Biologische Forschung Jobs

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Akademische/r Beschäftigte/r (m/w/d) - Institut für Pharmazeutische Biotechnologie

Universität UlmUlm

Das Institut für Pharmazeutische Biotechnologie sucht ab dem 01.08.2026 eine/n Akademische/n Beschäftigte/n (m/w/d) in Vollzeit (100%, befristet bis 31.07.2027). In diesem spannenden Umfeld erforschen wir molekulare Mechanismen der Genregulation, insbesondere bei neuronalen Erkrankungen. Durch den Einsatz innovativer Hochdurchsatzmethoden identifizieren wir pathologische Abnormalitäten. Zudem etablieren wir einen neuen Masterstudiengang in Pharmaceutical & Molecular Biotechnology (PMB), der aktuelle Entwicklungen der biomedizinischen Forschung behandelt. Die systematische bioinformatische Analyse großer biologischer Datensätze und KI-Tools sind zentrale Elemente sowohl in der Lehre als auch in der Forschung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt oder Weiterbildungsassistent zum Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin (m/w/d)

Klinikum Lippe GmbHDetmold

Wir suchen einen Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin (m/w/d) oder einen Weiterbildungsassistenten in diesem Bereich. Unser Institut versorgt das Klinikum Lippe sowie weitere Kliniken und Arztpraxen rund um die Uhr mit umfassenden labordiagnostischen Leistungen. Wir bieten eine enge Zusammenarbeit zwischen mikrobiologischer, labormedizinischer und immunhämatologischer Diagnostik. Forschung, Lehre und Patientenversorgung sind essenzielle Aufgaben unseres Instituts, das zum Universitätsklinikum Ostwestfalen-Lippe gehört. Zudem engagieren wir uns aktiv in der Weiterentwicklung des Antibiotic Stewardship Programms (ABS). Unser Hygiene-Team ist für alle Hygieneanliegen in den Einrichtungen des Klinikums zuständig.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Tierärztin/Tierarzt (m/w/d)

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Das Experimentelle Zentrum (EZ) der Medizinischen Fakultät der TU Dresden ist eine zentrale Einrichtung für innovative biomedizinische Forschung. Hier haben Wissenschaftler der Fakultät Zugang zu professioneller Unterstützung bei Tierversuchen. Das EZ bietet nicht nur Tierversuchstechnik, sondern auch umfassende Beratung und Führung für Forscher. Nutzen Sie unsere Expertise, um Ihre Projekte erfolgreich umzusetzen. Möchten Sie mehr über Karrieremöglichkeiten erfahren? Besuchen Sie Step Stone.de für Stellenanzeigen, Gehaltsdaten und wertvolle Karrieretipps, um Ihren Traumjob zu finden!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzärztin/Assistenzarzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin an der Klinik für Psychiatrie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Entwickeln Sie Ihre Karriere in der Psychotherapeutischen Medizin: Wir übernehmen die Kosten für Theorie-Seminare, Supervision und Lehrtherapie und rechnen 260 Ausbildungsstunden als Arbeitszeit an. Starten Sie Ihre Reise im Kepler Universitätsklinikum!
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Biotechnologe (m/w/d)

PPE GmbHBad Homburg

Sie suchen eine spannende Karriere im biotechnologischen oder industriellen Bereich? Bei PORR profitieren Sie von ersten Berufserfahrungen und erweitern Ihre Kenntnisse in der Analyse biologischer Prozesse. Wir legen großen Wert auf digitale Anwendungen und datengetriebene Ansätze, um innovative Lösungen zu entwickeln. Ihre Arbeit wird durch die Vorteile von flexiblen Arbeitszeiten und mobilem Arbeiten unterstützt, sodass Ihre Work-Life-Balance im Fokus bleibt. Unsere individuellen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten helfen Ihnen, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Bewerben Sie sich noch heute und starten Sie Ihre Karriere bei PORR!
Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Technischen Assistenten (MTA, BTA, CTA) (w/m/d)

