Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Jobs

44 aktuelle Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Stellenangebote

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Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik (m/w/d) für HNO-Heilkunde

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik HNO oder vergleichbare Fachrichtung ist erforderlich. Praktische Erfahrungen in der Audiologie sowie Kenntnisse im Bereich der Hörgeräteversorgung sind wünschenswert. Die Stelle in der Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde ist unbefristet und kann in Voll- oder Teilzeit mit mindestens 35 Stunden besetzt werden. Eine selbständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sind essentielle Anforderungen. Zudem sind sichere Deutschkenntnisse sowie der einfühlsame Umgang mit Patienten, sowohl Kindern als auch Erwachsenen, wichtig. Die Vergütung erfolgt gemäß Haustarifvertrag, mit Möglichkeit zur Eingruppierung in die Entgeltgruppe U9.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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MTAF / OTA als Assistenz Oberarzt im OP (m/w/d)

Schüchtermann-Schillersche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KGErpen

Wir suchen engagierte OP-Fachkräfte, die bereit sind, an Rufdiensten teilzunehmen. Idealerweise verfügen Sie über eine Fachweiterbildung im OP-Bereich, was jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Ob als erfahrener Profi oder Neueinsteiger – bei uns sind Sie willkommen. Freuen Sie sich auf geregelte Arbeitszeiten ohne Schichtdienst und ein modernes Arbeitsumfeld. Profitieren Sie von einem umfassenden Mentorenprogramm sowie individuellen Fortbildungsangeboten. Zudem bieten wir attraktive Prämien für die Empfehlung neuer Kollegen und zusätzliche Vorteile wie eine Kindertagesstätte und betriebliche Gesundheitsförderung.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Schüchtermann-Schillersche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Medizinischer Technologe als Assistent OTA / MTAF (m/w/d)

Schüchtermann-Schillersche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KGErpen

Wir suchen engagierte Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) oder Operationstechnische Assistenten (m/w/d) für unseren OP-Bereich. Idealerweise bringen Sie eine Fachweiterbildung mit, jedoch sind auch Quereinsteiger willkommen. Bei uns profitieren Sie von geregelten Arbeitszeiten ohne Schichtdienst und modernen, großzügigen Räumlichkeiten. Wir bieten attraktive Bereitschafts- und Rufdienste mit geringer Belastung. Ein umfassendes Mentorenprogramm unterstützt Ihre Einarbeitung, während individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Ihre persönliche Entwicklung sorgen. Voraussetzung ist ein gültiger Masern-Impfschutz, um unser Team zu bereichern.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Schüchtermann-Schillersche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Medizinisch Technischer Radiologe / MTRA (m/w/d)

APP Medical GmbHBensheim

Die app Medical GmbH sucht engagierte Medizinische/r Technologe/Technologin für Radiologie (MTR) oder Medizinisch-Technische/r Radiologieassistent/in (MTRA) in Mannheim. Voraussetzung sind fundierte Kenntnisse in CT, MRT und Angiographie sowie der sichere Umgang mit ORBIS, RIS und PACS. Nutzen Sie ein attraktives Gehalt von 32–36 € pro Stunde und genießen Sie flexible Vollzeit- und Teilzeitmöglichkeiten. Wir bieten unbefristete Festanstellungen und Fortbildungsmöglichkeiten für Ihre berufliche Entwicklung. Ein Dienstwagen zur privaten Nutzung und eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre runden unser Angebot ab. Bewerben Sie sich noch heute und gestalten Sie Ihre Zukunft bei uns!
Work-Life-Balance Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Festanstellung Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Medizinisch-Technischer Assistent / Medizinischer Fachangestellter (m/w/d) in der Facharztsprechstunde mit Schwerpunkt Neurologie in Voll- oder Teilzeit

