Techniker/in - Biotechnik Jobs

12 aktuelle Techniker/in - Biotechnik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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CTA / BTA / Pharmakant / Biotechniker (w/m/d) für die pharmazeutische Produktion im Bereich Filtration und Chromatographie (Downstream Processing)

Celonic Deutschland GmbH Co. KGHeidelberg

Du bist Biotechnologe oder hast eine Ausbildung als CTA, BTA oder Laborant abgeschlossen? Bringe deine Berufserfahrung im pharmazeutischen Umfeld ein und nutze dein Wissen über GMP-Prozesse. In unserem zukunftsorientierten Unternehmen erwarten dich abwechslungsreiche Aufgaben mit umfassenden Entwicklungsmöglichkeiten. Kenntnisse in Chromatographie- und Filtrationsanlagen sind von Vorteil. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, ein kollegiales Arbeitsumfeld und die Teilnahme an Rufbereitschaft. Werde Teil eines starken Teams, das Verantwortung und Teamgeist großschreibt – bewirb dich jetzt!
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Pharmakant / PTA / PKA / CTA / Chemielaborant / Biologielaborant als Mitarbeiter (m/w/d) aseptische Herstellung und Qualitätskontrolle von Arzneimitteln (Vollzeit/Teilzeit)

BIOTRADE GmbHBerlin Marzahn-Hellersdorf

Werden Sie Teil unseres Teams als Mitarbeiter (m/w/d) in der aseptischen Herstellung und Qualitätskontrolle von Arzneimitteln. In Ihrer Rolle stellen Sie patientenindividuelle Infusionslösungen unter Reinraumklasse A her und überwachen den gesamten Produktionsprozess. Zu Ihren Aufgaben gehören die Vorbereitung der Herstellungsumgebung sowie die Durchführung und Dokumentation von In-Prozess-Kontrollen (IPC). Sie führen Qualitätskontrollen der Ausgangsstoffe und Fertigprodukte durch, um höchste Standards sicherzustellen. Eine pharmazeutische oder naturwissenschaftliche Berufsausbildung ist erforderlich, idealerweise haben Sie Erfahrung in der aseptischen Herstellung. Wir begrüßen auch Berufsanfänger und Wiedereinsteiger, die Interesse an dieser Herausforderung haben.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Neueinsteiger / Absolventen Naturwissenschaften (Biologie / Chemie / Bio-Chemie / Medizin-Ökonomie / PTA / MT / CTA / BTA) als Pharmaberater / Pharmareferent (m/w/d)

Careforce GmbH

Suchst du eine spannende Karriere in der Pharmabranche? Egal, ob du erfahren oder neu im Job bist, hier bist du richtig! Deine Hauptaufgaben umfassen die persönliche und digitale Beratung von Ärzt:innen sowie die Präsentation innovativer Arzneimittel. Du wirst dafür sorgen, neue Kundennetzwerke aufzubauen und dein Gebiet eigenständig zu managen. Zudem übernimmst du die Organisation von Fortbildungen und Veranstaltungen als Referent. Um dich zu bewerbe, benötigst du eine Zulassung gemäß § 75 AMG, durch ein naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung als PTA, CTA oder MT.
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Qualifizierungsingenieur Pharma (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesMarburg

Als Qualifizierungsingenieur Pharma (m/w/d) bist du für die Planung und Durchführung von Anlagenqualifizierungen zuständig. Dein Fokus liegt auf der Prüfung von Kundenanforderungen und der Entwicklung von Teststrategien. Du verantwortest die Dokumentation von Installations- und Betriebstests sowie die Durchführung von IQ/OQ-Tests. Bei uns profitierst du von einem unbefristeten Arbeitsvertrag und flexiblen Arbeitsmöglichkeiten. Zusätzlich bieten wir attraktive Sonderleistungen wie Kindergartenzuschüsse und umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Bringe dein abgeschlossenes Studium im Maschinenbau oder relevante Technikererfahrung ein und werde Teil eines dynamischen Teams!
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Mitarbeiter (m/w/d) pharmazeutische Qualitätssicherung

