Motopäde/Motopädin Jobs

41 aktuelle Motopäde/Motopädin Stellenangebote

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Physiotherapeut/in, Motopäde/in o.ä. Fachkräfte mit bewegungstherapeutischem Ansatz (m/w/d)

Zentrum für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung (Behindertenzentrum) BHZ gGmbHBerlin

Unser Behindertenzentrum in Berlin-Moabit sucht ab sofort eine engagierte Physiotherapeutin oder einen engagierten Physiotherapeuten (m/w/d) für die Unterstützung erwachsener Klienten mit kognitiven und/oder Mehrfachbeeinträchtigungen. Sie sind verantwortlich für die selbstständige Planung und Durchführung von bewegungstherapeutischen Angeboten ohne Rezeptbasis. Ihr Ziel ist die individuelle Förderung kommunikativer und motorischer Fähigkeiten. Zudem wirkt man im multiprofessionalen Team nach dem SEED-Ansatz für emotionale Entwicklung. Wir suchen eine Persönlichkeit, die kreativ mit Klienten arbeitet und ihre Stimmungen unterstützt. Bewerben Sie sich, um die Lebensqualität unserer Klienten aktiv zu verbessern!
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Physiotherapeut / Motopäde / Fachkräfte mit bewegungstherapeutischem Ansatz (m/w/d)

Mosaik-Berlin gGmbHBerlin

Unser Behindertenzentrum in Berlin-Moabit sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt engagierte Physiotherapeuten oder Motopäden (m/w/d) mit einem bewegungstherapeutischen Ansatz. Sie unterstützen erwachsene Menschen mit kognitiven und/oder Mehrfachbeeinträchtigungen durch individuelle Bewegungsangebote. Unser Zentrum zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit zwischen Teilnehmenden und Fachkräften aus, was eine vertraute Atmosphäre schafft. Kreativität und Menschlichkeit sind essenziell für unsere Arbeit. Wir bieten die Möglichkeit, eigenständig Therapien zu planen und durchzuführen – ohne Rezeptbasis. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und fördern Sie Teilhabe und Lebensqualität!
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Physiotherapeut/in, Motopäde/in o.ä. Fachkräfte mit bewegungstherapeutischem Ansatz (m/w/d)

Mosaik-Berlin gGmbHBerlin Moabit

Das Behindertenzentrum sucht engagierte Physiotherapeut*innen oder Motopäd*innen (m/w/d), die sich vor allem um die Bewegungstherapie für Erwachsene mit kognitiven und/oder Mehrfachbeeinträchtigungen kümmern. Unsere Arbeitszeiten sind Montag bis Freitag von 07:30 bis 15:00 Uhr, dienstags bis 16:30 Uhr. Im Zentrum steht der individuelle Austausch zwischen Teilnehmenden und Mitarbeitenden, wodurch ein vertrauter und persönlicher Ort entsteht. Die Vielfalt der Angebote fördert die Teilhabe und kreative Entfaltung. Aristoteles' Aussage „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ beschreibt perfekt unser Konzept. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft mit uns!
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Physiotherapeut - Bewegungstherapie / Motopädie (m/w/d)

Behindertenzentrum BHZ gGmbHBerlin

Suchen Sie eine spannende berufliche Herausforderung im Bereich Bewegungstherapie? Wir suchen Physiotherapeut:innen oder Motopäd:innen mit Erfahrung in der Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigungen, insbesondere im Seniorenbereich. Sie arbeiten selbstständig und strukturiert, während Sie eng im Team zusammenarbeiten. Offenheit für neue Dokumentationssysteme und ein hohes Verantwortungsbewusstsein zeichnen Sie aus. Zudem beherrschen Sie die deutsche Sprache sicher auf C1-Niveau, um professionell zu dokumentieren und auszutauschen. Profitieren Sie von einer fairen Vergütung, einschließlich Familienzuschlag und zwei jährlichen Sonderzahlungen.
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Ergotherapeut (m/w/d) für Interdisziplinäre Frühförderung

Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung gGmbHKöln

Als Ergotherapeut*in unterstützen Sie Kinder bei der Verbesserung ihrer Wahrnehmungs- und Bewegungsfunktionen. Sie bieten individuelle Förderangebote in Einzelförderungen und Kleingruppen an. In enger Zusammenarbeit mit Eltern und Kollegen entwickeln Sie spezifische Teilhabeziele. Regelmäßige Elterngespräche und der Austausch mit der Kita sichern den Transfer des Gelernten in den Alltag. Sie bringen die staatliche Anerkennung als Ergotherapeut*in oder einen vergleichbaren Abschluss mit. Auch Berufseinsteiger*innen sind willkommen, insbesondere wenn Sie Erfahrung in der Arbeit mit Kindern haben, die Entwicklungsrisiken oder Behinderungen aufweisen.
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Ergotherapeut*in (m,w,d) gesucht. 1000 Euro Begrüßungsbonus

