Techniker/in - Chemietechnik (ohne Schwerpunkt) Jobs

17 aktuelle Techniker/in - Chemietechnik (ohne Schwerpunkt) Stellenangebote

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CTA / Chemielaborant mit Schwerpunkt Chromatographie (m/w/d)

BIOLAB Umweltanalysen GmbHBraunschweig

Werden Sie CTA/Chemielaborant mit Schwerpunkt Chromatographie (m/w/d) in Braunschweig! In dieser Position führen Sie chromatographische Analysen nach unseren SOPs präzise durch. Ihre Aufgaben umfassen die Dokumentation der Ergebnisse im Laborinformationsmanagementsystem (LIMS) und die Einhaltung strenger Qualitätsstandards. Darüber hinaus sind Sie für die bedarfsgerechte Wartung von GC- und GC-MS-Systemen verantwortlich. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen und die Mitwirkung an Audits sind für Sie von zentraler Bedeutung. Nutzen Sie die Chance, Methoden und Prozesse aktiv zu optimieren und technische Neuerungen umzusetzen – bewerben Sie sich jetzt!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch technischer Assistent mit Schwerpunkt RnD Analytik (m/w/d)

Arethia Services Germany GmbH & Co. KGReinbek

Wir suchen einen engagierten chemisch-technischen Assistenten oder Chemielaboranten (m/w/d) mit Erfahrung in der Analytik von Aromen. Du bist kreativ, fachkundig und möchtest Teil eines wachsenden Unternehmens werden. In dieser Vollzeitstelle unterstützst du unser F&E-Team sowie die Qualitätskontrolle. Deine Aufgaben umfassen chemische Analysen von Rohstoffen und Aromen, die täglich variieren können. Als direkter Ansprechpartner für unsere Flavoristen spielst du eine zentrale Rolle in der Aromenentwicklung. Bewirb dich jetzt, um gemeinsam mit uns innovative Lösungen zu schaffen und eine spannende Karriere in der Chemiebranche zu starten!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Technician (BTA/CTA) im Bereich QC HPLC (m/w/d)

AGC Biologics GmbHHeidelberg

Sind Sie auf der Suche nach einer spannenden Herausforderung in einem zukunftsorientierten industriellen Umfeld? Wir bieten Ihnen eine attraktive Position, die Ihnen erste Berufserfahrungen ermöglicht – auch ohne Vorkenntnisse! Ein gutes technisches Verständnis und Kenntnisse in der Proteinanalytik sind von Vorteil. In unserem interkulturellen Team profitieren Sie von einer offenen Unternehmenskultur und haben Zugang zu regelmäßigen Firmenevents. Flexibilität, Teamfähigkeit und gute Englischkenntnisse sind unerlässlich, während Sie modernste Arbeitsmittel und Benefits wie ein Jobticket genießen. Werden Sie Teil unserer innovativen Gemeinschaft und gestalten Sie Ihre Zukunft aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz (Technische Assistentin / Technischer Assistent (BTA, CTA oder MTLA) bzw. Laborantin / Laborant) (w/m/d) im Forschungslabor für Nährstoffstatus und Stoffwechsel in Entwicklungsphasen«

Max Rubner-InstitutEttlingen

Das Max Rubner-Institut in Karlsruhe sucht eine/n Technischen Assistenten (BTA, CTA oder MTLA) im Forschungslabor für Nährstoffstatus und Stoffwechsel. Bewerbungen sind bis zum 26. März 2026 möglich. In einem dynamischen Team, bestehend aus rund 700 Experten, einschließlich 200 Wissenschaftler:innen, arbeiten Sie an bedeutenden Projekten. Ihre Aufgaben unterstützen die Politikberatung und fördern das Gemeinwohl im Bereich Ernährung und Lebensmittel. Nutzen Sie die Chance, Teil eines innovativen Netzwerks zu werden. Bewerben Sie sich jetzt für diese spannende Position und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Ernährungsforschung mit!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz (Technische Assistentin / Technischer Assistent (BTA, CTA oder MTLA) bzw. Laborantin / Laborant) (w/m/d) im Forschungslabor für Nährstoffstatus und Stoffwechsel in Entwicklungsphasen«

