Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Jobs

23 aktuelle Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Stellenangebote

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Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik (MTAF) / Medizinischer Fachangestellter (MFA) als EEG-Assistenz (w/m/d)

Kinderzentrum Magdeburg gGmbHMagdeburg

Das Kinderzentrum Magdeburg sucht ab sofort eine Medizinisch-technische Assistenz (MTAF) oder einen Medizinischen Fachangestellten (MFA) für die EEG-Assistenz. Bewerbungen bitte mit Referenznummer 06/26 an info@kinderzentrum-magdeburg.de. Weitere Infos unter www.pfeiffersche-stiftungen.de/jobs.
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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MTA (m/w/d) für Funktionsdiagnostik (ID: 7)

Universitätsklinikum des SaarlandesHomburg

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Medizinische Fachangestellte (MTA) für die Funktionsdiagnostik in Teilzeit (50%). In dieser unbefristeten Position übernehmen Sie die eigenständige Auswertung von Langzeit-EKGs und betreuen unser innovatives Home-Monitoring-System für die telemedizinische Patientenversorgung. Ihre Ausbildung in der Funktionsdiagnostik und Kenntnisse in der Kardiologie sind gewünscht. Teamgeist, Motivation und soziale Kompetenz sind uns besonders wichtig. Wir bieten eine attraktive Vergütung nach TV-L, 30 Tage Urlaub und eine betriebliche Altersvorsorge. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und verbessern Sie die Patientengesundheit aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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MTA/MT oder MFA (m/w/d) als Fachkraft für neurophysiologische Funktionsdiagnostik

FEK - Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab dem 01.06.2026 eine/n MTA/MT oder MFA (m/w/d) für neurophysiologische Funktionsdiagnostik. Wir bieten ein befristetes Arbeitsverhältnis mit der Aussicht auf unbefristete Anstellung in Voll- oder Teilzeit. In unserem interdisziplinären Team genießen Sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre und spannende Aufgaben. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von EPs, Neurographien sowie Standard- und Provokations-EEGs bei allen Altersgruppen. Zudem profitieren Sie von einer strukturierten Einarbeitung und umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Medizinischer Technologe für Funktionsdiagnostik (MT-F / MTA) – Bereich Neurologie (m/w/d)

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Wir suchen engagierte staatlich geprüfte MT-F / MTA-F oder Berufseinsteiger, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Ihre Begeisterung für fachliche Weiterentwicklung und neue Methoden ist uns wichtig. Unser Team arbeitet auf Augenhöhe und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft. Wenn Sie die Grundlage für die beste Therapie unserer Patient:innen schaffen möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bei uns genießen Sie Wertschätzung und Unterstützung in Ihrer beruflichen Entwicklung. Profitieren Sie von einem strukturierten Einarbeitungskonzept sowie über 500 Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in unserer hauseigenen Akademie.
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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MTA (m/w/d) für Funktionsdiagnostik (ID: 7)

Universitätsklinikum des SaarlandesLehre

Wir suchen dringend eine motivierte MTA für die Funktionsdiagnostik in Teilzeit (50%). Die Position umfasst eine unbefristete Anstellung mit strukturierter Einarbeitung. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Auswertung von Langzeit-Elektrokardiogrammen und die Mitbetreuung unseres innovativen Home-Monitorings. Idealerweise bringen Sie Fachwissen in Kardiologie und Elektrokardiografie mit. Wir bieten Ihnen eine attraktive Vergütung nach TV-L, 30 Tage Urlaub und eine betriebliche Altersvorsorge. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die telemedizinische Betreuung aktiv mit!
permanent_employment Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Medizinisch-technischer Assistent (MTA) / Medizinischer Fachangestellter (MFA) (m/w/d)

