Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

122 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Pflegefachkraft / Operationstechnische Assistenz / MFA (m/w/d) anteilig in der Sprechstundenorganisation in Eppendorf

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Wir suchen engagierte Operationstechnische Assistenten (m/w/d), Pflegefachkräfte oder MFA mit hervorragendem Organisationsgeschick in Vollzeit (38,5 Std./Woche). Ihre Aufgaben umfassen die Vorbereitung und Nachbereitung operativer Eingriffe sowie die Assistenz im OP. Zudem betreuen Sie Patienten vor und nach Operationen und koordinieren Sprechstunden. Zu Ihren administrativen Tätigkeiten zählen die OP-Dokumentation und die Erfassung der erbrachten Sprechstundenleistungen. Eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Pflege oder als Operationstechnischer Assistent ist erforderlich. Bewerben Sie sich bis zum 12.04.2026 für eine unbefristete Anstellung in einem dynamischen Team!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Intermediate Care Viszeral-, Thorax- u. Gefäßchirurgie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Als Pflegefachkraft (B. Sc. Pflege) sichern Sie eine optimale Patientenversorgung. Sie übernehmen eigenverantwortlich den Pflegeprozess von IMC-Patient*innen mit chirurgischen Versorgungsbedarfen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Pflegeaufnahme, Entlassung sowie die Überleitung von Patient*innen. Zudem assistieren Sie bei medizinischen Interventionen und setzen ärztliche Anordnungen fachgerecht um. Voraussetzungen sind ein anerkannter Abschluss in der Pflege, Kommunikationsstärke und Verantwortungsbewusstsein. Interesse an interprofessionellem Arbeiten sowie mindestens B2-Deutschkenntnisse sind bei ausländischen Bewerbungen wichtig.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d)

DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene SchlüsselSt Peter Ording

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Physiotherapeut (m/w/d) in einer renommierten Fachklinik für interdisziplinäre Ganzheitsmedizin. Wir suchen motivierte Fachkräfte in Teil- oder Vollzeit (30-39 Stunden/Woche) für eine unbefristete Anstellung. Ihre Aufgaben umfassen die therapeutische Betreuung von erwachsenen Patienten (m/w/d) mit Erkrankungen aus der Inneren Medizin und Orthopädie. Dabei setzen Sie auf individuelle Therapiepläne, um die Beweglichkeit und Selbstständigkeit der Patienten zu fördern. Auch Gruppentherapien gehören zu Ihrem Verantwortungsbereich. Gestalten Sie zusammen mit uns den Weg zu mehr Lebensqualität für unsere Patienten (m/w/d)!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Fachkraft Pflege (m/w/d) Katlenburg-Lindau

Rohrberg & Theile Home Care GbRKatlenburg Lindau

Rohrberg & Theile Home Care GbR ist ein renommiertes Unternehmen im Gesundheits- und Sozialdienstleistungsbereich. Wir bieten individuelle Pflege für Menschen, die Wert auf persönliche Betreuung legen. Unser erfahrenes Team stellt maßgeschneiderte Pflegekonzepte auf, stets in enger Zusammenarbeit mit Angehörigen und Fachpersonal. Professionalität und Empathie sind die Grundpfeiler unserer Arbeitsweise, die zu einer hohen Lebensqualität unserer Klienten beiträgt. Wir laden Sie ein, Teil unseres wertschätzenden Teams zu werden und gemeinsam die Zukunft der Pflege zu gestalten. Bewerben Sie sich noch heute und verbinden Sie Menschlichkeit mit Fachkompetenz in der Pflege!
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) im Senioren-Zentrum Nittenau

PASSAUER WOLFNittenau

Die Reha-Zentren Passauer Wolf GmbH ist ein führendes Familienunternehmen in Bayern, das über 40 Jahre Erfahrung in Rehabilitation und medizinischer Versorgung bietet. Mit vier Standorten gewährleistet es patientenorientierte Behandlungskonzepte in Rehabilitation, Prävention und Therapie. Im Passauer Wolf Senioren-Zentrum Nittenau finden Bewohner ein Zuhause, das auf Lebensqualität, Fürsorge und Sicherheit ausgerichtet ist. Die modern gestalteten Räumlichkeiten, die seit 2013 bestehen, fördern das Wohlbefinden. Zentral in der südlichen Oberpfalz gelegen, ist das Zentrum ideal eingebettet im Tal des Flusses Regen, nahe Regensburg. Aktuell werden engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) in Voll- und Teilzeit gesucht.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Einkaufsrabatte Corporate Benefit PASSAUER WOLF Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Praktikant zur Pflegefachkraft / zum Pflegehelfer (m/w/d)

