Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

217 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Schulleitung (m/w/d) der Schule für operationstechnische Assistenz (OTA) | Bildungszentrum für Beruf

Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbHHeide, Holstein

Die Schule für operationstechnische Assistenz (OTA) sucht eine engagierte Schulleitung (m/w/d) zur Gestaltung der Zukunft im Gesundheitswesen. Sie übernehmen die Gesamtverantwortung für die pädagogische und wirtschaftliche Entwicklung des Bildungszentrums. Durch innovative Bildungsimpulse und die Weiterentwicklung des Curriculums fördern Sie eine zukunftsorientierte Ausbildung. Qualität und Innovation stehen dabei im Fokus, um die Ausbildungsqualität kontinuierlich zu sichern. Zudem beraten Sie Auszubildende und das Lehrteam, um die kommunikative Zusammenarbeit zu stärken. Eine abgeschlossene Ausbildung als OTA oder in einem Gesundheitsberuf ist für diese zentrale Rolle unerlässlich.
Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung als Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse

Nephrocare Kaufering GmbH Medizinisches VersorgungszentrumKaufering

Starte deine Karriere in der spannenden Welt der Dialyse bei Nephro Care, einer Tochtergesellschaft von Fresenius Medical Care AG. Unsere Ausbildung vermittelt dir umfassendes medizinisches Wissen und praktische Fähigkeiten, die du ab dem ersten Tag anwenden kannst. Du wirst aktiv an der Nierenersatztherapie teilnehmen und die modernsten Geräte bedienen. Zudem liegt uns die engmaschige pflegerische und psychosoziale Betreuung unserer Patienten am Herzen. Dies bietet dir nicht nur viel Verantwortung, sondern auch hervorragende Berufsperspektiven. Werde Teil eines engagierten Teams und gestalte die Zukunft der Nierenbehandlung mit uns!
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeutin/en (m/w/d)

St. Josef Krankenhaus Essen-Werden GmbHEssen

Wir suchen eine/n engagierte/n Physiotherapeut/in (m/w/d) in Vollzeit zur postoperativen Behandlung unserer stationären Patienten. In dieser Rolle arbeiten Sie interdisziplinär mit Ärzten und dem Pflegedienst zusammen und dokumentieren den Therapieverlauf. Flexibilität, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit sind uns wichtig. Unsere Einrichtung bietet eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre sowie eine digitale Pflegedokumentation. Sie profitieren von einer strukturierten Einarbeitung und einem Mentoring, das Sie während Ihrer Anfangszeit unterstützt. Eine sichere Vergütung und eine betriebliche Altersversorgung runden unser Angebot ab. Bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit St. Josef Krankenhaus Essen-Werden GmbH Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Freigestellte Praxisanleiterin (w/m/d) in der Altenpflege

Caritasverband Konstanz e.V.Konstanz

Die Caritas Altenhilfe für die Region Konstanz gGmbH sucht eine engagierte freigestellte Praxisanleiterin (w/m/d) in der Altenpflege. Die flexible Stelle mit 50–100% Stellenumfang bietet vielfältige Arbeitsmöglichkeiten in Konstanz. Wir legen großen Wert auf sichere Arbeitsbedingungen und die Entwicklung unserer Mitarbeitenden. Mit einem Team, das Wertschätzung und Zusammenhalt lebt, gestalten Sie den Pflegealltag aktiv mit. Profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung von bis zu 4.580 €/Monat bei Vollzeit. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres starken Teams in der Altenpflege!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Work-Life-Balance Corporate Benefit Caritasverband Konstanz e.V. Vollzeit weitere Benefits
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Praktikant zur Pflegefachkraft / zum Pflegehelfer (m/w/d)

Pflegedienst Adamowicz GmbHPirna

Starten Sie Ihre Karriere als Praktikant zur Pflegefachkraft oder Pflegehelfer (m/w/d) in Vollzeit! Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte führen Sie wichtige pflegerische Maßnahmen durch, darunter die Messung von Vitalwerten und Blutzucker. Auch die Medikamentenvergabe sowie die ausführliche Pflegedokumentation gehören zu Ihren Aufgaben. Ideal für Sie, wenn Sie eine Ausbildung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Ihre Freude an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Besetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Pflege-Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Advanced Practice Nurse - Klinik Suchtmedizin und abhängiges Verhalten

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

In unserer Suchtklinik suchen wir eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) mit der Qualifikation zur Pflegeexpert:in APN. Ihre Hauptaufgaben umfassen die spezialisierte Pflege von Patient:innen mit spezifischen Erkrankungen sowie die Beratung und Schulung von Patienten, Angehörigen und interdisziplinären Teams. Darüber hinaus planen und führen Sie Fallbesprechungen durch und evaluieren den Versorgungsprozess. Sie leiten Arbeits- und Projektgruppen und entwickeln Konzepte für die Pflege. Implementierung evidenzbasierter Pflegeinterventionen gehört ebenfalls zu Ihrem Verantwortungsbereich. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Versorgung unserer Patient:innen aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Advanced Practice Nurse (m/w/d) für die chirurgischen Stationen

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) mit der Qualifikation zur Pflegeexpert:in APN für unsere chirurgischen Stationen. In dieser Schlüsselrolle übernehmen Sie die individuelle Pflege von Patient:innen mit speziellen Bedürfnissen und erkrankungen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Beratung und Schulung von Patient:innen, Angehörigen sowie interdisziplinären Teams. Zudem leiten Sie Arbeitsgruppen, entwickeln Konzepte und implementieren evidenzbasierte Pflegeinterventionen. Ihre Expertise fließt in die Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Fachkräften ein. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Pflegewissenschaft aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger*in (DGKP)

Häuser zum LebenWien

Nutzen Sie Ihre einschlägigen Vordienstzeiten und profitieren Sie von maßgeschneiderten Vorteilen, die Ihre Qualifikation über den SWÖ-KV hinaus honorieren. Gestalten Sie Ihre Karriere mit uns und nutzen Sie Ihr Potenzial voll aus!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Peritonealdialyse

Nephrocare Püttlingen GmbHPüttlingen

Entdecken Sie spannende Karrieremöglichkeiten als Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) in Püttlingen! Unser unbefristeter Arbeitsplatz bietet sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitanstellungen in der spezialisierten Peritonealdialyse. Nephro Care, eine Tochtergesellschaft von Fresenius Medical Care AG, konzentriert sich auf die Behandlung von Nierenerkrankungen und Dialyseverfahren. In unserem modernen Dialysezentrum, ausgestattet mit hellen Räumen und herrlichem Ausblick auf den Wald, stehen täglich über 1.800 engagierte Mitarbeiter bereit, um das Wohl unserer Patienten zu sichern. Profitieren Sie von einer erstklassigen Anbindung und ausreichend Parkmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Onkologischer Fachkrankenpfleger in Vollzeit / Teilzeit (m/w/d)

Klinikum Dritter OrdenMünchen

Für unsere onkologischen Stationen suchen wir eine engagierte Pflegekraft zur sofortigen Unterstützung. Ihre Aufgaben umfassen die Planung, Durchführung und Evaluation der onkologischen Fachpflege sowie die palliative Betreuung von Patienten und Angehörigen. Eine strukturierte Einarbeitung garantiert Ihnen einen reibungslosen Start in Ihr neues Tätigkeitsfeld. Wir erwarten von Ihnen eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Bereitschaft zur Weiterbildung in der Onkologie. Ideal sind erste Erfahrungen in der Onkologie oder relevante Fachweiterbildungen. Nutzen Sie Ihre Chancen in einem interdisziplinären Team, das auf Fach- und Sozialkompetenz setzt.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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