Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in Jobs

14 aktuelle Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Physiotherapeut/in, Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in

Physio Bilici Praxis für PhysiotherapieBerlin

Wir suchen engagierte Physiotherapeut*innen (m/w/d) für unser motiviertes Team in der modernen Praxis. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung individueller physiotherapeutischer Behandlungen sowie die Erstellung und Umsetzung von effektiven Therapieplänen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut/in ist Voraussetzung, zusätzliche Qualifikationen wie MT und Lymphdrainage sind von Vorteil. Bei uns erwartet Sie ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz mit Raum für persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Besuchen Sie die Original Stellenanzeige auf Step Stone.de, um mehr über diese spannende Gelegenheit zu erfahren. Nutzen Sie unseren Jobagenten, um Ihren Traumjob zu finden!
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Physiotherapeut (m/w/d) oder Masseur und medizinischer Bademeister (m/w/d)

Sebastian Laurisch Zentrum Lichtenow Praxis für integrative PhysiotherapieLichtenow

Als staatlich anerkannter Physiotherapeut oder Masseur bringst Du wertvolle Qualifikationen mit. Dein Einfühlungsvermögen und die Freude am Umgang mit Menschen sind entscheidend für die Patientenbetreuung. Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit sind zentrale Werte, die wir schätzen. Mit einem freundlichen Auftreten und selbstständiger Arbeitsweise wirst Du eine Bereicherung für unser Team. Ein Führerschein der Klasse B und ein eigenes Auto gewährleisten Deine Mobilität am Arbeitsplatz. Verdiene zwischen 22 € und 29 € pro Stunde, abhängig von Deiner Qualifikation, mit einem maximalen Bruttogehalt von bis zu 5.046 € monatlich bei entsprechenden Zertifikaten.
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Medizinischer Masseur/Heilmasseur (w/m/x)

Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation Mödling GmbHWien

Werde Teil unseres Teams als Medizinischer Masseur oder Heilmasseur (w/m/x)! Gestalte individuelle Massagebehandlungen und Elektrotherapien. Flexible Wochenstunden nach Vereinbarung – entdecke die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten zu helfen!
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Heilmasseur oder Osteopath (m/w/d) mit Zertifizierung, in Nostrifizierung oder in Ausbildung (ca. 25 Std./Wo am Nachmittag)

Schmerztherapie- und Osteopathie-Zentrum DöblingWien

Entdecken Sie Ihre Karrieremöglichkeiten im Schmerztherapie- und Osteopathiezentrum Döbling! Wir suchen engagierte Heilmasseur*Innen oder Osteopath*innen – ob zertifiziert, in Nostrifizierung oder Ausbildung. Voraussetzung: Deutschkenntnisse auf C1 oder C2 sowie zusätzliche Qualifikationen.
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Medizinischer Masseur / Heilmasseur (w/m/d) - Vollzeit/Teilzeit

Klinik PirawarthBad Pirawarth

Werde Teil unseres Teams als medizinischer oder Heilmasseur (w/m/d) in Vollzeit oder Teilzeit. Setze deine Fähigkeiten in Hydrotherapie und Heilmassage vielfältig ein, während du Verantwortung für deinen Arbeitsbereich übernimmst. Abgeschlossene Ausbildung erforderlich.
Parkplatz Einkaufsrabatte Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische:r Bademeister:in/Physiotherapeut:in (w/m/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

Wir suchen einen engagierten medizinischen Bademeister/Masseur (w/m/d) zur Verstärkung unseres Therapie-Teams. Sie werden in einem modernen, stationären Umfeld mit neurologischen Patienten arbeiten und dabei Massagen, manuelle Lymphdrainage sowie Elektrotherapie durchführen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Masseur oder medizinischer Bademeister ist erforderlich, idealerweise mit einem Zusatzqualifikation in Lymphdrainage. Sie profitieren von einer fundierten Einarbeitung, einer familiären Arbeitsatmosphäre und umfangreichen Fort- sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine gute Verkehrsanbindung und eine regelmäßige Wochenarbeitszeit sorgen für eine ausgewogene Work-Life-Balance. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres kollegialen Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische:r Bademeister:in/Physiotherapeut:in (w/m/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzDippoldiswalde

