Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

233 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Operationstechnische Assistenz (m/w/d) OTA / Pflegefachkraft (m/w/d) für den Standort Ambulantes Operationszentrum

Gesundheit & soziale Dienste KarriereHamburg

Als Operationstechnische Assistenz (m/w/d) oder Pflegefachkraft (m/w/d) arbeiten Sie in Voll- oder Teilzeit mit bis zu 38,5 Stunden pro Woche in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Sie arbeiten gern in einem kleinen Team und verstehen Interprofessionalität als Selbstverständlichkeit. Zu Ihren Voraussetzungen zählen die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach dem Pflegeberufegesetz oder eine abgeschlossene Berufsausbildung als Operationstechnischer Assistent (m/w/d) sowie Erfahrung im OP. Sie sind teamfähig und bringen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Empathie mit. Die Vergütung erfolgt gemäß TV-BG Kliniken, inklusive Jahressonderzahlung und diverser Zulagen, etwa Pflege-, Funktions- oder Schichtzulage. Bewerbungsfrist ist der 01.11.2026.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Arztsekretär (m/w/d) Anästhesie/Intensiv-/Schmerzmedizin

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Als Arztsekretär (m/w/d) übernehmen Sie allgemeine Büro- und Sekretariatsarbeiten, die Postbearbeitung sowie die Bearbeitung medizinischen Schriftguts aus PDMS in Medico und von Gutachtenvorgängen einschließlich deren Abrechnung. Zu Ihren Aufgaben gehören außerdem die Terminierung von Angehörigengesprächen, die Bearbeitung von Telefonaten und E-Mails, die Kommunikation mit Kostenträgern, Ärzten (m/w/d), Pflegekräften, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen, die SAPS/TISS-Bearbeitung, die Vorbereitung privatärztlicher Abrechnungen, externe Verlegungen und das Ausstellen von Rezepten und Verordnungen. Sie übernehmen Urlaubs- und Krankheitsvertretungen im Chefarztsekretariat der Abteilung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene medizinische oder kaufmännische Berufsausbildung mit sehr guten medizinischen Fachkenntnissen.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Wohnpark am Nacken in Herdecke

Evangelische Stiftung VolmarsteinHerdecke

Pflegefachkraft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit für den Wohnpark am Nacken: Wir betreuen Menschen mit Behinderungen und Senioren. Dich erwarten Abwechslung statt Routine und echte Beziehungen statt Zeitdruck. Zu deinen Aufgaben gehören Grund- oder Behandlungspflege, Bezugspflege, qualifizierte Pflegedokumentation, die Sicherstellung der Pflegequalität sowie die Entwicklung und Umsetzung der Pflegeprozessplanung. Du hast eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft in der Alten- oder Krankenpflege. Berufseinsteiger, Wiedereinsteiger und Quereinsteiger sind neben Berufserfahrenen herzlich willkommen. Wichtig sind hohes Einfühlungsvermögen und persönliches Engagement.
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Junge Pflege im Hans-Vietor-Haus

Evangelische Stiftung VolmarsteinWetter Ruhr

Wir suchen Sie als Pflegefachkraft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit zur langfristigen Unterstützung. Zu Ihren Aufgaben gehören die individuelle Behandlungs- und Grundpflege, die Weiterentwicklung und Dokumentation der Pflegeprozesse sowie die Anleitung der Pflegehilfskräfte und Sicherstellung der Pflegequalität. Sie begleiten ärztliche Visiten, kommunizieren mit Ärzten und Therapeuten und beraten Angehörige und Betreuer. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Alten- oder Krankenpflege, zum Beispiel als Pflegefachmann, Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d). Berufseinsteiger, Wiedereinsteiger und erfahrene Fachkräfte sind willkommen, ebenso Fachkräfte mit Fachweiterbildung. Wichtig sind Freude und Einfühlungsvermögen im Umgang mit jungen Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist. Es erwartet Sie eine im Tarifvergleich überdurchschnittliche Vergütung mit vielen Vorteilen nach BAT-KF.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Intensiv

