Arzneimittelentwicklung Jobs

79 aktuelle Arzneimittelentwicklung Stellenangebote

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Mitarbeiter im Apotheken Außendienst (m/w/d)

Gebro Pharma GmbHKärnten, Steiermark

Verstärken Sie unser Team als engagierte*r Mitarbeiter*in im Außendienst! Gebro Pharma, ein erfolgreiches österreichisches Familienunternehmen mit eigener Arzneimittelentwicklung und -produktion, sucht Sie in den malerischen Kitzbüheler Alpen. Bewerben Sie sich jetzt!
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Apotheker als Prozessmanager (m/w/d) in der Produkt- und Prozessentwicklung

Pfizer Pharma GmbHFreiburg

Wir suchen einen engagierten Apotheker (m/w/d) als Prozessmanager in der Produkt- und Prozessentwicklung in Freiburg, befristet auf zwei Jahre. In dieser Rolle verantworten Sie die Betreuung und Herstellung fester Darreichungsformen und gewährleisten die Einhaltung von Arbeitssicherheit, Umweltschutz sowie EU-GMP-Vorschriften. Zudem sichern Sie die pharmazeutische Qualität klinischer und regulatorischer Prüfmuster. Der Prozessmanager erstellt regulatorische Dokumentationen und unterstützt bei Inspektionen. Außerdem leiten Sie Projektarbeiten innerhalb des Co-Development-Prozesses, in Zusammenarbeit mit globalen Produktentwicklungsteams. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Pharmazie aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Apotheker als Prozessmanager (m/w/d) in der Produkt- und Prozessentwicklung

Pfizer Pharma GmbHFreiburg Breisgau

Wir suchen einen Apotheker (m/w/d) als Prozessmanager in der Produkt- und Prozessentwicklung in Freiburg, zunächst befristet auf 2 Jahre. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Betreuung von Entwicklungs- und Transferaktivitäten fester Darreichungsformen. Dabei garantieren Sie die Einhaltung von Arbeitssicherheits- und Umweltschutzrichtlinien sowie EU-GMP-Vorschriften. Zudem stellen Sie die pharmazeutische Qualität von klinischen Prüfmustern sicher. Sie unterstützen die Erstellung regulatorischer Dokumente und nehmen an Inspektionen teil. In dieser Rolle leiten Sie Projektarbeiten im Co-Development-Prozess zusammen mit globalen Produktentwicklungsteams.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum/zur Biologielaborant:in (m/w/d)

LabcorpMünster

Die Ausbildung zur Pharmakant/in startet am 01.08.2026 und dauert in der Regel drei bis dreieinhalb Jahre, abgeschlossen mit einem IHK-Zertifikat. Während der Ausbildung lernen die Teilnehmer die Durchführung präklinischer Studien in der Arzneimittelentwicklung. Zu den Aufgaben gehören die Verabreichung von Prüfsubstanzen, Probennahmen und die Kommunikation mit der Prüfleitung. Voraussetzung ist ein guter Realschulabschluss oder ein höherer Abschluss sowie das Mindestalter von 18 Jahren. Zusätzlich sollten Bewerber Interesse an Naturwissenschaften, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit mitbringen. Die Ausbildungsvergütung beginnt bei 1.171 EUR im ersten Jahr, Auslandsaufenthalte sind ebenfalls möglich.
Kantine Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Industriepharmazie Dual (B.Sc.) (m/w/d)

Hochschule Kaiserslautern University of Applied SciencesPirmasens

Starte deine Karriere im dualen Bachelorstudium Industriepharmazie an der Hochschule Kaiserslautern! In nur sechs Semestern erwirbst du 210 ECTS und tiefgehendes Wissen über Medikamente. Lerne die Entwicklung, Herstellung und Analyse von innovativen Therapien zur Förderung der Gesundheit kennen. Naturwissenschaften sind deine Leidenschaft? Kombiniere Theorie und Praxis in einem zukunftsorientierten Berufsfeld und arbeite direkt mit Partnerunternehmen zusammen. Gestalte eine bessere Zukunft durch fundierte Kenntnisse in der Industriepharmazie. Werde Teil einer stetig wachsenden Branche – deine Chance für eine erfolgreiche Karriere!
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Duales Studium Pharmatechnik (B. Sc.) (m/w/d)