Wir suchen einen engagierten medizinischen Bademeister/Masseur (w/m/d) zur Unterstützung unseres Therapie-Teams. Ihr Alltag umfasst Massagen, manuelle Lymphdrainage und Elektrotherapie, vorwiegend im Bereich neurologischer Patienten. Sie dokumentieren Therapiemaßnahmen und empfehlen Hilfsmittel in enger Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Masseur oder medizinischer Bademeister; idealerweise haben Sie auch eine Weiterbildung in Lymphdrainage. Profitieren Sie von einer fundierten Einarbeitung, modern ausgestatteten Arbeitsplätzen und einer familiären Teamatmosphäre. Wir bieten zudem umfangreiche Fortbildungsangebote und eine gute Verkehrsanbindung.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut oder Masseur (m/w/d)

Praxis für Krankengymnastik Stefan NiermannKrefeld

Starten Sie Ihre Karriere als Physiotherapeut oder Masseur (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit! In unserer Praxis erwarten Sie vielseitige Aufgaben, die das Wohlbefinden unserer Patienten fördern. Sie bieten individuelle physiotherapeutische Behandlungen an und entwickeln maßgeschneiderte Therapiepläne zur Verbesserung von Beweglichkeit und Kraft. Zudem führen Sie verschiedene Massagetherapien durch, einschließlich Triggerpunkt- und Bindegewebsmassagen. Ihre Expertise in manueller Lymphdrainage unterstützt gezielt lymphatische Beschwerden und beschleunigt den Heilungsprozess. Sie betreuen auch den Trainingsbereich und garantieren effektive Krankengymnastik am Gerät – bewerben Sie sich noch heute!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Masseur (m/w/d)

Schlosshotel FissFiss

Verstärke unser Team als Masseur (m/w/d)! Setze medizinische Massageanwendungen ein, berate aktiv Kunden und verkaufe Behandlungen. Gewährleiste höchste Sauberkeit und Hygiene gemäß SHF Standards in unseren modernen Kabinen. Werde Teil unserer Gesundheitsgemeinschaft!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in wissen müssen

Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in wissen müssen

Zwischen Griff und Gefühl: Die Berufswelt von Masseur/in und medizinischer Bademeister/in

Es gibt Berufe, die wirken auf Außenstehende so klar umrissen wie die Linien eines anatomischen Lehrbuchs – und doch offenbart der Alltag erstaunlich viele Grauzonen, Zwischentöne und – ja, auch das: Aha-Momente. Wer als Masseur oder medizinische Bademeisterin ins Berufsleben startet – oder sich vielleicht gerade fragt, ob ein Wechsel aus dem Fitnessstudio, dem Einzelhandel oder der Pflege nicht doch in diese Richtung eine gute Idee wäre – landet selten in einem mustergültig ausgeleuchteten Sektor. Da hilft nur: hinschauen, hinhören – und mit beiden Händen anpacken. Ein Handwerk, das nach Präzision verlangt, aber zugleich Raum für Feingefühl lässt. Klingt nach Spagat? Ist es manchmal auch.


Der Alltag: Zwischen Alltagstakt und Überraschungsmoment

Die meisten draußen denken vermutlich an weiches Licht, gedimmte Räume, Lavendelduft – im schlimmsten Fall an „Wellness“, wie sie es aus dem Hotelprospekt kennen. Realistisch betrachtet beginnt der Tag in einer therapeutischen Praxis, einer Reha-Klinik oder im Krankenhaus allerdings oft so wenig glamourös wie der erste Kaffee am Empfangstresen. Listen werden ins Auge gefasst, Abläufe sortiert, Patientendaten durchgegangen. Und kein Mensch weiß morgens sicher, wer von den rund 8 bis 12 Rücken, Schultern, Kniegelenken (ja, auch das kommt vor!) wirklich das größte Drama zu bieten hat.


Wer fachlich überzeugt, macht sich schnell einen Namen – zumindest im Stammteam. Ob klassische Massage, Lymphdrainage, Packungen oder gezielte Hydrotherapie: Der Reiz liegt im Wechsel zwischen Routinegriffen und Momenten, in denen man sich fragt, ob eine kleine Modifikation vielleicht entscheidend ist. Häufiger als gedacht sind es dann die Gespräche, die zwischendurch entstehen, die den Unterschied machen. Die Arbeit ist nie reiner Selbstzweck. Wer zuhören kann, hat Vorteile – aber keine Garantie, von allen Patient:innen auf Händen getragen zu werden. Ein bisschen Resilienz, gepaart mit echtem Interesse am Menschen, kann da nicht schaden.


