Biologie Jobs

267 aktuelle Biologie Stellenangebote

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W3- oder W2TTW3-Professur für Pharmazeutische Biologie

Friedrich-Schiller-Universität JenaJena

Die Fakultät für Biowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet eine W3- oder W2TT-W3-Professur für Pharmazeutische Biologie. Gesucht wird eine erfahrene Forscherpersönlichkeit (m/w/d), die das Fach in Forschung und Lehre vertritt. Bewerber sollten über herausragende internationale Publikationen im Bereich Pharmazeutische Biologie sowie angrenzenden Disziplinen wie Mikrobiologie oder Biochemie verfügen. Schwerpunkte der Forschung umfassen Themen wie Antiinfektiva und RNA-Biologie. Ziel ist es, die bestehende wissenschaftliche Ausrichtung des Instituts zu stärken. Interessierte sollten sich umgehend bewerben, um Teil dieser dynamischen Forschungsgemeinschaft zu werden.
Vollzeit weitere Benefits
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Laborant Mikrobiologie (w/m/d) - VZ

Eurofins Lebensmittelanalytik Österreich GmbHWr Neudorf

Werden Sie Laborant für Mikrobiologie (w/m/d) in Vollzeit! Führen Sie routineanalytische Untersuchungen durch, werten Sie Ergebnisse aus und organisieren Sie die Medienproduktion. Gestalten Sie aktiv die Qualitätssicherung von Lebens- und Futtermitteln sowie Wasserproben!
Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant (m/w/d) für Biozidprodukte befristet

LANXESS AGLeverkusen

Werde Teil von LANXESS, einem der führenden Spezialchemie-Konzerne weltweit! Wir suchen eine engagierte Fachkraft mit mehrjähriger Berufserfahrung in der mikrobiologischen Prüfung und einem hohem Maß an Selbstständigkeit. Ein sicherer Umgang mit LIMS und fundierte Kenntnisse der regulatorischen Anforderungen an Biozidprodukte sind ebenfalls wichtig. Sie sollten strukturiert und sorgfältig arbeiten und über gute Englischkenntnisse verfügen. Der Vertrag ist auf 24 Monate befristet und bietet spannende Herausforderungen in einem innovativen Umfeld. Schließe dich unserem Team an und gestalte die Zukunft der Chemie aktiv mit!
Erfolgsbeteiligung Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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MTL (w/m/d) Mikrobiologie Berlin befristet)

BIOSCIENTIA – Institut für Medizinische Diagnostik GmbHBerlin

Wir suchen eine engagierte MTA/MTL (w/m/d) für eine Elternzeitvertretung. Ihre Aufgaben umfassen die Annahme, Kontrolle und Erfassung von Proben im Laborinformationssystem sowie die Mikrobiologie und die Durchführung von Qualitätskontrollen. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung im medizinischen Bereich und gute Deutschkenntnisse. Wir bieten ein attraktives Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten, Haustarifvertrag, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie umfassender Gesundheitsvorsorge. Ihr Einsatz wird durch vermögenswirksame Leistungen und eine Altersvorsorge ergänzt. Nutzen Sie die Chance auf ein Wunschrad als Job Rad® für Ihren Arbeitsweg!
Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Assistent (m/w/d) BTA, CTA, VMTA, MTA, Biologielaborant (m/w/d)

Max-Planck-Institut für BiochemieMartinsried

Für eine erfolgreiche Karriere in der Forschung benötigen Sie praktische Erfahrung mit Versuchstieren sowie einen Sachkundenachweis (FELASA oder vergleichbar). Ihre molekularbiologischen Kenntnisse und Fähigkeiten in modernen Arbeitstechniken sind entscheidend. Unser internationales Forschungsumfeld bietet Ihnen einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Arbeitsplatz mit modernster Labortechnik. Die Vergütung erfolgt nach TVöD (Bund) bis Entgeltgruppe 9b, einschließlich Jahressonderzahlung. Darüber hinaus unterstützen wir Ihre Fort- und Weiterbildung aktiv, während Sie in einem wertschätzenden Team arbeiten. Flexible Arbeitszeiten und betriebliche Altersvorsorge sorgen dafür, dass Beruf und Familie optimal vereint werden können.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Technische Assistentin / Technischer Assistent (m/w/d) im Labor für Elektronenmikroskopie der Biologie

