Stationsarzt/-ärztin Jobs

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Stationsarzt Orthopädie Traumatologie (m/w/d) - NEU!

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha, Dresden

Die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie, unter der Leitung von Dr. Hans-Jörg Schubert, bietet umfassende Versorgung für Patienten mit Querschnittlähmungen und schweren Verletzungen. Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Orthopädie, Unfallchirurgie oder verwandte Fachrichtungen. Ihr Arbeitstag umfasst die Unterstützung der Oberärzte und die Anleitung von Ärzten in Weiterbildung. Zudem betreuen Sie Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung und erheben umfassende Funktionsstatusberichte. Unser Team engagiert sich dafür, die Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig zu verbessern. Bewerben Sie sich und werden Sie Teil eines dynamischen und professionellen Umfelds in der Medizin.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Innere Medizin / Diabetologie - CGM & AID-Therapie (m/w/d) - NEU!

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Heilbrunn

Suchen Sie eine spannende Weiterbildung zum Diabetologen (m/w/d) in einer renommierten Klinik? Im Herzen Bayerns, 50 km südlich von München, erwartet Sie das größte akutstationäre Diabeteszentrum des Landes. Unsere m&i-Fachklinik Bad Heilbrunn bietet Ihnen die Chance, in einem zertifizierten Diabetes Exzellenzzentrum (DDG) zu arbeiten. Hier versorgen Sie Patienten in verschiedenen Stadien von Diabetes und Stoffwechselerkrankungen. Sie profitieren von einer umfassenden Weiterbildung sowie einem attraktiven Arbeitsumfeld und betrieblicher Altersvorsorge. Empathie und Freude an sprechender Medizin sind uns wichtig – werden Sie Teil unseres kompetenten Teams!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Innere Medizin / Allgemeinmedizin - Insulin-Therapien / Insulinpumpen (m/w/d) - NEU!

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Heilbrunn

Sie suchen eine spannende Weiterbildung zum Diabetologen (m/w/d) am Alpenrand, nur 50 km südlich von München? Unser zertifiziertes Diabeteszentrum in Bad Heilbrunn bietet Ihnen die ideale Gelegenheit zur vollen Weiterbildung mit bester Betreuung. Profitieren Sie von einer betrieblichen Altersvorsorge und einem dynamischen Team. Wir suchen empathische Talente mit Freude an der sprechenden Medizin und Erfahrung in der Inneren Medizin. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Versorgung unserer Patienten in der Akutklinik. Werden Sie Teil unseres Exzellenz-Teams unter Chefarzt Dr. Andreas Liebl und gestalten Sie die Zukunft der Diabetologie aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Orthopädie Traumatologie (m/w/d)

Klinik Bavaria KreischaCha

Im Bereich Orthopädie und Traumatologie suchen wir einen Stationsarzt (m/w/d) zur Verstärkung unseres engagierten Teams. Unter der Leitung von Dr. Hans-Jörg Schubert konzentrieren wir uns auf die Behandlung von Patienten mit Querschnittlähmungen sowie komplexen Verletzungen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Unterstützung von Oberärzten, die Anleitung von Ärzten in Weiterbildung und die umfassende Betreuung unserer Patienten. Ihre Verantwortung erstreckt sich von der Aufnahme bis zur Entlassung, einschließlich der Erhebung eines detaillierten Funktionsstatus. Wir bieten Ihnen eine dynamische Arbeitsumgebung in einem spezialisierten Querschnittgelähmtenzentrum. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Patientenversorgung mit!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Neurologie im wunderschönen Fünfseenland (m/w/d) | Work-Life-Balance im Großraum Bayern - RefNr. 29215

HiPo Executive ÄrztevermittlungGroßmehring

Für angehende Stationsärzte in der Neurologie (m/w/d) bietet ein renommiertes Rehabilitationszentrum in Bayern eine hervorragende Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung. Die Klinik ist spezialisiert auf die Rehabilitation neurologischer Erkrankungen und Verletzungen des Nervensystems. Hier profitieren Sie von einem interdisziplinären Team aus Neurologen, Internisten und Physiotherapeuten. Modernste technische Ausstattung und innovative Therapien sorgen für eine optimale Patientenversorgung. Gleichzeitig haben Sie die Chance, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln und Ihre Facharztausbildung entscheidend voranzutreiben. Nutzen Sie diese exzellente Gelegenheit für Ihre Karriere im Bereich Neurologie und bewerben Sie sich noch heute!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt / Stationsarzt multimodale Schmerztherapie (m/w/d) – Passau

