Operationstechnische/r Angestellte/r Jobs

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Operationstechnische/r Assistent/in (OTA) für ambulante OPs

AOZ Augen OP-Zentrum + Praxis Heidelberg am BismarckplatzHeidelberg

Werden Sie Teil unseres engagierten OP-Teams und sichern Sie eine sterile Arbeitsweise im Operationssaal. Wir suchen eine qualifizierte OTA oder Pflegekraft mit OP-Fachweiterbildung und Erfahrung, idealerweise mit Steri-Kenntnissen. Profitieren Sie von einem modernen Arbeitsplatz ohne Notfallversorgung und geregelten Arbeitszeiten, ohne Nachtdienste oder Wochenenddienste. Unser wertschätzendes Arbeitsumfeld bietet Ihnen klare Strukturen und eine intensive Einarbeitung. Zudem fördern wir Ihre Fort- und Weiterbildung und bieten einen sicheren Arbeitsplatz in einem etablierten Augen-OP Zentrum. Genießen Sie eine überdurchschnittliche Vergütung sowie zahlreiche Zusatzleistungen, einschließlich Jobticket.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz (m/w/d)

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Werden Sie Teil unseres Teams als Operationstechnische Assistenz (m/w/d)! Wir suchen motivierte Fachkräfte in Voll- oder Teilzeit ab 20 Stunden pro Woche. Ihre Einsätze erfolgen in den verschiedenen Bereichen unseres hochmodernen Operationszentrums, das zu den besten in Europa zählt. Die Vergütung richtet sich nach dem Haustarifvertrag und kann in die Entgeltgruppe P4 eingeordnet werden. Profitieren Sie von innovativer Technik und einem engagierten Team, das neue Maßstäbe in der Patientenversorgung setzt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der operativen Medizin mit uns!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnischer Assistent/ Operationstechnische Assistentin (m/w/d) HNO

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Werden Sie Operationstechnische/r Assistent/in (m/w/d) im Zentrum für Chirurgische Kliniken, Fachbereich HNO. In dieser Schlüsselposition im OP sind Sie verantwortlich für einen reibungslosen Ablauf und optimale Bedingungen für Patient*innen und Operateur*innen. Wir bieten eine unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit, die gemäß Haustarifvertrag vergütet wird. Ihre Aufgaben umfassen die ganzheitliche prä-, intra- und postoperative Betreuung unter Berücksichtigung zeitgemäßer Standards. Nutzen Sie Ihre fachliche Expertise und tragen Sie zu einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung bei. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Schulleitung (m/w/d) der Schule für operationstechnische Assistenz (OTA) | Bildungszentrum für Beruf

Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbHHeide, Holstein

Die Schule für operationstechnische Assistenz (OTA) sucht eine engagierte Schulleitung (m/w/d) zur Gestaltung der Zukunft im Gesundheitswesen. Sie übernehmen die Gesamtverantwortung für die pädagogische und wirtschaftliche Entwicklung des Bildungszentrums. Durch innovative Bildungsimpulse und die Weiterentwicklung des Curriculums fördern Sie eine zukunftsorientierte Ausbildung. Qualität und Innovation stehen dabei im Fokus, um die Ausbildungsqualität kontinuierlich zu sichern. Zudem beraten Sie Auszubildende und das Lehrteam, um die kommunikative Zusammenarbeit zu stärken. Eine abgeschlossene Ausbildung als OTA oder in einem Gesundheitsberuf ist für diese zentrale Rolle unerlässlich.
Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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OP-Krankenpfleger (m/w/d) oder Operationstechnische Assistenten (m/w/d) für unseren OP

Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbHFreudenstadt

Suchst du eine spannende Karriere als OP-Krankenpfleger (m/w/d) oder Operationstechnischer Assistent (m/w/d)? Unsere Klinik bietet dir die Möglichkeit, in allen operativen Fachrichtungen zu instrumentieren und Patienten prä- sowie postoperativ zu betreuen. Du bringst eine staatliche Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger mit und arbeitest gerne selbstständig und im Team. Wir schätzen Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit sowie Flexibilität. Zudem profitierst du von einer strukturierten Einarbeitung und gezielten Fortbildungen. Werde Teil unseres engagierten Teams und entwickle deine berufliche Kompetenz weiter!
Corporate Benefit Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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OTA oder OP-Pflegefachkraft (w/m/d)

