Motopäde/Motopädin Jobs

20 aktuelle Motopäde/Motopädin Stellenangebote

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Ergotherapeut (m/w/d)

Franziskus Hospital gem. GmbHBielefeld

Wir suchen einen empathischen Ergotherapeuten (m/w/d) in Vollzeit zur Verstärkung unseres Teams im Bielefelder Franziskus Hospital. Als Teil der renommierten Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen gGmbH bieten wir eine wertvolle Mitarbeit in einem der fünf Akutkrankenhäuser der Region. Jedes Jahr versorgen wir über 13.000 stationäre und 31.000 ambulante Patientinnen und Patienten in unseren hochspezialisierten Fachkliniken. Unser Krankenhaus ist DIN EN ISO 9001 zertifiziert, was höchste Qualitätsstandards garantiert. Wir fördern eine familiäre Atmosphäre und Gleichberechtigung sowie flache Hierarchien. Sie behandeln Kinder und Erwachsene in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Geriatrie – werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Franziskus Hospital gem. GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Logopädie, Ergotherapie & Physiotherapie - Therapeutenteamverstärkung (m/w/d)

SterniPark GmbHHamburg

Ergotherapie fördert gezielt die Fein- und Grobmotorik von Kindern und verbessert deren Wahrnehmungsverarbeitung. In Gruppensettings helfen erfahrene Therapeuten, die Selbstständigkeit im Alltag zu steigern. Physiotherapie unterstützt Kinder mit motorischen Einschränkungen und schafft ansprechende Bewegungslandschaften. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Logopäde, Ergotherapeut oder Physiotherapeut ist erforderlich, Erfahrung in der Kita wünschenswert. Kreativität, Einfühlungsvermögen und Freude an der Arbeit mit Kindern sind unerlässlich für eine empathische und lösungsorientierte Betreuung.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut*in - staatlich anerkannt - Vollzeit

Euro Akademie ChemnitzChemnitz

Beginne deine Ausbildung zum*r Ergotherapeut*in und entdecke eine praxisnahe, vielseitige Jobperspektive. In diesem Beruf hilfst du Menschen, ihre Selbstständigkeit mithilfe von Kreativität und Fachwissen wiederzuerlangen. Du arbeitest mit verschiedenen Altersgruppen und fokussierst dich darauf, Lebensqualität zurückzugeben. Dies geschieht durch Übungen, kreative Methoden und Hilfsmittel, um ihre Motorik zu fördern. In der Ausbildung erwirbst du umfassendes medizinisches, psychosoziales und pädagogisches Wissen. Setze dein Wissen sowohl im Unterricht als auch in spannenden Praktika ein, um einen bedeutenden Unterschied im Leben deiner Klienten zu machen.
Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Staatlich geprüfter Physiotherapeut (m/w/d) | optional mit Bachelor Studium

Präha Gesundheitsschulen DüsseldorfDüsseldorf

Als staatlich geprüfte*r Physiotherapeut*in haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich den Bachelor of Science in Angewandten Therapiewissenschaften zu erlangen – ganz ohne Studiengebühren. Physiotherapeut*innen, früher auch als Krankengymnast*innen bekannt, behandeln Patienten aller Altersgruppen mit verschiedenen Beschwerden. Ihr Hauptziel ist es, Schmerzen zu lindern und Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit sowie Koordination zu verbessern. In NRW wird die Ausbildung finanziell unterstützt, inklusive modernster Lernmittel wie physio Link und Office 365. Die Ausbildung bietet zudem Zusatzqualifikationen und eröffnet vielfältige Karriereperspektiven. Werden Sie Teil einer Branche, die Lebensqualität fördert!
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Staatlich geprüfter Physiotherapeut (m/w/d) | optional mit Bachelor Studium

Präha Gesundheitsschulen MoersMoers

Werde staatlich geprüfte*r Physiotherapeut*in und nutze die Möglichkeit, einen Bachelor of Science in Angewandte Therapiewissenschaften zu erwerben – ohne Studiengebühren! In der Vergangenheit als Krankengymnastik bekannt, umfasst die Physiotherapie eine Vielzahl von Behandlungstechniken. Physiotherapeut*innen kümmern sich um Patienten jeden Alters und helfen bei unterschiedlichen Beschwerden. Die Hauptziele sind Schmerzbeherrschung, Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination sowie die Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung. In NRW wird deine Ausbildung finanziell unterstützt, inklusive praktischer Vergütung. Genieße modernstes Lernen und zahlreiche Zusatzqualifikationen für eine Karriere mit vielen Perspektiven und einer positiven Wirkung auf das Leben deiner Patienten!
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Staatlich geprüfter Physiotherapeut (m/w/d) | optional mit Bachelor Studium

