Sporttherapeut/in Jobs

413 aktuelle Sporttherapeut/in Stellenangebote

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Physiotherapeutin / Physiotherapeuten (w/m/d), Sport- und Gymnastiklehrerin / Gymnastiklehrer (w/m/d) oder Sportwissenschaftlerin / Sportwissenschaftler (w/m/d)

Schussental-Klinik gGmbHAulendorf

Wir suchen eine engagierte Physiotherapeutin oder einen Physiotherapeuten (w/m/d) in Vollzeit oder Teilzeit zur Elternzeitvertretung. Zu Ihren Aufgaben gehören indikationsspezifische Gruppenanwendungen wie Wirbelsäulengymnastik und Atemtherapie sowie physiotherapeutische Behandlungen. Ihr Aufgabenprofil wird individuell nach Ihrer Qualifikation angepasst, um Ihre Stärken bestmöglich einzubringen. Sie arbeiten in einem multiprofessionellen Team, nehmen an interdisziplinären Teambesprechungen teil und engagieren sich in Projektgruppen. Eine abgeschlossene Ausbildung ist Voraussetzung; wünschenswert sind Zusatzqualifikationen in physiotherapeutischen Techniken. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Fachkenntnisse in einem dynamischen Umfeld weiterzuentwickeln und individuellen Therapieansätze zu gestalten.
Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut*innen Ortho-, Unfall-, Sport-, Gefäß- und Viszeralchirurgie (all genders)

Kliniken der Stadt Köln gGmbHKöln

Werden Sie Teil der Kliniken der Stadt Köln und starten Sie Ihre Karriere als Physiotherapeut*in! Unser interdisziplinäres Team, bestehend aus Expert*innen der medizinischen Klinik, Chirurgie und Neurologie, sucht Verstärkung. Sie behandeln stationäre Patient*innen in Bereichen wie Orthopädie, Unfall- und Viszeralchirurgie. Ihre Aufgaben umfassen Physiotherapie, (Früh-)Mobilisationen sowie Atemtherapien in Einzel- und Co-Therapien. Zudem arbeiten Sie eng mit dem Entlassmanagement und Sozialdiensten zusammen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Physiotherapie aktiv mit uns!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Corporate Benefit Kliniken der Stadt Köln gGmbH Vollzeit weitere Benefits
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Sport-/Bewegungs- bzw. Physiotherapeut (m/w/d)

Vitos gGmbHEltville

Bist du Sport- oder Physiotherapeut/-in mit einem Interesse für Psychiatrie und Psychosomatik? Werde Teil unseres interdisziplinären Teams im modernen Therapiezentrum Eltville, das mit einer eigenen Therapieabteilung ausgestattet ist. Gestalte das therapeutische Umfeld aktiv mit und trage zur ganzheitlichen Behandlung unserer Patientinnen und Patienten bei. Deine Hauptaufgabe umfasst die Planung und Durchführung von Bewegungs- und Sportangeboten in unserer vollstationären Klinik sowie der psychiatrischen Tagesklinik. Im hauseigenen Fitnessstudio erstellst du individuelle Therapiepläne und begleitest die Patient:innen aktiv. Dabei führst du vielseitige bewegungstherapeutische Angebote wie Bewegungstherapie, Fitness und Achtsamkeitsverfahren durch.
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Sportphysiotherapeut (m/w/d) in moderner Praxis mit Gesundheitszentrum gesucht Neumünster | ab sofort | Voll- oder Teilzeit, oder ganz flexibel

Neumünster AktivNeumünster

Werde Teil unseres engagierten Teams im Gesundheitszentrum Neumünster Aktiv! Hier kombinierst du deine Arbeit als Sportphysiotherapeut:in mit modernen Therapieansätzen in einer top ausgestatteten Praxis. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten und einer direkten Anbindung an unser umfangreiches Gesundheitsangebot: Training, Kurse und Sauna. Unsere Räume sind hell und freundlich, ideal für eine ganzheitliche Betreuung deiner Patienten. Bei uns erhältst du ein überdurchschnittliches Gehalt sowie leistungsbezogene Boni und bezahlte Fortbildungen. Entdecke die Vorteile eines kleinen, dynamischen Teams mit flachen Hierarchien – bewirb dich jetzt!
Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut/in (m/w/d)