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesWiesbaden

Bei FERCHAU verbinden wir Menschen mit Technologien und suchen engagierte Kolleg:innen, die unsere Mission teilen. Unser Ziel ist es, den perfekten Match für unsere Kunden zu kreieren und stets die richtigen Expert:innen zu finden. Wenn du als Chemielaborant:in, Techniker:in oder Chemikant:in auf der Suche nach neuen Herausforderungen bist, bist du bei uns genau richtig. Wir bieten spannende Projekte in der Pharmazie und Biotechnik sowie eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten. Nutze die Chance, deinen Traumjob auf StepStone zu finden, und richte dir jetzt einen Jobagenten ein. Für mehr Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps besuche StepStone.de.
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Pharmareferent / Pharmaberater / PTA Direktvermittlung (w/m/d)

Marvecs GmbHHalle, Wittenberg, Quedlinburg, Neuruppin, Magdeburg, Berlin, Göttingen, Donaueschingen

Starten Sie Ihre Karriere als Pharmaberater:in in einem führenden Pharmaunternehmen! Voraussetzung sind eine Ausbildung als PTA, MTA, CTA oder ein naturwissenschaftliches Studium sowie ein Abschluss gemäß §75 AMG. Wir bieten Ihnen umfassende Schulungen und eine strukturierte Einarbeitung, ideal für Berufseinsteiger. Profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsvertrag, 30 Tagen Urlaub und einem attraktiven Gehalt. Zudem erhalten Sie einen hochwertigen Firmenwagen, der auch privat genutzt werden kann, sowie modernes IT-Equipment. Steigen Sie jetzt ein und gestalten Sie die Zukunft der Pharmaindustrie aktiv mit!
Quereinstieg möglich Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum:r Chemisch-Technische:r Assistent:in (CTA) (m/w/d) an der Hochschule Fresenius

Hochschulen Fresenius GmbHIdstein

Starte deine Karriere als Chemisch-Technische:r Assistent:in (CTA) an der Hochschule Fresenius! In dieser staatlich anerkannten Ausbildung lernst du, Proben zu analysieren und chemische Substanzen herzustellen. Unsere modernen Labore und praxisnahen Lehrmethoden bereiten dich bestens auf deine berufliche Zukunft vor. Mit der CTA-Ausbildung hast du die Möglichkeit, dein Fachabitur zu erwerben und später zum Chemietechniker:in oder Bachelor-Abschluss weiterzustudieren. Deine Ausbildung bei uns ist nicht nur eine Grundlage, sondern öffnet dir auch viele Türen. Besuche noch heute unsere Website und informiere dich über den idealen Start in deine Karriere!
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Biologisch- oder Chemisch-technische Assistenz (BTA/CTA) (m/w/d) - NEU!

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität HannoverHannover

Am Institut für Botanik suchen wir eine engagierte Biologisch- oder Chemisch-technische Assistenz (BTA/CTA) in unbefristeter Anstellung. In dieser Position sind Sie für anspruchsvolle biologisch-technische Arbeiten in Pflanzenkultur, Pflanzenphysiologie und Molekularbiologie verantwortlich. Ihre Aufgaben umfassen auch Laborlogistik und -organisation sowie die Unterstützung bei der studentischen Ausbildung. Eine abgeschlossene Ausbildung als BTA oder CTA ist Voraussetzung für diese spannende Position. Wir suchen eine teamfähige Persönlichkeit, die auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres innovativen Forschungsumfelds!
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Pharmaberater im Außendienst – Arzt / Apotheke (m/w/d)

Bionorica SEKiel, Flensburg, Emden, Oldenburg, Kempten Allgäu, Ulm

Bionorica ist der führende deutsche Anbieter für pflanzliche Arzneimittel mit über 2200 Mitarbeitern weltweit. Seit mehr als 90 Jahren erforschen wir die Natur und kombinieren traditionelle Heilmethoden mit innovativer Forschung. Unsere Expertise umfasst Bereiche wie Pharmazie, Biologie und Ökotrophologie. Bionorica legt großen Wert auf hochwertige, apothekenpflichtige Produkte zur Unterstützung der Gesundheit. Entdecken Sie spannende Karrieremöglichkeiten als Chemisch-technischer Assistent oder pharmazeutisch-technischer Assistent. Besuchen Sie Step Stone.de für aktuelle Stellenangebote und wertvolle Tipps zur beruflichen Entwicklung in der Medizin.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Biotechnik wissen müssen

Techniker/in - Biotechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Biotechnik wissen müssen

Zwischen Laborgeruch und Zukunftsmusik: Die Welt der Techniker/innen in der Biotechnik

