Chemische Assistenz Jobs

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Chemielaborant:in / CTA - Nasschemische Prüfverfahren Lebensmittel (m/w/d)

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HamelnHameln

Als Chemielaborant:in (CTA) im Bereich der nasschemischen Analyse von Lebensmitteln übernimmst Du die Aufarbeitung von Proben. Deine Hauptaufgaben umfassen graviemetrische Analysenverfahren wie die Proteinbestimmung nach Kjeldahl und die Bestimmung von Ballaststoffen gemäß AOAC. Du verantwortest zudem die Prüfmittelüberwachung und implementierst qualitätssichernde Maßnahmen. Der Umgang mit modernen Analysegeräten und automatisierten Systemen gehört zu Deinem Arbeitsfeld. Eine abgeschlossene Ausbildung als CTA oder eine vergleichbare naturwissenschaftliche Qualifikation ist erforderlich. Idealerweise verfügst Du über praktische Erfahrungen in der analytischen Chemie und Deutschkenntnisse auf Niveau B2.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Hameln Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Technische/n Mitarbeitende/n (m/w/d) im Bereich Mikroskopie (z. B. PTA, CTA, BTA, Biologielaborant/in, Chemielaborant/in, VMTA/MTA - NEU!

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-WupperKrefeld

Schließen Sie sich einem hochmotivierten Team in einer modernen Arbeitsumgebung an! Hier erwarten Sie spannende und abwechslungsreiche Themen im Bereich Lebensmittel- und Futtermittelanalytik. Als Teil unseres Teams führen Sie mikroskopische Untersuchungen durch und entwickeln innovative Analyse-Methoden. Zudem sind Sie für die Pflege und Wartung notwendiger Laborgeräte verantwortlich und unterstützen die Qualitätssicherung im akkreditierten Labor. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Laborant/in oder Technische/r Assistent/in mit? Dann bewerben Sie sich noch heute und starten Sie Ihre Karriere in unserem dynamischen Unternehmen!
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Laborassistent*in BTA/MTA (m/w/d)

Ruhr-Universität BochumBochum

Entdecken Sie Ihre Karriere als Laborassistent*in BTA/MTA (m/w/d) im Forschungszentrum ZEMOS der Ruhr-Universität Bochum. Bei uns erwarten Sie spannende Aufgaben mit hoher Eigenverantwortung sowie die Möglichkeit, eng mit Forschern zusammenzuarbeiten. Unsere interdisziplinäre Arbeitskultur und das agile Team fördern den Austausch zwischen Mitarbeitern unterschiedlichster Nationalitäten. Profitieren Sie von modernster Labortechnologie und einer offenen Architektur, die Kreativität und Kommunikation anregt. Ihre technische Unterstützung umfasst Projekte in der Säugerzellkultur, der Isolation primärer Zellen und der Proteinaufreinigung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Forschung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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CTA, BTA, Biologielaborant, Chemielaborant als Senior Lab Assistant Analytical (m/w/d)

ADM WILD Europe GmbH & Co. KGBerlin Spandau

Nutzen Sie Ihre Chance in der Ernährungsbranche als CTA/BTA oder Biologie-/Chemielaborant (m/w/d). Bringen Sie Ihre mehrjährige chromatographische Erfahrung in der (Aromen-)Analytik mit! In einem modernen Arbeitsumfeld erwartet Sie Eigenverantwortung und flexibles Arbeiten. Wir schätzen Eigeninitiative und bieten ein Umfeld, das kontinuierliches Lernen und Vielfalt fördert. Profitieren Sie von hervorragenden Karrierechancen und einer attraktiven Vergütung mit umfassenden sozialen Leistungen. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, könnte dieser Job genau der richtige für Sie sein!
Vollzeit weitere Benefits
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LaborantIn Analyselabor (m/w/d)* / Qualitätskontrolle Polymerspritzen

SCHOTT Pharma AG & Co. KGaAMüllheim

SCHOTT Pharma ist ein globaler Konzern für Materialtechnologie, der sich für eine bessere Zukunft einsetzt. Mit 4.700 Mitarbeitern aus über 60 Nationen entwickeln wir sichere und einfach anzuwendende Medikamente. An 17 Standorten weltweit tragen wir zur globalen Gesundheitsversorgung bei. Unser Hauptsitz befindet sich in Mainz, und wir sind an der Frankfurter Börse gelistet. Nachhaltige Entwicklung ist für uns von großer Bedeutung. Aktuell suchen wir engagierte Unterstützung für unser Analyselabor in Müllheim-Hügelheim, um unsere wertvolle Arbeit weiterzuführen.
Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Einkaufsrabatte Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter (m/w/d) Pharmazeutische Herstellung

