Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

209 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Pflegefachkraft / Operationstechnische Assistenz / MFA (m/w/d) anteilig in der Sprechstundenorganisation in Eppendorf

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Wir suchen engagierte Operationstechnische Assistenten (m/w/d), Pflegefachkräfte oder MFA mit hervorragendem Organisationsgeschick in Vollzeit (38,5 Std./Woche). Ihre Aufgaben umfassen die Vorbereitung und Nachbereitung operativer Eingriffe sowie die Assistenz im OP. Zudem betreuen Sie Patienten vor und nach Operationen und koordinieren Sprechstunden. Zu Ihren administrativen Tätigkeiten zählen die OP-Dokumentation und die Erfassung der erbrachten Sprechstundenleistungen. Eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Pflege oder als Operationstechnischer Assistent ist erforderlich. Bewerben Sie sich bis zum 12.04.2026 für eine unbefristete Anstellung in einem dynamischen Team!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für unsere neue internistische Station

Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-TeltowLudwigsfelde

Engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) gesucht für unsere neue internistische Station mit 15 Betten. Ihre Aufgaben umfassen die umfassende Pflege und Betreuung der Patienten sowie die assistierende Unterstützung bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Eigenverantwortlich planen, führen und dokumentieren Sie die Pflegemaßnahmen gemäß den aktuellen Expertenstandards. Dabei stellen Sie Qualität und patientenorientierte Abläufe sicher und fördern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Team. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegefachberuf oder ein entsprechendes Studium. Empathie, Flexibilität und Kommunikationsstärke zeichnen Sie aus und sind der Schlüssel zu Ihrem Erfolg in dieser Position.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Passat Pflegeresidenz GmbHHamburg

Wir suchen eine engagierte, examinierte Pflegefachkraft, die unser Team unterstützt. Idealerweise bringen Sie Zusatzqualifikationen wie Praxisanleiter, Wohnbereichsleiter oder Pain Nurse mit. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung ganzheitlicher Grund- und Behandlungspflege sowie die Fachgerechte Dokumentation. Sie sind Ansprechpartner:in für Bewohner:innen, Angehörige und Ärzt:innen und tragen zur Verbesserung von Hygiene- und Qualitätsstandards bei. Ihr Profil umfasst eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege sowie Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines respektvollen und dynamischen Teams zu werden!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft oder Notfallsanitäter (m/w/d) für die Notaufnahme

Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-TeltowLudwigsfelde

Werden Sie Teil unserer Notaufnahme als Pflegefachkraft oder Notfallsanitäter (m⁠/⁠w⁠/⁠d)! In dieser verantwortungsvollen Position begleiten Sie Notfallpatienten mit einer Erstbewertung nach dem Manchester Triage System. Sie arbeiten in einem multiprofessionellen Team und übernehmen die Versorgung von Patienten mit akuten lebensbedrohlichen Zuständen. Eine abgeschlossene Ausbildung im Pflegebereich ist erforderlich, Weiterbildungen in der Notfallpflege sind von Vorteil. Sie bringen Flexibilität für Früh-, Spät- und Wochenenddienste mit, sowie ein hohes Maß an Empathie und Kommunikationsstärke. Erleben Sie einen erfüllenden Job in unserer modern ausgestatteten Notaufnahme!
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Pflegefachkraft (m/w/d) Intermediate Care Viszeral-, Thorax- u. Gefäßchirurgie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Als Pflegefachkraft (B. Sc. Pflege) sichern Sie eine optimale Patientenversorgung. Sie übernehmen eigenverantwortlich den Pflegeprozess von IMC-Patient*innen mit chirurgischen Versorgungsbedarfen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Pflegeaufnahme, Entlassung sowie die Überleitung von Patient*innen. Zudem assistieren Sie bei medizinischen Interventionen und setzen ärztliche Anordnungen fachgerecht um. Voraussetzungen sind ein anerkannter Abschluss in der Pflege, Kommunikationsstärke und Verantwortungsbewusstsein. Interesse an interprofessionellem Arbeiten sowie mindestens B2-Deutschkenntnisse sind bei ausländischen Bewerbungen wichtig.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) mit der Qualifikation Diätassistenz

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) mit Qualifikation als Diätassistent*in, Diabetes- oder Ernährungsberater*in. Auch Advanced Practice Nurses mit Expertise in Ernährung sind herzlich willkommen. Die Stelle ist unbefristet in Voll- oder Teilzeit zu besetzen, mit attraktiver Vergütung gemäß Haustarifvertrag. Eine individuelle Einarbeitung und ein Mentor unterstützen Ihren Einstieg. Freuen Sie sich auf ein tolles Team, das den strategischen Ausbau des Bereichs aktiv mitgestaltet. Wir fördern eine wertschätzende, offene und respektvolle Teamkultur, die Ihre Entwicklung in der Klinik unterstützt.
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Praktikant zur Pflegefachkraft / zum Pflegehelfer (m/w/d)

Pflegedienst Adamowicz GmbHPirna

Starten Sie Ihre Karriere als Praktikant zur Pflegefachkraft oder Pflegehelfer (m/w/d) in Vollzeit! Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte führen Sie wichtige pflegerische Maßnahmen durch, darunter die Messung von Vitalwerten und Blutzucker. Auch die Medikamentenvergabe sowie die ausführliche Pflegedokumentation gehören zu Ihren Aufgaben. Ideal für Sie, wenn Sie eine Ausbildung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Ihre Freude an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Besetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Pflege-Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Paracelsus-Krankenhaus Unterlengenhardt e.V.Bad Liebenzell

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) in einem herzlichen Team! Ihre Hauptaufgaben umfassen die individuelle Pflegeplanung und Kommunikation mit Patient*innen und Angehörigen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Pflege sowie die Motivation, alle Aspekte der therapeutischen Pflege zu erkunden. Wir bieten eine umfassende Einarbeitung und ein angenehmes Arbeitsklima. Darüber hinaus profitieren Sie von einer zusätzlichen Altersvorsorge sowie Krankenzusatzversicherungen und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) / Fachkrankenpflegekraft (m/w/d) im Pool inklusive attraktiver Zulagen

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Werden Sie Teil unseres Teams als Pflegefachkraft (m/w/d) oder Fachkrankenpflegekraft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit mit bis zu 38,5 Stunden pro Woche. Wir bieten Ihnen eine unbefristete Anstellung und die Möglichkeit, Ihre pflegerische Expertise umfassend einzusetzen. Profitieren Sie von einer interdisziplinären Zusammenarbeit und vermeiden Sie lange Fahrtwege, da Sie an einem Standort bleiben. Unsere modernen Fahrstühle bringen Sie bequem zu allen Stationen, auch in den oberen Etagen. Zusätzlich erwarten Sie attraktive Zulagen, mit denen Sie Ihr Grundgehalt um bis zu 1.000 € erhöhen können. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Pflege mit uns!
Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (d/m/w)

Gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen,GIB e.V.Löwenberger

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft, die unser Team verstärkt. Ihre Aufgaben umfassen die aktivierende Grund- und Behandlungspflege sowie die Planung und Durchführung individueller Pflegeprozesse. Dabei nutzen Sie aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse und dokumentieren alle Maßnahmen im digitalen System. Die enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und Angehörigen ist uns wichtig, um die Qualität unserer Pflege kontinuierlich zu sichern. Optional bringen Sie Erfahrung in der Anleitung von Auszubildenden mit. Wenn Sie Freude an der Arbeit mit älteren Menschen haben und teamorientiert, zuverlässig sowie verantwortungsbewusst sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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