Pflegedienstleiter/in Jobs

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Pflegefachkraft / Altenpfleger als Casemanager (m/w/d) mit Springer-Tätigkeit

Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbHHeide, Holstein

Als Pflegefachkraft oder Altenpfleger (m/w/d) mit Casemanager-Funktion übernehmen Sie die Verantwortung für die prospektive Fallsteuerung. Ziel ist eine optimale Patientenversorgung und die Sicherstellung einer angemessenen Erlössituation. Sie unterstützen Abteilungen bei der Einhaltung der Grenzverweildauer und vermeiden Fehlbelegungen. Zudem organisieren Sie sichere Entlassungen und poststationäre Versorgungen in Kooperation mit dem Sozialdienst. Die Nutzung der Kommunikationsplattform „Recare“ ist ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Arbeit. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegefachmann oder Altenpfleger (m/w/d).
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Tourenmanager:in (w/m/d) in der Pflege

Korian Deutschland GmbHEmmerich Rhein

Als Tourenmanager (w/m/d) bieten Sie Ihre Expertise als examinierte Pflegefachkraft in einer Einrichtung von Korian. Hier stehen Werte wie Vertrauen, Initiative und Verantwortung im Vordergrund, um die individuellen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen zu erfüllen. Mit rund 22.500 engagierten Mitarbeitern setzt sich die Korian Deutschland GmbH täglich für die Einzigartigkeit jedes Einzelnen ein. Innovationen sind für uns essenziell, um präventive Lösungen und kontinuierliche Unterstützung zu gewährleisten. In Deutschland betreiben wir rund 230 Einrichtungen und 27 ambulante Dienste. Korian ist Teil der Clariane Familie, dem führenden europäischen Anbieter in Pflege und häuslicher Betreuung.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Tourenmanager:in (w/m/d) in der Pflege

Korian Deutschland GmbHNettetal

Werde Tourenmanager (w/m/d) bei Korian, einer etablierten Pflegeeinrichtung, die nach den PeBeM-Standards arbeitet. In unserem Team, bestehend aus 22.500 engagierten Mitarbeitenden, steht die individuelle Würdigung der Pflegebedürftigen im Vordergrund. Wir setzen auf Vertrauen, Initiative und Verantwortung, um bestmögliche Unterstützung zu bieten. Innovationen sind entscheidend; wir entwickeln präventive Lösungen und fördern kontinuierliche Hilfe. Korian betreibt rund 230 Einrichtungen und 27 ambulante Dienste in Deutschland. Als Teil der Clariane Familie sind wir der führende Anbieter in der Pflege, medizinischen Versorgung und der Unterstützung zu Hause.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Case Manager (gn*)

Universitätsklinikum MünsterMünster

Verstärke unser Team als Pflegefachkraft im Case Management (gn*) am UKM und übernehme Verantwortung für die Bedürfnisse der Patient*innen. Diese unbefristete Vollzeitstelle mit 38,5 Wochenstunden bietet eine attraktive Vergütung nach TV-L. In der Rolle des Case Managers erkennst du individuelle Behandlungsbedarfe und bist für eine reibungslose Aufnahmeplanung verantwortlich. Du steuern Diagnostikprozesse effizient und sorgst dafür, dass alles schnell und präzise abläuft. Zudem organisierst du Termine und Belegungen mit höchste Sorgfalt. Setze deine Fachkompetenz dort ein, wo Menschen unsere Unterstützung dringend benötigen!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Pflegedienstleitung / Leitende Pflegekraft in der Dialyse (m/w/d)

KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.Koblenz

Sie sind ein Schlüsselakteur in der Betreuung chronisch nierenkranker Patienten und verantworten die Dialysepflege. Ihre Aufgaben umfassen die effektive Personaleinsatzplanung mit moderner Software, einschließlich der Urlaubs- und Ausfallverwaltung. Zudem kümmern Sie sich um die Personalführung und -entwicklung des Pflege-Teams. Dabei stellen Sie die Einhaltung dialysespezifischer Standards und gesetzlicher Anforderungen sicher. In enger Kooperation mit der ärztlichen und kaufmännischen Leitung organisieren Sie das Dialysezentrum zielgerichtet. Eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Erfahrung in der Personalführung sind erforderlich, um in dieser wichtigen Position erfolgreich zu sein.
Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Stellvertretende PDL / Pflegefachkraft (m/w/d) in Teilzeit/Vollzeit (30-38,5 h/Woche)