Segeberger Kliniken GruppeBad Segeberg

Die Segeberger Kliniken bieten mit über 1.000 Betten ein umfangreiches medizinisches Angebot in Akutmedizin und Rehabilitation. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Kiel, Lübeck und Hamburg suchen wir Verstärkung für unsere Funktionsdiagnostik in Bad Segeberg. Wir stellen Medizinisch-technische Assistenten (MTA) und Medizinische Fachangestellte (MFA) ein, die sich den Herausforderungen der Funktionsdiagnostik stellen möchten. Ihre Aufgaben umfassen die Planung und Dokumentation von Untersuchungen sowie die Durchführung kardiologischer Tests. Dazu gehören EKG, Lungenfunktionsprüfungen und Herzultraschall-Untersuchungen. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung als MTA oder MFA.
Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Segeberger Kliniken Gruppe Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Medizinisch-technischer Assistent (MTA) / Medizinischer Fachangestellter (MFA) (m/w/d)

Segeberger Kliniken GmbHBad Segeberg

Die Segeberger Kliniken bieten über 1.000 Betten und umfassende medizinische Leistungen, einschließlich Akutmedizin, Prävention und Rehabilitation. Als akademisches Lehrkrankenhaus kooperieren wir mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie den Universitäten Lübeck und Hamburg. Aktuell suchen wir einen Medizinisch-technischen Assistenten (MTA) oder Medizinischen Fachangestellten (MFA). Ihre Aufgaben umfassen die Vorbereitung und Dokumentation von Untersuchungen in der Funktionsdiagnostik. Dazu zählen kardiologische Tests wie EKGs, Lungenfunktionsprüfungen und Herzultraschall-Untersuchungen. Werden Sie Teil unseres Teams und fördern Sie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit für höchste Patientenzufriedenheit!
Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Segeberger Kliniken GmbH Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft bzw. Medizinisch-technische*r Assistent*in für Funktionsdiagnostik (MTA-F)

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Pankow

Entdecken Sie Ihre Karriere als Pflegefachkraft oder medizinisch-technische*r Assistent*in für Funktionsdiagnostik (MTA-F) im Vivantes Klinikum im Friedrichshain. Mit einem Einstieg auf sofortiger Basis und 38,5 Wochenstunden bieten wir ein attraktives Arbeitsumfeld in der Kardiologie und konservativen Intensivmedizin. Genießen Sie ein Entgelt gemäß EG P8 oder EG 8 TVöD, abhängig von Ihrer Qualifikation. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Weiterentwicklung in einem innovativen Setting der kardiologischen Diagnostik. Unsere Einrichtung ist ein hochmodernes Krankenhaus mit 956 Betten direkt an der Landsberger Allee. Bewerben Sie sich bis zum 21.05.2026 und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Gesundheitsversorgung.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) als Assistenz in der Arbeitsmedizin (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupGießen

Die AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH, Teil von TÜV Rheinland People & Business Assurance, fördert Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Als Assistenz in der Arbeitsmedizin bist du essenzieller Teil eines engagierten Teams. Du gewährleistest optimale Vorsorge und arbeitsmedizinische Betreuung für unsere Kunden. Mit flexibler Dienstplangestaltung erreichst du eine ideale Work-Life-Balance für Familie und Freizeit. Unsere Ansprechpersonen unterstützen deine persönliche Entwicklung aktiv. Interessiert? Werde Teil unseres Teams und gestalte deine berufliche Zukunft mit uns!
Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Bzw. Medizinisch-technische r Assistent in Für Funktionsdiagnostik (mta-f)

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger Allee

Vivantes ist Berlins größtes Gesundheitsnetzwerk und bietet erstklassige medizinische sowie pflegerische Versorgung. Mit über 100 Fachkliniken, Instituten und Pflegeeinrichtungen sind wir in jedem Kiez präsent. Unsere Maßnahmen sind sorgfältig auf die Bedürfnisse der Berliner Bevölkerung abgestimmt. Dabei verbindet uns ein hoher Anspruch an Qualität und Menschlichkeit. Gemeinsam arbeiten wir für eine gesunde Zukunft in Berlin. Klicken Sie auf "Bewerben" für eine ausführliche Stellenbeschreibung und werden Sie Teil unseres Teams!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik wissen müssen

Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik wissen müssen

Mitten im Herzschlag: Der Alltagsmix als Medizinisch-technische/r Assistent/in für Funktionsdiagnostik