internistische RehabilitationMünchen

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) für Schmerztherapie in einer modernen Fachklinik im bayerischen Raum. In dieser Position bieten Sie umfassende medizinische Betreuung im Bereich multimodale Schmerztherapie und Wirbelsäulentherapie. Sie arbeiten interdisziplinär in einem jungen Team und entwickeln innovative Behandlungskonzepte aktiv mit. Unsere Klinik ist eine etablierte Gesundheitseinrichtung mit einem breiten Leistungsspektrum in ambulanter und stationärer Rehabilitation. Spezialisiert auf Orthopädie und psychosomatische Medizin, bieten wir modernste Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt für eine berufliche Zukunft in einem dynamischen Umfeld!
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Engagiert. Für Menschen. Mit Menschen. Oberarzt (m/w/d) Pädiatrie für die geburtshilfliche Station in Voll-/Teilzeit

Klinikum KulmbachKulmbach

Das Klinikum Kulmbach ist ein modernes kommunales Krankenhaus der Versorgungsstufe II mit 540 Betten und 13 Fachabteilungen. Unsere spezialisierten Zentren bieten umfassende Behandlungen in den Bereichen Alterstraumatologie, Endoprothetik und Wirbelsäule. Zudem verfügen wir über zertifizierte Organzentren für Brust-, Darm- und Prostatakrebs, sowie über ein regionales Traumazentrum. Die Notaufnahme wird unterstützt durch eine DGK-zertifizierte Chest Pain Unit und eine Stroke Unit. Besonders hervorzuheben ist unsere "babyfreundliche" Entbindungsklinik, die den WHO- und UNICEF-Richtlinien entspricht. Ergänzt wird das Angebot durch angeschlossene Medizinische Versorgungszentren und die Fachklinik Stadtsteinach.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Stationsarzt Orthopädie (m/w/d)

Rheintalklinik Bad KrozingenBad Krozingen

In unserer Einrichtung suchen wir eine engagierte Fachkraft für den ärztlichen Stationsdienst, die unser interdisziplinäres Team bereichert. Ihre Aufgabe ist die eigenständige Betreuung orthopädischer Patienten, wobei Sie eng mit verschiedenen therapeutischen Fachbereichen zusammenarbeiten. Wir legen Wert auf Ihre fachliche Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Eine gültige Approbation in Deutschland sowie gute Deutschkenntnisse sind unerlässlich. Nutzen Sie die Chance auf eine faire Vergütung und eine ausgewogene Work-Life-Balance. Profitieren Sie von einer strukturierten Einarbeitung und zusätzlichen Zulagen für besondere Aufgaben.
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Rheintalklinik Bad Krozingen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Stationsarzt/-ärztin wissen müssen

Stationsarzt/-ärztin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Stationsarzt/-ärztin wissen müssen

Zwischen Visite und Verzweiflung: Was erwartet eigentlich Stationsärztinnen und -ärzte?

Manchmal frage ich mich: Gibt es sie, diese berüchtigte Routine im Alltag einer Stationsärztin? Wäre schön, denn Struktur gäbe Halt – aber die Wahrheit ist eher eine Abfolge von Überraschungen. Wer ins Berufsleben als Stationsarzt startet, zum Beispiel in einer internistischen Klinik, kriegt schnell ein Gespür dafür, was „unvorhersehbar“ bedeutet. Heute Morgen noch glaubt man, das eigene Zimmer zu räumen und halbwegs pünktlich in die Teambesprechung zu rauschen – und dann steht, sagen wir, ein Kollaps im Nachbarzimmer an, die Angehörigen warten auf Antworten, irgendwo fehlt ein CT-Bild, und plötzlich diskutiert man die Pathophysiologie von Kaliummangel mit der Pflegekraft, während der Oberarzt drängelnd anklopft. Ach ja, und da war noch die Stationsliste, die eigentlich schon gestern geprüft sein sollte.


Qualifikation – oder: Wie viel kann, muss, darf man eigentlich können?

