Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

136 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Arztsekretär (m/w/d) Hand-, Plastische-, Mikrochirurgie und Schwerbrandverletzte

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Werde Arztsekretär (m/w/d) und unterstütze unser Team in allgemeinen Büro- und Sekretariatsarbeiten. Zu deinen Aufgaben gehören die Bearbeitung medizinischer Schriftstücke, das Ausstellen von Rezepten und die Kommunikation mit Kostenträgern sowie Patienten. Wir suchen einen engagierten und serviceorientierten Mitarbeiter mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Medizinischer Fachangestellter oder in einem kaufmännischen Beruf. Du bringst exzellente MS-Office-Kenntnisse und eine strukturierte Arbeitsweise mit. Diese Teilzeitstelle (25 Std./Woche) ist unbefristet, mit mindestens 30 Tagen Urlaub pro Jahr. Bewirb dich bis zum 11.10.2026 und finde die ideale Balance zwischen Beruf und Privatleben!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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MTA - F /MFA / Pflegefachkraft (m/w/d) mit Erfahrung als Funktionsassistenz in der Neurologie

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Wir suchen eine engagierte Berufskraft (MTA-F, MFA oder Pflegefachkraft) mit Erfahrung in der Neurologie. Ideale Kandidaten bringen Kenntnisse in neurophysiologischen Verfahren wie EEG und Neurographie mit. Teamarbeit und Kommunikation sind uns wichtig, ebenso wie Selbstständigkeit und Flexibilität. In dieser Teilzeitstelle (20 Std./Woche) bieten wir ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit hervorragenden Benefits. Dazu gehören mindestens 30 Tage Urlaub, diverse Arbeitszeitmodelle und eine betriebliche Kita. Bewerben Sie sich bis zum 30.08.2026 und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft in einem wertvollen Umfeld!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger*In und /oder eine*nPflegefachmann/Pflegefachfrau als Praxisanleiter*In (m/w/d)

Universitätsklinikum BonnBonn

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) zählt mit 3.500 Medizinstudierenden und 600 jährlichen Absolventen in Gesundheitsberufen zu den größten Ausbildungsstätten Deutschlands. Mit etwa 9.900 Mitarbeitenden ist es der drittgrößte Arbeitgeber in Bonn/Rhein-Sieg. Das UKB führt die Focus-Klinikliste in NRW an und hat bundesweit den zweithöchsten Case-Mix-Index. Für 2024 konnten beeindruckende 100 Millionen Euro in Drittmitteln für Forschung und Lehre eingeworben werden. Auszeichnungen wie „Deutschlands Ausbildungs-Champion“ belegen die hohe Qualität des UKB. Aktuell wird eine unbefristete Vollzeitstelle als Gesundheits- und Krankenpfleger*in (m/w/d) in der neurochirurgischen Klinik angeboten.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Bonn Teilzeit weitere Benefits
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Fachweitergebildete Pflegekraft für Endoskopiepflege als Lehrkraft (w/m/d)

Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Rhein-MainLangen

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Fachweitergebildete Pflegekraft für Endoskopiepflege? In dieser Rolle sind Sie verantwortlich für die Planung und Durchführung von Fachunterricht sowie die Betreuung von Auszubildenden. Sie gestalten aktiv das Curriculum und koordinieren die praktische Ausbildung in Zusammenarbeit mit unseren Partnern. Zudem leiten Sie Prüfungen und Leistungsnachweise und fördern die Weiterentwicklung spezieller Fortbildungsangebote. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Fachweiterbildung in Endoskopie und eine Weiterbildung zur Praxisanleitung oder die Bereitschaft, diese zu absolvieren. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Endoskopiepflege aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Intensiv

Elbe Kliniken Stade-Buxtehude gGmbHStade

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) Intensiv in Stade! Wir suchen engagierte Mitarbeiter, die in Teilzeit oder Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) starten möchten. Nach einer gründlichen Einarbeitung durch einen Peer Tutor übernehmen Sie die eigenständige Grund- und Behandlungspflege unserer Patienten. Ihr Wissen über Expertenstandards fließt in die Akut- und Regelversorgung ein. Fachgerechte Dokumentation und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Behandlungskonzepte sind ebenfalls Teil Ihrer Aufgaben. Voraussetzungen sind ein Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege oder der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Pflege von morgen!
Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt Psychiatrie - Ambulante Diagnostik / Einzel- & Gruppentherapie (m|w|d) - NEU!

