Chemische Assistenz Jobs

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Technische/n Mitarbeitende/n (m/w/d) im Bereich Mikroskopie (z. B. PTA, CTA, BTA, Biologielaborant/in, Chemielaborant/in, VMTA/MTA - Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein Ruhr WupperBremen

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) sucht eine/n engagierte/n technische/n Mitarbeitenden (m/w/d) im Bereich Mikroskopie. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet und in Vollzeit. Bewerber sollten über eine Qualifikation als PTA, CTA, Biologielaborant/in oder Chemielaborant/in verfügen. Das CVUA-RRW spielt eine zentrale Rolle im gesundheitlichen Verbraucherschutz. Im Team "Mikroskopie" bearbeiten fünf Fachkräfte Proben, insbesondere zur Allergennachweis und Speziesidentifikation. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines innovativen Laborteams zu werden!
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Technische/n Mitarbeitende/n (m/w/d) im Bereich Mikroskopie (z. B. PTA, CTA, BTA, Biologielaborant/in, Chemielaborant/in, VMTA/MTA - Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein Ruhr WupperHamburg

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) sucht dringend eine/n technische/n Mitarbeitende/n (m/w/d) für den Bereich Mikroskopie. Diese befristete Vollzeitstelle ist im Geschäftsbereich "Analytik und Entwicklung" angesiedelt. Bewerber/innen sollten eine Qualifikation als PTA, CTA, Biologielaborant/in oder Chemielaborant/in mitbringen. Ein motiviertes Team erwartet Sie in einer modernen Arbeitsumgebung mit fortschrittlicher technischer Ausstattung. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Analyse von Proben mithilfe immunologischer Methoden und Mikroskopie. Diese Position bietet interessante und abwechslungsreiche Herausforderungen im gesundheitlichen Verbraucherschutz.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Chemisch-technische*r Assistent*in, Chemielaborant*in (CTA) (w/m/d) - Anorganisch-Chemisches Institut

Universität HeidelbergHeidelberg

Die Universität Heidelberg gilt als eine der besten Forschungsuniversitäten weltweit. Mit über 32.200 Studierenden und 9.200 Mitarbeitern fördert sie innovative Forschung und interdisziplinäre Kooperationen. Ihr internationaler Anspruch zieht Spitzenforscher*innen an, die in verschiedenen Bereichen tätig sind. Die Hochschule bietet eine hervorragende Ausbildung in Wissenschaft und Lehre. Bei StepStone.de finden Sie aktuelle Stellenangebote und Karrieretipps, um in diesen renommierten Umfeld Fuß zu fassen. Nutzen Sie die Möglichkeit, über diesen Jobagenten Ihre Traumposition zu entdecken und den nächsten Schritt in Ihrer Karriere zu gehen!
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Vertriebsmitarbeiter im Außendienst (m/w/d) für das Gebiet Allgäu

REPHA GmbH Biologische ArzneimittelMemmingen, Kempten, Reutlingen, Rottweil, Friedrichshafen

Verstärke unser Team als Vertriebsmitarbeiter im Außendienst (m/w/d) im Allgäu und bringe frischen Wind in die Apotheken- und Ärzteszene. Du wirst Repha repräsentieren und selektive Apotheken sowie niedergelassene Ärzte und Heilpraktiker beraten. Deine Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von zielgerichteten Marketingstrategien und die Schulung von Kunden. Du beobachtest Markt- und Wettbewerbsentwicklungen, identifizierst neue Kunden und förderst deren Loyalität. Zudem bist du für den Ausbau der Markenpräsenz am POS zuständig und planst spannende Kundenveranstaltungen. Werde Teil eines dynamischen Teams und gestalte deinen Erfolg aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Firmenwagen Corporate Benefit REPHA GmbH Biologische Arzneimittel Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Laboranten (m/w/d) für die Herstellung von Kalibratoren und Kontrollen auf dem Gebiet Klinische Chemie

Diaserve Laboratories GmbHIffeldorf

Suchen Sie eine spannende Karriere in einem wachsenden Unternehmen der chemischen Branche? Wir bieten Ihnen eine unbefristete Anstellung, ideal für Fachkräfte mit Kenntnissen in Chemie, Biochemie und Proteinchemie. Ein strukturiertes und sorgfältiges Arbeitsumfeld erwartet Sie, in dem Sie mit Humanmaterial arbeiten. Sie sollten ein Verantwortungsbewusstsein besitzen und die Arbeitsweise nach Qualitätsstandards wie GMP und ISO schätzen. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Erfahrung mit MS-Office sind Voraussetzung. Profitieren Sie von Gleitzeit und einem dynamischen Team ohne Schichtdienst – werden Sie Teil unserer Erfolgsgeschichte!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