Universität BayreuthBayreuth

Werde Technische Assistentin oder Technischer Assistent (m/w/d) in Vollzeit und unterstütze unsere universitäre Forschung! Zu deinen Aufgaben gehören die Präparation und Analyse biologischer Proben für die Elektronenmikroskopie, einschließlich Fixierungen und Ultradünnschnitten. Du hilfst Studierenden und Wissenschaftlichen Beschäftigten bei Laborarbeiten und unterstützt Lehrveranstaltungen in Zellbiologie. Außerdem übernimmst du allgemeine Organisationsaufgaben, wie die Verwaltung von Bestellungen und die Pflege unserer Chemikalien-Datenbank. Voraussetzung ist eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als MTA, MTLA oder BTA. Bringe dein technisches Verständnis und deine Neugierde in unser innovatives Team ein!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Biologielaborant / BTA / Bachelor im Bereich der pharmazeutischen Analytik (m/w/d)

A&M STABTEST Labor für Analytik und Stabilitätsprüfung GmbHBergheim

Wir suchen einen Biologielaboranten oder BTA mit einem Bachelor of Science für unsere spannende Position in der pharmazeutischen Analytik. Ein strukturiertes Arbeiten unter engen Zeitlinien ist für Sie selbstverständlich. Sie bringen ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse sowie eine Leidenschaft für wissenschaftliche Fragestellungen mit. Erfahrung in der Kultivierung tierischer Zellen, Durchführung von ELISA oder Bioassays und Kenntnisse von cGMP sind von Vorteil. In unserem expandierenden Unternehmen erwarten Sie kurze Kommunikationswege und ein hochmotiviertes Team. Nutzen Sie die Chance auf eine vielseitige und herausfordernde Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Biologie wissen müssen

Biologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Biologie wissen müssen

Biologie als Beruf: Zwischen Forschungsdrang, Realität und dem ewigen Zwiegesang mit der Unsicherheit

Was bedeutet es, in die Biologie einzusteigen, sei es frisch von der Uni, als Quereinsteiger oder nach einer Phase beruflicher Selbstfindung? Die Klischees kennt jeder: Labor, wahlweise schillernde Zellkulturen oder Frösche in Gläsern, und dazwischen ein paar Professor:innen, die sich unverständlich über Katalysen unterhalten. Die Wahrheit? Die ist vielschichtiger, widersprüchlicher – und hier und da, das kann man ruhig zugeben, überraschend bodenständig. Wer in diese Branche kommt, braucht mehr als nur ein Faible für Natur. Biologie ist inzwischen genauso auch Datenanalyse, Projektmanagement, angewandte Technik und, ja, manchmal auch Geduldsspiele im Bewerbungsmarathon.


Realitäten im (Berufs-)Alltag: Wenig Bohème, viel Mikropipette

Man stellt sich das vielleicht aufregend vor, biologische Wissenschaften im Alltag: Forschung am Rande des Möglichen, Entdeckungen, die das Weltbild kippen lassen. Und doch laufen viele Tage erstaunlich unspektakulär ab. Dieses stundenlange Warten, Protokolle schreiben, Instrumente kalibrieren – das ist Alltag, auch wenn’s nicht instagramtauglich ist. Gleichzeitig ist Biologie ein Feld, das unvermindert nach Präzision und Neugier verlangt. Wer sich engagiert, findet – wie ironisch das klingt – Leben in den kleinsten Details: Zellstrukturen, molekulare Wechselspiele, DNA-Analysen. Die große Kunst besteht darin, aus scheinbar banalen Beobachtungen relevante Erkenntnisse zu filtern. Routine und Forschergeist, das war schon immer eine seltsame Ehe.


