser dynamisches Team. Ihre Aufgaben umfassen die präzise Vorbereitung von Chemikalien, die Durchführung sorgsamer Reinigungsprozesse und die Unterstützung bei Syntheseabläufen. Zudem garantieren Sie die sichere Handhabung chemischer Stoffe und die fachgerechte Bestückung unserer Ofenanlagen. Bei HUCON erleben Sie SHIFTING LIMITS – sowohl in der Chemie als auch in Ihrer beruflichen Entwicklung.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Assistenz wissen müssen

Chemische Assistenz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Assistenz wissen müssen

Zwischen Pipette und Probenprotokoll: Chemische Assistenzberufe im echten Leben

Es gibt Berufe, bei denen man im Bewerbungsgespräch früh merkt, wie wenig die Außenwelt wirklich über das Alltagsgeschehen weiß: Chemische/r Assistent/in – das klingt für manche nach Laborratte im weißen Kittel, so eine Art Sherlock Holmes des Periodensystems, nur eben ohne Pfeife. Für andere nach klassischer Ausbildungsfalle – ein Job, der solide läuft, solange Altanlagen leben, aber bei jeder neuen Technik den Anschluss verliert. Und dann, Hand aufs Herz, kommen die Fragen, die im Innersten kneten: Wo stehe ich als Einsteiger? Was ist wertvoller – Genauigkeit oder Neugier? Zählt Geschwindigkeit? Oder doch eher Teamplay? Irgendwo dazwischen arbeitet man dann, zwischen Routine, Überraschung und viel Verantwortung auf engem Raum.


Was der Alltag verlangt – und nie ganz verrät

Der Arbeitsrhythmus in chemischen Assistenzberufen hat etwas von diesem ungeschriebenen Gesetz: Kein Tag gleicht dem anderen, und trotzdem tanzt man selten aus der Reihe. Man pipettiert, man analysiert. Das steht in jeder Stellenbeschreibung. Aber niemand erzählt, wie schnell es dann ernst wird, wenn plötzlich die Stechuhr piept und die Analyse vom gestern noch fehlte. Wer im Labor startet – ganz gleich, ob als Chemisch-technische/r Assistent/in (CTA), Chemielaborant/in oder dem seltener gewordenen Chemie-Physiklaboranten – muss lernen, zwischen sturen Routineaufgaben und diesen Momenten voller Fehlerpotenzial zu jonglieren. Es gibt Tage, die laufen wie geschmiert: Jeder Handgriff sitzt, die Proben sind stabil, der Geräteraum (fast) sauber. Und es gibt die anderen: Salzsäure tropft, die Massenspektrometrie muckt, das Excel-Formular spinnt. Dann zählt, wer nicht nur ruhig Blut bewahrt, sondern auch freundlich nachfragt und den alten Hasen zuhört – selbst wenn die Sprüche „früher war alles besser“ ein paar Jahre zu alt wirken.


Vom Detailversessenen bis zum Multitasker: Was wirklich zählt

Ein Labor ist eigentlich eine Bühne für unterschiedliche Charaktere. Es gibt die, die analytisch aufgehen, während sie endlose Protokolle abgleichen – und die, die auch bei fünf offenen Gefäßen die Übersicht nicht verlieren. Was, von außen betrachtet, wie kleinteilige Fleißarbeit wirkt, ist in Wahrheit ein Balanceakt: Sorgfalt ist Pflicht – jeder Messwert kann entscheidend sein. Aber zu pedantisch, und man bremst das Team. Offenheit für neue Methoden? Unverzichtbar – die Digitalisierung marschiert schleichend, manchmal auch trampelnd ins Labor: Automatisierte Analysestationen, Probenmanagement per App, Digitalisierung der Protokolle. Wer da nicht mitzieht, wird rasch zum Bremsklotz.

Erstaunlich oft scheitert es jedoch nicht an der Formel, sondern an der Kommunikation: Wer im Team nicht fragt, bleibt allein auf Fehlern sitzen – die werden dann irgendwann sichtbar, manchmal knallhart. Wer jedoch Feedback einfordert, lernt doppelt. Der klassische Einzelkämpfer? Ohne Chance, zumindest langfristig. Die beste Probe ist nur so gut wie ihr Umfeld.


Gehalt: Keine Raketenwissenschaft – aber auch kein Spaziergang

Kommen wir zum Punkt, den kaum jemand offen anspricht, der aber für viele spätestens ab Monatsmitte drückt: das Gehalt. Klar gibt’s Unterschiede – je nachdem, ob die Einstellung bei einem forschenden Konzern, einer kommunalen Wasseranalyse, einem Biotech-Start-up oder in der regionalen Pharma-Lohnherstellung erfolgt. Einstiegsgehälter variieren grob – irgendwo zwischen „Davon kann ich leben“ und „Da muss ich rechnen“. In Westdeutschland zahlt die (noch) chemische Industrie über Tarif solide, die Spanne beginnt meist um die 2.500 € brutto. Klingt machbar. Aber die Erhöhung? Die ist mitunter zäh.