Max Rubner-InstitutEggenstein Leopoldshafen

Das Max Rubner-Institut in Karlsruhe sucht eine/n Technische/n Assistenten/in (BTA, CTA oder MTLA) im Forschungslabor. In einem spannenden Umfeld untersucht das Institut den Nährstoffstatus und Stoffwechsel in Entwicklungsphasen. Hier arbeiten 700 Mitarbeiter, darunter 200 Wissenschaftler, die an der Schnittstelle von Forschung, Politikberatung und Gemeinwohl agieren. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil dieses renommierten wissenschaftlichen Netzwerks. Bringen Sie Ihre technischen Fähigkeiten in einem dynamischen Team ein. Profitieren Sie von der Chance, innovative Lösungen für Herausforderungen in der Ernährung und Lebensmittelwissenschaft zu entwickeln.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Pharmareferent Diabetes Blutzuckermessgeräte (m/w/d)

Marvecs GmbHFrankfurt Main

Sind Sie bereit für eine erfüllte Karriere im Gesundheitswesen? Ob als Pharmareferent:in, Außendienstprofi oder Quereinsteiger:in, bei uns erwartet Sie eine sinnstiftende Aufgabe. Wir bieten Ihnen persönliche Begleitung und ehrliches Feedback – vom ersten Gespräch bis zum Projekteinsatz. Arbeiten Sie in einem Team mit kurzen Wegen und einer echten Miteinander-Kultur. Profitieren Sie von individuellen Entwicklungsangeboten, die zu Ihren Stärken passen. Unser Kunde, ein Marktführer für Blutzuckermessgeräte, sucht Verstärkung in Frankfurt, Marburg und Siegen – starten Sie jetzt!
Quereinstieg möglich Firmenwagen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Laborant Arzneimittelherstellung in Jena (m/w/d)

Medipolis GmbHJena

Wir suchen ab sofort einen Laborant (m/w/d) für unsere Arzneimittelherstellung in Jena. In Teil- oder Vollzeit (32-38h/Woche) unterstützen Sie die Herstellung und Kennzeichnung individueller Arzneimittel. Ihre Aufgaben umfassen die Vorbereitung des Herstellungsbereichs sowie die Dokumentation nach GMP-Regularien. Zudem führen Sie physikalisches und mikrobiologisches Monitoring durch und prüfen unsere Auftragseingänge. Wenn Sie über eine Ausbildung als PTA, MTLA, CTA, BTA oder vergleichbar verfügen, sind Sie bei uns genau richtig. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Arzneimittelherstellung mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Labortechniker/-in / Chemikant/-in (m/w/d)

Enrichment Technology Company Ltd. Zweigniederlassung DeutschlandJülich

Profitieren Sie von attraktiven Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld! Werden Sie Teil unseres Teams und genießen Sie nicht nur ein spannendes Arbeitsumfeld, sondern auch vielfältige finanzielle Vorteile. Bewerben Sie sich jetzt und sichern Sie sich Ihre Belohnung!
Barrierefreiheit Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Kantine Parkplatz Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz (Technische Assistentin / Technischer Assistent (BTA, CTA oder MTLA) bzw. Laborantin / Laborant) (w/m/d) im Forschungslabor für Nährstoffstatus und Stoffwechsel in Entwicklungsph

Max Rubner InstitutKarlsruhe

Das Max Rubner-Institut in Karlsruhe sucht eine technische Assistenz (w/m/d) für das Forschungslabor zu Nährstoffstatus und Stoffwechsel. Ideal für Bewerber aus den Bereichen BTA, CTA oder MTLA. Arbeiten Sie in einem dynamischen Team von etwa 700 Mitarbeitenden, darunter 200 Wissenschaftler. In diesem Institut sind diverse Fachgebiete eng vernetzt, um die Politikberatung zu unterstützen. Ihre Arbeit trägt direkt zum Gemeinwohl und zur Entwicklung authentischer Lebensmittel bei. Bewerben Sie sich bis zum 26.03.2026, um Teil dieses bedeutenden wissenschaftlichen Netzwerks zu werden!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Synthese-Chemiker / Chemielaborant (m/w/d)

abcr GmbHBruchsal

Wir suchen einen engagierten Synthese-Chemiker oder Chemielaboranten (m/w/d) mit Schwerpunkt in organischer oder metallorganischer Synthese. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Planung und Durchführung komplexer chemischer Synthesen sowie das Upscaling von Reaktionen. Sie arbeiten gemäß strengen Standard Operating Procedures (SOPs) und internen Qualitätsrichtlinien. Zudem dokumentieren und interpretieren Sie Syntheseexperimente und führen selbstständig Reinigungsverfahren wie Destillation und Chromatographie durch. Idealerweise verfügen Sie über eine Ausbildung in Chemielabor oder als Chemisch-technischer Assistent mit Erfahrung in der organischen Chemie. Kenntnisse in der Verarbeitung von Silanen und organosilicon Verbindungen sind von Vorteil.
Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Vollzeit Minijob weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Chemietechnik (ohne Schwerpunkt) wissen müssen

