Stationsarzt/-ärztin Jobs

1.295 aktuelle Stationsarzt/-ärztin Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Stationsarzt (m/w/d)

Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbHBad Wildungen

Sie sind ein erfahrener Arzt (m/w/d) und suchen eine neue Herausforderung? Verstärken Sie unser engagiertes Ärzte-Team als Stationsarzt! Ihre Hauptaufgaben umfassen die medizinische Betreuung von Rehabilitationspatienten, das Erstellen von Entlassungsberichten und die Durchführung diagnostischer Maßnahmen. Wir bieten Ihnen eine vollständige Kostenübernahme für Fortbildungen, Antrittsprämien sowie flexible Arbeitszeiten. Ihr Profil beinhaltet eine deutsche Approbation und Facharztausbildung in Urologie, Allgemeiner oder Innerer Medizin. Bringen Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten und Teamgeist ein und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung bei uns aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Stationsärztin/Stationsarzt für Neurochirurgie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Werden Sie Teil des Kepler Universitätsklinikums, Österreichs zweitgrößtem Krankenhaus mit 7.000 engagierten Mitarbeitenden. Gestalten Sie die Zukunft der medizinischen Versorgung in Oberösterreich durch innovative Forschung, exzellente Pflege und erstklassige medizinische Dienstleistungen.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Stationsärztin/Stationsarzt für die Dialyse der Universitätsklinik für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie/Hepatologie, Endokrinologie/Diabetologie, Nephrologie, Rheumatologie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Nutzen Sie die Chance, internationale Anforderungen der Ärztekammer zu erfüllen! Zeigen Sie Ihre Eigenverantwortung und Flexibilität. Notarztdiplom von Vorteil. Profitieren Sie von attraktiven Leistungen und einem betriebseigenen Kindergarten am NMC (nach Verfügbarkeit).
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Orthopädie (m/w/d)

Rheintalklinik Bad KrozingenBad Krozingen

In unserer Einrichtung suchen wir eine engagierte Fachkraft für den ärztlichen Stationsdienst, die unser interdisziplinäres Team bereichert. Ihre Aufgabe ist die eigenständige Betreuung orthopädischer Patienten, wobei Sie eng mit verschiedenen therapeutischen Fachbereichen zusammenarbeiten. Wir legen Wert auf Ihre fachliche Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Eine gültige Approbation in Deutschland sowie gute Deutschkenntnisse sind unerlässlich. Nutzen Sie die Chance auf eine faire Vergütung und eine ausgewogene Work-Life-Balance. Profitieren Sie von einer strukturierten Einarbeitung und zusätzlichen Zulagen für besondere Aufgaben.
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Rheintalklinik Bad Krozingen Vollzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Orthopädie Traumatologie (m/w/d) - NEU!

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha, Dresden

Die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie, unter der Leitung von Dr. Hans-Jörg Schubert, bietet umfassende Versorgung für Patienten mit Querschnittlähmungen und schweren Verletzungen. Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Orthopädie, Unfallchirurgie oder verwandte Fachrichtungen. Ihr Arbeitstag umfasst die Unterstützung der Oberärzte und die Anleitung von Ärzten in Weiterbildung. Zudem betreuen Sie Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung und erheben umfassende Funktionsstatusberichte. Unser Team engagiert sich dafür, die Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig zu verbessern. Bewerben Sie sich und werden Sie Teil eines dynamischen und professionellen Umfelds in der Medizin.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Stationsarzt (m/w/d)

Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbHBad Wildungen Kernstadt

Als Stationsarzt (m/w/d) übernehmen Sie die medizinische Betreuung urologischer Rehabilitanden von der Aufnahme bis zur Entlassung. Sie erstellen individuelle Therapiepläne und steuern die Fortschritte durch regelmäßige Verlaufsbeurteilungen. Ihre Aufgaben umfassen zudem die interdisziplinäre Koordination mit Pflege, Therapie, Psychologie und Sozialdienst. Die sicherheit der leitliniengerechten Behandlung sowie die Dokumentation und Entlassungsplanung liegen in Ihrer Verantwortung. Wir suchen einen approbierten Arzt mit urologischem Schwerpunkt oder Interesse an Rehabilitation. Neben einer Antrittsprämie bieten wir Sonderzahlungen und ein unterstützendes Team in einem multiprofessionellen Umfeld.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie/Allgemeinmedizin als Stationsarzt für die Herzchirurgie (m/w/d) - Klinikum Bayreuth GmbH

