Vojta-Therapeut/in Jobs

9 aktuelle Vojta-Therapeut/in Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Physiotherapeut/in (m/w/d)

Salus Salutis Inh. Michelina HüsgenSankt Augustin

Wir suchen einen engagierten Physiotherapeuten (m/w/d) mit abgeschlossener Ausbildung. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in Bobath-Kinder, Vojta-Kinder oder Schroth-Therapie mit. Auch Berufseinsteiger sind herzlich willkommen, sofern Teamarbeit und eigenständiges Arbeiten Ihre Stärken sind. Freuen Sie sich auf ein kreatives Arbeitsumfeld mit regelmäßigen Teambesprechungen und viel Raum für eigene Ideen. Wir bieten eine attraktive Bezahlung, berufliche Weiterentwicklung durch Weiterbildungstage und finanzielle Förderung. Genießen Sie flexible Arbeitszeiten und 30 Urlaubstage in einer 5-Tage-Woche. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere bei uns!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut/in (m/w/d)

Lebenshilfe Leipzig e.V.Leipzig

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen engagierten Physiotherapeuten (m/w/d) für unsere interdisziplinäre Frühförder- und Beratungsstelle. In diesem vielfältigen Job planen, organisieren und führen Sie Therapien sowohl ambulant als auch mobil durch. Ihre Expertise ist gefragt, wenn es um die Befunderhebung und die fachliche Beratung unserer Mitarbeiter geht. Darüber hinaus leiten Sie sportliche Aktivitäten und nehmen an interdisziplinären Gesprächen zur Erstellung von Förderplänen teil. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut und erste Erfahrungen in der Rehabilitation. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns eine positive Zukunft für Menschen mit Behinderungen!
Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d)

Physio am Staffelsee UGMurnau Staffelsee

Die Physiotherapiepraxis Physio am Staffelsee in Uffing sucht engagierte Physiotherapeuten (m/w/d) zur Verstärkung ihres Teams. Wir bieten nicht nur eine faire Bezahlung, sondern auch einen Fahrtkostenzuschuss sowie die Anerkennung Ihrer wertvollen Arbeit. Freuen Sie sich auf hochwertige Hilfsmittel und abwechslungsreiche Therapieansätze in einer entspannten Arbeitsatmosphäre. Flexible Arbeitszeiten und angenehme Behandlungseinheiten gewährleisten eine individuelle Gestaltung Ihres Arbeitstags. Dazu gehören auch regelmäßige Betriebsausflüge für ein starkes Teamgefühl. Werden Sie Teil unseres kollegialen Teams und gestalten Sie die Therapie Ihrer Patienten aktiv mit!
Fahrtkosten-Zuschuss Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d)

Physio am Staffelsee UGWeilheim Oberbayern

Die Physiotherapiepraxis Physio am Staffelsee in Uffing sucht engagierte Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Wir bieten eine faire Bezahlung, Fahrtkostenzuschüsse und ein kollegiales, unterstützendes Team. Genießen Sie eine vielfältige Therapiegestaltung, hochwertige Hilfsmittel und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Flexible Arbeitszeiten und entspannte Behandlungszeiten sind für uns selbstverständlich. Ihre Aufgaben umfassen die Behandlung von Patienten, individuelle Therapiegestaltung sowie Hausbesuche. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unserer Praxis, die Ihre wertvolle Arbeit schätzt!
Fahrtkosten-Zuschuss Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeuten (m/w/d)

Physio am Staffelsee UGGarmisch Partenkirchen

Willkommen bei der Physiotherapiepraxis Physio am Staffelsee in Uffing – wir suchen motivierte Physiotherapeuten (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in Voll- oder Teilzeit. Profitieren Sie von fairer Bezahlung, Fahrtkostenzuschuss und einer wertschätzenden Arbeitsatmosphäre. Unsere moderne Praxis bietet Ihnen hochwertige Hilfsmittel und abwechslungsreiche Behandlungsmöglichkeiten. Sie gestalten Ihre Arbeitszeiten individuell und genießen entspannte Behandlungszeiten. Zu Ihren Aufgaben zählen die Behandlung gemäß ärztlicher Verordnung, Massageanwendungen und Hausbesuche. Werden Sie Teil unseres kollegialen Teams und erleben Sie gemeinsam geplante Betriebsausflüge!
Fahrtkosten-Zuschuss Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) für Physiopraxis in Berlin-Charlottenburg