Pharmazeutische Fabrik Dr. Reckeweg & Co. GmbHBensheim, Mannheim

Wir suchen einen Produktionsmitarbeiter (m/w/d) für unsere pharmazeutische Herstellung in Bensheim. Ihre Aufgaben umfassen die Herstellung und Konfektionierung von Arzneimitteln gemäß SOPs sowie die Arbeit unter GMP- und Hygienestandards. Dazu gehört auch die Bedienung und Reinigung von Maschinen und Anlagen. Sie sind verantwortlich für die Gewinnung und Abfüllung pharmazeutischer Wirkstoffe, etwa aus pflanzlichen Zutaten. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Möglichkeit einer unbefristeten Übernahme. Eine abgeschlossene Berufsausbildung im pharmazeutischen, chemischen oder lebensmitteltechnischen Bereich ist erforderlich.
Quereinstieg möglich Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz im Laborbereich der Fachgruppe Prüf- und Bewertungsstrategien von Pestiziden (w/m/d)

Bundesinstitut für RisikobewertungBerlin Charlottenburg-Wilmersd

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sucht derzeit eine Technische Assistenz (w/m/d) im Laborbereich der Fachgruppe für Prüf- und Bewertungsstrategien von Pestiziden, Kennziffer 3759. Die Stelle ist in Entgeltgruppe 9a TVöD und wird für zwei Jahre befristet in Berlin angeboten. Bewerbungen sind bis zum 13.04.2026 möglich, direkt über das BfR Jobportal. Das BfR erstellt wissenschaftliche Gutachten zur Chemikaliensicherheit und berät die Bundesregierung. Diese Position trägt entscheidend zum gesundheitlichen Verbraucherschutz in Deutschland bei. Bewerben Sie sich jetzt und unterstützen Sie uns im Bereich Pestizidbewertung!
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz im Bereich Umweltanalytik

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und AgrarwirtschaftHamburg

Ergreifen Sie die Chance, Teil unserer technischen Assistenz im Bereich Umweltanalytik zu werden! Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft sucht derzeit Verstärkung für das Institut für Hygiene und Umwelt (HU), das als Landeslabor in Hamburg agiert. Mit einem engagierten Team von rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen wir essenzielle Analysen in Lebensmittelsicherheit, Gesundheitsschutz und Umwelt durch. Sie erwartet eine Anstellung in Vollzeit oder Teilzeit mit unbefristetem Vertrag, beginnend schnellstmöglich. Die Bewerbungsfrist endet am 10.04.2026. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie aktiv zum Umweltschutz bei!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Familienfreundlich Gesundheitsprogramme Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

West Pharmaceutical Services Deutschland GmbH & Co. KGStolberg

West Pharmaceutical Services, Inc. ist der führende Anbieter in der Herstellung von pharmazeutischen Verpackungslösungen. Als Chemielaborant (m/w/d) tragen Sie zur Entwicklung innovativer Produkte bei, die die Verabreichung von injizierbaren Medikamenten unterstützen. Unser Ziel ist eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, um optimale Lösungen von der Idee bis zur Umsetzung zu gewährleisten. Mit Hauptsitz in Exton, Pennsylvania, bedienen wir Partner in Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Australien. Täglich produzieren wir über 100 Millionen Produkte und verbessern so das Gesundheitswesen weltweit. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft der Medizintechnik mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter Labor / Qualitätssicherung (m/w/d) in Teilzeit (32h)

aquaRömer GmbH & Co. KGMainhardt

Entdecken Sie die einzigartige Gelegenheit, Teil des einzigen 100% Glas- und PET Mehrwegbrunnens in Baden-Württemberg zu werden. Unser Familienunternehmen mit rund 120 Mitarbeitern legt Wert auf eine partnerschaftliche Unternehmenskultur. Aktuell suchen wir einen Mitarbeiter für Labor und Qualitätssicherung (m/w/d) in Teilzeit (32h). Ihre Aufgaben umfassen chemisch-technische und mikrobiologische Untersuchungen von Mineralwasser, Heilwasser und Getränken. Darüber hinaus sind Sie für die Dokumentation und Auswertung von Qualitätskontrollen verantwortlich. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und gestalten Sie die Zukunft mit uns!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Assistenz wissen müssen

Chemische Assistenz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Assistenz wissen müssen

