Umweltchemiker/in Jobs

10 aktuelle Umweltchemiker/in Stellenangebote

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CTA / Laborant*in / Chemiker*in (m/w/d) Kundenservice Umweltanalytik

SGS Analytics Germany GmbHNeustadt Waldnaab, Nürnberg

Sie suchen eine spannende Herausforderung in der Umweltanalytik mit Fokus auf Wasser, Boden und Altlasten? Unser Unternehmen bietet Ihnen die Möglichkeit, als erste Ansprechperson für Kunden tätig zu sein und Angebote zu erstellen. Sie überprüfen die fristgerechte Bearbeitung von Aufträgen und fungieren als Schnittstelle zwischen Kunden und Labor. Darüber hinaus bewerten Sie Analyseergebnisse und erstellen Prüfberichte sowie Rechnungen. Wir suchen naturwissenschaftlich ausgebildete Talente, die auch als Berufseinsteiger*innen willkommen sind. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und einer Unternehmenskultur, die Vielfalt und Inklusion fördert.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

CTA / Laborant*in / Chemiker*in (m/w/d) Kundenservice Umweltanalytik

SGS Analytics Germany GmbHLahr Schwarzwald

Wir suchen eine engagierte Ansprechperson für Umweltanalytik, die Kunden bei Fragen unterstützt und Aufträge fristgerecht bearbeitet. Die Position erfordert eine naturwissenschaftliche Ausbildung, idealerweise als BTA, CTA oder in einem verwandten Bereich. Gute MS-Office-Kenntnisse sowie sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind Voraussetzung. Zu den Aufgaben gehören die Bewertung von Analyseergebnissen und die Bearbeitung von Reklamationen. Unsere Mitarbeiter profitieren von flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und einer betrieblichen Altersvorsorge. Diversität und Inklusion sind wesentliche Bestandteile unserer Unternehmenskultur und tragen zu einem positiven Arbeitsumfeld bei.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in [m/w/d], Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernErding

Suchen Sie eine spannende Karriere im Technischen Umweltschutz? Wir suchen Naturwissenschaftler/innen oder Ingenieur/innen (m/w/d) für den Vorbereitungsdienst, der am 01.01.2027 startet. Nutzen Sie die Möglichkeit einer Vorbeschäftigung als Tarifbeschäftigte/r, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Während des 15-monatigen Vorbereitungsdienstes erwerben Sie umfassende Kenntnisse in Theorie und Praxis. Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifikationsprüfung können Sie in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen werden. Informieren Sie sich noch heute über die Voraussetzungen und beginnen Sie Ihre Karriere im Umweltsektor!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Chemiker Umweltanalytik & Laborservices – Neuaufbau einer Vertriebsregion (m/w/d)

UCL Umwelt Control Labor GmbHLeipzig

Wir suchen einen Chemiker für Umweltanalytik & Laborservices zur Neuaufbau einer Vertriebsregion in Leipzig. In dieser Vollzeitposition sind Sie verantwortlich für den aktiven Auf- und Ausbau unserer Vertriebskanäle. Sie gewinnen neue Kunden und betreuen Bestandskontakte, während Sie unsere Laborservices professionell auf Messen und Veranstaltungen präsentieren. Ihr Fachwissen in den Bereichen Wasser, Boden, Abfall und Umweltmonitoring ermöglicht Ihnen die Erstellung passgenauer Angebote. Zudem analysieren Sie Marktpotenziale und identifizieren Chancen zur Umsatzsteigerung. Enger Austausch mit der Geschäftsführung und Laborleitung sorgt für die Erreichung unserer Vertriebsziele.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker oder Chemieingenieur (m/w/d) für den Bereich EHS

KAPP-CHEMIE GmbH & Co. KGMiehlen

Werden Sie Chemiker oder Chemieingenieur (m/w/d) und gestalten Sie die Zukunft der Chemikalienregulierung mit! In dieser unbefristeten Vollzeitstelle bearbeiten Sie Kundenanfragen zu chemikalien- und umweltrechtlichen Themen wie GHS und REACH. Sie unterstützen Unternehmen bei der Einhaltung von Ökolabel-Vorgaben und managen die sicheren Umgangsformen mit Chemikalien. Zudem bewerten Sie die sicherheitsrelevanten und umweltbezogenen Aspekte unserer Produkte. Ihre Expertise in Chemikalienrecht und Umweltrecht ist gefragt! Nutzen Sie Ihre Kenntnisse, um den Arbeitsschutz und das Umweltmanagement aktiv zu fördern!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Leitender Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d)