Physiotherapie Bernd LohstöterBerlin

Schließe dich unserem Team von Physiotherapeuten (w/m/d) in Berlin-Charlottenburg an – in Vollzeit oder Teilzeit! Genieße eine attraktive Vergütung ab 21 € pro Stunde sowie über 43.000 € Jahresgehalt. Bei uns erwartet dich zudem eine Gewinnbeteiligung und 30 Tage Urlaub. Flexibel gestaltbare Arbeitszeiten im 30-Minuten-Takt ermöglichen dir, dich ganz auf deine Patienten zu konzentrieren. Arbeite in einem unterstützenden Team, das die Organisation für dich übernimmt und nutze optional deine Zusatzqualifikationen wie Manuelle Therapie. Werde Teil eines kollegialen Umfelds in unserer modernen Praxis am Theodor-Heuss-Platz!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum*zur Physiotherapeut*in

Grone Bildungszentrum für Gesundheits- und SozialberufeHamburg

Die Nachfrage nach qualifizierten Physiotherapeut*innen steigt kontinuierlich. Ihre Essenz in der Prävention, Rehabilitation und kurativen Medizin sichert den Erfolg der modernen Behandlungsmethoden. Unsere Ausbildung zum*zur Physiotherapeut*in eröffnet Ihnen exzellente Karrierechancen in zahlreichen Bereichen. Arbeiten Sie in Akutkrankenhäusern, Praxisgemeinschaften oder Rehabilitationseinrichtungen. Die Ausbildung umfasst 2.900 Stunden mit theoretischen und praktischen Inhalten, darunter Anatomie, Physiologie und spezielle Krankheitslehre. Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten in Sportvereinen, Fitness-Studios oder als Dozent*in in Bildungseinrichtungen, um Ihre Zukunft zu gestalten.
Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (Alle Geschlechter willkommen)

Fürst Donnersmarck-Stiftung zu BerlinBerlin Reinickendorf

Wir suchen ab sofort einen Physiotherapeuten (m/w/d) zur Verstärkung unseres engagierten Therapie-Teams. Bei uns erwarten Sie eine leistungsgerechte tarifliche Vergütung von circa 50.500 € bis 55.800 € brutto bei Vollzeit, inklusive Jahressonderzahlung. Genießen Sie 31 Tage Urlaub, Kinderzuschläge und eine attraktive Altersvorsorge durch die Evangelische Zusatzversorgungskasse. Ihre Work-Life-Balance liegt uns am Herzen – keine Wochenend- oder Feiertagsarbeit! Zudem unterstützen wir Sie aktiv bei der Wohnungssuche. Werden Sie Teil eines sympathischen Teams, das Diversität schätzt und sicherstellt, dass Gewalt keinen Platz hat.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Corporate Benefit Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut/in - NEU!

Physioteam GschwindMengen

Physiotherapeut (m/w/d) gesucht in unserer Praxis in Mengen! Ab 01.07.2026 bieten wir eine spannende Position für erfahrene Therapeuten und Berufseinsteiger. Genießen Sie ein modernes Arbeitsumfeld und ein motiviertes Team, das Sie unterstützt. Zu den Aufgaben gehören die Befunderhebung, physiotherapeutische Diagnostik und Erstellung individueller Behandlungspläne. Darüber hinaus führen Sie aktive und passive Therapiemaßnahmen durch, wie Manuelle Therapie und Lymphdrainage. Bei Interesse senden Sie Ihre Unterlagen oder Anfragen einfach per E-Mail an Physioteam-geschwind@gmx.de!
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Vojta-Therapeut/in wissen müssen

Vojta-Therapeut/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Vojta-Therapeut/in wissen müssen

Zwischen feinen Händen und klaren Prinzipien: Der Berufsstart als Vojta-Therapeut/in

