Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

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Pflegefachkraft (m/w/d) Ambulante Pflege Bremen-Hemelingen

RENAFAN GmbHBremen

Als engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit stehen Sie im Mittelpunkt der Grund- und Behandlungspflege. Ihre Leidenschaft und Empathie ermöglichen es Ihnen, unseren Kund*innen nach ärztlichen Vorgaben eine hervorragende Versorgung zu bieten. Dabei ist die Einbeziehung der Angehörigen entscheidend für ein vertrauensvolles Verhältnis. Sie dokumentieren sorgfältig alle Pflegeleistungen, um die Qualität der Behandlung zu gewährleisten. Ein harmonisches Team ist für uns essenziell, um sowohl das Wohlbefinden der Mitarbeitenden als auch der Kund*innen zu fördern. Werden Sie Teil unserer herzlichen Gemeinschaft und gestalten Sie die Pflege aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) stationäre Pflege Bremen-Oslebshausen

RENAFAN GmbHBremen

Als engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) bieten Sie sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit eine kompetente Grund- und Behandlungspflege. Ihre Leidenschaft und Empathie für unsere Kund*innen stehen im Mittelpunkt Ihrer täglichen Arbeit. Sie versorgen unsere Klienten nach ärztlichen Anweisungen, einschließlich Medikamentengabe und Wundversorgung. Der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu Kund*innen und deren Angehörigen ist essenziell für den Pflegeprozess. Darüber hinaus ist die sorgfältige Pflegedokumentation ein wichtiger Bestandteil Ihres Aufgabenbereichs. Gemeinsam mit Ihrem Team schaffen Sie eine kollegiale und herzliche Arbeitsatmosphäre, die sowohl für Mitarbeiter*innen als auch Kund*innen von Vorteil ist.
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Freigestellte Praxisanleitung Altenpflege (m/w/d)

Vivantes Forum für Senioren GmbHBerlin Spandau

Die Vivantes Forum für Senioren GmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine freigestellte Praxisanleitung (m/w/d) für das Hauptstadtpflege Haus Ernst Hoppe. Als Teil des Vivantes Netzwerks betreiben wir in Berlin 18 Pflegeeinrichtungen mit über 2.300 Plätzen. Unsere Einrichtung in Charlottenburg, nahe dem Volkspark „Jungfernheide“, bietet 135 stationäre Pflegeplätze. Hier finden Menschen mit physischen und psychischen Einschränkungen ein liebevolles Zuhause. Die parkähnliche Gartenanlage mit Teich und alten Bäumen schafft eine entspannende Atmosphäre für Bewohner und Mitarbeitende. Bewerben Sie sich jetzt und werden Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Praktikant zur Pflegefachkraft / zum Pflegehelfer (m/w/d)

Pflegedienst Adamowicz GmbHPirna

Starten Sie Ihre Karriere als Praktikant zur Pflegefachkraft oder Pflegehelfer (m/w/d) in Vollzeit! Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte führen Sie wichtige pflegerische Maßnahmen durch, darunter die Messung von Vitalwerten und Blutzucker. Auch die Medikamentenvergabe sowie die ausführliche Pflegedokumentation gehören zu Ihren Aufgaben. Ideal für Sie, wenn Sie eine Ausbildung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Ihre Freude an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Besetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Pflege-Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Paracelsus-Krankenhaus Unterlengenhardt e.V.Bad Liebenzell

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) in einem herzlichen Team! Ihre Hauptaufgaben umfassen die individuelle Pflegeplanung und Kommunikation mit Patient*innen und Angehörigen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Pflege sowie die Motivation, alle Aspekte der therapeutischen Pflege zu erkunden. Wir bieten eine umfassende Einarbeitung und ein angenehmes Arbeitsklima. Darüber hinaus profitieren Sie von einer zusätzlichen Altersvorsorge sowie Krankenzusatzversicherungen und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Fachkraft Pflege (m/w/d) Katlenburg-Lindau

