Psychologische/r Psychotherapeut/in Jobs

48 aktuelle Psychologische/r Psychotherapeut/in Stellenangebote

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Chefarzt (m/w/d) für Forensische Psychatrie, Psychiatrie #18039

EMC Adam GmbHBielefeld

Suchen Sie eine spannende Karriere als Chefarzt (m/w/d) in der Forensischen Psychiatrie? Unsere renommierten Kliniken bieten spezialisierte Abteilungen und ein umfassendes Therapieangebot für verschiedene Störungsbilder. Mit 350 stationären Therapieplätzen im Maßregelvollzug gewährleisten wir eine qualitativ hochwertige Behandlung. Unsere Einrichtungen verfügen über zentrale Aufnahmeabteilungen sowie Bereiche für Psychotherapie und Suchtbehandlung. Profitieren Sie von einer optimalen Vereinbarkeit von Beruf und Familie und gestalten Sie mit uns innovative Lösungen. Nutzen Sie diese verantwortungsvolle Gelegenheit, um Ihre fachliche Expertise in einem vielfältigen Arbeitsumfeld einzubringen!
Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und/oder für Psychiatrie und Psychotherapie (m/w/d) in Prien am Chiemsee

Schön Klinik GruppeRosenheim

Die Schön Klinik Roseneck, eine der größten psychosomatischen Kliniken in Deutschland, bietet umfassende Behandlungsangebote in Prien am Chiemsee und Rosenheim. Mit 720 Betten und einem engagierten Team von 790 Mitarbeitenden versorgen wir jährlich über 3.100 Patientinnen und Patienten, einschließlich Jugendlichen ab 12 Jahren. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der LMU München profitieren unsere Patienten von hochqualitativer medizinischer Ausbildung und Forschung. Wir suchen motivierte Oberärztinnen und Oberärzte für Psychosomatische Medizin sowie Psychiatrie und Psychotherapie. Flexible Arbeitsangebote in Voll- oder Teilzeit stehen zur Verfügung. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams in einer renommierten Klinik!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobrad Einkaufsrabatte Jobticket – ÖPNV Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (m/w/d) in Prien am Chiemsee

Schön Klinik GruppePrien Chiemsee

Wir suchen eine engagierte Oberärztin oder einen Oberarzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Voll- oder Teilzeit. Übernehmen Sie die Teamleitung unseres Kindes- und Jugendteams und verantworten Sie die Behandlung von jungen Patienten mit Essstörungen, Depressionen sowie Angst- und Zwangsstörungen. In dieser Rolle arbeiten Sie eng mit einem hochqualifizierten Team von Fachärzten und Psychotherapeuten zusammen. Nutzen Sie unsere umfassenden Fortbildungsangebote, um Ihre klinischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Zudem bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Arbeit und zur Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Kinder- und Jugendpsychiatrie aktiv mit!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobrad Einkaufsrabatte Jobticket – ÖPNV Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt für unsere Tagesklinik Kinder- und Jugendpsychiatrie (m/w/d)

Vitos gGmbHHanau

Die Vitos Kinder- und Jugendtagesklinik in Hanau bietet ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Hier unterstützen wir Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen durch individuelle Behandlungskonzepte. Tagsüber erhalten die Patienten intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Begleitung, abends kehren sie in ihr gewohntes Umfeld zurück. Unser multiprofessionelles Team aus Medizinern, Psychologen und Pädagogen sorgt für eine ganzheitliche Versorgung. Sie übernehmen eine verantwortungsvolle Rolle in der Leitung eines Teams und gewährleisten eine fachlich fundierte, menschliche Betreuung. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten in einem engagierten und unterstützenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt als Leitung Ambulanz Kinder- und Jugendpsychiatrie (m/w/d)

Vitos gGmbHLimburg Lahn

Sie bringen bereits erste Leitungserfahrung mit und zeichnen sich durch mitarbeiterorientierte Führung aus. Humor und Kritikfähigkeit fördern eine positive Teamdynamik, während Sie Unterstützung durch ein qualifiziertes Team finden. Dadurch können Sie sich auf Ihre ärztlichen Aufgaben konzentrieren und von umfangreichen Fortbildungsprogrammen profitieren. Die angenehme Arbeitsatmosphäre wird von Kollegialität und Wertschätzung geprägt. Attraktive Vertragskonditionen im Bereich TV-Ärzte/VKA, einschließlich einer betrieblichen Altersvorsorge, erhöhen den Anreiz. Zudem fördern individuelle Arbeitszeitmodelle eine ausgewogene Work-Life-Balance und bieten zahlreiche Benefits wie Bike-Leasing und Rabattprogramme.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Psychiatrie & Psychotherapie / Chronische Schmerztherapie (m/w/d)

Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbHDüsseldorf

Die Schmerzklinik sucht einen Facharzt oder eine Fachärztin (m/w/d) für Teilzeit (60%) in der Schmerztherapie. Als erste teilstationäre Schmerzklinik Deutschlands bieten wir seit 1993 interdisziplinäre Behandlungskonzepte an. Unser Team besteht aus spezialisierten Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Physiotherapeuten. Wir integrieren körperliche, seelische und soziale Faktoren bei der Therapie chronischer Schmerzen. Unsere multimodalen Programme decken medizinische, psychologische sowie physiotherapeutische Ansätze ab, sowohl stationär als auch ambulant. Übernehmen Sie verantwortungsvolle Aufgaben in der stationären und teilstationären Schmerztherapie und gestalten Sie die Behandlung aktiv mit.
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut*in - staatlich anerkannt - Vollzeit

Euro Akademie ChemnitzChemnitz

Starte deine praxisorientierte Ausbildung als Ergotherapeut*in und gestalte eine vielversprechende Zukunft. Du hilfst Menschen, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität durch kreative Methoden und Fachwissen zurückzugewinnen. In deiner Rolle unterstützt du unterschiedliche Altersgruppen, unabhängig von Krankheiten oder Einschränkungen. Deine Ausbildung vermittelt dir medizinisches, psychosoziales und pädagogisches Wissen, das du in der Praxis anwendest. Nach erfolgreichem Abschluss stehen dir abwechslungsreiche Karrieremöglichkeiten, wie in Rehakliniken, offen. Setze dein Talent für Empathie und Kreativität ein und mache einen echten Unterschied im Leben anderer!
Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Anästhesiologie - Diagnostik / Multimodale Schmerztherapie (m/w/d)

Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbHDüsseldorf

Die Schmerzklinik sucht einen Facharzt oder eine Fachärztin (m/w/d) für Schmerztherapie in Teilzeit (60%). Seit 1993 sind wir die erste teilstationäre Schmerzklinik Deutschlands, die interdisziplinär arbeitet. Unser Team besteht aus spezialisierten Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Physiotherapeuten. Wir integrieren körperliche, seelische und soziale Faktoren in unser ganzheitliches Konzept zur Behandlung chronischer Schmerzen. In einem multimodalen Therapieprogramm bieten wir medizinische, psychologische und physiotherapeutische Interventionen. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die Schmerztherapie aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt in der Jugendpsychosomatik (m/w/d)

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Wildungen

Wir suchen motivierte Berufseinsteiger:innen und Wiedereinsteiger:innen, insbesondere nach der Elternzeit, die Freude an der Arbeit im interdisziplinären Team haben. Zu Ihren Aufgaben gehört die fachkundige medizinische Versorgung unserer jugendlichen Patient:innen auf der Jugendstation. Bei Interesse bieten wir auch psychotherapeutische Betreuung unter enger Supervision an. Unsere Klinik bietet ein breites Behandlungsspektrum, einschließlich Psychosomatik und spezialisierten Kompetenzzentren für Essstörungen und Traumafolgestörungen. Die enge Zusammenarbeit in einem professionellen, vertrauensvollen Team ist uns besonders wichtig. Unsere m&i-Klinikgruppe Enzensberg betreibt erfolgreich acht Fachkliniken für spezialisierte Akutmedizin und Rehabilitation in Deutschland.
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit m&i-Klini kgruppe Enzensberg Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt Psychosomatik Depression Jugend (m/w/d)

