Psychologische/r Psychotherapeut/in Jobs

127 aktuelle Psychologische/r Psychotherapeut/in Stellenangebote

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Psychologischer Psychotherapeut / Fachpsychotherapeut (m/w/d) - Dr. Becker Physiogym Bad Essen

Dr. Becker Physiogym Bad EssenBad Essen

Aufgaben: Individuelle Ziele für die neuropsychologische Rehabilitation erarbeiten, Patient:innen intensiv in Einzel- und Gruppentherapien betreuen sowie Maßnahmen zur Alltagsstrukturierung und Ressourcenreaktivierung anregen. Qualifikation: Approbierter Psychologischer Psychotherapeut (m/w/d) oder Fachpsychotherapeut (m/w/d). Bedingungen: Unbefristeter Arbeitsvertrag, flexible Arbeitszeitmodelle in Voll- und Teilzeit. Unternehmen: Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen in Bad Essen, neurologische Rehabilitation mit 170 Betten.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger:in (m/w/d)

Hanse PsychotherapieHamburg

Aufgaben: Ergänzung des Behandlungsangebots und kontinuierliche Begleitung der Patient:innen über alle Behandlungsphasen hinweg. Qualifikation: Gesundheits- und Krankenpfleger:in. Bedingungen: Vollzeit oder Teilzeit; ab sofort oder später. Unternehmen: Privatklinik in zentraler Lage mit Diagnostik, ambulanter Psychotherapie, medizinischer Versorgung und stationärer Behandlung; interdisziplinäre Zusammenarbeit unter einem Dach.
Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Hanse Psychotherapie Einkaufsrabatte Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Klinische*n Psycholog*in (m/w/d) - 15 Wochenstunden

Sigmund Freud Privatuniversität WienWien

Aufgaben: Unterstützung für das Kinderpsychologische Zentrum. Qualifikation: klinische*r Psycholog*in. Bedingungen: 15 Wochenstunden, Karenzvertretung befristet für ein Jahr, Dienstort Wien.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Klinische Psychologin (m/w/d) - Schwerpunkt Klinisch-psychologische Diagnostik / Freiberufliche Tätigkeit auf Honorarnotenbasis | Wien

ATZ Alser-Therapie-Zentrum Ges.m.b.H.Wien

Zur Erweiterung unseres interdisziplinären Teams suchen wir eine engagierte, erfahrene klinische Psychologin (m/w/d). Zu den Aufgaben gehören die eigenverantwortliche Durchführung klinisch-psychologischer Diagnostik sowie Beratungs- und Abklärungsgespräche.
Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Psychiatrie Psychotherapie Forensik (m/w/d) - NEU!

Landeskrankenhaus (AöR)Weißenthurm

Wir suchen einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (m/w/d) mit Interesse an einer leitenden Position und der Weiterentwicklung unserer Abteilung. Idealerweise bringen Sie Berufserfahrung im forensisch-psychiatrischen Bereich mit. Ihre Stärken liegen in der Teamarbeit sowie in der Kommunikationsfähigkeit, gepaart mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfreude. Wir bieten eine Vergütung gemäß den TV-Ärzte-Regelungen (Marburger Bund) und eine Eingruppierung in Ä3. Darüber hinaus erwarten Sie betriebliche Altersvorsorge (VBL) und anspruchsvolle Führungsaufgaben in einem multiprofessionellen Team. Profitieren Sie zudem von kostenfreiem Zugang zu Fachliteratur über unsere innovative Online-Bibliothek.
Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt und/oder Leitender Psychotherapeut in der psychotherapeutischen Abteilung (m/w/d) - NEU!

