Physiotherapeut/in Jobs

793 aktuelle Physiotherapeut/in Stellenangebote

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Physiotherapeut (m/w/d) – Voll- oder Teilzeit

Fachpflegezentrum Haus WahlstedtWahlstedt

Im Fachpflegezentrum Haus Wahlstedt suchen wir engagierte Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Unsere Einrichtung spezialisiert sich auf die Pflege von Menschen mit Demenz und psychiatrischen Erkrankungen mit insgesamt 151 Pflegeplätzen. In Haus A legen wir den Fokus auf individuelle pflegerische Versorgung und tagesstrukturierende Betreuung. Unsere hauseigenen Therapiepraxen für Logopädie, Ergo- und Physiotherapie stehen sowohl den Bewohnern als auch externen Patienten zur Verfügung. Im beschützten Wohnbereich von Haus B bieten wir Stabilität und bestmögliche Pflege. Unser Ziel ist es, die Lebenszufriedenheit unserer Bewohner zu maximieren und ihre Selbstständigkeit zu fördern.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Familienfreundlich Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) im rehazentrum worms

Reha Zentrum GmbHWorms

Suchst du als Physiotherapeut (m/w/d) nach einer neuen Herausforderung und wertschätzender Arbeitsumgebung? In dieser Position hilfst du Menschen dabei, einen gesunden und aktiven Alltag zu führen. Unser Stellenangebot umfasst physiotherapeutische Einzel- und Gruppenbehandlungen sowie die Erstellung individueller Therapiepläne. Du betreust Patient:innen in Reha-, Präventions- und Nachsorgeprogrammen und dokumentierst den Therapieverlauf. Darüber hinaus kannst du aktiv an der Weiterentwicklung unserer Behandlungsangebote mitwirken. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium als Physiotherapeut:in sowie Freude an der Arbeit mit Menschen.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut als Therapielotse – Pflegeheim & Praxis in Dortmund (m/w/d)

Mediplus - TherapielotsenDortmund

Werde Teil der Therapielotsen in Dortmund als Physiotherapeutin! Bei uns hast du mehr Zeit für dich und deine Patient:innen, denn wir suchen aktive Mitdenker, kein passives Personal. Du gestaltest die Therapie aktiv und förderst Teilhabe sowie Lebensqualität entsprechend der ICF. Unser interprofessionelles Teamwork sorgt für einen optimalen Transfer der Therapieerfolge in den Alltag. In Pflegeheimen baust du wertvolle Beziehungen zu Patient:innen und Angehörigen auf und bietest emotionale Unterstützung. Zudem stärkst du Angehörige und Pflegepersonal durch gezielte Beratung und Anleitung, damit sie zu Co-Therapeuten werden können.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Corporate Benefit Mediplus - Therapielotsen Dringend gesucht Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Physiotherapeutin/ Physiotherapeut (m/w/d) für unsere Therapeutische Ambulanz in Voll-/Teilzeit

Geriatrische Reha-Klinik Bethel TrossingenTrossingen

In der Physiotherapie bieten wir ambulante Anwendungen für alle Altersklassen an. Unser Team sucht motivierte Physiotherapeuten mit Erfahrung in neurologischen Bereichen, wie Bobath, sowie in manueller Lymphdrainage. Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen sind für uns essenziell. Wir bieten leistungsgerechte Vergütung, flexible Arbeitszeitmodelle und einen sicheren Arbeitsplatz. Zudem profitieren unsere Mitarbeiter von einer strukturierten Einarbeitung und umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten. Werden Sie Teil eines engagierten Teams in einer angenehmen Atmosphäre und gestalten Sie gemeinsam die Zukunft der Physiotherapie!
Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) Rehaklinik

Mathias StiftungMettingen

Werde Teil unseres Teams als Physiotherapeut (m/w/d) in unserer Rehaklinik in Mettingen! Wir suchen engagierte Fachkräfte in Voll- oder Teilzeit, um die Gesundheit geriatrischer Patienten zu fördern. In unserer modernen Klinik bieten wir Ihnen nicht nur ein attraktives Arbeitsumfeld, sondern auch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von einem dynamischen Team und tragen Sie aktiv zur Verbesserung des Wohlbefindens von Menschen in verschiedenen Lebensphasen bei. Als regional verankerter Gesundheitsversorger bieten wir ein starkes Sicherheitsnetz im Bereich Gesundheit, Pflege und Bildung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere bei uns!
Familienfreundlich Corporate Benefit Mathias Stiftung Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut/in Krankengymnastik (m/w/d)

