Physiotherapeut/in Jobs

817 aktuelle Physiotherapeut/in Stellenangebote

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Physiotherapeut (m/w/d)

PHYSIOFACHPRAXIS Romy HeynoldDresden

Physiotherapeuten (m/w/d) aufgepasst! Ab 2026 eröffnen wir unseren sechsten Standort im Dresdner Osten und suchen motivierte Teammitglieder für Vollzeit- oder Teilzeitanstellungen. Sie sind leidenschaftlicher Physiotherapeut oder angehender Therapeut? Bei uns finden Sie die perfekte Work-Life-Balance und abwechslungsreiche Karrieremöglichkeiten – von der Therapie bis hin zur Praxisleitung. Gemeinsam mit einem engagierten Team aus Therapeuten und Rezeptionisten leisten Sie wertvolle physiotherapeutische Behandlungen und Dokumentationen. Werden Sie Teil unseres wachsenden Unternehmens und gestalten Sie Ihre Zukunft bei uns! Bewerben Sie sich jetzt und starten Sie Ihre Karriere neu!
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Urlaubsgeld Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit Minijob weitere Benefits
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Physiotherapeut (gn*) mit Weiterbildung als Atmungstherapeut

UKM Universitätsklinikum MünsterMünster

Verstärke unser Team als Physiotherapeut (gn*) mit Weiterbildung zum Atmungstherapeuten! Wir bieten eine unbefristete Anstellung in Voll- oder Teilzeit mit einer attraktiven Vergütung nach TV-L. Deine Expertise wird in der Zentralen Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe geschätzt, wo wir uns auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen konzentrieren. Als Teil des UKM trägst du zur hochwertigen medizinischen Versorgung und innovativen Forschung bei. Profitiere von einem wertschätzenden Arbeitsumfeld, das interprofessionelle Zusammenarbeit fördert. Bewirb dich jetzt unter der Kennziffer 11601 und gestalte die Zukunft der Gesundheitsversorgung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) Zentrale Einrichtung Physiotherapie / Standort Lübeck

UKSH - Universitätsklinikum Schleswig-HolsteinLübeck

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Lübeck sucht engagierte Physiotherapeuten (m/w/d). Als Maximalversorger und größter Arbeitgeber in Schleswig-Holstein bieten wir erstklassige Karrierechancen in einem innovativen Umfeld. Unsere rund 17.000 Mitarbeitenden gewährleisten eine individuelle Patientenversorgung in allen Fachkliniken. In der Zentralen Einrichtung Physiotherapie erstellen wir maßgeschneiderte Behandlungspläne basierend auf ärztlichen Anweisungen. Unser Behandlungskonzept orientiert sich an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Verstärken Sie unser Team und tragen Sie aktiv zur Gesundheit und Genesung unserer Patientinnen und Patienten bei!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d)

St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau gGmbHHanau

Wir suchen engagierte Physiotherapeuten (m/w/d) in Teilzeit zur Unterstützung in verschiedenen Fachabteilungen, darunter Gelenk- und Unfallchirurgie sowie Intensivmedizin. Ihre Aufgaben umfassen die eigenverantwortliche Durchführung von ärztlich angeordneten Therapien und die Planung individueller Therapieangebote. Zudem dokumentieren Sie alle Verfahren im EDV-gestützten Klinikinformationssystem. Eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut ist Voraussetzung, Berufserfahrung wird geschätzt, Berufsanfänger sind jedoch willkommen. Idealerweise bringen Sie fachspezifische Fort- und Weiterbildungen mit, wie beispielsweise in Lymphdrainage. Sie sollten Freude an der Teamarbeit und hohe soziale Kompetenzen mitbringen, um unser Leitbild umzusetzen.
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Jobrad Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut Geriatrische Abteilung (m/w/d)

St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau gGmbHHanau

Wir suchen engagierte Physiotherapeuten (m/w/d) für unsere geriatrische Abteilung in Voll- oder Teilzeit. Ihr Arbeitsbereich umfasst vier Stationen mit rund 115 Betten sowie eine Tagesklinik. Zu Ihren Aufgaben gehört die eigenverantwortliche Durchführung ärztlich angeordneter Therapien und die Mitwirkung am geriatrischen Assessment. Sie planen und führen individuelle physiotherapeutische Therapien durch und erstellen fachübergreifende Behandlungskonzepte. Ziel ist die Aktivierung der Patientenressourcen, um die Bewegungsfähigkeit zu steigern. Zudem organisieren Sie Hilfsmittel und beraten Angehörige, während Sie alle Abläufe im EDV-gestützten System dokumentieren.
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Jobrad Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut:in (m/w/d) – Geriatrie/Neuro/Ortho – Ergophysica Mardorf (VZ/TZ)