Qualifikation, Typfrage und ein Hauch Improvisation

Die formelle Qualifikation – staatlich anerkannt, mit verpflichtendem Hintergrund in Anatomie, Physiologie, Pathologie und, klar, manuellen Techniken – öffnet die Türen, aber sie ersetzt selten das Bauchgefühl. Das klingt jetzt vielleicht nach Küchenpsychologie, doch in Wirklichkeit ist es eben dieses Geschick im Umgang mit individuellen Befindlichkeiten, das die Spreu vom Weizen trennt. Gerade Berufseinsteiger stolpern anfangs manchmal über ein Übermaß an Instruktionen: Handhaltung so, Druckstärke so, Sprechweise einfühlsam, Distanz wahren – aber bitte trotzdem authentisch. Die Probe aufs Exempel kommt, wenn das Standardrezept nicht zieht und man plötzlich merkt: Die Technik ist die Basis, nicht das Finale.


Und was viele unterschätzen: Wer sich im Job zurechtfinden will, braucht eine gewisse Spielfreude beim Improvisieren. Nicht jeder Muskel gehorcht dem Lehrbuch, nicht jeder Schichtplan der Idealvorstellung. Es gibt Wochen, die laufen rund, und dann diese Tage mit plötzlicher Krankheitswelle, Terminchaos, Geräuschkulisse wie in einer Großraumküche. Messe dich nicht zu sehr an Perfektion: Wer flexibel bleibt – auf Leitung reagierend, eigene Schwächen erkennend – kommt am weitesten.


Gehalt: Zwischen Realität und Wunsch

Ganz ehrlich, beim Thema Verdienst gehen die Meinungen weit auseinander. Fakt ist: Der direkte Berufseinstieg im öffentlichen Gesundheitswesen oder in klassischen Reha-Einrichtungen bringt oft solide, aber keine himmelstürmenden Einkommen. Manchmal liegen die Einstiegslöhne kaum über dem örtlichen Durchschnitt, in ländlichen Gegenden sogar noch darunter. Gibt es einen Unterschied zwischen Ost- und West, Stadt und Land? Ja, durchaus. Wer im Ballungsraum arbeitet, kann teils um ein Fünftel mehr erwarten – allerdings bleibt der Abstand zu anderen Heilberufen spürbar.


Attraktiver wird es, sobald Zusatzqualifikationen ins Spiel kommen oder – und das klingt trivial, ist aber entscheidend – man sich in Privatpraxen, Spezialkliniken oder spa-orientierte Einrichtungen hineinarbeitet. Einigen gelingt der Sprung in die Selbstständigkeit, aber auch hier lauert das Risikopotenzial: Kundenbindung, Investitionen, schwankende Auslastung. Ob es wirklich mehr bringt als ein sicherer Angestelltenjob? Muss jeder für sich abwägen. Ich finde: Wer nicht nach dem schnellen Reichtum sucht, sondern eher auf Sicherheit in Kombination mit Entwicklungsmöglichkeiten setzt, fährt im Schnitt am besten.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung und das ewige Ringen um Anerkennung

Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist aktuell höher als je zuvor. Der demografische Wandel – man kann es langsam nicht mehr hören, aber er ist nun mal Tatsache – sorgt dafür, dass Therapieeinrichtungen, Reha-Zentren und selbst kleine Praxen regelmäßig nach Personal suchen. Chance und Stressfalle zugleich – so zumindest mein Eindruck. Einsteiger profitieren von guten Aussichten; wechselwillige Altgediente ärgern sich hingegen manchmal über den wachsenden administrativen Druck. Papierkram, Dokumentation, Datenschutz: Der Computer gehört inzwischen genauso dazu wie das Massageöl.


Digitalisierung klingt nach Fortschritt, ist aber im Alltag oft ein Tanz mit zwei linken Füßen. Neue Terminsoftwares, Online-Therapiepläne, Pflichtdokumentationen – der Wandel läuft, aber in vielen Betrieben auch mit angezogener Handbremse. Die eigentliche Handarbeit gerät da leicht ins Hintertreffen. Und die gesellschaftliche Anerkennung? Unterm Strich wächst sie – Stichwort Gesundheitsbewusstsein, Präventionstrend, Fachkräftemangel. Und dennoch hält sich ein Rest von „Das ist doch nur Wellness mit Wartezimmeranschluss.“ Seltsame Mischung.


Karriere, Weiterkommen und das teils unterschätzte Privatleben

Manche Kolleg:innen lieben den Alltag auf Dauer, andere spüren nach einigen Jahren einen gewissen Zug zur Veränderung. Karriere meint hier vor allem: Spezialisierung (z. B. manuelle Lymphdrainage, Sportmassage), Fortbildungen oder einen Schritt ins selbstständige Arbeiten. Wer sich weiterentwickelt – als Teamleiter, Praxisinhaberin oder durch Angebote wie Präventionskurse – verschafft sich meist mehr Spielräume. Doch Achtung: Die besten Weiterbildungen kosten Zeit, Geld und Nerven, bringen aber echte Entwicklungsperspektiven.


