Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) Jobs

9 aktuelle Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) Stellenangebote

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MTLA / CTA / MFA (m/w/d)

Labor Augsburg MVZ GmbHAugsburg

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams in Augsburg eine/n MTLA, CTA oder MFA (m/w/d) in Vollzeit. In der Abteilung „Arbeitsmedizin“ bestimmen Sie klinische und umweltmedizinische Parameter in biologischen Proben mittels moderner chromatographischer und spektroskopischer Methoden. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von Arbeitsanweisungen sowie die Geräte- und Probenvorbereitung. Technische Validierungen und Analysen an hochmodernen Geräten wie HPLC, UHPLC und GC/MS gehören ebenfalls zu Ihrem Tätigkeitsfeld. Wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung in einem relevanten Bereich haben und eine engagierte, selbstständige Arbeitsweise mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Genießen Sie eine fundierte Einarbeitung in einem verantwortungsvollen medizinischen Arbeitsumfeld.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Kantine Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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MTLA bzw. MTL (m/w/d) / VMTA bzw. MTV (m/w/d) / CTA (m/w/d), Laborant (m/w/d) oder technischer Assistent (m/w/d) mit vergleichbarer Ausbildung

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und LebensmittelsicherheitErlangen

In unserem Nährmedienlabor in Erlangen suchen wir MTLA, CTAs oder gleichwertige technische Assistenten (m/w/d) mit der Kennziffer 2624. Wir produzieren essentielle Nährmedien für mikrobiologische Untersuchungen in akkreditierten Laboratorien. Über 200 Rezepturen, darunter Stamm- und Standardlösungen sowie diverse Nährmedien, werden in unserer zentralen Datenbank verwaltet. Unsere hochwertigen Produkte unterliegen strengen Qualitätsstandards und täglichen Leistungsprüfungen. Freuen Sie sich auf ein modernes Labor mit neuester Ausstattung und ein unterstützendes, kollegiales Team. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unserer Erfolgsgeschichte!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

Zweckverband LandeswasserversorgungLangenau

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) für unser Betriebs- und Forschungslabor im Wasserwerk Langenau. Die Stelle ist in Vollzeit befristet und bietet spannende Aufgaben wie die analytische Untersuchung von Trink- und Abwasser. Zu Ihren Tätigkeiten gehören Spurenstoffbestimmungen mittels modernster chromatographischer Verfahren. Sie erstellen Plausibilitätsprüfungen und leiten Korrekturmaßnahmen ein. Zudem sorgen Sie für die technische Betreuung und Dokumentation von Qualitätssicherungsmaßnahmen. Bei uns bringen Sie Ihre abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant oder Chemisch-technischen Assistenten ideal ein.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Technische/n Mitarbeitende/n (m/w/d) im Bereich Mikroskopie (z. B. PTA, CTA, BTA, Biologielaborant/in, Chemielaborant/in, VMTA/MTA

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW)Krefeld

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) ist ein führendes Labor für gesundheitlichen Verbraucherschutz. Mit einem erfahrenen Team von fünf Mitarbeitenden spezialisiert sich die Abteilung „Proteinanalytik, Mikroskopie“ auf die Analyse von Allergenen. Hier kommen innovative immunologische und proteinanalytische Methoden zum Einsatz. Der Arbeitsplatz bietet moderne Ausstattung und ein motiviertes Team, das vielseitige Herausforderungen meistert. Zudem wird ein effektives Laborinformations- und Managementsystem zur Optimierung der Arbeitsabläufe eingesetzt. Dank dieser Fachkompetenz garantiert das CVUA-RRW höchste Standards in der Lebens- und Futtermitteluntersuchung.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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CTA/Chemielaborant (m/w/d) für die Probenaufarbeitung

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Wir suchen einen chemisch-technischen Assistenten (CTA) oder Chemielaboranten (m/w/d) für die Probenaufarbeitung im Bereich Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und Umwelt. Diese unbefristete Vollzeit- oder Teilzeitstelle bietet spannende Aufgaben, wie die sorgfältige Aufarbeitung von Proben und die Herstellung von Mischmustern. Zu den Anforderungen gehören eine abgeschlossene Berufsausbildung, Erfahrung im Umgang mit Spurenstoffen und gute PC-Kenntnisse. Sie sollten eine saubere und gewissenhafte Arbeitsweise sowie eine schnelle Auffassungsgabe mitbringen. In unserer modernen Arbeitswelt profitieren Sie von flachen Hierarchien und einer kollegialen Atmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die Zukunft!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