ISOMED GmbHMarl

Isomed ist ein familiengeführtes Unternehmen mit über 150 engagierten Mitarbeitenden an neun Standorten in der Region Unna, Dortmund, Marl und Recklinghausen. Unser Teamgeist fördert eine positive Atmosphäre, in der Respekt und Empathie für alle Patienten im Mittelpunkt stehen. Wir setzen auf Vielfalt und kombinieren das Wissen erfahrener und junger Therapeut:innen, um gemeinsam zu wachsen. Die kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung ist uns wichtig, und wir unterstützen dich dabei, deine Fähigkeiten auszubauen. Dabei hören wir stets auf deine Bedürfnisse. Unser Ziel ist es, Rehabilitand:innen bei der Wiederherstellung ihrer Gesundheit und Selbstständigkeit bestmöglich zu begleiten.
Gutes Betriebsklima Jobrad Flexible Arbeitszeiten Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d)

Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.Kühlungsborn

Die Kurklinik Stella Maris sucht ab sofort einen Physiotherapeut (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit. Unsere Einrichtung, anerkannt durch das Müttergenesungswerk, liegt an der malerischen Ostsee. Hier unterstützen wir Mütter und Kinder bei psychosomatischen Belastungen sowie Haut- und Atemwegserkrankungen. Als Teil des Caritasverbands für das Erzbistum Hamburg e.V. bieten wir ein engagiertes Arbeitsumfeld mit über 2.400 Kolleginnen und Kollegen. Genießen Sie zahlreiche Benefits, darunter eine tarifgerechte Vergütung, Zulagen und eine zusätzliche Altersvorsorge von 6% des Bruttolohns. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Teams!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut/in (m/w/d)

ISOMED GmbHMarl Westfalen

Isomed ist ein familiengeführtes Unternehmen mit über 150 engagierten Mitarbeiter:innen an neun Standorten im Kreis Unna, Dortmund, Marl und Recklinghausen. Wir fördern ein positives und respektvolles Arbeitsumfeld, in dem Teamgeist großgeschrieben wird. Unsere erfahrenen und jungen Therapeut:innen bereichern sich gegenseitig und legen besonderen Wert auf fachliche Weiterentwicklung. Bei Isomed unterstützen wir die Selbständigkeit unserer Rehabilitand:innen und Patient:innen. Unser Ziel ist es, ihre physische und psychische Gesundheit zu steigern und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben zu erleichtern. Werde Teil unseres vielseitigen Teams und erlebe eine umfassende Unterstützung!
Gutes Betriebsklima Jobrad Flexible Arbeitszeiten Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Ausbildung Physiotherapeut (m/w/d)

Ludwig Fresenius Schulen Bad HersfeldBad Hersfeld

Als Physiotherapeut/in spielst du eine entscheidende Rolle, um Menschen jeden Alters in Bewegung zu halten. Vom Kleinkind bis zum Senior – dein Wissen hilft bei der Rehabilitation und Schmerzbewältigung. Du unterstützt Spitzensportler nach Verletzungen und begleitest Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Arthrose. Die Nachfrage nach physiotherapeutischer Expertise im Fitness- und Wellnessbereich wächst stetig. Hier berätst du Freizeitsportler und führst Präventionskurse durch. Mit fundiertem Wissen über den menschlichen Körper arbeitest du eigenverantwortlich und in enger Absprache mit Ärzten, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
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Staatlich geprüfter Physiotherapeut (m/w/d) | optional mit Bachelor Studium

Präha Gesundheitsschulen MoersMoers

Werde staatlich geprüfte*r Physiotherapeut*in und nutze die Möglichkeit, einen Bachelor of Science in Angewandte Therapiewissenschaften zu erwerben – ohne Studiengebühren! In der Vergangenheit als Krankengymnastik bekannt, umfasst die Physiotherapie eine Vielzahl von Behandlungstechniken. Physiotherapeut*innen kümmern sich um Patienten jeden Alters und helfen bei unterschiedlichen Beschwerden. Die Hauptziele sind Schmerzbeherrschung, Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination sowie die Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung. In NRW wird deine Ausbildung finanziell unterstützt, inklusive praktischer Vergütung. Genieße modernstes Lernen und zahlreiche Zusatzqualifikationen für eine Karriere mit vielen Perspektiven und einer positiven Wirkung auf das Leben deiner Patienten!
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Ausbildung Physiotherapeut (m/w/d) | verkürzt (Nachqualifizierung)

Ludwig Fresenius Schulen DüsseldorfDüsseldorf

Als Physiotherapeut/in bist du der Schlüssel zur Bewegung für alle Altersgruppen, vom Baby bis zum Senioren. Du hilfst verletzten Sportlern, wie Profifußballern, schneller zu genesen und unterstützt Kinder in ihrer Entwicklung. Auch Arthrose- und Rheumapatienten profitieren von deiner Expertise, um schmerzfrei und selbstständig zu leben. In der Fitness- und Wellness-Branche bist du zunehmend gefragt, um präventive und rehabilitative Kurse anzubieten. Physiotherapeuten haben ein tiefes Verständnis für den menschlichen Körper, einschließlich Muskeln, Knochen und Gelenken. Dabei arbeitest du eigenverantwortlich, jedoch stets in enger Absprache mit Ärzten.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Sporttherapeut/in wissen müssen