Und wie steht’s mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben? Fast ein Reizthema. Die Arbeitszeiten – oft im Zweischichtsystem, manchmal am Rand des Kalenderwochenendes – sind nicht jedermanns Sache. Manche empfinden das als spannenden Rhythmus, andere hadern mit dem Takt. Urlaubsplanung? Kann – im kleinen Team – schon mal zum Sitzplatz-Poker werden. Mein Tipp: Lieber früh persönliche Prioritäten definieren, als sich auf Dauer zwischen Doppelschichten und Familienfesten zerreiben zu lassen.


Fazit? Gibt’s nicht. Oder nur so halb.

Wer jetzt eine klare Handlungsanweisung erwartet, wird sie nicht bekommen – und, wenn wir ehrlich sind: Die gibt’s im echten Leben auch selten. Der Beruf von Masseuren und medizinischen Bademeisterinnen ist eine Entscheidung mit Nebenwirkungen. Körperliche Beanspruchung trifft auf emotionale Nähe. Fachliche Routine auf den oft unterschätzten Mut zur Improvisation. Das Gehalt? Reicht meist – macht aber selten reich. Gibt es bessere Alternativen? Für manche ja, für andere unschlagbar.


Klar ist: Wer Menschen gern berührt – im Wortsinn und manchmal auch seelisch –, findet hier seinen Ort. Zumindest für eine Weile. Und dann? Der Rest ergibt sich manchmal aus dem Handgelenk, manchmal auch aus dem Rückenwind. Oder man sucht sich eben einen neuen Griff. Aber so ist das nun einmal mit Berufen, die mehr sind als ein Handwerk – aber eben auch nie nur ein Job.


Kurzbeschreibung Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in

Die meisten draußen denken vermutlich an weiches Licht, gedimmte Räume, Lavendelduft – im schlimmsten Fall an „Wellness“, wie sie es aus dem Hotelprospekt kennen. Realistisch betrachtet beginnt der Tag in einer therapeutischen Praxis, einer Reha-Klinik oder im Krankenhaus allerdings oft so wenig glamourös wie der erste Kaffee am Empfangstresen. Listen werden ins Auge gefasst, Abläufe sortiert, Patientendaten durchgegangen. Und kein Mensch weiß morgens sicher, wer von den rund 8 bis 12 Rücken, Schultern, Kniegelenken (ja, auch das kommt vor!) wirklich das größte Drama zu bieten hat.


Wer fachlich überzeugt, macht sich schnell einen Namen – zumindest im Stammteam. Ob klassische Massage, Lymphdrainage, Packungen oder gezielte Hydrotherapie: Der Reiz liegt im Wechsel zwischen Routinegriffen und Momenten, in denen man sich fragt, ob eine kleine Modifikation vielleicht entscheidend ist. Häufiger als gedacht sind es dann die Gespräche, die zwischendurch entstehen, die den Unterschied machen. Die Arbeit ist nie reiner Selbstzweck. Wer zuhören kann, hat Vorteile – aber keine Garantie, von allen Patient:innen auf Händen getragen zu werden. Ein bisschen Resilienz, gepaart mit echtem Interesse am Menschen, kann da nicht schaden.

Die formelle Qualifikation – staatlich anerkannt, mit verpflichtendem Hintergrund in Anatomie, Physiologie, Pathologie und, klar, manuellen Techniken – öffnet die Türen, aber sie ersetzt selten das Bauchgefühl. Das klingt jetzt vielleicht nach Küchenpsychologie, doch in Wirklichkeit ist es eben dieses Geschick im Umgang mit individuellen Befindlichkeiten, das die Spreu vom Weizen trennt. Gerade Berufseinsteiger stolpern anfangs manchmal über ein Übermaß an Instruktionen: Handhaltung so, Druckstärke so, Sprechweise einfühlsam, Distanz wahren – aber bitte trotzdem authentisch. Die Probe aufs Exempel kommt, wenn das Standardrezept nicht zieht und man plötzlich merkt: Die Technik ist die Basis, nicht das Finale.


Und was viele unterschätzen: Wer sich im Job zurechtfinden will, braucht eine gewisse Spielfreude beim Improvisieren. Nicht jeder Muskel gehorcht dem Lehrbuch, nicht jeder Schichtplan der Idealvorstellung. Es gibt Wochen, die laufen rund, und dann diese Tage mit plötzlicher Krankheitswelle, Terminchaos, Geräuschkulisse wie in einer Großraumküche. Messe dich nicht zu sehr an Perfektion: Wer flexibel bleibt – auf Leitung reagierend, eigene Schwächen erkennend – kommt am weitesten.

