Biotechnologie Assistenz Jobs

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GMP Document Manager (m/w/d)

ProBioGen AGBerlin

In der Herstellung ist die Erstellung und Pflege GMP-konformer Dokumente wie SOPs und Logbüchern unerlässlich. Qualifizierungs- und Risikodokumente tragen zur Sicherstellung der Produktqualität bei. Die Kontrolle von GMP-Compliance-Aktivitäten, einschließlich Abweichungen und Change Controls, ist entscheidend für den reibungslosen Betrieb. Mitarbeiterschulungen in der Produktion unterstützen die Einhaltung von Vorschriften und fördern die Sicherheit. Eine Ausbildung in Biotechnologie oder verwandten Naturwissenschaften, ergänzt durch mindestens zwei Jahre Erfahrung im GMP-Umfeld, ist erforderlich. Fundierte Kenntnisse in der Bioverfahrenstechnik und im Umgang mit digitalen Systemen garantieren die Effizienz im Prozess.
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Applikationsspezialist (m/w/d)

MIKROGEN GmbHNeuried München

Als Applikationsspezialist (m/w/d) sind Sie der zentrale Ansprechpartner für Vertrieb und Kunden. Sie unterstützen bei technischen Fragen und führen eigenständig Schulungen für Kunden und Distributionspartner durch. Zu Ihren Aufgaben gehört die Aufstellung von Geräten sowie Wartungsarbeiten. Sie erstellen und optimieren Applikationen und Automatisierungslösungen, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Außerdem bringen Sie wertvolles Marktwissen ein, um Produkte in Zusammenarbeit mit den Teams aus F&E, Vertrieb und Produktmanagement zu optimieren. Voraussetzung ist eine Ausbildung zum BTA, CTA oder MTA oder ein vergleichbares naturwissenschaftliches Studium in Biologie oder Biotechnologie.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Medizinisch-technischer Assistent / Laborant (m/w/x)

ZEISSJena

In unserer dynamischen Einrichtung suchen wir einen engagierten Mitarbeiter für das Histologielabor. Ihre Hauptaufgaben umfassen Immunhistologie, Histopathologie und die Herstellung von Paraffin- und Gefrierschnitten. Sie sind verantwortlich für Standard- und Spezialfärbungen sowie die Bedienung von Autostainern. Eigenständige Organisation des Labors und Dokumentation der Ergebnisse sind ebenfalls Teil Ihrer Rolle. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem interdisziplinären Team zur Entwicklung innovativer Produkte im Life-Science-Bereich beizutragen. Bewerben Sie sich, wenn Sie eine Ausbildung als MTA oder BTA und Erfahrung mit histologischen Geräten mitbringen!
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Laborant Arzneimittelherstellung in Weinheim (m/w/d)

Medipolis GmbHWeinheim

Wir suchen engagierte Laborant:innen (m/w/d) für unsere Arzneimittelherstellung in Weinheim. Als Teil unseres Teams arbeiten Sie in Vollzeit (40h/Woche) und übernehmen die Herstellung sowie Kennzeichnung patientenindividueller Arzneimittel. Ihre Aufgaben umfassen die GMP-konforme Dokumentation, physikalisches und mikrobiologisches Monitoring sowie die Annahme und Prüfung von Aufträgen. Darüber hinaus erstellen Sie Lieferscheine, verpacken die Zubereitungen und sorgen für eine korrekte Kennzeichnung. Bewerben Sie sich, wenn Sie über einen Abschluss als PTA, MTLA, CTA, BTA oder vergleichbar verfügen. Nutzen Sie die Chance auf eine unbefristete Anstellung in einem dynamischen Umfeld!
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Laborant Arzneimittelherstellung in Jena (m/w/d)

Medipolis GmbHJena

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Laborant (m/w/d) in unserer Arzneimittelherstellung am Standort Jena. Die Anstellung erfolgt unbefristet in Teil- oder Vollzeit (32-38 Stunden pro Woche). Zu den Aufgaben gehören die Herstellung und Kennzeichnung patientenindividueller Arzneimittel sowie die Dokumentation nach GMP-Regularien. Zudem übernehmen Sie das physikalische und mikrobiologische Monitoring. Sie sollten über einen Abschluss als PTA, MTLA, CTA, BTA oder vergleichbar verfügen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams in der Gesundheitsbranche!
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Applikationsspezialist (m/w/d)

