Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

150 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Gesundheits- und Krankenpfleger als Lehrer für Pflegeberufe (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha, Dresden

Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einem Abschluss in Gesundheitswissenschaften oder einen Master in Medizin- oder Berufspädagogik. Ideale Bewerber bringen praktische Erfahrung im Lehrbereich mit und besitzen gute Medienkompetenz sowie MS-Office-Kenntnisse. Empathie und Kommunikationsstärke im Umgang mit jungen Menschen sind uns besonders wichtig. Wir bieten übertarifliche Bezahlung, abgestimmt auf Qualifikation und Erfahrung. Unser Team besteht aus kreativen Köpfen, die Wert auf ein harmonisches Miteinander legen. Profitieren Sie von vielseitigen, zukunftsorientierten Aufgabengebieten und moderner Ausstattung in einem engagierten Arbeitsumfeld.
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Ferienbetreuung Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Arztsekretär (m/w/d) Anästhesie/Intensiv-/Schmerzmedizin

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Als Arztsekretär (m/w/d) übernehmen Sie vielseitige Büro- und Sekretariatsaufgaben, darunter die Bearbeitung von medizinischem Schriftgut und die Abrechnung. Zu Ihren Tätigkeiten gehören die Terminierung von Angehörigengesprächen sowie die Kommunikation mit Ärzten, Pflegekräften und Kostenträgern. Sie sind verantwortlich für die Bearbeitung von Post, Telefonaten und Emails. Eine abgeschlossene Ausbildung als Medizinischer Fachangestellter oder eine kaufmännische Berufsausbildung mit medizinischem Fachwissen ist Voraussetzung. Ihr Organisationstalent und Ihre Serviceorientierung sind entscheidend für den täglichen Erfolg. Gute MS-Office-Kenntnisse und eine strukturierte Arbeitsweise runden Ihr Profil ab.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz (m/w/d) OTA / Pflegefachkraft (m/w/d) für den Standort Ambulantes Operationszentrum

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Wir suchen eine Operationstechnische Assistenz (m/w/d) oder Pflegefachkraft (m/w/d) mit Zugang zur Berufsbezeichnung nach dem Pflegeberufegesetz. Erfahrung im OP ist Voraussetzung. Gesucht wird eine teamfähige Persönlichkeit mit hoher sozialer Kompetenz und Empathie. Interprofessionalität ist für Sie selbstverständlich, und Sie arbeiten gerne in einem kleinen Team. Diese Stelle ist in Voll- oder Teilzeit mit bis zu 38,5 Stunden pro Woche und unbefristet. Wir bieten eine attraktive Vergütung gemäß TV-BG Kliniken, Jahressonderzahlung und verschiedene Zulagen. Bewerben Sie sich bis zum 06.09.2026!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft, Gesundheits- und Krankenpfleger oder Pflegefachmann (m/w/d) mit Freistellung als Praxisanleitung

BruderhausDiakonieReutlingen, Stuttgart

Suchen Sie eine erfüllende Karriere als Pflegefachkraft? Wir bieten eine unbefristete Stelle in Teil- oder Vollzeit (50-100%) mit Freistellung als Praxisanleiter (m/w/d). In dieser Rolle begleiten Sie Auszubildende und organisieren aktiv den Pflegeprozess. Sie führen präventive sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen durch und unterstützen Pflegehelfer in ihrer Arbeit. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Pflegefachmann, Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger sind Sie bestens qualifiziert. Treffen Sie die richtige Entscheidung für Ihre Zukunft und gestalten Sie mit uns diakonische Arbeit am Menschen!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz (OTA) (all genders) für den Herz- und Gefäß-OP

Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfHamburg

Wir suchen engagierte Teamplayer:innen, die eine Ausbildung als Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in oder eine Qualifikation als Pflegefachmann/-frau mit oder ohne OP-Fachweiterbildung abgeschlossen haben. Auch Bewerbungen von Operationstechnischen Assistent:innen (OTA) sowie Absolvent:innen eines dualen Bachelor-Studiengangs Pflege sind herzlich willkommen. Unsere Vergütung erfolgt fair und transparent nach dem Tarifvertrag TVöD/VKA, mit Jahresgehältern zwischen 50.300 € und 60.600 €. Die genaue Eingruppierung wird nach Qualifikationen und Berufserfahrung festgelegt. In Teilzeit bieten wir eine Arbeitszeit von 38,5 Wochenstunden. Vereinfachte Abläufe durch Modulversorger und unsere digitale Patientenakte ermöglichen Ihnen volle Konzentration auf die Pflege.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) als Praxisanleiter – Pflegeausbildungsstation