Sporttherapeut/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Sporttherapeut/in wissen müssen

Zwischen Sporthalle und Therapie: Das anspruchsvolle Terrain des/der Sporttherapeut/in

Manchmal staune ich selbst, wie vielfältig ein Berufsbild in wenige Worte gepresst werden kann – und dann doch nie ganz trifft, was im Alltag tatsächlich passiert. Sporttherapeut/in zu sein, klingt für viele nach einem Mix aus sportlicher Betätigung, pädagogischer Anleitung und medizinischem Know-how. Das stimmt auch irgendwie. Aber eben nur irgendwie. Denn in Wahrheit bauen sich, kaum dass man mit einem Bein im Berufsleben steht, laufend neue Herausforderungen auf. Und das sage ich nicht nur für Berufsanfänger:innen, sondern auch für erfahrene Wechselwillige oder die, die sich in diesen dynamischen Arbeitsmarkt vorwagen (Wobei: Wer bislang dachte, mit dem Diplom oder der Zertifizierung sei das Meiste geschafft – Vorsicht vor der trügerischen Ruhe nach dem Abschluss!).


Der Alltag: Gestern Laufgruppe, heute MS-Patient, morgen Senioren-Workshop

Ein zäher Mythos hält sich erstaunlich hartnäckig: Wer Sporttherapie hört, denkt an fitte Menschen in der Reha oder an jugendliche Sportgruppen beim Spinning. Dabei verlangt der Beruf nicht selten ein Händchen für feine Zwischentöne: Der 24-jährige Kreuzbandriss-Kandidat wünscht sich Leistungssteigerung, der ältere COPD-Patient weniger Atemnot, die stationäre Langzeitpatientin mit Depression – Bewegung überhaupt. Das bedeutet für uns Sporttherapeut:innen: Wir springen zwischen Welten. An einem Tag motivieren wir Leistungssportler, am nächsten jonglieren wir die Bedürfnisse von Senioren oder Menschen mit chronischen Erkrankungen. Diese Bandbreite ist Segen und Fluch – jedenfalls, sofern man Abwechslung liebt und Belastbarkeit nicht nur auf die Hantelbank bezieht. Erfolgsdruck? Kommt meistens von innen: Dem eigenen Anspruch, jede:n Patient:in tatsächlich weiterzubringen, gerecht zu werden. Da fragt man sich manchmal am Abend: War das genug? Vielleicht bin ich zu streng mit mir, aber das Gefühl, wirklich gebraucht zu werden, ist selten falsch.


Qualifikationen? Ja. Und zwar mehrdimensional!

Wer glaubt, allein sportwissenschaftliches Wissen reicht, der irrt. Es braucht ein ziemlich breites Set: Empathie (ernsthaft, ohne Spiel), solide Kenntnisse in Trainings- und Bewegungslehre, dazu ein Basisverständnis für medizinische Diagnosen – und obendrein die berühmte „pädagogische Doppelbegabung“: zuhören, motivieren, aber auch Grenzen setzen können. Obendrein Versorgungsketten im Gesundheitswesen, Dokumentation (wer hätte gedacht, wie viel Papierkram eigentlich dazugehört?) und manchmal Improvisationstalent. Der Bildungsweg? Von akademischer Hochschule bis zu spezialisierten Fachfortbildungen – je nach Branche, Bundesland oder Träger kann der Zickzack-Kurs ziemlich verwirrend wirken. Sicher, Weiterbildungen in Prävention, Psychologie oder Gerätetechnik machen Eindruck. Aber was nutzt das schönste Zertifikat, wenn die Gesprächsbasis beim Erstkontakt mit Patient:innen fehlt? Nein, sporttherapeutische Kompetenz ist keine Raketenwissenschaft. Aber oft, wenn alles gleichzeitig aufeinanderprallt, fühlt es sich zumindest nach Schwerelosigkeit im Kopf an.