Es gibt Berufe, bei denen der Puls nicht nur in der Messung, sondern auch im Alltag sichtbar wird – und das ist kein bildhafter Witz. Wer als Medizinisch-technische/r Assistent/in (kurz: MTA-F) im Bereich Funktionsdiagnostik arbeitet, legt jeden Tag aufs Neue Wert auf Details, die übersehen andere gern. Und obwohl die Berufsbezeichnung nach „grauem Laboralltag“ riecht, ist die Realität oft eine andere: Hier trifft technische Verspieltheit auf menschliche Nähe, Geduld auf Konzentration, Routine auf nervösen Patienten und – ja, ganz ehrlich – auf den einen oder anderen überraschenden Zwischenfall, wenn Elektrode Drei partout nicht haften will. Das ist kein Scherz: Manchmal besteht die Kunst darin, inmitten piepender Geräte und nervöser Patientengespräche die Ruhe selbst zu bleiben.


Qualifikation, Technik und – man glaubt es kaum – Menschenkenntnis

Was viele unterschätzen: Der Zugang zum Beruf MTA-F ist kein Sonntagsspaziergang, wohl aber klar geregelt. Nach der mittleren Reife folgt meist die schulische Ausbildung mit Praxisanteilen in verschiedenen Fachbereichen – von der Kardiologie über die Neurologie bis zur Lungenfunktion. Klingt trocken? Ist aber ehrlich gesagt nie langweilig. Vieles, was man sich im Klassenzimmer an „Polysomnografie“ oder „Ableitungstechnik“ reinpaukt, mutiert im Kliniksalltag schnell zum lebendigen Fallbeispiel. Und dann zählt plötzlich mehr als nur Wissen: Mitgefühl, Kommunikationskunst und (Achtung, altmodisches Wort) Fingerspitzengefühl werden zur heimlichen Hauptwährung. Wer glaubt, die Technik stehe im Vordergrund, hat noch nicht erlebt, wie bedeutsam ein aufmunternder Blick sein kann, wenn jemand zitternd im EKG-Stuhl sitzt.


Gehalt: Der berühmte Blick aufs „Konto danach“ – und wieso das mehr als eine Nebensache ist

Klar, die alte Frage nach dem Gehalt. Darüber spricht man nicht? Ach, im Kollegenkreis schon! Und im Netz sowieso. Fakt ist: Der Verdienst variiert gewaltig. Starter in öffentlichen Kliniken dürfen – nach aktuellem Stand, Lohnentwicklungen ausgenommen – mit rund 2.200 € bis 2.500 € brutto monatlich rechnen. Im Osten oft ein wenig weniger, im Westen kann’s, mit TVöD und Zulagen, schon mal spürbar darüberliegen. Bei privaten Praxen schweigt die Statistik gern, dort hängt’s vom Verhandlungsgeschick ab. Und sektorübergreifend? Die große Überschrift lautet: Luft nach oben gibt es, aber nicht in galaktischen Dimensionen. Und trotzdem: Die Entwicklungschancen sind da. Wer Fachweiterbildungen meistert, sich zur Leitung vorarbeitet oder den Schritt Richtung Medizintechnikindustrie wagt, kann die Kurve nach oben durchaus kriegen. Nur Lottoglück gibt’s hier eben nicht.


Berufseinstieg: Zwischen Papierkrieg, Praxisschock und dem ersten „echten“ Lächeln

Der Sprung nach der Ausbildung fühlt sich seltsam an – als ob man aus einem Swimmingpool direkt ins offene Meer springt. Bewerbung hier, Arbeitgeber da, große Krankenhäuser, kleine Praxen, Diagnostikzentren in allen Farben und Formen. Manche Bewerbungsverfahren muten an wie Brombeergestrüpp: unübersichtlich, stachelig, kein Durchkommen. Was hilft? Praktika, Kontakte aus der Ausbildung und eine Portion Mut zur Kontaktaufnahme. Aber: Wer offen fragt, bekommt auch ehrliche Einblicke – manchmal schmerzhaft ehrlich, aber das gehört dazu. Und wenn man erst im Team angekommen ist, lernt man schnell, eigene Fehler nicht zu dramatisieren. Niemand erwartet, dass man am ersten Tag jedes EEG „blind“ anlegt; die eigentliche Kunst ist, mit Lernmomenten charmant umzugehen und dabei nicht das eigene Lächeln zu verlieren.