Niemand fällt als Stationsärztin vom Himmel, das ist klar – aber was heißt „Vorbereitung“ wirklich? Nach Medizinstudium und Approbation folgt der Sprung ins Becken: Assistenzarzt oder -ärztin zu sein, bedeutet, erst einmal schwimmen zu lernen. Theoretisches Wissen schön und gut, aber die wahren Prüfungen kommen im Kontakt mit den Menschen: klinische Entscheidungen, Kommunikation mit Angehörigen, Papierberge. Ich erinnere mich daran, wie die Unsicherheit anfangs in den Kitteltaschen nagte – was, wenn ich einen Laborwert falsch deute? Oder noch schlimmer: zu lange mit dem Oberarzt diskutiere? Manchmal hilft es, offen über eigene Schwächen zu sprechen – und sich auf Rückhalt im Team zu verlassen. Aber: Selbstbewusstsein wächst mit Fehlern, entscheidend ist, daraus zu lernen. Nein: Perfektion ist nicht die Eintrittskarte auf Station.


Gehalt: Lohnt sich das alles – und für wen?

Jetzt das große Thema Geld – da gibt’s Erwartungen, Enttäuschungen, Illusionen. Wer ins Medizinstudium startet, kennt das Gerücht vom üppigen Einstiegsgehalt. Die Realität? Ein gutes Stück nüchterner. Klar, die Tarifverträge sind öffentlich, meist steigen frisch gebackene Stationsärztinnen mit etwa 4.500 € bis 5.200 € brutto pro Monat ein, manchmal mehr, manchmal weniger – je nach Bundesland und Trägerschaft. In der Schweiz oder Skandinavien? Ja, da sind ganz andere Gehälter drin, aber auch härtere Konkurrenz, Sprachtests, unbekannte Hierarchien. Was viele unterschätzen – das Grundgehalt ist nicht alles: Dienste, Überstunden, Sonderzahlungen addieren sich, allerdings auf Kosten eigener Freizeit. Regional? Im Osten oft niedriger, im Westen und in Ballungszentren zum Teil höhere Zuschläge, dafür teurere Lebenshaltung. Fakt ist: Reich wird man nicht sofort, aber im Vergleich zu anderen Fachberufen ist die Bezahlung ordentlich – sofern man die latent drohende Selbstausbeutung gegenrechnet.


Karriereleiter oder Karrussell? Entwicklungsmöglichkeiten und Sackgassen

Und was dann? Will heißen: Mitten im Stress stellt sich doch irgendwann die Frage – bleibt es so, oder geht da noch was? Die Weiterbildung zum Facharzt ist Pflichtprogramm und Karriereturbo zugleich, dauert aber und kostet oft Nerven. Wer sich zu Spezialistinnen mausert, etwa in der Kardiologie oder Gastroenterologie, bekommt mehr Eigenverantwortung – und, ja, ein paar hundert € mehr im Monat. Aber: Der Sprung zum Oberarzt oder gar zur Chefärztin gelingt nicht jedem. Oft entscheidet weniger die Examensnote, mehr die berühmte Mischung aus Ausdauer, Netzwerk und dem richtigen Mentor zur rechten Zeit. Wechselfreudige Ärztinnen können, sofern sie sich trauen, auch ins Ausland oder in die Privatwirtschaft wechseln. Manchmal ist sogar die Niederlassung irgendwann die Antwort – wobei diese Option finanziell riskanter und arbeitsintensiver ist, als viele denken. Zu früh abbiegen? Kann nach hinten losgehen. Aber: Die medizinische Landschaft verändert sich, digitale Tools eröffnen plötzlich Quereinstiege, etwa in Telemedizin oder Klinikinformatik. Warum nicht ausprobieren – solange man nicht vor lauter Neugier den roten Faden verliert?


Work-Life-Balance: Mehr Legende als Realität?