Qualifikationen, Skills und dieses berühmte Quäntchen Hartnäckigkeit

Wer glaubt, in der Biologie zählen nur die Noten, der hat die Rechnung ohne das Berufsleben gemacht. Klar, ein solider Abschluss öffnet Türen, aber dahinter liegt ein Feld, auf dem schnell ganz andere Spielregeln gelten. Praktische Erfahrung? Unbezahlbar – und das im wörtlichen wie übertragenen Sinn, Stichwort unbezahlte Praktika. Wichtig sind soft skills: Teamfähigkeit, Kommunikation (auf Deutsch und zunehmend auch Englisch, egal ob man in Halle, München oder Wien sitzt), Frustrationstoleranz. Und – vielleicht das entscheidende, oft unterschätzte Momentum – die Fähigkeit zur Selbstorganisation. Projekte laufen selten ideal: Zelllinien wachsen nicht, Kooperationspartner sind lahm, Deadlines gnadenlos. Da zeigt sich, ob jemand sich beharrlich durchwuselt oder doch im Sumpf aus Protokollen und Paperstapeln hängenbleibt. Was viele überrascht: Mit Mathe und Statistik kommt man heute in der Biologie oft weiter als mit botanischem Fachwissen aus dem ersten Semester. Bioinformatik, Big Data, Machine Learning – diese Begriffe gehören längst dazu, auch wenn es in der eigenen Uni-Vorlesung noch hieß, „das sei nur was für Computerleute“.


Bewerbung, Einstieg und das Gehalt: Zwischen Traumjob und Bringschuld

Jetzt mal ehrlich: Der Biologiesektor ist kein Goldesel, egal was das Hochglanz-Broschüren versprechen. Einstiegsgehälter rangieren meist zwischen 2.700 € und 3.300 € brutto monatlich; industrielle Großstandorte oder Pharmaunternehmen zahlen oft besser als der öffentliche Sektor oder kleinere Auftragslabore. In manchen Regionen, etwa Süddeutschland oder in der Schweiz, kann man schon von Anfang an mehr verdienen – anderswo dümpelt es am unteren Rand der Tarifskala. Wer auf Dauer wirklich nach oben will, muss entweder in Richtung Life Science-Industrie schielen oder sich durch Weiterbildungen, z. B. in Projektmanagement oder regulatorischen Themen, positionieren. Klar, die ersten Schritte können dabei ernüchternd sein: Bewerbungsverfahren, die sich ziehen wie Kaugummi, Anforderungen, die sich wie eine Einkaufsliste für einen Superzweifler lesen. Und dann dieses Damoklesschwert: die befristeten Verträge. Aber: Es gibt sie, die festen Stellen. Selten, nicht unmöglich. Mit ein bisschen Glück, viel Durchhaltevermögen (und ein paar Umzügen) landet man sogar dort, wo man morgens keine drei Tassen Kaffee braucht, um Motivation zu fassen.


Karriereschritte, Fachkräftemangel? Klingt gut – ist aber komplizierter

Viel wird vom Fachkräftemangel gesprochen. Kaum ein Medium, das nicht auf die Stellenangebote in Healthcare und Forschung verweist. Die Wahrheit ist: Biolog:innen sind begehrt – aber eben nicht immer, nicht überall und schon gar nicht in allen Spezialisierungen. Gerade im Bereich Biotechnologie, klinische Studien oder Umwelttechnik gibt’s spannende Perspektiven, während klassische Forschungsinstitute oft aufs knappe Budget schielen und daher lieber befristete Posten ausschreiben als langfristig eine Karriere zu bieten. Aber der Trend geht klar dahin, dass Leute mit Spezialkenntnissen – Zelltechnologie, genetisches Engineering, Digitalisierung von Laborprozessen – deutlich bessere Aussichten haben als Generalisten. Berufseinsteiger:innen seien deshalb geraten, früh zu beobachten, wohin der Wind weht: Was kann ich, das in fünf Jahren noch gefragt sein wird? Kann ich zeigen, dass ich Schnittstellen zwischen Bio und IT bedienen kann? Wer sich dabei flexibel zeigt und regionale Mobilität nicht scheut, hat einfachere Karten. Oder, salopp gesagt: Wer bereit ist, auch mal in Münster, Graz oder sogar im ländlichen Raum Fuß zu fassen, erweitert sein Chancenportfolio immens.