Techniker/in - Chemietechnik (ohne Schwerpunkt) Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Chemietechnik (ohne Schwerpunkt) wissen müssen

Chemietechniker/in: Vielseitigkeit gesucht, Alltag gefunden?

Da steht man also, nach dem Abschluss. Hochmotiviert, einigermaßen ausgeschlafen, Zeugnisse in der Tasche – und fragt sich: Was nun, mit den frisch erworbenen Kompetenzen in der Chemietechnik? Wer je versucht hat, den Weg vom Facharbeiter zur/m staatlich geprüften Techniker/in der Chemietechnik im Vorfeld klar zu planen, kennt vermutlich diese Mischung aus Stolz und leichter Orientierungslosigkeit. Keine Sorge – geht nicht nur so. Denn der Berufsalltag eines/r Chemietechnikers/in (ohne Schwerpunkt) ist ebenso vielgestaltig wie die chemische Industrie selbst. Aber was heißt das konkret? Und wie schlägt sich all das auf Gehalt, Perspektiven, Selbstbewusstsein? Ein Einblick – mit Ecken und Kanten, weil Hochglanz kann jeder.


Arbeitsalltag: Zwischen Routine und forscher Neugier – aber nie Labor-Klischee

Viele stellen sich den Alltag als Chemietechniker/in vor wie eine Mischung aus Laborratte und Fertigungsmeister, irgendwo zwischen Pipettieren und Computerüberwachung. Die Realität: Es gibt kein Drehbuch. Mal stehst du im Halbdunkel einer Produktion vor einem kläffenden Sensor, der partout nicht das meldet, was er soll. Mal tüftelst du tagelang an der Abstimmung eines Produktionsprozesses, telefonierst dich durch halbe Lieferketten und erklärst dem Meister, warum die Charge so (und nicht anders) aus dem Reaktor kullerte. Am Monatsende: Berichte, Kennzahlen, Kostenanalysen. Klingt trocken – ist es manchmal auch. Aber in vielen Betrieben genießt man als Chemietechniker/in den Luxus, nicht auf eine Tätigkeit festgenagelt zu sein. Man kontrolliert Rohstoffe, parametrisiert Anlagen, optimiert den Energieeinsatz oder begleitet Entwicklungsprojekte. Oder alles davon, morgens bis Abendbrot. Die Offenheit – und manchmal Unplanbarkeit – macht den Job für Einsteiger/innen spannend. Wer blinkende Kontrolllampen und enge Räume nicht mag, sollte allerdings nochmal kurz drüber schlafen.


Qualifikationen und die Kunst des Unauffälligen Könnens

Chemietechnik ist nichts für Choleriker, die bei kurzfristigen Planänderungen rot sehen. Wer hier arbeitet, steckt oft mitten in einem Geflecht aus betrieblichen Erwartungshaltungen, Sicherheitsanforderungen, Normen und, ja, Kollegen mit sehr unterschiedlichen Wegen zum Glück. Auffällig: Kommunikationsfähigkeit wird im Alltag so dringend gebraucht wie ein kalter Kaffee in der Nachtschicht – unverzichtbar, aber selten im Rampenlicht. Dazu: Starke Nerven, technisches Gespür und die Bereitschaft, sich auch mal in fremde Themen einzulesen (Stichwort: Produktqualitätskontrolle versus Energiemanagement). Fachlich muss man keine Wunder vollbringen – aber Durchhaltevermögen und ein Hauch Eigeninitiative haben noch nie geschadet. Überraschenderweise sind viele der besten Chemietechniker/innen – zumindest diese Erfahrung mache ich regelmäßig – gar nicht die mit dem größten Technikpathos, sondern die, die im Stillen wissen, welche Schraube wann zu drehen ist. Und wann besser nicht.


