Referent/in - klinische Studien CRA Jobs

29 aktuelle Referent/in - klinische Studien CRA Stellenangebote

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Study Nurse / Studienassistent (m/w/d)

Segeberger Kliniken GmbHBad Segeberg

Werden Sie Study Nurse (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit und unterstützen Sie Patienten im Rahmen klinischer Studien. Zu Ihren Aufgaben gehören die Einschluss und Betreuung der Studienpatienten sowie die Organisation von Untersuchungen und Terminen. Sie helfen in Aufklärungsgesprächen und erheben GCP-konform klinische Daten. Als Ansprechpartner/in für Prüfärzte und die Studienzentrale bereiten Sie Protokolle eigenständig auf. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft und idealerweise Erfahrung in der Inneren Medizin. Der sichere Umgang mit Datenbanken sowie Kenntnisse im Krankenhausinformationssystem Orbis sind von Vorteil.
Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Segeberger Kliniken GmbH Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt/ Fachärztin (m/w/d) Medizinische Klinik und Poliklinik III

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich klinische Forschung? Wir suchen einen Facharzt oder eine Fachärztin – alternativ auch einen motivierten Assistenzarzt oder eine Assistenzärztin mit Interesse an Studienarbeit. Voraussetzung sind Kenntnisse in Innerer Medizin und in spezifischen Fachgebieten. Eine erfolgreiche GCP-Schulung ist unerlässlich, ebenso Erfahrung in Anamnese und klinischer Beurteilung. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Möglichkeit zur Verlängerung. Profitieren Sie von attraktiven Entwicklungsperspektiven und gestalten Sie Ihre Karriere in der klinischen Forschung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Examinierte Pflegefachkraft (w/m/d) für den OP-Bereich 2026

Uniklinik RWTH AachenAachen

Starte deine Karriere als examinierte Pflegefachkraft im OP-Bereich 2026 bei der Uniklinik RWTH Aachen! Hier erwartet dich ein Job mit Sinn, Teamgeist und modernster Medizin. Arbeite in hochspezialisierten operativen Fachbereichen und modernen OP-Sälen. Nutze die vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten in einem starken interdisziplinären Team. Du wirst spannende Einsatzbereiche erkunden, egal ob als OTA, ATA oder in weiteren spezialisierten Funktionsbereichen. Unterstütze operative Eingriffe auf höchstem medizinischem Niveau und erlebe innovative Arbeitsbedingungen mit modernster Technik in verschiedenen chirurgischen Fachrichtungen.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Drug Safety Manager (m/w/d)

Allergopharma GmbH & Co. KGReinbek, Hamburg

Als Drug Safety Manager (m/w/d) tragen Sie die Verantwortung für die Erfassung, Bewertung und Nachverfolgung unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Ihre Aufgaben umfassen die Dateneingabe in eine globale Sicherheitsdatenbank und regelmäßige Literaturrecherchen. Zudem erstellen Sie periodische Sicherheitsberichte und führen Nutzen-Risiko-Bewertungen durch. Ein weiterer Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit liegt in der Qualitätssicherung von pharmakovigilanzrelevanten Dokumenten. Sie unterstützen medizinische Anfragen und klinische Studien durch das Erstellen von Protokollen und Berichten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Humanmedizin, Pharmazie oder Humanbiologie, idealerweise mit Promotion.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Urlaubsgeld Kantine Corporate Benefit Allergopharma GmbH & Co. KG Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) Notaufnahme mit Fachrichtung Innere Medizin

Rems-Murr-Kliniken gGmbHSchorndorf

Suchen Sie eine spannende Herausforderung? Werden Sie Oberarzt (m/w/d) in der Notaufnahme mit Schwerpunkt Innere Medizin in Schorndorf. Jährlich behandeln wir dort rund 25.000 Patienten und bieten eine modern ausgestattete Notaufnahme sowie eine spezielle Chest-pain Unit. Unsere Einrichtung ist Teil des regionalen Traumazentrums und zertifizierten Schlaganfallstation. Wir setzen auf ein effektives internistisches Schockraumkonzept und die Manchester Triage. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Notfallmedizin mit Chefärztin Dr. Rothermel an Ihrer Seite!
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Rems-Murr-Kliniken gGmbH Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kantine Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) Notaufnahme mit Fachrichtung Innere Medizin - Schorndorf