Vereinigung Integrations-Förderung e.V.München

Wir suchen eine stellvertretende PDL/Pflegefachkraft (m/w/d) mit Herz und Organisationstalent in Teilzeit oder Vollzeit. In dieser Rolle berätst du Menschen mit körperlichen Behinderungen und leitest unsere Assistenzkräfte fachlich an. Deine Aufgaben umfassen auch die Weiterentwicklung von Pflegestandards sowie die Konzeption von Fort- und Weiterbildungen. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft sowie eine Weiterbildung nach § 71 SGB XI. Profitiere von geregelten Bürozeiten ohne Schicht- oder Wochenenddienst und 30 Urlaubstagen. Zusätzlich bieten wir finanzielle Anreize wie Weihnachtsgeld und betriebliche Altersvorsorge.
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (PDL) (m/w/d) Vollzeit / Teilzeit

Aczepta Holding GmbHStaufen Breisgau

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (PDL) (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit für unsere moderne Einrichtung in Staufen. Als verantwortliche Pflegefachkraft übernehmen Sie die Leitung unseres Pflegedienstes und gestalten die stationäre Langzeitpflege aktiv mit. Die aczepta ist ein wachsender, konfessionsfreier Träger mit fast 500 Mitarbeitenden in Südbaden, der Wert auf Weiterbildung legt. Unser Haus Erich Fried bietet 67 Einzelzimmer, verteilt auf acht Wohngruppen, in malerischer Lage mit Blick auf die Staufener Burg. Werden Sie Teil eines motivierten Teams und tragen Sie zur Lebensqualität unserer Bewohner bei. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Pflege mit uns!
Festanstellung Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als stellvertretende PDL (m/w/d)

Neumann Pflegedienst GmbHKarlsruhe

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die Position der stellvertretenden Pflegedienstleitung. In dieser Schlüsselrolle gewährleisten Sie die umfassende Betreuung unserer Mitarbeiter und die qualitative Pflege unserer Patient:innen. Sie tragen dazu bei, dass sich unsere Patient:innen sicher und wohl fühlen, während Sie in einem kollegialen Team arbeiten. Zudem bieten wir vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung. Unterstützen Sie die Pflegedienstleitung und übernehmen Sie bei Abwesenheit Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Zukunft der Pflege aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Belegungsmanager:in (w/m/d)

Korian Holding GmbHAugsburg

Werde Belegungsmanager:in (w/m/d) bei Korian und übernehme Verantwortung in der Pflege. Du bist ein Organisationstalent mit Kommunikation als deiner Stärke? Dann ist diese Stelle genau das Richtige für dich! In deiner Rolle sicherst du die klinischen Versorgungsstrukturen und trägst so zum Wohl unserer Patienten bei. Entwickle und setze die richtigen Maßnahmen um und pflege professionelle Beziehungen zu Krankenhäusern sowie Multiplikatoren. Überzeuge zukünftige Bewohner und führe Erstgespräche mit Pflegebedürftigen und deren Angehörigen – sei ein unverzichtbarer Teil unseres Teams bei Korian.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d) mit Zusatzfunktion PDL in der Tagespflege

Korian Holding GmbHSaerbeck

Werde Pflegefachkraft (w/m/d) bei Korian und erlebe einen sinnstiftenden Job. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt – sowohl unsere Bewohner:innen als auch Deine Teamkolleg:innen. Als examinierte Altenpfleger:in trägst Du aktiv dazu bei, das Leben der Menschen zu bereichern. Du bist Teil eines engagierten Teams, das echte Pflege liebt. Deine Arbeit hat einen großen Einfluss und ist einer der gefragtesten Berufe in Europa. Entdecke eine erfüllende Karriere, in der Deine Leidenschaft für die Pflege geschätzt wird!
Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegedienstleiter/in wissen müssen

Pflegedienstleiter/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegedienstleiter/in wissen müssen

Pflegedienstleitung: Zwischen Kontrollraum und Einzelgespräch – Ein Streifzug für Berufseinsteiger und Umsteiger

Wer morgens fragt, warum man Pflegedienstleitung werden sollte, kommt leicht ins Grübeln – gerade, wenn der eigene Berufsweg noch vor einem liegt. Oder wenn man im Stationsalltag den Wechsel erwägt, aber zweifelt: Mehr Verantwortung, ja. Weniger Kontakt zu den Menschen? Vielleicht. Lohn für Leistung? Kommt drauf an, sagen viele. All das klingt nach Banalitäten aus dem Karriereberater. Und doch, das echte Bild ist komplexer, brüchiger – so wie der Berufsalltag selbst.


