Produktionsfachkraft Chemie Jobs

15 aktuelle Produktionsfachkraft Chemie Stellenangebote

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Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) in der Herstellung

Bübchen-Werk Ewald Hermes Pharmazeutische Fabrik GmbHSoest

Als Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) sind Sie für die Bedienung und Überwachung von Produktionsanlagen verantwortlich. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, einen reibungslosen Produktionsablauf sicherzustellen und bei Störungen sofortige Maßnahmen zu ergreifen. Die Einhaltung strikter Hygiene- und Reinigungsvorschriften wird von Ihnen gewährleistet, indem Sie Maschinen und Anlagenteile regelmäßig reinigen und desinfizieren. Zudem führen Sie regelmäßige Qualitätskontrollen durch, um die Produktsicherheit und -qualität zu garantieren. Bei Abweichungen sind Sie gefordert, schnell geeignete Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Die umfassende Dokumentation aller Produktionsprozesse und Qualitätsdaten gehört ebenfalls zu Ihrem Verantwortungsbereich.
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft im Bereich Chemie (m/w/d)

Additiv-Chemie Luers GmbH & Co. KGDelmenhorst

Suchen Sie eine Herausforderung als Produktionsfachkraft im Chemiebereich? Am Standort Delmenhorst bieten wir eine Vollzeitstelle an! Ihre Aufgaben umfassen die Abfüllung von Produkten, die Überwachung der Produktionsprozesse und das eigenständige Ein- und Auslagern von Rohstoffen. Sie sind verantwortlich für die Annahme von Tankzügen und die enge Kooperation mit der Qualitätssicherung. Zudem tragen Sie zur Prozessverbesserung sowie zu Wartungs- und Reinigungsarbeiten bei. Vorerfahrungen in der Chemie sind wünschenswert, jedoch ist eine spezifische Ausbildung nicht zwingend erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie/ Produktionsmitarbeiter (m/w/d)

EUKALIN Spezial-Klebstoff Fabrik GmbHEschweiler, Aachen

Als Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die Herstellung und Abfüllung von Klebstoffen. Sie arbeiten unter Berücksichtigung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards. Eigenständig bearbeiten Sie Produktionsaufträge und bedienen sowie reinigen Produktionsanlagen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung im chemischen Bereich ist Voraussetzung, ebenso wie Erfahrung mit Warenwirtschaftssystemen. Wir bieten eine attraktive Vergütung mit Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und weiteren Vorteilen. Profitieren Sie von einem tarifgebundenen Arbeitsverhältnis in einem engagierten Team mit einer umfassenden Einarbeitung und vielfältigen Karrierechancen.
Weihnachtsgeld Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsfachkraft Chemie / Chemikant (m/w/d)

Prefere Melamines GmbHFrankfurt Main

Als Produktionsfachkraft Chemie oder Chemikant (m/w/d) sind Sie für die Bedienung der Anlage zur Herstellung von Melamin-Formaldehydharzen verantwortlich. Ihre Aufgaben umfassen die Prozesskontrolle durch Analysen und die Unterstützung bei Betriebsstörungen. Zudem übernehmen Sie diverse Nebenarbeiten in der Produktion und bedienen Abfüll-Einrichtungen. Ein sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und ein strukturiertes Arbeitsweise sind essenziell für diesen Job. Eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Chemie sowie Schichtbereitschaft sind Voraussetzung. Arbeiten Sie in einem internationalen Unternehmen, das Ihnen abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeiten bietet.
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant / Chemiefacharbeiter / Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

Skinident GmbHSiegen

Die Skin Ident AG ist seit über 36 Jahren auf die Entwicklung hautverträglicher Produkte spezialisiert. Unser Erfolg basiert auf den Erkenntnissen aus Dermatologie und Allergologie. Wir suchen motivierte Mitarbeiter für abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben in einem dynamischen Deutsch-Schweizer Kosmetikunternehmen. Zu Ihren Aufgaben gehört die Bedienung und Überwachung unserer modernen Produktionsanlagen. Zudem sind Sie für die exakte Abwicklung der Herstellvorschriften und das Abwiegen der Rohstoffe verantwortlich. Bewerben Sie sich jetzt und sichern Sie sich einen langfristigen Arbeitsplatz mit Perspektiven!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pharmakant / Produktionsfachkraft (m/w/d) in der Arzneimittelherstellung / Bulkproduktion