MIKROGEN GmbHNeuried

Als Applikationsspezialist (m/w/d) sind Sie der essentielle Ansprechpartner für unsere Kunden und unterstützen den Vertrieb durch applikative Betreuung. In dieser Rolle schulen Sie eigenständig Kunden und Distributionspartner zur Anwendung von Geräten und Testkit-Kombinationen. Zudem helfen Sie bei technischen Fragestellungen und führen Wartungsaufgaben durch. Ihre Expertise fließt in die Erstellung und Optimierung von Applikationen und Automatisierungslösungen ein. Dabei arbeiten Sie eng mit den Teams aus F&E, Vertrieb und Produktmanagement zusammen. Eine abgeschlossene Ausbildung als BTA, CTA, MTA oder ein naturwissenschaftliches Studium ist Voraussetzung für diese Position.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Biotechnologie Assistenz wissen müssen

Biotechnologie Assistenz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Biotechnologie Assistenz wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenslauf: Über das biotechnologische Assistenzhandwerk – ein Selbstversuch

Klingt erstmal trocken, zugegeben: „Biotechnologischer Assistent.“ Ein Titel, der irgendwo zwischen Reagenzglas und Rasterelektronenmikroskop baumelt, selten in Hochglanzbroschüren prangt und nicht der Renner beim Small Talk auf Familienfesten ist. Niemand jubelt dir zu. Deine Mutter weiß nicht so recht, ob du mit Hefezellen oder U-Booten arbeitest – aber sie nickt verständnisvoll. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Und: Für wen ist dieser Weg gemacht? Eine Berufsanalyse für Neugierige, Wechselwillige und jene, die vielleicht schon immer lieber im Laborkittel als im Anzug laufen wollten.

Lust auf Labor: Womit beschäftigt man sich wirklich?

Ich ertappe mich öfter dabei, wie ich mit der Pipette in der Hand abschweife – die banale Wahrheit: Nichts ist so abwechslungsreich, wie viele denken, aber vieles ist spannender, als es von außen scheint. So ein typischer Tag im Labor beginnt gerne mit einer Portion Ungewissheit: Farbreagenz, Zellkulturen, Temperaturkurven. Das Setting? Mal ein Kliniklabor, mal das kleine Start-up, das mit gentechnischen Verfahren an „grüner Chemie“ tüftelt, nicht selten auch der große Pharmakonzern.

Die Aufgaben: Ein wilder Ritt durch Pipettieren, Analysieren, Organisieren. Du prüfst Wasserproben auf Keime, DNA-Shaker in der Ecke rattert, die Excel-Tabelle will gepflegt werden. Und es gibt immer diese eine Macke: Die Abnahme von Routinetätigkeiten. Ich habe nie verstanden, warum viele denken, der Assistent wäre bloß der Kaffeeholer der Forschung – im Gegenteil: Verantwortung, Präzision, Konzentration. Ohne den gewissenhaften Blick der „Assis“ gäbe es in der Qualitätskontrolle auffällig viele Irrtümer. Es ist die unsichtbare Hand, die mit dafür sorgt, dass Medikamente sauber und Lebensmittel sicher sind.

Das kleine Einmaleins der Skills: Was braucht’s wirklich?

Klar, rein formal kommst du ums Fachwissen nicht herum: Mikrobiologie, Molekularbiologie, Chemie. Die Ausbildung (meist schulisch, 2 bis 3 Jahre – mit ausgedehnten Praxisphasen) bringt mehr Laboralltag als mancher Bachelorstudiengang. Aber wenn ich ehrlich bin, zählt noch etwas anderes: Die Bereitschaft zum stillen Machen. Geduld ist Gold wert! Wer Hektik sucht, trifft spätestens beim Tausendstel-Milliliterschritt auf seine körperlichen Grenzen.

Was viele unterschätzen: Biotechnologische Assistenzen brauchen einen Spürsinn für Fehler – der berühmte „sechste Sinn für Schieflagen“. Maschinen fallen aus, Zellen mutieren, Protokolle laufen aus dem Ruder. Dann ist Kreativität gefragt, gepaart mit Teamgeist. Allein im sterilen Raum versauern? Keine Option. Aber: Wer lieber große Experimente mit ruhigem Puls und feinem Werkzeug mag, findet hier Heimat. Oder besser gesagt: Ein Biotop, in dem pingelige Präzision zur Tugend wird.