Zweckverband LandeswasserversorgungLangenau

Wir suchen einen qualifizierten Chemielaboranten (m/w/d) für unser Wasserwerk Langenau. In dieser Vollzeitstelle führen Sie analytische Untersuchungen von Trink- und Abwässern durch. Ihre Aufgaben umfassen die Spurenstoffbestimmung mittels LC-HRMS und LC-MS/MS sowie die Durchführung von Qualitätssicherungsmaßnahmen. Ein abgeschlossenes Ausbildungsniveau im Chemielabor oder als Chemisch-technischer Assistent ist erforderlich. Sie bringen fundierte Kenntnisse in der anorganischen und organischen Chemie mit. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams im Bereich Wasseranalytik!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Jobrad Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent / Chemielaborant (m/w/d) im Bereich Nährwerte

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Sie suchen eine herausfordernde Position als chemisch-technischer Assistent oder Chemielaborant im Bereich Nährwerte? Wir bieten Ihnen eine befristete Teilzeit- oder Vollzeitstelle, in der Sie wertvolle Nährwertanalysen durchführen. Ihre Aufgaben umfassen Gravimetrie, Titrimetrie, Photometrie und Chromatographie, sowie die sorgfältige Bewertung und Erfassung von Ergebnissen. Eine erfolgreiche Ausbildung und erste Erfahrungen in der Lebensmittelanalytik sind Voraussetzung. Freuen Sie sich auf ein dynamisches Team und eine kollegiale Arbeitsatmosphäre mit flachen Hierarchien. Bewerben Sie sich noch heute und gestalten Sie Ihre Zukunft in der Lebensmittelanalyse mit uns!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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MTL / BTA / CTA / CBTA / Laborfachkraft Toxikologie (m/w/d)

Labor BerlinBerlin

Entdecke Deine Karriere als Laborfachkraft Toxikologie (m/w/d) bei Labor Berlin (Kennziffer: 16403). In dieser verantwortungsvollen Position führst Du analytische Untersuchungen von Arzneistoffen und Missbrauchssubstanzen durch. Du wertest Analysenergebnisse im Laborinformationssystem aus und dokumentierst alle Schritte gewissenhaft. Zudem überwachst und führst Du Qualitätskontrollen nach DIN ISO 15189 und DIN ISO 17025 durch. Sei Teil eines engagierten Teams von 13 Mitarbeitern und bearbeite eigenverantwortlich spezielle Analysen im Notfall. Profitiere von flexiblem Schichtsystem und der Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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MTL / CTA / BTA / Mitarbeiter Qualitätsmanagement & POCT (m/w/d)

Labor BerlinBerlin

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Qualitätsmanagement? Bei Labor Berlin (Kennziffer: 16424) gestalten Sie die Zukunft des Point-of-Care-Testing (POCT) aktiv mit. Sie sind verantwortlich für die Koordination der internen Qualitätskontrolle und die Erstellung von SOPs. Zudem begleiten Sie externe Anforderungen wie Audits und Ringversuche souverän. In einem 6-köpfigen Team arbeiten Sie vernetzt und schulen neue Mitarbeitende in den Vivantes Einrichtungen. Der Einsatz erfolgt überwiegend in Berlin-Neukölln, wo Sie einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten.
Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) wissen müssen

Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Chemietechnik (Laboratoriumstechnik) wissen müssen

Das Labor als Lebens- und Lernraum: Von Unsicherheiten und Chancen im Berufsfeld Chemietechnik

Wer ins Labor will, braucht Entscheidungsfreude und ein gewisses Stehvermögen – oder zumindest die Fähigkeit, im weißen Kittel nicht wie ein Statist aus dem Tatort zu wirken. Ich erinnere mich an meine ersten Wochen als angehender Techniker in der Chemietechnik: pipettieren, wiegen, verwerfen (weil falsch gewogen). Dann wieder von vorn. Das klingt nach Routine, ist es aber selten. In diesem Berufsfeld herrscht ein Tempo zwischen Trägheit und Adrenalinschub, man weiß nie, ob man am nächsten Tag bei einer routinierten Umweltanalyse landet (Großanlage, alles streng nach Vorschrift!) oder ob man plötzlich an einer neuen Prozessoptimierung in der pharmazeutischen Entwicklung rumbastelt. Menschen von außen vermuten manchmal: Das bisschen Laborarbeit, das macht doch die Maschine! Fehlanzeige – der Teufel sitzt in der Methode, nicht im Automaten.