Foerdermann Verwaltungs- GmbHHiddenhausen

Als Physiotherapeut/in bist Du für die Durchführung individueller Behandlungen zuständig und erstellst maßgeschneiderte Behandlungspläne für Patienten mit Bewegungsstörungen. Deine Aufgabe umfasst die Betreuung im Trainingsbereich sowie die Leitung von Präventionskursen, um die Gesundheit der Klienten gezielt zu fördern. Präzise Dokumentation der Behandlungsschritte und Fortschritte ist für Dich selbstverständlich. Du verfügst über eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Bereich Physiotherapie. Teamarbeit, Eigeninitiative und Einfühlungsvermögen sind Deine Stärken. Fort- und Weiterbildungen in MT, Bobath/PNF oder Manueller Lymphdrainage sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Arbeitskleidung Festanstellung Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Firmenwagen Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut/in (m/w/d) mit Willkommensprämie 1.500€

Sport- und Gesundheitszentrum DahmeDahme

In der Rolle als Physiotherapeut/in führst Du maßgeschneiderte Therapien durch, die auf die individuellen Bedürfnisse Deiner Patienten abgestimmt sind. Du erstellst sorgfältige Therapiepläne und dokumentierst die Fortschritte, um optimale Ergebnisse zu gewährleisten. Zudem berätst Du Deine Patienten proaktiv zur Prävention von Bewegungsstörungen, damit sie langfristig gesund bleiben. Gemeinsam mit Deinem Team engagierst Du Dich für die Weiterentwicklung der Physioabteilung und bringst wertvolle Ideen und Erfahrungen ein. Eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut/in ist Voraussetzung für diese Position. Weiterbildungen in KGG, KG-ZNS oder MT sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich.
Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) für unsere eigenständige Praxis

Senioren- und Therapiezentrum Helsa GmbHHelsa

Das Senioren- und Therapiezentrum Helsa sucht einen engagierten Physiotherapeuten (m/w/d) für Voll- oder Teilzeit. Unsere moderne Praxis bietet ein breites Spektrum an Therapien, einschließlich Palliative-Care und Intensivpflege. Hier erwartet Sie ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz, der Raum für berufliche Weiterentwicklung bietet. Wir fördern eine positive Arbeitsatmosphäre und attraktive Bedingungen für unsere Mitarbeiter. Unsere Einrichtung informiert umfassend über die Bedürfnisse aller Altersklassen. Werden Sie Teil eines motivierten Teams und gestalten Sie mit uns eine liebevolle Umgebung für unsere Bewohner!
Barrierefreiheit Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut/in Krankengymnastik (m/w/d)

Physio@Home Inh. Jenny Minge-TetebergWustermark, Berlin

Wir suchen engagierte Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die die Gesundheit unserer Patienten aktiv fördern möchten. In einem wertschätzenden Arbeitsumfeld bieten wir zahlreiche Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams! Sie führen mit Leidenschaft physiotherapeutische Therapien durch und dokumentieren alle Tätigkeiten sorgfältig. Ideal ist eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut sowie eine Fortbildung in Manueller Lymphdrainage. Zusatzqualifikationen wie Manuelle Therapie oder Bobath sind von Vorteil und unterstreichen Ihr freundliches und teamorientiertes Auftreten.
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit

Migräne- und Kopfschmerzklinik KönigsteinKönigstein Taunus

Die Migräne- und Kopfschmerz-Klinik Königstein sucht ab sofort einen engagierten Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Als Deutschlands erste spezialisierte Klinik für Migräne und Kopfschmerzen bieten wir multimodale Schmerztherapie mit Leidenschaft. In dieser Schlüsselrolle unterstützen Sie Patienten auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität und arbeiten interdisziplinär mit Ärzten und Psychologen zusammen. Zu Ihren Aufgaben gehören Einzel- und Gruppentherapien sowie die Erstellung von Therapieberichten. Profitieren Sie von bis zu 30 Urlaubstagen und einem wertschätzenden Team. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Schmerztherapie aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Physiotherapeut/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Physiotherapeut/in wissen müssen