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Wildungen

Die m&i-Klinikgruppe Enzensberg bietet ein breites Spektrum an Behandlungen, darunter Fachzentren für Psychosomatik, Essstörungen und Depressionen. Als privatwirtschaftlich geführte Einrichtung betreiben wir in Deutschland acht spezialisierte Kliniken, die auf Akutmedizin und Rehabilitation fokussiert sind. Unser Ziel ist es, die Gesundheit unserer Patienten zu fördern und deren Lebensqualität zu verbessern. Unser Motto „Mit uns neue Kräfte entdecken“ spiegelt unser Engagement für Teamarbeit und Wissensaustausch wider. Wir bieten eine respektvolle Arbeitsumgebung, die persönliche und berufliche Entwicklung fördert. Bei uns stehen die Patienten stets im Mittelpunkt unserer Sinn stiftenden Tätigkeit.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Psychologische/r Psychotherapeut/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Psychologische/r Psychotherapeut/in wissen müssen

Zwischen Empathie und Papierkram – Ein Blick auf den Berufseinstieg in die Psychotherapie

Man hat irgendwann beschlossen: Ich möchte Menschen helfen, nicht mit Spritzen und Kittel, sondern mit Gespräch, Beziehung, einem offenen Ohr und – ja, auch mit Methodenkoffer. „Psychologische/r Psychotherapeut/in“ liest sich auf dem Papier recht nüchtern, fast bürokratisch. Hinter dieser Berufsbezeichnung steckt jedoch eine Welt voller Ambivalenzen, Veränderungen und kleiner Überraschungen – und nicht selten warten am Rand die berühmten Stolperdrähte, die beim Einstieg erst einmal übersehen werden. Besonders wenn man neu in den Beruf eintaucht oder als erfahrene Kraft plötzlich den inneren Drang zum Wechsel verspürt, merkt man schnell: Es ist komplizierter, als die Hochschulprospekte versprochen haben.


Vom Hörsaal zum Wartezimmer – der Weg ist länger als gedacht

Der Weg zur Approbation ist zäh. Mindestens fünf Jahre Studium (Psychologie oder – je nach Bundesland – eine Spezialisierung, die sich gewaschen hat), dann die berüchtigte Psychotherapeut:innenausbildung inklusive Praxisstunden, Supervision, Selbsterfahrung. Ein bisschen so, als müsse man erst einen Werkzeugkasten bauen, bevor man ihn benutzen darf – und das alles bezahlt man streckenweise quasi selbst. Doch dann: offizielle Approbation, erste Praxis – und die meisten stellen fest, dass der Sprung ins kalte Wasser noch einmal ganz anders aussieht als die stundenlangen Rollenspiele an der Uni.
Was Berufseinsteiger:innen oft unterschätzen: Die Kommunikationskompetenz ist Gold wert, aber manchmal auch Fluch. Jeder Tag bringt neue Menschen, Lebenswelten, Schicksale, Erwartungen – und daneben steht das wuchernde Gebüsch aus Bürokratie, Antragstellungen, Dokumentation, Diagnosen nach ICD, Kostenerstattung. Man denkt, man gibt Gespräche. In Wahrheit jongliert man mit Systemen. Wer nach Sicherheit sucht, muss lernen, die Unsicherheit zu umarmen.


Was muss man mitbringen – und was bleibt auf der Strecke?

Empathie und analytisches Denken, ja, das ist offensichtlich. Aber sind das wirklich die wichtigsten Stärken? Ich frage mich manchmal, ob nicht die eigene Frustrationstoleranz mindestens genauso entscheidend ist. Es reicht nicht, gute Methoden oder Theorien zu kennen – oft geht es um schlichtes Aushalten: Lange Wartelisten, chronisch übervolle Terminkalender, und dann das Gefühl, dass man zu vielen nur ein Pflaster, aber nie wirklich eine Lösung reicht. Gleichzeitig wird Flexibilität verlangt, auch persönlich: Ein Beratungsgespräch mit einer jugendlichen Patientin morgens, dann ein Gutachten für eine Rentenversicherung am Nachmittag – und zwischendrin vielleicht noch ein Notfall.
Was viele unterschätzen: Der Beruf verlangt ein dickes Fell bei gleichzeitiger Offenheit. Wer zu sehr alles auf sich bezieht, droht auszufransen. Ungeachtet aller „Resilienz-Kurse“ stellte ich schnell fest: Manchmal hilft nur ein kräftiger Spaziergang – oder, seien wir ehrlich, ein bitterer Kaffee nach Feierabend.