Es gibt Berufe, in denen man das Gefühl nicht loswird, wirklich etwas verändern zu können – und manchmal auch zu müssen. Die Tätigkeit als Vojta-Therapeut/in gehört, meiner Erfahrung nach, genau in diese Kategorie. Wer den Sprung hinein wagt – frisch vom Examen, als umorientierter Profi oder mit einem Schuss Aufbruchslust im Gepäck –, steht allerdings vor einer Mischung aus Hoffnung, Ausdauersport und dem gelegentlichen Stirnrunzeln. Ein bisschen wie die Vojta-Prinzipien selbst: wirkungsstark, aber manchmal sperrig.


Was macht man eigentlich den ganzen Tag? Praxis, Hände – und Kopf

Vojta-Therapie bleibt eine Nische im Ozean der Physiotherapie, auch wenn immer mehr Eltern, Ärztinnen und geburtsgeschädigte Kinder sie kennen. Wer sie ausübt, arbeitet nicht am Fließband, sondern oft gegen die Ungeduld der Zeit, gegen Standardrezepte und leider auch mal gegen Kollegen, die „andere Ideen“ von wirksamer Frühförderung verfolgen. Im Kern geht es darum, Bewegungsmuster zurückzuerobern mit Hilfe reflexartiger Steuerung – fein dosiert, dabei technisch anspruchsvoll, mit den Händen und dem Gespür eines Mechanikers für Biomechanik und der Geduld eines Uhrmachers (oder einer Katze, die auf die Maus wartet, wenn man es bildlich will). Der Therapiealltag: viel Liegen auf Matten, genaues Beobachten, feine korrigierende Handgriffe, Gespräch mit den Eltern, Dokumentation, ab und zu ein Aha-Moment – triumphierend, manchmal bitterzart. Das Tempo? Wer Hektik liebt, sucht sich besser ein anderes Spezialgebiet.


Wer kann, was bringt’s – und was braucht es?

Klar, der Einstieg hat seine Hürden: Ein entsprechender physiotherapeutischer oder medizinischer Grundberuf mit staatlicher Anerkennung ist Pflicht. Die eigentliche Lizenz, Vojta anzuwenden, erwirbt man jedoch in Zusatzlehrgängen, die langwieriger sind, als viele denken. Stoff vermitteln meist spezialisierte Institute, dort trifft man dann auf Gleichgesinnte zwischen Traum und knallharter Praxis. Persönlich? Man braucht einen langen Atem, Respekt vor kindlichen Reaktionen, belastbare Hände und einen klaren Kopf. Empathie, Geduld – ja, so Standardantworten, aber ohne diese Grundhaltung kann man sich die Therapie schenken. Ach, und noch was: Je mehr man erlebt, desto stärker merkt man, wie viel Kommunikation zur eigentlichen Kunst gehört – nicht immer ist das der Lieblingsteil der Einsteiger. Aber es gehört dazu, wie der Schraubenschlüssel zum Werkzeugkoffer.


Gehalt zwischen Idealismus und Realität: Wer bezahlt eigentlich die Geduld?

Über Geld spricht man nicht – in der Vojta-Community vielleicht sogar besonders selten. Wer aber im Alltag rechnet, will wissen, womit zu rechnen ist. Die Spanne? Größer als vieles im Berufsalltag. Einstiegsgehälter für angestellte Vojta-Therapeut/innen liegen in aller Regel dort, wo sich auch die klassische Physiotherapie bewegt – abhängig von Bundesland, Tarifbindung und Arbeitgeber variiert das zwischen 2.600 € und etwa 3.200 € brutto im Monat (auch mal darunter, wenn man in kleineren Praxen landet; Großstadt-Mythen helfen allerdings selten). Mit wachsender Erfahrung, guten Zusatzqualifikationen und je nach Träger (Krankenhaus, Reha-Einrichtung, mobile Frühförderung) lassen sich Gehaltsstufen bis knapp 3.800 € erreichen. Private Praxen oder der Sprung in die Selbstständigkeit? Fluch und Segen zugleich, weil das Honorar oft nach Aufwand berechnet wird – und der bürokratische Überbau nicht zu unterschätzen ist. Übrigens: Der tatsächliche Bedarf an Fachkräften setzt den Marktstrukturen zusehends Grenzen – wenn man regional beweglich ist, tickt hier die Uhr deutlich schneller. Wer hingegen im ländlichen Raum aufwächst und dort bleiben will, findet beachtlich viele Anstellungsmöglichkeiten, sollte aber keine Wunder beim Einstiegsgehalt erwarten. In Ballungsräumen ist die Konkurrenz höher, die Facharztpraxen sind besser vernetzt – gelegentlich springt dann ein Bonus oben drauf, oft aber erst nach längerer Betriebszugehörigkeit.