LADR Biofocus GbRRecklinghausen

Suchen Sie eine spannende Karriere im Lebensmittelrecht? Wir suchen Experten mit fundierten Kenntnissen der aktuellen Rechtslage im Lebensmittelbereich. Idealerweise bringen Sie Erfahrungen in Kundenbetreuung, Labor oder Qualitätsmanagement mit, sowie Kenntnisse in HACCP und Auditierung. Organisationstalent und Kommunikationsfähigkeit sind uns wichtig, ebenso eine rechtssichere Beherrschung der deutschen Sprache auf C1-Niveau. Neben einem sicheren Arbeitsplatz bieten wir Ihnen zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten und soziale Leistungen wie 13 Monatsgehälter. Gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen Arbeitsumfeld, in dem Eigeninitiative geschätzt wird!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-technischer Assistent / BTA Mikroorganismen & Mikrobiologie – Lebensmittel (all genders)

Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung - IVVFreising

Die Abteilung "Qualitätserhalt Lebensmittel" verfügt über ein hochmotiviertes Team aus Chemiker*innen, Technolog*innen und Mikrobiolog*innen. Unser Ziel ist die langfristige Sicherung der Lebensmittelqualität. Wir untersuchen Verderbsprozesse sowie innovative Haltbarmachungsmethoden und analysieren optimale Verpackungen. Dabei setzen wir neue Analysemethoden und Sensortechnologien zur Überwachung von Inhaltsstoffen ein. Zusätzlich bestimmen wir Qualitätsmarker und entwickeln Verfahren zu deren Identifizierung. Die Integration von KI-gestützten Systemen optimiert unsere Analysen und Datenauswertungen, um Lebensmittel nachhaltig zu schützen und die Qualität zu gewährleisten.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Laborleitung Mikrobiologie – Versuchsreihen, Analysen & Untersuchungen (all genders)

Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung - IVVFreising

Die Abteilung "Qualitätserhalt Lebensmittel" ist ein hochmotiviertes Team aus Chemikern, Technologen und Mikrobiologen, das sich der Sicherung der Lebensmittelqualität widmet. Unsere Forschung konzentriert sich auf Verderbsprozesse und innovative Methoden zur Haltbarmachung. Wir entwickeln optimale Verpackungslösungen und implementieren neue Analysemethoden für präzise Ergebnisse. Durch den Einsatz modernster Sensortechnologien überwachen wir Inhaltsstoffe effektiv und prozessintegriert. Zudem identifizieren und qualifizieren wir Qualitätsmarker zur Sicherstellung höchster Standards. Mit der Integration von KI-gestützten Systemen optimieren wir Analysen und Datenauswertungen für eine nachhaltige Lebensmittelindustrie.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Laborant / (Lebensmittel)-Chemiker (m/w/d) Lebensmittel-Analytik

Eurofins NDSC Food Testing Germany GmbHHamburg

Suchen Sie eine herausfordernde Position als Laborant oder Lebensmittel-Chemiker? In der Lebensmittelanalytik verantworten Sie die Auswertung und Freigabe von Analyseergebnissen gemäß QS-Vorgaben. Sie bedienen moderne Chromatographie-Systeme, bearbeiten eigenständig Projekte zur Methodenoptimierung und koordinieren Validierungen nach QS-Richtlinien. Mit Ihrem Studium in (Lebensmittel-) Chemie und Erfahrung in der Chromatographie tragen Sie zur Qualitätssicherung bei. Fließende Deutsch- und gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse in LIMS sind von Vorteil. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams und gestalten Sie kontinuierliche Verbesserungsprozesse aktiv mit!
Kantine Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Eurofins NDSC Food Testing Germany GmbHHamburg

Werde staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d) und gestalte die Zukunft der Lebensmittelbranche! In dieser spannenden Rolle berätst du nationale und internationale Kunden zu speziellen Fragestellungen. Du baust aktiv die Kundenbindung aus und vermarktest unsere hochwertigen Dienstleistungen. Eigenverantwortlich beurteilst du rückstandsanalytische Messergebnisse und erstellst präzise Prüfberichte. Zudem koordinierst du sämtliche Kundenanfragen, Angebote und das Reklamationsmanagement. Wenn du ein abgeschlossenes Studium der Lebensmittelchemie und das 2. Staatsexamen vorweisen kannst, ist dies die perfekte Chance für dich!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Umweltchemiker/in wissen müssen