Klinikum Landkreis ErdingErding

Werden Sie Praxisanleiter (m/w/d) in unserer Pflegeausbildungsstation! In dieser unbefristeten Vollzeit- oder Teilzeitstelle sind Sie verantwortlich für die praktische Ausbildung unserer Auszubildenden. Ihre Aufgaben umfassen die Anleitung und Betreuung während der Pflegeprozesse, mit einem besonderen Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention. Sie gestalten Lernangebote und unterstützen die Einarbeitung neuer sowie ausländischer Pflegekräfte. Darüber hinaus führen Sie praktische Prüfungen durch und tragen zur Sicherstellung der Pflegequalität bei. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene 3-jährige Ausbildung als Pflegefachkraft (m/w/d) und Leidenschaft für die Ausbildung junger Talente.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Jobrad Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft / Altenpfleger (m/w/d) in Kirchenlamitz

BeneVitKirchenlamitz

Als Pflegefachkraft in unserem multiprofessionellen Team sichern Sie die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Grund- und Behandlungspflege älterer sowie hilfsbedürftiger Menschen. Sie sind verantwortlich für die Medikamentengabe, Wundversorgung und die Durchführung ärztlich verordneter Pflegemaßnahmen. Zudem übernehmen Sie die Dokumentation und Pflegeplanung, um qualitativ hochwertige Pflegeprozesse zu gewährleisten. Unterstützen Sie die Selbsthilfe und fördern Sie die Selbstständigkeit durch individuelle Tagesstrukturen. Teamarbeit und regelmäßige Fallbesprechungen sind für Sie essenziell, daher suchen wir motivierte Altenpfleger (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d).
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Postdoc (m/w/d) Chirurgische KI

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Das Programm zielt darauf ab, klinisch relevante KI-Methoden zur Analyse von chirurgischen Videos zu entwickeln. Als Postdoktorand*in erwartet Sie die Evaluierung moderner KI-Modelle in realistischen Anwendungsbedingungen. Sie arbeiten in einem internationalen, interdisziplinären Team der Forschungsgruppe „Surgical Artificial Intelligence“ unter Dr. Fiona Kolbinger. Hier sind Sie an der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie am Else Kröner Fresenius Zentrum der TU Dresden tätig. Das Hauptziel der Gruppe ist die Entwicklung innovativer KI-Ansätze zur Verbesserung der chirurgischen Versorgung. Werden Sie Teil dieser ehrgeizigen Forschungsarbeit und gestalten Sie die Zukunft der Chirurgie aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie Stationsäquivalente Behandlung (StäB) (m/w/d)

Vitos gGmbHIdstein

Als Assistenzarzt in der Weiterbildung für Kinder- und Jugendpsychiatrie sind Empathie und Patientenorientierung Ihre Stärken. Sie arbeiten gerne eigenverantwortlich in einem engagierten Team und bringen Flexibilität mit. Wir bieten Ihnen eine vollständige Weiterbildungsermächtigung sowie umfassende Fortbildungsmöglichkeiten in Bereichen wie DBT-A und Traumatherapie. Ihre psychotherapeutische Weiterbildung wird vollständig finanziert. Unser motiviertes Team fördert einen grenzüberschreitenden fachlichen Austausch und kreative therapeutische Ansätze. Wenn Sie einen Führerschein Klasse B besitzen und ein dynamisches Arbeitsumfeld suchen, sind Sie bei uns genau richtig!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Pädagogische Fachkraft (m/w/d) – Heilerziehungspflege / Erziehung / Heilpädagogik

Lebenshilfe für Behinderte Kreisvereinigung Aichach-Friedberg e.V.Aichach

Die Lebenshilfe Aichach-Friedberg sucht eine engagierte pädagogische Fachkraft (m/w/d) für ihr Wohnheim Am Plattenberg. Zu Ihren Aufgaben gehören die Assistenz und Förderung unserer Bewohner/-innen im Gruppendienst, die Tagesstruktur sowie die EDV-basierte Dokumentation. Sie arbeiten eng im Team, nehmen an Teambesprechungen teil und planen individuelle Fördermaßnahmen. Voraussetzungen sind eine Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in, Erzieher/in oder Heilpädagoge/in. Wichtige Eigenschaften sind Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Bringen Sie Ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen mit und gestalten Sie deren Zukunft aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Einkaufsrabatte Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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