Zwischen Fachkräftemangel und Selbstverwirklichung: Karriere, Chancen und moderne Trends

Momentan, so zeigt meine Beobachtung, ist der Bewerbermarkt außergewöhnlich freundlich zu Vojta-Therapeut/innen. Frühförderstellen, Kliniken und selbst spezialisierte Praxen suchen kontinuierlich – ein Puzzleteil im Gesamtbild des sich verschärfenden Fachkräftemangels. Wer seine Ausbildung clever plant, Zusatzqualifikationen etwa in Bobath, Castillo Morales oder Pädiatrie gleich mitdenkt, schafft sich ein Profil, das so schnell nicht weggewischt wird. Digitalisierung? Ja, auch im Therapiealltag angekommen, aber Vojta bleibt haptisch und analog – zum Glück, muss man sagen. Was dennoch auffällt: Die Dokumentation wird digitaler, Eltern erwarten Transparenz, der Gesetzgeber fordert Nachweise, und ab und an schleicht sich auch Teletherapie in die pädiatrische Förderung ein. Wirklich ersetzen kann das die intuitive Arbeit nie – aber die Zeiten, in denen alles mit der Hand geschrieben werden musste, sind vorbei (was, je nach Handschrift, mehr Segen als Fluch ist).
Was viele unterschätzen: Akademisierung macht auch vor den „handgreiflicheren“ medizinischen Berufen kaum Halt. Die Anforderungen steigen, Fortbildungsbereitschaft ist längst keine Kür mehr, sondern Pflicht. Klingt nach Druck? Ein bisschen schon. Aber wer drinbleibt, findet vielseitige Aufstiegswege – von Leitungsposten über Lehrtätigkeit bis zum Mitgestalten ganzer Therapieprogramme. Überraschend, wieviel Innovationsspielraum gerade kleine Teams haben, wenn ihnen die Chefetage mal die Zügel lockert und Zuhören nicht als Schwäche missversteht.


Work-Life-Balance, Realitätsschock und eine Prise Pragmatismus

Wenn Einsteiger oder wechselbereite Fachkräfte sich fragen, wie es sich anfühlt, als Vojta-Therapeut/in den Alltag zu meistern, verkaufen viele Stellenanzeigen ein Bild, das an ein Kinderparadies grenzt: lächelnde Babys, harmonische Teams, geregelte Pausen. Realitätscheck: Es gibt Tage, an denen schreien sechs Kinder nacheinander und man fragt sich, ob feine Handgriffe wirklich helfen – oder ob nicht doch ein Wunder seine Finger im Spiel haben muss. Die psychische Belastung? Nicht zu unterschätzen, aber auch ein Motor für Entwicklung. Wer das Team im Rücken hat und weiß, wie man sich kleine Inseln im Alltag schafft – durch Supervision, ein gutes Kollegengespräch oder einfach einen Kaffee im Hinterzimmer – hält länger durch, als mancher Karriereberater prophezeit. Die Vereinbarkeit mit Privatleben? Besser als in vielen medizinischen Berufen, aber die Arbeitszeitmodelle hängen am Tropf der Einrichtung. Teilzeit? In spezialisierten Frühförderzentren zunehmend möglich, in kleinen Praxen ein Glücksspiel. Und ja, wer seinen Feierabend liebt und flexibel bleiben will, muss gelegentlich Zähne zusammenbeißen. Verdient man dafür Millionen? Wohl kaum. Aber das kleine Leuchten in den Kinderaugen (oder der Dank der Eltern, der schon mal ein ganzes Jahr Motivation vorstrecken kann) – davon haben die meisten Großkonzerne wenig Ahnung. Am Ende entscheidet man sich weniger für den Beruf als für eine Haltung: Nicht kommerziell, sondern menschlich, pragmatisch, gelegentlich sogar ein bisschen idealistisch – und zwar ganz bewusst.