Universitätsklinikum UlmUlm

Das Institut für Immunologie sucht einen technischen Assistenten (MTA, BTA, CTA) (w/m/d) zur Verstärkung der Forschungsgruppe AG Martins. Diese Vollzeitstelle ist befristet und die Bewerbungsfrist endet am 16.08.2026. Ihr Hauptfokus liegt auf der Erforschung von T-Lymphozyten und der T-Zell-Leukämie. Die Aufgaben umfassen die Organisation des Laborbetriebs sowie die Verwaltung und Bestellung von Materialien. Zudem sind Sie verantwortlich für die Pflege einer Mauskolonie, einschließlich Genotypisierung und Zucht. Interesse an immunologischer und molekularbiologischer Forschung ist Voraussetzung für diese spannende Position.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Laborant/in (m/w/d) im Funktionskontrolllabor im Bereich Produktion

R-Biopharm AGDarmstadt

Werden Sie Laborant/in (m/w/d) im Funktionskontrolllabor bei R-Biopharm und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Biotechnologie. Als eines der führenden Biotechnologieunternehmen Deutschlands bieten wir Ihnen mehr als nur einen Job – wir bieten ein Arbeitsumfeld, das Gesundheit und Innovation vereint. In unserem Team führen Sie präzise Qualitätskontrollen in Technologien wie ELISA, Lateral-Flow, PCR und Enzymatik durch. Ihre Aufgaben umfassen die Eignungsprüfung von Rohstoffen und die Überprüfung produktspezifischer Komponenten. Profitieren Sie von einem engagierten Arbeitsklima und einer starken Unternehmensidentität. Gestalten Sie mit uns ein besseres Morgen für die Gesundheit von Patienten weltweit.
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit R-Biopharm AG Vollzeit weitere Benefits
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(Medizinisch-)Technische:r Assistent:in Forschung (Senior) (MTL/MTLA / CTA / BTA / Laborant:in) (all genders) - Vektor Core Facility

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) setzt Maßstäbe in Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung. Über 16.100 engagierte Mitarbeiter:innen tragen täglich zu einer besseren Gesundheit bei. Als eine der führenden Universitätskliniken sind wir gleichzeitig bestrebt, der attraktivste Arbeitgeber der Branche zu sein. Unsere Philosophie basiert auf dem Einklang zwischen beruflichem Erfolg und den individuellen Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden. Wir bieten vielfältige Lösungen, um auf die unterschiedlichen Lebensentwürfe einzugehen. Willkommen im UKE – Ihre Gesundheit und Zufriedenheit stehen bei uns an erster Stelle!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Wissenschaftler*in, Bioinformatiker*in, Data Scientist - Forschung Mikrobiom und Metagenomanalytik (w/m/d)

Universitätsklinikum HeidelbergHeidelberg

Das Zentrum für Infektiologie in Heidelberg sucht dringend Wissenschaftler*innen, Bioinformatiker*innen und Data Scientists für die Abteilung Digitale und Molekulare Mikrobiologie. Diese Abteilung befasst sich mit der Erforschung des Mikrobioms von Patienten durch innovative Metagenomik. Hier werden sowohl ambulante als auch stationäre Patientendaten analysiert. Die Position ist ab sofort in Vollzeit zu besetzen und erfolgt im Rahmen der translationalen Forschung. Möchten Sie Ihre Expertise in einem dynamischen Umfeld einbringen? Bewerben Sie sich jetzt unter der Job-ID V000015639 und werden Sie Teil eines engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische/rFachangestellte/r (w/m/d) oder Medizinisch-, Chemisch- oder Biologisch-technische Assistenz (MTA / CTA / BTA) (w/m/d)

Universitätsklinikum UlmUlm

In der Klinik für Innere Medizin I in Ulm suchen wir ab sofort eine/n medizinische/n Fachangestellte/n (w/m/d) oder MTA/CTA/BTA (w/m/d) für unsere Biobank. Diese Position ist sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit befristet verfügbar. Zu den Aufgaben gehören die Annahme, Erfassung und Archivierung von humanem Probenmaterial. Des Weiteren erfolgt die präanalytische Bearbeitung gemäß SOPs und GCP/GLP-Richtlinien. Die Bedienung von Probenverarbeitungsgeräten, wie Zentrifugen und Kryokonservierungssystemen, gehört ebenfalls zu Ihrem Verantwortungsbereich. Bewerben Sie sich bis zum 21.06.2026 und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Ulm Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Biologische Forschung wissen müssen

Biologische Forschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Biologische Forschung wissen müssen