München Klinik gGmbHMünchen

Die München Klinik gGmbH ist der größte Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in Süddeutschland mit etwa 7.000 Mitarbeiter*innen. Wir suchen engagierte Assistenzkräfte für unseren Zentralen Operationsbereich in Bogenhausen, Harlaching und Schwabing. Ihre Aufgaben umfassen die Unterstützung bei chirurgischen Eingriffen, die postoperative Versorgung sowie die Dokumentation und das Materialmanagement. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung zur Pflegefachkraft und sehr gute Deutschkenntnisse. Bei uns profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung, 30 Tagen Urlaub und zusätzlichen Tagen bei Schichtarbeit. Verstärken Sie unser Team und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheit mit!
Vollzeit weitere Benefits
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Medizinpädagoge OTA (m/w/d)

Helios Vogtland-Klinikum Plauen GmbHPlauen

Werden Sie Teil des Helios Vogtland-Klinikums Plauen als Medizinpädagoge OTA (m/w/d)! Wir suchen engagierte Berufserfahrene und Berufseinsteigende zur sofortigen Unterstützung in unbefristeter Anstellung (Kennziffer: 0147 000043). Profitieren Sie von der kollegialen Zusammenarbeit und innovativen Lösungen für beste Patientenversorgung. Unser Bildungszentrum bietet Aus-, Fort- und Weiterbildung auf höchstem Niveau. Verwirklichen Sie Ihre Talente und Ideen in einer dynamischen Umgebung! Starten Sie jetzt Ihre Karriere und bewerben Sie sich, um Ihre Zukunft im Gesundheitswesen zu gestalten!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnischen Assistenten/Assistentin (OTA) (m/w/d)

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gGmbHBremen

Wir sind ein selbständig geführter Dienstleister, der sich auf verantwortungsbewusste medizinische und pflegerische Versorgung spezialisiert hat. Besondere Bedeutung kommt der individuellen Betreuung unserer Patienten zu. Zur Verstärkung unseres OP-Teams suchen wir einen operationstechnischen Assistenten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Ihre Aufgaben umfassen die Instrumentation und Assistenz bei operativen Eingriffen sowie die Sicherstellung der Hygiene. Wir bieten eine strukturierte Einarbeitung und ein teamorientiertes Arbeitsumfeld mit angemessener Vergütung nach TVöD. Profitieren Sie von Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung in unserem kooperativen Team.
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Chirurgisch-technische Assistenz (CTA) / Operationstechnische Assistenz (OTA) (m/w/d)

Ortheum GruppeTrier

Als Chirurgisch-Technische Assistenz (CTA) oder Operationstechnische Assistenz (OTA) (m/w/d) bist du für die fachgerechte Vorbereitung und Nachbereitung von orthopädischen sowie unfallchirurgischen Operationen verantwortlich. Deine Aufgabe umfasst das zuverlässige Instrumentieren und die Springertätigkeiten während der Eingriffe, dabei achtest du strikt auf aseptische Arbeitsweisen und Hygienestandards. Du organisierst und pflegst das Instrumentarium und die OP-Materialien, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Zudem unterstützt du bei der Lagerung der Patienten und der OP-Dokumentation. Eine abgeschlossene Ausbildung als CTA oder OTA ist Voraussetzung, zudem sind fundierte Kenntnisse in OP-Standards erforderlich. Verantwortungsbewusstsein und Organisationsgeschick sind entscheidend für deinen Erfolg in dieser verantwortungsvollen Rolle.
Gutes Betriebsklima Jobrad Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnischer Assistent (m/w/d)

Lutrina Klinik GmbHKaiserslautern

Die Lutrina Klinik ist eine renommierte Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in Deutschland. Unser Team bietet erstklassige operative Versorgung für ambulante und stationäre Patienten. Besondere Freude an der Arbeit und Teamzusammenhalt prägen unsere familiäre Atmosphäre. Unsere hochqualifizierten Experten behandeln erfolgreich Knie-, Hüft- und Leistenschmerzen. Dafür stehen unseren Fachkräften drei moderne, klimatisierte Operationssäle zur Verfügung. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und erleben Sie eine individuelle, professionelle Betreuung in der Lutrina Klinik.
Gutes Betriebsklima Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Lutrina Klinik GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Operationstechnische/r Angestellte/r wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Operationstechnische/r Angestellte/r wissen müssen

Operationstechnische/r Angestellte/r: Zwischen Präzision, Adrenalin und Realitätssinn

Wer heute überlegt, den Weg als Operationstechnische/r Angestellte/r zu gehen, tappt nicht gerade in unbekanntes Gelände – aber auch nicht in eines ohne Stolperfallen, Ecken oder Überraschungen. Der OP-Bereich, so nüchtern wie das alles mitunter wirkt, ist nämlich längst nicht nur ein stiller Maschinentempel à la Fernsehklischee. Vielmehr: ein eng getaktetes, manchmal rohes, immer irgendwie hochsensibles Feld zwischen Teamgeist, Verantwortung und technischer Versiertheit. Und mittendrin die Leute, die den Laden wirklich am Laufen halten – also Sie (oder vielleicht Sie – als angehende:r „OTA“, falls Sie gerade hier „reinschnuppern“).