Kurzbeschreibung Vojta-Therapeut/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Vojta-Therapeut/in

Vojta-Therapie bleibt eine Nische im Ozean der Physiotherapie, auch wenn immer mehr Eltern, Ärztinnen und geburtsgeschädigte Kinder sie kennen. Wer sie ausübt, arbeitet nicht am Fließband, sondern oft gegen die Ungeduld der Zeit, gegen Standardrezepte und leider auch mal gegen Kollegen, die „andere Ideen“ von wirksamer Frühförderung verfolgen. Im Kern geht es darum, Bewegungsmuster zurückzuerobern mit Hilfe reflexartiger Steuerung – fein dosiert, dabei technisch anspruchsvoll, mit den Händen und dem Gespür eines Mechanikers für Biomechanik und der Geduld eines Uhrmachers (oder einer Katze, die auf die Maus wartet, wenn man es bildlich will). Der Therapiealltag: viel Liegen auf Matten, genaues Beobachten, feine korrigierende Handgriffe, Gespräch mit den Eltern, Dokumentation, ab und zu ein Aha-Moment – triumphierend, manchmal bitterzart. Das Tempo? Wer Hektik liebt, sucht sich besser ein anderes Spezialgebiet.

Klar, der Einstieg hat seine Hürden: Ein entsprechender physiotherapeutischer oder medizinischer Grundberuf mit staatlicher Anerkennung ist Pflicht. Die eigentliche Lizenz, Vojta anzuwenden, erwirbt man jedoch in Zusatzlehrgängen, die langwieriger sind, als viele denken. Stoff vermitteln meist spezialisierte Institute, dort trifft man dann auf Gleichgesinnte zwischen Traum und knallharter Praxis. Persönlich? Man braucht einen langen Atem, Respekt vor kindlichen Reaktionen, belastbare Hände und einen klaren Kopf. Empathie, Geduld – ja, so Standardantworten, aber ohne diese Grundhaltung kann man sich die Therapie schenken. Ach, und noch was: Je mehr man erlebt, desto stärker merkt man, wie viel Kommunikation zur eigentlichen Kunst gehört – nicht immer ist das der Lieblingsteil der Einsteiger. Aber es gehört dazu, wie der Schraubenschlüssel zum Werkzeugkoffer.

Über Geld spricht man nicht – in der Vojta-Community vielleicht sogar besonders selten. Wer aber im Alltag rechnet, will wissen, womit zu rechnen ist. Die Spanne? Größer als vieles im Berufsalltag. Einstiegsgehälter für angestellte Vojta-Therapeut/innen liegen in aller Regel dort, wo sich auch die klassische Physiotherapie bewegt – abhängig von Bundesland, Tarifbindung und Arbeitgeber variiert das zwischen 2.600 € und etwa 3.200 € brutto im Monat (auch mal darunter, wenn man in kleineren Praxen landet; Großstadt-Mythen helfen allerdings selten). Mit wachsender Erfahrung, guten Zusatzqualifikationen und je nach Träger (Krankenhaus, Reha-Einrichtung, mobile Frühförderung) lassen sich Gehaltsstufen bis knapp 3.800 € erreichen. Private Praxen oder der Sprung in die Selbstständigkeit? Fluch und Segen zugleich, weil das Honorar oft nach Aufwand berechnet wird – und der bürokratische Überbau nicht zu unterschätzen ist. Übrigens: Der tatsächliche Bedarf an Fachkräften setzt den Marktstrukturen zusehends Grenzen – wenn man regional beweglich ist, tickt hier die Uhr deutlich schneller. Wer hingegen im ländlichen Raum aufwächst und dort bleiben will, findet beachtlich viele Anstellungsmöglichkeiten, sollte aber keine Wunder beim Einstiegsgehalt erwarten. In Ballungsräumen ist die Konkurrenz höher, die Facharztpraxen sind besser vernetzt – gelegentlich springt dann ein Bonus oben drauf, oft aber erst nach längerer Betriebszugehörigkeit.