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbHStuttgart

Das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) in Stuttgart sucht motivierte Medizinisch-Technische Assistenten oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Facharztsprechstunde Neurologie. Sie können in Voll- oder Teilzeit arbeiten und tragen zum medizinisch-technischen und therapeutischen Dienst bei. Mit 1.191 Betten und über 3.000 Mitarbeitenden ist das RBK eine führende Einrichtung der Zentralversorgung. Jährlich werden bis zu 40.000 Patienten stationär versorgt, darunter auch in spezialisierten Zentren. Genießen Sie die Vorteile eines modernen Arbeitsplatzes in einem dynamischen Umfeld. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten und kompetenten Teams!
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Medizinisch-technischer Assistent, Medizinischer Fachangestellter oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) Lungenfunktion

Klinik Schillerhöhe GmbHStuttgart

Entdecken Sie eine spannende Herausforderung: Führen Sie Lungenfunktionstests, Blutgasanalysen und EKGs durch. Gesucht wird ein einfühlsamer MTA-F, MFA oder GKP mit Erfahrung. Keine Bereitschafts- oder Wochenenddienste. Bewerben Sie sich jetzt!
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Medizinischer Fachangestellter, MTA-F oder MTRA (m/w/d) für das Kardio-MRT

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbHStuttgart

Als Medizinischer Fachangestellter oder MTA-F (m/w/d) übernehmen Sie die selbstständige Durchführung von Kardio-MRT-Untersuchungen. Sie planen und koordinieren sowohl stationäre als auch ambulante Termine und sorgen für eine reibungslose Materialbestellung. Ihre Kenntnisse in der Kardiologie, ergänzt durch Erfahrungen in der Bildgebung wie Echokardiografie oder MRT/CT, sind hierbei von Vorteil. Sehr gute Deutschkenntnisse und medizinische Nomenklaturkenntnisse sind unerlässlich für die Erstellung und den Versand von Befunden. Zudem sollten Sie ein freundliches Auftreten, Engagement und hohe Flexibilität im 2-Schichtbetrieb mitbringen. Teamfähigkeit ist für diese wichtige Position ebenfalls entscheidend.
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Medizinisch Technischer Radiologe / MTRA (m/w/d)

APP Medical GmbHDarmstadt

In unserer modernen radiologischen Abteilung suchen wir engagierte Medizinische Technologen (MTR) oder medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA) zur Durchführung von CT- und MRT-Untersuchungen sowie DSA und Durchleuchtung. Ihre Expertise ist entscheidend für die hochwertige Patientenversorgung und eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen. Wir bieten attraktive Arbeitsbedingungen, darunter einen Stundenlohn von 32–36 € und flexible Arbeitszeiten in Voll- oder Teilzeit. Nutzen Sie die Vorteile eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses, Dienstwagen und umfassender Fortbildungsmöglichkeiten. Bei uns erwartet Sie ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz in einem zukunftsorientierten Klinikum. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere mit app Medical GmbH in Mannheim!
Work-Life-Balance Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Festanstellung Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) als Assistenz in der Arbeitsmedizin (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupBetzdorf

Die AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH begeistert über 28.000 Menschen weltweit mit innovativen Lösungen. Bei TÜV Rheinland haben Sie die Möglichkeit, Ihr Wissen aktiv einzubringen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Unser Team besteht aus hochqualifizierten Expertinnen und Experten, die verantwortungsvolle Herausforderungen annehmen. Gemeinsam bereichern wir das Leben der Menschen mit wertvollen Dienstleistungen, die einen Unterschied machen. Wenn Sie Ihre Talente engagiert einsetzen möchten, schließen Sie sich uns an. Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten und gestalten Sie mit uns zusammen eine zukunftsorientierte Arbeitswelt bei TÜV Rheinland.
Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik wissen müssen

Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik wissen müssen

Mitten im Herzschlag: Der Alltagsmix als Medizinisch-technische/r Assistent/in für Funktionsdiagnostik

Es gibt Berufe, bei denen der Puls nicht nur in der Messung, sondern auch im Alltag sichtbar wird – und das ist kein bildhafter Witz. Wer als Medizinisch-technische/r Assistent/in (kurz: MTA-F) im Bereich Funktionsdiagnostik arbeitet, legt jeden Tag aufs Neue Wert auf Details, die übersehen andere gern. Und obwohl die Berufsbezeichnung nach „grauem Laboralltag“ riecht, ist die Realität oft eine andere: Hier trifft technische Verspieltheit auf menschliche Nähe, Geduld auf Konzentration, Routine auf nervösen Patienten und – ja, ganz ehrlich – auf den einen oder anderen überraschenden Zwischenfall, wenn Elektrode Drei partout nicht haften will. Das ist kein Scherz: Manchmal besteht die Kunst darin, inmitten piepender Geräte und nervöser Patientengespräche die Ruhe selbst zu bleiben.