expertum GmbHBlaubeuren

Werden Sie Pharmakant (m/w/d) in der Arzneimittelherstellung und profitieren Sie von einem spannenden Job in der 2-Schicht. In dieser Rolle sind Sie für die großtechnische Herstellung von Arzneimitteln verantwortlich. Zu Ihren täglichen Aufgaben gehören das Rüsten, Reinigen und Einstellen von halbautomatischen Produktionsanlagen. Zudem führen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten durch und wiegen Rohstoffe für die Bulkproduktion ab. Sie stellen feste Darreichungsformen her, protokollieren alle pharmazeutisch relevanten Daten und führen In-Prozess-Kontrollen (IPC) durch. Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Pharmakant oder eine verwandte Qualifikation rundet Ihr Profil ab.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Arbeitskleidung Einkaufsrabatte Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter Pharma - Quereinstieg (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesBiberach Riß

Als Produktionsmitarbeiter:in in der Pharmaindustrie in Biberach an der Riß übernimmst du zentrale Aufgaben in der Bedienung und Überwachung hochmoderner Produktionsanlagen. Deine Expertise ist entscheidend für die Kontrolle der Prozessparameter wie Druck und Temperatur. Du führst GMP-gerechte Dokumentationen durch, um die Qualitätssicherung sicherzustellen. Zudem steuerst du komplexe Anlagen und führst In-Prozess-Kontrollen durch. Bei uns profitierst du von einer betrieblichen Altersvorsorge sowie einem attraktiven Prämienprogramm und großzügigen Einkaufsvergünstigungen. Werde Teil unseres engagierten Teams und unterstütze kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen!
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter (m/w/d) In-Prozess-Kontrolle

WAGENER & CO. GmbHLengerich, Lohesch, Lengerich Westfalen

Werde Teil unseres Teams als Mitarbeiter (m/w/d) In-Prozess-Kontrolle und erlebe eine rewarding Karriere! Deine Leidenschaft für Qualität und Verantwortung sorgt dafür, dass unsere Produkte höchsten Standards gerecht werden. Du begleitest den Abfüll- und Konfektionierungsprozess aus Qualitätssicht und erkennst Abweichungen frühzeitig. Genieße abwechslungsreiche Herausforderungen und individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten, um Deine Fähigkeiten zu erweitern. Wir bieten eine attraktive Vergütung ab 20,82 €/Std., 30 Tage Urlaub, betriebliche Altersvorsorge und eine Pflegezusatzversicherung. Profitiere von planbaren Arbeitszeiten und genieße die perfekte Balance zwischen Berufs- und Privatleben!
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit WAGENER & CO. GmbH Gutes Betriebsklima Quereinstieg möglich Vollzeit weitere Benefits
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Pharmareferent (m/w/d) – Biosimilars & RX im Apothekenvertrieb

expertum GmbHBerlin

Dieses international führende Pharmaunternehmen in Ulm spezialisiert sich auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger Generika sowie innovativer Arzneimittel. Hier werden modernste Medikamente erforscht, um die Patientenversorgung weltweit zu verbessern. Die Positionen umfassen Bereiche wie Marktentwicklung, Key Account Management und Kundenbeziehungen innerhalb der Pharmazie. Zudem suchen sie Fachkräfte mit Kenntnissen in CRM-Software und allgemeiner Chemie. Die Stelle bietet Eigenverantwortung und eröffnet spannende Karrierechancen im Apothekenvertrieb. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten auf Step Stone.de und richten Sie Ihren Jobagenten ein, um Ihren Traumjob zu finden!
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Produktionsfachkraft Chemie wissen müssen

Produktionsfachkraft Chemie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Produktionsfachkraft Chemie wissen müssen

Zwischen Reagenzglas und Schichtbetrieb: Was Produktion in der Chemie wirklich bedeutet

Als ich in meinem Freundeskreis erzählte, ich würde einen Fachbeitrag zur Arbeit als Produktionsfachkraft Chemie schreiben, kam direkt diese skeptische Augenbraue. „Sitzt du dann den ganzen Tag an irgendeinem Kessel und schaust, dass es nicht explodiert?“ So stellen es sich viele vor, ehrlich gesagt. Die Wahrheit ist weniger spektakulär – und zugleich deutlich anstrengender, facettenreicher und bedeutsamer, als es auf den ersten Blick scheint. Die chemische Industrie gilt nicht umsonst als das Rückgrat vieler Branchen. Ohne uns gäbe es keine Medikamente, keine sauberen Kunststoffe, keinen Lack auf dem Auto. Klingt nach Pathos? Wer einmal mitten in der Nachtschicht erlebt hat, wie die Produktion zum Stillstand kommt, weiß, was da wirklich dranhängt.