Zwischen Pipette und Probenprotokoll: Chemische Assistenzberufe im echten Leben

Es gibt Berufe, bei denen man im Bewerbungsgespräch früh merkt, wie wenig die Außenwelt wirklich über das Alltagsgeschehen weiß: Chemische/r Assistent/in – das klingt für manche nach Laborratte im weißen Kittel, so eine Art Sherlock Holmes des Periodensystems, nur eben ohne Pfeife. Für andere nach klassischer Ausbildungsfalle – ein Job, der solide läuft, solange Altanlagen leben, aber bei jeder neuen Technik den Anschluss verliert. Und dann, Hand aufs Herz, kommen die Fragen, die im Innersten kneten: Wo stehe ich als Einsteiger? Was ist wertvoller – Genauigkeit oder Neugier? Zählt Geschwindigkeit? Oder doch eher Teamplay? Irgendwo dazwischen arbeitet man dann, zwischen Routine, Überraschung und viel Verantwortung auf engem Raum.


Was der Alltag verlangt – und nie ganz verrät

Der Arbeitsrhythmus in chemischen Assistenzberufen hat etwas von diesem ungeschriebenen Gesetz: Kein Tag gleicht dem anderen, und trotzdem tanzt man selten aus der Reihe. Man pipettiert, man analysiert. Das steht in jeder Stellenbeschreibung. Aber niemand erzählt, wie schnell es dann ernst wird, wenn plötzlich die Stechuhr piept und die Analyse vom gestern noch fehlte. Wer im Labor startet – ganz gleich, ob als Chemisch-technische/r Assistent/in (CTA), Chemielaborant/in oder dem seltener gewordenen Chemie-Physiklaboranten – muss lernen, zwischen sturen Routineaufgaben und diesen Momenten voller Fehlerpotenzial zu jonglieren. Es gibt Tage, die laufen wie geschmiert: Jeder Handgriff sitzt, die Proben sind stabil, der Geräteraum (fast) sauber. Und es gibt die anderen: Salzsäure tropft, die Massenspektrometrie muckt, das Excel-Formular spinnt. Dann zählt, wer nicht nur ruhig Blut bewahrt, sondern auch freundlich nachfragt und den alten Hasen zuhört – selbst wenn die Sprüche „früher war alles besser“ ein paar Jahre zu alt wirken.


Vom Detailversessenen bis zum Multitasker: Was wirklich zählt

Ein Labor ist eigentlich eine Bühne für unterschiedliche Charaktere. Es gibt die, die analytisch aufgehen, während sie endlose Protokolle abgleichen – und die, die auch bei fünf offenen Gefäßen die Übersicht nicht verlieren. Was, von außen betrachtet, wie kleinteilige Fleißarbeit wirkt, ist in Wahrheit ein Balanceakt: Sorgfalt ist Pflicht – jeder Messwert kann entscheidend sein. Aber zu pedantisch, und man bremst das Team. Offenheit für neue Methoden? Unverzichtbar – die Digitalisierung marschiert schleichend, manchmal auch trampelnd ins Labor: Automatisierte Analysestationen, Probenmanagement per App, Digitalisierung der Protokolle. Wer da nicht mitzieht, wird rasch zum Bremsklotz.

Erstaunlich oft scheitert es jedoch nicht an der Formel, sondern an der Kommunikation: Wer im Team nicht fragt, bleibt allein auf Fehlern sitzen – die werden dann irgendwann sichtbar, manchmal knallhart. Wer jedoch Feedback einfordert, lernt doppelt. Der klassische Einzelkämpfer? Ohne Chance, zumindest langfristig. Die beste Probe ist nur so gut wie ihr Umfeld.


Gehalt: Keine Raketenwissenschaft – aber auch kein Spaziergang

Kommen wir zum Punkt, den kaum jemand offen anspricht, der aber für viele spätestens ab Monatsmitte drückt: das Gehalt. Klar gibt’s Unterschiede – je nachdem, ob die Einstellung bei einem forschenden Konzern, einer kommunalen Wasseranalyse, einem Biotech-Start-up oder in der regionalen Pharma-Lohnherstellung erfolgt. Einstiegsgehälter variieren grob – irgendwo zwischen „Davon kann ich leben“ und „Da muss ich rechnen“. In Westdeutschland zahlt die (noch) chemische Industrie über Tarif solide, die Spanne beginnt meist um die 2.500 € brutto. Klingt machbar. Aber die Erhöhung? Die ist mitunter zäh.