Kein Tag wie der andere: Was den Alltag als Physiotherapeut/in wirklich ausmacht

Der Spruch „Kein Tag ist wie der andere“ ist abgedroschen? Vielleicht. Aber für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ist er die reine Wahrheit. Jedenfalls, wenn man den Beruf nicht nur als Handwerk versteht, sondern als tägliche Expedition in die Bewegungswelten ganz unterschiedlicher Menschen. Zwischen Patienten, Praxiskollegen und – man glaubt es kaum – den Tücken der Dokumentation, steckt man irgendwo immer zwischen Anatomieunterricht, Psychologie und Improvisationstheater. Wer sich auf diese Mischung einlässt, braucht Nerven, Empathie und manchmal ziemlich viel Humor.
Man beginnt den Montagmorgen oft früher als andere – manchmal schon vor acht, wenn der erste Patient auf der Matte steht und mit akutem Hexenschuss eigentlich gar nicht aufstehen wollte. Der Alltag: viel Handarbeit, ja, aber genauso viel Kopf- und Herzarbeit. Fortschritte sind keine Selbstverständlichkeit. Frustrationstoleranz ist mehr als eine Floskel, es ist tägliche Übungssache. Und mittendrin? Die große Kunst, trotz Routine nicht abzustumpfen – sondern Anteil zu nehmen. An jedem kleinen Erfolg, aber auch am nächsten Rückschlag.


Wer hier anfängt, sollte wissen: Es reicht nicht, „menschenorientiert“ zu sein

Klar, überall steht: Wer Physiotherapeut/in werden will, muss gerne mit Menschen arbeiten. Schön und gut. Aber was bedeutet eigentlich „mit Menschen“? Oft heißt es: zuhören, abwarten, aushalten, wenn ein Patient das fünfzehnte Mal stöhnt oder schweigt. Es braucht Geduld, Neugier und Lust darauf, sich auf Persönlichkeiten einzulassen, die ihren Körper auf einmal als Feind erleben. Es gibt keinen standardisierten Bauplan, nach dem der Rücken entlastet oder das Knie mobilisiert wird.
Was viele unterschätzen: Die fachliche Basisausbildung ist kein Spaziergang. Drei Jahre – vollgepackt mit Anatomie, Biomechanik, neurologischen Krankheitsbildern und praktischen Einsätzen. Mein Eindruck: Die harten Fakten lernt man in der Theorie, das eigentliche Handwerkszeug aber erst im echten Kontakt mit Patienten. Und dann – Überraschung! – bekommt man es selten mit Traumpatienten zu tun. Manchmal sind es verwirrte Senioren, die sich kaum erinnern, warum sie auf der Liege liegen. Manchmal topfitte Leistungssportler, die gleich die nächste Medaille im Blick haben. Und man selbst? Steht irgendwo dazwischen und soll vermitteln, beraten, motivieren – und notfalls charmant freundlich „Nein“ sagen können.


Gehalt – und die große Ernüchterung beim Blick aufs Konto

Es ist ein Thema, das in der Mittagspause keiner in der Runde hören will, aber irgendwann kommt sie doch, die Frage nach dem Verdienst. Wer frisch startet, reibt sich beim ersten Gehalt gern mal die Augen: Wenig über Mindestlohn, selbst nach Tarif bleibt oft wenig Luft. Je nach Bundesland, Träger und Spezialisierung schwankt das Gehalt erheblich – in westdeutschen Großstädten sind die Zahlen etwas freundlicher, auf dem Land oder bei privaten kleinen Praxen oft enttäuschend. Und: Die Unterschiede zwischen angestellten und selbstständigen Physios sind groß. Viele sammeln erst Erfahrung in Praxen oder Reha-Zentren, wechseln dann in andere Bereiche – oder gehen notgedrungen in Richtung Selbstständigkeit und bauen mühsam ein eigenes Netzwerk auf. Das verspricht mehr Flexibilität, aber keine Gehaltsgarantie. Im Gegenteil – nicht selten jongliert man zwischen Rezeptanforderungen, Bürokratie und Honorarverhandlungen eher schlecht als recht. Ein Goldesel ist der Beruf nicht. Mich hat das anfangs ziemlich überrascht – und ja, dazu stehe ich.


Die Suche nach Entwicklung: Weiterbildung, Karriere, Flucht nach vorne?