Bleibt die Sache mit dem Privatleben – ein ewiges Traktat unter Kollegen: „Wie schaffst du das eigentlich mit der Familie?“ „Machst du überhaupt Sport?“ Die ehrliche Antwort ist meist, dass Work-Life-Balance für Stationsärztinnen ein vielstrapazierter Begriff ist. Die Erwartungen an Flexibilität – Dienste, Rufbereitschaften, Wochenenden – sind hoch. Gleichzeitig wächst die Sensibilität für Überforderung, Burnout und das berühmte „Hamsterrad Medizin“. In meiner Erfahrung hilft nur eines: Grenzen zu setzen, sich kleine Inseln der Erholung zu bauen, das Team einzubeziehen, wenn’s klemmt, und vor allem mentale Gesundheit nicht als Luxus zu begreifen. Das System ist träge, aber die Debatte läuft – immer mehr Kliniken suchen nach nachhaltigen Arbeitszeitmodellen, KI soll die Dokumentation erleichtern, neue Tarifverträge versprechen mehr Freizeit. Ob das Realität wird? Abwarten. Oder anders gesagt: Es bleibt eine Dauerbaustelle. Aber wenigstens wird jetzt laut darüber gesprochen.


Bewerben, wechseln, bleiben – was zählt wirklich?

Wer sich als Berufseinsteiger oder wechselwillige Fachkraft auf eine Station bewirbt, kennt das Spiel: Motivationsschreiben, Zeugnisse, standardisierte Fragen – und unterschwellig immer der Leistungsgedanke. Doch was Kliniken in Zeiten von Fachkräftemangel wirklich suchen, sind Ärztinnen und Ärzte mit Haltung, Teamgeist und Belastbarkeit. Der goldene Lebenslauf? Nett, aber nicht alles. Auch Quereinsteiger, die nach der Elternzeit oder einem klassischen Burnout den Neuanfang wagen, werden gebraucht – mehr denn je. Regional übrigens große Unterschiede: Wo in Großstädten um jeden Bewerber gebuhlt wird, haben kleine Landhäuser oft monatelange Vakanzen. Wer flexibel ist, kann daraus Kapital schlagen – sowohl beim Gehalt als auch bei der Wahl der Abteilung. Und ganz ehrlich: Die Probezeit ist nicht nur für den Arbeitgeber da. Wer merkt, dass das Klima nicht passt – besser rechtzeitig gehen als jahrzehntelang leiden. Am Ende zählt: Echte Leidenschaft, ein Schuss Pragmatismus, und die Bereitschaft, Fehler als Teil des Jobs zu akzeptieren. Klingt nach Grundphilosophie – mag sein, aber trifft den Kern dieses vielschichtigen Berufs.


Kurzbeschreibung Stationsarzt/-ärztin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Stationsarzt/-ärztin

Niemand fällt als Stationsärztin vom Himmel, das ist klar – aber was heißt „Vorbereitung“ wirklich? Nach Medizinstudium und Approbation folgt der Sprung ins Becken: Assistenzarzt oder -ärztin zu sein, bedeutet, erst einmal schwimmen zu lernen. Theoretisches Wissen schön und gut, aber die wahren Prüfungen kommen im Kontakt mit den Menschen: klinische Entscheidungen, Kommunikation mit Angehörigen, Papierberge. Ich erinnere mich daran, wie die Unsicherheit anfangs in den Kitteltaschen nagte – was, wenn ich einen Laborwert falsch deute? Oder noch schlimmer: zu lange mit dem Oberarzt diskutiere? Manchmal hilft es, offen über eigene Schwächen zu sprechen – und sich auf Rückhalt im Team zu verlassen. Aber: Selbstbewusstsein wächst mit Fehlern, entscheidend ist, daraus zu lernen. Nein: Perfektion ist nicht die Eintrittskarte auf Station.

Jetzt das große Thema Geld – da gibt’s Erwartungen, Enttäuschungen, Illusionen. Wer ins Medizinstudium startet, kennt das Gerücht vom üppigen Einstiegsgehalt. Die Realität? Ein gutes Stück nüchterner. Klar, die Tarifverträge sind öffentlich, meist steigen frisch gebackene Stationsärztinnen mit etwa 4.500 € bis 5.200 € brutto pro Monat ein, manchmal mehr, manchmal weniger – je nach Bundesland und Trägerschaft. In der Schweiz oder Skandinavien? Ja, da sind ganz andere Gehälter drin, aber auch härtere Konkurrenz, Sprachtests, unbekannte Hierarchien. Was viele unterschätzen – das Grundgehalt ist nicht alles: Dienste, Überstunden, Sonderzahlungen addieren sich, allerdings auf Kosten eigener Freizeit. Regional? Im Osten oft niedriger, im Westen und in Ballungszentren zum Teil höhere Zuschläge, dafür teurere Lebenshaltung. Fakt ist: Reich wird man nicht sofort, aber im Vergleich zu anderen Fachberufen ist die Bezahlung ordentlich – sofern man die latent drohende Selbstausbeutung gegenrechnet.

