Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Jobs

36 aktuelle Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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MTAF / OTA als Assistenz Oberarzt im OP (m/w/d)

Schüchtermann-Schillersche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KGErpen

Wir suchen engagierte OP-Fachkräfte, die bereit sind, an Rufdiensten teilzunehmen. Idealerweise verfügen Sie über eine Fachweiterbildung im OP-Bereich, was jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Ob als erfahrener Profi oder Neueinsteiger – bei uns sind Sie willkommen. Freuen Sie sich auf geregelte Arbeitszeiten ohne Schichtdienst und ein modernes Arbeitsumfeld. Profitieren Sie von einem umfassenden Mentorenprogramm sowie individuellen Fortbildungsangeboten. Zudem bieten wir attraktive Prämien für die Empfehlung neuer Kollegen und zusätzliche Vorteile wie eine Kindertagesstätte und betriebliche Gesundheitsförderung.
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Medizinischer Technologe als Assistent OTA / MTAF (m/w/d)

Schüchtermann-Schillersche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KGErpen

Wir suchen engagierte Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) oder Operationstechnische Assistenten (m/w/d) für unseren OP-Bereich. Idealerweise bringen Sie eine Fachweiterbildung mit, jedoch sind auch Quereinsteiger willkommen. Bei uns profitieren Sie von geregelten Arbeitszeiten ohne Schichtdienst und modernen, großzügigen Räumlichkeiten. Wir bieten attraktive Bereitschafts- und Rufdienste mit geringer Belastung. Ein umfassendes Mentorenprogramm unterstützt Ihre Einarbeitung, während individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Ihre persönliche Entwicklung sorgen. Voraussetzung ist ein gültiger Masern-Impfschutz, um unser Team zu bereichern.
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Medizinisch-Technischer Assistent / Medizinischer Fachangestellter (m/w/d) in der Facharztsprechstunde mit Schwerpunkt Neurologie in Voll- oder Teilzeit

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbHStuttgart

Das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) in Stuttgart sucht motivierte Medizinisch-Technische Assistenten oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Facharztsprechstunde Neurologie. Sie können in Voll- oder Teilzeit arbeiten und tragen zum medizinisch-technischen und therapeutischen Dienst bei. Mit 1.191 Betten und über 3.000 Mitarbeitenden ist das RBK eine führende Einrichtung der Zentralversorgung. Jährlich werden bis zu 40.000 Patienten stationär versorgt, darunter auch in spezialisierten Zentren. Genießen Sie die Vorteile eines modernen Arbeitsplatzes in einem dynamischen Umfeld. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten und kompetenten Teams!
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Medizinisch-technischer Assistent, Medizinischer Fachangestellter oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) Lungenfunktion

Klinik Schillerhöhe GmbHStuttgart

Entdecken Sie eine spannende Herausforderung: Führen Sie Lungenfunktionstests, Blutgasanalysen und EKGs durch. Gesucht wird ein einfühlsamer MTA-F, MFA oder GKP mit Erfahrung. Keine Bereitschafts- oder Wochenenddienste. Bewerben Sie sich jetzt!
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Medizinischer Technologe für Radiologie - MTR / MTRA (w/m/d)

AGAPLESION BETHESDA ULMUlm

Die klinische Assistenz umfasst Routine-Blutentnahmen und die professionelle Vor- und Nachbereitung von Pleura-, Aszites- und Lumbalpunktionen. Zudem unterstützen Sie die Anlage von zentralvenösen Kathetern (ZVK) und PICC-Lines sowie die Vorbereitung von Schluckendoskopien. Ideale Bewerber verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung als medizinischer Technologe für Radiologie (MTRA) oder eine vergleichbare Qualifikation. Erfahrung in diagnostischen Verfahren ist wünschenswert. Eine strukturierte Arbeitsweise, Verantwortungsbewusstsein und ein empathischer Umgang mit geriatrischen Patienten sind essenziell. Fit in der modernen EDV und offen für Neuerungen runden Ihr Profil ab und sorgen für eine ideale Teamarbeit.
Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit AGAPLESION BETHESDA ULM Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) als Assistenz in der Arbeitsmedizin (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupDresden

