Werkstoffprüfer/in Jobs

8 aktuelle Werkstoffprüfer/in Stellenangebote

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Chemielaborant / Werkstoffprüfer / ATA / PhyTA / CTA / MTA - Technisches Analytisches Labor (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Wir suchen einen Chemielaboranten/Werkstoffprüfer (m/w/d) zur Verstärkung unseres technischen analytischen Laborteams. Sie sind verantwortlich für analytische Messungen und Reklamationsbearbeitung, um Vertrieb und Qualitätssicherung zu unterstützen. Die Messfähigkeit von Materialprüfmaschinen und Geräten wie IR, DSC, Rheometer und DMTA wird von Ihnen gewährleistet. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen und Prüfkörper im Rahmen von Wareneingangskontrollen her und prüfen diese. Das Erstellen von Dokumentationen und Laborberichten auf Deutsch und Englisch gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft mit uns aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Werkstoffprüfer / Chemielaborant R&D (m/w/d)

WIKA GruppeKlingenberg

WIKA Gruppe sucht einen Werkstoffprüfer / Chemielaboranten R&D (m/w/d) in Klingenberg, um innovative Lösungen in der Messtechnik zu entwickeln. Seit über 75 Jahren sind wir international führend in Sensoriklösungen, die Sicherheit und Effizienz fördern. Mit über 11.000 engagierten Mitarbeitenden gestalten wir die Zukunft in Zeiten von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Ihre Aufgabe beinhaltet die Durchführung und Dokumentation von Laborarbeiten zur Untersuchung von Werkstoffen. Planung und Aufbau von Versuchsabläufen sind ebenfalls Teil Ihrer Rolle. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um gemeinsam mit uns wegweisende Technologien zu entwickeln und neue Ansätze für eine bessere Zukunft zu entdecken.
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Werkstoffprüfer / Chemielaborant (m/w/d)

Diehl Defence GmbH & Co. KGNürnberg

Wir suchen ab dem 01.05.2026 einen Werkstoffprüfer oder Chemielaboranten (m/w/d) in Röthenbach an der Pegnitz. In dieser Rolle sind Sie für die Probenpräparation und -herstellung verantwortlich und arbeiten selbstständig in der Werkstoffprüfung. Zu Ihren Aufgaben gehört auch die Konstruktion von Bauteilen mit Polymer-3D-Druck. Zudem übernehmen Sie das Chemikalien-Management in der Abteilung und führen klebtechnische Probenherstellungen durch. Sie bringen eine Ausbildung in Werkstoffprüfung mit Schwerpunkt Kunststofftechnik oder als Chemielaborant mit und haben bereits relevante Berufserfahrung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Teams!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Werkstoffprüfer / Chemielaborant (m/w/d)

Diehl Defence GmbH & Co. KGRöthenbach Pegnitz, Nürnberg

Die KG in Röthenbach an der Pegnitz sucht ab dem 01.05.2026 einen engagierten Werkstoffprüfer oder Chemielaboranten (m/w/d). In dieser Rolle übernehmen Sie die Probenpräparation sowie die selbstständige Werkstoffprüfung und -analytik. Zudem sind Sie aktiv an der Konstruktion von Bauteilen via Polymer-3D-Druck beteiligt. Ihre Aufgaben umfassen auch das Chemikalien-Management und die klebtechnische Probenherstellung. Des Weiteren führen Sie eigenständig Wareneingangsprüfungen durch. Bewerber mit einer Ausbildung als Werkstoffprüfer oder Chemielaborant und einschlägiger Erfahrung sind herzlich willkommen.
Vollzeit weitere Benefits
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Labormitarbeiter Kunststofftechnik