Umweltchemiker/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Umweltchemiker/in wissen müssen

Wer Umweltchemie als Beruf wählt – zwischen Forschungslabor, Feldarbeit und politischer Arena

Im Grunde ist Umweltchemie kein Job für Menschen, die die Hände in den Schoß legen wollen. Das mögen banale Worte sein – doch allzu oft habe ich erlebt, dass angehende Umweltchemiker erst im Praxisschock begreifen, worauf sie sich da eingelassen haben. Wer sich morgens mit der Frage nach den Spielarten von Polyfluorierten Substanzen (PFAS) beschäftigt und nachmittags den Stiefel im Öl-Schlick versenkt, der ahnt: Hier geht es nicht nur um Formeln, sondern um Geschichten aus Böden, Seen, Abwässern – und manchmal auch um Politik in Gummistiefeln. Der eigentliche Berufskern? Es ist dieser ständige Wechsel zwischen Analyse und Verantwortung. Für Berufseinsteiger:innen ein Drahtseilakt zwischen methodischer Gründlichkeit und Lösungstrieb. Frag bloß niemanden nach langweiligen Tagen. Die gibt es hier praktisch nicht.


Typische Pfade, Stolpersteine und verborgene Chancen – der Einstieg ist selten gradlinig

Wer sich „Umweltchemiker/in“ auf den Lebenslauf schreibt, bekommt meist Rückfragen: Was macht man denn da eigentlich? Analysiert ihr Böden auf Rückstände oder schreibt ihr Gesetzestexte? Beides – und noch tausend Dinge dazwischen. Der offizielle Weg beginnt fast immer an der Uni, meist im klassischen Chemie-Studium mit Schwerpunkt Umweltanalytik, seltener im Quereinstieg aus Biologie, Geowissenschaften oder Verfahrenstechnik. Praktika sind nicht bloß „nice to have“, sondern Rettungsanker im Vorstellungsgespräch: Ohne Erfahrung im Labor oder Außendienst – etwa bei Gutachterbüros, Wasserwerken, Behörden oder Umweltberatungen – bleibt die eigene Bewerbung wie eine leere Petrischale. Der Arbeitsmarkt? Eher ein Flickenteppich. Regionen mit starker Chemie-Industrie, kommunale Wasser- und Abfallwirtschaft, staatliche Forschungseinrichtungen – all das klingt erstmal nach Vielfalt, heißt aber auch: Mobilität ist Trumpf, und Special Interest zahlt sich meist erst später aus. Wer im Hinterkopf hat, dass die Konkurrenz klug, der Sektor aber kleinstrukturiert ist, bewahrt sich einen Hauch Selbstironie.


Geld, Glanz und Grauzonen – was sich über das Gehalt wirklich sagen lässt

Hier muss ich ehrlich sein: Umweltchemie steht in punkto Gehalt selten auf den vorderen Plätzen der Wunschlisten. Verantwortlich zu sein für sauberes Trinkwasser, die Luft, die Bodenqualität – ja, das klingt heldenhaft. Aber mit Heldenmut allein füllt sich kein Girokonto. Als Berufseinsteiger:in darf man mit einem soliden, teils aber eher unspektakulären Gehalt rechnen. Wie so oft entscheiden Branche und Region – in Ballungszentren oder in der Großindustrie liegen die Einstiege spürbar über dem, was in kleinen Ingenieurbüros am Rand der Mittelgebirge gezahlt wird. Öffentliche Hand versus Privatindustrie? Während Unternehmen locken, stockt der Haushalt bei Behörden. Mit zunehmender Erfahrung winken Projektleitung, Laborleitung oder Spezialrollen (zum Beispiel als Fachgutachter), doch Millionengehälter stehen nicht im Lastenheft. Was viele unterschätzen: Die individuelle Verhandlungsstärke – manchmal bringt ein mutiges Gespräch mit Personalabteilungen mehr als fünf weitere Jahre auf dem Buckel. Der Gender Pay Gap? Wohl präsent. Wer jetzt denkt, dass selbst Umweltbewusstsein am Ende alles nivelliert, täuscht sich.