West Pharmaceutical Services Deutschland GmbH & Co. KGStolberg

West Pharmaceutical Services, Inc. ist der führende Anbieter in der Herstellung von pharmazeutischen Verpackungslösungen. Als Chemielaborant (m/w/d) tragen Sie zur Entwicklung innovativer Produkte bei, die die Verabreichung von injizierbaren Medikamenten unterstützen. Unser Ziel ist eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, um optimale Lösungen von der Idee bis zur Umsetzung zu gewährleisten. Mit Hauptsitz in Exton, Pennsylvania, bedienen wir Partner in Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Australien. Täglich produzieren wir über 100 Millionen Produkte und verbessern so das Gesundheitswesen weltweit. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft der Medizintechnik mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Technische/n Mitarbeitende/n (m/w/d) im Bereich Mikroskopie (z. B. PTA, CTA, BTA, Biologielaborant/in, Chemielaborant/in, VMTA/MTA

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW)Krefeld

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) ist ein führendes Labor für gesundheitlichen Verbraucherschutz. Mit einem erfahrenen Team von fünf Mitarbeitenden spezialisiert sich die Abteilung „Proteinanalytik, Mikroskopie“ auf die Analyse von Allergenen. Hier kommen innovative immunologische und proteinanalytische Methoden zum Einsatz. Der Arbeitsplatz bietet moderne Ausstattung und ein motiviertes Team, das vielseitige Herausforderungen meistert. Zudem wird ein effektives Laborinformations- und Managementsystem zur Optimierung der Arbeitsabläufe eingesetzt. Dank dieser Fachkompetenz garantiert das CVUA-RRW höchste Standards in der Lebens- und Futtermitteluntersuchung.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant – Instrumentelle Analytik und Nassanalytik (m/w/x)

ZEISSOberkochen Baden Württemberg

Bei ZEISS suchen wir einen Chemielaboranten oder Chemisch-technischen Assistenten (CTA) (m/w/x), der Erfahrung in der instrumentellen Analytik mitbringt. Ihre Fähigkeiten in der QS-Dokumentation und Analyse sind bei uns Gold wert. Sie sollten selbständig, strukturiert und teamfähig arbeiten können, während Sie hohe Flexibilität und Belastbarkeit zeigen. Sehr gute Deutschkenntnisse und grundlegende Englischkenntnisse sind essentielle Voraussetzungen. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung, inklusive Qualifizierungsprogramme und interne Schulungen. Unterstützen Sie uns dabei, innovative Lösungen zu entwickeln und erreichen Sie Ihre Karriereziele mit ZEISS.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Erfolgsbeteiligung Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / Chemikant / Chemie-BAC (m/w/d) Regulatory Affairs – Klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS)

Chromsystems GmbHGräfelfing, München

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) für die klinische Diagnostik mit Fokus auf HPLC und LC-MS/MS. In Gräfelfing bei München erwartet Sie eine unbefristete Vollzeitstelle, die zum nächstmöglichen Zeitpunkt startet. Ihre Hauptaufgabe besteht in der eigenverantwortlichen Durchführung und Auswertung von Produktstabilitätsuntersuchungen. Zudem messen Sie Ringversuche und bewerten diese für die Qualitätssicherung. Die Dokumentation von Rohdaten und die Erstellung von Prüfberichten liegen in Ihrer Verantwortung. Unterstützen Sie unser Team bei der Vorbereitung internationaler Produktzulassungen und tragen Sie aktiv zur Marktüberwachung bei.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant:in / CTA - Nasschemische Prüfverfahren Lebensmittel (m/w/d)

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HamelnHameln

Als Chemielaborant:in (CTA) im Bereich der nasschemischen Analyse von Lebensmitteln übernimmst Du die Aufarbeitung von Proben. Deine Hauptaufgaben umfassen graviemetrische Analysenverfahren wie die Proteinbestimmung nach Kjeldahl und die Bestimmung von Ballaststoffen gemäß AOAC. Du verantwortest zudem die Prüfmittelüberwachung und implementierst qualitätssichernde Maßnahmen. Der Umgang mit modernen Analysegeräten und automatisierten Systemen gehört zu Deinem Arbeitsfeld. Eine abgeschlossene Ausbildung als CTA oder eine vergleichbare naturwissenschaftliche Qualifikation ist erforderlich. Idealerweise verfügst Du über praktische Erfahrungen in der analytischen Chemie und Deutschkenntnisse auf Niveau B2.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Hameln Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Assistenz wissen müssen

