Arzneimittelentwicklung Jobs

116 aktuelle Arzneimittelentwicklung Stellenangebote

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Mitarbeiter im Apotheken Außendienst (m/w/d)

Gebro Pharma GmbHKärnten, Steiermark

Verstärken Sie unser Team als engagierte*r Mitarbeiter*in im Außendienst! Gebro Pharma, ein erfolgreiches österreichisches Familienunternehmen mit eigener Arzneimittelentwicklung und -produktion, sucht Sie in den malerischen Kitzbüheler Alpen. Bewerben Sie sich jetzt!
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Assistent (m/w/d) im Bereich Forschung und Entwicklung (Medizinischer Technologe (m/w/d) für Laboratoriumsanalytik / MTL) - NEU!

DRK-Blutspendedienst NSTOB gGmbHSpringe Deister

Entdecken Sie sinnstiftende Karrieremöglichkeiten in der medizinisch-pharmazeutischen Branche! Bei uns gestalten Sie aktiv den medizinischen Fortschritt und tragen zur Verbesserung von Blutprodukten bei. Ihre Aufgaben umfassen die Mitarbeit in innovativen Projekten zur Entwicklung neuer Herstellungsverfahren. Der Fokus liegt auf der Infektionssicherheit und der Qualitätssicherung. Sie arbeiten eng mit akademischen und industriellen Partnern zusammen, um neuartige Blutprodukte zu entwickeln. Verstärken Sie unser engagiertes Team in Springe – bewerben Sie sich noch heute!
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Industriepharmazie Dual (B.Sc.) (m/w/d)

Hochschule Kaiserslautern University of Applied SciencesPirmasens

Starte deine Karriere im dualen Bachelorstudium Industriepharmazie an der Hochschule Kaiserslautern! In nur sechs Semestern erwirbst du 210 ECTS und tiefgehendes Wissen über Medikamente. Lerne die Entwicklung, Herstellung und Analyse von innovativen Therapien zur Förderung der Gesundheit kennen. Naturwissenschaften sind deine Leidenschaft? Kombiniere Theorie und Praxis in einem zukunftsorientierten Berufsfeld und arbeite direkt mit Partnerunternehmen zusammen. Gestalte eine bessere Zukunft durch fundierte Kenntnisse in der Industriepharmazie. Werde Teil einer stetig wachsenden Branche – deine Chance für eine erfolgreiche Karriere!
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Duales Studium Pharmatechnik (B. Sc.) (m/w/d)

Technische Hochschule Ostwestfalen-LippeLemgo

Das duale Studium in Pharmatechnik (B. Sc.) bietet Ihnen die Möglichkeit, die Arzneimittel von morgen zu gestalten. Es kombiniert fundierte Kenntnisse aus Pharmazie, Chemie- und Prozesstechnik. Im ersten Semester lernen Sie industrielle Pharmazie, Chemie und Physik. Im zweiten Semester vertiefen Sie sich in Physiologie, Pharmakologie und Chemie. Diese praxisnahe Ausbildung bereitet Sie optimal auf Ihre Karriere in der Pharmabranche vor. Zudem ist es der ideale Einstieg für ein anschließendes Masterstudium, um Ihre Fachkompetenz weiter auszubauen.
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Senior Consultant Arzneimittel - Pharmacovigilance (m/w/d)

TentaConsult Pharma & Med GmbHMünster Westfalen

Wir suchen einen erfahrenen Senior Consultant Arzneimittel in der Pharmacovigilance (m⁠/⁠w⁠/⁠d) zur Verstärkung unseres Teams. Ihr wichtigster Aufgabenbereich umfasst die Beratung in GVP-Fragestellungen sowie das Management von Fallmeldungen und Signals. Neben der Eigenverantwortung bei Projekten gewährleisten Sie die Kommunikation mit Kunden und Behörden. Ihr Profil sollte eine naturwissenschaftliche Ausbildung, zum Beispiel in Biologie oder Chemie, sowie die Qualifikation als EU QPPV umfassen. Wir legen Wert auf pragmatische „Macherinnen“, die in kleineren und mittelgroßen Unternehmen erfolgreich sind. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams in der pharmazeutischen und Gesundheitsmittelindustrie!
Gutes Betriebsklima Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter (m/w/d) In-Prozess-Kontrolle