Godiplast GmbHSaarbrücken

Godiplast, ein renommiertes Unternehmen aus Saarbrücken, blickt auf eine erfolgreiche Geschichte seit 1970 zurück. Unser ISO 17025 zertifiziertes Labor garantiert präzise Materialanalysen und höchste Verlässlichkeit. Wir kombinieren technische Expertise mit einem unterstützenden Team und schaffen ein Arbeitsumfeld, das Stabilität und Weiterentwicklung fördert. Unsere Dienstleistungen umfassen die Herstellung von Rückstellproben, thermische sowie mechanische Prüfungen und die Kalibrierung von Messgeräten. Wir suchen engagierte Werkstoffprüfer, Physiklaboranten oder Chemielaboranten, die Sorgfalt und Qualitätsbewusstsein mitbringen. Gestalten Sie Ihre Karriere in einem innovativen Labor, das spannende Herausforderungen bietet!
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Baustoffprüfer:in / Labortechniker:in für nachhaltige Betontechnologie (m/w/d)

Co-reactive GmbHErkrath

Co-reactive ist ein innovatives Greentech-Unternehmen, das CO₂ in nachhaltige Baustoffe umwandelt. Mit unserem Standort in Erkrath bei Düsseldorf vereinen wir Forschung, Produktion und Entwicklung unter einem Dach. Wir gestalten die Bauindustrie von morgen und suchen eine engagierte Laborassistent:in für unser Team. Ihre Aufgabe ist es, an der Schnittstelle von Forschung und Anwendung zu arbeiten. Unsere Technologie bindet CO₂ dauerhaft in Baustoffen und ersetzt herkömmliche Zementbestandteile. Gemeinsam tragen wir aktiv zu einer CO₂-effizienten Bauwelt bei, in der klimafreundliches Bauen für alle möglich wird.
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Laborfachkräfte (m/w/d)

ARDEX GmbHWitten

Wir suchen engagierte Laborfachkräfte (m/w/d) für unser Witten-Labor, spezialisiert auf chemisch-technische Aufgaben im Bereich Spezialbaustoffe. In dieser Position bereiten Sie Testreihen für bauchemische Produkte vor und fertigen Prüfkörper an. Zu Ihren Aufgaben gehören die Durchführung von Normprüfungen sowie die Sicherstellung und Überwachung der Qualität von Rohstoffen und Fertigprodukten. Sie dokumentieren und werten Testreihen mithilfe spezieller IT-Lösungen und MS Office aus. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Chemielaborant/in oder Baustoffprüfer/in. Ihre sorgfältige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweise sowie Ihr handwerkliches Geschick sind entscheidend für den Erfolg.
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Bachelor of Science in Chemie als Teamleiter Qualitätssicherung & Gefahrstoffbeauftragter (m/w/d)

Hago PU GmbHLandsberg Lech

Wir suchen einen Bachelor of Science in Chemie als Teamleiter Qualitätssicherung & Gefahrstoffbeauftragter (m/w/d) in Landsberg a. Lech. In dieser Schlüsselposition übernehmen Sie die fachliche Führung unseres Qualitätssicherungsteams und gewährleisten die Umsetzung aller relevanten behördlichen Anforderungen, wie z.B. REACH. Sie führen Gefährdungsbeurteilungen durch und legen Schutzmaßnahmen für den Umgang mit Gefahrstoffen fest. Außerdem schulen Sie unsere Mitarbeiter und erstellen Sicherheitsdatenblätter. Ihre Aufgaben umfassen auch die Steuerung von Qualitätskontrollen in Produktion, Wareneingang und -ausgang. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie zur Sicherstellung höchster Qualitätsstandards bei!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Werkstoffprüfer/in wissen müssen

Werkstoffprüfer/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Werkstoffprüfer/in wissen müssen

Das Innenleben der Werkstoffe – eine Berufsperspektive mit Eigensinn

Es gibt Berufe, bei denen man weiß, was am Ende rauskommt: Ein Dach steht, ein Auto fährt, Software läuft (meistens). Und dann gibt es die Disziplin der Werkstoffprüfung. Klingt spröde, fast bürokratisch, nach Laborstaub und Sicherheitsprotokoll. Ist aber, wenn man ehrlich ist, ein überraschend vielseitiges Feld, in dem nicht nur Technik, sondern auch Intuition, Nervenstärke und ein gewisses Gespür für das Unsichtbare gefragt sind.