Zwischen Organisationstalent, Krisenmanager und Klagemauer – Alltagswirklichkeit jenseits des Jobprofils

Ein typischer Tag als Pflegedienstleiterin (und ja, Männer sind hier rar, aber das ändert sich langsam) beginnt selten im Kalender. Es gibt Bürozeiten, sicher. Aber das wahre Geschehen – das spielt sich an der Schnittstelle aller Ebenen ab. Die Belegschaft hat Sorgen: Personalmangel, offene Dienste, die längst nicht mehr auf dem Papier stehen. Die Geschäftsführung trommelt nach Zahlen, nach Compliance, nach irgendetwas, das sich entgrenzt deutsch und bürokratisch anfühlt. Inmitten: Die Leitung, Vermittlerin, Entscheiderin, Feuerwehr. Ach, und Zuhörerin auch noch – für all die kleinen und großen „Was soll ich tun?“-Momente. Wer als Berufseinsteiger denkt, das sei ein Schreibtischjob mit geregelter Führung, täuscht sich. Die Hälfte ist improvisiert, und das Bauchgefühl wird oft zum rettenden Anker. Manchmal ertappt man sich bei dem Gedanken: Sollten eigentlich mehr Leute wissen, was hier tatsächlich abläuft.


Qualifiziert – aber reicht das? Über Ausbildungspfade, nötige Kompetenzen und das, was auf dem Papier nie steht

Der Weg zur Pflegedienstleitung ist selten geradlinig. Die Realität: Voraussetzung ist meist eine abgeschlossene pflegerische Ausbildung – also Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, in neueren Curricula auch Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Dazu kommt ein Batzen an Zusatzqualifikationen und Führungskräftelehrgängen. Manche steigen direkt nach der Fachweiterbildung ins Management ein, andere schleppen Jahre Erfahrung mit sich herum. Aber – entscheidend sind am Ende Eigenschaften, die man nicht im Zertifikat findet. Sturheit gepaart mit Empathie zum Beispiel. Oder der merkwürdige Humor, der hilft, wenn mal wieder gleichzeitig drei Krankmeldungen und eine MDK-Prüfung ins Postfach stolpern. Was viele unterschätzen: Es hilft, wenn man Smalltalk genauso beherrscht wie Excel. Die wahren Werkzeuge sind soziale Intelligenz, Durchhaltevermögen – und das unerschütterliche „Jetzt erst recht“-Mantra.


Gehalt: Ein Thema, das Rückenwind und Gegenwind kennt

Tja, das liebe Gehalt. Wird gerne totgeschwiegen oder mit Hochglanzzahlen aus der Stellenanzeige garniert. Die Wahrheit: Pflegedienstleiter und -leiterinnen verdienen regional und nach Träger höchst unterschiedlich. Im Norden mag ein katholischer Wohlfahrtsverband solide zahlen. In süddeutschen Privatkliniken ist die Latte noch mal ein Stück höher gelegt. Und dann: die Tarifbindung, ein Kapitel für sich. Einstiegsgehälter bewegen sich oft zwischen 3.500 € und knapp 5.000 € brutto – darauf einen Kaffee, wenn der Dienstplan stimmt. Mit wachsender Verantwortung, Hausgröße und Erfahrung sind deutlich höhere Summen möglich, aber das ist weder garantiert noch geschenkt. Es gibt Häuser, die mit großzügigen Zulagen oder flexiblen Bonusmodellen locken – andere staffeln alles nach Standort und Kassenlage. Wer sich bewirbt, sollte Zahlen mutig einfordern – und nicht in jeder Region auf Wunder hoffen. Genau hier trennen sich übrigens Lebenshaltungskosten und Nettoempfinden. Was nützt das Plus auf der Lohntüte, wenn Miete und Arbeitsdruck im Gleichschritt steigen?