Work-Life-Balance, Sinnsuche und dieser ewige Biolog:innen-Optimismus

Zu guter Letzt ein Klassiker: die vielzitierte Work-Life-Balance. Hand aufs Herz – ja, die gibt’s, aber sie hängt maßgeblich davon ab, wo und in welcher Funktion man beschäftigt ist. Während manche in Start-ups oder innovativen Biotech-Firmen mit flexibler Gleitzeitenregelung jubeln, erleben andere an der Uni den x-ten Antrag, den sie nach Feierabend noch dringend ausfüllen müssen. Was bleibt, ist eine gewisse Grundzufriedenheit, die viele aus ihrer Arbeit ziehen – biologische Forschung bleibt für viele Berufung, auch wenn das Gehalt nicht immer nach Nobelpreisträger klingt. Und: Es gibt sie, diese Momente, in denen man vor einer Petrischale steht und denkt: „Immerhin – ich habe heute Leben beobachtet, das sonst niemand gesehen hat.“ Ob das jetzt pathetisch klingt? Vielleicht. Aber im Kreis von Biolog:innen ist Pathos manchmal der einzige Antrieb, wenn die Forschungsförderung wieder stockt oder das Budget für Fortbildungen irgendwo zwischen „vielleicht nächstes Jahr“ und „unwahrscheinlich“ landet. Mein Fazit – wenn es denn erlaubt ist: Die Biologie ist ein Beruf mit Tiefgang, selten mit schnellen Karrieren und oft mit Umwegen. Aber selten langweilig. Und das ist, ehrlich gesagt, mehr, als viele andere Branchen versprechen.


Kurzbeschreibung Biologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Biologie

Man stellt sich das vielleicht aufregend vor, biologische Wissenschaften im Alltag: Forschung am Rande des Möglichen, Entdeckungen, die das Weltbild kippen lassen. Und doch laufen viele Tage erstaunlich unspektakulär ab. Dieses stundenlange Warten, Protokolle schreiben, Instrumente kalibrieren – das ist Alltag, auch wenn’s nicht instagramtauglich ist. Gleichzeitig ist Biologie ein Feld, das unvermindert nach Präzision und Neugier verlangt. Wer sich engagiert, findet – wie ironisch das klingt – Leben in den kleinsten Details: Zellstrukturen, molekulare Wechselspiele, DNA-Analysen. Die große Kunst besteht darin, aus scheinbar banalen Beobachtungen relevante Erkenntnisse zu filtern. Routine und Forschergeist, das war schon immer eine seltsame Ehe.

Wer glaubt, in der Biologie zählen nur die Noten, der hat die Rechnung ohne das Berufsleben gemacht. Klar, ein solider Abschluss öffnet Türen, aber dahinter liegt ein Feld, auf dem schnell ganz andere Spielregeln gelten. Praktische Erfahrung? Unbezahlbar – und das im wörtlichen wie übertragenen Sinn, Stichwort unbezahlte Praktika. Wichtig sind soft skills: Teamfähigkeit, Kommunikation (auf Deutsch und zunehmend auch Englisch, egal ob man in Halle, München oder Wien sitzt), Frustrationstoleranz. Und – vielleicht das entscheidende, oft unterschätzte Momentum – die Fähigkeit zur Selbstorganisation. Projekte laufen selten ideal: Zelllinien wachsen nicht, Kooperationspartner sind lahm, Deadlines gnadenlos. Da zeigt sich, ob jemand sich beharrlich durchwuselt oder doch im Sumpf aus Protokollen und Paperstapeln hängenbleibt. Was viele überrascht: Mit Mathe und Statistik kommt man heute in der Biologie oft weiter als mit botanischem Fachwissen aus dem ersten Semester. Bioinformatik, Big Data, Machine Learning – diese Begriffe gehören längst dazu, auch wenn es in der eigenen Uni-Vorlesung noch hieß, „das sei nur was für Computerleute“.