Hahne Holding GmbHNeustadt Rübenberge

Werde Teil des engagierten Teams im Therapiezentrum Ergophysica! Wir suchen Physiotherapeuten, die gemeinsam mit uns an einem modernen und dynamischen Arbeitsplatz arbeiten möchten. Bei uns steht Teamgeist im Mittelpunkt; Ergotherapeuten und Physiotherapeuten arbeiten Hand in Hand. Seit 2005 bieten wir erstklassige Ergotherapie und Physiotherapie für alle Altersgruppen. Als Teil der renommierten Hahne Holding profitieren unsere Mitarbeiter von Zuverlässigkeit und einem inspirierenden Umfeld. Gestalte deinen beruflichen Weg mit uns – Gemeinsam erreichen wir mehr!
Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) Zeit für Therapie 30 min Takt, Vollfinanzierung Weiterbildung mit Bezahlter Freistellung, 32-36.000 € Jahr/ Vollzeit, 4.000 € Willkommensbonus

Praxis für Physiotherapie Diana SchmidtGreifswald

Wir bieten Physiotherapeut:innen im Raum Greifswald ein attraktives Arbeitsumfeld mit digitalen Abläufen und flexiblen Arbeitszeiten. Darauf basiert die eigenständige Befundung und Dokumentation unserer Patient:innen, sowohl in der Praxis als auch bei Hausbesuchen. Wir suchen engagierte Teammitglieder, die Spaß an der Zusammenarbeit haben, egal ob Sie Berufseinsteiger:in oder erfahren sind. Dazu bieten wir ein faires Gehalt von 32.000–36.000 € jährlich, inklusive Weihnachtsgeld und einem Willkommensbonus von 4.000 €. Außerdem unterstützen wir Ihre Weiterbildung zu 100% und ermöglichen bezahlte Fortbildungsfreistellungen. Unsere Teamkultur fördert den Austausch durch regelmäßige „Therapeutenfrühstücke“ am Freitag.
Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d)

Ostseeklinik Schönberg-HolmSchönberg

Wir suchen ab sofort eine/n engagierte/n Physiotherapeut/in (m/w/d) für unsere Praxis. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung physiotherapeutischer Behandlungen, einschließlich orthopädischer und neurologischer Therapie. Sie unterstützen Patienten nach Hüft- und Knie-Operationen sowie bei internistischen Erkrankungen durch Mobilisations- und Atemtherapien. Die Anleitung von Gruppentherapien, wie Rückenschule und Medizinische Trainingstherapie, gehört ebenfalls zu Ihrem Tätigkeitsbereich. Außerdem bieten wir zusätzliche Anwendungen wie Sportgruppen und Entspannungsmethoden an. Wenn Sie eine staatlich anerkannte Physiotherapeut/in sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) Zentrale Einrichtung Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie

UKSH - Universitätsklinikum Schleswig-HolsteinKiel

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) sucht einen engagierten Physiotherapeuten (m/w/d) zur Verstärkung der Zentralen Einrichtung für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie. Als größter Arbeitgeber in Schleswig-Holstein bieten wir eine interdisziplinäre und individuelle Versorgungsstruktur. Unsere rund 17.000 Mitarbeitenden stellen sicher, dass Patienten eine optimale Betreuung erhalten. In dieser Position erstellen Sie eigenverantwortlich individuelle Behandlungspläne basierend auf ärztlichen Anordnungen. Unsere Therapiemethoden orientieren sich an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Werden Sie Teil eines erstklassigen Teams und tragen Sie zur Gesundheitsversorgung in der Region bei!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) mit Willkommensprämie

MEDIAN Unternehmensgruppe B.V. & Co. KGBad Wildungen

Werden Sie Teil unseres engagierten physiotherapeutischen Teams! Als staatlich geprüfter Physiotherapeut (w/m/d) erstellen Sie fundierte Aufnahme- und Abschlussbefunde und nehmen an interdisziplinären Teambesprechungen teil. Wir legen Wert auf Ihre Fortbildungsbereitschaft und Ihr Einfühlungsvermögen, während Sie sich aktiv in unser fachliches Konzept einbringen. Profitieren Sie von einer unbefristeten Festanstellung, flexiblen Arbeitszeiten und einer leistungsgerechten Vergütung. In einem freundlichen Arbeitsklima warten zahlreiche Mitarbeitervorteile, darunter Rabatte bei bekannten Marken und Bike-Leasing auf Sie. Gestalten Sie Ihre Karriere und fördern Sie Ihre berufliche Entwicklung bei uns!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Kantine Corporate Benefit MEDIAN Unternehmensgruppe B.V. & Co. KG Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Physiotherapeut/in wissen müssen

