Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

126 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Fachgesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) / Pflegefachkraft (m/w/d) Brandverletztenintensivstation

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Das BG Klinikum Hamburg bietet umfassende Akutversorgung und Rehabilitation für schwerverletzte und berufserkrankte Patienten. Unser engagiertes Team von über 2.500 Mitarbeitenden unterstützt Betroffene während ihres gesamten Heilungsprozesses, vom Unfallort bis zur Rückkehr ins Leben. Durch spezialisierte Intensivpflege und kreative Therapiekonzepte stellen wir individuelle Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Wir fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch persönliche Entwicklung und Lebensqualität. Interessierte können auf StepStone.de spannende Stellenangebote finden und den idealen Job entdecken. Besuchen Sie uns heute für mehr Informationen über Gehälter, Arbeitgeberbewertungen und wertvolle Karrieretipps!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) / Altenpfleger (m/w/d) septische und aseptische Chirurgie

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Das BG Klinikum Hamburg ist Ihr kompetenter Partner für die Akutversorgung und Rehabilitation schwerverletzter sowie berufserkrankter Patienten. Mit über 2.500 engagierten Mitarbeitenden setzen wir uns täglich für eine erfolgreiche Genesung ein. Unsere spezialisierten Chirurgen arbeiten eng mit den Patienten, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Gemeinsam begleiten wir Sie vom Unfallort zurück ins Leben. Besuchen Sie unsere Stellenanzeige auf StepStone.de, um Ihren Traumjob im Gesundheitswesen zu finden. Erfahren Sie zudem mehr über Gehaltsdaten, Karrieretipps und attraktive Arbeitgeber auf StepStone.de und starten Sie Ihre Karriere noch heute!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Fachweitergebildete Pflegekraft für Endoskopiepflege als Lehrkraft (w/m/d)

Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Rhein-MainLangen

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Fachweitergebildete Pflegekraft für Endoskopiepflege? In dieser Rolle sind Sie verantwortlich für die Planung und Durchführung von Fachunterricht sowie die Betreuung von Auszubildenden. Sie gestalten aktiv das Curriculum und koordinieren die praktische Ausbildung in Zusammenarbeit mit unseren Partnern. Zudem leiten Sie Prüfungen und Leistungsnachweise und fördern die Weiterentwicklung spezieller Fortbildungsangebote. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Fachweiterbildung in Endoskopie und eine Weiterbildung zur Praxisanleitung oder die Bereitschaft, diese zu absolvieren. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Endoskopiepflege aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Praxisanleiter (m/w/d) für Anerkennungskonzept für ausländische Pflegekräfte

Asklepios Sächsische Schweiz Klinik SebnitzSebnitz

Als Praxisanleiter (w/m/d) unterstützen Sie ausländische Pflegekräfte auf ihrem Weg zur Anerkennung in Deutschland. Ziel ist es, die Teilnehmer schrittweise zur eigenverantwortlichen Übernahme beruflicher Tätigkeiten zu befähigen. Sie gestalten aktiv das Integrationskonzept und optimieren praxisbegleitende Strukturen. Durch praxisnahe Einzel- und Gruppenanleitungen führen Sie abwechslungsreiche Lerneinheiten durch. Sie begleiten die Pflegekräfte bis zur Abschlussprüfung und bieten fachliche sowie pädagogische Unterstützung. Die enge Zusammenarbeit im interdisziplinären Team und mit der Berufsfachschule gewährleistet eine erfolgreiche Verzahnung von Theorie und Praxis, um eine optimale Anerkennung zu fördern.
Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger*In und /oder eine*nPflegefachmann/Pflegefachfrau als Praxisanleiter*In (m/w/d)

Universitätsklinikum BonnBonn

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) zählt mit 3.500 Medizinstudierenden und 600 jährlichen Absolventen in Gesundheitsberufen zu den größten Ausbildungsstätten Deutschlands. Mit etwa 9.900 Mitarbeitenden ist es der drittgrößte Arbeitgeber in Bonn/Rhein-Sieg. Das UKB führt die Focus-Klinikliste in NRW an und hat bundesweit den zweithöchsten Case-Mix-Index. Für 2024 konnten beeindruckende 100 Millionen Euro in Drittmitteln für Forschung und Lehre eingeworben werden. Auszeichnungen wie „Deutschlands Ausbildungs-Champion“ belegen die hohe Qualität des UKB. Aktuell wird eine unbefristete Vollzeitstelle als Gesundheits- und Krankenpfleger*in (m/w/d) in der neurochirurgischen Klinik angeboten.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Bonn Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für unsere Kardiologie