Präha Gesundheitsschulen RheinlandKerpen

Werde staatlich geprüfte*r Physiotherapeut*in und kombiniere deine Ausbildung mit dem Bachelor of Science in Physiotherapy, NL. Unsere Ausbildung zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit sowie Lebensqualität deiner Patienten zu verbessern. Durch das innovative POL-System wird das Lernen effektiv und praxisnah gestaltet. In Nordrhein-Westfalen wird deine Ausbildung finanziell unterstützt, sodass du dich voll auf dein Studium konzentrieren kannst. Modernste Lernplattformen wie physio Link und Office 365 stehen dir zur Verfügung. Nutze die integrierten Zusatzqualifikationen und eröffne dir vielfältige Karrierechancen in der Physiotherapie!
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Ergotherapeut*in (m/w/d)

Caritas-Schulen gGmbHHösbach

Die Dr. Albert-Liebmann-Schule in Hösbach sucht ab sofort eine erfahrene*n Ergotherapeut*in (m/w/d) zur Unterstützung in der heilpädagogischen Tagesstätte. Diese Teilzeitstelle umfasst 25 bis 30 Stunden pro Woche oder kann als Minijob ausgeübt werden. In unserer Einrichtung fördern wir sprachentwicklungsverzögerte Kinder im Alter von vier bis etwa elf Jahren. Unser interdisziplinäres Team begleitet die Kinder nach der Schulvorbereitung von 12:15 bis 16:15 Uhr. Dabei unterstützen wir die individuelle Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft junger Menschen aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d)

Lebenshilfe Main-Spessart e. V.Gemünden Main

Werden Sie Physiotherapeut (m/w/d) bei Lebenshilfe Main-Spessart e.V. und arbeiten Sie bis zu 25 Stunden pro Woche. Ihre Aufgaben umfassen physiotherapeutische Behandlungen, Einzel- und Gruppentherapien sowie Psychomotorik. Sie unterstützen die Hilfsmittelversorgung, erstellen motorische Diagnosen und arbeiten eng mit pädagogischen Fachkräften zusammen. Wir bieten Ihnen einen unbefristeten Arbeitsvertrag, mithilfe eines engagierten interdisziplinären Teams. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten während der Schulferien und umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt per E-Mail an Ch.siegmund@lebenshilfe-msp.de und starten Sie Ihre Karriere!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut (m/w/d)

Dr. Becker Neurozentrum NiedersachsenGelsenkirchen

Im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen in Bad Essen suchen wir engagierte Ergotherapeuten (m/w/d). Bei uns arbeiten Sie in der neurologischen Rehabilitation und fördern die Selbstständigkeit unserer Patient:innen. Durch maßgeschneiderte, alltagsrelevante Übungen helfen Sie, motorisch-funktionale und sensomotorisch-perzeptive Fähigkeiten zu erhalten oder wiederherzustellen. Zudem setzen Sie das MBOR-Konzept zur Überprüfung der Arbeitsfähigkeit ein und schulen im Umgang mit Hilfsmitteln. Ihre Arbeit basiert auf modernen Behandlungsansätzen und wird durch innovative Therapieausstattung unterstützt. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Zukunft der Rehabilitation aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut (m/w/d)

Dr. Becker Neurozentrum NiedersachsenGladbeck

Sie suchen eine spannende Herausforderung als Ergotherapeut (m/w/d) im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen in Bad Essen? Hier arbeiten Sie in einem modernen Umfeld mit 149 Betten, spezialisiert auf neurologische Rehabilitation. Ihre Aufgabe ist es, Patient:innen bei der Erreichung ihrer Reha-Ziele zu unterstützen und deren Selbstständigkeit zu fördern. Sie setzen alltagsrelevante Übungen ein, um motorisch-funktionelle und sensomotorisch-perzeptive Fähigkeiten zu erhalten und wiederherzustellen. Zudem dokumentieren Sie Ihre Behandlungen elektronisch und nutzen innovative Therapieansätze, wie robotergestützte Therapien. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Rehabilitation aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Motopäde/Motopädin wissen müssen

Motopäde/Motopädin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Motopäde/Motopädin wissen müssen

Motopädin? Motopäde? Ein Berufsbild zwischen Körper, Kopf und dem, was dazwischen liegt