Landeskrankenhaus (AöR)Weißenthurm

Aufgaben: Fachliche und organisatorische Verantwortung für Ihre Stationen sowie aktive Mitgestaltung der therapeutischen Ausrichtung. Qualifikation: Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychologische Psychotherapeut:innen in leitender Funktion. Bedingungen: Zwei Oberarztpositionen (Voll-/Teilzeit, Basis 40 Std./Woche) und zwei Positionen als Leitender Psychotherapeut (Voll-/Teilzeit, Basis 38,5 Std./Woche); Beginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. Psychiatrie und Psychotherapie - Schlemmer Klinik - Bad Tölz

KIRINUS Health SE & Co. KGBad Tölz

Unternehmen: Familiengeführte Gesundheitsgruppe in dritter Generation mit rund 900 Mitarbeitenden und Angeboten in Allgemeinmedizin, Orthopädie und Psychosomatik. Aufgaben: Oberarzt in der Schlemmer Klinik. Qualifikation: Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. Psychiatrie und Psychotherapie. Bedingungen: Voll- oder Teilzeit. Benefits: Attraktive Karrieremöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten, interdisziplinärer Austausch und wertschätzende Atmosphäre.
Gutes Betriebsklima Einkaufsrabatte Jobrad Corporate Benefit KIRINUS Health SE & Co. KG Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. Psychiatrie und Psychotherapie - Schlemmer Klinik

KIRINUS Health SE & Co. KGLenggries

Aufgaben: Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. Psychiatrie und Psychotherapie. Bedingungen: Voll- oder Teilzeit. Unternehmen: KIRINUS ist eine familiengeführte Gesundheitsgruppe in dritter Generation mit rund 900 Mitarbeitenden und Angeboten in Allgemeinmedizin, Orthopädie und Psychosomatik.
Gutes Betriebsklima Einkaufsrabatte Jobrad Corporate Benefit KIRINUS Health SE & Co. KG Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt Psychosomatik (m/w/d)

FIND YOUR EXPERT – MEDICAL RECRUITINGLaatzen, Hannover

Wir suchen einen Oberarzt Psychosomatik (m/w/d) für unsere moderne Rehabilitationsklinik im Raum Hildesheim. Diese Klinik bietet 190 Betten und ist auf die Rehabilitation psychosomatischer Patienten spezialisiert. In einem engagierten Team übernehmen Sie vielfältige Aufgaben und gestalten Therapiekonzepte aktiv mit. Profitieren Sie von einer teamorientierten Arbeitsatmosphäre, in der interdisziplinäre Zusammenarbeit großgeschrieben wird. Wir bieten eine leistungsgerechte Vergütung, die Ihren Qualifikationen entspricht. Zudem stehen Ihnen umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Ihre persönliche und fachliche Entwicklung zur Verfügung.
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Oberarzt Psychosomatik (m/w/d)

FIND YOUR EXPERT – MEDICAL RECRUITINGPeine

Für unsere moderne Rehabilitationsklinik im Raum Hildesheim suchen wir einen engagierten Oberarzt für Psychosomatik (m/w/d). Hier bieten wir 190 Betten und eine Spezialisierung auf psychosomatische Rehabilitation. Sie gestalten aktiv Therapiekonzepte und profitieren von einem interdisziplinären Team aus Fachärzten, Therapeuten und Pflegekräften. Ihre Tätigkeit ist abwechslungsreich und verantwortungsvoll, ideal für Fachkräfte mit Empathie. Genießen Sie zudem eine attraktive Vergütung, die Ihre Qualifikationen widerspiegelt. Nutzen Sie unsere vielfältigen Fortbildungsangebote zur personalen und fachlichen Weiterentwicklung in einem zukunftsorientierten Umfeld.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Psychologische/r Psychotherapeut/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Psychologische/r Psychotherapeut/in wissen müssen

Zwischen Empathie und Papierkram – Ein Blick auf den Berufseinstieg in die Psychotherapie

