Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

273 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Gesundheits- und Krankenpfleger als Lehrer für Pflegeberufe (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einem Abschluss in Gesundheitswissenschaften oder einen Master in Medizin- oder Berufspädagogik. Ideale Bewerber bringen praktische Erfahrung im Lehrbereich mit und besitzen gute Medienkompetenz sowie MS-Office-Kenntnisse. Empathie und Kommunikationsstärke im Umgang mit jungen Menschen sind uns besonders wichtig. Wir bieten übertarifliche Bezahlung, abgestimmt auf Qualifikation und Erfahrung. Unser Team besteht aus kreativen Köpfen, die Wert auf ein harmonisches Miteinander legen. Profitieren Sie von vielseitigen, zukunftsorientierten Aufgabengebieten und moderner Ausstattung in einem engagierten Arbeitsumfeld.
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Ferienbetreuung Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (w/m/d)

Städtisches Klinikum Lüneburg gGmbHLüneburg

Wir suchen ab sofort einen Physiotherapeuten (w/m/d) in Teilzeit für 20 Stunden pro Woche, befristet auf zwei Jahre. Zu Ihren Aufgaben gehört die fachgerechte Behandlung stationärer und ambulanter Patienten, sowie die Durchführung von Therapieplanungen. Sie werden ebenfalls abwesende Kollegen vertreten und deren Leistungen dokumentieren. Ein weiterer Teil Ihrer Tätigkeit umfasst die Beratung von Patienten und Angehörigen zu Hilfsmitteln. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium in Physiotherapie, idealerweise mit einer Weiterbildung in manueller Lymphdrainage. Hohe Empathie, Flexibilität und Einsatzbereitschaft sind entscheidend, da auch Wochenenddienste erforderlich sind.
Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) / Altenpfleger (m/w/d) Komplexe Stationäre Rehabilitation

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Das BG Klinikum Hamburg bietet erstklassige Akutversorgung und Rehabilitation für schwerverletzte und berufserkrankte Patienten. Über 2.500 engagierte Mitarbeitende setzen sich täglich dafür ein, dass diese Menschen nach einem Unfall erfolgreich ins Leben zurückkehren. Zu den Dienstleistungen gehören hochwertige Wundversorgung, umfassende Grundpflege und individuelle Beratung. Interessierte können original Stellenanzeigen auf StepStone.de finden und ihren Traumjob entdecken. Wir empfehlen die Einrichtung eines Jobagents auf StepStone, um keine aktuellen Angebote zu verpassen. Für mehr Informationen über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps besuchen Sie StepStone.de und starten Sie Ihre berufliche Zukunft!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Fachgesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) / Pflegefachkraft (m/w/d) Traumatologische Intensivstation

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Das BG Klinikum Hamburg bietet umfassende Akutversorgung und Rehabilitation für schwerverletzte und berufserkrankte Menschen. Über 2.500 engagierte Mitarbeitende setzen sich täglich für die Rückkehr der Patienten ins Leben ein. Das Klinikum ist bekannt für seine exzellente Intensivpflege und professionelle Wundversorgung. Hier stehen Menschen im Mittelpunkt, die individuelle Unterstützung benötigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über Stellenangebote zu informieren und Ihren Traumjob zu finden! Besuchen Sie Step Stone.de für Arbeitgeberinformationen, Gehaltsdaten und Karrieretipps, um Ihre berufliche Zukunft zu gestalten.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Advanced Practice Nurse (m/w/d) für die chirurgischen Stationen

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) mit der Qualifikation zur Pflegeexpert:in APN für unsere chirurgischen Stationen. In dieser Schlüsselrolle übernehmen Sie die individuelle Pflege von Patient:innen mit speziellen Bedürfnissen und erkrankungen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Beratung und Schulung von Patient:innen, Angehörigen sowie interdisziplinären Teams. Zudem leiten Sie Arbeitsgruppen, entwickeln Konzepte und implementieren evidenzbasierte Pflegeinterventionen. Ihre Expertise fließt in die Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Fachkräften ein. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Pflegewissenschaft aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft mit Wunschdiensten (m/w/d) im chirurgischen Zentrum