Qualifikation, Technik und – man glaubt es kaum – Menschenkenntnis

Was viele unterschätzen: Der Zugang zum Beruf MTA-F ist kein Sonntagsspaziergang, wohl aber klar geregelt. Nach der mittleren Reife folgt meist die schulische Ausbildung mit Praxisanteilen in verschiedenen Fachbereichen – von der Kardiologie über die Neurologie bis zur Lungenfunktion. Klingt trocken? Ist aber ehrlich gesagt nie langweilig. Vieles, was man sich im Klassenzimmer an „Polysomnografie“ oder „Ableitungstechnik“ reinpaukt, mutiert im Kliniksalltag schnell zum lebendigen Fallbeispiel. Und dann zählt plötzlich mehr als nur Wissen: Mitgefühl, Kommunikationskunst und (Achtung, altmodisches Wort) Fingerspitzengefühl werden zur heimlichen Hauptwährung. Wer glaubt, die Technik stehe im Vordergrund, hat noch nicht erlebt, wie bedeutsam ein aufmunternder Blick sein kann, wenn jemand zitternd im EKG-Stuhl sitzt.


Gehalt: Der berühmte Blick aufs „Konto danach“ – und wieso das mehr als eine Nebensache ist

Klar, die alte Frage nach dem Gehalt. Darüber spricht man nicht? Ach, im Kollegenkreis schon! Und im Netz sowieso. Fakt ist: Der Verdienst variiert gewaltig. Starter in öffentlichen Kliniken dürfen – nach aktuellem Stand, Lohnentwicklungen ausgenommen – mit rund 2.200 € bis 2.500 € brutto monatlich rechnen. Im Osten oft ein wenig weniger, im Westen kann’s, mit TVöD und Zulagen, schon mal spürbar darüberliegen. Bei privaten Praxen schweigt die Statistik gern, dort hängt’s vom Verhandlungsgeschick ab. Und sektorübergreifend? Die große Überschrift lautet: Luft nach oben gibt es, aber nicht in galaktischen Dimensionen. Und trotzdem: Die Entwicklungschancen sind da. Wer Fachweiterbildungen meistert, sich zur Leitung vorarbeitet oder den Schritt Richtung Medizintechnikindustrie wagt, kann die Kurve nach oben durchaus kriegen. Nur Lottoglück gibt’s hier eben nicht.


Berufseinstieg: Zwischen Papierkrieg, Praxisschock und dem ersten „echten“ Lächeln

Der Sprung nach der Ausbildung fühlt sich seltsam an – als ob man aus einem Swimmingpool direkt ins offene Meer springt. Bewerbung hier, Arbeitgeber da, große Krankenhäuser, kleine Praxen, Diagnostikzentren in allen Farben und Formen. Manche Bewerbungsverfahren muten an wie Brombeergestrüpp: unübersichtlich, stachelig, kein Durchkommen. Was hilft? Praktika, Kontakte aus der Ausbildung und eine Portion Mut zur Kontaktaufnahme. Aber: Wer offen fragt, bekommt auch ehrliche Einblicke – manchmal schmerzhaft ehrlich, aber das gehört dazu. Und wenn man erst im Team angekommen ist, lernt man schnell, eigene Fehler nicht zu dramatisieren. Niemand erwartet, dass man am ersten Tag jedes EEG „blind“ anlegt; die eigentliche Kunst ist, mit Lernmomenten charmant umzugehen und dabei nicht das eigene Lächeln zu verlieren.