Verstehen Sie mich nicht falsch: Wenn Sie gerade mit dem Gedanken spielen, in die Biotechnik einzusteigen – oder vielleicht schon hüfttief in Petrischalen und Proben stehen –, dann möchte ich hier kein rosarotes Versprechen abgeben. Biotechnische Techniker/innen? Das ist weder ein glamouröser Zauberstab-Job noch nervtötende Akkordarbeit an der Pipette. Und doch, irgendwo zwischen Präzisionsarbeit, Forschergeist und Ärger mit den Kalibrierintervallen der Geräte, liegt ein Arbeitsfeld, das nervt, begeistert, herausfordert. Zumindest geht es mir so – und meine Kolleg:innen erzählen Ähnliches. Der eine liebt es, wenn plötzlich irgendwo ein Enzym besser reagiert als vorher. Die andere verzweifelt leise an der IT, weil das neue Labor-Informationssystem wieder spinnt. Alltag, eben.


Berufsbilder am Schnittpunkt: Technik, Biologie, Menschlichkeit

Was viele von außen unterschätzen: Als Techniker/in in der Biotechnik bewegt man sich andauernd auf unsichtbaren Pfaden zwischen Theorie und praktisch gelebter Wissenschaft. Klar, wer sich für diesen Weg entscheidet, kommt nicht ohne eine solide technische Ausbildung – häufig mit Zusatzqualifikation in Biologie oder Laborverfahren – durch. Es braucht mehr als nur das berühmte „Interesse an Naturwissenschaften“. Da sind die Feinheiten der Prozesstechnik, steriles Arbeiten, Fehlerprotokolle, die berühmten SOPs (Standard Operating Procedures), Rückfragen von Herstellern und die unausgesprochene Angst vor Fehlchargen. Und niemand redet gern darüber, aber: Kommunikative Fähigkeiten werden unterschätzt. Wer im Team nicht klar ist, quillt irgendwann über vor toten Projekten.


Marktwert und Moneten: Das ewige Gehaltsthema

So, gleich das große Fass: Was verdient man eigentlich? Ich kenne Techniker/innen, die insgeheim hoffen, die Branche wäre das neue Eldorado; andere rechnen nüchtern, ob der nächste Karriereschritt das Gehalt wirklich spürbar hebt. Realität? Die Spanne ist – je nach Bundesland und Betriebsgröße – überraschend groß. In Großstädten mit viel Pharmaindustrie, sagen wir mal im süddeutschen Raum oder im Rheinland, sind Jahresgehälter im mittleren 40.000 €er-Bereich bis hin zu 55.000 € nicht unrealistisch. Wer allerdings im strukturschwachen Raum für ein Start-up werkelt, muss mit weniger leben – dafür gibt’s manchmal mehr Entscheidungsfreiheit oder schnellere Lernkurven. Und: Mit Berufserfahrung, vielleicht noch einer Weiterbildung zum technischen Fachwirt oder dem Sprung in die Prozessleitung, öffnet sich das Gehaltsband nach oben weiter. Ich persönlich sehe darin keinen Grund zum Zynismus. Aber: Wer Wachstum will, muss sich bewegen – oder hat Glück mit dem richtigen Betrieb zur richtigen Zeit.


Wandel und Wirklichkeit: Der Arbeitsmarkt hält Überraschungen bereit

Spätestens seitdem „Biotechnologie“ wortwörtlich in aller Munde ist – Leben retten, Energie sparen, nachhaltiger wirtschaften, das große Programm – drängeln sich tatsächlich mehr Bewerber auf bestimmte Stellen als noch vor ein paar Jahren. Wer vor zehn Jahren seinen Abschluss gemacht hat, konnte sich oft noch aussuchen, ob Pharmariese, Lebensmittelunternehmen oder Ingenieurbüro. Jetzt? Der Fachkräftemangel ist da, aber längst nicht überall in gleichem Maße. Manche Regionen – und das ist durchaus frustrierend – bieten händeringend Jobs, andere setzen höhere Maßstäbe und lassen Berufseinsteiger nicht leicht ran. Die Innovationshubs, wie sie manchmal genannt werden, klappern sowieso ihre eigenen Netzwerke ab. Aber immerhin, die Zahl der Stellenausschreibungen mit Bezug zu Biotechnik hat sich spürbar erhöht – mit Schwerpunkten bei Pharma, Diagnostik und vor allem der Prozessautomatisierung.