Jetzt mal ehrlich: Der Biologiesektor ist kein Goldesel, egal was das Hochglanz-Broschüren versprechen. Einstiegsgehälter rangieren meist zwischen 2.700 € und 3.300 € brutto monatlich; industrielle Großstandorte oder Pharmaunternehmen zahlen oft besser als der öffentliche Sektor oder kleinere Auftragslabore. In manchen Regionen, etwa Süddeutschland oder in der Schweiz, kann man schon von Anfang an mehr verdienen – anderswo dümpelt es am unteren Rand der Tarifskala. Wer auf Dauer wirklich nach oben will, muss entweder in Richtung Life Science-Industrie schielen oder sich durch Weiterbildungen, z. B. in Projektmanagement oder regulatorischen Themen, positionieren. Klar, die ersten Schritte können dabei ernüchternd sein: Bewerbungsverfahren, die sich ziehen wie Kaugummi, Anforderungen, die sich wie eine Einkaufsliste für einen Superzweifler lesen. Und dann dieses Damoklesschwert: die befristeten Verträge. Aber: Es gibt sie, die festen Stellen. Selten, nicht unmöglich. Mit ein bisschen Glück, viel Durchhaltevermögen (und ein paar Umzügen) landet man sogar dort, wo man morgens keine drei Tassen Kaffee braucht, um Motivation zu fassen.

Viel wird vom Fachkräftemangel gesprochen. Kaum ein Medium, das nicht auf die Stellenangebote in Healthcare und Forschung verweist. Die Wahrheit ist: Biolog:innen sind begehrt – aber eben nicht immer, nicht überall und schon gar nicht in allen Spezialisierungen. Gerade im Bereich Biotechnologie, klinische Studien oder Umwelttechnik gibt’s spannende Perspektiven, während klassische Forschungsinstitute oft aufs knappe Budget schielen und daher lieber befristete Posten ausschreiben als langfristig eine Karriere zu bieten. Aber der Trend geht klar dahin, dass Leute mit Spezialkenntnissen – Zelltechnologie, genetisches Engineering, Digitalisierung von Laborprozessen – deutlich bessere Aussichten haben als Generalisten. Berufseinsteiger:innen seien deshalb geraten, früh zu beobachten, wohin der Wind weht: Was kann ich, das in fünf Jahren noch gefragt sein wird? Kann ich zeigen, dass ich Schnittstellen zwischen Bio und IT bedienen kann? Wer sich dabei flexibel zeigt und regionale Mobilität nicht scheut, hat einfachere Karten. Oder, salopp gesagt: Wer bereit ist, auch mal in Münster, Graz oder sogar im ländlichen Raum Fuß zu fassen, erweitert sein Chancenportfolio immens.

Zu guter Letzt ein Klassiker: die vielzitierte Work-Life-Balance. Hand aufs Herz – ja, die gibt’s, aber sie hängt maßgeblich davon ab, wo und in welcher Funktion man beschäftigt ist. Während manche in Start-ups oder innovativen Biotech-Firmen mit flexibler Gleitzeitenregelung jubeln, erleben andere an der Uni den x-ten Antrag, den sie nach Feierabend noch dringend ausfüllen müssen. Was bleibt, ist eine gewisse Grundzufriedenheit, die viele aus ihrer Arbeit ziehen – biologische Forschung bleibt für viele Berufung, auch wenn das Gehalt nicht immer nach Nobelpreisträger klingt. Und: Es gibt sie, diese Momente, in denen man vor einer Petrischale steht und denkt: „Immerhin – ich habe heute Leben beobachtet, das sonst niemand gesehen hat.“ Ob das jetzt pathetisch klingt? Vielleicht. Aber im Kreis von Biolog:innen ist Pathos manchmal der einzige Antrieb, wenn die Forschungsförderung wieder stockt oder das Budget für Fortbildungen irgendwo zwischen „vielleicht nächstes Jahr“ und „unwahrscheinlich“ landet. Mein Fazit – wenn es denn erlaubt ist: Die Biologie ist ein Beruf mit Tiefgang, selten mit schnellen Karrieren und oft mit Umwegen. Aber selten langweilig. Und das ist, ehrlich gesagt, mehr, als viele andere Branchen versprechen.

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