Typische Tätigkeiten – und warum sie nie typisch bleiben

Ganz ehrlich: Wer ein Schema F sucht, wird hier kein Glück finden. Klar, es gibt SOPs (Standardarbeitsanweisungen), und ja, sie haben alle ihre Ordnung. Aber die Praxis sieht oft so aus: Neue Proben, Überraschungsreaktionen, Geräte, die zicken. Man misst, validiert Methoden, kalibriert die Gaschromatografie, diskutiert Tagesergebnisse in der Teambesprechung – manchmal lauter, als es einem lieb ist.

Es sind jene Momente, wenn das Laborheft voller korrigierter Linien und Bemerkungen steht, in denen man lernt: Chemietechnische Laboratoriumstechnik ist viel mehr als "irgendwas mit Chemie". Es ist eine Mischung aus Handarbeit und Kopfstütze, Routine und Detektivarbeit. Kollegiale Abstimmung ist unverzichtbar – und man mag es kaum glauben, aber Humor hilft. Gerade, wenn nach vier Stunden Versuchsdokumentation herauskommt, dass der Fehler ausgerechnet im Ansatz lag. "Trial and error" – das klingt so altmodisch, ist aber für viele morgens um sieben bittere Realität.


Welche Fähigkeiten braucht es wirklich? Zwischen sauberem Arbeiten und schmutzigem Denken

Die berühmte Genauigkeit – sie ist Pflicht. Im Labor herrscht kein Pardon für Ungenauigkeit, denn aus einer falsch angesetzten Verdünnung wächst schnell ein Berg an Folgeproblemen. Was viele unterschätzen: Nicht nur Nah- sondern auch Weitblick sind gefragt. Wer nicht versteht, warum eine Messreihe ausgerechnet schiefgeht, sitzt schnell im eigenen Blindflug fest. Analytisches Denken und ein Minimum an schrägem Erfindergeist, das ist die eigentliche Eintrittskarte. Technikaffinität schadet übrigens auch nicht. Wer ein Stativ nicht auseinander- und wieder zusammenbauen kann, wird spätestens bei der Wartung der Messgeräte nervös.

Was mindestens so entscheidend ist wie saubere Technik: Soft Skills. Kommunikation ist King – keine Übertreibung. Fehler verschweigen bringt im Laborumfeld selten Sympathiepunkte, und jeder weiß: Am Ende fliegt sowieso alles auf.


Gehalt, Aufstieg, regionale Unterschiede – und der alte Traum von der Beständigkeit

Jetzt zum Punkt, der oft verdrängt wird: Geld. Die Realität? Einsteiger starten branchenabhängig zwischen „angemessen“ und „knapp kalkuliert“ – und das ist leider wörtlich zu nehmen. In der klassischen Chemieindustrie sieht es noch am solidesten aus, besonders in Industriehochburgen (Ruhrgebiet, Rhein-Main, einige Ecken Norddeutschlands). Da kann das Monatsgehalt schon eine Klasse über dem Durchschnitt liegen, _wenn_ der Betrieb entsprechend tarifgebunden ist.

Wer jedoch im kleineren Labor, etwa bei einem mittelständischen Analytikdienstleister oder im kommunalen Umfeld, anheuert, spürt das deutlich in der Lohntüte. Unterschiedliche Regionen, unterschiedliche Zahlen – und dann noch die berüchtigte Lohnlücke zwischen West und Ost, die auch heute noch selten ganz zugekleistert ist. Wer Spezialisierungen etwa im Umweltschutz, der Prozesskontrolle oder gar Biotechnologie mitbringt, hat meist stärkeres Verhandlungspotenzial. Trotzdem gilt: Im internationalen Vergleich ist das Einstiegsgehalt bodenständig, um es freundlich zu formulieren – kein Tesla unterm Jobstart, dafür aber eine gewisse Arbeitsplatzsicherheit, sofern man nicht gerade in einer krisengeschüttelten Branche schippert.