Was man können (und wollen) muss: Skills jenseits der Laborbank

An alle, die gerade umschulen, frisch aus der Ausbildung kommen oder sogar einen Exotenweg in die Biotechnik wagten: Man kann vieles lernen, aber nicht alles hat man auf Lehrplan. Was hilft wirklich? Technisches Verständnis, logisch. Aber viel wichtiger: Geduld für das kleinste Detail, die Bereitschaft, räumliche oder zeitliche Flexibilität aufzubringen und – das ist kein Witz – ein gewisses dickes Fell. Projektdruck, wechselnde Prioritäten, mal eben helfen, wenn die QC wieder klemmt… All das ist eher Regel als Ausnahme. Und ja, Soft Skills: Wer sich nicht traut, nachzufragen, wenn im Validierungsprotokoll irgendwas schief steht, der bekommt am Tag der Inspektion richtig Ärger. Teamgeist, Eigenverantwortung, Fehlerkultur – klingt abgedroschen, macht aber den Unterschied zwischen reibungslosem Ablauf und kollektiver Überforderung.


Zukunftsmusik, Alltag, Balance – Momentaufnahmen aus der Praxis

Vielleicht fragen Sie sich, wie das alles mit Ihrem Leben da draußen zusammenpasst? Sorry – eine Universalformel gibt’s nicht. Schichtdienst, Bereitschaft, manchmal Homeoffice für Dokuarbeiten – je nach Arbeitgeber verläuft alles anders. Die Digitalisierung schiebt vieles an: Automatisierte Prozesse, Cloud-Labordokumentation, sogar ferngesteuerte Analysesysteme halten Einzug, zumindest in Betrieben mit Geld. Wer fit ist im Umgang mit Software, die gern mal in den spinösen Randbereich programmspezifischen Wahnsinns abdriftet, ist im Vorteil. Und privat? Es bleibt ein Spagat. Gerade, wenn Nachwuchs oder Pflege von Angehörigen dazukommen, kämpfen viele mit Freizeit. Fangen Sie einfach an, Prioritäten zu setzen – niemand kann und muss alles sein.


Fazit? Eher eine Einladung zum Nachdenken.

Was bleibt am Ende? Zu oft wird der Beruf des Technikers, der Technikerin in der Biotechnik auf „Laborhelfer“ reduziert – ein Fehler, den Sie nicht mittragen sollten. Wer sich für dieses Feld entscheidet, arbeitet an Dingen, die – auch wenn sie nach mittlerer Routine klingen – durchaus Gesellschaft prägen. Es ist die Lust am Forschen, das Gespür für Prozesse, das Steckenbleiben an Details und das Wissen, dass im Hintergrund die richtigen Leute anpacken müssen. Und ja, manchmal mit zu wenig Lohn für zu viele Überstunden. Aber mit genug Stolz. Vielleicht eben gerade deswegen.


Kurzbeschreibung Techniker/in - Biotechnik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Techniker/in - Biotechnik

Was viele von außen unterschätzen: Als Techniker/in in der Biotechnik bewegt man sich andauernd auf unsichtbaren Pfaden zwischen Theorie und praktisch gelebter Wissenschaft. Klar, wer sich für diesen Weg entscheidet, kommt nicht ohne eine solide technische Ausbildung – häufig mit Zusatzqualifikation in Biologie oder Laborverfahren – durch. Es braucht mehr als nur das berühmte „Interesse an Naturwissenschaften“. Da sind die Feinheiten der Prozesstechnik, steriles Arbeiten, Fehlerprotokolle, die berühmten SOPs (Standard Operating Procedures), Rückfragen von Herstellern und die unausgesprochene Angst vor Fehlchargen. Und niemand redet gern darüber, aber: Kommunikative Fähigkeiten werden unterschätzt. Wer im Team nicht klar ist, quillt irgendwann über vor toten Projekten.