Profil schärfen – mit Fachwissen und Charakter

Kann man Umweltchemiker/in „im Blut haben“? Vielleicht ist das zu poetisch. Aber Fakt ist: Multi-Tasking zwischen Laborbank und Recherche, Geduld mit bürokratischen Hürden, Lust am Detektivspiel mit Molekülen – all das braucht es in diesem Feld. Wer sich vom Spektrum giftiger Spurenstoffe nicht schrecken lässt, sondern sich akribisch in neue Methoden eingräbt, hat einen Vorsprung. Was außerdem oft vergessen wird: Kommunikationstalent, und zwar jenseits trockenster Tabellen. Denn die Ergebnisse landen nicht nur bei Laborleiter:innen, sondern (im Idealfall) auch bei Behörden, in der Politik oder auf Townhall-Meetings lokaler Initiativen. Ein Tag kann aus Rasterelektronenmikroskop und Krisentelefon bestehen – keine Übertreibung. Digitalkompetenz ist kein Lizenzthema mehr, sondern Grundvoraussetzung; sei es bei der Modellierung von Schadstoffausbreitungen oder bei der Auswertung von Big Data aus Sensorennetzwerken. Kleine Randnotiz: Excel als bester Freund, R als ständiger Begleiter – und ab und zu taucht dann die Sehnsucht nach einer Kaffeemaschine auf, die das alles versteht.


Aktuelle Entwicklungen: Was den Beruf heute verändert (und morgen prägen wird)

Man glaubt es kaum, wie rasch dieser Beruf von aktuellen Debatten eingeholt wird. Stichwort Mikroschadstoffe oder Klärschlamm: In kaum einer anderen Disziplin prallen wissenschaftliche Innovation, gesellschaftliche Ängste und politische Einflüsse so direkt aufeinander. Die Digitalisierung sorgt für einen Wandel im Messverfahren – Cloud-basierte Analysen, mobile Laborgeräte, Schnittstellen zu Fernerkundung und Citizen Science. Gleichzeitig nimmt der Druck auf verlässliche Umweltüberwachung zu (die PFAS-Debatte lässt grüßen), und berufliche Flexibilität wird zum Mantra: Heute im Labor, morgen im Dialog mit Aktivisten, übermorgen beim Kick-Off für ein EU-Forschungsprojekt. Nicht jeder liebt dieses Zickzack – aber wer das Arbeiten an Schnittstellen mag, erlebt, wie aus Daten greifbare Argumente werden. Die Allgegenwart von Nachhaltigkeitszielen – ja, manchmal mutet das an wie ein Pflichtprogrammpunkt auf jeder Stellenanzeige. Aber im Alltag? Bleibt vieles ein unbequemer Spagat zwischen ökologischer Überzeugung und wirtschaftlicher Realpolitik. Letztlich ist hier oft der Pragmatismus das Maß der Dinge: Nicht jede Grenzwertüberschreitung ist ein Skandal, nicht jeder Dioxinfund ein politisches Erdbeben. Aber beides kann passieren – gefühlt schon ab Tag eins.


Karriere, Work-Life-Balance und ein kritischer Blick auf die Realität

Wie steht’s um den berühmten goldenen Mittelweg zwischen Berufsehrgeiz und Privatleben? Das frage ich mich, ehrlich gesagt, heute noch. Sicher, Gleitzeit und Remote-Anteile nehmen zu – aber Feldmessungen, Laborpräsenz oder kurzfristige Projektmeetings halten sich an keine Stempeluhr. Das ist Fluch und Segen: Wer Flexibilität schätzt, wird sie finden; aber gerade in Projektphasen mit Fördermittelfristen oder Umweltkatastrophen-Alarm geht das Privatleben bisweilen unter. Für Eltern, Pflegende oder Pendler ist das kein Spaziergang – wobei einige Arbeitgeber spürbar nachziehen mit Teilzeitoptionen, Homeoffice-Regelungen und (man glaubt es kaum) Sabbaticals. Karrierepfade bleiben dagegen oft verschlungen: Die klassische Fachkarriere gibt’s ebenso wie Seitensprünge in Beratung, Gutachten, Weiterbildung oder sogar Start-ups mit Umweltfokus. Am Ende bleibt das Gefühl: Wer sich traut, querzudenken, findet offene Türen. Wer stur Routinen sucht, eher weniger. Aber war das nicht schon immer so? Vielleicht ist das das eigentliche Geheimnis dieses Berufs: Die Mischung aus Plan und Zufall, Theorie und Praxis, Pflichtgefühl und Abenteuerlust. Klingt pathetisch – ist aber nicht ganz falsch. Zumindest aus meiner Sicht.


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