Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) Jobs

15 aktuelle Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) Stellenangebote

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CTA / MTLA / Chemielaborant (m/w/d) - klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS) für die Forschung & Entwicklung

Chromsystems GmbHGräfelfing, München

Als Chemielaborant (m/w/d) in der klinischen Diagnostik sind Sie für die Analyse von Humanproben verantwortlich, insbesondere durch HPLC und LC-MS/MS. Ihre Expertise unterstützt unser R&D-Team bei der Bearbeitung von Reklamationen und analytischen Auffälligkeiten. Die Probenvorbereitung sowie die Bedienung unserer Geräte liegen in Ihrer Verantwortung und erfolgen nach strengen Arbeitsvorschriften. Zudem werten Sie analytische Daten sorgfältig aus und präsentieren diese verständlich den Projektteams. Ihre organisatorischen Fähigkeiten tragen dazu bei, einen reibungslosen Laborbetrieb sicherzustellen. Voraussetzung ist eine Ausbildung als Chemisch-technische/r Assistent/in oder vergleichbar.
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Kantine Vollzeit weitere Benefits
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PTA, BTA, CTA, OTA oder MTLA als Pharmaberater / Pharmareferent im Innendienst (m/w/x) - Homeoffice

helena GmbH

Als Fachkraft im Innendienst bieten Sie medizinisch-fachliche Beratung für Ärzte, Apotheker und Praxispersonal. Sie betreuen renommierte Pharmaunternehmen über verschiedene Kommunikationskanäle wie Telefon, Mail und Online. Ideale Kandidaten sind geprüfte Pharmareferenten, PTA oder CTA, oder verfügen über ein erfolgreich abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium. Diese Position eignet sich hervorragend für Berufseinsteiger, nach einer Elternzeit zurückkehrende Fachkräfte oder diejenigen, die flexibles Arbeiten suchen. Nutzen Sie die Chance, Ihre Expertise in einem dynamischen Umfeld einzubringen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere mit Zukunftsperspektive!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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MTA / PTA / BTA / CTA / MTLA / Pharmakant / Mitarbeiter (m/w/d) für die aseptische Herstellung von Arzneimitteln / Produktion von Gewebetransplantaten

Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbHBerlin

Für die Stelle im medizinischen, chemischen oder pharmazeutischen Bereich solltest du eine abgeschlossene Ausbildung als MTA, PTA oder MTLA beziehungsweise einen vergleichbaren Abschluss mitbringen. Alternativ verfügst du über Berufserfahrung im GMP-regulierten Umfeld oder in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Arzneimittelherstellung. Eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen dich aus. Dich erwarten 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tagewoche, drei bezahlte Karenztage im Jahr sowie keine Wochenend- oder Schichtarbeit. Hinzu kommen ein vom wirtschaftlichen Erfolg abhängiges Jahressonderentgelt, Erholungsbeihilfe und jährliche automatische Gehaltserhöhungen. Außerdem gibt es einen Flexibilitätsausgleich für nicht HO-fähige Arbeitsplätze, Kostenübernahme für die Arbeitsplatzbrille, 20 % Arbeitgeberzuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge und 29 € Zuschuss zum BVG-Ticket oder zum Laden von eFahrzeugen auf dem Betriebsgelände.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (MTL) / Biologisch-technischer Assistent (BTA) / Chemisch-technischer Assistent (CTA) (w/m/d) - Kliniklabor