Nach den ersten „Stiefeljahren“ kommt irgendwann die Frage, wo es hingehen soll. Bleiben – und Tag für Tag ähnliche Krankheitsbilder behandeln? Oder weiterbilden – in Richtung Manuelle Therapie, Lymphdrainage oder spezieller Sportphysiotherapie? Wer Lust darauf hat, findet zig Fortbildungsmöglichkeiten. Allerdings: Viele Lehrgänge kosten Geld und brauchen Zeit. Ein echtes Karrieresprungbrett? In Kliniken und Rehazentren ja, im Praxisalltag eher bedingt. Beförderungen im klassischen Sinne sind dünn gesät. Abteilungsleitung, Praxisübernahme – schön und gut, aber kein Massenphänomen. Besonders speziell: Wer Lust auf Lehre, Forschung oder sogar ein Studium hat, steht trotzdem oft wieder am Anfang, finanziell gesehen. Karriereleiter? Eher eine wackelige Holztreppe mit ein paar spannenden Abzweigungen. Aber: Wer den Ehrgeiz aufbringt, sich laufend weiterzuentwickeln, kann sein Profil schärfen – gefragt sind Spezialistinnen und Spezialisten zum Beispiel in den Bereichen Orthopädie, Neurologie oder auch bei neuen digitalen Rehabilitationsmethoden.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung – oder warum Fachkräfte trotzdem fehlen

Es gibt kaum ein Berufsbild, das in bestimmten Regionen gefragter ist – und trotzdem so wenig öffentliche Lobby hat. Der berühmte „Fachkräftemangel“? Kein Mythos. Gerade auf dem Land oder in strukturschwachen Gegenden suchen Praxen verzweifelt nach Nachwuchs. Immer häufiger übernehmen mittlerweile ausländische Fachkräfte die Jobs, die hierzulande keiner mehr machen will – oder kann. Die Gründe sind vielfältig: zu viel Papierkram, zu wenig Geld, zu hohe Anforderungen, zu wenig gesellschaftliche Wertschätzung. Ganz ehrlich: Wer das Gefühl haben will, gebraucht zu werden, ist hier richtig. Wer einen schnellen Aufstieg und ein planbares Leben sucht, wird sich umsehen.
Spannend ist der technologische Wandel – Teletherapie, digitale Dokumentation oder App-gestützte Übungspläne: Vieles verändert sich aktuell (manchmal zu schnell, manchmal zu zäh). Während die einen die Digitalisierung als Bedrohung empfinden, sehen andere darin eine gewaltige Chance, sich neu zu positionieren. Ich persönlich bin da hin- und hergerissen – praktisch wird es erst dann, wenn Technik wirklich zur Entlastung führt und nicht bloß den analogen Aufwand digital spiegelt. Aber das gilt ja eigentlich für jeden Beruf.


Work-Life-Balance? Eher ein wackeliger Balanceakt

Bleibt die Frage: Lässt sich dieser Beruf mit einem gesunden Privatleben vereinbaren? Meine Meinung: Es kommt drauf an. In einer festen Anstellung sind die Arbeitszeiten oft vorhersehbar, aber selten familienfreundlich. Wer selbstständig arbeitet, kann zwar Termine frei verlegen – dafür steigen Druck und Papieraufwand. Wird ein Kollege krank, muss man oft länger ran. Krankheit, Notfälle, spontane Therapieverschiebungen – Flexibilität ist Fluch und Segen zugleich. Ein geregeltes Feierabendbier? Schön wär’s. Dafür gibt es Momente, in denen man am Ende eines Tages merkt, dass die Begegnungen mehr wert sind als jede Überstunde. Und dann ist er wieder da, der Gedanke: Doch, das ist der richtige Beruf. Trotz allem.


Schlusswort – oder: Was bleibt am Ende vom Anfang?

Wer als Physiotherapeut oder Physiotherapeutin einsteigen will, sollte nicht nur Hände, sondern auch Herz und Hirn mitbringen – sowie eine ordentliche Portion Frusttoleranz und Neugier. Die branchenbedingten Stolpersteine sind nicht zu leugnen, das Gehalt ist nicht das Hauptargument. Aber: Der Beruf bietet die seltene Gelegenheit, unmittelbar etwas zu bewirken, Menschen durch schwierige Zeiten zu begleiten – und dabei jeden Tag über sich hinauszuwachsen. Das klingt pathetisch? Mag sein. Aber manchmal muss man das Scheitern aushalten, um die kleinen Wunder zu sehen. Und die gibt es, auch an grauen Montagen mit klammen Fingern und nörgelnden Patienten. Ehrlich.


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