Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

210 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Schulleitung (m/w/d) der Schule für operationstechnische Assistenz (OTA) | Bildungszentrum für Beruf

Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbHHeide, Holstein

Die Schule für operationstechnische Assistenz (OTA) sucht eine engagierte Schulleitung (m/w/d) zur Gestaltung der Zukunft im Gesundheitswesen. Sie übernehmen die Gesamtverantwortung für die pädagogische und wirtschaftliche Entwicklung des Bildungszentrums. Durch innovative Bildungsimpulse und die Weiterentwicklung des Curriculums fördern Sie eine zukunftsorientierte Ausbildung. Qualität und Innovation stehen dabei im Fokus, um die Ausbildungsqualität kontinuierlich zu sichern. Zudem beraten Sie Auszubildende und das Lehrteam, um die kommunikative Zusammenarbeit zu stärken. Eine abgeschlossene Ausbildung als OTA oder in einem Gesundheitsberuf ist für diese zentrale Rolle unerlässlich.
Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Exam. Altenpfleger/in (m/w/d)

Die PflegeinselDettingen Unter Teck

Entdecken Sie Ihre Karriere als Altenpfleger/in (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit an unserer Pflegeinsel in 73265. Mit Herz und Engagement leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Betreuung und Aktivierung unserer Patienten. Wir suchen examinierte Altenpfleger/innen sowie Pflegehelfer/innen und medizinische Fachangestellte. Genießen Sie ein attraktives Festgehalt bis zu 4.185 € plus vielfältiger Zulagen, wie einer Wechselschichtzulage von 150 €. Unsere zusätzlichen Prämien, etwa die Pflegezulage von 50 € und steuerfreier Sachbezug, belohnen Ihre Einsatzbereitschaft. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in der Altenpflege!
Urlaubsgeld Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Die Pflegeinsel Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für ambulante Touren in Neukölln

VITA care - Die ambulante Pflege gGmbHBerlin

VITA care sucht engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) für die ambulante Tour in Neukölln/Britz in Voll- und Teilzeit. Du übernimmst die behandlungspflegerische Versorgung unserer Klienten, wobei individuelle Betreuung im Fokus steht. In deiner Rolle kommunizierst du regelmäßig mit Ärzten, Angehörigen und anderen Dienstleistern, um eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen. Als fachlicher Ansprechpartner unterstützt du Pflegekollegen und bist bei der grundpflegerischen Versorgung behilflich. Eine sorgfältige Dokumentation und aktives Engagement im Qualitätsmanagement sind für dich selbstverständlich. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der ambulanten Pflege aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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(Kinder)Krankenpfleger:in (all genders) päd. Monitorstation

Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfHamburg

Im UKE betreuen wir Kinder und Jugendliche im Alter von 0-18 Jahren in einem modernen Umfeld mit sechs Monitorplätzen. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Behandlung nach Nieren- und Lebertransplantationen sowie bei respiratorischer Insuffizienz. Als Teil unseres engagierten Teams übernehmen Sie vielfältige Aufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege. Dabei bieten wir Freiraum für Kreativität und Eigenständigkeit, unterstützt durch geeignete technische Ausstattung. Sie sind verantwortlich für die Erhebung des Pflegebedarfs, die Durchführung und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Zudem stehen Sie Patient:innen und Angehörigen bei medizinischen und pflegerischen Fragen beratend zur Seite.
Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Praktikant zur Pflegefachkraft / zum Pflegehelfer (m/w/d)

Pflegedienst Adamowicz GmbHPirna

Starten Sie Ihre Karriere als Praktikant zur Pflegefachkraft oder Pflegehelfer (m/w/d) in Vollzeit! Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte führen Sie wichtige pflegerische Maßnahmen durch, darunter die Messung von Vitalwerten und Blutzucker. Auch die Medikamentenvergabe sowie die ausführliche Pflegedokumentation gehören zu Ihren Aufgaben. Ideal für Sie, wenn Sie eine Ausbildung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Ihre Freude an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Besetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Pflege-Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Exam. Pflegefachkräfte (m/w/d) Lungenklinik

