Sozialtherapeut/in Jobs

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Qualifizierungstrainer:in (m/w/d) - (Sozialpädagogin / Heilpädagogin / Psychologe / Psychologin / Arbeitserzieher:in / Heilerziehungspfleger:in / Ergotherapeut:in / Erzieher) - in Anklam gesucht

SBH Nordost GmbHAnklam

Aufgaben: Teilnehmende individuell durch drei Phasen der betrieblichen Qualifizierung begleiten; Tätigkeits- und Fähigkeitsprofile erstellen und passende Qualifizierungsplätze in regionalen Betrieben akquirieren. Qualifikation: Sozialpädagog:innen, alternativ Heilpädagog:innen, Ergotherapeut:innen, Psycholog:innen, Erzieher:innen oder Heilerziehungspfleger:innen (m/w/d). Bedingungen: Einsatz in Anklam. Unternehmen: SBH Nordost GmbH mit rund 130 Standorten, Bildungsarbeit.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut*in, Sozialarbeiter*in

VIA Perspektiven gGmbHBerlin Neukölln

Sind Sie Ergotherapeut*in oder Sozialarbeiter*in und suchen eine erfüllende Herausforderung? In einem engagierten Team unterstützen Sie Menschen mit Barrieren, um deren Teilhabe am Leben zu verbessern. Ihre Aufgaben umfassen die individuelle Assistenz in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Krisenbewältigung. Sie arbeiten interdisziplinär und führen gemeinsam Reflexionen durch, um die Qualität der Angebote zu steigern. Die Dokumentation und Evaluation der Teilhabeleistungen sind zentrale Bestandteile Ihrer Tätigkeit. Gestalten Sie mit uns eine positive Zukunft für Menschen in der Beschäftigungstagesstätte – Ihre Leidenschaft ist bei uns gefragt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Fahrtkosten-Zuschuss Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Sozialpädagoge (m/w/d), Heilpädagoge (m/w/d), Ergotherapeut (m/w/d) für den Fachdienst der stationären Jugendhilfe

Diakonie Neustadt AischNeustadt Aisch

Gehalt: Leistungsgerechte Vergütung entsprechend des AVR Diakonie Bayern. Aufgaben: Diagnostik und Fallverstehen, Mitwirkung bei der Hilfeplanung, individuelle Förderung und Beratung junger Menschen, fachliche Beratung des pädagogischen Teams, Krisenintervention und Kinderschutz. Qualifikation: Aufgeschlossene Persönlichkeit, Reflexionsfähigkeit, strukturierte und flexible Arbeitsweise, Teamfähigkeit. Benefits: Betriebliche Altersvorsorge/Zusatzversorgungskasse, Förderung von Fort- und Weiterbildungen, motiviertes und engagiertes Team, gutes Betriebsklima, Fahrradleasing und Team-Events.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut*in / Sozialpädagog*in (m/w/d) in unserem AWO SeniorenDorf Kirschenallee in Thurnau

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kulmbach e. V.Thurnau

Aufgaben: Soziale Betreuung planen und Gruppenangebote organisieren; Bewohner*innen zur Teilnahme motivieren, Selbstständigkeit, Lebenszufriedenheit und Integration fördern sowie Feste und Aktivitäten vorbereiten. Qualifikation: Ergotherapeut*in oder Sozialpädagog*in (m/w/d). Bedingungen: Teilzeit, zunächst befristet als Krankheitsvertretung; Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis eventuell möglich. Unternehmen: Senioren Dorf „Kirschenallee“ in Thurnau.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Heilerziehungspfleger:innen, Ergotherapeut*in, Sozialpädagogische Assistent:innen für 1:1-Assistenz Autismus (m/w/d)

Persönliche Assistenz Kylie MarkowskiHannover

Das Team Kylie besteht aus erfahrenen Assistenten, die einer jungen Frau mit Autismus und Syngap 1 umfassende Unterstützung bieten. Durch das persönliche Budget wird eine 24/7-Betreuung sichergestellt, um alle Herausforderungen zu meistern. Morgens nimmt Kylie an einer Tagesförderung teil, während sie nachmittags Freizeitaktivitäten wie Basteln, Fahrradfahren und Schwimmen nachgeht. Die Unterstützung reicht von kommunikativen Hilfen über Grundpflege bis zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ab dem 01.10.2025 wird Kylie in das Wohnprojekt „Wohnprojekt-kroenchen“ einziehen, einer Wohngemeinschaft für selbstbestimmtes Leben. Das Projekt fördert individuelle Entfaltung und Gemeinschaft.
Werkstudent Jobticket – ÖPNV Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Ergotherapeut*in (m/w/d) für die Jugendhilfe-WGs - IFAS Institut für angewandte Sozialfragen gGmbH