Technologischer Wandel: Mehr als nur Tasten drücken (und was das für uns heißt)

Wer 2012 zuletzt ein EKG geschrieben hat, staunt heute nicht schlecht: Geräte mit Touchscreen, digitale Datenübermittlung, automatische Analysevorschläge. Digitalisierung macht vor uns nicht halt. Das klingt erstmal nach Erleichterung, ist aber auch eine Herausforderung. Die neue Technik will verstanden, gewartet, manchmal sogar kritisch hinterfragt werden – nicht alles, was piepst, ist klinisch relevant. Was viele nicht ahnen: Die technische Entwicklung verlagert das Profil des MTA-F nach und nach. Immer öfter sind IT-Kenntnisse gefragt: Wissen, wie Patientenakten digital archiviert werden oder wie Fehleranalysen in Geräteprotokollen funktionieren. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Und: Technik ersetzt keine Empathie. Kein Algorithmus der Welt beruhigt Verunsicherte besser als ein klarer, freundlicher Satz. Das mögen ausschließlich KI-Fans anders sehen, doch, mein Eindruck: Genau das wird in Zukunft, trotz aller Automatisierung, sogar noch wichtiger.


Fachkräftemangel, Wandel & Lebensplanung: Warum dieser Beruf heute vielleicht mehr Möglichkeiten bietet als je zuvor

Nun ja, kein blinder Optimismus, aber: Der Markt dreht sich. In der Neurologie wie in der Kardiologie – eigentlich überall, wo Funktionsdiagnostik ernst genommen wird – wird gesucht, manchmal bis es schmerzt. Wer bereit ist, sich zu bewegen, kann Chancen nutzen: Wechseln zwischen Wohnorten, Abteilungen, sogar Bundesländern ist längst keine Seltenheit mehr. Und: Der Beruf legt – bei guter Teamkultur – Wert auf Vereinbarkeit mit dem Leben außerhalb der Klinik. Schichten gibt’s, ja, und die Dienstpläne bringen gelegentlich kreative Überraschungen, aber das ist kein 24/7-Notdienst in der Intensivpflege. Viele Teams organisieren sich so, dass Privatleben nicht zum Phantombegriff verkommt. Vielleicht nicht immer, aber immer öfter. Wer beruflich wachsen will, dem stehen Weiterbildungen offen: Fortbildungen in Neurophysiologie, Kardiotechnik, sogar in Medizininformatik. Was ich gelernt habe: Es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Denn Fachwissen, das heute Standard ist, kann in zwei Jahren schon zum Karrieregaranten werden – oder andersherum.


Kurzbeschreibung Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik

Was viele unterschätzen: Der Zugang zum Beruf MTA-F ist kein Sonntagsspaziergang, wohl aber klar geregelt. Nach der mittleren Reife folgt meist die schulische Ausbildung mit Praxisanteilen in verschiedenen Fachbereichen – von der Kardiologie über die Neurologie bis zur Lungenfunktion. Klingt trocken? Ist aber ehrlich gesagt nie langweilig. Vieles, was man sich im Klassenzimmer an „Polysomnografie“ oder „Ableitungstechnik“ reinpaukt, mutiert im Kliniksalltag schnell zum lebendigen Fallbeispiel. Und dann zählt plötzlich mehr als nur Wissen: Mitgefühl, Kommunikationskunst und (Achtung, altmodisches Wort) Fingerspitzengefühl werden zur heimlichen Hauptwährung. Wer glaubt, die Technik stehe im Vordergrund, hat noch nicht erlebt, wie bedeutsam ein aufmunternder Blick sein kann, wenn jemand zitternd im EKG-Stuhl sitzt.