Gehalt – zwischen Idealismus und handfester Realität

Gehaltsfragen kommen meist erst spät im Bewerbungsgespräch – und warum eigentlich? Selten ist ein Thema so undurchsichtig. Klar: Einstiegsgehälter variieren. Im Durchschnitt bewegt man sich anfangs (je nach Region und Träger) oft im Bereich von 2.500 € bis 3.300 € brutto im Monat – abweichend je nach Qualifikation, Träger (privat, gemeinnützig, öffentlicher Dienst) und nicht zu vergessen: dem manchmal gnadenlosen Nord-Süd- oder Ost-West-Gefälle. Ist das viel? Eher nicht, zumindest im Vergleich zu den Anforderungen und der emotionalen Verantwortung. In Ballungszentren lässt sich theoretisch mehr verdienen, aber die Konkurrenz schläft nicht (und die Mietpreise auch nicht!). Für selbstständige Sporttherapeut:innen sind die Einkommenskurven noch schwerer zu fassen: Verträge, eigene Patientengewinnung, Leistungskatalog der Kassen … Ein Nullsummenspiel? Mitnichten. Aber wer rein des Geldes wegen einsteigt, wird vielleicht irgendwann frustriert die Hanteln stilllegen. Was viele unterschätzen: Entwicklungsmöglichkeiten durch Zusatzqualifikationen oder Leitungsaufgaben – hier winken durchaus solide Entwicklungssprünge.


Arbeitsmarkt, gesellschaftlicher Wandel und ein bisschen Zukunftsmusik

Von wegen Nischenjob! Der Markt für Sporttherapeut:innen wächst, getrieben durch den demografischen Wandel, die Zunahme chronischer Erkrankungen und ein neues Körperbewusstsein in der Gesellschaft. Kliniken, Reha-Zentren, ambulante Praxen und sogar digitale Gesundheitsplattformen sind längst auf der Suche. Allerdings heißt das nicht, dass der Einstieg leicht ist. Es braucht oft Geduld, örtliche Flexibilität – und manchmal den Mut, einen Branchenwechsel zu riskieren. Stichwort: Digitalisierung. Während die einen noch stöhnen, wenn das Dokumentationssystem auf digitale Erfassung umgestellt wird, arbeiten andere längst an Tele-Reha-Projekten, personalisierten Trainingsapps und vernetzen den Berufsalltag mit Forschungsteams. Zugegeben, nicht jeder mag den Sprung ins Technologieland, aber: Die Zukunft wird sporttherapeutischer, nicht weniger – vor allem, wenn man die Bewegungsarmut im Homeoffice im Blick behält.


Beruf und Leben – ein Irrweg der Balance?

Jetzt das Unangenehme: Wer auf geregelte Arbeitszeiten hofft und pünktlich um 16 Uhr das Bandmaß einrollt, wird überrascht sein. Klar, viele Einrichtungen bieten geregelte Schichten, aber die Mischung aus Früh-, Spät- und Wochenenddiensten bleibt keine Randnotiz. Work-Life-Balance? Möglich, aber nicht automatisch. Der emotionale Verschleiß nach Tagen, an denen gefühlt alles stagnierte, ist real – und wird im Studium gern verschwiegen. Die andere Seite? Der Beruf schenkt eine Art Sinn, wie ich ihn in technikzentrierten Jobs selten erlebt habe. Wer einmal erlebt hat, wie der 70-Jährige nach dem sechsten Krankengymnastik-Termin wieder im Park joggt, weiß, warum er es tut. Vielleicht klingt das pathetisch. Trotzdem: Die Entscheidung für den Weg in die Sporttherapie ist nichts für Optimierer, sondern für Aufmerksame. Für Menschen, die im Unvollkommenen das Wertvollste sehen – und trotz des alltäglichen Chaos nicht die Gelassenheit verlieren.


Persönliches Fazit – oder zumindest ein vorsichtiger Zwischenruf

Wer überlegt, in die Sporttherapie einzusteigen oder den Sprung auf neue Positionen zu wagen, sollte sich fragen: Will ich Menschen tatsächlich bewegen, nicht nur „behandeln“? Kann ich mit Unsicherheit leben – fachlich, finanziell, organisatorisch? Und bin ich bereit, mich ständig weiterzuentwickeln, auch wenn der Lohn dafür mitunter ein warmes, aber leider nicht immer monetär spendables Gefühl ist? Ich glaube, am Ende zählt, was viele im Trubel gerne vergessen: Die Freude am echten Kontakt, die Bereitschaft zum Perspektivwechsel und ein Schuss sportlicher Dickköpfigkeit. Fragt man mich nach dem idealen Einstieg ins Berufsleben – ich neige zur Pragmatik: Mut zur Bewerbung, Herz in der Praxis, und ein wachsames Auge auf die kleinen Chancen am Rand. Es gibt bessere Wege, mehr Geld zu verdienen. Aber ich habe selten gehört, dass jemand im Sporttherapie-Alltag vor Langeweile eingeschlafen ist.


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