Biologische Forschung: Zwischen Leidenschaft, Laborgeruch und Lohnzettel

Wer morgens das Licht im Labor anschaltet und zwischen Petrischalen und Pipetten einen neuen Tag beginnt, ahnt selten, wie rasch Beruf und Berufung im Bereich der biologischen Forschung ineinanderfließen. Und doch: Zwischen molekularbiologischen Routinen, dem stummen Brüten von Zellkulturen und hyperaktuellen Publikationen brummt ein Kosmos, der für Berufseinsteiger wie auch erfahrene Fachkräfte zugleich verheißungsvoll und sperrig wirken kann. Was muss man mitbringen? Was darf man hoffen? Und – reden wir nicht drum herum – wie sieht es eigentlich mit dem Gehalt aus?


Von der Theorie zum Alltag: Was biologische Forschung heute verlangt

Vorweg: Kaum ein Arbeitsfeld ist so weit gefächert wie die „Bioforschung“. Die Spannweite reicht vom Grundschul-Projekt zum Thema „Tomaten wachsen lassen“ bis hin zu multinationalen Teams, die einen Impfstoff mitentwickeln. Zwischen diesen Polen findet sich der Alltag: Endlose Versuchsserien, Datenauswertungen, manchmal kurze Erfolgserlebnisse – oft langwierige Durststrecken. Irgendwo knarrt immer ein Kühlschrank, irgendwo blinkt ein Chromatograph. Das ist kein Labor-Kitsch, sondern bittere Realität zwischen Hoffnung und Frustration.

Viele steigen ein, getrieben von Neugier, einem Hang zum Gekritzelten (Laborhefte! Sie sind zurück!), oder schlicht der Faszination für das Lebendige tiefer zu graben, als es die Schulbücher je hergaben. Die Enttäuschung wartet prompt, wenn Routine und Bürokratie die üppigen Forschungsfantasien zerpflücken. Das permanente Jonglieren zwischen Dokumentation, Meetings und dem Kampf um Drittmittel kostet Nerven – aber keine Illusion: Der große Wurf kommt selten mit Ankündigung. Manchmal auch gar nicht.


Qualifikation: Das ewige Rennen um die neueste Methode

Noch so eine Wahrheit: Wer glaubt, mit Master- oder Doktortitel den Werkzeuggürtel für alle Zeiten geschnallt zu haben, wird enttäuscht. Fast dreht sich die Welt im wissenschaftlichen Betrieb schneller, als sich Paper lesen lassen. Neue Gen-Editing-Verfahren, KI-gestützte Auswertung, Biotechnologie made in Silicon Valley – der methodische Werkzeugkasten füllt sich stetig. Wer hier Schritt halten will, braucht Flexibilität, eine ziemliche Frustrationstoleranz und gelegentlich ein sehr dickes Fell.

Apropos Skills: Neben Experimentiergeist zählen heute Soft Skills wie Teamfähigkeit, eigenständige Zeitplanung (wer im Labor arbeitet, kennt Überstunden, Deadlines, merkwürdige Wochenenddienste) und analytisches Denken. Wer schon mal stundenlang vor einem scheinbar simplen Protokoll gesessen hat, weiß: Nerven bewahren ist nicht optional. Die Guten erkennt man übrigens daran, dass sie Fehler offen ansprechen – und selten zweimal denselben machen. Naja, meist zumindest.


Gehalt: Zwischen Idealismus und Kalkulation

Jetzt der berüchtigte Realitätscheck: Über Geld spricht man nicht? Quatsch. Gerade Berufseinsteiger sollten sich nicht von wissenschaftlichem Idealismus blenden lassen, wenn am Ende des Monats der Kassenstand fragt, wofür man das alles macht. Die Spanne ist berüchtigt – je nach Anstellung, Region und Branche klaffen die Zahlen weit auseinander. Einstiegsgehälter in öffentlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten sind oft tariflich geregelt (und gerne deutlich niedriger als in der Industrie), Biotech-Firmen locken mit Übergangszahlungen, die sich aber an Zielvorgaben heften wie Klett an Kittel.