Technische Hochschule Ostwestfalen-LippeLemgo

Das duale Studium in Pharmatechnik (B. Sc.) bietet Ihnen die Möglichkeit, die Arzneimittel von morgen zu gestalten. Es kombiniert fundierte Kenntnisse aus Pharmazie, Chemie- und Prozesstechnik. Im ersten Semester lernen Sie industrielle Pharmazie, Chemie und Physik. Im zweiten Semester vertiefen Sie sich in Physiologie, Pharmakologie und Chemie. Diese praxisnahe Ausbildung bereitet Sie optimal auf Ihre Karriere in der Pharmabranche vor. Zudem ist es der ideale Einstieg für ein anschließendes Masterstudium, um Ihre Fachkompetenz weiter auszubauen.
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Mitarbeiter (m/w/d) In-Prozess-Kontrolle

WAGENER & CO. GmbHLengerich, Lohesch, Lengerich Westfalen

Starte Deine Karriere in der In-Prozess-Kontrolle (m/w/d) bei uns! Du kümmerst Dich um die Qualität unserer Produkte und stellst sicher, dass sie höchsten Anforderungen genügen. Dein Beitrag ist entscheidend für die Abfüllung und Konfektionierung sicherer, hochwertiger Produkte. Profitiere von abwechslungsreichen Herausforderungen und individueller Weiterentwicklungsmöglichkeiten, sowie attraktiver Vergütung nach dem Chemietarifvertrag (mind. 20,82 €/Std.). Genieße 30 Tage Urlaub, exklusive Zusatzleistungen und eine betriebliche Altersvorsorge für Deine Zukunft. Mit planbaren Arbeitszeiten im klaren Schichtsystem findest Du die perfekte Balance zwischen Berufs- und Privatleben!
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit WAGENER & CO. GmbH Gutes Betriebsklima Quereinstieg möglich Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter Pharma in der Handverpackung (m/w/d)

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbHWedel, Hamburg, Theaterstraße

Wir suchen engagierte Produktionsmitarbeiter (m/w/d) für die Handverpackung in Wedel bei Hamburg. Ihr Arbeitsvertrag ist auf 24 Monate befristet und kann nach betrieblicher Prüfung entfristet werden. Zu Ihren Aufgaben gehört die Montage und Sekundärverpackung von Arzneimitteln gemäß GMP-Richtlinien. Sie bedienen Etikettier- und Verpackungsgeräte und dokumentieren die Prozesse sorgfältig. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung, Erfahrung im GMP-regulierten Pharmabereich und gute Deutschkenntnisse. Ihre selbstständige, zuverlässige Arbeitsweise und Teamfähigkeit im Mehrschichtbetrieb sind entscheidend für unseren gemeinsamen Erfolg.
Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Senior Consultant Arzneimittel - Pharmacovigilance (m/w/d)

TentaConsult Pharma & Med GmbHMünster Westfalen

Werden Sie Senior Consultant für Arzneimittel und Pharmacovigilance (m/w/d) in der pharmazeutischen und Gesundheitsmittelindustrie. In dieser Position unterstützen Sie Kundenprojekte und leiten eigenständig Ihre eigenen Aufgaben. Dazu gehören GVP-Beratung, Signalmanagement und die Kommunikation mit Behörden. Sie bringen ein naturwissenschaftliches Studium oder eine vergleichbare Ausbildung mit und sind als Stufenplanbeauftragte/r oder EU QPPV qualifiziert. Wir suchen pragmatische „Macherinnen“ (m/w/d), die in kleinen bis mittelgroßen Unternehmen erfolgreich arbeiten. Gestalten Sie mit uns eine sichere und effektive Arzneimittelsicherheit und fördern Sie Innovationen!
Gutes Betriebsklima Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) (gn*) Organisationsdienst

Universitätsklinikum MünsterMünster Westfalen

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) sucht engagierte Medizinische Fachangestellte (MFA) (gn*) im Organisationsdienst. Die Stelle ist unbefristet und in Voll- oder Teilzeit (bis zu 38,5 Wochenstunden) verfügbar. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TV-L). Wir bieten spannende Einsatzbereiche, darunter die Pädiatrische Intensivmedizin und Kinderchirurgie. Deine Hauptaufgaben umfassen die Unterstützung bei ärztlichen Maßnahmen, die Vor- und Nachbereitung sowie die Gewinnung von Untersuchungsmaterial. Bewerbe dich jetzt und werde Teil unseres Teams auf dem Weg zum Magnetkrankenhaus!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Arzneimittelentwicklung wissen müssen

Arzneimittelentwicklung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Arzneimittelentwicklung wissen müssen

Zwischen Laborgeruch und Karriererätseln: Was die Arzneimittelentwicklung für Berufseinsteiger (und solche, die nicht mehr einsteigen, sondern umsteigen wollen) bereithält