Rems-Murr-Kliniken gGmbHSchorndorf

Wir suchen für unsere Klinik Schorndorf einen Oberarzt (m/w/d) für die Notaufnahme mit Fachrichtung Innere Medizin. Jährlich behandeln wir rund 25.000 Patienten in unserer Notaufnahme. Unsere Einrichtung umfasst eine Aufnahmestation mit zehn Betten und eine Chest-pain Unit (CPU) mit fünf Betten, beide ausgestattet mit modernen zentralen Monitoranlagen. Als zentraler Anlaufpunkt des regionalen Traumazentrums und zertifizierten Schlaganfallstationen bieten wir ein umfassendes internistisches Schockraumkonzept. Wir setzen auf die Manchester Triage und eine integrierte Notfallpraxis. Jetzt bewerben und Teil unseres engagierten Teams werden!
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Rems-Murr-Kliniken gGmbH Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kantine Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Examinierte Pflegefachkraft (w/m/d) für den OP-Bereich 2026

Uniklinik RWTH AachenKöln

Starte deine Pflegekarriere als examinierte Pflegefachkraft im OP 2026 bei der Uniklinik RWTH Aachen! Wir bieten dir einen Job mit Sinn, Teamgeist und modernster Medizin. Erlebe hochspezialisierte operative Fachbereiche und hervorragend ausgestattete OP-Säle. Bei uns erwarten dich vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten in einem interdisziplinären Team. Du arbeitest in einem innovativen und abwechslungsreichen Operationsumfeld, sei es als OTA, ATA oder in anderen spezialisierten Bereichen. Unterstütze operative Eingriffe auf höchstem medizinischem Niveau mit modernster Technik in verschiedenen chirurgischen Fachrichtungen!
permanent_employment Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Advanced Practice Nurse (APN)

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt Main

Die reflektierte Anwendung von erweiterten Assessment-Instrumenten ist entscheidend für die optimale Versorgung spezifischer Patientengruppen. Eine enge Zusammenarbeit mit Sozialdiensten, Fachärzten, Pflegefachpersonen und Hochschulambulanzen sichert die klinische Versorgung. Voraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes pflegebezogenes Studium auf Masterniveau und die Berufszulassung, erlangt durch eine dreijährige Ausbildung oder ein duales Studium. Praktische Erfahrung in der Patientenversorgung sowie Freude an interprofessioneller Zusammenarbeit sind unerlässlich. Ebenso legen wir Wert auf persönliche Wissens- und Kompetenzentwicklung. Beachten Sie bitte, dass ein gültiger Nachweis der Masernimmunität erforderlich ist, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Studienassistenz / Study Nurse (m/w/d)

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbHStuttgart

Die Vorbereitung und Koordination klinischer Studien erfordert hervorragende organisatorische Fähigkeiten. Dazu gehört die Betreuung von Studienpatienten sowie die Organisation von Diagnostik und Probenversand. Zudem ist die Studiendokumentation über elektronische Datenbanken (eCRF) entscheidend. Eine qualifizierte Studienassistenz mit Erfahrung im GCP-Bereich und idealerweise im nephrologischen Sektor ist wünschenswert. Kommunikationsfähigkeit und eine verantwortungsbewusste, selbständige Arbeitsweise im Team sind unerlässlich. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie ausgeprägte EDV-Kenntnisse runden das Profil ab und sind entscheidend für den Erfolg in medizinischen Forschungsvorhaben.
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Referent/in - klinische Studien CRA wissen müssen

Referent/in - klinische Studien CRA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Referent/in - klinische Studien CRA wissen müssen

Referent/in - klinische Studien CRA: Zwischen Berichtsheft und Paradigmenwechsel

Wie oft stolpert man eigentlich bei der Recherche nach einschlägigen Berufsbildern über diese sperrige Abkürzung: CRA – Clinical Research Associate, auf gut Deutsch Referent/in für klinische Studien. Wer sich darunter ein leeres Excel-Universum oder undurchdringliche Protokollwüsten vorstellt, liegt nicht ganz daneben. Aber eben auch nicht wirklich richtig. Was viele unterschätzen: Die Rolle ist dynamischer, komplexer – und ja, bisweilen nervenaufreibender – als das gemeine Jobprofil in der medizinischen Verwaltung. Vielleicht fange ich vorne an, denn die Luft in diesem Berufsfeld ist erstaunlich anders, als man auf den ersten Blick meint.