Die AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH, Teil von TÜV Rheinland People & Business Assurance, setzt sich für Sicherheit am Arbeitsplatz und die Gesundheit der Mitarbeitenden ein. Als Assistenz in der Arbeitsmedizin bist du Teil eines engagierten Teams, das optimale Vorsorge und Betreuung bietet. Du profitierst von flexibler Dienstplangestaltung, die Raum für Familie und Freizeit schafft. Unsere Ansprechpersonen unterstützen dich auf allen Ebenen und fördern deine persönliche Entwicklung. So erreichst du gemeinsam mit uns alle Ziele und förderst aktiv deine Work-Life-Balance. Interessiert? Werde Teil unseres Teams und gestalte die Zukunft mit uns!
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Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) oder Operationstechnischer Assistent (m/w/d) oder Medizinisch-Technischer Assistent (m/w/d) - Funktionsdiagnostik für unser elektrophysiologsiches Herzkatheterl

Robert Bosch Krankenhaus GmbHStuttgart

Das Robert-Bosch-Krankenhaus sucht engagierte Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d), Operationstechnische Assistenten (m/w/d) oder Medizinisch-Technische Assistenten (m/w/d) für unser elektrophysiologisches Herzkatheterlabor. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem renommierten Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.000 Betten zu arbeiten. Unsere Institution, getragen von der Robert Bosch Stiftung, beschäftigt über 3.000 Mitarbeitende an drei Standorten. Sie profitieren von vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten in 17 Fachabteilungen und einem Bildungszentrum. Wir fördern eine freundliche Arbeitsatmosphäre und unterstützen Ihre berufliche Weiterbildung. Kommen Sie zu uns und gestalten Sie die Zukunft der medizinischen Versorgung aktiv mit!
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Medizinisch Technischer Radiologe / MTRA (m/w/d)

APP Medical GmbHBensheim

Die app Medical GmbH sucht engagierte Medizinische/r Technologe/Technologin für Radiologie (MTR) oder Medizinisch-Technische/r Radiologieassistent/in (MTRA) in Mannheim. Voraussetzung sind fundierte Kenntnisse in CT, MRT und Angiographie sowie der sichere Umgang mit ORBIS, RIS und PACS. Nutzen Sie ein attraktives Gehalt von 32–36 € pro Stunde und genießen Sie flexible Vollzeit- und Teilzeitmöglichkeiten. Wir bieten unbefristete Festanstellungen und Fortbildungsmöglichkeiten für Ihre berufliche Entwicklung. Ein Dienstwagen zur privaten Nutzung und eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre runden unser Angebot ab. Bewerben Sie sich noch heute und gestalten Sie Ihre Zukunft bei uns!
Work-Life-Balance Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Festanstellung Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) als Assistenz in der Arbeitsmedizin (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupNeunkirchen, Saarbrücken

Werde Assistenz in der Arbeitsmedizin (w/m/d) und gestalte aktiv die Gesundheitsversorgung unserer Kunden mit! Durch flexible Dienstplangestaltung erreichst du deine individuelle Work-Life-Balance und schaffst Raum für Familie und Freizeit. In einem unterstützenden Team hast du Ansprechpartner, die deine berufliche Entwicklung fördern. Du trägst maßgeblich zur Gesundheitsförderung bei und arbeitest in unserem modernen arbeitsmedizinischen Zentrum oder direkt bei Kunden. Deine Aufgaben umfassen die eigenverantwortliche Durchführung von Funktionsdiagnostiken wie EKG, Hör- und Sehtests sowie Blutentnahmen. Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres engagierten Teams!
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Stellvertretende Leitung MTRA (MT-R) / Technische Leitung (m/w/d) für die Radiologie und Nuklearmedizin

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbHStuttgart

Das Robert Bosch Krankenhaus (RBK) in Stuttgart sucht eine stellvertretende Leitung MTRA (m/w/d) für die Radiologie und Nuklearmedizin. In dieser Vollzeitposition sind Sie Teil eines engagierten medizinisch-technischen und therapeutischen Teams. Das RBK bietet umfassende Maximalversorgung mit 1.191 Betten und ist für bis zu 40.000 stationäre Patienten jährlich verantwortlich. Mit 20 Fachabteilungen und über 15 Medizinischen Zentren ist das RBK eine der führenden Gesundheitseinrichtungen in der Region. Unsere Mitarbeitenden profitieren von erstklassigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil des Bosch Health Campus!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik wissen müssen

Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik wissen müssen

Mitten im Herzschlag: Der Alltagsmix als Medizinisch-technische/r Assistent/in für Funktionsdiagnostik

Es gibt Berufe, bei denen der Puls nicht nur in der Messung, sondern auch im Alltag sichtbar wird – und das ist kein bildhafter Witz. Wer als Medizinisch-technische/r Assistent/in (kurz: MTA-F) im Bereich Funktionsdiagnostik arbeitet, legt jeden Tag aufs Neue Wert auf Details, die übersehen andere gern. Und obwohl die Berufsbezeichnung nach „grauem Laboralltag“ riecht, ist die Realität oft eine andere: Hier trifft technische Verspieltheit auf menschliche Nähe, Geduld auf Konzentration, Routine auf nervösen Patienten und – ja, ganz ehrlich – auf den einen oder anderen überraschenden Zwischenfall, wenn Elektrode Drei partout nicht haften will. Das ist kein Scherz: Manchmal besteht die Kunst darin, inmitten piepender Geräte und nervöser Patientengespräche die Ruhe selbst zu bleiben.


Qualifikation, Technik und – man glaubt es kaum – Menschenkenntnis

Was viele unterschätzen: Der Zugang zum Beruf MTA-F ist kein Sonntagsspaziergang, wohl aber klar geregelt. Nach der mittleren Reife folgt meist die schulische Ausbildung mit Praxisanteilen in verschiedenen Fachbereichen – von der Kardiologie über die Neurologie bis zur Lungenfunktion. Klingt trocken? Ist aber ehrlich gesagt nie langweilig. Vieles, was man sich im Klassenzimmer an „Polysomnografie“ oder „Ableitungstechnik“ reinpaukt, mutiert im Kliniksalltag schnell zum lebendigen Fallbeispiel. Und dann zählt plötzlich mehr als nur Wissen: Mitgefühl, Kommunikationskunst und (Achtung, altmodisches Wort) Fingerspitzengefühl werden zur heimlichen Hauptwährung. Wer glaubt, die Technik stehe im Vordergrund, hat noch nicht erlebt, wie bedeutsam ein aufmunternder Blick sein kann, wenn jemand zitternd im EKG-Stuhl sitzt.


Gehalt: Der berühmte Blick aufs „Konto danach“ – und wieso das mehr als eine Nebensache ist

Klar, die alte Frage nach dem Gehalt. Darüber spricht man nicht? Ach, im Kollegenkreis schon! Und im Netz sowieso. Fakt ist: Der Verdienst variiert gewaltig. Starter in öffentlichen Kliniken dürfen – nach aktuellem Stand, Lohnentwicklungen ausgenommen – mit rund 2.200 € bis 2.500 € brutto monatlich rechnen. Im Osten oft ein wenig weniger, im Westen kann’s, mit TVöD und Zulagen, schon mal spürbar darüberliegen. Bei privaten Praxen schweigt die Statistik gern, dort hängt’s vom Verhandlungsgeschick ab. Und sektorübergreifend? Die große Überschrift lautet: Luft nach oben gibt es, aber nicht in galaktischen Dimensionen. Und trotzdem: Die Entwicklungschancen sind da. Wer Fachweiterbildungen meistert, sich zur Leitung vorarbeitet oder den Schritt Richtung Medizintechnikindustrie wagt, kann die Kurve nach oben durchaus kriegen. Nur Lottoglück gibt’s hier eben nicht.


Berufseinstieg: Zwischen Papierkrieg, Praxisschock und dem ersten „echten“ Lächeln

Der Sprung nach der Ausbildung fühlt sich seltsam an – als ob man aus einem Swimmingpool direkt ins offene Meer springt. Bewerbung hier, Arbeitgeber da, große Krankenhäuser, kleine Praxen, Diagnostikzentren in allen Farben und Formen. Manche Bewerbungsverfahren muten an wie Brombeergestrüpp: unübersichtlich, stachelig, kein Durchkommen. Was hilft? Praktika, Kontakte aus der Ausbildung und eine Portion Mut zur Kontaktaufnahme. Aber: Wer offen fragt, bekommt auch ehrliche Einblicke – manchmal schmerzhaft ehrlich, aber das gehört dazu. Und wenn man erst im Team angekommen ist, lernt man schnell, eigene Fehler nicht zu dramatisieren. Niemand erwartet, dass man am ersten Tag jedes EEG „blind“ anlegt; die eigentliche Kunst ist, mit Lernmomenten charmant umzugehen und dabei nicht das eigene Lächeln zu verlieren.