WAGENER & CO. GmbHLengerich, Lohesch, Lengerich Westfalen

Starte Deine Karriere als Mitarbeiter (m/w/d) in der In-Prozess-Kontrolle und entdecke verantwortungsvolle Herausforderungen! Du spielst eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung unserer hohen Qualitätsstandards während der Abfüllung und Konfektionierung. Dein scharfer Blick für Abweichungen sorgt dafür, dass unsere Produkte stets vertrauenswürdig und sicher sind. Profitier von attraktiven Konditionen, darunter eine Vergütung nach Chemietarifvertrag sowie 30 Tagen Urlaub. Genieße außerdem individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten und eine betriebliche Altersvorsorge für Deine Zukunft. Plane Dein Berufsleben im Einklang mit persönlichen Bedürfnissen dank geregelter Arbeitszeiten!
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit WAGENER & CO. GmbH Gutes Betriebsklima Quereinstieg möglich Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter Pharma in der Handverpackung (m/w/d)

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbHWedel, Hamburg, Theaterstraße

Sie suchen eine neue Herausforderung in der Pharmaindustrie? Am Standort Wedel bei Hamburg haben wir eine offene Stelle als Produktionsmitarbeiter Pharma in der Handverpackung (m/w/d). Der Vertrag ist zunächst auf 24 Monate befristet, kann aber vorzeitig entfristet werden. Ihre Aufgaben umfassen die Montage und Sekundärverpackung von Arzneimitteln gemäß GMP-Richtlinien sowie die Bedienung moderner Verpackungs- und Etikettiergeräte. Wir suchen teamorientierte Mitarbeiter mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und idealerweise Erfahrung im GMP-regulierten Bereich. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres dynamischen Teams zu werden!
Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Apotheker/in (m/w/d) /PTA

Kerstin Piendl Apotheke St. NepomukFurth Wald

Gestalten Sie die Gesundheitsversorgung aktiv mit! Wir suchen engagierte Apotheker/innen und PTA, die in einem kollegialen Umfeld arbeiten möchten. Übernehmen Sie Verantwortung für eine exzellente Arzneimitteltherapie und gewährleisten Sie optimale Behandlungen. Bieten Sie fachliche Beratungen auf höchstem Niveau und finden Sie fundierte Lösungen für komplexe Fragen. Sichern Sie höchste Standards durch Herstellung und Qualitätskontrolle von Produkten. Entwickeln Sie Netzwerke und arbeiten Sie eng mit Partnern zusammen, um Effizienz und Produktivität zu maximieren. Bewerben Sie sich jetzt und bringen Sie Ihr Fachwissen ein!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Teamleiter Arbeitsmedizin / Betriebsarzt (m/w/d)

Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KGRavensburg

Vetter ist ein führender Pharmadienstleister, spezialisiert auf die keimfreie Abfüllung und Verpackung von Injektionssystemen. Diese Produkte werden unter anderem zur Behandlung von Multipler Sklerose, schwerer rheumatischer Arthritis und Krebs eingesetzt. Das global tätige Unternehmen bietet zahlreiche Karrieremöglichkeiten in der Arbeitsmedizin und anderen Bereichen. Interessierte können sich auf StepStone.de über aktuelle Stellenangebote informieren. Zudem finden Sie wertvolle Gehaltsdaten und Karrieretipps. Nutzen Sie die Chance, Ihren Traumjob zu finden und besuchen Sie StepStone.de für weitere Informationen!
Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Apotheker (m/w/d) in Teilzeit

Jürgen Kiderlen e.K. Apotheke KiderlenFeuchtwangen

Unser engagiertes Team aus kompetenten Apothekern, PTAs und PKAs schätzt Wertschätzung, Zusammenhalt und kontinuierliche Weiterentwicklung. Bei uns zählt jede Stimme, denn persönliche und empathische Beratung ist unser Ziel. Regelmäßige interne und externe Fortbildungen garantieren, dass unser Wissen stets aktuell bleibt. Wir suchen motivierte Apotheker (m/w/d), die erstklassige Beratung in einem modernen, kollegialen Umfeld bieten möchten. Wenn Sie Freude daran haben, Kunden individuell zu betreuen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Kommen Sie in unsere Apotheke in Feuchtwangen und gestalten Sie Ihre Zukunft gemeinsam mit uns!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Arzneimittelentwicklung wissen müssen

Arzneimittelentwicklung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Arzneimittelentwicklung wissen müssen

Zwischen Laborgeruch und Karriererätseln: Was die Arzneimittelentwicklung für Berufseinsteiger (und solche, die nicht mehr einsteigen, sondern umsteigen wollen) bereithält