Klar, die alte Frage nach dem Gehalt. Darüber spricht man nicht? Ach, im Kollegenkreis schon! Und im Netz sowieso. Fakt ist: Der Verdienst variiert gewaltig. Starter in öffentlichen Kliniken dürfen – nach aktuellem Stand, Lohnentwicklungen ausgenommen – mit rund 2.200 € bis 2.500 € brutto monatlich rechnen. Im Osten oft ein wenig weniger, im Westen kann’s, mit TVöD und Zulagen, schon mal spürbar darüberliegen. Bei privaten Praxen schweigt die Statistik gern, dort hängt’s vom Verhandlungsgeschick ab. Und sektorübergreifend? Die große Überschrift lautet: Luft nach oben gibt es, aber nicht in galaktischen Dimensionen. Und trotzdem: Die Entwicklungschancen sind da. Wer Fachweiterbildungen meistert, sich zur Leitung vorarbeitet oder den Schritt Richtung Medizintechnikindustrie wagt, kann die Kurve nach oben durchaus kriegen. Nur Lottoglück gibt’s hier eben nicht.

Der Sprung nach der Ausbildung fühlt sich seltsam an – als ob man aus einem Swimmingpool direkt ins offene Meer springt. Bewerbung hier, Arbeitgeber da, große Krankenhäuser, kleine Praxen, Diagnostikzentren in allen Farben und Formen. Manche Bewerbungsverfahren muten an wie Brombeergestrüpp: unübersichtlich, stachelig, kein Durchkommen. Was hilft? Praktika, Kontakte aus der Ausbildung und eine Portion Mut zur Kontaktaufnahme. Aber: Wer offen fragt, bekommt auch ehrliche Einblicke – manchmal schmerzhaft ehrlich, aber das gehört dazu. Und wenn man erst im Team angekommen ist, lernt man schnell, eigene Fehler nicht zu dramatisieren. Niemand erwartet, dass man am ersten Tag jedes EEG „blind“ anlegt; die eigentliche Kunst ist, mit Lernmomenten charmant umzugehen und dabei nicht das eigene Lächeln zu verlieren.

Wer 2012 zuletzt ein EKG geschrieben hat, staunt heute nicht schlecht: Geräte mit Touchscreen, digitale Datenübermittlung, automatische Analysevorschläge. Digitalisierung macht vor uns nicht halt. Das klingt erstmal nach Erleichterung, ist aber auch eine Herausforderung. Die neue Technik will verstanden, gewartet, manchmal sogar kritisch hinterfragt werden – nicht alles, was piepst, ist klinisch relevant. Was viele nicht ahnen: Die technische Entwicklung verlagert das Profil des MTA-F nach und nach. Immer öfter sind IT-Kenntnisse gefragt: Wissen, wie Patientenakten digital archiviert werden oder wie Fehleranalysen in Geräteprotokollen funktionieren. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Und: Technik ersetzt keine Empathie. Kein Algorithmus der Welt beruhigt Verunsicherte besser als ein klarer, freundlicher Satz. Das mögen ausschließlich KI-Fans anders sehen, doch, mein Eindruck: Genau das wird in Zukunft, trotz aller Automatisierung, sogar noch wichtiger.

Nun ja, kein blinder Optimismus, aber: Der Markt dreht sich. In der Neurologie wie in der Kardiologie – eigentlich überall, wo Funktionsdiagnostik ernst genommen wird – wird gesucht, manchmal bis es schmerzt. Wer bereit ist, sich zu bewegen, kann Chancen nutzen: Wechseln zwischen Wohnorten, Abteilungen, sogar Bundesländern ist längst keine Seltenheit mehr. Und: Der Beruf legt – bei guter Teamkultur – Wert auf Vereinbarkeit mit dem Leben außerhalb der Klinik. Schichten gibt’s, ja, und die Dienstpläne bringen gelegentlich kreative Überraschungen, aber das ist kein 24/7-Notdienst in der Intensivpflege. Viele Teams organisieren sich so, dass Privatleben nicht zum Phantombegriff verkommt. Vielleicht nicht immer, aber immer öfter. Wer beruflich wachsen will, dem stehen Weiterbildungen offen: Fortbildungen in Neurophysiologie, Kardiotechnik, sogar in Medizininformatik. Was ich gelernt habe: Es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Denn Fachwissen, das heute Standard ist, kann in zwei Jahren schon zum Karrieregaranten werden – oder andersherum.

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