DIG Jugendhilfe GmbHElmshorn

Ergotherapeut*innen für Elmshorn gesucht! Die DiG Konfetti bietet seit vielen Jahren Unterstützung für Menschen im Autismus-Spektrum und ihre Familien. Mit unserer neuen ergotherapeutischen Praxis erweitern wir unser Sortiment um individuelle und alltagsnahe Therapien. Im Fokus stehen die Stärken und Lebensziele jedes Einzelnen. Wir bieten betätigungs- und klientenzentrierte Ergotherapie für alle Altersgruppen und entwickeln gemeinsam Lösungen, die Selbstständigkeit und Lebensqualität fördern. Schwerpunkte sind unter anderem Autismus-Spektrum, AD(H)S und motorische Entwicklungsstörungen bei Kindern. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie eine positive Zukunft!
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Physiotherapeut/-in im Therapeutischen Dienst des Gesundheitsamtes (m/w/d)

Bezirksamt Neukölln von BerlinBerlin Neukölln

Der Therapeutische Dienst Neukölln sucht eine/-n qualifizierte/-n Physiotherapeut/-in zur Unterstützung unseres engagierten Teams. In dieser vielseitigen Rolle sind Einfühlungsvermögen und Organisationsgeschick essenziell. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von Physiotherapien für gefährdete, entwicklungsauffällige und behinderte Kinder und Jugendliche. Zudem dokumentieren Sie Diagnosen mithilfe standardisierter Tests und führen psychomotorische Übungsbehandlungen durch. Ihre Expertise fließt in die Gesundheitsförderung und Hilfsmittelversorgung ein. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, direkt mit Eltern und Fachpersonal zur positiven Entwicklung der Kinder beizutragen.
Familienfreundlich Gesundheitsprogramme Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut (m/w/d) bis 4800€

Trialog GmbHHannover

Als engagierte:r Ergotherapeut:in (m/w/d) bietest du eine alltagsorientierte Therapieplanung und -durchführung, die die Selbstständigkeit der Patient:innen fördert. Aufgebaut wird eine vertrauensvolle Bindung, unterstützt durch umfassende Dokumentation jeder Behandlung. Du hast eine abgeschlossene Ausbildung und die Berufserlaubnis in Deutschland. Wir unterstützen frisch examinierte Therapeut:innen mit umfangreichen Fortbildungsangeboten. Wünschenswert sind Erfahrungen in der Neurologie, Orthopädie oder Geriatrie sowie Zusatzqualifikationen wie Bobath. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten, einem Firmenwagen zur Privatnutzung und einem überdurchschnittlichen Gehalt in einem tollen Team!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Firmenwagen Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ergotherapeut*in (m/w/d)

Caritas-Schulen gGmbHSchweinfurt

Ergotherapeut*in (m/w/d) gesucht! Ab dem 14.09.2026 erwartet Sie eine Teilzeitstelle in unserer heilpädagogischen Tagesstätte der Julius-Kardinal-Döpfner-Schule in Gerolzhofen. Wir bieten ein vielfältiges Unterstützungsangebot in über 40 Standorten in Unterfranken. In Ihrer Rolle fördern Sie die motorischen, kognitiven und psychosozialen Fähigkeiten der Kinder während der Betreuungszeiten. Zu Ihren Aufgaben gehört die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen der Schule. Nutzen Sie diese Chance, um einen positiven Einfluss auf das Leben der Kinder zu nehmen und Teil unseres engagierten Teams zu werden!
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Ergotherapeuten (m/w/d)

Leopoldina Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbHSchweinfurt

In unserer KLINIK FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE suchen wir einen engagierten Ergotherapeuten (m/w/d) in Teilzeit (50-80%). Unsere Klinik bietet umfassende Behandlungen für alle Störungsbilder im kinder- und jugendpsychiatrischen Spektrum. Wir verfügen über eine Institutsambulanz, Tageskliniken und geschlossene Stationen, die spezielle Therapiekonzepte anwenden. Unser multiprofessionelles Team kombiniert verschiedene Behandlungsansätze, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Wichtige Schwerpunkte sind die Arbeit mit Vorschulkindern und die Elternschulung nach anerkannten Methoden. Bewerbungen sind ab sofort möglich – gestalten Sie die Zukunft unserer jungen Patienten mit.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Motopäde/Motopädin wissen müssen