Von der Theorie in die Werkshalle: Berufseinstieg und Anforderungen

Für Neu- oder Quereinsteiger fühlt sich der Sprung ins Werk oft an wie ein Kaltstart im Winter: Die Maschinen laufen, überall blinkt und piept es, die Arbeitskleidung sitzt am Anfang seltsam steif, und die Kollegen sprechen mitunter einen eigenen Werksdialekt. Die eigentlichen Aufgaben? Kontrollieren, steuern, mischen, überwachen, dokumentieren – schon der Aufzählung nach kein Job für Träumer, die mit halbem Ohr Radio hören wollen. Schnell merkt man: Technisches Verständnis ist das A und O. Wer meint, als Produktionsfachkraft Chemie ginge es bloß um Anweisungen befolgen, verkennt die Belastungsproben dieses Berufs. Prozestemperaturen, pH-Werte, Durchflussmengen – dieses Aufschreiben und Nachrechnen, oft unter Zeitdruck, fordert nicht nur Konzentration, sondern verlangt auch ein Gespür für Prozesse. Und für die vielen kleinen Gefahren im Umgang mit Säuren, Laugen, Lösungsmitteln. Geübte Hände, ein wacher Kopf – und, nicht zu unterschätzen, stabile Nerven: Das ist die Grundausstattung.


Geld, Schicht und Standort: Der spröde Charme des Gehaltszettels

Jetzt zum unangenehmen (oder vielleicht motivierendsten?) Thema. Geld. Hand aufs Herz: Der Verdienst in der chemischen Produktion pendelt sich im soliden Mittelfeld der deutschen Industrie ein. Das Einstiegsgehalt liegt, sofern Tarifbindung besteht, oft spürbar über dem, was man als ungelernte Kraft andernorts einstreichen kann. Besonders in Westdeutschland und an großen Chemie-Standorten – Leverkusen, Ludwigshafen, Ruhrgebiet – ist noch Luft nach oben. Im Osten, in kleinen Betrieben ohne Tarifbindung? Nun ja, da hilft manchmal nur das sprichwörtliche Zähneknirschen. Schichtzulagen, Weihnachtsgeld und Zuschläge retten dann, je nach Betrieb, so manches Haushaltsbudget. Was viele unterschätzen: Mit steigender Erfahrung und Zusatzqualifikationen – etwa als Schichtführer oder mit Weiterbildung in Anlagensicherheit – lässt sich nicht nur das technische Niveau, sondern auch der Geldbeutel aufpumpen. Aber: Das dicke Gehalt hat einen Preis. Schichtarbeit, Wochenendschichten, Rufbereitschaft. Wer nicht bereit ist, Rhythmus und Sozialleben zeitweise dem Betriebsplan zu opfern, merkt schnell, wie schwer der Lohn vom Schlafmangel wiegt.


Zwischen Fachkräftemangel und digitalem Schub: Perspektiven und Zweifel

Ich erinnere mich noch, wie mein Ausbilder mir sagte: „Solange es Autos gibt, wird es Chemiearbeiter geben.“ Das war vor gut zehn Jahren. Heute spricht kaum noch jemand von klassischen Arbeiterberufen mit dieser Selbstverständlichkeit. Roboterarme füllen Kanister, Sensoren messen Konzentrationen, Tablets ersetzen Kladden. Wer meint, Digitalisierung spüle die Produktionsfachkraft einfach weg, liegt trotzdem daneben. Vielmehr verschiebt sich das Aufgabenprofil – weniger stupides Ablesen, mehr analytisches Mitdenken, rascher Umgang mit Störungen, Bedienen komplexer Steuerungssoftware. Fachkräftemangel? Ja, er ist real. Während Medien und Politik allenthalben über fehlende Pflegekräfte und Handwerker klagen, suchen Chemiebetriebe händeringend nach Personal, das Verantwortung übernehmen mag. Die Schattenseite: Wer keinen Willen zeigt, sich laufend weiterzubilden, der landet schnell in einer Sackgasse. Seminar hier, neues Verfahren dort – manchmal kommt es einem vor, als lerne man nie aus. Und das stimmt wohl auch.