Technologischer Wandel: Mehr als nur Tasten drücken (und was das für uns heißt)

Wer 2012 zuletzt ein EKG geschrieben hat, staunt heute nicht schlecht: Geräte mit Touchscreen, digitale Datenübermittlung, automatische Analysevorschläge. Digitalisierung macht vor uns nicht halt. Das klingt erstmal nach Erleichterung, ist aber auch eine Herausforderung. Die neue Technik will verstanden, gewartet, manchmal sogar kritisch hinterfragt werden – nicht alles, was piepst, ist klinisch relevant. Was viele nicht ahnen: Die technische Entwicklung verlagert das Profil des MTA-F nach und nach. Immer öfter sind IT-Kenntnisse gefragt: Wissen, wie Patientenakten digital archiviert werden oder wie Fehleranalysen in Geräteprotokollen funktionieren. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Und: Technik ersetzt keine Empathie. Kein Algorithmus der Welt beruhigt Verunsicherte besser als ein klarer, freundlicher Satz. Das mögen ausschließlich KI-Fans anders sehen, doch, mein Eindruck: Genau das wird in Zukunft, trotz aller Automatisierung, sogar noch wichtiger.


Fachkräftemangel, Wandel & Lebensplanung: Warum dieser Beruf heute vielleicht mehr Möglichkeiten bietet als je zuvor

Nun ja, kein blinder Optimismus, aber: Der Markt dreht sich. In der Neurologie wie in der Kardiologie – eigentlich überall, wo Funktionsdiagnostik ernst genommen wird – wird gesucht, manchmal bis es schmerzt. Wer bereit ist, sich zu bewegen, kann Chancen nutzen: Wechseln zwischen Wohnorten, Abteilungen, sogar Bundesländern ist längst keine Seltenheit mehr. Und: Der Beruf legt – bei guter Teamkultur – Wert auf Vereinbarkeit mit dem Leben außerhalb der Klinik. Schichten gibt’s, ja, und die Dienstpläne bringen gelegentlich kreative Überraschungen, aber das ist kein 24/7-Notdienst in der Intensivpflege. Viele Teams organisieren sich so, dass Privatleben nicht zum Phantombegriff verkommt. Vielleicht nicht immer, aber immer öfter. Wer beruflich wachsen will, dem stehen Weiterbildungen offen: Fortbildungen in Neurophysiologie, Kardiotechnik, sogar in Medizininformatik. Was ich gelernt habe: Es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Denn Fachwissen, das heute Standard ist, kann in zwei Jahren schon zum Karrieregaranten werden – oder andersherum.


Kurzbeschreibung Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik

Was viele unterschätzen: Der Zugang zum Beruf MTA-F ist kein Sonntagsspaziergang, wohl aber klar geregelt. Nach der mittleren Reife folgt meist die schulische Ausbildung mit Praxisanteilen in verschiedenen Fachbereichen – von der Kardiologie über die Neurologie bis zur Lungenfunktion. Klingt trocken? Ist aber ehrlich gesagt nie langweilig. Vieles, was man sich im Klassenzimmer an „Polysomnografie“ oder „Ableitungstechnik“ reinpaukt, mutiert im Kliniksalltag schnell zum lebendigen Fallbeispiel. Und dann zählt plötzlich mehr als nur Wissen: Mitgefühl, Kommunikationskunst und (Achtung, altmodisches Wort) Fingerspitzengefühl werden zur heimlichen Hauptwährung. Wer glaubt, die Technik stehe im Vordergrund, hat noch nicht erlebt, wie bedeutsam ein aufmunternder Blick sein kann, wenn jemand zitternd im EKG-Stuhl sitzt.