Karriere, Wandel und der berühmte „nächste Schritt“ – Chancen und Sackgassen

Der Markt ruft – zumindest behaupten es die Jobportale. Fakt ist: Viele Einrichtungen suchen händeringend nach Leitungspersonal, von der kleinen Sozialstation bis zum städtischen Großversorger. Die Anforderungen? Steigen. Technologische Entwicklung, elektronische Patientenakten, Personalführung in Teilzeitteams. Weiterbildung bleibt Pflicht. Wer clever ist, nutzt Zertifikate in Qualitätsmanagement, Digitalisierung oder Ethikberatung als Karriere-Kick. Einmal auf Leitungsebene angelangt, öffnen sich Türen Richtung übergeordnete Einrichtungsleitung, Fachberatung oder die Selbstständigkeit. Allerdings: Nicht jede Station ist ein Sprungbrett, manche eher ein Trampolin ohne Matratze – man kann auch ordentlich fallen. Und noch etwas: Wer zu früh hochrutscht, spürt oft, wie schnell fachliche Sicherheit und menschliche Reife auseinanderdriften können.


Leben zwischen Anspruch und Abschalten – Vereinbarkeit und der ungeschönte Blick auf die eigenen Grenzen

Das berühmte Work-Life-Balance-Mantra klingt im Gesundheitswesen manchmal wie ein schlechter Witz – und doch ist es kein ganz leeres Gerede. Viele Pflegedienstleitende finden irgendwann ihren Rhythmus, setzen schärfere Grenzen, steuern mit Urlaub oder gelegentlichem Home-Office nach. Aber die Wahrheit bleibt: Anwesenheit – vor Ort, im Kopf, in der Messenger-Gruppe – wird vorausgesetzt. Burnout ist kein Fremdwort, sondern eine reale Gefahr. Bedenken, ständiges Erreichbarkeitsgefühl, der Spagat zwischen Führungsrolle und der Nähe zu den Mitarbeitern. Wer neu einsteigt, unterschätzt oft, wie sehr die eigene Haltung den Unterschied macht. Doch: Es gibt Wege, den Kopf oben zu behalten. Austausch, Delegation – und manchmal das bewusste Ausschalten des Diensthandys. Wirklich, die Welt geht davon nicht unter. Meistens jedenfalls.


Fazit? Nicht mein Ding. Aber ein klarer Gedanke:

Wer in die Pflegedienstleitung einsteigt – frisch von der Fachweiterbildung oder als erfahrene Pflegekraft auf dem Sprung – der sollte weniger auf Stellenanzeigen hören als auf das, was Menschen im Alltag sagen. Fragen stellen. Den eigenen Humor behalten. Sich nicht zu schade sein, bei Chaos auch mal zu schimpfen. Und: Mut zur Lücke. Das ist kein immer gerader Weg, aber mit dem richtigen Maß an Mut, Selbstironie und Weitblick entsteht genau das, was gute Pflegedienstleitende ausmacht: Haltung.


Kurzbeschreibung Pflegedienstleiter/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Pflegedienstleiter/in

Ein typischer Tag als Pflegedienstleiterin (und ja, Männer sind hier rar, aber das ändert sich langsam) beginnt selten im Kalender. Es gibt Bürozeiten, sicher. Aber das wahre Geschehen – das spielt sich an der Schnittstelle aller Ebenen ab. Die Belegschaft hat Sorgen: Personalmangel, offene Dienste, die längst nicht mehr auf dem Papier stehen. Die Geschäftsführung trommelt nach Zahlen, nach Compliance, nach irgendetwas, das sich entgrenzt deutsch und bürokratisch anfühlt. Inmitten: Die Leitung, Vermittlerin, Entscheiderin, Feuerwehr. Ach, und Zuhörerin auch noch – für all die kleinen und großen „Was soll ich tun?“-Momente. Wer als Berufseinsteiger denkt, das sei ein Schreibtischjob mit geregelter Führung, täuscht sich. Die Hälfte ist improvisiert, und das Bauchgefühl wird oft zum rettenden Anker. Manchmal ertappt man sich bei dem Gedanken: Sollten eigentlich mehr Leute wissen, was hier tatsächlich abläuft.

Der Weg zur Pflegedienstleitung ist selten geradlinig. Die Realität: Voraussetzung ist meist eine abgeschlossene pflegerische Ausbildung – also Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, in neueren Curricula auch Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Dazu kommt ein Batzen an Zusatzqualifikationen und Führungskräftelehrgängen. Manche steigen direkt nach der Fachweiterbildung ins Management ein, andere schleppen Jahre Erfahrung mit sich herum. Aber – entscheidend sind am Ende Eigenschaften, die man nicht im Zertifikat findet. Sturheit gepaart mit Empathie zum Beispiel. Oder der merkwürdige Humor, der hilft, wenn mal wieder gleichzeitig drei Krankmeldungen und eine MDK-Prüfung ins Postfach stolpern. Was viele unterschätzen: Es hilft, wenn man Smalltalk genauso beherrscht wie Excel. Die wahren Werkzeuge sind soziale Intelligenz, Durchhaltevermögen – und das unerschütterliche „Jetzt erst recht“-Mantra.