Man hat irgendwann beschlossen: Ich möchte Menschen helfen, nicht mit Spritzen und Kittel, sondern mit Gespräch, Beziehung, einem offenen Ohr und – ja, auch mit Methodenkoffer. „Psychologische/r Psychotherapeut/in“ liest sich auf dem Papier recht nüchtern, fast bürokratisch. Hinter dieser Berufsbezeichnung steckt jedoch eine Welt voller Ambivalenzen, Veränderungen und kleiner Überraschungen – und nicht selten warten am Rand die berühmten Stolperdrähte, die beim Einstieg erst einmal übersehen werden. Besonders wenn man neu in den Beruf eintaucht oder als erfahrene Kraft plötzlich den inneren Drang zum Wechsel verspürt, merkt man schnell: Es ist komplizierter, als die Hochschulprospekte versprochen haben.


Vom Hörsaal zum Wartezimmer – der Weg ist länger als gedacht

Der Weg zur Approbation ist zäh. Mindestens fünf Jahre Studium (Psychologie oder – je nach Bundesland – eine Spezialisierung, die sich gewaschen hat), dann die berüchtigte Psychotherapeut:innenausbildung inklusive Praxisstunden, Supervision, Selbsterfahrung. Ein bisschen so, als müsse man erst einen Werkzeugkasten bauen, bevor man ihn benutzen darf – und das alles bezahlt man streckenweise quasi selbst. Doch dann: offizielle Approbation, erste Praxis – und die meisten stellen fest, dass der Sprung ins kalte Wasser noch einmal ganz anders aussieht als die stundenlangen Rollenspiele an der Uni.
Was Berufseinsteiger:innen oft unterschätzen: Die Kommunikationskompetenz ist Gold wert, aber manchmal auch Fluch. Jeder Tag bringt neue Menschen, Lebenswelten, Schicksale, Erwartungen – und daneben steht das wuchernde Gebüsch aus Bürokratie, Antragstellungen, Dokumentation, Diagnosen nach ICD, Kostenerstattung. Man denkt, man gibt Gespräche. In Wahrheit jongliert man mit Systemen. Wer nach Sicherheit sucht, muss lernen, die Unsicherheit zu umarmen.


Was muss man mitbringen – und was bleibt auf der Strecke?

Empathie und analytisches Denken, ja, das ist offensichtlich. Aber sind das wirklich die wichtigsten Stärken? Ich frage mich manchmal, ob nicht die eigene Frustrationstoleranz mindestens genauso entscheidend ist. Es reicht nicht, gute Methoden oder Theorien zu kennen – oft geht es um schlichtes Aushalten: Lange Wartelisten, chronisch übervolle Terminkalender, und dann das Gefühl, dass man zu vielen nur ein Pflaster, aber nie wirklich eine Lösung reicht. Gleichzeitig wird Flexibilität verlangt, auch persönlich: Ein Beratungsgespräch mit einer jugendlichen Patientin morgens, dann ein Gutachten für eine Rentenversicherung am Nachmittag – und zwischendrin vielleicht noch ein Notfall.
Was viele unterschätzen: Der Beruf verlangt ein dickes Fell bei gleichzeitiger Offenheit. Wer zu sehr alles auf sich bezieht, droht auszufransen. Ungeachtet aller „Resilienz-Kurse“ stellte ich schnell fest: Manchmal hilft nur ein kräftiger Spaziergang – oder, seien wir ehrlich, ein bitterer Kaffee nach Feierabend.