So, gleich das große Fass: Was verdient man eigentlich? Ich kenne Techniker/innen, die insgeheim hoffen, die Branche wäre das neue Eldorado; andere rechnen nüchtern, ob der nächste Karriereschritt das Gehalt wirklich spürbar hebt. Realität? Die Spanne ist – je nach Bundesland und Betriebsgröße – überraschend groß. In Großstädten mit viel Pharmaindustrie, sagen wir mal im süddeutschen Raum oder im Rheinland, sind Jahresgehälter im mittleren 40.000 €er-Bereich bis hin zu 55.000 € nicht unrealistisch. Wer allerdings im strukturschwachen Raum für ein Start-up werkelt, muss mit weniger leben – dafür gibt’s manchmal mehr Entscheidungsfreiheit oder schnellere Lernkurven. Und: Mit Berufserfahrung, vielleicht noch einer Weiterbildung zum technischen Fachwirt oder dem Sprung in die Prozessleitung, öffnet sich das Gehaltsband nach oben weiter. Ich persönlich sehe darin keinen Grund zum Zynismus. Aber: Wer Wachstum will, muss sich bewegen – oder hat Glück mit dem richtigen Betrieb zur richtigen Zeit.

Spätestens seitdem „Biotechnologie“ wortwörtlich in aller Munde ist – Leben retten, Energie sparen, nachhaltiger wirtschaften, das große Programm – drängeln sich tatsächlich mehr Bewerber auf bestimmte Stellen als noch vor ein paar Jahren. Wer vor zehn Jahren seinen Abschluss gemacht hat, konnte sich oft noch aussuchen, ob Pharmariese, Lebensmittelunternehmen oder Ingenieurbüro. Jetzt? Der Fachkräftemangel ist da, aber längst nicht überall in gleichem Maße. Manche Regionen – und das ist durchaus frustrierend – bieten händeringend Jobs, andere setzen höhere Maßstäbe und lassen Berufseinsteiger nicht leicht ran. Die Innovationshubs, wie sie manchmal genannt werden, klappern sowieso ihre eigenen Netzwerke ab. Aber immerhin, die Zahl der Stellenausschreibungen mit Bezug zu Biotechnik hat sich spürbar erhöht – mit Schwerpunkten bei Pharma, Diagnostik und vor allem der Prozessautomatisierung.

An alle, die gerade umschulen, frisch aus der Ausbildung kommen oder sogar einen Exotenweg in die Biotechnik wagten: Man kann vieles lernen, aber nicht alles hat man auf Lehrplan. Was hilft wirklich? Technisches Verständnis, logisch. Aber viel wichtiger: Geduld für das kleinste Detail, die Bereitschaft, räumliche oder zeitliche Flexibilität aufzubringen und – das ist kein Witz – ein gewisses dickes Fell. Projektdruck, wechselnde Prioritäten, mal eben helfen, wenn die QC wieder klemmt… All das ist eher Regel als Ausnahme. Und ja, Soft Skills: Wer sich nicht traut, nachzufragen, wenn im Validierungsprotokoll irgendwas schief steht, der bekommt am Tag der Inspektion richtig Ärger. Teamgeist, Eigenverantwortung, Fehlerkultur – klingt abgedroschen, macht aber den Unterschied zwischen reibungslosem Ablauf und kollektiver Überforderung.

Vielleicht fragen Sie sich, wie das alles mit Ihrem Leben da draußen zusammenpasst? Sorry – eine Universalformel gibt’s nicht. Schichtdienst, Bereitschaft, manchmal Homeoffice für Dokuarbeiten – je nach Arbeitgeber verläuft alles anders. Die Digitalisierung schiebt vieles an: Automatisierte Prozesse, Cloud-Labordokumentation, sogar ferngesteuerte Analysesysteme halten Einzug, zumindest in Betrieben mit Geld. Wer fit ist im Umgang mit Software, die gern mal in den spinösen Randbereich programmspezifischen Wahnsinns abdriftet, ist im Vorteil. Und privat? Es bleibt ein Spagat. Gerade, wenn Nachwuchs oder Pflege von Angehörigen dazukommen, kämpfen viele mit Freizeit. Fangen Sie einfach an, Prioritäten zu setzen – niemand kann und muss alles sein.

Was bleibt am Ende? Zu oft wird der Beruf des Technikers, der Technikerin in der Biotechnik auf „Laborhelfer“ reduziert – ein Fehler, den Sie nicht mittragen sollten. Wer sich für dieses Feld entscheidet, arbeitet an Dingen, die – auch wenn sie nach mittlerer Routine klingen – durchaus Gesellschaft prägen. Es ist die Lust am Forschen, das Gespür für Prozesse, das Steckenbleiben an Details und das Wissen, dass im Hintergrund die richtigen Leute anpacken müssen. Und ja, manchmal mit zu wenig Lohn für zu viele Überstunden. Aber mit genug Stolz. Vielleicht eben gerade deswegen.

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