Dr. Staber & Kollegen GmbHMünchen Hadern

Für die Laborbereiche Klinische Chemie, Immunologie, Hämatologie und Gerinnung suchen wir Verstärkung in München-Hadern. Die Vollzeitstelle (40,0 Stunden) umfasst ein 3-Schichtsystem inklusive Wochenend- und Feiertagsdiensten. Zu den Kernaufgaben zählen die Durchführung, Überwachung und Auswertung von Laboranalysen, die technische Validierung und Dokumentation der Ergebnisse, interne Qualitätskontrollen sowie die Archivierung von Probenmaterial. Eine Ausbildung zur MTL, BTA, CTA oder ein gleichwertiger Abschluss ist erforderlich; Berufserfahrung in der Labordiagnostik ist wünschenswert. Gute Deutschkenntnisse (mindestens B2), Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Freude an der Teamarbeit werden erwartet. Angeboten werden unter anderem eine Gehaltsmatrix mit regelmäßigen Erhöhungen, 30 Urlaubstage, Sonderurlaube, Sonderzahlungen und ein Benefit-Portal.
Weihnachtsgeld Essenszuschuss Vollzeit weitere Benefits
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CTA / MTLA / Chemielaborant (m/w/d) - klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS) für die Forschung & Entwicklung

Chromsystems GmbHKrailling

Verstärken Sie unser international tätiges R & D-Team zum nächstmöglichen Zeitpunkt als CTA / MTLA / Chemielaborant (m/w/d) in der klinischen Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS) für Forschung & Entwicklung. Die Stelle ist in Vollzeit und unbefristet am Standort Gräfelfing bei München. Sie bearbeiten Humanproben mittels HPLC und LC-MS/MS und unterstützen das R & D-Team bei der Reklamationsbearbeitung durch Überprüfungsmessungen bei analytischen Auffälligkeiten. Sie bereiten Proben gemäß den gültigen Arbeitsvorschriften vor, bedienen und verantworten die Messgeräte, bewerten die Analytik und bereiten Rohdaten verständlich für die Projektteams auf. Zudem übernehmen Sie organisatorische Tätigkeiten, um den reibungslosen Laborbetrieb aufrechtzuerhalten.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Laborant / Technischer Assistent (m/w/d)

ProBioGen AGBerlin Pankow

Qualifikation: Erfahrung im GMP-Laborumfeld oder in einem anderen stark regulierten Laborumfeld; solider Umgang mit MS Office und anderen Systemen zur Kommunikation / Dokumentation; fließende Sprachkenntnisse in Deutsch und ausreichende Englischkenntnisse zum Verständnis von Arbeitsanweisungen und Prüfvorschriften; Verantwortungsbewusstsein, soziale Kompetenz, Organisationstalent, Lernfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Benefits: Partnerschaftliches Umfeld mit „Du“-Kultur, Firmenevents, flexibles Arbeiten, Sonderurlaubstage, Yoga, Shiatsu, Gesundheitstage, vergünstigte Mitgliedschaft im Urban Sports Club, technisches Equipment, Laborkleidung, betriebliche Altersvorsorge, Cafeteria mit Convini-Fridge, täglich frisches Mittagsangebot, kostenfreie Getränke, Onboarding mit Patenprogramm, Innovationstage und Coaching.
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Laborant Biotechnologie (m/w/d) Medizintechnik

ACANDIS GmbHPforzheim

Werden Sie Laborant Biotechnologie (m/w/d) in der Medizintechnik in Pforzheim. Gestalten Sie innovative biofunktionale Beschichtungsprozesse auf Mikroimplantaten und führen Sie präzise Analysen zur Qualitätsverifikation durch. Ihre Aufgaben umfassen die Vorbereitung von Puffern, die Autoklavierung sowie die Organisation des Arbeitsplatzes. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Biologielaborant oder ähnliche Qualifikationen mit, auch Berufsanfänger sind herzlich willkommen. Freuen Sie sich auf eine strukturierte Einarbeitung und die Mitarbeit in einem wachstumsstarken Unternehmen. Gestalten Sie mit uns die Gesundheit von Patienten weltweit und profitieren Sie von flachen Hierarchien und einem hohen Gestaltungsspielraum.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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CTA/Chemielaborant (m/w/d) für die Probenaufarbeitung