Und was dann? Will heißen: Mitten im Stress stellt sich doch irgendwann die Frage – bleibt es so, oder geht da noch was? Die Weiterbildung zum Facharzt ist Pflichtprogramm und Karriereturbo zugleich, dauert aber und kostet oft Nerven. Wer sich zu Spezialistinnen mausert, etwa in der Kardiologie oder Gastroenterologie, bekommt mehr Eigenverantwortung – und, ja, ein paar hundert € mehr im Monat. Aber: Der Sprung zum Oberarzt oder gar zur Chefärztin gelingt nicht jedem. Oft entscheidet weniger die Examensnote, mehr die berühmte Mischung aus Ausdauer, Netzwerk und dem richtigen Mentor zur rechten Zeit. Wechselfreudige Ärztinnen können, sofern sie sich trauen, auch ins Ausland oder in die Privatwirtschaft wechseln. Manchmal ist sogar die Niederlassung irgendwann die Antwort – wobei diese Option finanziell riskanter und arbeitsintensiver ist, als viele denken. Zu früh abbiegen? Kann nach hinten losgehen. Aber: Die medizinische Landschaft verändert sich, digitale Tools eröffnen plötzlich Quereinstiege, etwa in Telemedizin oder Klinikinformatik. Warum nicht ausprobieren – solange man nicht vor lauter Neugier den roten Faden verliert?

Bleibt die Sache mit dem Privatleben – ein ewiges Traktat unter Kollegen: „Wie schaffst du das eigentlich mit der Familie?“ „Machst du überhaupt Sport?“ Die ehrliche Antwort ist meist, dass Work-Life-Balance für Stationsärztinnen ein vielstrapazierter Begriff ist. Die Erwartungen an Flexibilität – Dienste, Rufbereitschaften, Wochenenden – sind hoch. Gleichzeitig wächst die Sensibilität für Überforderung, Burnout und das berühmte „Hamsterrad Medizin“. In meiner Erfahrung hilft nur eines: Grenzen zu setzen, sich kleine Inseln der Erholung zu bauen, das Team einzubeziehen, wenn’s klemmt, und vor allem mentale Gesundheit nicht als Luxus zu begreifen. Das System ist träge, aber die Debatte läuft – immer mehr Kliniken suchen nach nachhaltigen Arbeitszeitmodellen, KI soll die Dokumentation erleichtern, neue Tarifverträge versprechen mehr Freizeit. Ob das Realität wird? Abwarten. Oder anders gesagt: Es bleibt eine Dauerbaustelle. Aber wenigstens wird jetzt laut darüber gesprochen.

Wer sich als Berufseinsteiger oder wechselwillige Fachkraft auf eine Station bewirbt, kennt das Spiel: Motivationsschreiben, Zeugnisse, standardisierte Fragen – und unterschwellig immer der Leistungsgedanke. Doch was Kliniken in Zeiten von Fachkräftemangel wirklich suchen, sind Ärztinnen und Ärzte mit Haltung, Teamgeist und Belastbarkeit. Der goldene Lebenslauf? Nett, aber nicht alles. Auch Quereinsteiger, die nach der Elternzeit oder einem klassischen Burnout den Neuanfang wagen, werden gebraucht – mehr denn je. Regional übrigens große Unterschiede: Wo in Großstädten um jeden Bewerber gebuhlt wird, haben kleine Landhäuser oft monatelange Vakanzen. Wer flexibel ist, kann daraus Kapital schlagen – sowohl beim Gehalt als auch bei der Wahl der Abteilung. Und ganz ehrlich: Die Probezeit ist nicht nur für den Arbeitgeber da. Wer merkt, dass das Klima nicht passt – besser rechtzeitig gehen als jahrzehntelang leiden. Am Ende zählt: Echte Leidenschaft, ein Schuss Pragmatismus, und die Bereitschaft, Fehler als Teil des Jobs zu akzeptieren. Klingt nach Grundphilosophie – mag sein, aber trifft den Kern dieses vielschichtigen Berufs.

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