Chemische Assistenz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Assistenz wissen müssen

Zwischen Pipette und Probenprotokoll: Chemische Assistenzberufe im echten Leben

Es gibt Berufe, bei denen man im Bewerbungsgespräch früh merkt, wie wenig die Außenwelt wirklich über das Alltagsgeschehen weiß: Chemische/r Assistent/in – das klingt für manche nach Laborratte im weißen Kittel, so eine Art Sherlock Holmes des Periodensystems, nur eben ohne Pfeife. Für andere nach klassischer Ausbildungsfalle – ein Job, der solide läuft, solange Altanlagen leben, aber bei jeder neuen Technik den Anschluss verliert. Und dann, Hand aufs Herz, kommen die Fragen, die im Innersten kneten: Wo stehe ich als Einsteiger? Was ist wertvoller – Genauigkeit oder Neugier? Zählt Geschwindigkeit? Oder doch eher Teamplay? Irgendwo dazwischen arbeitet man dann, zwischen Routine, Überraschung und viel Verantwortung auf engem Raum.


Was der Alltag verlangt – und nie ganz verrät

Der Arbeitsrhythmus in chemischen Assistenzberufen hat etwas von diesem ungeschriebenen Gesetz: Kein Tag gleicht dem anderen, und trotzdem tanzt man selten aus der Reihe. Man pipettiert, man analysiert. Das steht in jeder Stellenbeschreibung. Aber niemand erzählt, wie schnell es dann ernst wird, wenn plötzlich die Stechuhr piept und die Analyse vom gestern noch fehlte. Wer im Labor startet – ganz gleich, ob als Chemisch-technische/r Assistent/in (CTA), Chemielaborant/in oder dem seltener gewordenen Chemie-Physiklaboranten – muss lernen, zwischen sturen Routineaufgaben und diesen Momenten voller Fehlerpotenzial zu jonglieren. Es gibt Tage, die laufen wie geschmiert: Jeder Handgriff sitzt, die Proben sind stabil, der Geräteraum (fast) sauber. Und es gibt die anderen: Salzsäure tropft, die Massenspektrometrie muckt, das Excel-Formular spinnt. Dann zählt, wer nicht nur ruhig Blut bewahrt, sondern auch freundlich nachfragt und den alten Hasen zuhört – selbst wenn die Sprüche „früher war alles besser“ ein paar Jahre zu alt wirken.


Vom Detailversessenen bis zum Multitasker: Was wirklich zählt

Ein Labor ist eigentlich eine Bühne für unterschiedliche Charaktere. Es gibt die, die analytisch aufgehen, während sie endlose Protokolle abgleichen – und die, die auch bei fünf offenen Gefäßen die Übersicht nicht verlieren. Was, von außen betrachtet, wie kleinteilige Fleißarbeit wirkt, ist in Wahrheit ein Balanceakt: Sorgfalt ist Pflicht – jeder Messwert kann entscheidend sein. Aber zu pedantisch, und man bremst das Team. Offenheit für neue Methoden? Unverzichtbar – die Digitalisierung marschiert schleichend, manchmal auch trampelnd ins Labor: Automatisierte Analysestationen, Probenmanagement per App, Digitalisierung der Protokolle. Wer da nicht mitzieht, wird rasch zum Bremsklotz.

Erstaunlich oft scheitert es jedoch nicht an der Formel, sondern an der Kommunikation: Wer im Team nicht fragt, bleibt allein auf Fehlern sitzen – die werden dann irgendwann sichtbar, manchmal knallhart. Wer jedoch Feedback einfordert, lernt doppelt. Der klassische Einzelkämpfer? Ohne Chance, zumindest langfristig. Die beste Probe ist nur so gut wie ihr Umfeld.


Gehalt: Keine Raketenwissenschaft – aber auch kein Spaziergang

Kommen wir zum Punkt, den kaum jemand offen anspricht, der aber für viele spätestens ab Monatsmitte drückt: das Gehalt. Klar gibt’s Unterschiede – je nachdem, ob die Einstellung bei einem forschenden Konzern, einer kommunalen Wasseranalyse, einem Biotech-Start-up oder in der regionalen Pharma-Lohnherstellung erfolgt. Einstiegsgehälter variieren grob – irgendwo zwischen „Davon kann ich leben“ und „Da muss ich rechnen“. In Westdeutschland zahlt die (noch) chemische Industrie über Tarif solide, die Spanne beginnt meist um die 2.500 € brutto. Klingt machbar. Aber die Erhöhung? Die ist mitunter zäh.