Alltag im Grenzbereich zwischen Wissenschaft, Bürokratie und Menschenkenntnis

Man stellt sich das so geradlinig vor: Ein Studienprotokoll, einige Prüfzentren, ein System, das läuft. Tatsächlich betreut man als CRA mehrere Prüfstellen – Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, manchmal Spezialkliniken – und hält alle Beteiligten auf Kurs. Es geht, zugespitzt gesagt, um Qualitätssicherung mit wissenschaftlichem Anspruch. Monitoring heißt das Zauberwort: Alles, was im Rahmen einer klinischen Studie erfasst wird, muss sauber, nachvollziehbar und regelkonform dokumentiert sein. Und man steht permanent im Spagat – einerseits willenloser Handlanger der Studiendokumentation, andererseits diplomatischer Vermittler zwischen Studiendesign und Klinikalltag. Was einen als Einsteiger überrascht? Die Vielzahl an kleinen Abstimmungskämpfen. Ein Telefonat zum fehlenden Einwilligungsformular, ein Mail-Marathon bei Abweichungen von der Versuchsplanung… und wehe, es kommt ein Audit. Dann wünscht man sich plötzlich den schnöden Schichtdienst zurück. Oder einen Kaffee intravenös.


Das Rüstzeug: Fachkenntnis, Nerven aus Drahtseil – und ein Funken Pragmatismus

Von außen wirkt die Qualifikationshürde hoch, klar. Wer den Sprung wagt, kommt häufig aus Medizin, Biologie, Pharmazie. Immer öfter aber auch Quereinsteiger mit naturwissenschaftlich-technischem Background. Es gibt inzwischen zahllose Weiterbildungen, Zertifikate, Fernkurse. Doch was im Alltag zählt, ist oft weniger das auswendig gelernte GCP-Regelwerk, sondern die Fähigkeit, mit dem Unwägbaren umzugehen. Die richtige Mischung aus hartnäckiger Geduld und minimaler Pedanterie – ohne penibel zu nerven. Ein Hang zum Improvisieren hilft. Und: Wer nicht gerne reist, sollte sich das Jobangebot zweimal durch den Kopf gehen lassen. Außendienst, Meetings quer durchs Land, Sitzungen im Prüfzentrum mitten im Nirgendwo. Das ist keiner dieser “Homeoffice-wenn-es-regnet”-Jobs – auch wenn Remote-Monitoring und Digitalisierung langsam angekommen sind. Langsam. Sehr langsam, um ehrlich zu sein.


Gehalt, Perspektiven und das leidige Thema: Regionalgefälle

Reden wir mal Tacheles. Viele Einsteiger wundern sich, warum das Einstiegsgehalt für CRAs schwanken kann wie ein Barometer nach Wetterumschwung. Zwischen 40.000 € und 50.000 € brutto im Jahr – das ist durchaus realistisch im ersten Berufsjahr. Wer in einer Metropolregion wie München oder Frankfurt startet, profitiert nicht nur von höheren Lebenshaltungskosten, sondern auch von größeren Forschungsnetzwerken und einem kräftigeren Gehaltsniveau. Im Osten oder abseits der Ballungsräume? Da sieht es manchmal deutlich magerer aus. Mit Erfahrung – zwei, drei, fünf Jahre; die Branche rechnet da in “Protokollen” und “Audits” – können es deutlich über 60.000 € werden, irgendwo dort beginnt die Luft der Senior-CRAs. Größere Unterschiede gibt es zwischen Arbeitgebern: CROs, also Dienstleistungsunternehmen in der Auftragsforschung, zahlen oft anders als große Pharmaunternehmen oder akademische Sponsoren. Wer flexibel ist, die Branche mitdenkt und die Bereitschaft für Zusatzqualifikationen zeigt, hat deutliche Vorteile. Aber eines bleibt: Reichtum winkt hier selten, Sicherheit und Entwicklungspotenzial schon eher.