Gehalt: Brotlose Kunst oder unterschätzter Wert?

Jetzt zum Punkt, über den niemand gern spricht (und doch alle nach dem dritten Kaffee fragen): Was bleibt eigentlich am Monatsende übrig? Die kurze Antwort: Es kommt drauf an. Wer am Uniklinikum im Süden beginnt, landet schnell über dem Durchschnitt – man munkelt von 2.400 € bis 3.000 € brutto für Einsteiger, teils mehr mit Zuschlägen. In Ostdeutschland, bei kleinen Laboren oder privat geführten Betrieben, kann es auch mal happig weniger sein. Spaßbremse: Tarif ist nicht gleich Tarif und kleinere Firmen sind oft – sagen wir – pragmatischer bei der Lohngestaltung.

Entwicklung? Mit Erfahrung, Zusatzqualifikation (z. B. Hygiene- oder Qualitätsmanagement) oder Mut zum Wechsel rutscht man locker über die 3.500 €-€-Marke – zumindest perspektivisch. Aber naiv sein sollte niemand: Goldene Wasserhähne gibt es selten im Labor. Viel häufiger trifft man Menschen, denen die Sache wichtiger ist als das Prestige. Was man aber auch erlebt: Ein leichter Anstieg der Einstiegsgehälter in den Ballungsräumen, weil plötzlich auch Biotech-Labore um Nachwuchs buhlen. Nicht spektakulär, aber ein Hoffnungsschimmer.

Wege zum Job – und wie die Branche tickt

Wie kommt man eigentlich in diesen Kosmos? Der klassische Weg ist der über eine schulische Ausbildung, meist an Berufskollegs oder privaten Fachschulen. Klassenraum. Kittel. Praktikumsphase. Der stets freundliche Hinweis: Ohne Chemiefaszinaton und Hands-on-Mentalität wird’s unangenehm. Bewerbung? Viel Papier, selten viel Persönlichkeit – aber mit gepflegtem Lebenslauf und pragmatischer Selbstdarstellung lassen sich Türen öffnen. Und: Branchenwechselnde (etwa aus der Lebensmitteltechnik oder Chemielaborwelt) sind gern gesehen, wenn sie den richtigen Blick mitbringen.

Und dann – die Nachfrage: Die Situation ist von Region zu Region verschieden. Großräume wie München, Berlin oder Rhein-Main? Gut gesättigt, trotzdem Bewegungen wegen neuer Start-ups und Forschungsprojekte – die Biotech-Branche ist im Wandel, und Corona hat mehr bewegt als mancher Polit-Talk. Ruralere Regionen dagegen … da sucht man manchmal länger; es sei denn, der Zufall will es. Aber: Mit Fachwissen und Neugier findet sich meistens ein Einstieg.

Zwischen Realität, Wandel und Work-Life-Balance

Was viele erstaunt: Die Zeiten des ewigen Überstundenkrams sind in vielen Laboren vorbei. Digitalisierung hält Einzug, teils noch holprig, teils ein Segen: Roboter übernehmen Routineproben, Daten werden digital verwaltet, und klar – die Angst vor Rationalisierung schwebt, aber der Mensch bleibt unersetzlich. Biotech-Assistenz ist Arbeit am Puls der Moderne, aber mit uralten Anforderungen an Sorgfalt und Verantwortungsgefühl.

Gibt es Schattenseiten? Klar. Wer von glamourösen Forschungserfolgen oder Laboren in New York träumt, muss meist Abstriche machen. Und es gibt diese Momente, in denen man sich fragt, ob ein Job nicht doch mehr Reise, mehr Rampenlicht, mehr … irgendwas bieten müsste. Aber für viele – und ich zähle mich dazu – ist das Ehrliche, das Handwerkliche, das konkret Greifbare ein Wert für sich. Man verdient solide, spürt die Bedeutung seiner Arbeit nicht nur auf dem Papier, sondern in der Praxis.

Als Assistent der Biotechnologie ist man kein Erfinder großer Theorien, aber Möglichmacher neuer Therapien, sauberer Produkte und manchmal sogar kleiner Wunder. Und bei aller Unsichtbarkeit bleibt der Beruf etwas, worauf man still stolz sein kann – auch wenn’s beim nächsten Familienfest wieder keiner richtig versteht.

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