Klinikum Bayreuth GmbHBayreuth

Das Klinikum Bayreuth sucht einen Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie oder Allgemeinmedizin als Stationsarzt für die Herzchirurgie (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Wir sind der zentrale Maximalversorger für Oberfranken und bieten moderne Spitzenmedizin. In unserem Klinikum mit 27 Fachkliniken und über 3.500 Mitarbeitenden gewährleisten wir exzellente Patientenversorgung. Als Teil des Medizincampus Oberfranken kooperieren wir mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Hier fördern wir die Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte. Bewerben Sie sich jetzt für eine unbefristete Tätigkeit bei uns!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Kinderbetreuung Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Orthopädie Traumatologie (m/w/d)

Klinik Bavaria KreischaCha

Im Bereich Orthopädie und Traumatologie suchen wir einen Stationsarzt (m/w/d) zur Verstärkung unseres engagierten Teams. Unter der Leitung von Dr. Hans-Jörg Schubert konzentrieren wir uns auf die Behandlung von Patienten mit Querschnittlähmungen sowie komplexen Verletzungen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Unterstützung von Oberärzten, die Anleitung von Ärzten in Weiterbildung und die umfassende Betreuung unserer Patienten. Ihre Verantwortung erstreckt sich von der Aufnahme bis zur Entlassung, einschließlich der Erhebung eines detaillierten Funktionsstatus. Wir bieten Ihnen eine dynamische Arbeitsumgebung in einem spezialisierten Querschnittgelähmtenzentrum. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Patientenversorgung mit!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt/Stationsarzt (m/w/d) Neurologische Frührehabilitation Phase B

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Liebenstein

In unserer Einrichtung bieten wir eine herausfordernde Position für die Behandlung neurologischer und internistischer Patienten in der Frührehabilitation. Sie sind verantwortlich für die Betreuung von schwer betroffenen und teilweise beatmeten Patienten sowie für die Beatmungsentwöhnung. Wir suchen Fachkräfte mit anerkannter Approbation in Deutschland und Interesse an Akutmedizin. Eine hervorragende Kommunikation und organisatorische Fähigkeiten sind uns wichtig. Unser Team setzt auf interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie schmerztherapeutische Verfahren. Profitieren Sie von einem attraktiven Arbeitsumfeld und einem strukturierten Einarbeitungskonzept, um Ihre Karriere weiterzuentwickeln.
Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Neurologische Frühreha Phase B (m/w/d)

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Liebenstein

Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung in der Frührehabilitation? Als Fachkraft behandeln Sie neurologische und internistische Patienten, darunter schwer betroffene und teils beatmete Patienten. In einem interdisziplinären Team erleben Sie die spannende Welt der Akutmedizin, insbesondere der Beatmungsentwöhnung. Ihr Profil umfasst eine in Deutschland anerkannte Approbation sowie Interesse an komplementärer Schmerztherapie. Wir bieten Ihnen ein attraktives Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien und einem strukturierten Einarbeitungskonzept. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie ganzheitliche Behandlungsansätze aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Stationsarzt/-ärztin wissen müssen

Stationsarzt/-ärztin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Stationsarzt/-ärztin wissen müssen

Zwischen Visite und Verzweiflung: Was erwartet eigentlich Stationsärztinnen und -ärzte?

Manchmal frage ich mich: Gibt es sie, diese berüchtigte Routine im Alltag einer Stationsärztin? Wäre schön, denn Struktur gäbe Halt – aber die Wahrheit ist eher eine Abfolge von Überraschungen. Wer ins Berufsleben als Stationsarzt startet, zum Beispiel in einer internistischen Klinik, kriegt schnell ein Gespür dafür, was „unvorhersehbar“ bedeutet. Heute Morgen noch glaubt man, das eigene Zimmer zu räumen und halbwegs pünktlich in die Teambesprechung zu rauschen – und dann steht, sagen wir, ein Kollaps im Nachbarzimmer an, die Angehörigen warten auf Antworten, irgendwo fehlt ein CT-Bild, und plötzlich diskutiert man die Pathophysiologie von Kaliummangel mit der Pflegekraft, während der Oberarzt drängelnd anklopft. Ach ja, und da war noch die Stationsliste, die eigentlich schon gestern geprüft sein sollte.