Momentan, so zeigt meine Beobachtung, ist der Bewerbermarkt außergewöhnlich freundlich zu Vojta-Therapeut/innen. Frühförderstellen, Kliniken und selbst spezialisierte Praxen suchen kontinuierlich – ein Puzzleteil im Gesamtbild des sich verschärfenden Fachkräftemangels. Wer seine Ausbildung clever plant, Zusatzqualifikationen etwa in Bobath, Castillo Morales oder Pädiatrie gleich mitdenkt, schafft sich ein Profil, das so schnell nicht weggewischt wird. Digitalisierung? Ja, auch im Therapiealltag angekommen, aber Vojta bleibt haptisch und analog – zum Glück, muss man sagen. Was dennoch auffällt: Die Dokumentation wird digitaler, Eltern erwarten Transparenz, der Gesetzgeber fordert Nachweise, und ab und an schleicht sich auch Teletherapie in die pädiatrische Förderung ein. Wirklich ersetzen kann das die intuitive Arbeit nie – aber die Zeiten, in denen alles mit der Hand geschrieben werden musste, sind vorbei (was, je nach Handschrift, mehr Segen als Fluch ist).
Was viele unterschätzen: Akademisierung macht auch vor den „handgreiflicheren“ medizinischen Berufen kaum Halt. Die Anforderungen steigen, Fortbildungsbereitschaft ist längst keine Kür mehr, sondern Pflicht. Klingt nach Druck? Ein bisschen schon. Aber wer drinbleibt, findet vielseitige Aufstiegswege – von Leitungsposten über Lehrtätigkeit bis zum Mitgestalten ganzer Therapieprogramme. Überraschend, wieviel Innovationsspielraum gerade kleine Teams haben, wenn ihnen die Chefetage mal die Zügel lockert und Zuhören nicht als Schwäche missversteht.

Wenn Einsteiger oder wechselbereite Fachkräfte sich fragen, wie es sich anfühlt, als Vojta-Therapeut/in den Alltag zu meistern, verkaufen viele Stellenanzeigen ein Bild, das an ein Kinderparadies grenzt: lächelnde Babys, harmonische Teams, geregelte Pausen. Realitätscheck: Es gibt Tage, an denen schreien sechs Kinder nacheinander und man fragt sich, ob feine Handgriffe wirklich helfen – oder ob nicht doch ein Wunder seine Finger im Spiel haben muss. Die psychische Belastung? Nicht zu unterschätzen, aber auch ein Motor für Entwicklung. Wer das Team im Rücken hat und weiß, wie man sich kleine Inseln im Alltag schafft – durch Supervision, ein gutes Kollegengespräch oder einfach einen Kaffee im Hinterzimmer – hält länger durch, als mancher Karriereberater prophezeit. Die Vereinbarkeit mit Privatleben? Besser als in vielen medizinischen Berufen, aber die Arbeitszeitmodelle hängen am Tropf der Einrichtung. Teilzeit? In spezialisierten Frühförderzentren zunehmend möglich, in kleinen Praxen ein Glücksspiel. Und ja, wer seinen Feierabend liebt und flexibel bleiben will, muss gelegentlich Zähne zusammenbeißen. Verdient man dafür Millionen? Wohl kaum. Aber das kleine Leuchten in den Kinderaugen (oder der Dank der Eltern, der schon mal ein ganzes Jahr Motivation vorstrecken kann) – davon haben die meisten Großkonzerne wenig Ahnung. Am Ende entscheidet man sich weniger für den Beruf als für eine Haltung: Nicht kommerziell, sondern menschlich, pragmatisch, gelegentlich sogar ein bisschen idealistisch – und zwar ganz bewusst.

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