Sana Park-Klinik Weißensee GmbHBerlin

Wer eine Ausbildung als Pflegefachkraft oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) abgeschlossen hat, ist bei uns herzlich willkommen. Wir legen großen Wert auf teamorientiertes, servicebewusstes Denken und die Fähigkeit, in stressigen Situationen ruhig zu bleiben. Unser motiviertes Team garantiert eine strukturierte Einarbeitung und attraktive Vergütung. Profitieren Sie von umfangreichen Fort- und Weiterbildungsangeboten sowie einem Mentorenprogramm. Darüber hinaus bieten wir Zuschüsse für Fahrkarten, vergünstigte Mahlzeiten und Gesundheitsförderung. Unsere Mitarbeitervorteilsprogramme und Prämien für kurzfristige Übernahmen machen die Mitarbeit besonders attraktiv.
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Ambulante Pflegefachkraft (m/w/d)

Diedrich – Krankenpflege zu Hause Inh. Manuela DiedrichHalle Saale

Seit 1991 bieten wir als kompetenter ambulanter Pflegedienst zuverlässige Betreuung für Pflegebedürftige in ihrem gewohnten Zuhause. Unsere umfassenden Leistungen umfassen sowohl Grund- als auch Behandlungspflege und unterstützen zusätzlich in der hauswirtschaftlichen Versorgung. Wir legen großen Wert auf individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen für jeden Klienten. Aktuell suchen wir engagierte Mitarbeiter für EDV, Mentoring und ambulante Betreuung. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Traumjob zu finden – besuchen Sie Step Stone.de. Dort finden Sie auch wertvolle Informationen zu Arbeitgebern, Gehaltsdaten und Karrieretipps.
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Pflegefachkraft (m/w/d) Neurologie - ITS, IMC, Peripherie

Wicker - Gesundheit und PflegeBad Wildungen

Werde Teil unseres engagierten Teams als Pflegefachfrau, Pflegefachmann oder Pflegefachkraft (m/w/d) in Bad Wildungen! Unsere neurologische Klinik Westend bietet vielfältige Arbeitsmöglichkeiten in Vollzeit, Teilzeit oder als Minijob. Als eine der größten Fachkliniken für neurologische Frührehabilitation in Deutschland verfügen wir über moderne Intensivstationen und insgesamt 140 Betten. Du kannst auf der Intensivstation, IMC-Station oder unseren peripheren Stationen arbeiten, ganz nach deinen Vorlieben. Schaffe einen positiven Unterschied im Leben unserer Patient*innen und nutze deine Stärken in einem zukunftsorientierten medizinischen Verbund. Bewirb dich jetzt und gestalte deine Karriere in der Pflege!
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Pflegefachkraft Geriatrische Rehaklinik (m/w/d)

GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbHSinsheim

Unsere Einrichtung bietet ganzheitliche pflegerische Betreuung für geriatrische Patienten, um ihre Selbstständigkeit zu fördern. Wir setzen auf aktivierende und rehabilitationsorientierte Pflege, die den individuellen Rehabilitationsprozess aktiv mitgestaltet. Durch die enge Zusammenarbeit mit unserem interprofessionellen Team aus Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten garantieren wir höchste Pflegequalität. Unsere hausinternen Pflege- und Qualitätsstandards werden konsequent umgesetzt und dokumentiert. Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) mit einer dreijährigen Ausbildung, die Freude an der Arbeit mit älteren Menschen haben. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines wertschätzenden, empathischen Teams.
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Pflegefachkraft Intensivstation (m/w/d)

GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbHKlinik Eberbach

Starten Sie Ihre Karriere als Pflegefachkraft (m/w/d) in der Intensivpflege bei GRN! Wir bieten eine dreijährige Berufsausbildung sowie Fortbildungsmöglichkeiten im Bereich Anästhesiepflege. Begeisterte Teamplayer, die bereit sind, kontinuierlich zu lernen und Verantwortung zu übernehmen, sind bei uns herzlich willkommen. Genießen Sie flexible Arbeitszeiten und arbeiten Sie in einem spannenden, abwechslungsreichen Umfeld. GRN ist ein zukunftsorientierter Arbeitgeber, der Ihnen attraktive tarifliche Vergütung gemäß TVöD-BT-K garantiert. Werden Sie Teil eines engagierten Teams in unserem akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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