Pflegedienst Adamowicz GmbHPirna

Starten Sie Ihre Karriere als Praktikant zur Pflegefachkraft oder Pflegehelfer (m/w/d) in Vollzeit! Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte führen Sie wichtige pflegerische Maßnahmen durch, darunter die Messung von Vitalwerten und Blutzucker. Auch die Medikamentenvergabe sowie die ausführliche Pflegedokumentation gehören zu Ihren Aufgaben. Ideal für Sie, wenn Sie eine Ausbildung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Ihre Freude an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Besetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Pflege-Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Paracelsus-Krankenhaus Unterlengenhardt e.V.Bad Liebenzell

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) in einem herzlichen Team! Ihre Hauptaufgaben umfassen die individuelle Pflegeplanung und Kommunikation mit Patient*innen und Angehörigen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Pflege sowie die Motivation, alle Aspekte der therapeutischen Pflege zu erkunden. Wir bieten eine umfassende Einarbeitung und ein angenehmes Arbeitsklima. Darüber hinaus profitieren Sie von einer zusätzlichen Altersvorsorge sowie Krankenzusatzversicherungen und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) / Fachkrankenpflegekraft (m/w/d) im Pool inklusive attraktiver Zulagen

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Werden Sie Teil unseres Teams als Pflegefachkraft (m/w/d) oder Fachkrankenpflegekraft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit mit bis zu 38,5 Stunden pro Woche. Wir bieten Ihnen eine unbefristete Anstellung und die Möglichkeit, Ihre pflegerische Expertise umfassend einzusetzen. Profitieren Sie von einer interdisziplinären Zusammenarbeit und vermeiden Sie lange Fahrtwege, da Sie an einem Standort bleiben. Unsere modernen Fahrstühle bringen Sie bequem zu allen Stationen, auch in den oberen Etagen. Zusätzlich erwarten Sie attraktive Zulagen, mit denen Sie Ihr Grundgehalt um bis zu 1.000 € erhöhen können. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Pflege mit uns!
Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Exam. Altenpfleger/in (m/w/d)

Die PflegeinselDettingen Unter Teck

Werde Teil unseres engagierten Teams in der Pflegeinsel! Wir suchen Altenpfleger/innen, Gesundheits- und (Kinder)Krankenpfleger/innen sowie Pflegehelfer/innen und Medizinische Fachangestellte. Deine Aufgaben umfassen die Betreuung und Aktivierungspflege unserer Patienten, wobei eine sorgfältige Pflegedokumentation unerlässlich ist. Unsere Einrichtung bietet eine ganzheitliche Pflege für kranke und ältere Menschen im letzten Lebensabschnitt. Aktuell suchen wir Verstärkung in der ambulanten Pflege sowie in voll- und teilstationären Bereichen. Nutze die Chance, deinen wertvollen Beitrag in Voll- oder Teilzeit sowie als Nebenbeschäftigung zu leisten!
Urlaubsgeld Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Die Pflegeinsel Teilzeit weitere Benefits
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Exam. Gesundheits- und Krankenpfleger/in (m/w/d)

Die PflegeinselDettingen Unter Teck

Die Pflegeinsel sucht ab sofort exam. Gesundheits- und (Kinder) Krankenpfleger/innen sowie Altenpfleger/innen in Voll- und Teilzeit. Auch Pflegehelfer/innen, medizinische Fachangestellte und Heil- und Erziehungspfleger/innen sind herzlich willkommen. Sie unterstützen die Grund- und Behandlungspflege und erstellen sachgerechte Pflegedokumentationen. Unsere Einrichtung zeichnet sich durch ein empathisches Pflegeverständnis und eine ganzheitliche Betreuung aus. Wir bieten Unterstützung für kranke und ältere Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Verstärken Sie unser Team in der ambulanten sowie voll- und teilstationären Pflege und gestalten Sie Lebensqualität mit!
Urlaubsgeld Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Die Pflegeinsel Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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