Kaum ein Berufsfeld klingt beim ersten Mal so nach Hightech und Weltrettung wie die Arzneimittelentwicklung. Klar, die großen Bilder haben wir alle im Kopf – blütenweiße Kittel, ernste Mienen, das leuchtende Display des HPLC-Geräts, daneben eine Tasse lauwarmer Kaffee – und irgendwo im Hintergrund: die Hoffnung, mit der eigenen Arbeit Leben zu retten oder das nächste "Wundermittel" von morgen aus dem Reagenzglas zu ziehen. Aber wie sieht die Welt dahinter wirklich aus? Und lohnen sich Einstieg oder Quereinstieg? Was erwartet einen in diesem Universum aus regulatorischem Dschungel, technischem Fortschritt – und ziemlich menschlichem Mikrokosmos? Ich wage mal einen Versuch, das Bild etwas zu entstauben.


Laboralltag und Aufgaben: Kein Tag wie der andere, aber auch kein Lottospiel

Man stelle sich die Arzneimittelentwicklung bitte nicht als eine einzige lange Folge von Geistesblitzen vor. Oft sind es viel eher: Gutes Beobachten, analytische Gründlichkeit, manchmal die berühmte „German Angst“ – denn jeder Fehler kann Millionen und Jahre kosten. Zwischen präklinischer Forschung und klinischer Studie springt man selten hin und her; eher hangelt man sich wie am Kletterseil von Präzisionsarbeit zu Präzisionsarbeit, prüft, dokumentiert, rechnet nach. Chemiker, Biologen, Pharmakologen, Toxikologen, Datenmanager – sie alle haben im Prozess ihre Nische, ihren Takt (und ihre eigenen Eigenheiten, glaubt mir). Was viele unterschätzen: Teamplay ist nicht Soft Skill, sondern Überlebensstrategie. Wenn einer pennt, schaut am Ende der Zulassungsbehörde keiner mehr durch.


Wer hierher passt: Zwischen Forschergeist, Pragmatismus und Frustrationstoleranz

Jetzt zum Thema Eignung. Gern werden Bastler oder Einzelgänger als die geborenen Entwickler portraitiert. Ich widerspreche. Wer hier arbeitet, braucht vor allem: einen langen Atem, Hunger auf’s Unbekannte – und genug Demut, um Projekte notfalls nach Jahren über den Haufen zu werfen. Fachwissen, ja – Biochemie, pharmazeutische Technologie, Statistik, GMP-Richtlinien und so weiter; ohne das kein Start. Aber Soft Skills wie Kommunikation, interkulturelle Offenheit und (ungefragt, aber oft verlangt) Improvisationstalent sind häufig entscheidender, gerade im internationalen Projektgeschäft. Einmal nach Korea verschickt worden, um Protokolle zu harmonisieren? Dann versteht man, wie sehr im Detail die Tücken stecken.


Gehalt: Erwartungen, Realität und regionale (Bitter-)Wahrheiten

Reden wir Tacheles: Die Einstiegslöhne in der Arzneimittelentwicklung sind klar über dem Durchschnitt – jedenfalls solange man den Großraum Frankfurt, München, Basel oder vergleichbare Zentren als „Durchschnitt“ nimmt. Wer in Rostock oder im bayerischen Hinterland experimentiert, wird den Bonus namens „Global Pharma“ vermissen. Die Zahlen? Sie schwanken, aber irgendwo zwischen 48.000 € und 65.000 € brutto im Jahr für Berufseinsteiger – Tendenz nach oben, wenn’s in die Industrie geht, nach unten, wenn man in öffentlichen Forschungsinstituten startet. Wer Promotion und internationale Erfahrung auf den Tisch legt, kann schneller Richtung 75.000 € und darüber hinaus pokern. Das klingt jetzt nach fetter Beute, steckt aber voller Fußnoten: Mehr Verantwortung, längere Projekte, „unsichtbare“ Überstunden – hat alles seinen Preis. Und die Lohnschere zwischen Labor und Management spreizt sich mitunter wie ein gebrauchter Akkordeon. Ungerecht? Vielleicht. Realität? Leider auch.