Gehaltsträume und Realitätsschocks – von Klischees und regionalen Fallgruben

Kommen wir zum heiklen Punkt: das liebe Geld. Viele erhoffen sich nach dem Knochenjob der Ausbildung einen stabilen, ordentlichen Verdienst. Aber die Spanne ist beträchtlich: Kliniken zahlen, abhängig vom Tarif, oft weniger als erhofft. Wer ambulant in eigener Praxis arbeitet oder sich anstellen lässt, hat – je nach Kassenzulassung und Standort – völlig unterschiedliche Perspektiven. Metropolen wie München oder Berlin locken mit größerem Patientenaufkommen, aber höhere Mieten und Lebenshaltungskosten fressen das Plus oft direkt wieder auf. Im ländlichen Raum warten dagegen manchmal bessere Kassensitze, aber auch größere Unsicherheiten, was Nachfrage und Infrastruktur betrifft.
Für Berufseinsteiger:innen heißt das oft: erst einmal Anstellen, Erfahrungsjahre sammeln, vielleicht Teilzeit oder befristete Verträge. Der Sprung in die eigene Praxis bleibt für viele ein Wunschtraum – einer, der zudem mit hohem Risiko, Investition und einer Extraportion Unternehmergeist verbunden ist. Aber, und das ist ein Trost: Mit Zeit, Spezialisierung und dem Mut, sich auf Nischen zu konzentrieren (z. B. Traumatherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, digitale Angebote), steigt auch die Chance auf ein Einkommen, das den Realitätstest besteht.


Der Alltag: Zwischen berührenden Einblicken, digitalen Umbrüchen und Fachkräftestress

Die Tage sind – Entschuldigung für die Floskel, aber es stimmt – selten vorhersehbar. Man betritt morgens die Praxis und ahnt: Was heute als Routine geplant war, kann in zwei Minuten vollkommen anders aussehen. Digitale Therapiewerkzeuge erobern Stück für Stück die Behandlung: Online-Sitzungen, Apps zur Selbsthilfe, KI-basierte Diagnosetools – viele neue Methoden stehen auf der Matte. Nicht jede:r erlebt das als Fortschritt. Während die einen von neuen Freiheiten schwärmen („endlich weniger Anfahrtsstress!“), fürchten andere den Verlust der Beziehungsebene, die Wucht der Algorithmen, die Anonymität der Daten-Cloud. Für junge Psychotherapeut:innen kann das ein Türöffner, aber auch Überforderung bedeuten – besonders, wenn technische Infrastruktur und persönliche Haltung nicht so recht zueinander passen wollen.
Parallel dazu wächst die Belastung: Der Mangel an Kolleg:innen wird spürbar, Wartelisten werden länger, die gesellschaftlichen Erwartungen an psychische Gesundheit steigen stetig. Viel Zeit, um über Work-Life-Balance zu philosophieren, bleibt da selten. Umso wichtiger: Kleine Inseln im Alltag suchen. Ein Lieblingscafé, das freundliche Praxisteam, Klient:innen, die mit neuen Impulsen überraschen – das trägt.


Karrierewege, Chancen, Stolperfallen – und das stille Staunen

Bleibt die Frage: Wohin mit der ganzen Mühe? Die Karriereleiter im engeren Sinn ist flach, aber in der Breite gibt es erstaunlich viele Pfade: Leitung einer Praxis, Spezialisierung auf bestimmte Störungsbilder, Supervision und Lehre, Forschung oder Versorgungsmanagement. Nicht zu unterschätzen: Die Nachfrage steigt stetig, regionale Unterschiede hin oder her. Besonders im Schnittfeld zwischen ambulanter Versorgung, Prävention und digitalen Angeboten entstehen Chancen, die vor fünf Jahren kaum jemand auf dem Schirm hatte. Wer sich fortbildet, offen bleibt, Kontakte pflegt und auch mal querdenkt, hat oft mehr Spielraum als von außen sichtbar ist.
Ach, und noch etwas: Trotz aller Bürokratie, Verstörung über das Gesundheitssystem und Nervenzerrerei bleibt manchmal dieser Moment, der einen staunen lässt – über die Kraft von Begegnung, den Mut der Klient:innen, das Nicken im richtigen Augenblick. Das ist nicht immer quantifizierbar, geschweige denn tariflich abbildbar. Aber, Hand aufs Herz, für viele ist es genau das, was sie nach Jahren noch im Beruf hält. Und wer weiß, vielleicht überrascht der Beruf gerade dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.


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