Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

143 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Freigestellte Praxisanleitung Altenpflege (m/w/d)

Vivantes Forum für Senioren GmbHBerlin Spandau

Die Vivantes Forum für Senioren GmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine freigestellte Praxisanleitung (m/w/d) für das Hauptstadtpflege Haus Ernst Hoppe. Als Teil des Vivantes Netzwerks betreiben wir in Berlin 18 Pflegeeinrichtungen mit über 2.300 Plätzen. Unsere Einrichtung in Charlottenburg, nahe dem Volkspark „Jungfernheide“, bietet 135 stationäre Pflegeplätze. Hier finden Menschen mit physischen und psychischen Einschränkungen ein liebevolles Zuhause. Die parkähnliche Gartenanlage mit Teich und alten Bäumen schafft eine entspannende Atmosphäre für Bewohner und Mitarbeitende. Bewerben Sie sich jetzt und werden Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Passat Pflegeresidenz GmbHHamburg

Wir suchen eine engagierte, examinierte Pflegefachkraft, die unser Team unterstützt. Idealerweise bringen Sie Zusatzqualifikationen wie Praxisanleiter, Wohnbereichsleiter oder Pain Nurse mit. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung ganzheitlicher Grund- und Behandlungspflege sowie die Fachgerechte Dokumentation. Sie sind Ansprechpartner:in für Bewohner:innen, Angehörige und Ärzt:innen und tragen zur Verbesserung von Hygiene- und Qualitätsstandards bei. Ihr Profil umfasst eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege sowie Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines respektvollen und dynamischen Teams zu werden!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Neurologie - ITS, IMC, Peripherie

Wicker - Gesundheit und PflegeBad Wildungen

Werde Teil unseres engagierten Teams der Neurologischen Klinik Westend in Bad Wildungen als Pflegefachfrau, Pflegefachmann oder Pflegefachkraft (m/w/d). Wir suchen Talente in Vollzeit, Teilzeit oder als Minijob. Unsere Klinik ist eine der größten Fachkliniken für neurologische Frührehabilitation in Deutschland, mit 140 Betten und rund 500 Mitarbeitenden. Du hast die Möglichkeit, auf der modernsten Intensivstation Nordhessens oder in den IMC- und peripheren Stationen zu arbeiten. Profitiere von einem zukunftsorientierten medizinischen Verbund in privater Trägerschaft. Gestalte mit uns die Zukunft der Gesundheitsversorgung aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Praktikant zur Pflegefachkraft / zum Pflegehelfer (m/w/d)

Pflegedienst Adamowicz GmbHPirna

Starten Sie Ihre Karriere als Praktikant zur Pflegefachkraft oder Pflegehelfer (m/w/d) in Vollzeit! Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte führen Sie wichtige pflegerische Maßnahmen durch, darunter die Messung von Vitalwerten und Blutzucker. Auch die Medikamentenvergabe sowie die ausführliche Pflegedokumentation gehören zu Ihren Aufgaben. Ideal für Sie, wenn Sie eine Ausbildung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Ihre Freude an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Besetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Pflege-Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d)*

DOREAFAMILIEPeine

Eine qualifizierte Pflegefachkraft ist wichtig für unsere DOREAFAMILIE. Wir suchen staatlich anerkannte Altenpfleger/innen, Krankenschwestern und -pfleger sowie Kinderkrankenpfleger/innen. Berufserfahrung und Teamarbeit sind uns ebenso wichtig wie Mitgefühl und Professionalität. Dabei legen wir großen Wert auf die Stärken und Fähigkeiten unserer Bewohner. Offene Kommunikation und Ideen zur Verbesserung sind willkommen. Gleichgestellte und schwerbehinderte Personen werden bei uns besonders berücksichtigt.
Weihnachtsgeld Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d)*