Karrierewege und Weiterbildung: Der Weg ist selten linear (und ein bisschen wie ein koreanisches Drama – Wendungen inklusive)

Ich habe Leute getroffen, die ihr Berufsleben als analytische Chemiker begonnen haben, dann in Richtung Regulatory Affairs gewechselt sind und nach zehn Jahren plötzlich Pharmakovigilanz-Experten wurden – und darüber selbst noch schmunzeln. Die Arzneimittelentwicklung belohnt Neugier und Flexibilität weit mehr als Statusdenken. Klar, der klassische Weg: Uni, Abschluss, vielleicht Promotion, dann Einstieg über Trainee-Programme oder als Junior Scientist. Aber der Horizont verschiebt sich. Wer sich in Datenwissenschaft, Künstlicher Intelligenz oder Bioprozesstechnik fit macht, ist heute begehrter als je zuvor. Und der sogenannte „zweite Bildungsweg“ – etwa über Zertifikatslehrgänge, Spezialisierungen oder Aufbaustudiengänge – ist keine Sackgasse mehr, sondern häufig eine Art heimlicher Karrierebooster. Oder wie ein Kollege neulich meinte: „Irgendwann zählen weniger die Sprossen auf dem Zeugnis, sondern die, die man im Jobleiterklettern überwindet.“


Arbeitsmarkt, Digitalisierung und das große Wort „Work-Life-Balance“

Ist der Markt wirklich so dynamisch, wie es scheint? Jein. Einerseits werden Fachkräfte händeringend gesucht: Digitalisierung, neue Therapieformen, steigender regulatorischer Aufwand treiben den Personalbedarf. Andererseits gibt’s Regionen und Branchen, da verstauben die Bewerbungen im Aktenschrank, während anderswo der nächste „Talent War“ tobt. Viele unterschätzen die wachsende Bedeutung digitaler Kompetenzen – Datenanalyse, Automatisierung, E-Clinical-Lösungen. Wer da die Nase vorn hat, ist mehr als nur dabei. Work-Life-Balance? Viel diskutiert, wenig eindeutig. Die Flexibilität wächst, Homeoffice und gleitende Arbeitszeit sind (teilweise) Standard, aber in heißen Studienphasen dominieren trotzdem Deadlines und Rufbereitschaft. Ob das auf Dauer gesund ist? Ich frage mich das manchmal. Aber wenn ein Arzneimittel nach Jahren den Markt erreicht, dann weiß man, warum man’s gemacht hat.


Fazit – oder: Warum die Arzneimittelentwicklung kein Job wie jeder andere ist

Wer den Sprung in diesen Berufsbereich wagt, unterschreibt keinen Vertrag auf Leichtigkeit. Geduld, kritischer Blick, Team-Spirit und nicht zuletzt ein gewisser Pragmatismus sind unverzichtbar. Die Bezahlung? Solide bis sehr gut – vorausgesetzt, man ist mobil, lernwillig und bereit, Umwege zu gehen. Risiken gibt’s auch, keine Frage. Aber Chancen für persönliches Wachstum und Sinn-Erleben sind selten so hoch wie hier. Manchmal – an guten Tagen – spürt man sogar das berühmte „Große Ganze“. Und an den anderen Tagen? Da reicht es auch mal, im Laborlicht einen Schritt voran gekommen zu sein.


Kurzbeschreibung Arzneimittelentwicklung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Arzneimittelentwicklung

Man stelle sich die Arzneimittelentwicklung bitte nicht als eine einzige lange Folge von Geistesblitzen vor. Oft sind es viel eher: Gutes Beobachten, analytische Gründlichkeit, manchmal die berühmte „German Angst“ – denn jeder Fehler kann Millionen und Jahre kosten. Zwischen präklinischer Forschung und klinischer Studie springt man selten hin und her; eher hangelt man sich wie am Kletterseil von Präzisionsarbeit zu Präzisionsarbeit, prüft, dokumentiert, rechnet nach. Chemiker, Biologen, Pharmakologen, Toxikologen, Datenmanager – sie alle haben im Prozess ihre Nische, ihren Takt (und ihre eigenen Eigenheiten, glaubt mir). Was viele unterschätzen: Teamplay ist nicht Soft Skill, sondern Überlebensstrategie. Wenn einer pennt, schaut am Ende der Zulassungsbehörde keiner mehr durch.

Jetzt zum Thema Eignung. Gern werden Bastler oder Einzelgänger als die geborenen Entwickler portraitiert. Ich widerspreche. Wer hier arbeitet, braucht vor allem: einen langen Atem, Hunger auf’s Unbekannte – und genug Demut, um Projekte notfalls nach Jahren über den Haufen zu werfen. Fachwissen, ja – Biochemie, pharmazeutische Technologie, Statistik, GMP-Richtlinien und so weiter; ohne das kein Start. Aber Soft Skills wie Kommunikation, interkulturelle Offenheit und (ungefragt, aber oft verlangt) Improvisationstalent sind häufig entscheidender, gerade im internationalen Projektgeschäft. Einmal nach Korea verschickt worden, um Protokolle zu harmonisieren? Dann versteht man, wie sehr im Detail die Tücken stecken.