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Werden Sie Teil unseres Teams als Pflegefachkraft mit Wunschdiensten (m/w/d) im chirurgischen Zentrum! Wir bieten Ihnen eine unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit zu attraktiven Konditionen, die sich nach unserem Haustarifvertrag richten. Profitieren Sie von der Möglichkeit, flexibel und familienfreundlich Ihren Dienstplan selbst zu gestalten, auch im Nachtdienst. Arbeiten Sie in einem engagierten Team, das sich auf Orthopädie, Unfall- und Plastische Chirurgie sowie Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie spezialisiert hat. Wenn Sie leidenschaftlich an der Chirurgie interessiert sind, sind Sie bei uns genau richtig! Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere aktiv mit!
Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft für Ambulante Pflege (m/w/d)

Nachbarschaftshilfe Taufkirchen Unterhaching e. V.Taufkirchen

Unser Ambulante Pflegedienst im Landkreis München sucht dringend eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) in Festanstellung. Wir bieten flexible Arbeitszeiten von 20 bis 35 Stunden pro Woche, auch Vollzeit möglich. Als führende Nachbarschaftshilfe legen wir großen Wert auf hohe Qualität und Kundenorientierung. Menschlichkeit und Empathie stehen bei uns an erster Stelle. Ihre Aufgaben umfassen die Grund- und Behandlungspflege, Medikamentengabe sowie Pflegeplanung und -dokumentation. Unterstützen Sie uns dabei, unseren etwa 100 Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Versorgung im häuslichen Umfeld zu bieten!
Festanstellung Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Qualitätsbeauftragter (w/m/d) und stellvertretende verantwortliche Pflegefachkraft (m/w/d) für den stationären Bereich

Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband Nauen e.V.Nauen

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort eine*n Qualitätsbeauftragter (w/m/d) sowie eine stellvertretende verantwortliche Pflegefachkraft (m/w/d) für den stationären Bereich. Wir bieten eine attraktive Vergütung mit Jahressonderzahlungen, betrieblicher Altersvorsorge und 30 Urlaubstagen. Ihre Aufgaben umfassen die Koordination des Qualitätsmanagements sowie die Analyse und Optimierung von Prozessen. Wir fördern Ihre fachliche Weiterbildung und bieten eine Unternehmenskultur, die auf Wertschätzung basiert. Arbeitszeiten sind regelmäßig von Montag bis Freitag, mit flexibler Dienstplangestaltung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Praktikant zur Pflegefachkraft / zum Pflegehelfer (m/w/d)

Pflegedienst Adamowicz GmbHPirna

Starten Sie Ihre Karriere als Praktikant zur Pflegefachkraft oder Pflegehelfer (m/w/d) in Vollzeit! Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte führen Sie wichtige pflegerische Maßnahmen durch, darunter die Messung von Vitalwerten und Blutzucker. Auch die Medikamentenvergabe sowie die ausführliche Pflegedokumentation gehören zu Ihren Aufgaben. Ideal für Sie, wenn Sie eine Ausbildung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Ihre Freude an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Besetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Pflege-Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz (OTA) (all genders) für den Herz- und Gefäß-OP

Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfHamburg

Wir suchen engagierte Teamplayer im Gesundheitswesen! Bewerben Sie sich als Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in oder Pflegefachmann/-frau. Wir bieten eine faire Vergütung laut TVöD/VKA zwischen 50.300 € und 60.600 € je nach Qualifikation und Erfahrung. Die Stelle umfasst 38,5 Wochenstunden, und unser UKE-Gehaltsrechner hilft Ihnen, Ihre Gehaltstendenz zu ermitteln. Sie können sich voll und ganz auf die Pflege unserer Patient:innen konzentrieren, da unser Modulversorger Material bereitstellt und ein Patient:innenbeförderungsdienst die Transporte übernimmt. Zudem erleichtert unsere elektronische Patient:innenakte die Dokumentation erheblich.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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