Gerade, wer aus der Schule kommt, nach Umschulung sucht oder im Jobwechsel steckt, wird früher oder später auf die Frage stoßen: Was tut so ein Werkstoffprüfer eigentlich den ganzen Tag? Mit „Metall aufreißen und gucken, wann’s bricht“ ist es jedenfalls nicht getan. Es geht um nicht weniger als die Sicherheit von Brücken, Bahnen, Maschinen – also Dinge, die im Zweifel nicht versagen dürfen. Wer hier unaufmerksam arbeitet, fällt schnell durchs Raster, oft wortwörtlich. Die Verantwortung wiegt schwer – und irgendwie macht es gerade das so reizvoll, auch für Berufseinsteiger, die nicht nur dienst nach Vorschrift suchen.


Von der Lupe zum Labor: Tätigkeiten, die unter die Oberfläche gehen

Wissen Sie noch, wie man als Kind Kieselsteine am Fluss aufschlug, immer auf der Suche nach Kristallen oder verstecktem Glanz? So ähnlich – nur auf erwachsen – fühlt sich Werkstoffprüfung manchmal an. Es gibt den klassischen Alltag: Proben entnehmen, Prüfverfahren auswählen, Messgeräte justieren, Dokumentation füllen (ja, Bürokratie bleibt niemandem erspart). Ultraschall, Röntgen, Zugversuch, Härteprüfung; schon die Begriffe klingen nach Science-Fiction aus den 60ern. Aber dahinter steckt Erdung, greifbares Handwerk am aktuellen Puls der Technik.

Das Arbeitsumfeld? Mal Labor, mal Fertigung, gelegentlich draußen im Feld. Ein Tag ist selten wie der andere, insbesondere, wenn’s um Sondermaterialien, neue Verbundstoffe oder die letzte Charge aus der Produktion geht, die plötzlich ganz eigene Zicken zeigt. Wer Routine sucht, ist hier fehl am Platz. Wer neugierig bleibt, entdeckt ständig Neues – und verflucht manchmal die Komplexität moderner Werkstoffe, wenn die Messung um 17 Uhr partout nicht zur Erwartung passt.


Braucht’s da Talent – oder reicht Fleiß?

Gute Frage. Ein Händchen für Technik und ein bisschen Grundlagenchemie sind fraglos praktisch. Es gibt Einstiegsmöglichkeiten nach der Schule, meist per dualer Ausbildung oder als Umschulung für Angelernte aus anderen technischen Berufen. Quereinsteiger aus angrenzenden Bereichen – Zerspaner, Verfahrensmechaniker, Laboranten – können vieles mitbringen, aber lernen muss man trotzdem. Und zwar schnell.

Tatsächlich entscheidet oft nicht nur das technische Know-how, sondern eher eine unscheinbare Mischung aus Gewissenhaftigkeit, Geduld und der Bereitschaft, Fehler einzugestehen. Merkwürdig, oder? Aber es ist eben so, dass der Traum vom perfekten Messwert manchmal zerplatzt wie ein poröser Gusskörper im Belastungstest. Nerven bewahren gehört schon fast zur Stellenbeschreibung. Mit der Digitalisierung verändert sich das Berufsbild ohnehin rasant: Automatisierte Prüfstände, digitale Messdatenerfassung, Ferndiagnose – da wird aus Schraubendreher-Romantik schnell Tablet-Gefummel. Wer da Schritt hält, steht selten auf der Abschussliste der Personalabteilung.


Klingt solide – aber wie sieht’s mit dem Gehalt aus?