Motopäde/Motopädin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Motopäde/Motopädin wissen müssen

Motopädin? Motopäde? Ein Berufsbild zwischen Körper, Kopf und dem, was dazwischen liegt

Manche Berufe lösen in Gesprächen entweder Stirnrunzeln oder gleich eine Flut an schiefen Vermutungen aus. „Motopäde? Was ist das denn? Was mit Motoren?“ – schon zigmal gehört, dabei geht’s natürlich um etwas ganz anderes. Mit Werkzeugkasten hantiert man nur selten, dafür viel mit Biografie, Bewegung und zwischenmenschlichem Gespür. Und trotzdem, gerade jetzt, wo das Feld der Bewegungs- und Entwicklungsförderung wächst, haben Berufseinsteiger:innen und Quereinsteiger:innen im Bereich Motopädie einen Einstieg, der, sagen wir mal, Herzblut verlangt. Aber vielleicht eben deshalb mehr als ein nur „Job“ ist.


Arbeit zwischen Turnhalle und Therapieraum – aber eben viel dazwischen

Die klassische Motopädie: Sie steht irgendwo zwischen Therapie, Pädagogik, Psychomotorik und sozialer Arbeit. Wer – wie ich damals beim Berufseinstieg – dachte, man würde den lieben langen Tag im Sporttrikot Kinder durch die Halle turnen lassen, wird rasch eines Besseren belehrt. Ja, Gruppenarbeit, Bewegungsspiele, gezielte Körperwahrnehmungsübungen – das gehört dazu. Aber dann kommt die Detailarbeit: An der Tonusregulation schrauben, kleine Alltagsschritte üben, Vertrauensaufbau. Plötzlich merkt man: Es geht nicht ums „sich Austoben“, sondern oft um Persönlichkeitsentwicklung auf leisen Sohlen.


Alltagsbeispiele? Nichts abstrakt, sehr handfest: Da ist der Junge mit Furcht vorm Springen – großer Bogen ums Kletterseil. Oder die Erwachsene mit chronischer Erkrankung, für die einfache Gangübungen plötzlich zum Kraftakt werden. Der Motopäde ist hier nicht bloß Trainer oder Animateur: Er oder sie muss Lebenswelten verstehen, Unausgesprochenes deuten, Übergänge schaffen – oft mit Blick auf zig Förderziele zur gleichen Zeit. Es gibt Tage, an denen einen dieses Multitasking bis zur Erschöpfung fordert. Andere, an denen eine Geste, eine Fortschrittssekunde, alles aufwiegt. Romantisiert ist da nichts. Und genau das gibt dem Beruf seine Ernsthaftigkeit und seinen (etwas eigensinnigen) Reiz.


Qualifikation, Bauchgefühl, Handwerk – was zählt wirklich?

Wer Motopäde oder Motopädin werden will, muss eine spezielle Ausbildung absolvieren. Meistens führen Fachschulen durch den Dschungel von Entwicklungspsychologie, Bewegungslehre, Diagnostik bis hin zu rechtlichen Feinheiten. Was viele unterschätzen: Der Lernweg ist kräftiger Mix aus Alltagspraxis und Theorieklötzen. Theorie? Klar, nötig. Aber spätestens bei der ersten Therapiesitzung merkt man: Das Papier ist geduldig – der Mensch vor einem nicht. Diese Lücke zwischen Buch und Begegnung, sie bleibt dauerhaft Thema.


Was aus meiner Sicht – oder vielleicht auch nur Gefühl – am hilfreichsten ist? Fähigkeit zur Reflexion, die Neigung zum Perspektivwechsel, ein Schuss Geduld mit sich selbst. Wer glaubt, alles über Körper, Psyche und Soziales sofort greifen zu können, wird grandios enttäuscht. Es braucht Ausprobieren, Irritation, Anpassung. Und manchmal die kleine Demut, die uns sagt: Wir nehmen Entwicklung nicht immer selbst in die Hand, sondern begleiten sie. Mit offenen Augen und gelegentlichem Bauchgefühl – wobei letzteres nicht im Ausbildungsplan steht.


Gehalt und Karriere: Wie viel ist Bewegung wert?

Setzen wir es gleich an: Der Lohn, das große Thema. Wer in die Motopädie einsteigt, muss mit bodenständigen Zahlen rechnen – zumindest, wenn man auf die üblichen Vergütungen im sozialen Bereich blickt. Natürlich variieren die Einstiegsgehälter: In öffentlichen Einrichtungen und größeren Trägerorganisationen steigt man oft zwischen 2.500 € und 3.000 € brutto ein, abhängig von Region, Erfahrung und natürlich: Bundesland. Tarifbindung gibt’s nicht immer, private Praxen zahlen manchmal weniger, manchmal (kaum, aber vereinzelt) auch mehr – je nach Spezialisierung oder Einzugsgebiet.