Arbeitsmärkte, Wandel und Work-Life – zwischen Sicherheit und Schichtdienstfalle

Es gibt diese alte Mär von der Chemiebranche als Hort ewiger Sicherheit. Hand aufs Herz: Die grobe Richtung stimmt, aber selbstverständlich schwankt auch hier die Nachfrage – abhängig von Konjunktur, Innovationszyklen und, ja, der berühmten Nachhaltigkeit. Wer an wechselnden Standorten flexibel ist, hat Vorteile. Regional – aber auch zwischen verschiedenen Industriezweigen. Pharmaindustrie, Umweltlaboratorien, Werkstoffprüfungen, forschungsnah oder eher application-driven – je nach Durchhaltevermögen und Spezialisierung lässt sich einiges manövrieren.

Ein Wort zur Frage, die viele umtreibt: Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Die klassische Schichtarbeit im 24/7-Labor ist keineswegs zugunsten von Gleitzeitmodellen verschwunden, auch wenn homeofficebegeisterte Trendbeobachter das gerne behaupten. Geräte brauchen Wartung; Analysen laufen, wann der Prozess es verlangt, nicht wenn der Kalender es möchte. Trotzdem – gute Teamstrukturen und nachvollziehbare Schichtpläne können die Balance retten. Aber klar, auf die Familienfreundlichkeit eines durchschnittlichen Labors würde ich nicht wetten. Schon gar nicht im ersten Jahr. Wer einen neunmalklugen Dienstplan braucht, ist besser in der Verwaltung aufgehoben.


Neue Herausforderungen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und das Suchen nach dem eigenen Platz

Natürlich, die Technik dreht am Rad – Digitalisierung ist auch im Labor längst mehr als ein Feigenblatt. Automatisierung ersetzt Handarbeit, aber niemals die Fähigkeit zum kritischen Hinterfragen. Wer in Daten schwimmen kann statt nur zu tauchen, verschafft sich einen Vorsprung. Sogenannte „Labor-Informations-Management-Systeme“ sind kein abgehobenes Buzzword mehr, sondern der schlichte Alltag.

Und dann dieses viel gerühmte Thema Nachhaltigkeit: Grüne Chemie erobert fleißig die Glasregale. Umweltbewusste Prozessführung, Recycling von Lösemitteln, CO2-Bilanzen – klingen nach Theorie, sind aber für Berufseinsteiger real. Wer die Augen offen hält, erkennt darin auch Karrierechancen. Branchen, die noch vor zwölf Jahren als staubig galten, entdecken plötzlich den Innovationsgeist. Ein Umdenken, das neue Übergänge schafft: Biotechnologie, Lebensmittelanalytik, Umweltlaboratorien – lauter Spielwiesen für Leute, denen das klassische Routineprogramm zu öde ist.


Bewerbungspraxis, Unsicherheiten – und warum Mut zur Veränderung dazugehört

Nicht selten sitzen Berufseinsteiger ratlos vor Stellenanzeigen, in denen von „stark belastbarer Teamfähigkeit“, „hoher Eigenverantwortung“ und „guten Englischkenntnissen“ die Rede ist – und fragen sich: Genüge ich dem überhaupt? Mein Tipp: Authentische Initiative zählt mehr als perfekte Sätze. Wer das, was er gelernt hat, benennen – und im Zweifel selbstkritisch begründen kann, hinterlässt Eindruck. Etwas Frustrationstoleranz, Reife im Umgang mit Fehlern und die Bereitschaft, auch mal die unbequemen Fragen zu stellen, sind wichtiger als der glatt gebügelte Lebenslauf.

Ein letzter Gedanke: Manchmal hat sich gerade in diesem Berufsfeld das Umsteigen, die bewusste Neuorientierung, als Lebensklugheit erwiesen. Nicht jeder bleibt in seinem ersten Tätigkeitsfeld. Die Branche verlangt Anpassung und Neugier – und bietet im besten Fall die Freiheit, sich selbst immer wieder neu zu erfinden. Die perfekten Bedingungen? Gibt es nicht. Aber wer in der Chemietechnik-Laboratoriumstechnik landet, hat vielleicht genau das gesucht: Den Mix aus Überschaubarkeit und Experiment, Klarheit und Chaos. Nein, das ist kein Spaziergang. Aber manchmal schon ziemlich nah dran an echter Berufszufriedenheit. Wenn man es zulässt.


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