Kollaps der Routine? Über Arbeitsalltag, Burnoutrisiko und den Wert von Teamgeist

Ein typischer Arbeitstag klingt in der Theorie recht statisch: Arbeitsanweisung lesen, Maschine überprüfen, Knopf drücken, Werte eintragen. In der Praxis springt man zwischen Phasen nervtötender Monotonie (in der Nachtschicht zählt mitunter jeder Tropf auf dem Glasrohr) und abruptem Krisenmodus („Alarm! Förderpumpe 2 steht!“). Wer da keinen Humor, keine Selbstironie entwickelt, beginnt irgendwann an Routine zu ersticken. Klingt dramatisch? Vielleicht. Und doch zeigen Umfragen: Im Kollegenkreis hält den Laden am Laufen oft weniger der Werkleiter als vielmehr das Gefühl, im Team gemeinsam durch dick und dünn zu gehen. Abschalten nach der Schicht? Schwierig, aber machbar, wenn Pausen, klare Absprachen und der „Schichtbier“-Kodex stimmen. Nicht selten sehe ich junge Kollegen, die nach den ersten Monaten hektisch das Weite suchen – zu anstrengend, zu fremd, zu wenig Wertschätzung. Andere wiederum blühen auf wie Rhododendron im Frühling, sobald sie merken: Hier zählt, was du tust. Zwar nicht immer laut. Aber doch verlässlich.


Wie geht’s weiter? Aufstieg, Weiterbildung und die Sache mit dem eigenen Anspruch

Muss man als Produktionsfachkraft ewig dieselben Aufgaben wiederholen? Nicht zwangsläufig. Vom Schichtführer bis zum Techniker, vom Sicherheitsbeauftragten bis zum internen Qualitätsmanager stehen die Türen offen, sofern man Neugier und Durchhaltevermögen mitbringt. Klar, der Weg ist steinig – und mancher Seminarraum wirkt auf den ersten Blick einschüchternd wie das Lehrerzimmer in der Schule. Aber gerade jetzt, wo in den Betrieben die erfahrenen „alten Hasen“ nach und nach die Bühne verlassen, haben Berufseinsteiger und wechselwillige Leute beste Karten. Wer Lust auf Automation, Arbeitsschutz, chemische Analyse oder Umwelttechnik hat, kann im Prinzip seine Nische finden – mit ein bisschen Glück und viel Einsatz. Der eigene Anspruch wächst mit der Erfahrung. Am Ende zählt, ob man morgens ins Werk gehen und sagen kann: Das hier ist mein Betrieb. Und wenn’s gut läuft, auch ein kleines Stück von dem, was im Reagenzglas beginnt und in der Welt von morgen landet.


Kurzbeschreibung Produktionsfachkraft Chemie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Produktionsfachkraft Chemie

Für Neu- oder Quereinsteiger fühlt sich der Sprung ins Werk oft an wie ein Kaltstart im Winter: Die Maschinen laufen, überall blinkt und piept es, die Arbeitskleidung sitzt am Anfang seltsam steif, und die Kollegen sprechen mitunter einen eigenen Werksdialekt. Die eigentlichen Aufgaben? Kontrollieren, steuern, mischen, überwachen, dokumentieren – schon der Aufzählung nach kein Job für Träumer, die mit halbem Ohr Radio hören wollen. Schnell merkt man: Technisches Verständnis ist das A und O. Wer meint, als Produktionsfachkraft Chemie ginge es bloß um Anweisungen befolgen, verkennt die Belastungsproben dieses Berufs. Prozestemperaturen, pH-Werte, Durchflussmengen – dieses Aufschreiben und Nachrechnen, oft unter Zeitdruck, fordert nicht nur Konzentration, sondern verlangt auch ein Gespür für Prozesse. Und für die vielen kleinen Gefahren im Umgang mit Säuren, Laugen, Lösungsmitteln. Geübte Hände, ein wacher Kopf – und, nicht zu unterschätzen, stabile Nerven: Das ist die Grundausstattung.