Gehaltsträume und Realitätsschocks – von Klischees und regionalen Fallgruben

Kommen wir zum heiklen Punkt: das liebe Geld. Viele erhoffen sich nach dem Knochenjob der Ausbildung einen stabilen, ordentlichen Verdienst. Aber die Spanne ist beträchtlich: Kliniken zahlen, abhängig vom Tarif, oft weniger als erhofft. Wer ambulant in eigener Praxis arbeitet oder sich anstellen lässt, hat – je nach Kassenzulassung und Standort – völlig unterschiedliche Perspektiven. Metropolen wie München oder Berlin locken mit größerem Patientenaufkommen, aber höhere Mieten und Lebenshaltungskosten fressen das Plus oft direkt wieder auf. Im ländlichen Raum warten dagegen manchmal bessere Kassensitze, aber auch größere Unsicherheiten, was Nachfrage und Infrastruktur betrifft.
Für Berufseinsteiger:innen heißt das oft: erst einmal Anstellen, Erfahrungsjahre sammeln, vielleicht Teilzeit oder befristete Verträge. Der Sprung in die eigene Praxis bleibt für viele ein Wunschtraum – einer, der zudem mit hohem Risiko, Investition und einer Extraportion Unternehmergeist verbunden ist. Aber, und das ist ein Trost: Mit Zeit, Spezialisierung und dem Mut, sich auf Nischen zu konzentrieren (z. B. Traumatherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, digitale Angebote), steigt auch die Chance auf ein Einkommen, das den Realitätstest besteht.


Der Alltag: Zwischen berührenden Einblicken, digitalen Umbrüchen und Fachkräftestress

Die Tage sind – Entschuldigung für die Floskel, aber es stimmt – selten vorhersehbar. Man betritt morgens die Praxis und ahnt: Was heute als Routine geplant war, kann in zwei Minuten vollkommen anders aussehen. Digitale Therapiewerkzeuge erobern Stück für Stück die Behandlung: Online-Sitzungen, Apps zur Selbsthilfe, KI-basierte Diagnosetools – viele neue Methoden stehen auf der Matte. Nicht jede:r erlebt das als Fortschritt. Während die einen von neuen Freiheiten schwärmen („endlich weniger Anfahrtsstress!“), fürchten andere den Verlust der Beziehungsebene, die Wucht der Algorithmen, die Anonymität der Daten-Cloud. Für junge Psychotherapeut:innen kann das ein Türöffner, aber auch Überforderung bedeuten – besonders, wenn technische Infrastruktur und persönliche Haltung nicht so recht zueinander passen wollen.
Parallel dazu wächst die Belastung: Der Mangel an Kolleg:innen wird spürbar, Wartelisten werden länger, die gesellschaftlichen Erwartungen an psychische Gesundheit steigen stetig. Viel Zeit, um über Work-Life-Balance zu philosophieren, bleibt da selten. Umso wichtiger: Kleine Inseln im Alltag suchen. Ein Lieblingscafé, das freundliche Praxisteam, Klient:innen, die mit neuen Impulsen überraschen – das trägt.


Karrierewege, Chancen, Stolperfallen – und das stille Staunen

Bleibt die Frage: Wohin mit der ganzen Mühe? Die Karriereleiter im engeren Sinn ist flach, aber in der Breite gibt es erstaunlich viele Pfade: Leitung einer Praxis, Spezialisierung auf bestimmte Störungsbilder, Supervision und Lehre, Forschung oder Versorgungsmanagement. Nicht zu unterschätzen: Die Nachfrage steigt stetig, regionale Unterschiede hin oder her. Besonders im Schnittfeld zwischen ambulanter Versorgung, Prävention und digitalen Angeboten entstehen Chancen, die vor fünf Jahren kaum jemand auf dem Schirm hatte. Wer sich fortbildet, offen bleibt, Kontakte pflegt und auch mal querdenkt, hat oft mehr Spielraum als von außen sichtbar ist.
Ach, und noch etwas: Trotz aller Bürokratie, Verstörung über das Gesundheitssystem und Nervenzerrerei bleibt manchmal dieser Moment, der einen staunen lässt – über die Kraft von Begegnung, den Mut der Klient:innen, das Nicken im richtigen Augenblick. Das ist nicht immer quantifizierbar, geschweige denn tariflich abbildbar. Aber, Hand aufs Herz, für viele ist es genau das, was sie nach Jahren noch im Beruf hält. Und wer weiß, vielleicht überrascht der Beruf gerade dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.


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