Wer nach dem Studium im Labor anheuert, landet meist im Bereich von 40.000 € bis 50.000 € brutto im Jahr. Promotionsstellen dümpeln je nach Tarif und Bundesland weit darunter, teils knapp oberhalb der berüchtigten Armutsgrenze. In Metropolregionen winken Branchenzulagen, auf dem platten Land bleibt es oft bei der Grundausstattung. Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bayern oder Hessen zahlen meistens bessere Tarife. Ein Rückschlag? Vielleicht. Andererseits: Wer’s nach oben schafft – etwa als Gruppenleiter oder in der forschungsnahen Industrie – kann durchaus in sechsstellige Regionen aufrücken. Aber niemand sollte sich illudieren: Für schnellen Reichtum eignet sich die Laborkittel-Branche eher weniger.


Der Arbeitsmarkt: Viele Stellschrauben, wenig Sicherheit

Wie sieht er denn aus, der heiß diskutierte Jobmarkt? Die eine Wahrheit: Die Nachfrage nach qualifizierten Köpfen ist da, ganz besonders in Biotechnologie, Pharma und Umweltanalytik. Aber: Einigkeit besteht darüber, dass befristete Verträge und die berühmte „Wissenschaftsmühle“ viele Talente verschleißen. Gerade die Nachwuchsstellen sind oft projektgebunden und enden nach ein, zwei Jahren. Das sorgt für einen permanenten Wettlauf um neue Anstellungen, teilweise quer durchs Land.

Auf der anderen Seite schießen Start-ups wie Pilze aus dem Boden, technischer Fortschritt schafft neue Berufsfelder fast im Halbjahrestakt – von der Bioinformatik über Regulatory Affairs bis hin zur Anwendung künstlicher Intelligenz in der Diagnostik. Wer also frühzeitig bereit ist, fachlich querzudenken und sich Lernfreude bewahrt (Stichwort: Lebenslanges Lernen – klingt ausgelutscht, stimmt aber leider), entdeckt Nischen, von denen die Generation vor uns nicht einmal ahnte, dass es sie geben könnte. Und weiter: Einige Unternehmen setzen mittlerweile verstärkt auf interdisziplinäre Teams. Heißt: Ingenieurs-Kenntnisse, IT oder Wirtschaft – mit so etwas kann man punkten.


Work-Life-Balance und die Suche nach Sinn (und Freizeit)

Ein Punkt, der selten offen diskutiert wird – aber doch viele umtreibt. „Flexible Arbeitszeiten“ steht gern in der Stellenausschreibung; doch was das in der Praxis bedeutet, versteht man meist erst nach Monaten: Späte Probenentnahmen, Wochenenddienste, Konferenzen auch mal an Weihnachten. Gleichzeitig aber: Wer es geschickt anstellt, kann Forschungsalltag und Privatleben durchaus auf solide Beine stellen. Einige Forschungsinstitute (und ja, auch Industriefirmen) sind heute deutlich familienfreundlicher und flexibler, als das gemeinhin behauptet wird.

Was bleibt also hängen? Man wird selten ausgezahlt für den reinen Erkenntnisgewinn, auch wenn der nicht selten der größte Lohn ist. Manchmal aber – und das ist keine hohle Floskel – reicht dieser innere Stolz auf ein gelungenes Experiment, einen ungeahnten Durchbruch oder schlicht auf den Zusammenhalt im Team. Das mag pathetisch klingen, ist aber im Kern das, was viele bei der Stange hält.


Kleine Zwischenbilanz und ein paar ehrliche Worte zum Schluss

Biologische Forschung bleibt ein Berufsfeld, das gleichermaßen fordert und begeistert – ein Dauerlauf mit Hindernissen, keine Sprintstrecke. Einstiege sind anspruchsvoll, Entwicklungen rasant, und die Konkurrenz um Projektstellen kann zermürbend sein. Wer einsteigt, sollte sich nicht blenden lassen: Die Freude an der Sache, eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, auch mal zu scheitern (und es dennoch weiter zu versuchen), sind mindestens so elementar wie Notenschlüssel oder Pipettierführerschein.

Mein Rat – so sehr das jetzt nach Onkelhaften klingt: Forschen Sie, hinterfragen Sie, und lassen Sie sich nicht zu leicht von hübschen Methoden stöbern. Der Weg führt selten geradeaus, aber das macht ihn eben auch spannend. Und wenn alle Stricke reißen – vielleicht gibt es ja auch noch ein Leben jenseits des Labors. Aber das ist eine andere Geschichte.


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