Manche Berufe lösen in Gesprächen entweder Stirnrunzeln oder gleich eine Flut an schiefen Vermutungen aus. „Motopäde? Was ist das denn? Was mit Motoren?“ – schon zigmal gehört, dabei geht’s natürlich um etwas ganz anderes. Mit Werkzeugkasten hantiert man nur selten, dafür viel mit Biografie, Bewegung und zwischenmenschlichem Gespür. Und trotzdem, gerade jetzt, wo das Feld der Bewegungs- und Entwicklungsförderung wächst, haben Berufseinsteiger:innen und Quereinsteiger:innen im Bereich Motopädie einen Einstieg, der, sagen wir mal, Herzblut verlangt. Aber vielleicht eben deshalb mehr als ein nur „Job“ ist.


Arbeit zwischen Turnhalle und Therapieraum – aber eben viel dazwischen

Die klassische Motopädie: Sie steht irgendwo zwischen Therapie, Pädagogik, Psychomotorik und sozialer Arbeit. Wer – wie ich damals beim Berufseinstieg – dachte, man würde den lieben langen Tag im Sporttrikot Kinder durch die Halle turnen lassen, wird rasch eines Besseren belehrt. Ja, Gruppenarbeit, Bewegungsspiele, gezielte Körperwahrnehmungsübungen – das gehört dazu. Aber dann kommt die Detailarbeit: An der Tonusregulation schrauben, kleine Alltagsschritte üben, Vertrauensaufbau. Plötzlich merkt man: Es geht nicht ums „sich Austoben“, sondern oft um Persönlichkeitsentwicklung auf leisen Sohlen.


Alltagsbeispiele? Nichts abstrakt, sehr handfest: Da ist der Junge mit Furcht vorm Springen – großer Bogen ums Kletterseil. Oder die Erwachsene mit chronischer Erkrankung, für die einfache Gangübungen plötzlich zum Kraftakt werden. Der Motopäde ist hier nicht bloß Trainer oder Animateur: Er oder sie muss Lebenswelten verstehen, Unausgesprochenes deuten, Übergänge schaffen – oft mit Blick auf zig Förderziele zur gleichen Zeit. Es gibt Tage, an denen einen dieses Multitasking bis zur Erschöpfung fordert. Andere, an denen eine Geste, eine Fortschrittssekunde, alles aufwiegt. Romantisiert ist da nichts. Und genau das gibt dem Beruf seine Ernsthaftigkeit und seinen (etwas eigensinnigen) Reiz.


Qualifikation, Bauchgefühl, Handwerk – was zählt wirklich?

Wer Motopäde oder Motopädin werden will, muss eine spezielle Ausbildung absolvieren. Meistens führen Fachschulen durch den Dschungel von Entwicklungspsychologie, Bewegungslehre, Diagnostik bis hin zu rechtlichen Feinheiten. Was viele unterschätzen: Der Lernweg ist kräftiger Mix aus Alltagspraxis und Theorieklötzen. Theorie? Klar, nötig. Aber spätestens bei der ersten Therapiesitzung merkt man: Das Papier ist geduldig – der Mensch vor einem nicht. Diese Lücke zwischen Buch und Begegnung, sie bleibt dauerhaft Thema.


Was aus meiner Sicht – oder vielleicht auch nur Gefühl – am hilfreichsten ist? Fähigkeit zur Reflexion, die Neigung zum Perspektivwechsel, ein Schuss Geduld mit sich selbst. Wer glaubt, alles über Körper, Psyche und Soziales sofort greifen zu können, wird grandios enttäuscht. Es braucht Ausprobieren, Irritation, Anpassung. Und manchmal die kleine Demut, die uns sagt: Wir nehmen Entwicklung nicht immer selbst in die Hand, sondern begleiten sie. Mit offenen Augen und gelegentlichem Bauchgefühl – wobei letzteres nicht im Ausbildungsplan steht.


Gehalt und Karriere: Wie viel ist Bewegung wert?

Setzen wir es gleich an: Der Lohn, das große Thema. Wer in die Motopädie einsteigt, muss mit bodenständigen Zahlen rechnen – zumindest, wenn man auf die üblichen Vergütungen im sozialen Bereich blickt. Natürlich variieren die Einstiegsgehälter: In öffentlichen Einrichtungen und größeren Trägerorganisationen steigt man oft zwischen 2.500 € und 3.000 € brutto ein, abhängig von Region, Erfahrung und natürlich: Bundesland. Tarifbindung gibt’s nicht immer, private Praxen zahlen manchmal weniger, manchmal (kaum, aber vereinzelt) auch mehr – je nach Spezialisierung oder Einzugsgebiet.