Physiotherapeut/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Physiotherapeut/in wissen müssen

Kein Tag wie der andere: Was den Alltag als Physiotherapeut/in wirklich ausmacht

Der Spruch „Kein Tag ist wie der andere“ ist abgedroschen? Vielleicht. Aber für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ist er die reine Wahrheit. Jedenfalls, wenn man den Beruf nicht nur als Handwerk versteht, sondern als tägliche Expedition in die Bewegungswelten ganz unterschiedlicher Menschen. Zwischen Patienten, Praxiskollegen und – man glaubt es kaum – den Tücken der Dokumentation, steckt man irgendwo immer zwischen Anatomieunterricht, Psychologie und Improvisationstheater. Wer sich auf diese Mischung einlässt, braucht Nerven, Empathie und manchmal ziemlich viel Humor.
Man beginnt den Montagmorgen oft früher als andere – manchmal schon vor acht, wenn der erste Patient auf der Matte steht und mit akutem Hexenschuss eigentlich gar nicht aufstehen wollte. Der Alltag: viel Handarbeit, ja, aber genauso viel Kopf- und Herzarbeit. Fortschritte sind keine Selbstverständlichkeit. Frustrationstoleranz ist mehr als eine Floskel, es ist tägliche Übungssache. Und mittendrin? Die große Kunst, trotz Routine nicht abzustumpfen – sondern Anteil zu nehmen. An jedem kleinen Erfolg, aber auch am nächsten Rückschlag.


Wer hier anfängt, sollte wissen: Es reicht nicht, „menschenorientiert“ zu sein

Klar, überall steht: Wer Physiotherapeut/in werden will, muss gerne mit Menschen arbeiten. Schön und gut. Aber was bedeutet eigentlich „mit Menschen“? Oft heißt es: zuhören, abwarten, aushalten, wenn ein Patient das fünfzehnte Mal stöhnt oder schweigt. Es braucht Geduld, Neugier und Lust darauf, sich auf Persönlichkeiten einzulassen, die ihren Körper auf einmal als Feind erleben. Es gibt keinen standardisierten Bauplan, nach dem der Rücken entlastet oder das Knie mobilisiert wird.
Was viele unterschätzen: Die fachliche Basisausbildung ist kein Spaziergang. Drei Jahre – vollgepackt mit Anatomie, Biomechanik, neurologischen Krankheitsbildern und praktischen Einsätzen. Mein Eindruck: Die harten Fakten lernt man in der Theorie, das eigentliche Handwerkszeug aber erst im echten Kontakt mit Patienten. Und dann – Überraschung! – bekommt man es selten mit Traumpatienten zu tun. Manchmal sind es verwirrte Senioren, die sich kaum erinnern, warum sie auf der Liege liegen. Manchmal topfitte Leistungssportler, die gleich die nächste Medaille im Blick haben. Und man selbst? Steht irgendwo dazwischen und soll vermitteln, beraten, motivieren – und notfalls charmant freundlich „Nein“ sagen können.


Gehalt – und die große Ernüchterung beim Blick aufs Konto

Es ist ein Thema, das in der Mittagspause keiner in der Runde hören will, aber irgendwann kommt sie doch, die Frage nach dem Verdienst. Wer frisch startet, reibt sich beim ersten Gehalt gern mal die Augen: Wenig über Mindestlohn, selbst nach Tarif bleibt oft wenig Luft. Je nach Bundesland, Träger und Spezialisierung schwankt das Gehalt erheblich – in westdeutschen Großstädten sind die Zahlen etwas freundlicher, auf dem Land oder bei privaten kleinen Praxen oft enttäuschend. Und: Die Unterschiede zwischen angestellten und selbstständigen Physios sind groß. Viele sammeln erst Erfahrung in Praxen oder Reha-Zentren, wechseln dann in andere Bereiche – oder gehen notgedrungen in Richtung Selbstständigkeit und bauen mühsam ein eigenes Netzwerk auf. Das verspricht mehr Flexibilität, aber keine Gehaltsgarantie. Im Gegenteil – nicht selten jongliert man zwischen Rezeptanforderungen, Bürokratie und Honorarverhandlungen eher schlecht als recht. Ein Goldesel ist der Beruf nicht. Mich hat das anfangs ziemlich überrascht – und ja, dazu stehe ich.


Die Suche nach Entwicklung: Weiterbildung, Karriere, Flucht nach vorne?