Qualifikation – oder: Wie viel kann, muss, darf man eigentlich können?

Niemand fällt als Stationsärztin vom Himmel, das ist klar – aber was heißt „Vorbereitung“ wirklich? Nach Medizinstudium und Approbation folgt der Sprung ins Becken: Assistenzarzt oder -ärztin zu sein, bedeutet, erst einmal schwimmen zu lernen. Theoretisches Wissen schön und gut, aber die wahren Prüfungen kommen im Kontakt mit den Menschen: klinische Entscheidungen, Kommunikation mit Angehörigen, Papierberge. Ich erinnere mich daran, wie die Unsicherheit anfangs in den Kitteltaschen nagte – was, wenn ich einen Laborwert falsch deute? Oder noch schlimmer: zu lange mit dem Oberarzt diskutiere? Manchmal hilft es, offen über eigene Schwächen zu sprechen – und sich auf Rückhalt im Team zu verlassen. Aber: Selbstbewusstsein wächst mit Fehlern, entscheidend ist, daraus zu lernen. Nein: Perfektion ist nicht die Eintrittskarte auf Station.


Gehalt: Lohnt sich das alles – und für wen?

Jetzt das große Thema Geld – da gibt’s Erwartungen, Enttäuschungen, Illusionen. Wer ins Medizinstudium startet, kennt das Gerücht vom üppigen Einstiegsgehalt. Die Realität? Ein gutes Stück nüchterner. Klar, die Tarifverträge sind öffentlich, meist steigen frisch gebackene Stationsärztinnen mit etwa 4.500 € bis 5.200 € brutto pro Monat ein, manchmal mehr, manchmal weniger – je nach Bundesland und Trägerschaft. In der Schweiz oder Skandinavien? Ja, da sind ganz andere Gehälter drin, aber auch härtere Konkurrenz, Sprachtests, unbekannte Hierarchien. Was viele unterschätzen – das Grundgehalt ist nicht alles: Dienste, Überstunden, Sonderzahlungen addieren sich, allerdings auf Kosten eigener Freizeit. Regional? Im Osten oft niedriger, im Westen und in Ballungszentren zum Teil höhere Zuschläge, dafür teurere Lebenshaltung. Fakt ist: Reich wird man nicht sofort, aber im Vergleich zu anderen Fachberufen ist die Bezahlung ordentlich – sofern man die latent drohende Selbstausbeutung gegenrechnet.


Karriereleiter oder Karrussell? Entwicklungsmöglichkeiten und Sackgassen

Und was dann? Will heißen: Mitten im Stress stellt sich doch irgendwann die Frage – bleibt es so, oder geht da noch was? Die Weiterbildung zum Facharzt ist Pflichtprogramm und Karriereturbo zugleich, dauert aber und kostet oft Nerven. Wer sich zu Spezialistinnen mausert, etwa in der Kardiologie oder Gastroenterologie, bekommt mehr Eigenverantwortung – und, ja, ein paar hundert € mehr im Monat. Aber: Der Sprung zum Oberarzt oder gar zur Chefärztin gelingt nicht jedem. Oft entscheidet weniger die Examensnote, mehr die berühmte Mischung aus Ausdauer, Netzwerk und dem richtigen Mentor zur rechten Zeit. Wechselfreudige Ärztinnen können, sofern sie sich trauen, auch ins Ausland oder in die Privatwirtschaft wechseln. Manchmal ist sogar die Niederlassung irgendwann die Antwort – wobei diese Option finanziell riskanter und arbeitsintensiver ist, als viele denken. Zu früh abbiegen? Kann nach hinten losgehen. Aber: Die medizinische Landschaft verändert sich, digitale Tools eröffnen plötzlich Quereinstiege, etwa in Telemedizin oder Klinikinformatik. Warum nicht ausprobieren – solange man nicht vor lauter Neugier den roten Faden verliert?


Work-Life-Balance: Mehr Legende als Realität?