Tja, das liebe Gehalt. Wird gerne totgeschwiegen oder mit Hochglanzzahlen aus der Stellenanzeige garniert. Die Wahrheit: Pflegedienstleiter und -leiterinnen verdienen regional und nach Träger höchst unterschiedlich. Im Norden mag ein katholischer Wohlfahrtsverband solide zahlen. In süddeutschen Privatkliniken ist die Latte noch mal ein Stück höher gelegt. Und dann: die Tarifbindung, ein Kapitel für sich. Einstiegsgehälter bewegen sich oft zwischen 3.500 € und knapp 5.000 € brutto – darauf einen Kaffee, wenn der Dienstplan stimmt. Mit wachsender Verantwortung, Hausgröße und Erfahrung sind deutlich höhere Summen möglich, aber das ist weder garantiert noch geschenkt. Es gibt Häuser, die mit großzügigen Zulagen oder flexiblen Bonusmodellen locken – andere staffeln alles nach Standort und Kassenlage. Wer sich bewirbt, sollte Zahlen mutig einfordern – und nicht in jeder Region auf Wunder hoffen. Genau hier trennen sich übrigens Lebenshaltungskosten und Nettoempfinden. Was nützt das Plus auf der Lohntüte, wenn Miete und Arbeitsdruck im Gleichschritt steigen?

Der Markt ruft – zumindest behaupten es die Jobportale. Fakt ist: Viele Einrichtungen suchen händeringend nach Leitungspersonal, von der kleinen Sozialstation bis zum städtischen Großversorger. Die Anforderungen? Steigen. Technologische Entwicklung, elektronische Patientenakten, Personalführung in Teilzeitteams. Weiterbildung bleibt Pflicht. Wer clever ist, nutzt Zertifikate in Qualitätsmanagement, Digitalisierung oder Ethikberatung als Karriere-Kick. Einmal auf Leitungsebene angelangt, öffnen sich Türen Richtung übergeordnete Einrichtungsleitung, Fachberatung oder die Selbstständigkeit. Allerdings: Nicht jede Station ist ein Sprungbrett, manche eher ein Trampolin ohne Matratze – man kann auch ordentlich fallen. Und noch etwas: Wer zu früh hochrutscht, spürt oft, wie schnell fachliche Sicherheit und menschliche Reife auseinanderdriften können.

Das berühmte Work-Life-Balance-Mantra klingt im Gesundheitswesen manchmal wie ein schlechter Witz – und doch ist es kein ganz leeres Gerede. Viele Pflegedienstleitende finden irgendwann ihren Rhythmus, setzen schärfere Grenzen, steuern mit Urlaub oder gelegentlichem Home-Office nach. Aber die Wahrheit bleibt: Anwesenheit – vor Ort, im Kopf, in der Messenger-Gruppe – wird vorausgesetzt. Burnout ist kein Fremdwort, sondern eine reale Gefahr. Bedenken, ständiges Erreichbarkeitsgefühl, der Spagat zwischen Führungsrolle und der Nähe zu den Mitarbeitern. Wer neu einsteigt, unterschätzt oft, wie sehr die eigene Haltung den Unterschied macht. Doch: Es gibt Wege, den Kopf oben zu behalten. Austausch, Delegation – und manchmal das bewusste Ausschalten des Diensthandys. Wirklich, die Welt geht davon nicht unter. Meistens jedenfalls.

Wer in die Pflegedienstleitung einsteigt – frisch von der Fachweiterbildung oder als erfahrene Pflegekraft auf dem Sprung – der sollte weniger auf Stellenanzeigen hören als auf das, was Menschen im Alltag sagen. Fragen stellen. Den eigenen Humor behalten. Sich nicht zu schade sein, bei Chaos auch mal zu schimpfen. Und: Mut zur Lücke. Das ist kein immer gerader Weg, aber mit dem richtigen Maß an Mut, Selbstironie und Weitblick entsteht genau das, was gute Pflegedienstleitende ausmacht: Haltung.

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