In Ostdeutschland, kleineren Labors und außerhalb von tariflichen Bindungen sieht es oft anders aus: Unter 2.200 €, manchmal sogar 2.000 € brutto zum Einstieg. Manchmal reichen die Zuschläge für Schichtarbeit, manchmal bleibt nur das Gefühl, für Verantwortung zu wenig zu bekommen. Mit Erfahrung und Spezialisierung kann sich noch einiges tun, aber dafür muss man am Ball bleiben. Tarifrunde, Weiterbildung – da heißt es dranbleiben, sonst bleibt die Gehaltspanne schmal.


Alles im grünen Bereich? Arbeitsmarkt und digitale Zeitenwende

Im Recruiting-Kosmos begegnet man heute zwei Realitäten: Auf der einen Seite suchen Labore händeringend nach gut ausgebildeten Kräften. Der Fachkräftemangel klingelt in fast jedem Betriebsrat – manchmal so laut, dass selbst Quereinsteiger attraktiv werden. Auf der anderen Seite erleben Neueinsteiger manchmal den Schock der überfüllten Stellenportale: auf ein Laborangebot zehn Bewerber, Praktikumsstellen mit Wartezeit, befristete Verträge, und der Satz „Wir melden uns wieder“ klingt nach Wartezimmer. Was ist richtig? Beides, leider. Wer flexibel ist – räumlich wie inhaltlich – bekommt seinen Platz. Wer auf den großen, sicheren Chemiekonzern nahe der Heimat wartet, steht im Zweifel lange in der Warteschleife.

Auffällig: Die Digitalisierung ist kein theoretischer Trend mehr, sondern Alltag. Wer so tut, als ginge es ohne EDV-Kenntnisse, irrt. Immer öfter dreht sich alles um Probenverwaltung, Datenmanagement, Software-Bedienung. Cloud-Systeme hier, Automatisierung dort – der Mensch bleibt gefragt, aber auf eine andere Art. Wer Neues lernt, wird gebraucht. Wer verharrt, schaut zu, während andere vorpreschen.


Karriere, Grenzen – und warum nicht alles messbar ist

Natürlich kann man sich fortbilden – aufsteigen, spezialisieren, später vielleicht Laborleiter/in werden oder in die Qualitätssicherung wechseln. Viele Wege führen in Richtung Technik oder Expertenfunktion. Nicht zu unterschätzen: Im Bereich Umweltanalytik, neuerdings auch im Bereich Nachhaltigkeit und „grüner Chemie“, entstehen Chancen, die man früher kaum im Blick hatte. Wer gezielt Weiterbildungen, etwa zur Fachkraft für Arbeitssicherheit, zum Umweltmanager oder Labormanager nutzt, der verschafft sich Spielraum. Aber Vorsicht: Noch ist nicht jeder Karriereschritt ein Selbstläufer – oft geht’s nur mit Zusatzmotivation oder extra Engagement. Wer auf eine automatische Karriere hofft, wird enttäuscht. Manchmal ist mehr Eigeninitiative gefordert, als einem lieb ist. Aber: Wer sich für sein Thema interessiert und in Bewegung bleibt, wird belohnt – früher oder später.

Und dann – das ist vielleicht die oft unterschätzte Essenz – zählt am Ende des Tages: Wie sehr taugt der Job zum Leben? Wer Familie hat, weiß: Die Vereinbarkeit von Schichtplan und Kinderbetreuung kann zum Geduldsspiel werden. Aber: In keinem anderen Berufsfeld habe ich erlebt, dass so viele Kolleginnen und Kollegen bereit sind, Schichten zu drehen oder kurzfristig einzuspringen, wenn’s brennt. Teamgeist als Lebensversicherung – zumindest in gut geführten Laboren. Nein, es ist nicht alles rosig. Aber es ist, was man daraus macht.


Fazit? Eher ein Plädoyer für’s Durchhalten – und für ein Lächeln im Labor

Chemische Assistenzberufe sind selten glamourös – aber sie bieten echten Alltagsnutzen, ein ordentliches Stück Verantwortung und, ja, manchmal durchaus Stolz, wenn die Probe passt und das Team funktioniert. Wer überlegt einzusteigen, sollte sich nichts vormachen: Man braucht Ausdauer, gelegentlich Humor – und immer wieder die Bereitschaft, mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten. Es ist, wie so oft im Leben: Wer beweglich bleibt, sorgt selbst für Wertschätzung – nicht immer in €, aber oft im Gefühl, gebraucht zu werden. Und das zählt. Oder etwa nicht?


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