Arbeitsmarkt im Wandel: Digitalisierung, Fachkräftemangel und überraschende Chancen

Mal ehrlich: Wachsender Fachkräftemangel klingt nach Erleichterung – doch der Konkurrenzkampf ist erstaunlich lebendig geblieben. Gerade Berufseinsteiger spüren, dass Soft Skills fast gleichauf mit Zertifikaten rangieren. Empathie, Kommunikationsstärke, ein wacher Kopf – das ist heute schon die halbe Miete. Gleichzeitig bringen digitale Tools spürbare Veränderungen: eCRF-Systeme, Remote Monitoring, dezentrale Studienkonzepte. Das klingt, wie stets, nach Aufbruch – in Wahrheit aber ruckelt der Fortschritt noch. Die großen Firmen machen Tempo, mittelständische Akteure eher seitwärts. Wer einen Schritt voraus sein will, schult sich lieber zusätzlich in Datenanalyse, digitalen Abläufen oder regulatorischen Updates. Noch nie war Weiterbildung so wichtig – und so flüchtig im Wert. Was heute als Top-Skill gilt, kann morgen Baseline sein. Aber – und das ist entscheidend – dieser Wandel öffnet auch Türen für Leute mit frischem Blick und Veränderungslust.


Balance zwischen Workload und Lebensqualität: Realität oder Marketingmärchen?

Es wird viel erzählt in den Jobanzeigen: flexible Arbeitszeiten, eigenverantwortliches Arbeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wer dem Berufsbild begegnet, spürt schnell die Wahrheit dahinter: Die Autonomie wächst mit der Erfahrung. Im ersten Jahr sind die To-dos oft fremdgesteuert, die Termine eng getaktet. Später, mit wachsendem Standing, lässt sich einiges gestalten – manchmal stärker, als man anfangs für möglich hält. Doch zwischen Deadlines, Audits und spontanen Anrufen am Freitagabend bleibt das Privatleben öfter auf Stand-by, als viele es zugeben würden. Homeoffice? Ja, immer öfter. Aber echte Planbarkeit – die bleibt ein bisschen ein Wunschtraum. Dafür gibt’s aber etwas anderes: das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das medizinisch und gesellschaftlich wirklich zählt. Und dieser Aspekt – zumindest aus meiner Sicht – wiegt mehr, als man im Bewerbungsprozess je erfassen kann.


Fazit, wenn man eins ziehen will – oder auch nicht

Der Berufseinstieg als Referent/in für klinische Studien ist kein glattgebügelter Karriereabschnitt. Hier trifft Regelwerk auf Bauchgefühl, Dokumentationswahn auf Zwischenmenschliches. Wer fachlich sattelfest, stressresistent und neugierig genug ist, um sich zwischen Aktenordnern und Patientenakten nicht zu verlieren, findet ein Feld mit echten Perspektiven. Es ist harte Arbeit, aber selten sinnlos. Wer sich traut, wird nicht enttäuscht. Zumindest meistens.


Kurzbeschreibung Referent/in - klinische Studien CRA

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Referent/in - klinische Studien CRA

Man stellt sich das so geradlinig vor: Ein Studienprotokoll, einige Prüfzentren, ein System, das läuft. Tatsächlich betreut man als CRA mehrere Prüfstellen – Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, manchmal Spezialkliniken – und hält alle Beteiligten auf Kurs. Es geht, zugespitzt gesagt, um Qualitätssicherung mit wissenschaftlichem Anspruch. Monitoring heißt das Zauberwort: Alles, was im Rahmen einer klinischen Studie erfasst wird, muss sauber, nachvollziehbar und regelkonform dokumentiert sein. Und man steht permanent im Spagat – einerseits willenloser Handlanger der Studiendokumentation, andererseits diplomatischer Vermittler zwischen Studiendesign und Klinikalltag. Was einen als Einsteiger überrascht? Die Vielzahl an kleinen Abstimmungskämpfen. Ein Telefonat zum fehlenden Einwilligungsformular, ein Mail-Marathon bei Abweichungen von der Versuchsplanung… und wehe, es kommt ein Audit. Dann wünscht man sich plötzlich den schnöden Schichtdienst zurück. Oder einen Kaffee intravenös.

Von außen wirkt die Qualifikationshürde hoch, klar. Wer den Sprung wagt, kommt häufig aus Medizin, Biologie, Pharmazie. Immer öfter aber auch Quereinsteiger mit naturwissenschaftlich-technischem Background. Es gibt inzwischen zahllose Weiterbildungen, Zertifikate, Fernkurse. Doch was im Alltag zählt, ist oft weniger das auswendig gelernte GCP-Regelwerk, sondern die Fähigkeit, mit dem Unwägbaren umzugehen. Die richtige Mischung aus hartnäckiger Geduld und minimaler Pedanterie – ohne penibel zu nerven. Ein Hang zum Improvisieren hilft. Und: Wer nicht gerne reist, sollte sich das Jobangebot zweimal durch den Kopf gehen lassen. Außendienst, Meetings quer durchs Land, Sitzungen im Prüfzentrum mitten im Nirgendwo. Das ist keiner dieser “Homeoffice-wenn-es-regnet”-Jobs – auch wenn Remote-Monitoring und Digitalisierung langsam angekommen sind. Langsam. Sehr langsam, um ehrlich zu sein.

