Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

167 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Leitender Arzt (m/w/d) Septische Chirurgie

BG Unfallklinik MurnauMurnau Staffelsee

Die BG Unfallklinik Murnau sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen engagierten Leitenden Arzt (m/w/d) für die Abteilung Septische Chirurgie in Vollzeit. In dieser Schlüsselposition gestalten Sie die innovative Behandlung komplexer septischer Fälle wie Knocheninfektionen oder nekrotisierender Fasziitis. Sie übernehmen die fachliche und personelle Leitung des Bereichs und fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Mikrobiologie und Klinischer Hygiene. Zudem entwickeln Sie evidenzbasierte Therapiekonzepte weiter. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams in einem modernen Umfeld. Nutzen Sie diese Chance für Ihre Karriere in der Unfallchirurgie!
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d)

Waldburg-Zeil KlinikenWangen Allgäu

Die Waldburg-Zeil Kliniken in Wangen im Allgäu suchen engagierte Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d). Wir bieten Festanstellungen in Voll- oder Teilzeit, um die Gesundheitsversorgung unserer Region sicherzustellen. Unsere 12 Einrichtungen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt setzen sich täglich für die Lebensqualität der Patienten ein. Werden Sie Teil unseres Teams in der Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Allergologie. Der Einstieg ist ab sofort möglich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheitsversorgung mit!
Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Waldburg-Zeil Kliniken Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Praxisanleitung (w/m/d)

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Suchen Sie eine Herausforderung als Pflegefachkraft mit Schwerpunkt Praxisanleitung (m/w/d)? Wir bieten Ihnen eine unbefristete Stelle in der Medizinischen Klinik und Poliklinik I in Voll- oder Teilzeit mit mindestens 30 Wochenstunden. Ihre Aufgaben umfassen die ganzheitliche Versorgung unserer Patienten und das Einhalten der aktuellen pflegewissenschaftlichen Standards. Sie arbeiten in einem motivierten Team und sind verantwortlich für die individuelle Grund- und Behandlungspflege. Die Vergütung erfolgt nach unserem Haustarifvertrag, abhängig von Ihren persönlichen Voraussetzungen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Pflege aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Arzt/Ärztin in Weiterbildung (m/w/d) Klinik und Poliklinik für Psychiatrie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sucht erfahrene Fachkräfte mit einem starken Interesse an moderner psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung. Bewerber sollten klinische Vorerfahrung oder eine angestrebte Facharztweiterbildung in Psychiatrie vorweisen. Teamorientierte Mitarbeit in einem multiprofessionellen Umfeld ist entscheidend, wobei die individuelle Behandlungsplanung im Fokus steht. Eine selbstständige und flexible Arbeitsweise sowie ein ausgeprägtes Interesse an wissenschaftlicher Arbeit sind ebenfalls gewünscht. Die Stelle ist ab dem 01.04.2026 in Voll- oder Teilzeit für mindestens 32 Wochenstunden befristet auf 5 Jahre zu besetzen. Werden Sie Teil unserer engagierten Gemeinschaft und gestalten Sie innovative Behandlungskonzepte aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Freigestellte Praxisanleitung Altenpflege (m/w/d)

Vivantes Forum für Senioren GmbHBerlin Spandau

Die Vivantes Forum für Senioren GmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine freigestellte Praxisanleitung (m/w/d) für das Hauptstadtpflege Haus Ernst Hoppe. Als Teil des Vivantes Netzwerks betreiben wir in Berlin 18 Pflegeeinrichtungen mit über 2.300 Plätzen. Unsere Einrichtung in Charlottenburg, nahe dem Volkspark „Jungfernheide“, bietet 135 stationäre Pflegeplätze. Hier finden Menschen mit physischen und psychischen Einschränkungen ein liebevolles Zuhause. Die parkähnliche Gartenanlage mit Teich und alten Bäumen schafft eine entspannende Atmosphäre für Bewohner und Mitarbeitende. Bewerben Sie sich jetzt und werden Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft - Praxisanleiter:in (w/m/d)

Korian Deutschland GmbHGlan Münchweiler

Werde Praxisanleiter:in (w/m/d) bei Korian und gestalte die Zukunft der Pflege! Du hast Freude daran, Wissen zu vermitteln und andere zu fördern? In dieser Schlüsselrolle unterstützt Du neue Mitarbeitende, indem Du als Mentor:in und Wegbereiter:in fungierst. Deine Führung und Anleitung sind entscheidend für das Lernen und Wachsen Deiner Kollegen. Engagiere Dich für das Wohl unserer Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen. Bei Korian trägst Du dazu bei, Gutes zu tun und eine positive Veränderung in der Pflege zu bewirken!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft - Praxisanleiter:in (w/m/d)

Korian Deutschland GmbHRansbach Baumbach

Werde Praxisanleiter:in (w/m/d) bei Korian und leite neue Mitarbeitende in ihrer praktischen Ausbildung! Bist Du leidenschaftlich daran interessiert, Dein Wissen zu teilen und andere durch Deine Führung zu inspirieren? Bei uns übernimmst Du eine bedeutende Rolle als Mentor:in und Wegbereiter:in. Deine Aufgabe ist es, die nächste Generation von Fachkräften in der Pflege zu unterstützen und zu fördern. Engagiere Dich für das Wohl unserer Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen. Mach den Unterschied und bewirb Dich jetzt als Praxisanleiter:in (w/m/d) – Dein Beitrag zählt!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnischer Assistent (w/m/d)

MEDICLIN Herzzentrum Lahr/Baden GmbH & Co. KGLahr Schwarzwald

Am MEDICLIN-Standort Lahr arbeiten rund 365 motivierte Mitarbeiter*innen. Das MEDICLIN Herzzentrum Lahr und das MEDICLIN MVZ Lahr/Baden bilden eine wichtige Einheit. Aktuell suchen wir einen OTA oder OP-Pfleger (w/m/d) in Vollzeit oder Teilzeit für die Abteilung OP-Pflege. Diese spannende Position konzentriert sich auf Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, einschließlich pflegerischer Assistenz und Instrumentieren bei Operationen. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung sowie Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft. Die Stelle ist auch für schwerbehinderte Bewerber (w/m/d) geeignet, und wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit.
Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit MEDICLIN Herzzentrum Lahr/Baden GmbH & Co. KG Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Praxisanleitung und Integrationsbeauftragte/r - OTA - Anästhesie (m/w/d)

Vivantes Auguste-Viktoria-KlinikumBerlin Schöneberg

Starten Sie Ihre Karriere als Integrationsbeauftragte/r oder Hauptpraxisanleiter/in (OTA, m/w/d) im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum! In zentralem Schöneberg erwartet Sie ein dynamisches Arbeitsumfeld, in dem Teamarbeit großgeschrieben wird. Gestalten Sie den modernen OP der Zukunft und fördern Sie die Entwicklung unserer OTA-Auszubildenden sowie internationalen Fachkräfte aktiv. Ihre Expertise ist gefragt, um die gesetzlich geforderten Ausbildungsstandards zu gewährleisten und qualitativ hochwertige Richtlinien einzuhalten. Nutzen Sie die Chance, in einem interkulturellen Team zu arbeiten und Ihre Leidenschaft für die Anästhesie und Intensivmedizin voll auszuleben. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres innovativen Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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