Bleibt die Sache mit dem Privatleben – ein ewiges Traktat unter Kollegen: „Wie schaffst du das eigentlich mit der Familie?“ „Machst du überhaupt Sport?“ Die ehrliche Antwort ist meist, dass Work-Life-Balance für Stationsärztinnen ein vielstrapazierter Begriff ist. Die Erwartungen an Flexibilität – Dienste, Rufbereitschaften, Wochenenden – sind hoch. Gleichzeitig wächst die Sensibilität für Überforderung, Burnout und das berühmte „Hamsterrad Medizin“. In meiner Erfahrung hilft nur eines: Grenzen zu setzen, sich kleine Inseln der Erholung zu bauen, das Team einzubeziehen, wenn’s klemmt, und vor allem mentale Gesundheit nicht als Luxus zu begreifen. Das System ist träge, aber die Debatte läuft – immer mehr Kliniken suchen nach nachhaltigen Arbeitszeitmodellen, KI soll die Dokumentation erleichtern, neue Tarifverträge versprechen mehr Freizeit. Ob das Realität wird? Abwarten. Oder anders gesagt: Es bleibt eine Dauerbaustelle. Aber wenigstens wird jetzt laut darüber gesprochen.


Bewerben, wechseln, bleiben – was zählt wirklich?

Wer sich als Berufseinsteiger oder wechselwillige Fachkraft auf eine Station bewirbt, kennt das Spiel: Motivationsschreiben, Zeugnisse, standardisierte Fragen – und unterschwellig immer der Leistungsgedanke. Doch was Kliniken in Zeiten von Fachkräftemangel wirklich suchen, sind Ärztinnen und Ärzte mit Haltung, Teamgeist und Belastbarkeit. Der goldene Lebenslauf? Nett, aber nicht alles. Auch Quereinsteiger, die nach der Elternzeit oder einem klassischen Burnout den Neuanfang wagen, werden gebraucht – mehr denn je. Regional übrigens große Unterschiede: Wo in Großstädten um jeden Bewerber gebuhlt wird, haben kleine Landhäuser oft monatelange Vakanzen. Wer flexibel ist, kann daraus Kapital schlagen – sowohl beim Gehalt als auch bei der Wahl der Abteilung. Und ganz ehrlich: Die Probezeit ist nicht nur für den Arbeitgeber da. Wer merkt, dass das Klima nicht passt – besser rechtzeitig gehen als jahrzehntelang leiden. Am Ende zählt: Echte Leidenschaft, ein Schuss Pragmatismus, und die Bereitschaft, Fehler als Teil des Jobs zu akzeptieren. Klingt nach Grundphilosophie – mag sein, aber trifft den Kern dieses vielschichtigen Berufs.


Kurzbeschreibung Stationsarzt/-ärztin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Stationsarzt/-ärztin

Niemand fällt als Stationsärztin vom Himmel, das ist klar – aber was heißt „Vorbereitung“ wirklich? Nach Medizinstudium und Approbation folgt der Sprung ins Becken: Assistenzarzt oder -ärztin zu sein, bedeutet, erst einmal schwimmen zu lernen. Theoretisches Wissen schön und gut, aber die wahren Prüfungen kommen im Kontakt mit den Menschen: klinische Entscheidungen, Kommunikation mit Angehörigen, Papierberge. Ich erinnere mich daran, wie die Unsicherheit anfangs in den Kitteltaschen nagte – was, wenn ich einen Laborwert falsch deute? Oder noch schlimmer: zu lange mit dem Oberarzt diskutiere? Manchmal hilft es, offen über eigene Schwächen zu sprechen – und sich auf Rückhalt im Team zu verlassen. Aber: Selbstbewusstsein wächst mit Fehlern, entscheidend ist, daraus zu lernen. Nein: Perfektion ist nicht die Eintrittskarte auf Station.

Jetzt das große Thema Geld – da gibt’s Erwartungen, Enttäuschungen, Illusionen. Wer ins Medizinstudium startet, kennt das Gerücht vom üppigen Einstiegsgehalt. Die Realität? Ein gutes Stück nüchterner. Klar, die Tarifverträge sind öffentlich, meist steigen frisch gebackene Stationsärztinnen mit etwa 4.500 € bis 5.200 € brutto pro Monat ein, manchmal mehr, manchmal weniger – je nach Bundesland und Trägerschaft. In der Schweiz oder Skandinavien? Ja, da sind ganz andere Gehälter drin, aber auch härtere Konkurrenz, Sprachtests, unbekannte Hierarchien. Was viele unterschätzen – das Grundgehalt ist nicht alles: Dienste, Überstunden, Sonderzahlungen addieren sich, allerdings auf Kosten eigener Freizeit. Regional? Im Osten oft niedriger, im Westen und in Ballungszentren zum Teil höhere Zuschläge, dafür teurere Lebenshaltung. Fakt ist: Reich wird man nicht sofort, aber im Vergleich zu anderen Fachberufen ist die Bezahlung ordentlich – sofern man die latent drohende Selbstausbeutung gegenrechnet.