Klar, die alte Frage nach dem Gehalt. Darüber spricht man nicht? Ach, im Kollegenkreis schon! Und im Netz sowieso. Fakt ist: Der Verdienst variiert gewaltig. Starter in öffentlichen Kliniken dürfen – nach aktuellem Stand, Lohnentwicklungen ausgenommen – mit rund 2.200 € bis 2.500 € brutto monatlich rechnen. Im Osten oft ein wenig weniger, im Westen kann’s, mit TVöD und Zulagen, schon mal spürbar darüberliegen. Bei privaten Praxen schweigt die Statistik gern, dort hängt’s vom Verhandlungsgeschick ab. Und sektorübergreifend? Die große Überschrift lautet: Luft nach oben gibt es, aber nicht in galaktischen Dimensionen. Und trotzdem: Die Entwicklungschancen sind da. Wer Fachweiterbildungen meistert, sich zur Leitung vorarbeitet oder den Schritt Richtung Medizintechnikindustrie wagt, kann die Kurve nach oben durchaus kriegen. Nur Lottoglück gibt’s hier eben nicht.

Der Sprung nach der Ausbildung fühlt sich seltsam an – als ob man aus einem Swimmingpool direkt ins offene Meer springt. Bewerbung hier, Arbeitgeber da, große Krankenhäuser, kleine Praxen, Diagnostikzentren in allen Farben und Formen. Manche Bewerbungsverfahren muten an wie Brombeergestrüpp: unübersichtlich, stachelig, kein Durchkommen. Was hilft? Praktika, Kontakte aus der Ausbildung und eine Portion Mut zur Kontaktaufnahme. Aber: Wer offen fragt, bekommt auch ehrliche Einblicke – manchmal schmerzhaft ehrlich, aber das gehört dazu. Und wenn man erst im Team angekommen ist, lernt man schnell, eigene Fehler nicht zu dramatisieren. Niemand erwartet, dass man am ersten Tag jedes EEG „blind“ anlegt; die eigentliche Kunst ist, mit Lernmomenten charmant umzugehen und dabei nicht das eigene Lächeln zu verlieren.

Wer 2012 zuletzt ein EKG geschrieben hat, staunt heute nicht schlecht: Geräte mit Touchscreen, digitale Datenübermittlung, automatische Analysevorschläge. Digitalisierung macht vor uns nicht halt. Das klingt erstmal nach Erleichterung, ist aber auch eine Herausforderung. Die neue Technik will verstanden, gewartet, manchmal sogar kritisch hinterfragt werden – nicht alles, was piepst, ist klinisch relevant. Was viele nicht ahnen: Die technische Entwicklung verlagert das Profil des MTA-F nach und nach. Immer öfter sind IT-Kenntnisse gefragt: Wissen, wie Patientenakten digital archiviert werden oder wie Fehleranalysen in Geräteprotokollen funktionieren. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Und: Technik ersetzt keine Empathie. Kein Algorithmus der Welt beruhigt Verunsicherte besser als ein klarer, freundlicher Satz. Das mögen ausschließlich KI-Fans anders sehen, doch, mein Eindruck: Genau das wird in Zukunft, trotz aller Automatisierung, sogar noch wichtiger.

Nun ja, kein blinder Optimismus, aber: Der Markt dreht sich. In der Neurologie wie in der Kardiologie – eigentlich überall, wo Funktionsdiagnostik ernst genommen wird – wird gesucht, manchmal bis es schmerzt. Wer bereit ist, sich zu bewegen, kann Chancen nutzen: Wechseln zwischen Wohnorten, Abteilungen, sogar Bundesländern ist längst keine Seltenheit mehr. Und: Der Beruf legt – bei guter Teamkultur – Wert auf Vereinbarkeit mit dem Leben außerhalb der Klinik. Schichten gibt’s, ja, und die Dienstpläne bringen gelegentlich kreative Überraschungen, aber das ist kein 24/7-Notdienst in der Intensivpflege. Viele Teams organisieren sich so, dass Privatleben nicht zum Phantombegriff verkommt. Vielleicht nicht immer, aber immer öfter. Wer beruflich wachsen will, dem stehen Weiterbildungen offen: Fortbildungen in Neurophysiologie, Kardiotechnik, sogar in Medizininformatik. Was ich gelernt habe: Es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Denn Fachwissen, das heute Standard ist, kann in zwei Jahren schon zum Karrieregaranten werden – oder andersherum.

Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Jobs in weiteren Städten

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