Kaum ein Berufsfeld klingt beim ersten Mal so nach Hightech und Weltrettung wie die Arzneimittelentwicklung. Klar, die großen Bilder haben wir alle im Kopf – blütenweiße Kittel, ernste Mienen, das leuchtende Display des HPLC-Geräts, daneben eine Tasse lauwarmer Kaffee – und irgendwo im Hintergrund: die Hoffnung, mit der eigenen Arbeit Leben zu retten oder das nächste "Wundermittel" von morgen aus dem Reagenzglas zu ziehen. Aber wie sieht die Welt dahinter wirklich aus? Und lohnen sich Einstieg oder Quereinstieg? Was erwartet einen in diesem Universum aus regulatorischem Dschungel, technischem Fortschritt – und ziemlich menschlichem Mikrokosmos? Ich wage mal einen Versuch, das Bild etwas zu entstauben.


Laboralltag und Aufgaben: Kein Tag wie der andere, aber auch kein Lottospiel

Man stelle sich die Arzneimittelentwicklung bitte nicht als eine einzige lange Folge von Geistesblitzen vor. Oft sind es viel eher: Gutes Beobachten, analytische Gründlichkeit, manchmal die berühmte „German Angst“ – denn jeder Fehler kann Millionen und Jahre kosten. Zwischen präklinischer Forschung und klinischer Studie springt man selten hin und her; eher hangelt man sich wie am Kletterseil von Präzisionsarbeit zu Präzisionsarbeit, prüft, dokumentiert, rechnet nach. Chemiker, Biologen, Pharmakologen, Toxikologen, Datenmanager – sie alle haben im Prozess ihre Nische, ihren Takt (und ihre eigenen Eigenheiten, glaubt mir). Was viele unterschätzen: Teamplay ist nicht Soft Skill, sondern Überlebensstrategie. Wenn einer pennt, schaut am Ende der Zulassungsbehörde keiner mehr durch.


Wer hierher passt: Zwischen Forschergeist, Pragmatismus und Frustrationstoleranz

Jetzt zum Thema Eignung. Gern werden Bastler oder Einzelgänger als die geborenen Entwickler portraitiert. Ich widerspreche. Wer hier arbeitet, braucht vor allem: einen langen Atem, Hunger auf’s Unbekannte – und genug Demut, um Projekte notfalls nach Jahren über den Haufen zu werfen. Fachwissen, ja – Biochemie, pharmazeutische Technologie, Statistik, GMP-Richtlinien und so weiter; ohne das kein Start. Aber Soft Skills wie Kommunikation, interkulturelle Offenheit und (ungefragt, aber oft verlangt) Improvisationstalent sind häufig entscheidender, gerade im internationalen Projektgeschäft. Einmal nach Korea verschickt worden, um Protokolle zu harmonisieren? Dann versteht man, wie sehr im Detail die Tücken stecken.


Gehalt: Erwartungen, Realität und regionale (Bitter-)Wahrheiten

Reden wir Tacheles: Die Einstiegslöhne in der Arzneimittelentwicklung sind klar über dem Durchschnitt – jedenfalls solange man den Großraum Frankfurt, München, Basel oder vergleichbare Zentren als „Durchschnitt“ nimmt. Wer in Rostock oder im bayerischen Hinterland experimentiert, wird den Bonus namens „Global Pharma“ vermissen. Die Zahlen? Sie schwanken, aber irgendwo zwischen 48.000 € und 65.000 € brutto im Jahr für Berufseinsteiger – Tendenz nach oben, wenn’s in die Industrie geht, nach unten, wenn man in öffentlichen Forschungsinstituten startet. Wer Promotion und internationale Erfahrung auf den Tisch legt, kann schneller Richtung 75.000 € und darüber hinaus pokern. Das klingt jetzt nach fetter Beute, steckt aber voller Fußnoten: Mehr Verantwortung, längere Projekte, „unsichtbare“ Überstunden – hat alles seinen Preis. Und die Lohnschere zwischen Labor und Management spreizt sich mitunter wie ein gebrauchter Akkordeon. Ungerecht? Vielleicht. Realität? Leider auch.