Eine Bühne für Spezialisten – und Gelegenheit für Generalisten

Operationstechnische/r Angestellte/r, das klingt für viele wie ein reiner Handlangerjob am Rande der ärztlichen Bühne. Falsch gedacht. Weder reine Hilfskraft noch unsichtbares Rädchen: So ziemlich alles, was im OP passiert – Handlungsabläufe, Materialkreisläufe, die stillschweigende Kommunikation und ganz nebenbei die Atmosphäre im Raum – hängt mit am „Schalthebel“ dieser Berufsgruppe. Klar, der Tagesablauf spielt nach festen Regeln, aber auf Struktur folgt sofort Improvisation: OP-Instrumente sterilisieren, Assistenz am Tisch, ein Auge für Details, das andere auf die Stimmung im Team.

Ein bemerkenswerter Aspekt (den viele unterschätzen): Technische Affinität ist fast genauso wichtig wie Organisationsgeschick. Und keine Angst, ein Händchen für die wuseligen IT-Systeme – Dokumentation, Geräteüberwachung, Notfall-Checklisten – kann man sich zwar antrainieren, aber ein Mindestspaß an digitalem Gerät hilft schon. Hinzu kommt: Wer sich in Stress nicht auflöst, sondern eher den Tunnelblick kriegt, ist gut aufgehoben. Das alles klingt hart? Vielleicht, aber alles andere wäre faul geschönt.


Karriere, Weiterbildung und: Erstaunlich flexible Wege nach oben?

Einstiegswege? Harter Stoff: Klassische Ausbildungsroute über drei Jahre, schulische Abschnitte, Praxisphasen im Haus – nicht geschenkt, aber machbar, wenn man will. Was dann? Die klassische Vorstellung: Wer einmal „da unten“ am OP-Tisch steht, bleibt für immer da. Aber Moment, das ist so nicht mehr die Regel. Immer mehr Häuser (sogar abseits der Großstadt) setzen auf OTA-Fachkräfte in erweiterter Funktion: Bereichsleitungen, Hygienespezialisten, Qualitätsmanagement. Wer sich weiterbildet, kann nach ein paar Jahren Fachkraft-Erfahrung recht überraschend die Seiten wechseln – etwa in Richtung OP-Organisation, Fachweiterbildungen oder sogar Lehrtätigkeiten.

Und ja, natürlich kann Weiterbildung ein Sprungbrett für die Karriere sein. Aber auch ein Risiko: Nicht jeder, der einmal die „Schleuse“ zwischen direkter Arbeit am Patienten und Sachbearbeitung durchschritten hat, will wieder zurück. Gerade für Sprungwillige und Umsteigerinnen ist es ratsam, erst einmal in unterschiedliche Bereiche „reinzuarbeiten“. Man glaubt gar nicht, wie unterschiedlich ein OP-Tag im Herzzentrum, bei der Neurochirurgie oder in einer kleinen Fachklinik sein kann. Regional sowieso. Was im Ballungsraum glatt läuft, geht in ländlichen Häusern manchmal anders – charmanter, aber mit jeder Menge zusätzlicher Improvisation.


Der nüchterne Blick aufs Gehalt – und was der Markt daraus macht

Jetzt Butter bei die Fische. Gehalt, ein Kapitel für sich – und viel Gesprächsstoff im Aufenthaltsraum. Die nackten Zahlen unterscheiden sich: Im Schnitt bewegen sich Einstiegsgehälter oft zwischen 2700 und 3200 € brutto. Aber, und das ist kein kleiner Nebensatz: Drin sind – regional, nach Träger, Tarifvertrag und manchmal schlicht Verhandlungsgeschick – Abweichungen von mehreren Hundert €. Verdienst in der Metropole? Höher, meist. Aber auch: Mieten. Im Osten? Nicht selten niedriger, aber eben auch: Leben etwas günstiger, vielleicht mehr Gemeinschaftswärme im Team.

Überstunden (die kommen, keine Frage!) landen teils auf dem Gleitzeitkonto, teils als Zuschläge. Unbezahlte Mehrarbeit ist selten geworden – aber komplett weg? Zweifel bleiben, je nach Haus. Noch eine Wahrheit, die sich kaum bestreiten lässt: Der Markt bewegt sich, aber nicht in Richtung „Goldgräberparadies“. Die Nachfrage ist groß, doch die Arbeitgeber spielen vereinzelt auch auf Zeit. Wer Pokern will, sollte beide Seiten kennen. Oder, anders gesagt: Wer klug auftritt und ein wenig Geduld mitbringt, kann durchaus ein gutes Paket herausholen, gerade bei Wechsel oder Berufseinstieg.