Technologischer Wandel: Mehr als nur Tasten drücken (und was das für uns heißt)

Wer 2012 zuletzt ein EKG geschrieben hat, staunt heute nicht schlecht: Geräte mit Touchscreen, digitale Datenübermittlung, automatische Analysevorschläge. Digitalisierung macht vor uns nicht halt. Das klingt erstmal nach Erleichterung, ist aber auch eine Herausforderung. Die neue Technik will verstanden, gewartet, manchmal sogar kritisch hinterfragt werden – nicht alles, was piepst, ist klinisch relevant. Was viele nicht ahnen: Die technische Entwicklung verlagert das Profil des MTA-F nach und nach. Immer öfter sind IT-Kenntnisse gefragt: Wissen, wie Patientenakten digital archiviert werden oder wie Fehleranalysen in Geräteprotokollen funktionieren. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Und: Technik ersetzt keine Empathie. Kein Algorithmus der Welt beruhigt Verunsicherte besser als ein klarer, freundlicher Satz. Das mögen ausschließlich KI-Fans anders sehen, doch, mein Eindruck: Genau das wird in Zukunft, trotz aller Automatisierung, sogar noch wichtiger.


Fachkräftemangel, Wandel & Lebensplanung: Warum dieser Beruf heute vielleicht mehr Möglichkeiten bietet als je zuvor

Nun ja, kein blinder Optimismus, aber: Der Markt dreht sich. In der Neurologie wie in der Kardiologie – eigentlich überall, wo Funktionsdiagnostik ernst genommen wird – wird gesucht, manchmal bis es schmerzt. Wer bereit ist, sich zu bewegen, kann Chancen nutzen: Wechseln zwischen Wohnorten, Abteilungen, sogar Bundesländern ist längst keine Seltenheit mehr. Und: Der Beruf legt – bei guter Teamkultur – Wert auf Vereinbarkeit mit dem Leben außerhalb der Klinik. Schichten gibt’s, ja, und die Dienstpläne bringen gelegentlich kreative Überraschungen, aber das ist kein 24/7-Notdienst in der Intensivpflege. Viele Teams organisieren sich so, dass Privatleben nicht zum Phantombegriff verkommt. Vielleicht nicht immer, aber immer öfter. Wer beruflich wachsen will, dem stehen Weiterbildungen offen: Fortbildungen in Neurophysiologie, Kardiotechnik, sogar in Medizininformatik. Was ich gelernt habe: Es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Denn Fachwissen, das heute Standard ist, kann in zwei Jahren schon zum Karrieregaranten werden – oder andersherum.


Kurzbeschreibung Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik

Was viele unterschätzen: Der Zugang zum Beruf MTA-F ist kein Sonntagsspaziergang, wohl aber klar geregelt. Nach der mittleren Reife folgt meist die schulische Ausbildung mit Praxisanteilen in verschiedenen Fachbereichen – von der Kardiologie über die Neurologie bis zur Lungenfunktion. Klingt trocken? Ist aber ehrlich gesagt nie langweilig. Vieles, was man sich im Klassenzimmer an „Polysomnografie“ oder „Ableitungstechnik“ reinpaukt, mutiert im Kliniksalltag schnell zum lebendigen Fallbeispiel. Und dann zählt plötzlich mehr als nur Wissen: Mitgefühl, Kommunikationskunst und (Achtung, altmodisches Wort) Fingerspitzengefühl werden zur heimlichen Hauptwährung. Wer glaubt, die Technik stehe im Vordergrund, hat noch nicht erlebt, wie bedeutsam ein aufmunternder Blick sein kann, wenn jemand zitternd im EKG-Stuhl sitzt.