Was viele unterschätzen: Es gibt Gehaltsdeltas über 10 oder sogar 20 Prozent zwischen Ost und West, Stadt und Land. Wer in Bayern oder Baden-Württemberg eine Anstellung findet, hat meist eine etwas bessere Verhandlungsbasis. Dennoch bleibt die Frage offen: Ist das Gehalt angemessen? Nüchtern betrachtet – für die tatsächliche Belastung, Flexibilität, den emotionalen Aufwand – nein, oft nicht. Aber mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen (z. B. Traumapädagogik, spezielle Diagnostik-Zertifikate) und ein wenig Glück beim Arbeitgeber lässt sich da noch etwas raushandeln. Oder selbstständig machen? Möglich, sofern man Netzwerke und Durchhaltewillen mitbringt. Kurz: Viel Luft nach oben ist selten, viel Überzeugungsarbeit oft Teil des Jobs.


Kinder, Erwachsene, Senioren: Der Arbeitsmarkt ist facettenreicher, als viele denken

Wer glaubt, Motopädie sei ein Nischenhandwerk nur für Kindereinrichtungen, irrt gewaltig. Von der Frühförderstelle bis zur neurologischen Reha, von der Förderschule bis zur Seniorenresidenz: Die Einsatzfelder wachsen langsam, aber stetig. Noch vor zehn Jahren waren Jobs außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe rar gesät, inzwischen tauchen zunehmend Stellen im Bereich Erwachsenenrehabilitation, Behindertenhilfe oder sogar Betriebliche Gesundheitsförderung auf. Auch in interdisziplinären Teams – Physios, Ergos, Motopäden – steigt die Präsenz. Kein Mangel an Möglichkeiten, vorausgesetzt, man ist bereit, sich flexibel auf wechselnde Klientel und Arbeitsbedingungen einzustellen.


Und der berühmte „Fachkräftemangel“? Er zieht langsam, aber sicher auch in dieses Segment ein. Viele Einrichtungen suchen händeringend. Gleichzeitig trudeln Anfragen von Eltern, Betreuer:innen, Sozialen Diensten – das ist keine Übertreibung – schon Wochen im Voraus ein. Klar, der Konkurrenzdruck ist spürbar niedriger als etwa in der Pflege, aber es schadet nicht, einen persönlichen Schwerpunkt zu setzen oder Zusatzqualifikationen zu erwerben. Wer vielseitig ist, überlebt hier leichter – so banal das klingen mag.


Arbeiten am Menschen, Arbeiten mit sich selbst – und die Frage nach Work-Life-Balance

Nicht unerwähnt lassen: Der Spagat zwischen Beruf und Privatleben. Hier erleben viele (und ich nehme mich da nicht aus) Momente des Zweifelns. Einerseits kann man selbständig recht flexibel tätig sein – z. B. als Honorarkraft oder mit eigener kleiner Praxis. Auf der anderen Seite sind die Anforderungen an Verfügbarkeit, emotionale Stabilität und Belastbarkeit nicht ohne. Kurze Arbeitswege? Fehlanzeige. Unvorhergesehene Elterngespräche, ein akuter Fall, plötzliche Planänderungen – Standard. Da kann das Thema Erholung schon mal ins Hintertreffen geraten.


Aber: Viele Einrichtungen legen zunehmend Wert auf feste Strukturen, kollegiale Beratung, Supervision. Die Arbeitszeiten sind selten dogmatisch, Teilzeit wird toleriert. Klar, Luxus ist das nicht – aber die Motopädie lebt davon, dass die eigenen Ressourcen stimmen. Wer sich hier nicht zu oft selbst vergisst, bringt meist auch langfristig die Energie und Leidenschaft auf, die es braucht, um Klient:innen wirklich weiterzubringen.


Fazit? Vielleicht keines. Aber ein Plädoyer für Neugier

Ein Beruf für Leute, die Bewegung lieben, ja. Aber vor allem für solche, die Geduld, Offenheit und einen langen Atem nicht nur können, sondern wollen. Motopäd:innen sind Alltagsübersetzer, Mutmacher, manchmal auch Vermittler zwischen Welten. Weder Zauberer noch Automat. Wer also einsteigen möchte – oder über den Wechsel nachdenkt: Wer sich auf den Weg macht, erlebt viel, manchmal auch mehr, als vorab gedacht. Und das ist vielleicht, so nüchtern wie ich’s meine, das einzig Verlässliche an diesem Beruf.


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