Rohrberg & Theile Home Care GbRKatlenburg Lindau

Rohrberg & Theile Home Care GbR ist ein renommiertes Unternehmen im Gesundheits- und Sozialdienstleistungsbereich. Wir bieten individuelle Pflege für Menschen, die Wert auf persönliche Betreuung legen. Unser erfahrenes Team stellt maßgeschneiderte Pflegekonzepte auf, stets in enger Zusammenarbeit mit Angehörigen und Fachpersonal. Professionalität und Empathie sind die Grundpfeiler unserer Arbeitsweise, die zu einer hohen Lebensqualität unserer Klienten beiträgt. Wir laden Sie ein, Teil unseres wertschätzenden Teams zu werden und gemeinsam die Zukunft der Pflege zu gestalten. Bewerben Sie sich noch heute und verbinden Sie Menschlichkeit mit Fachkompetenz in der Pflege!
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in oder Altenpfleger/in - Geriatrie (m/w/d)

Vivantes Ida-Wolff-Krankenhaus GmbHBerlin Neukölln

Gestalten Sie die Gesundheitsversorgung von morgen in Berlin und werden Sie Teil unseres Teams! Bei der Vivantes Ida-Wolff-Krankenhaus GmbH suchen wir Pflegefachkräfte, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sowie Altenpfleger/innen (m/w/d). Unser Krankenhaus setzt auf eine ganzheitliche Behandlung älterer Menschen, die ihre sozialen, psychischen und individuellen Bedürfnisse berücksichtigt. Diese umfassende Versorgung fördert eine bedarfsgerechte Betreuung der Patienten. Neben geriatrischen Stationen bieten wir auch eine speziell eingerichtete Ausbildungsstation. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie aktiv zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in unserer Hauptstadt bei!
Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Neurologie - ITS, IMC, Peripherie

Wicker - Gesundheit und PflegeBad Wildungen

Werde Teil unseres engagierten Teams der Neurologischen Klinik Westend in Bad Wildungen als Pflegefachfrau, Pflegefachmann oder Pflegefachkraft (m/w/d). Wir suchen Talente in Vollzeit, Teilzeit oder als Minijob. Unsere Klinik ist eine der größten Fachkliniken für neurologische Frührehabilitation in Deutschland, mit 140 Betten und rund 500 Mitarbeitenden. Du hast die Möglichkeit, auf der modernsten Intensivstation Nordhessens oder in den IMC- und peripheren Stationen zu arbeiten. Profitiere von einem zukunftsorientierten medizinischen Verbund in privater Trägerschaft. Gestalte mit uns die Zukunft der Gesundheitsversorgung aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Pflegefachkraft als zentraler Praxisanleiter / Ausbilder (m/w/d) in der Pflege

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Hansestadt Bremen e.V.Bremen

Die AWO Bremen sucht ab sofort eine engagierte Pflegefachkraft als zentrale Praxisanleitung in Teilzeit mit 25 Stunden pro Woche. In dieser Schlüsselposition sicherst Du die hohe Ausbildungsqualität der Pflege durch die Umsetzung unseres bewährten Ausbildungskonzeptes und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Du arbeitest eng mit internen Praxisanleiter*innen sowie externen Bildungseinrichtungen und Partnern zusammen. Deine Aufgaben umfassen die Strukturierung von Ausbildungsinhalten und die Unterstützung der Praxisanleitungen vor Ort. Zudem bist Du für die Organisation und Bewertung von Lernprozessen der Auszubildenden zuständig. Werde Teil unseres Teams und gestalte die Zukunft der Pflegeausbildung aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / Stellvertretende Stationsleitung (m/w/d)

Klinik Dr. Becker GmbHBad Krozingen

Wir suchen ab sofort einen Gesundheits- und Krankenpfleger als stellvertretende Stationsleitung (m/w/d) in Vollzeit. In dieser unbefristeten Position sind Sie verantwortlich für die qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung unserer Patienten im Früh-, Spät- und Nachtdienst. Sie leisten entscheidende Unterstützung in der prä- und postoperative Patientenversorgung gemäß den aktuellen Pflegestandards. Zudem helfen Sie der Pflegedienstleitung bei der organisatorischen Aufgaben und vertreten diese bei Abwesenheit. Ihre Mitarbeit ist auch bei der Dienstplangestaltung und Personaleinsatzplanung gefragt. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie eine strukturierte Einarbeitung neuer Kollegen.
Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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