Karrierewege und Weiterbildung: Der Weg ist selten linear (und ein bisschen wie ein koreanisches Drama – Wendungen inklusive)

Ich habe Leute getroffen, die ihr Berufsleben als analytische Chemiker begonnen haben, dann in Richtung Regulatory Affairs gewechselt sind und nach zehn Jahren plötzlich Pharmakovigilanz-Experten wurden – und darüber selbst noch schmunzeln. Die Arzneimittelentwicklung belohnt Neugier und Flexibilität weit mehr als Statusdenken. Klar, der klassische Weg: Uni, Abschluss, vielleicht Promotion, dann Einstieg über Trainee-Programme oder als Junior Scientist. Aber der Horizont verschiebt sich. Wer sich in Datenwissenschaft, Künstlicher Intelligenz oder Bioprozesstechnik fit macht, ist heute begehrter als je zuvor. Und der sogenannte „zweite Bildungsweg“ – etwa über Zertifikatslehrgänge, Spezialisierungen oder Aufbaustudiengänge – ist keine Sackgasse mehr, sondern häufig eine Art heimlicher Karrierebooster. Oder wie ein Kollege neulich meinte: „Irgendwann zählen weniger die Sprossen auf dem Zeugnis, sondern die, die man im Jobleiterklettern überwindet.“


Arbeitsmarkt, Digitalisierung und das große Wort „Work-Life-Balance“

Ist der Markt wirklich so dynamisch, wie es scheint? Jein. Einerseits werden Fachkräfte händeringend gesucht: Digitalisierung, neue Therapieformen, steigender regulatorischer Aufwand treiben den Personalbedarf. Andererseits gibt’s Regionen und Branchen, da verstauben die Bewerbungen im Aktenschrank, während anderswo der nächste „Talent War“ tobt. Viele unterschätzen die wachsende Bedeutung digitaler Kompetenzen – Datenanalyse, Automatisierung, E-Clinical-Lösungen. Wer da die Nase vorn hat, ist mehr als nur dabei. Work-Life-Balance? Viel diskutiert, wenig eindeutig. Die Flexibilität wächst, Homeoffice und gleitende Arbeitszeit sind (teilweise) Standard, aber in heißen Studienphasen dominieren trotzdem Deadlines und Rufbereitschaft. Ob das auf Dauer gesund ist? Ich frage mich das manchmal. Aber wenn ein Arzneimittel nach Jahren den Markt erreicht, dann weiß man, warum man’s gemacht hat.


Fazit – oder: Warum die Arzneimittelentwicklung kein Job wie jeder andere ist

Wer den Sprung in diesen Berufsbereich wagt, unterschreibt keinen Vertrag auf Leichtigkeit. Geduld, kritischer Blick, Team-Spirit und nicht zuletzt ein gewisser Pragmatismus sind unverzichtbar. Die Bezahlung? Solide bis sehr gut – vorausgesetzt, man ist mobil, lernwillig und bereit, Umwege zu gehen. Risiken gibt’s auch, keine Frage. Aber Chancen für persönliches Wachstum und Sinn-Erleben sind selten so hoch wie hier. Manchmal – an guten Tagen – spürt man sogar das berühmte „Große Ganze“. Und an den anderen Tagen? Da reicht es auch mal, im Laborlicht einen Schritt voran gekommen zu sein.


Kurzbeschreibung Arzneimittelentwicklung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Arzneimittelentwicklung

Man stelle sich die Arzneimittelentwicklung bitte nicht als eine einzige lange Folge von Geistesblitzen vor. Oft sind es viel eher: Gutes Beobachten, analytische Gründlichkeit, manchmal die berühmte „German Angst“ – denn jeder Fehler kann Millionen und Jahre kosten. Zwischen präklinischer Forschung und klinischer Studie springt man selten hin und her; eher hangelt man sich wie am Kletterseil von Präzisionsarbeit zu Präzisionsarbeit, prüft, dokumentiert, rechnet nach. Chemiker, Biologen, Pharmakologen, Toxikologen, Datenmanager – sie alle haben im Prozess ihre Nische, ihren Takt (und ihre eigenen Eigenheiten, glaubt mir). Was viele unterschätzen: Teamplay ist nicht Soft Skill, sondern Überlebensstrategie. Wenn einer pennt, schaut am Ende der Zulassungsbehörde keiner mehr durch.

Jetzt zum Thema Eignung. Gern werden Bastler oder Einzelgänger als die geborenen Entwickler portraitiert. Ich widerspreche. Wer hier arbeitet, braucht vor allem: einen langen Atem, Hunger auf’s Unbekannte – und genug Demut, um Projekte notfalls nach Jahren über den Haufen zu werfen. Fachwissen, ja – Biochemie, pharmazeutische Technologie, Statistik, GMP-Richtlinien und so weiter; ohne das kein Start. Aber Soft Skills wie Kommunikation, interkulturelle Offenheit und (ungefragt, aber oft verlangt) Improvisationstalent sind häufig entscheidender, gerade im internationalen Projektgeschäft. Einmal nach Korea verschickt worden, um Protokolle zu harmonisieren? Dann versteht man, wie sehr im Detail die Tücken stecken.