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Wir suchen einen chemisch-technischen Assistenten (CTA) oder Chemielaboranten (m/w/d) für die Probenaufarbeitung in den Bereichen Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und Umwelt. Zu den Aufgaben gehören die sorgfältige und termingerechte Aufarbeitung von Proben sowie die Kalibrierung von Waagen und Pipetten. Sie bedienen Laborgeräte wie Rotationsverdampfer und Zentrifugen und erfassen Daten im Laborinformationssystem. Ein erfolgreicher Abschluss als CTA oder Chemielaborant und gute PC-Kenntnisse sind erforderlich. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, 30 Tage Urlaub und Zuschüsse für nachhaltige Mobilität. Bewerben Sie sich jetzt und profitieren Sie von einer ausgewogenen Work-Life-Balance!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistentin (CTA), Chemielaborantin oder Biologisch-technischer Assistentin (BTA) für die HPLC (m/w/d)

LADR Der Laborverbund Dr. Kramer & KollegenGeesthacht, Hamburg

Kramer & Kollegen in Geesthacht bei Hamburg suchen zur Verstärkung des HPLC-Teams eine*n engagierte*n CTA, Chemielaborant oder BTA (m/w/d) in Vollzeit. In dieser Rolle unterstützen Sie die instrumentelle Analytik durch die Durchführung von HPLC-Analysen. Dabei analysieren Sie Medikamente, Vitamine und Alkoholmissbrauchsmarker aus humanem Serum und Plasma. Sie führen Qualitätskontrollen und Plausibilitätsprüfungen selbstständig durch. Zudem kümmern Sie sich um die Auswertung der gesammelten Daten und kleinere Wartungsarbeiten an den HPLC-Anlagen. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und bringen Sie Ihre Expertise in die instrumentelle Analytik ein!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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CTA / MTLA / Chemielaborant (m/w/d) - klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS) für die Forschung & Entwicklung - Gräfelfing;München

Chromsystems GmbHGräfelfing

Verstärken Sie unser international tätiges R & D-Team zum nächstmöglichen Zeitpunkt als CTA / MTLA / Chemielaborant (m/w/d) in der klinischen Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS) für Forschung & Entwicklung. Die Vollzeitstelle ist unbefristet und in Gräfelfing bei München angesiedelt. Sie bearbeiten Humanproben mittels HPLC und LC-MS/MS und unterstützen das Team bei Reklamationen, indem Sie bei analytischen Auffälligkeiten Überprüfungsmessungen durchführen. Zudem bereiten Sie Proben gemäß gültigen Arbeitsvorschriften vor, bedienen die Geräte, bewerten die Analytik sorgfältig und bereiten Rohdaten für die Projektteams verständlich auf. Sie verantworten die Messgeräte und übernehmen organisatorische Tätigkeiten, um den reibungslosen Laborbetrieb sicherzustellen.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) wissen müssen

Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) wissen müssen

Das Labor als Lebens- und Lernraum: Von Unsicherheiten und Chancen im Berufsfeld Chemietechnik

Wer ins Labor will, braucht Entscheidungsfreude und ein gewisses Stehvermögen – oder zumindest die Fähigkeit, im weißen Kittel nicht wie ein Statist aus dem Tatort zu wirken. Ich erinnere mich an meine ersten Wochen als angehender Techniker in der Chemietechnik: pipettieren, wiegen, verwerfen (weil falsch gewogen). Dann wieder von vorn. Das klingt nach Routine, ist es aber selten. In diesem Berufsfeld herrscht ein Tempo zwischen Trägheit und Adrenalinschub, man weiß nie, ob man am nächsten Tag bei einer routinierten Umweltanalyse landet (Großanlage, alles streng nach Vorschrift!) oder ob man plötzlich an einer neuen Prozessoptimierung in der pharmazeutischen Entwicklung rumbastelt. Menschen von außen vermuten manchmal: Das bisschen Laborarbeit, das macht doch die Maschine! Fehlanzeige – der Teufel sitzt in der Methode, nicht im Automaten.


Typische Tätigkeiten – und warum sie nie typisch bleiben

Ganz ehrlich: Wer ein Schema F sucht, wird hier kein Glück finden. Klar, es gibt SOPs (Standardarbeitsanweisungen), und ja, sie haben alle ihre Ordnung. Aber die Praxis sieht oft so aus: Neue Proben, Überraschungsreaktionen, Geräte, die zicken. Man misst, validiert Methoden, kalibriert die Gaschromatografie, diskutiert Tagesergebnisse in der Teambesprechung – manchmal lauter, als es einem lieb ist.