Klar, die alte Frage nach dem Gehalt. Darüber spricht man nicht? Ach, im Kollegenkreis schon! Und im Netz sowieso. Fakt ist: Der Verdienst variiert gewaltig. Starter in öffentlichen Kliniken dürfen – nach aktuellem Stand, Lohnentwicklungen ausgenommen – mit rund 2.200 € bis 2.500 € brutto monatlich rechnen. Im Osten oft ein wenig weniger, im Westen kann’s, mit TVöD und Zulagen, schon mal spürbar darüberliegen. Bei privaten Praxen schweigt die Statistik gern, dort hängt’s vom Verhandlungsgeschick ab. Und sektorübergreifend? Die große Überschrift lautet: Luft nach oben gibt es, aber nicht in galaktischen Dimensionen. Und trotzdem: Die Entwicklungschancen sind da. Wer Fachweiterbildungen meistert, sich zur Leitung vorarbeitet oder den Schritt Richtung Medizintechnikindustrie wagt, kann die Kurve nach oben durchaus kriegen. Nur Lottoglück gibt’s hier eben nicht.

Der Sprung nach der Ausbildung fühlt sich seltsam an – als ob man aus einem Swimmingpool direkt ins offene Meer springt. Bewerbung hier, Arbeitgeber da, große Krankenhäuser, kleine Praxen, Diagnostikzentren in allen Farben und Formen. Manche Bewerbungsverfahren muten an wie Brombeergestrüpp: unübersichtlich, stachelig, kein Durchkommen. Was hilft? Praktika, Kontakte aus der Ausbildung und eine Portion Mut zur Kontaktaufnahme. Aber: Wer offen fragt, bekommt auch ehrliche Einblicke – manchmal schmerzhaft ehrlich, aber das gehört dazu. Und wenn man erst im Team angekommen ist, lernt man schnell, eigene Fehler nicht zu dramatisieren. Niemand erwartet, dass man am ersten Tag jedes EEG „blind“ anlegt; die eigentliche Kunst ist, mit Lernmomenten charmant umzugehen und dabei nicht das eigene Lächeln zu verlieren.

Wer 2012 zuletzt ein EKG geschrieben hat, staunt heute nicht schlecht: Geräte mit Touchscreen, digitale Datenübermittlung, automatische Analysevorschläge. Digitalisierung macht vor uns nicht halt. Das klingt erstmal nach Erleichterung, ist aber auch eine Herausforderung. Die neue Technik will verstanden, gewartet, manchmal sogar kritisch hinterfragt werden – nicht alles, was piepst, ist klinisch relevant. Was viele nicht ahnen: Die technische Entwicklung verlagert das Profil des MTA-F nach und nach. Immer öfter sind IT-Kenntnisse gefragt: Wissen, wie Patientenakten digital archiviert werden oder wie Fehleranalysen in Geräteprotokollen funktionieren. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Und: Technik ersetzt keine Empathie. Kein Algorithmus der Welt beruhigt Verunsicherte besser als ein klarer, freundlicher Satz. Das mögen ausschließlich KI-Fans anders sehen, doch, mein Eindruck: Genau das wird in Zukunft, trotz aller Automatisierung, sogar noch wichtiger.

Nun ja, kein blinder Optimismus, aber: Der Markt dreht sich. In der Neurologie wie in der Kardiologie – eigentlich überall, wo Funktionsdiagnostik ernst genommen wird – wird gesucht, manchmal bis es schmerzt. Wer bereit ist, sich zu bewegen, kann Chancen nutzen: Wechseln zwischen Wohnorten, Abteilungen, sogar Bundesländern ist längst keine Seltenheit mehr. Und: Der Beruf legt – bei guter Teamkultur – Wert auf Vereinbarkeit mit dem Leben außerhalb der Klinik. Schichten gibt’s, ja, und die Dienstpläne bringen gelegentlich kreative Überraschungen, aber das ist kein 24/7-Notdienst in der Intensivpflege. Viele Teams organisieren sich so, dass Privatleben nicht zum Phantombegriff verkommt. Vielleicht nicht immer, aber immer öfter. Wer beruflich wachsen will, dem stehen Weiterbildungen offen: Fortbildungen in Neurophysiologie, Kardiotechnik, sogar in Medizininformatik. Was ich gelernt habe: Es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Denn Fachwissen, das heute Standard ist, kann in zwei Jahren schon zum Karrieregaranten werden – oder andersherum.

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