Und was dann? Will heißen: Mitten im Stress stellt sich doch irgendwann die Frage – bleibt es so, oder geht da noch was? Die Weiterbildung zum Facharzt ist Pflichtprogramm und Karriereturbo zugleich, dauert aber und kostet oft Nerven. Wer sich zu Spezialistinnen mausert, etwa in der Kardiologie oder Gastroenterologie, bekommt mehr Eigenverantwortung – und, ja, ein paar hundert € mehr im Monat. Aber: Der Sprung zum Oberarzt oder gar zur Chefärztin gelingt nicht jedem. Oft entscheidet weniger die Examensnote, mehr die berühmte Mischung aus Ausdauer, Netzwerk und dem richtigen Mentor zur rechten Zeit. Wechselfreudige Ärztinnen können, sofern sie sich trauen, auch ins Ausland oder in die Privatwirtschaft wechseln. Manchmal ist sogar die Niederlassung irgendwann die Antwort – wobei diese Option finanziell riskanter und arbeitsintensiver ist, als viele denken. Zu früh abbiegen? Kann nach hinten losgehen. Aber: Die medizinische Landschaft verändert sich, digitale Tools eröffnen plötzlich Quereinstiege, etwa in Telemedizin oder Klinikinformatik. Warum nicht ausprobieren – solange man nicht vor lauter Neugier den roten Faden verliert?

Bleibt die Sache mit dem Privatleben – ein ewiges Traktat unter Kollegen: „Wie schaffst du das eigentlich mit der Familie?“ „Machst du überhaupt Sport?“ Die ehrliche Antwort ist meist, dass Work-Life-Balance für Stationsärztinnen ein vielstrapazierter Begriff ist. Die Erwartungen an Flexibilität – Dienste, Rufbereitschaften, Wochenenden – sind hoch. Gleichzeitig wächst die Sensibilität für Überforderung, Burnout und das berühmte „Hamsterrad Medizin“. In meiner Erfahrung hilft nur eines: Grenzen zu setzen, sich kleine Inseln der Erholung zu bauen, das Team einzubeziehen, wenn’s klemmt, und vor allem mentale Gesundheit nicht als Luxus zu begreifen. Das System ist träge, aber die Debatte läuft – immer mehr Kliniken suchen nach nachhaltigen Arbeitszeitmodellen, KI soll die Dokumentation erleichtern, neue Tarifverträge versprechen mehr Freizeit. Ob das Realität wird? Abwarten. Oder anders gesagt: Es bleibt eine Dauerbaustelle. Aber wenigstens wird jetzt laut darüber gesprochen.

Wer sich als Berufseinsteiger oder wechselwillige Fachkraft auf eine Station bewirbt, kennt das Spiel: Motivationsschreiben, Zeugnisse, standardisierte Fragen – und unterschwellig immer der Leistungsgedanke. Doch was Kliniken in Zeiten von Fachkräftemangel wirklich suchen, sind Ärztinnen und Ärzte mit Haltung, Teamgeist und Belastbarkeit. Der goldene Lebenslauf? Nett, aber nicht alles. Auch Quereinsteiger, die nach der Elternzeit oder einem klassischen Burnout den Neuanfang wagen, werden gebraucht – mehr denn je. Regional übrigens große Unterschiede: Wo in Großstädten um jeden Bewerber gebuhlt wird, haben kleine Landhäuser oft monatelange Vakanzen. Wer flexibel ist, kann daraus Kapital schlagen – sowohl beim Gehalt als auch bei der Wahl der Abteilung. Und ganz ehrlich: Die Probezeit ist nicht nur für den Arbeitgeber da. Wer merkt, dass das Klima nicht passt – besser rechtzeitig gehen als jahrzehntelang leiden. Am Ende zählt: Echte Leidenschaft, ein Schuss Pragmatismus, und die Bereitschaft, Fehler als Teil des Jobs zu akzeptieren. Klingt nach Grundphilosophie – mag sein, aber trifft den Kern dieses vielschichtigen Berufs.

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