IFAS Institut für angewandte Sozialfragen gGmbHGöttingen

Aufgaben: Ergotherapeutische Angebote im Arbeits- und Belastungstraining (ABT), um Tagesstruktur und individuelle Entwicklungsschritte zu fördern; Schwerpunkt ist die Begleitung der Wohngruppe JUMA in Rosdorf. Qualifikation: Ergotherapeut*in (m/w/d). Bedingungen: Arbeit im ergotherapeutischen Team des Göttinger Haupthauses. Unternehmen: ifas begleitet Jugendliche und junge Erwachsene in vollstationären und ambulant betreuten Wohnformen.
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) - AUF DER BULT - Sozialpädiatrisches Zentrum

AUF DER BULT - Sozialpädiatrisches ZentrumHannover

Aufgaben: Ambulante Behandlung entwicklungsauffälliger, behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder und Jugendlicher sowie medizinische, psychologische und sozialmedizinische Therapien und Beratungen; individueller Behandlungs- und Förderplan für jedes Kind. Bedingungen: Unbefristet in Voll- oder Teilzeit. Unternehmen: Das SPZ Hannover betreut jährlich über 10.000 Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr und gehört zur Stiftung Hannoversche Kinderheilanstalt; eröffnet 1980 als eine der ersten sozialpädiatrischen Einrichtungen dieser Art in Deutschland.
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut:in (m/w/d) als Mitarbeiter:in im Sozialen Dienst - Mit Menschen für Menschen!

HEWAG Seniorenstift Duisburg-RheinhausenNordrhein Westfalen

Als Ergotherapeut:in begleitest du den Heimeinzug und die Integrationsphase. Du erstellst individuelle Tages- und Wochenstrukturen auf Grundlage biografischer, sozialer und medizinischer Aspekte, motivierst und aktivierst Bewohner:innen zur Teilnahme und planst, führst durch und dokumentierst Freizeit- und Betreuungsangebote. Voraussetzung ist ein Berufsabschluss als Ergotherapeut:in. Wir bieten betriebliches Gesundheitsmanagement, Dienstkleidung, ein attraktives Vergütungssystem mit Grundvergütung sowie Funktions-, Nacht- und Feiertagszulagen und eine verlässliche Dienstplanung. Dich erwarten außerdem ein familiäres Arbeitsklima, kurze Entscheidungswege, flache Hierarchien, klare Einarbeitungskonzepte, vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Karriereplanung und exzellente Karrieremöglichkeiten sowie eine wertschätzende Führungskultur auf Basis eines verbindlichen Personalleitfadens.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut:in (m/w/d) als Fachkraft im Sozialen Dienst - Mit Menschen für Menschen!

Heinrich-Dormann-SeniorenzentrumNordrhein Westfalen

Für die Stelle bringst Du eine Ausbildung zum/r Physiotherapeut:in, ein Studium im sozialen Bereich oder eine vergleichbare Qualifikation mit. Berufserfahrung in der stationären Altenpflege ist wünschenswert. Du zeichnest Dich durch hohe Kund:innenorientierung, Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft aus. Kenntnisse in der Betreuungsplanung und -dokumentation sind vorteilhaft; Kreativität und Spaß an der Arbeit bringst Du ebenfalls mit. Dich erwarten eine attraktive Einspringprämie und eine großzügige Jahressonderzahlung. Außerdem profitierst Du von unterstützender Altersvorsorge, vermögenswirksamen Leistungen, umfassendem Gesundheitsmanagement, einer Beteiligung am Job-Ticket sowie exklusiven Rabatten und Angeboten über AWO BENEFITS.
Vermögenswirksame Leistungen Einkaufsrabatte Corporate Benefit Heinrich-Dormann-Seniorenzentrum Vollzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut:in (m/w/d) für den Sozialen Dienst in Teilzeit - Werden Sie Teil unseres Teams!