Persönlichkeit gefragt: Was nicht im Zeugnis steht

Es gibt ein paar Dinge, die man nur erfährt, wenn man selbst mit verschränkten Armen im OP steht und die Minuten zählt, bis der nächste Eingriff beginnt. Belastbarkeit – ja, geschenkt. Aber es geht tiefer: Die Fähigkeit, im größten Tumult nicht spitz zu reagieren, sondern souverän zu bleiben. Teamfähigkeit, die nicht aufgesetzt ist. Sicherheit im Umgang mit Patientendaten, das Gespür für die unausgesprochene Sprache der Kollegen, vor allem in stressigen Notfallsituationen. Humor – hilft. Selbst Nachlässigkeit, gelegentlich, solange man die eigene Sorgfalt nicht verliert. Es ist kein Beruf für Perfektionisten. Eher für Improvisationskünstler mit Sinn fürs Detail, und Leute, die nach, nun ja, einer halben Nachtschicht immer noch nicht zur Salzsäule erstarren.

Macht das alles Angst? Vielleicht ein bisschen. Aber die Ehrlichkeit ist nötig: Wer sich in diesem Setting wiederfindet, kann wachsen – Tag für Tag. Was viele unterschätzen: Der Beruf verändert einen. Nicht schlagartig, eher schleichend. Irgendwann denkt man nicht mehr in Nummern, sondern in Handgriffen, in Routinen, in „läuft oder läuft nicht“. Und, Überraschung: Wer sich an diese Mischung gewöhnt, will selten zurück zu irgendwas mit Büro und neun Uhr Präsentationsroutine.


Gesellschaftlicher Wandel, Technik und: Wie lange hält das System?

Ein Punkt, den niemand mehr ignorieren kann: OP-Bereiche sind längst kein Elfenbeinturm mehr. Digitalisierung frisst sich langsam – manchmal zäh wie altbackener Kaugummi – ins Tagesgeschäft. OP-Dokumentation per Tablet, vernetzte Überwachungstechnik, roboterassistierte Verfahren. Klingt nach Science-Fiction, ist aber Realität – jedenfalls in großen Häusern. Die Technik nimmt Arbeit ab, verlangt aber auch, dass man spielerisch flexibel bleibt. Und ja: Die Angst, sich in Bits und Bytes zu verlieren, ist manchmal realer als das berühmte Skalpell, das fehlt.

Dazu der gesellschaftliche Wind: Work-Life-Balance rückt ins Zentrum. Dienstpläne werden flexibler, Teilzeitmodelle entstehen, selbst im traditionell sturen Gesundheitssystem. Aber ganz ehrlich: Rhythmus, Schichtdienst, bereit sein bei Notfällen – das geht nicht im Homeoffice. Alles hat eben seinen Preis, und der heißt beim OTA öfter „Dienstplanroulette“ als „Freizeitticket“. Dennoch: Viele schätzen die gelebte Kameradschaft, den ungeschönten Teamzusammenhalt. Ich wage zu behaupten: Wer laufen kann, wird im OP selten allein gelassen.


Perspektive: Lohnt sich der Weg – und für wen überhaupt?

Abschließend? Gibt es nicht. Die Wirklichkeit ist nie einfach zu greifen. Wer auf Sicherheit, Sinn und echtes „Mittendrin“ in der Medizin aus ist, findet in diesem Beruf ein seltenes Gemisch aus Nervenkitzel und Routine, aus mechanischer Genauigkeit und echtem Menschsein. Nicht jeder wird darin glücklich – und das ist auch in Ordnung so. Manchmal erkennt man erst nach den ersten Monaten (oder durch ein Praktikum), ob einen das Surren der Absaugpumpe nachts nicht loslässt oder ob man einfach einen Job braucht, der am Puls bleibt – manchmal im wörtlichen Sinn.

Für Berufseinsteiger:innen, Routiniers mit Wechsellaune und neugierige Quereinsteiger gilt im Grunde das Gleiche: Wer sich dem OP-Bereich stellt, lernt schnell, eigene Maßstäbe zu entwickeln. Man wird pragmatisch, schnörkellos – und bleibt trotzdem nie stehen. Und das wiederum gilt, wenn man ehrlich ist, für kaum einen anderen Beruf auf so eigentümliche Weise wie hier.


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