Nun ja, reden wir Tacheles: Reich wird man nicht, aber je nach Branche muss sich ein Werkstoffprüfer wahrlich nicht verstecken. Im Maschinen- und Fahrzeugbau, aber auch in der Luftfahrtindustrie oder Energiebranche (Stichwort Windkraftanlagen) liegen die Einstiegsgehälter meist im oberen Bereich technischer Ausbildungsberufe. Dummerweise klaffen die Scheren auseinander, sobald man nach Region schaut: In Süddeutschland wird oft mehr gezahlt als im Osten oder im ländlichen Norden – ein alter Hut, daran hat bislang keine Tarifrunde etwas grundlegend geändert.

Wer bereit ist, wechselwillig den Wohnort zu tauschen oder sich auf eine große Branche einzulassen, kann ordentlich zulegen – vor allem, wenn Sonderqualifikationen ins Spiel kommen, wie z. B. ZfP-Stufen oder spezielle Kenntnisse bei digitalen Prüfverfahren. Und: Mit wachsender Verantwortung für Sonderprojekte, Meisterbrief oder Technikerabschluss winken Sprünge, die auch im persönlichen Monatsbudget spürbar bleiben. Es gibt sie noch, die lohnende Spezialisierung – sie ist nur arbeitsreicher geworden.


Beschleunigung, Beschleunigung – was bleibt vom Alltag?

Manchmal fragt man sich, ob nicht alles zu schnell geworden ist. Prüfaufträge jagen einander, Optimierungsdruck von oben, Qualitätssicherung unter Zeitvorgabe: Wer nicht aufpasst, verliert die Liebe zum Detail. Und das wäre schade. Schließlich lebt genau dieser Beruf von kritischer Distanz – dem Dranbleiben, dem analytischen Kopf auch nach vier Stunden an der Prüfanlage. Ich habe oft den Eindruck, dass gerade Berufseinsteiger zu Anfang so sehr auf fehlerfreie Ergebnisse schielen, dass sie übersehen, wie spannend die Abweichung selbst sein kann. Keine Norm deckt alle Fälle ab, kein Handbuch hilft bei jeder Messanomalie.

Work-Life-Balance? Sicher, Schichtdienst gibt’s, gerade in Großbetrieben mit 24/7-Produktion. Aber die meisten Prüfstellen sind tagsüber ganz gut planbar, Hausaufgaben für zuhause bleiben überschaubar. Nur: Wer das Besondere will, den packt der Ehrgeiz manchmal auch nach Feierabend. Werkstoffprüfung ist eben kein Job „von der Stange“, eher ein Handwerk, bei dem Kopf, Herz und Zeitgefühl mitspielen.


Zwischen Fachkräftemangel und Zukunftsblick – ein Plädoyer für Unruhige

Die Branche sucht, das ist kein Geheimnis. Neue Materialien, nachhaltige Produktion, Recycling – die Liste an Herausforderungen wächst, nicht schrumpft. Da braucht es frische Köpfe, Ideen, auch Mut zu Fehlern in der Probensammlung. Manche denken noch immer, Werkstoffprüfung sei Notnagel oder Nischendisziplin – für mich ist klar: Ohne uns gehen viele Projekte den Bach runter, bevor sie überhaupt richtig schwimmen können.

Was viele unterschätzen: Gerade mit Blick auf Digitalisierung, Automatisierung und ökologische Anforderungen gewinnt der Beruf laufend an Profil. Die Karriereleiter? Sie steht bereit, manchmal etwas schiefer, als man es aus der Theorie kennt – aber immerhin. Mit wachsender Erfahrung, viel Geduld und ein bisschen Stehvermögen ist hier mehr drin als serielles Abarbeiten. Man muss nur dranbleiben – und Lust auf das Unerwartete mitbringen.

Ob als Berufseinsteiger, Quereinsteiger oder Profi auf dem Sprung: Das Prüfen von Werkstoffen bleibt ein handfester, lebendiger, manchmal ruppiger Weg. Einer, der selten langweilt – aber, seien wir ehrlich, auch niemanden ganz unberührt lässt. Und genau das macht ihn für mich bis heute spannend.

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