Reden wir Tacheles: Die Einstiegslöhne in der Arzneimittelentwicklung sind klar über dem Durchschnitt – jedenfalls solange man den Großraum Frankfurt, München, Basel oder vergleichbare Zentren als „Durchschnitt“ nimmt. Wer in Rostock oder im bayerischen Hinterland experimentiert, wird den Bonus namens „Global Pharma“ vermissen. Die Zahlen? Sie schwanken, aber irgendwo zwischen 48.000 € und 65.000 € brutto im Jahr für Berufseinsteiger – Tendenz nach oben, wenn’s in die Industrie geht, nach unten, wenn man in öffentlichen Forschungsinstituten startet. Wer Promotion und internationale Erfahrung auf den Tisch legt, kann schneller Richtung 75.000 € und darüber hinaus pokern. Das klingt jetzt nach fetter Beute, steckt aber voller Fußnoten: Mehr Verantwortung, längere Projekte, „unsichtbare“ Überstunden – hat alles seinen Preis. Und die Lohnschere zwischen Labor und Management spreizt sich mitunter wie ein gebrauchter Akkordeon. Ungerecht? Vielleicht. Realität? Leider auch.

Ich habe Leute getroffen, die ihr Berufsleben als analytische Chemiker begonnen haben, dann in Richtung Regulatory Affairs gewechselt sind und nach zehn Jahren plötzlich Pharmakovigilanz-Experten wurden – und darüber selbst noch schmunzeln. Die Arzneimittelentwicklung belohnt Neugier und Flexibilität weit mehr als Statusdenken. Klar, der klassische Weg: Uni, Abschluss, vielleicht Promotion, dann Einstieg über Trainee-Programme oder als Junior Scientist. Aber der Horizont verschiebt sich. Wer sich in Datenwissenschaft, Künstlicher Intelligenz oder Bioprozesstechnik fit macht, ist heute begehrter als je zuvor. Und der sogenannte „zweite Bildungsweg“ – etwa über Zertifikatslehrgänge, Spezialisierungen oder Aufbaustudiengänge – ist keine Sackgasse mehr, sondern häufig eine Art heimlicher Karrierebooster. Oder wie ein Kollege neulich meinte: „Irgendwann zählen weniger die Sprossen auf dem Zeugnis, sondern die, die man im Jobleiterklettern überwindet.“

Ist der Markt wirklich so dynamisch, wie es scheint? Jein. Einerseits werden Fachkräfte händeringend gesucht: Digitalisierung, neue Therapieformen, steigender regulatorischer Aufwand treiben den Personalbedarf. Andererseits gibt’s Regionen und Branchen, da verstauben die Bewerbungen im Aktenschrank, während anderswo der nächste „Talent War“ tobt. Viele unterschätzen die wachsende Bedeutung digitaler Kompetenzen – Datenanalyse, Automatisierung, E-Clinical-Lösungen. Wer da die Nase vorn hat, ist mehr als nur dabei. Work-Life-Balance? Viel diskutiert, wenig eindeutig. Die Flexibilität wächst, Homeoffice und gleitende Arbeitszeit sind (teilweise) Standard, aber in heißen Studienphasen dominieren trotzdem Deadlines und Rufbereitschaft. Ob das auf Dauer gesund ist? Ich frage mich das manchmal. Aber wenn ein Arzneimittel nach Jahren den Markt erreicht, dann weiß man, warum man’s gemacht hat.

Wer den Sprung in diesen Berufsbereich wagt, unterschreibt keinen Vertrag auf Leichtigkeit. Geduld, kritischer Blick, Team-Spirit und nicht zuletzt ein gewisser Pragmatismus sind unverzichtbar. Die Bezahlung? Solide bis sehr gut – vorausgesetzt, man ist mobil, lernwillig und bereit, Umwege zu gehen. Risiken gibt’s auch, keine Frage. Aber Chancen für persönliches Wachstum und Sinn-Erleben sind selten so hoch wie hier. Manchmal – an guten Tagen – spürt man sogar das berühmte „Große Ganze“. Und an den anderen Tagen? Da reicht es auch mal, im Laborlicht einen Schritt voran gekommen zu sein.

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