Wolfgang-Glaubitz-SeniorenzentrumEssen

Als Ergotherapeut:in oder mit vergleichbarer Ausbildung organisierst und gestaltest du die individuelle psychosoziale Betreuung von Bewohner:innen und Angehörigen in der stationären Altenpflege. Dazu gehören Beratungsgespräche, Bewohner:innendokumentation und Behördenschriftverkehr sowie Gruppenangebote, Einzelbetreuungen, Freizeitaktivitäten, Feste und Veranstaltungen. Außerdem wirkst du an der Qualitätsentwicklung und -sicherung mit. Berufserfahrung in der stationären Altenpflege ist wünschenswert. Vorteilhaft sind Kenntnisse in Betreuungsplanung und -dokumentation. Wichtig sind hohe Kund:innenorientierung, Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Kreativität und Spaß an der Arbeit. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, Fort- und Weiterbildungsförderung, Gesundheitsförderung, betriebliche Altersvorsorge, Weihnachtsgeld, freie Kleiderwahl, Mitarbeitenden-Feier, gute ÖPNV-Anbindung und Corporate Benefits. Bewirb dich jetzt!
Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Wolfgang-Glaubitz-Seniorenzentrum Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Sozialtherapeut/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Sozialtherapeut/in wissen müssen

Sozialtherapie im Wandel: Was auf uns wartet – und was bleibt

Der Beruf des Sozialtherapeuten – klingt nach helfenden Händen, offenen Ohren und einer gewissen Portion Geduld. Aber was verbirgt sich eigentlich wirklich dahinter? Wieso entscheiden sich Menschen (wie ich damals), mit einer frischen Ausbildung oder nach Jahren in der Sozialarbeit, genau für diesen Weg? Mein Blick auf das Feld – mal analytisch, mal persönlich gefärbt, oft zwischen Euphorie und vorsichtiger Ernüchterung –, richtet sich vor allem an Neuankömmlinge und Leute, die überlegen, den Sprung ins Unbekannte zu wagen oder ihren Kompass neu einzustellen.


Alltag zwischen Begegnung, Grenzerfahrung und Papierbergen

Wer sich Sozialtherapie als therapeutisches Kamingespräch mit sanftem Licht vorstellt, liegt... nun ja, selten richtig. Der Arbeitsalltag ist alles, nur nicht monoton – und schon gar nicht die bloße Anwendung hübscher Methoden. Da prallen häufig Lebensentwürfe aufeinander, Ansprüche auf Ressourcen, Diagnosen auf Persönlichkeiten. Und mittendrin sitzt man selbst: mal als geduldiger Zuhörer, mal als Impulsgeber, Konfliktlöser, Motivator, Vermittler. Nicht selten muss man sich dabei fragen: Reicht mein Werkzeugkasten? Oder, bei mancher Akte auf dem Schreibtisch: Wo bleibt eigentlich der Mensch?


Das Klischee, es gehe einzig um Einzelgespräche, hält sich hartnäckig. Tatsächlich ist man viel unterwegs: Gruppentrainings, Familiengespräche, Netzwerk-Meetings mit unterschiedlichen Profis, Dokumentation, und – nicht zu vergessen – die gefühlt nie enden wollenden Pflichtdokumentationen für Kostenträger und Behörden. Wer damit nicht klarkommt, sollte vielleicht wirklich nochmal innehalten. Oder zumindest einen robusten Humor entwickeln.


Vom „richtigen“ Hintergrund – und was noch zählt

Häufig werden Bewerber:innen gefragt: „Welchen Abschluss haben Sie denn?“ Sozialtherapeuten kommen nicht von der Stange. Es gibt Sozialarbeiter:innen mit therapeutischer Zusatzausbildung, Ergotherapeuten mit Sozialschwerpunkt, Psychologen mit Herz für Gruppenprozesse – und ja, auch Quereinsteiger:innen mit einschlägiger Erfahrung, etwa aus Pflege oder Pädagogik. Wer eine offizielle Berufsbezeichnung oder Approbation sucht, duckt sich meist unter dem Dach von Heilerziehungspflege, Sozialpädagogik oder Psychotherapie. Sozialtherapie als explizite Dual-Ausbildung: bis heute Mangelware, um nicht zu sagen Phantom.


Was neben der formalen Qualifikation zählt? Da gibt es eine lange, selten offen kommunizierte Liste: Frustrationstoleranz, ein Minimum an Selbstreflexion, Abgrenzungsfähigkeit (was viele erst mühsam lernen) – und ein echtes Interesse an Veränderungen, manchmal im Zeitlupentempo. Soft Skills, sagen die einen, Lebenserfahrung, nennen es andere. Mir persönlich haben die „weichen Faktoren“ oft mehr geholfen als jedes Seminar über Systemtheorie.


Geld, Glanz und Realität: Wie sieht’s beim Thema Gehalt aus?

Brutal ehrlich: Wer das große Geld sucht, sollte sich schnell nach alternativen Branchen umsehen. Der Verdienst als Sozialtherapeut/in ist – trotz hoher Verantwortung – oft mittelprächtig. Die Spanne kann enorm variieren. Im öffentlichen Dienst, etwa in Kliniken oder Rehabilitationseinrichtungen, orientiert sich das Gehalt am TVöD – und das klingt auf dem Papier meist besser, als es sich am Monatsende anfühlt. In freien Trägern oder gemeinnützigen Einrichtungen? Nicht selten niedriger, dafür oft mit (angeblich) mehr Gestaltungsfreiheit.