Was viele unterschätzen: Es gibt Gehaltsdeltas über 10 oder sogar 20 Prozent zwischen Ost und West, Stadt und Land. Wer in Bayern oder Baden-Württemberg eine Anstellung findet, hat meist eine etwas bessere Verhandlungsbasis. Dennoch bleibt die Frage offen: Ist das Gehalt angemessen? Nüchtern betrachtet – für die tatsächliche Belastung, Flexibilität, den emotionalen Aufwand – nein, oft nicht. Aber mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen (z. B. Traumapädagogik, spezielle Diagnostik-Zertifikate) und ein wenig Glück beim Arbeitgeber lässt sich da noch etwas raushandeln. Oder selbstständig machen? Möglich, sofern man Netzwerke und Durchhaltewillen mitbringt. Kurz: Viel Luft nach oben ist selten, viel Überzeugungsarbeit oft Teil des Jobs.


Kinder, Erwachsene, Senioren: Der Arbeitsmarkt ist facettenreicher, als viele denken

Wer glaubt, Motopädie sei ein Nischenhandwerk nur für Kindereinrichtungen, irrt gewaltig. Von der Frühförderstelle bis zur neurologischen Reha, von der Förderschule bis zur Seniorenresidenz: Die Einsatzfelder wachsen langsam, aber stetig. Noch vor zehn Jahren waren Jobs außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe rar gesät, inzwischen tauchen zunehmend Stellen im Bereich Erwachsenenrehabilitation, Behindertenhilfe oder sogar Betriebliche Gesundheitsförderung auf. Auch in interdisziplinären Teams – Physios, Ergos, Motopäden – steigt die Präsenz. Kein Mangel an Möglichkeiten, vorausgesetzt, man ist bereit, sich flexibel auf wechselnde Klientel und Arbeitsbedingungen einzustellen.


Und der berühmte „Fachkräftemangel“? Er zieht langsam, aber sicher auch in dieses Segment ein. Viele Einrichtungen suchen händeringend. Gleichzeitig trudeln Anfragen von Eltern, Betreuer:innen, Sozialen Diensten – das ist keine Übertreibung – schon Wochen im Voraus ein. Klar, der Konkurrenzdruck ist spürbar niedriger als etwa in der Pflege, aber es schadet nicht, einen persönlichen Schwerpunkt zu setzen oder Zusatzqualifikationen zu erwerben. Wer vielseitig ist, überlebt hier leichter – so banal das klingen mag.


Arbeiten am Menschen, Arbeiten mit sich selbst – und die Frage nach Work-Life-Balance

Nicht unerwähnt lassen: Der Spagat zwischen Beruf und Privatleben. Hier erleben viele (und ich nehme mich da nicht aus) Momente des Zweifelns. Einerseits kann man selbständig recht flexibel tätig sein – z. B. als Honorarkraft oder mit eigener kleiner Praxis. Auf der anderen Seite sind die Anforderungen an Verfügbarkeit, emotionale Stabilität und Belastbarkeit nicht ohne. Kurze Arbeitswege? Fehlanzeige. Unvorhergesehene Elterngespräche, ein akuter Fall, plötzliche Planänderungen – Standard. Da kann das Thema Erholung schon mal ins Hintertreffen geraten.


Aber: Viele Einrichtungen legen zunehmend Wert auf feste Strukturen, kollegiale Beratung, Supervision. Die Arbeitszeiten sind selten dogmatisch, Teilzeit wird toleriert. Klar, Luxus ist das nicht – aber die Motopädie lebt davon, dass die eigenen Ressourcen stimmen. Wer sich hier nicht zu oft selbst vergisst, bringt meist auch langfristig die Energie und Leidenschaft auf, die es braucht, um Klient:innen wirklich weiterzubringen.


Fazit? Vielleicht keines. Aber ein Plädoyer für Neugier

Ein Beruf für Leute, die Bewegung lieben, ja. Aber vor allem für solche, die Geduld, Offenheit und einen langen Atem nicht nur können, sondern wollen. Motopäd:innen sind Alltagsübersetzer, Mutmacher, manchmal auch Vermittler zwischen Welten. Weder Zauberer noch Automat. Wer also einsteigen möchte – oder über den Wechsel nachdenkt: Wer sich auf den Weg macht, erlebt viel, manchmal auch mehr, als vorab gedacht. Und das ist vielleicht, so nüchtern wie ich’s meine, das einzig Verlässliche an diesem Beruf.


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