doceins Lungenklinik Neustadt GmbHHarztor

Die doceins Lungenklinik Neustadt sucht engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) in Voll- und Teilzeit. Du bist die erste Ansprechpartnerin oder der erste Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten auf der pneumologischen oder Weaning-Intensivstation. Durch Dein Einfühlungsvermögen schaffst Du eine vertrauensvolle Atmosphäre und begleitest Menschen in schwierigen Zeiten. Zu Deinen Aufgaben gehört die Erstellung und kontinuierliche Anpassung individueller Pflegeplanungen. Dabei betrachtest Du den gesamten Menschen und nicht nur die Diagnose. Zudem berätst Du Patienten und Angehörige in pflegerischen Fragen und gibst ihnen Sicherheit sowie Orientierung.
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Exam. Pflegefachkräfte (m/w/d) für die Zentrale Notaufnahme

Krankenhaus DürenDüren

Das Krankenhaus Düren sucht engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) für die Zentrale Notaufnahme in Voll- und Teilzeit. Zu Ihren Aufgaben gehört die Aufnahme und Erstversorgung von Notfallpatienten sowie die Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit. Sie arbeiten eng mit externen und internen Schnittstellen wie Rettungsdienst und Polizei zusammen. Zudem fördern Sie die Qualität innerhalb eines interprofessionellen Teams. Die Anleitung und Begleitung von Auszubildenden und Praktikanten ist Teil Ihrer Verantwortung. Eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege sowie Erfahrung in der Notfallpflege werden vorausgesetzt, eine Fachweiterbildung in Notfallpflege wäre von Vorteil.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Krankenhaus Düren Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Exam. Gesundheits- und Krankenpfleger/in (m/w/d)

Die PflegeinselDettingen Unter Teck

Einstieg in die Gesundheits- und (Kinder) Krankenpflege: Wir suchen engagierte Fachkräfte (m/w/d) in Voll- und Teilzeit am Standort Albert-Schüle-Weg 24, 73265. In dieser Rolle bist du für die Grund- und Behandlungs­pflege sowie die Dokumentation der Patientendaten verantwortlich. Wir heißen exam. Gesundheits- und (Kinder) Krankenpfleger/innen sowie Pflegehelfer/innen willkommen. Genieß ein attraktives Gehalt von bis zu 4.185 € monatlich plus verschiedene Zulagen und Boni. Profitiere von einer Wechselschichtzulage von 150 € und einer Anwesenheitsprämie. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Pflege aktiv mit!
Urlaubsgeld Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Die Pflegeinsel Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Exam. Pflegefachkräfte (m/w/d) ITS

doceins Lungenklinik Neustadt GmbHHarztor

Die doceins Lungenklinik Neustadt sucht engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) in Voll- und Teilzeit für die Weaning- und Intensivstation. In dieser wichtigen Rolle bist du die erste Ansprechperson für Patientinnen und Patienten und schaffst durch Empathie eine vertrauensvolle Atmosphäre. Deine fachliche Kompetenz ermöglicht es dir, individuelle Pflegeplanungen zu erstellen und kontinuierlich zu evaluieren. Du betrachtest den Menschen ganzheitlich, nicht nur durch seine Diagnose. Zusätzlich berätst du Patienten und Angehörige in pflegerischen Fragen und bietest ihnen Sicherheit. Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres motivierten Teams in der Lungenklinik Neustadt!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut/in (m/w/d)

Asklepios Weserbergland-Klinik HöxterHöxter

Die Asklepios Weserbergland-Klinik Höxter sucht engagierte Physiotherapeut/innen (m/w/d) in Voll- und Teilzeit für die Fachbereiche Neurologie und Geriatrie. Bei uns erwartet dich eine unbefristete Anstellung mit attraktiver Vergütung zwischen 3.000 € und 4.100 €, je nach Qualifikation. Deine Aufgaben umfassen physiotherapeutische Behandlungen, Dokumentationen und die Teilnahme an Fortbildungen. Du bringst eine abgeschlossene Ausbildung zum/ zur Physiotherapeut/in mit und hast Interesse an neurologischen Rehabilitanden. Zusätzlich sind Mentorentätigkeiten und Mitarbeit in Besprechungen möglich. Werde Teil unseres Teams und fördere die Gesundheit unserer Patienten aktiv!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Einkaufsrabatte Corporate Benefit Asklepios Weserbergland-Klinik Höxter Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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