Allerdings gibt es regionale Unterschiede, die sich nicht weglächeln lassen: Während Ballungszentren durchaus etwas mehr zahlen, frisst dort die Miete fast jeden Bonus wieder auf. Ländliche Regionen: Manchmal sogar bessere Arbeitsbedingungen (weniger Klientendichte, familiäre Teams), dafür aber erkennbar kleinere Gehaltszettel. Entwicklungsmöglichkeiten? Mit steigender Verantwortung, etwa als Teamleitung oder mit Spezialisierung (Traumatherapie, Sucht), klettert das Gehalt ein wenig, aber Luft nach oben bleibt – naja, nennen wir es „ausbaufähig“. Flexible Nebentätigkeiten, etwa als Dozent:in oder Supervisor:in, sind möglich, aber selten Selbstläufer.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung und neue Wege

Wer als Berufseinsteiger/in bangt, keinen Job zu bekommen, kann (meistens) durchatmen: Der Bedarf an sozialtherapeutischer Expertise steigt tendenziell – nicht nur in der klassischen Psychiatrie, sondern auch in Schulen, in sozialpsychiatrischen Diensten, in Einrichtungen für Geflüchtete, Suchtkrankenhilfe oder Arbeitsförderung. Überall dort, wo Lebenskrisen nicht nach „Schema F“ gelöst werden können. Der berüchtigte Fachkräftemangel macht auch vor diesem Feld keinen Halt. Was das bedeutet? Mit etwas Eigeninitiative kommen Einsteiger:innen durchaus zum Zug – wenn sie sich auf flexible Einsatzorte und wechselnde Teamdynamiken einlassen.


Digitalisierung? Lange wurde das Thema ignoriert, aber spätestens seit pandemischen Ausnahmejahren ist klar: Wer sich nicht mit Online-Beratung, digitalen Akten oder Video-Supervisionen auseinandersetzt, bleibt früher oder später auf der Strecke. Klar, die persönliche Begegnung bleibt Kern der Sache, aber digitale Tools bringen (notgedrungen und manchmal gegen die eigene Überzeugung) neue Möglichkeiten. Wer daran Freude findet, ist im Vorteil – auch, wenn deutsche Sozialträger technisch oft noch keine Überflieger sind.


Karriere, Balance und die manchmal launische Realität

Nicht alle, die in der Sozialtherapie beginnen, wollen dauerhaft „an der Front“ bleiben. Karriereoptionen gibt es – etwa in der therapeutischen Leitung, im Angebot von Gruppen- oder Spezialtherapien, in der Fachberatung oder als freie/r Coach. Allerdings – und das ist kein Geheimnis – ist der Aufstieg manchmal weniger eine Frage des Engagements als eine des Beharrungsvermögens. Wer bleibt, wenn andere längst das Weite gesucht haben, findet sich nicht selten schneller im Teamleiterbüro wieder als gedacht.


Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist oft ein Drahtseilakt. Unregelmäßige Arbeitszeiten, emotionale Herausforderungen und der Druck, immer „funktionieren“ zu müssen – das zehrt. Wer keine persönlichen Strategien zur Abgrenzung und Selbstfürsorge entwickelt, landet früher oder später im Burnout-Menü. Was mir geholfen hat (und anderen wohl auch): Humor, Austausch mit Kolleg:innen, das bewusste Setzen von Grenzen – und, nicht zu vergessen, das Erkennen der eigenen Grenzen. Es ist keine Schande, nicht immer alles retten zu können.


Fazit? Eigentlich gibt es keins – Aber eine klare Empfehlung

Wer in die Sozialtherapie einsteigt oder wechseln will, sollte sich weder von bürokratischen Dschungeln noch von fachlichen Mythen abschrecken lassen – aber auch nicht erwarten, dass Idealismus allein durchs Ziel trägt. Dieser Beruf ist faszinierend, herausfordernd, manchmal zermürbend, oft beglückend – und vor allem: nie fertig, nie statisch. Mit dem richtigen Maß an Pragmatismus und Selbstschutz erleben Einsteiger:innen hier eine Schule fürs Leben. Und am Ende? Bleibt womöglich sogar das Gefühl, beim Arbeiten nicht nur Stunden abzusitzen, sondern echte, kleine Dinge zu bewegen. Schön wär’s jedenfalls.


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