Jetzt zum unangenehmen (oder vielleicht motivierendsten?) Thema. Geld. Hand aufs Herz: Der Verdienst in der chemischen Produktion pendelt sich im soliden Mittelfeld der deutschen Industrie ein. Das Einstiegsgehalt liegt, sofern Tarifbindung besteht, oft spürbar über dem, was man als ungelernte Kraft andernorts einstreichen kann. Besonders in Westdeutschland und an großen Chemie-Standorten – Leverkusen, Ludwigshafen, Ruhrgebiet – ist noch Luft nach oben. Im Osten, in kleinen Betrieben ohne Tarifbindung? Nun ja, da hilft manchmal nur das sprichwörtliche Zähneknirschen. Schichtzulagen, Weihnachtsgeld und Zuschläge retten dann, je nach Betrieb, so manches Haushaltsbudget. Was viele unterschätzen: Mit steigender Erfahrung und Zusatzqualifikationen – etwa als Schichtführer oder mit Weiterbildung in Anlagensicherheit – lässt sich nicht nur das technische Niveau, sondern auch der Geldbeutel aufpumpen. Aber: Das dicke Gehalt hat einen Preis. Schichtarbeit, Wochenendschichten, Rufbereitschaft. Wer nicht bereit ist, Rhythmus und Sozialleben zeitweise dem Betriebsplan zu opfern, merkt schnell, wie schwer der Lohn vom Schlafmangel wiegt.

Ich erinnere mich noch, wie mein Ausbilder mir sagte: „Solange es Autos gibt, wird es Chemiearbeiter geben.“ Das war vor gut zehn Jahren. Heute spricht kaum noch jemand von klassischen Arbeiterberufen mit dieser Selbstverständlichkeit. Roboterarme füllen Kanister, Sensoren messen Konzentrationen, Tablets ersetzen Kladden. Wer meint, Digitalisierung spüle die Produktionsfachkraft einfach weg, liegt trotzdem daneben. Vielmehr verschiebt sich das Aufgabenprofil – weniger stupides Ablesen, mehr analytisches Mitdenken, rascher Umgang mit Störungen, Bedienen komplexer Steuerungssoftware. Fachkräftemangel? Ja, er ist real. Während Medien und Politik allenthalben über fehlende Pflegekräfte und Handwerker klagen, suchen Chemiebetriebe händeringend nach Personal, das Verantwortung übernehmen mag. Die Schattenseite: Wer keinen Willen zeigt, sich laufend weiterzubilden, der landet schnell in einer Sackgasse. Seminar hier, neues Verfahren dort – manchmal kommt es einem vor, als lerne man nie aus. Und das stimmt wohl auch.

Ein typischer Arbeitstag klingt in der Theorie recht statisch: Arbeitsanweisung lesen, Maschine überprüfen, Knopf drücken, Werte eintragen. In der Praxis springt man zwischen Phasen nervtötender Monotonie (in der Nachtschicht zählt mitunter jeder Tropf auf dem Glasrohr) und abruptem Krisenmodus („Alarm! Förderpumpe 2 steht!“). Wer da keinen Humor, keine Selbstironie entwickelt, beginnt irgendwann an Routine zu ersticken. Klingt dramatisch? Vielleicht. Und doch zeigen Umfragen: Im Kollegenkreis hält den Laden am Laufen oft weniger der Werkleiter als vielmehr das Gefühl, im Team gemeinsam durch dick und dünn zu gehen. Abschalten nach der Schicht? Schwierig, aber machbar, wenn Pausen, klare Absprachen und der „Schichtbier“-Kodex stimmen. Nicht selten sehe ich junge Kollegen, die nach den ersten Monaten hektisch das Weite suchen – zu anstrengend, zu fremd, zu wenig Wertschätzung. Andere wiederum blühen auf wie Rhododendron im Frühling, sobald sie merken: Hier zählt, was du tust. Zwar nicht immer laut. Aber doch verlässlich.

Muss man als Produktionsfachkraft ewig dieselben Aufgaben wiederholen? Nicht zwangsläufig. Vom Schichtführer bis zum Techniker, vom Sicherheitsbeauftragten bis zum internen Qualitätsmanager stehen die Türen offen, sofern man Neugier und Durchhaltevermögen mitbringt. Klar, der Weg ist steinig – und mancher Seminarraum wirkt auf den ersten Blick einschüchternd wie das Lehrerzimmer in der Schule. Aber gerade jetzt, wo in den Betrieben die erfahrenen „alten Hasen“ nach und nach die Bühne verlassen, haben Berufseinsteiger und wechselwillige Leute beste Karten. Wer Lust auf Automation, Arbeitsschutz, chemische Analyse oder Umwelttechnik hat, kann im Prinzip seine Nische finden – mit ein bisschen Glück und viel Einsatz. Der eigene Anspruch wächst mit der Erfahrung. Am Ende zählt, ob man morgens ins Werk gehen und sagen kann: Das hier ist mein Betrieb. Und wenn’s gut läuft, auch ein kleines Stück von dem, was im Reagenzglas beginnt und in der Welt von morgen landet.

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