Reden wir mal Tacheles. Viele Einsteiger wundern sich, warum das Einstiegsgehalt für CRAs schwanken kann wie ein Barometer nach Wetterumschwung. Zwischen 40.000 € und 50.000 € brutto im Jahr – das ist durchaus realistisch im ersten Berufsjahr. Wer in einer Metropolregion wie München oder Frankfurt startet, profitiert nicht nur von höheren Lebenshaltungskosten, sondern auch von größeren Forschungsnetzwerken und einem kräftigeren Gehaltsniveau. Im Osten oder abseits der Ballungsräume? Da sieht es manchmal deutlich magerer aus. Mit Erfahrung – zwei, drei, fünf Jahre; die Branche rechnet da in “Protokollen” und “Audits” – können es deutlich über 60.000 € werden, irgendwo dort beginnt die Luft der Senior-CRAs. Größere Unterschiede gibt es zwischen Arbeitgebern: CROs, also Dienstleistungsunternehmen in der Auftragsforschung, zahlen oft anders als große Pharmaunternehmen oder akademische Sponsoren. Wer flexibel ist, die Branche mitdenkt und die Bereitschaft für Zusatzqualifikationen zeigt, hat deutliche Vorteile. Aber eines bleibt: Reichtum winkt hier selten, Sicherheit und Entwicklungspotenzial schon eher.

Mal ehrlich: Wachsender Fachkräftemangel klingt nach Erleichterung – doch der Konkurrenzkampf ist erstaunlich lebendig geblieben. Gerade Berufseinsteiger spüren, dass Soft Skills fast gleichauf mit Zertifikaten rangieren. Empathie, Kommunikationsstärke, ein wacher Kopf – das ist heute schon die halbe Miete. Gleichzeitig bringen digitale Tools spürbare Veränderungen: eCRF-Systeme, Remote Monitoring, dezentrale Studienkonzepte. Das klingt, wie stets, nach Aufbruch – in Wahrheit aber ruckelt der Fortschritt noch. Die großen Firmen machen Tempo, mittelständische Akteure eher seitwärts. Wer einen Schritt voraus sein will, schult sich lieber zusätzlich in Datenanalyse, digitalen Abläufen oder regulatorischen Updates. Noch nie war Weiterbildung so wichtig – und so flüchtig im Wert. Was heute als Top-Skill gilt, kann morgen Baseline sein. Aber – und das ist entscheidend – dieser Wandel öffnet auch Türen für Leute mit frischem Blick und Veränderungslust.

Es wird viel erzählt in den Jobanzeigen: flexible Arbeitszeiten, eigenverantwortliches Arbeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wer dem Berufsbild begegnet, spürt schnell die Wahrheit dahinter: Die Autonomie wächst mit der Erfahrung. Im ersten Jahr sind die To-dos oft fremdgesteuert, die Termine eng getaktet. Später, mit wachsendem Standing, lässt sich einiges gestalten – manchmal stärker, als man anfangs für möglich hält. Doch zwischen Deadlines, Audits und spontanen Anrufen am Freitagabend bleibt das Privatleben öfter auf Stand-by, als viele es zugeben würden. Homeoffice? Ja, immer öfter. Aber echte Planbarkeit – die bleibt ein bisschen ein Wunschtraum. Dafür gibt’s aber etwas anderes: das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das medizinisch und gesellschaftlich wirklich zählt. Und dieser Aspekt – zumindest aus meiner Sicht – wiegt mehr, als man im Bewerbungsprozess je erfassen kann.

Der Berufseinstieg als Referent/in für klinische Studien ist kein glattgebügelter Karriereabschnitt. Hier trifft Regelwerk auf Bauchgefühl, Dokumentationswahn auf Zwischenmenschliches. Wer fachlich sattelfest, stressresistent und neugierig genug ist, um sich zwischen Aktenordnern und Patientenakten nicht zu verlieren, findet ein Feld mit echten Perspektiven. Es ist harte Arbeit, aber selten sinnlos. Wer sich traut, wird nicht enttäuscht. Zumindest meistens.

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