Sana Kliniken AGSenftenberg Niederlausitz

Suchen Sie eine Herausforderung als Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie oder Assistenzarzt (m/w/d)? Wir bieten eine innovative ambulante Versorgung für psychiatrische Patienten. Überzeugen Sie mit Empathie, Kommunikationsstärke und einer strukturierten Arbeitsweise. In unserem unterstützenden Team fördern wir Ihr berufliches Wachstum und Ihre fachliche Weiterentwicklung. Ihre Gesundheit und die der Patienten stehen bei uns an erster Stelle. Kontaktieren Sie Fr. de la Fontaine unter 03573 753097 oder via E-Mail an larissa.fontaine@sana.de für ein unverbindliches Gespräch!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Psychiatrie - Diagnostik & Behandlung / Krankenhaus (m|w|d) - NEU!

Sana Kliniken AGSenftenberg Niederlausitz

Dein berufliches Glück wartet auf dich! Suche nach einem Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie und Psychotherapie oder einem Assistenzarzt (m/w/d) in fortgeschrittener Weiterbildung? Du hast Interesse an ambulanter psychiatrischer Versorgung und bringst Empathie sowie Kommunikationsstärke mit? Unser unterstützendes Team fördert dein berufliches Wachstum und respektiert dein Wohlbefinden. Bei uns steht nicht nur die Patientenversorgung im Vordergrund, sondern auch deine persönliche Weiterentwicklung. Zögere nicht, Fr. de la Fontaine unter 03573 753097 oder per E-Mail an larissa.fontaine@sana.de zu kontaktieren – ein erster Austausch ist unkompliziert!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachmann / Fachkrankenpfleger Intensivstation (m/w/d)

Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden GmbHWiesbaden

Werde Pflegefachmann oder Fachkrankenpfleger auf der Intensivstation (m/w/d) in Wiesbaden und gestalte die Zukunft der Patientenversorgung! Wir suchen engagierte Berufserfahrene und Berufseinsteiger in Vollzeit oder Teilzeit. Bei den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken erwartet dich ein unbefristeter Arbeitsvertrag und ein dynamisches Umfeld. Als Maximalversorger mit 1.000 Betten versorgen wir jährlich über 45.000 stationäre und 100.000 ambulante Patient:innen. Profitiere von einer kollegialen Zusammenarbeit und innovativen Projekten, die deine Karriere fördern. Bewirb dich jetzt unter der Kennziffer 1139 000326 und werde Teil unseres erfolgreichen Teams!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Homeoffice Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger*in (m/w/d) für unseren Aufnahmebereich Innere Medizin/ Geriatrie

Evangelische Stiftung Alsterdorf - Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf gGmbHHamburg

Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf sucht engagierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen (m/w/d) für den Aufnahmebereich Innere Medizin und Geriatrie. Als akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf bieten wir ein umfassendes Arbeitsumfeld. Ihre Aufgaben umfassen die pflegerische Aufnahme und Erstversorgung der Patient*innen sowie die Erstellung des pflegerischen Aufnahmeberichts. In einem multiprofessionellen Team führen Sie grundlegende diagnostische und therapeutische Maßnahmen durch. Wir fördern selbständiges und ressourcenorientiertes Arbeiten in der Pflege. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderungen aktiv mit!
Festanstellung Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Evangelische Stiftung Alsterdorf - Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf gGmbH Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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