In Ostdeutschland, kleineren Labors und außerhalb von tariflichen Bindungen sieht es oft anders aus: Unter 2.200 €, manchmal sogar 2.000 € brutto zum Einstieg. Manchmal reichen die Zuschläge für Schichtarbeit, manchmal bleibt nur das Gefühl, für Verantwortung zu wenig zu bekommen. Mit Erfahrung und Spezialisierung kann sich noch einiges tun, aber dafür muss man am Ball bleiben. Tarifrunde, Weiterbildung – da heißt es dranbleiben, sonst bleibt die Gehaltspanne schmal.


Alles im grünen Bereich? Arbeitsmarkt und digitale Zeitenwende

Im Recruiting-Kosmos begegnet man heute zwei Realitäten: Auf der einen Seite suchen Labore händeringend nach gut ausgebildeten Kräften. Der Fachkräftemangel klingelt in fast jedem Betriebsrat – manchmal so laut, dass selbst Quereinsteiger attraktiv werden. Auf der anderen Seite erleben Neueinsteiger manchmal den Schock der überfüllten Stellenportale: auf ein Laborangebot zehn Bewerber, Praktikumsstellen mit Wartezeit, befristete Verträge, und der Satz „Wir melden uns wieder“ klingt nach Wartezimmer. Was ist richtig? Beides, leider. Wer flexibel ist – räumlich wie inhaltlich – bekommt seinen Platz. Wer auf den großen, sicheren Chemiekonzern nahe der Heimat wartet, steht im Zweifel lange in der Warteschleife.

Auffällig: Die Digitalisierung ist kein theoretischer Trend mehr, sondern Alltag. Wer so tut, als ginge es ohne EDV-Kenntnisse, irrt. Immer öfter dreht sich alles um Probenverwaltung, Datenmanagement, Software-Bedienung. Cloud-Systeme hier, Automatisierung dort – der Mensch bleibt gefragt, aber auf eine andere Art. Wer Neues lernt, wird gebraucht. Wer verharrt, schaut zu, während andere vorpreschen.


Karriere, Grenzen – und warum nicht alles messbar ist

Natürlich kann man sich fortbilden – aufsteigen, spezialisieren, später vielleicht Laborleiter/in werden oder in die Qualitätssicherung wechseln. Viele Wege führen in Richtung Technik oder Expertenfunktion. Nicht zu unterschätzen: Im Bereich Umweltanalytik, neuerdings auch im Bereich Nachhaltigkeit und „grüner Chemie“, entstehen Chancen, die man früher kaum im Blick hatte. Wer gezielt Weiterbildungen, etwa zur Fachkraft für Arbeitssicherheit, zum Umweltmanager oder Labormanager nutzt, der verschafft sich Spielraum. Aber Vorsicht: Noch ist nicht jeder Karriereschritt ein Selbstläufer – oft geht’s nur mit Zusatzmotivation oder extra Engagement. Wer auf eine automatische Karriere hofft, wird enttäuscht. Manchmal ist mehr Eigeninitiative gefordert, als einem lieb ist. Aber: Wer sich für sein Thema interessiert und in Bewegung bleibt, wird belohnt – früher oder später.

Und dann – das ist vielleicht die oft unterschätzte Essenz – zählt am Ende des Tages: Wie sehr taugt der Job zum Leben? Wer Familie hat, weiß: Die Vereinbarkeit von Schichtplan und Kinderbetreuung kann zum Geduldsspiel werden. Aber: In keinem anderen Berufsfeld habe ich erlebt, dass so viele Kolleginnen und Kollegen bereit sind, Schichten zu drehen oder kurzfristig einzuspringen, wenn’s brennt. Teamgeist als Lebensversicherung – zumindest in gut geführten Laboren. Nein, es ist nicht alles rosig. Aber es ist, was man daraus macht.


Fazit? Eher ein Plädoyer für’s Durchhalten – und für ein Lächeln im Labor

Chemische Assistenzberufe sind selten glamourös – aber sie bieten echten Alltagsnutzen, ein ordentliches Stück Verantwortung und, ja, manchmal durchaus Stolz, wenn die Probe passt und das Team funktioniert. Wer überlegt einzusteigen, sollte sich nichts vormachen: Man braucht Ausdauer, gelegentlich Humor – und immer wieder die Bereitschaft, mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten. Es ist, wie so oft im Leben: Wer beweglich bleibt, sorgt selbst für Wertschätzung – nicht immer in €, aber oft im Gefühl, gebraucht zu werden. Und das zählt. Oder etwa nicht?


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