Es sind jene Momente, wenn das Laborheft voller korrigierter Linien und Bemerkungen steht, in denen man lernt: Chemietechnische Laboratoriumstechnik ist viel mehr als "irgendwas mit Chemie". Es ist eine Mischung aus Handarbeit und Kopfstütze, Routine und Detektivarbeit. Kollegiale Abstimmung ist unverzichtbar – und man mag es kaum glauben, aber Humor hilft. Gerade, wenn nach vier Stunden Versuchsdokumentation herauskommt, dass der Fehler ausgerechnet im Ansatz lag. "Trial and error" – das klingt so altmodisch, ist aber für viele morgens um sieben bittere Realität.


Welche Fähigkeiten braucht es wirklich? Zwischen sauberem Arbeiten und schmutzigem Denken

Die berühmte Genauigkeit – sie ist Pflicht. Im Labor herrscht kein Pardon für Ungenauigkeit, denn aus einer falsch angesetzten Verdünnung wächst schnell ein Berg an Folgeproblemen. Was viele unterschätzen: Nicht nur Nah- sondern auch Weitblick sind gefragt. Wer nicht versteht, warum eine Messreihe ausgerechnet schiefgeht, sitzt schnell im eigenen Blindflug fest. Analytisches Denken und ein Minimum an schrägem Erfindergeist, das ist die eigentliche Eintrittskarte. Technikaffinität schadet übrigens auch nicht. Wer ein Stativ nicht auseinander- und wieder zusammenbauen kann, wird spätestens bei der Wartung der Messgeräte nervös.

Was mindestens so entscheidend ist wie saubere Technik: Soft Skills. Kommunikation ist King – keine Übertreibung. Fehler verschweigen bringt im Laborumfeld selten Sympathiepunkte, und jeder weiß: Am Ende fliegt sowieso alles auf.


Gehalt, Aufstieg, regionale Unterschiede – und der alte Traum von der Beständigkeit

Jetzt zum Punkt, der oft verdrängt wird: Geld. Die Realität? Einsteiger starten branchenabhängig zwischen „angemessen“ und „knapp kalkuliert“ – und das ist leider wörtlich zu nehmen. In der klassischen Chemieindustrie sieht es noch am solidesten aus, besonders in Industriehochburgen (Ruhrgebiet, Rhein-Main, einige Ecken Norddeutschlands). Da kann das Monatsgehalt schon eine Klasse über dem Durchschnitt liegen, _wenn_ der Betrieb entsprechend tarifgebunden ist.

Wer jedoch im kleineren Labor, etwa bei einem mittelständischen Analytikdienstleister oder im kommunalen Umfeld, anheuert, spürt das deutlich in der Lohntüte. Unterschiedliche Regionen, unterschiedliche Zahlen – und dann noch die berüchtigte Lohnlücke zwischen West und Ost, die auch heute noch selten ganz zugekleistert ist. Wer Spezialisierungen etwa im Umweltschutz, der Prozesskontrolle oder gar Biotechnologie mitbringt, hat meist stärkeres Verhandlungspotenzial. Trotzdem gilt: Im internationalen Vergleich ist das Einstiegsgehalt bodenständig, um es freundlich zu formulieren – kein Tesla unterm Jobstart, dafür aber eine gewisse Arbeitsplatzsicherheit, sofern man nicht gerade in einer krisengeschüttelten Branche schippert.