DOREAFAMILIEOldenburg

Bist du Pflegefachkraft und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Bei uns in der DOREAFAMILIE legen wir Wert auf teamorientierte Zusammenarbeit und individuelle Pflege. Du bringst eine Qualifikation als Altenpfleger/in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in mit und hast bereits Berufserfahrung gesammelt. Mit deinem Mitgefühl und deiner Professionalität trägst du zu einer positiven Atmosphäre bei. Wir schätzen deine Ideen zur Verbesserung unserer Pflegequalität und kommunizieren offen miteinander. Außerdem fördern wir aktiv die Integration von gleichgestellten und schwerbehinderten Personen in unser Team.
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeutin/en (m/w/d)

St. Josef Krankenhaus Essen-Werden GmbHEssen

Wir suchen eine/n engagierte/n Physiotherapeut/in (m/w/d) in Vollzeit zur postoperativen Behandlung unserer stationären Patienten. In dieser Rolle arbeiten Sie interdisziplinär mit Ärzten und dem Pflegedienst zusammen und dokumentieren den Therapieverlauf. Flexibilität, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit sind uns wichtig. Unsere Einrichtung bietet eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre sowie eine digitale Pflegedokumentation. Sie profitieren von einer strukturierten Einarbeitung und einem Mentoring, das Sie während Ihrer Anfangszeit unterstützt. Eine sichere Vergütung und eine betriebliche Altersversorgung runden unser Angebot ab. Bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit St. Josef Krankenhaus Essen-Werden GmbH Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Ambulante Pflege Bremen-Hemelingen

RENAFAN GmbHBremen

Als engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit stehen Sie im Mittelpunkt der Grund- und Behandlungspflege. Ihre Leidenschaft und Empathie ermöglichen es Ihnen, unseren Kund*innen nach ärztlichen Vorgaben eine hervorragende Versorgung zu bieten. Dabei ist die Einbeziehung der Angehörigen entscheidend für ein vertrauensvolles Verhältnis. Sie dokumentieren sorgfältig alle Pflegeleistungen, um die Qualität der Behandlung zu gewährleisten. Ein harmonisches Team ist für uns essenziell, um sowohl das Wohlbefinden der Mitarbeitenden als auch der Kund*innen zu fördern. Werden Sie Teil unserer herzlichen Gemeinschaft und gestalten Sie die Pflege aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / Stellvertretende Stationsleitung (m/w/d)

Klinik Dr. Becker GmbHBad Krozingen

Wir suchen ab sofort einen Gesundheits- und Krankenpfleger als stellvertretende Stationsleitung (m/w/d) in Vollzeit. In dieser unbefristeten Position sind Sie verantwortlich für die qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung unserer Patienten im Früh-, Spät- und Nachtdienst. Sie leisten entscheidende Unterstützung in der prä- und postoperative Patientenversorgung gemäß den aktuellen Pflegestandards. Zudem helfen Sie der Pflegedienstleitung bei der organisatorischen Aufgaben und vertreten diese bei Abwesenheit. Ihre Mitarbeit ist auch bei der Dienstplangestaltung und Personaleinsatzplanung gefragt. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie eine strukturierte Einarbeitung neuer Kollegen.
Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Pflegefachfrau/Pflegefachmann mit generalistischer Ausrichtung - NEU!

Städtisches Krankenhaus KielKiel

Starten Sie Ihre Karriere im Gesundheitswesen mit unserer staatlich anerkannten, generalistischen Ausbildung! In einem mehrwöchigen Einführungsblock erlernen Sie theoretisches Wissen im modernen Bildungszentrum, gefolgt von praktischen Einsätzen im Krankenhaus. Unsere qualifizierten Lehrkräfte und erfahrenen Praxisanleiter:innen begleiten Sie während der dreijährigen Ausbildung. Der Unterricht erfolgt im festen Kursverband, was das Lernen fördert und den Teamgeist stärkt. Nach dem Abschluss erwarten Sie vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einen EU-weit anerkannten Berufsabschluss. Bringen Sie Interesse an medizinischen Themen, Verantwortungsbewusstsein und Freude am Umgang mit Menschen mit – wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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