Gehalt: Mathe für Fortgeschrittene oder Kassensturz mit Fragezeichen?

Kommen wir zur Lieblingsfrage: Was verdient man als Chemietechniker/in? Sagen wir’s direkt – ganz so eindeutig ist das nicht. Zwischen Chemiegigant im Frankfurter Speckgürtel und Mittelständler in der Oberpfalz liegen manchmal Welten. Wer mit tarifgebundener Industrie liebäugelt, kann sich oft schon als Einsteiger/in über Beträge um die 3.400 € bis 3.800 € brutto freuen – nach oben sind, mit Erfahrung, technischem Verantwortungsbereich und etwas Standfestigkeit bei Gehaltsverhandlungen locker 4.500 € und mehr drin. Natürlich, es gibt Ausreißer nach unten: Wer in kleineren Betrieben oder abseits der Ballungszentren einsteigt, sollte nicht allzu blauäugig sein. Hier können Anfangsgehälter auch mal unter 3.000 € brutto rangieren. Manche würden sagen, die Schere geht auseinander wie die Handschuhe bei der Analytik – und nicht überall gibt es Sonderzahlungen, Urlaubsgeld oder Schichtzulagen. Ja, es nervt: Die Region macht’s, oft sogar innerhalb derselben Firma, je nach Standort. Ambitionierten Wechselwilligen rate ich trotzdem, nicht nur auf die Zahlen zu schauen. Im persönlichen Gespräch zählt manchmal, wie glaubhaft man Motivation und Entwicklungslust vermittelt – ob’s der Personalchef auch so sieht, ist, naja, eine andere Frage.


Karriere, Weiterbildung und der Fluch der zu vielen Optionen

Wer behauptet, im Bereich Chemietechnik gäbe es den einen Königsweg, erzählt Unsinn. Die eigentliche Kunst besteht darin, aus dem Gewirr an Weiterbildungsangeboten, internen Aufstiegschancen und branchenübergreifenden Wechselmöglichkeiten das Passende herauszufiltern – unterm Strich aber auch, rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren. Die Palette? Fortbildungen etwa Richtung Verfahrenstechnik, Technische Mathematik, Qualitätsmanagement oder gar Umwelttechnik sind keine leeren Versprechen, sondern reale Möglichkeiten. Wer offen ist für Führungsverantwortung, kann sich zum Produktionsleiter oder in technische Stabsstellen hocharbeiten – und manchmal, ja, landet jemand von uns plötzlich in einem ganz anderen Segment: Lebensmittelindustrie, Umweltmanagement, Medizintechnik. Mobilität hilft, keine Frage. Aber sie ist auch Fluch und Segen zugleich: Den ständigen Abgleich zwischen persönlichen Vorstellungen und realen Betriebsstrukturen muss am Ende jede/r selbst hinbekommen. Und dann die eine Frage: Bleibe ich Spezialist, oder wage ich den Sprung ins Management? Richtig beantworten, tja, muss man das für sich selbst.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung und der unnachgiebige Takt der Branche

Bleibt die Frage nach dem berühmten Marktwert – und ob man, einmal im Job drin, morgen überhaupt noch gebraucht wird. Verunsicherung gibt’s durchaus, vor allem wenn man das eigene Profil mit den stets steilen Erwartungen potenzieller Arbeitgeber abgleicht. Die Nachfrage nach Chemietechniker/innen bleibt stabil; Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit sind nicht bloß Modewörter, sondern echte Trendfaktoren, die das Rollenbild verschieben. Wer sich mit Prozessleittechnik, Digitalisierung oder gar Nachhaltigkeitsmanagement auskennt (oder bereit ist, es zu lernen), wird vermutlich auch in Zukunft nicht am langen Bewerberlitz der Personalabteilungen zappeln müssen. Aber sicher ist hier eh nichts. Ich habe erlebt, wie Betriebe den Spagat zwischen Generationenwechsel, Kostendruck und Innovationszwang manchmal mit frappierender Gleichgültigkeit vollziehen – und trotzdem werden kluge, anpassungsfähige Leute gesucht. Wer weiß, vielleicht liegt genau darin das Dilemma und die Chance zugleich: Chemietechniker/in zu sein bedeutet heute mehr denn je, zwischen Wandel und Beständigkeit die Nerven zu behalten.


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