Arbeitsmärkte, Wandel und Work-Life – zwischen Sicherheit und Schichtdienstfalle

Es gibt diese alte Mär von der Chemiebranche als Hort ewiger Sicherheit. Hand aufs Herz: Die grobe Richtung stimmt, aber selbstverständlich schwankt auch hier die Nachfrage – abhängig von Konjunktur, Innovationszyklen und, ja, der berühmten Nachhaltigkeit. Wer an wechselnden Standorten flexibel ist, hat Vorteile. Regional – aber auch zwischen verschiedenen Industriezweigen. Pharmaindustrie, Umweltlaboratorien, Werkstoffprüfungen, forschungsnah oder eher application-driven – je nach Durchhaltevermögen und Spezialisierung lässt sich einiges manövrieren.

Ein Wort zur Frage, die viele umtreibt: Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Die klassische Schichtarbeit im 24/7-Labor ist keineswegs zugunsten von Gleitzeitmodellen verschwunden, auch wenn homeofficebegeisterte Trendbeobachter das gerne behaupten. Geräte brauchen Wartung; Analysen laufen, wann der Prozess es verlangt, nicht wenn der Kalender es möchte. Trotzdem – gute Teamstrukturen und nachvollziehbare Schichtpläne können die Balance retten. Aber klar, auf die Familienfreundlichkeit eines durchschnittlichen Labors würde ich nicht wetten. Schon gar nicht im ersten Jahr. Wer einen neunmalklugen Dienstplan braucht, ist besser in der Verwaltung aufgehoben.


Neue Herausforderungen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und das Suchen nach dem eigenen Platz

Natürlich, die Technik dreht am Rad – Digitalisierung ist auch im Labor längst mehr als ein Feigenblatt. Automatisierung ersetzt Handarbeit, aber niemals die Fähigkeit zum kritischen Hinterfragen. Wer in Daten schwimmen kann statt nur zu tauchen, verschafft sich einen Vorsprung. Sogenannte „Labor-Informations-Management-Systeme“ sind kein abgehobenes Buzzword mehr, sondern der schlichte Alltag.

Und dann dieses viel gerühmte Thema Nachhaltigkeit: Grüne Chemie erobert fleißig die Glasregale. Umweltbewusste Prozessführung, Recycling von Lösemitteln, CO2-Bilanzen – klingen nach Theorie, sind aber für Berufseinsteiger real. Wer die Augen offen hält, erkennt darin auch Karrierechancen. Branchen, die noch vor zwölf Jahren als staubig galten, entdecken plötzlich den Innovationsgeist. Ein Umdenken, das neue Übergänge schafft: Biotechnologie, Lebensmittelanalytik, Umweltlaboratorien – lauter Spielwiesen für Leute, denen das klassische Routineprogramm zu öde ist.


Bewerbungspraxis, Unsicherheiten – und warum Mut zur Veränderung dazugehört

Nicht selten sitzen Berufseinsteiger ratlos vor Stellenanzeigen, in denen von „stark belastbarer Teamfähigkeit“, „hoher Eigenverantwortung“ und „guten Englischkenntnissen“ die Rede ist – und fragen sich: Genüge ich dem überhaupt? Mein Tipp: Authentische Initiative zählt mehr als perfekte Sätze. Wer das, was er gelernt hat, benennen – und im Zweifel selbstkritisch begründen kann, hinterlässt Eindruck. Etwas Frustrationstoleranz, Reife im Umgang mit Fehlern und die Bereitschaft, auch mal die unbequemen Fragen zu stellen, sind wichtiger als der glatt gebügelte Lebenslauf.

Ein letzter Gedanke: Manchmal hat sich gerade in diesem Berufsfeld das Umsteigen, die bewusste Neuorientierung, als Lebensklugheit erwiesen. Nicht jeder bleibt in seinem ersten Tätigkeitsfeld. Die Branche verlangt Anpassung und Neugier – und bietet im besten Fall die Freiheit, sich selbst immer wieder neu zu erfinden. Die perfekten Bedingungen? Gibt es nicht. Aber wer in der Chemietechnik-Laboratoriumstechnik landet, hat vielleicht genau das gesucht: Den Mix aus Überschaubarkeit und Experiment, Klarheit und Chaos. Nein, das ist kein Spaziergang. Aber manchmal schon ziemlich nah dran an echter Berufszufriedenheit. Wenn man es zulässt.


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