In Ostdeutschland, kleineren Labors und außerhalb von tariflichen Bindungen sieht es oft anders aus: Unter 2.200 €, manchmal sogar 2.000 € brutto zum Einstieg. Manchmal reichen die Zuschläge für Schichtarbeit, manchmal bleibt nur das Gefühl, für Verantwortung zu wenig zu bekommen. Mit Erfahrung und Spezialisierung kann sich noch einiges tun, aber dafür muss man am Ball bleiben. Tarifrunde, Weiterbildung – da heißt es dranbleiben, sonst bleibt die Gehaltspanne schmal.


Alles im grünen Bereich? Arbeitsmarkt und digitale Zeitenwende

Im Recruiting-Kosmos begegnet man heute zwei Realitäten: Auf der einen Seite suchen Labore händeringend nach gut ausgebildeten Kräften. Der Fachkräftemangel klingelt in fast jedem Betriebsrat – manchmal so laut, dass selbst Quereinsteiger attraktiv werden. Auf der anderen Seite erleben Neueinsteiger manchmal den Schock der überfüllten Stellenportale: auf ein Laborangebot zehn Bewerber, Praktikumsstellen mit Wartezeit, befristete Verträge, und der Satz „Wir melden uns wieder“ klingt nach Wartezimmer. Was ist richtig? Beides, leider. Wer flexibel ist – räumlich wie inhaltlich – bekommt seinen Platz. Wer auf den großen, sicheren Chemiekonzern nahe der Heimat wartet, steht im Zweifel lange in der Warteschleife.

Auffällig: Die Digitalisierung ist kein theoretischer Trend mehr, sondern Alltag. Wer so tut, als ginge es ohne EDV-Kenntnisse, irrt. Immer öfter dreht sich alles um Probenverwaltung, Datenmanagement, Software-Bedienung. Cloud-Systeme hier, Automatisierung dort – der Mensch bleibt gefragt, aber auf eine andere Art. Wer Neues lernt, wird gebraucht. Wer verharrt, schaut zu, während andere vorpreschen.


Karriere, Grenzen – und warum nicht alles messbar ist

Natürlich kann man sich fortbilden – aufsteigen, spezialisieren, später vielleicht Laborleiter/in werden oder in die Qualitätssicherung wechseln. Viele Wege führen in Richtung Technik oder Expertenfunktion. Nicht zu unterschätzen: Im Bereich Umweltanalytik, neuerdings auch im Bereich Nachhaltigkeit und „grüner Chemie“, entstehen Chancen, die man früher kaum im Blick hatte. Wer gezielt Weiterbildungen, etwa zur Fachkraft für Arbeitssicherheit, zum Umweltmanager oder Labormanager nutzt, der verschafft sich Spielraum. Aber Vorsicht: Noch ist nicht jeder Karriereschritt ein Selbstläufer – oft geht’s nur mit Zusatzmotivation oder extra Engagement. Wer auf eine automatische Karriere hofft, wird enttäuscht. Manchmal ist mehr Eigeninitiative gefordert, als einem lieb ist. Aber: Wer sich für sein Thema interessiert und in Bewegung bleibt, wird belohnt – früher oder später.

Und dann – das ist vielleicht die oft unterschätzte Essenz – zählt am Ende des Tages: Wie sehr taugt der Job zum Leben? Wer Familie hat, weiß: Die Vereinbarkeit von Schichtplan und Kinderbetreuung kann zum Geduldsspiel werden. Aber: In keinem anderen Berufsfeld habe ich erlebt, dass so viele Kolleginnen und Kollegen bereit sind, Schichten zu drehen oder kurzfristig einzuspringen, wenn’s brennt. Teamgeist als Lebensversicherung – zumindest in gut geführten Laboren. Nein, es ist nicht alles rosig. Aber es ist, was man daraus macht.


Fazit? Eher ein Plädoyer für’s Durchhalten – und für ein Lächeln im Labor

Chemische Assistenzberufe sind selten glamourös – aber sie bieten echten Alltagsnutzen, ein ordentliches Stück Verantwortung und, ja, manchmal durchaus Stolz, wenn die Probe passt und das Team funktioniert. Wer überlegt einzusteigen, sollte sich nichts vormachen: Man braucht Ausdauer, gelegentlich Humor – und immer wieder die Bereitschaft, mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten. Es ist, wie so oft im Leben: Wer beweglich bleibt, sorgt selbst für Wertschätzung – nicht immer in €, aber oft im Gefühl, gebraucht zu werden. Und das zählt. Oder etwa nicht?


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