Nach den ersten „Stiefeljahren“ kommt irgendwann die Frage, wo es hingehen soll. Bleiben – und Tag für Tag ähnliche Krankheitsbilder behandeln? Oder weiterbilden – in Richtung Manuelle Therapie, Lymphdrainage oder spezieller Sportphysiotherapie? Wer Lust darauf hat, findet zig Fortbildungsmöglichkeiten. Allerdings: Viele Lehrgänge kosten Geld und brauchen Zeit. Ein echtes Karrieresprungbrett? In Kliniken und Rehazentren ja, im Praxisalltag eher bedingt. Beförderungen im klassischen Sinne sind dünn gesät. Abteilungsleitung, Praxisübernahme – schön und gut, aber kein Massenphänomen. Besonders speziell: Wer Lust auf Lehre, Forschung oder sogar ein Studium hat, steht trotzdem oft wieder am Anfang, finanziell gesehen. Karriereleiter? Eher eine wackelige Holztreppe mit ein paar spannenden Abzweigungen. Aber: Wer den Ehrgeiz aufbringt, sich laufend weiterzuentwickeln, kann sein Profil schärfen – gefragt sind Spezialistinnen und Spezialisten zum Beispiel in den Bereichen Orthopädie, Neurologie oder auch bei neuen digitalen Rehabilitationsmethoden.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung – oder warum Fachkräfte trotzdem fehlen

Es gibt kaum ein Berufsbild, das in bestimmten Regionen gefragter ist – und trotzdem so wenig öffentliche Lobby hat. Der berühmte „Fachkräftemangel“? Kein Mythos. Gerade auf dem Land oder in strukturschwachen Gegenden suchen Praxen verzweifelt nach Nachwuchs. Immer häufiger übernehmen mittlerweile ausländische Fachkräfte die Jobs, die hierzulande keiner mehr machen will – oder kann. Die Gründe sind vielfältig: zu viel Papierkram, zu wenig Geld, zu hohe Anforderungen, zu wenig gesellschaftliche Wertschätzung. Ganz ehrlich: Wer das Gefühl haben will, gebraucht zu werden, ist hier richtig. Wer einen schnellen Aufstieg und ein planbares Leben sucht, wird sich umsehen.
Spannend ist der technologische Wandel – Teletherapie, digitale Dokumentation oder App-gestützte Übungspläne: Vieles verändert sich aktuell (manchmal zu schnell, manchmal zu zäh). Während die einen die Digitalisierung als Bedrohung empfinden, sehen andere darin eine gewaltige Chance, sich neu zu positionieren. Ich persönlich bin da hin- und hergerissen – praktisch wird es erst dann, wenn Technik wirklich zur Entlastung führt und nicht bloß den analogen Aufwand digital spiegelt. Aber das gilt ja eigentlich für jeden Beruf.


Work-Life-Balance? Eher ein wackeliger Balanceakt

Bleibt die Frage: Lässt sich dieser Beruf mit einem gesunden Privatleben vereinbaren? Meine Meinung: Es kommt drauf an. In einer festen Anstellung sind die Arbeitszeiten oft vorhersehbar, aber selten familienfreundlich. Wer selbstständig arbeitet, kann zwar Termine frei verlegen – dafür steigen Druck und Papieraufwand. Wird ein Kollege krank, muss man oft länger ran. Krankheit, Notfälle, spontane Therapieverschiebungen – Flexibilität ist Fluch und Segen zugleich. Ein geregeltes Feierabendbier? Schön wär’s. Dafür gibt es Momente, in denen man am Ende eines Tages merkt, dass die Begegnungen mehr wert sind als jede Überstunde. Und dann ist er wieder da, der Gedanke: Doch, das ist der richtige Beruf. Trotz allem.


Schlusswort – oder: Was bleibt am Ende vom Anfang?

Wer als Physiotherapeut oder Physiotherapeutin einsteigen will, sollte nicht nur Hände, sondern auch Herz und Hirn mitbringen – sowie eine ordentliche Portion Frusttoleranz und Neugier. Die branchenbedingten Stolpersteine sind nicht zu leugnen, das Gehalt ist nicht das Hauptargument. Aber: Der Beruf bietet die seltene Gelegenheit, unmittelbar etwas zu bewirken, Menschen durch schwierige Zeiten zu begleiten – und dabei jeden Tag über sich hinauszuwachsen. Das klingt pathetisch? Mag sein. Aber manchmal muss man das Scheitern aushalten, um die kleinen Wunder zu sehen. Und die gibt es, auch an grauen Montagen mit klammen Fingern und nörgelnden Patienten. Ehrlich.


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