Reden wir Tacheles: Die Einstiegslöhne in der Arzneimittelentwicklung sind klar über dem Durchschnitt – jedenfalls solange man den Großraum Frankfurt, München, Basel oder vergleichbare Zentren als „Durchschnitt“ nimmt. Wer in Rostock oder im bayerischen Hinterland experimentiert, wird den Bonus namens „Global Pharma“ vermissen. Die Zahlen? Sie schwanken, aber irgendwo zwischen 48.000 € und 65.000 € brutto im Jahr für Berufseinsteiger – Tendenz nach oben, wenn’s in die Industrie geht, nach unten, wenn man in öffentlichen Forschungsinstituten startet. Wer Promotion und internationale Erfahrung auf den Tisch legt, kann schneller Richtung 75.000 € und darüber hinaus pokern. Das klingt jetzt nach fetter Beute, steckt aber voller Fußnoten: Mehr Verantwortung, längere Projekte, „unsichtbare“ Überstunden – hat alles seinen Preis. Und die Lohnschere zwischen Labor und Management spreizt sich mitunter wie ein gebrauchter Akkordeon. Ungerecht? Vielleicht. Realität? Leider auch.

Ich habe Leute getroffen, die ihr Berufsleben als analytische Chemiker begonnen haben, dann in Richtung Regulatory Affairs gewechselt sind und nach zehn Jahren plötzlich Pharmakovigilanz-Experten wurden – und darüber selbst noch schmunzeln. Die Arzneimittelentwicklung belohnt Neugier und Flexibilität weit mehr als Statusdenken. Klar, der klassische Weg: Uni, Abschluss, vielleicht Promotion, dann Einstieg über Trainee-Programme oder als Junior Scientist. Aber der Horizont verschiebt sich. Wer sich in Datenwissenschaft, Künstlicher Intelligenz oder Bioprozesstechnik fit macht, ist heute begehrter als je zuvor. Und der sogenannte „zweite Bildungsweg“ – etwa über Zertifikatslehrgänge, Spezialisierungen oder Aufbaustudiengänge – ist keine Sackgasse mehr, sondern häufig eine Art heimlicher Karrierebooster. Oder wie ein Kollege neulich meinte: „Irgendwann zählen weniger die Sprossen auf dem Zeugnis, sondern die, die man im Jobleiterklettern überwindet.“

Ist der Markt wirklich so dynamisch, wie es scheint? Jein. Einerseits werden Fachkräfte händeringend gesucht: Digitalisierung, neue Therapieformen, steigender regulatorischer Aufwand treiben den Personalbedarf. Andererseits gibt’s Regionen und Branchen, da verstauben die Bewerbungen im Aktenschrank, während anderswo der nächste „Talent War“ tobt. Viele unterschätzen die wachsende Bedeutung digitaler Kompetenzen – Datenanalyse, Automatisierung, E-Clinical-Lösungen. Wer da die Nase vorn hat, ist mehr als nur dabei. Work-Life-Balance? Viel diskutiert, wenig eindeutig. Die Flexibilität wächst, Homeoffice und gleitende Arbeitszeit sind (teilweise) Standard, aber in heißen Studienphasen dominieren trotzdem Deadlines und Rufbereitschaft. Ob das auf Dauer gesund ist? Ich frage mich das manchmal. Aber wenn ein Arzneimittel nach Jahren den Markt erreicht, dann weiß man, warum man’s gemacht hat.

Wer den Sprung in diesen Berufsbereich wagt, unterschreibt keinen Vertrag auf Leichtigkeit. Geduld, kritischer Blick, Team-Spirit und nicht zuletzt ein gewisser Pragmatismus sind unverzichtbar. Die Bezahlung? Solide bis sehr gut – vorausgesetzt, man ist mobil, lernwillig und bereit, Umwege zu gehen. Risiken gibt’s auch, keine Frage. Aber Chancen für persönliches Wachstum und Sinn-Erleben sind selten so hoch wie hier. Manchmal – an guten Tagen – spürt man sogar das berühmte „Große Ganze“. Und an den anderen Tagen? Da reicht es auch mal, im Laborlicht einen Schritt voran gekommen zu sein.

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