Elbe Kliniken Stade-Buxtehude gGmbHStade

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) Intensiv in Stade! Wir suchen engagierte Mitarbeiter, die in Teilzeit oder Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) starten möchten. Nach einer gründlichen Einarbeitung durch einen Peer Tutor übernehmen Sie die eigenständige Grund- und Behandlungspflege unserer Patienten. Ihr Wissen über Expertenstandards fließt in die Akut- und Regelversorgung ein. Fachgerechte Dokumentation und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Behandlungskonzepte sind ebenfalls Teil Ihrer Aufgaben. Voraussetzungen sind ein Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege oder der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Pflege von morgen!
Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) / Fachkrankenpflegekraft (m/w/d) im Pool inklusive attraktiver Zulagen

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Werden Sie Teil unseres Teams als Pflegefachkraft (m/w/d) oder Fachkrankenpflegekraft (m/w/d)! Profitieren Sie von flexibler Dienstplanung in Voll- oder Teilzeit mit bis zu 38,5 Stunden pro Woche. Genießen Sie 30 Tage Urlaub plus bis zu 9 zusätzliche Tage, um Beruf und Privatleben im Einklang zu halten. Unsere umfassende Einarbeitung sowie regelmäßige Feedback-Gespräche garantieren eine optimale Unterstützung. Arbeiten Sie in einem zukunftssicheren Umfeld, das gesellschaftlichen Wert bietet und Raum für persönliche Entwicklung lässt. Bewerben Sie sich jetzt und sichern Sie sich eine Eingruppierung von KR 8 bis KR 9 zzgl. attraktiver Benefits!
Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft - Praxisanleiter/in (m/w/d)

Wohn- und Pflegezentrum SchlossparkWarthausen Riß

Sie suchen eine spannende Stelle als Pflegefachkraft oder Praxisanleiter/in in Voll- oder Teilzeit? In dieser Rolle sind Sie verantwortlich für die Ausbildung und Anleitung von Auszubildenden im Bereich Altenpflege. Sie fördern den Austausch zwischen den Auszubildenden, der Einrichtung und externen Partnern und unterstützen die Kommunikation mit Schulen. Zudem sichern Sie eine bewohnerorientierte Pflege und dokumentieren den Ausbildungsstand gemäß Richtlinien. Ihre Qualifikationen umfassen eine staatlich anerkannte Ausbildung in der Pflege. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams, das Qualität und wertvolle Erfahrungen fördert.
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Wohn- und Pflegezentrum Schlosspark Jobrad Gutes Betriebsklima Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Ärztin/Arzt in Facharztausbildung für Allgemein- und Familienmedizin (m/w/x)

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Die Stelle umfasst alle ärztlichen Tätigkeiten im Sinne der Ärzte-Ausbildungsordnung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Basisausbildung bei Dienstantritt. Bitte geben Sie bei der Online-Bewerbung Ihr ehestmögliches Eintrittsdatum an. Ausländische Bewerberinnen und Bewerber müssen die Anforderungen der Ärztekammer erfüllen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft & Praxisanleitung (m/w/d)

AlexA Seniorendienste GmbHWoltersdorf, Erkner

Als Pflegefachkraft & Praxisanleitung (m/w/d) übernehmen Sie die individuelle, wertschätzende Pflege und unterstützen Bewohner:innen dabei, selbstbestimmt zu leben. Sie gestalten ein beziehungsorientiertes Miteinander und leiten Pflegekräfte, Auszubildende und Praktikant:innen motivierend an. Wir bieten einen unbefristeten Arbeitsvertrag sowie 200 € monatlichen Zusatzverdienst als Praxisanleitung. Hinzu kommen Jahressonderzahlungen bis zu 3.000 Euro, Zulagen nach dem Entgeltsystem gemäß Tariftreuegesetz und für besonderes Engagement sowie Zuschüsse zu Kita, Baby und Hochzeit. Sie profitieren von digitaler Dokumentation, arbeitgeberfinanzierten Weiterbildungen, modernem E-Learning, Einkaufsrabatten, deutschlandweiten Firmenevents und einem freundlichen, teamorientierten Betriebsklima.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Gutes Betriebsklima Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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