Ganz ehrlich, beim Thema Verdienst gehen die Meinungen weit auseinander. Fakt ist: Der direkte Berufseinstieg im öffentlichen Gesundheitswesen oder in klassischen Reha-Einrichtungen bringt oft solide, aber keine himmelstürmenden Einkommen. Manchmal liegen die Einstiegslöhne kaum über dem örtlichen Durchschnitt, in ländlichen Gegenden sogar noch darunter. Gibt es einen Unterschied zwischen Ost- und West, Stadt und Land? Ja, durchaus. Wer im Ballungsraum arbeitet, kann teils um ein Fünftel mehr erwarten – allerdings bleibt der Abstand zu anderen Heilberufen spürbar.


Attraktiver wird es, sobald Zusatzqualifikationen ins Spiel kommen oder – und das klingt trivial, ist aber entscheidend – man sich in Privatpraxen, Spezialkliniken oder spa-orientierte Einrichtungen hineinarbeitet. Einigen gelingt der Sprung in die Selbstständigkeit, aber auch hier lauert das Risikopotenzial: Kundenbindung, Investitionen, schwankende Auslastung. Ob es wirklich mehr bringt als ein sicherer Angestelltenjob? Muss jeder für sich abwägen. Ich finde: Wer nicht nach dem schnellen Reichtum sucht, sondern eher auf Sicherheit in Kombination mit Entwicklungsmöglichkeiten setzt, fährt im Schnitt am besten.

Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist aktuell höher als je zuvor. Der demografische Wandel – man kann es langsam nicht mehr hören, aber er ist nun mal Tatsache – sorgt dafür, dass Therapieeinrichtungen, Reha-Zentren und selbst kleine Praxen regelmäßig nach Personal suchen. Chance und Stressfalle zugleich – so zumindest mein Eindruck. Einsteiger profitieren von guten Aussichten; wechselwillige Altgediente ärgern sich hingegen manchmal über den wachsenden administrativen Druck. Papierkram, Dokumentation, Datenschutz: Der Computer gehört inzwischen genauso dazu wie das Massageöl.


Digitalisierung klingt nach Fortschritt, ist aber im Alltag oft ein Tanz mit zwei linken Füßen. Neue Terminsoftwares, Online-Therapiepläne, Pflichtdokumentationen – der Wandel läuft, aber in vielen Betrieben auch mit angezogener Handbremse. Die eigentliche Handarbeit gerät da leicht ins Hintertreffen. Und die gesellschaftliche Anerkennung? Unterm Strich wächst sie – Stichwort Gesundheitsbewusstsein, Präventionstrend, Fachkräftemangel. Und dennoch hält sich ein Rest von „Das ist doch nur Wellness mit Wartezimmeranschluss.“ Seltsame Mischung.

Manche Kolleg:innen lieben den Alltag auf Dauer, andere spüren nach einigen Jahren einen gewissen Zug zur Veränderung. Karriere meint hier vor allem: Spezialisierung (z. B. manuelle Lymphdrainage, Sportmassage), Fortbildungen oder einen Schritt ins selbstständige Arbeiten. Wer sich weiterentwickelt – als Teamleiter, Praxisinhaberin oder durch Angebote wie Präventionskurse – verschafft sich meist mehr Spielräume. Doch Achtung: Die besten Weiterbildungen kosten Zeit, Geld und Nerven, bringen aber echte Entwicklungsperspektiven.


Und wie steht’s mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben? Fast ein Reizthema. Die Arbeitszeiten – oft im Zweischichtsystem, manchmal am Rand des Kalenderwochenendes – sind nicht jedermanns Sache. Manche empfinden das als spannenden Rhythmus, andere hadern mit dem Takt. Urlaubsplanung? Kann – im kleinen Team – schon mal zum Sitzplatz-Poker werden. Mein Tipp: Lieber früh persönliche Prioritäten definieren, als sich auf Dauer zwischen Doppelschichten und Familienfesten zerreiben zu lassen.

Wer jetzt eine klare Handlungsanweisung erwartet, wird sie nicht bekommen – und, wenn wir ehrlich sind: Die gibt’s im echten Leben auch selten. Der Beruf von Masseuren und medizinischen Bademeisterinnen ist eine Entscheidung mit Nebenwirkungen. Körperliche Beanspruchung trifft auf emotionale Nähe. Fachliche Routine auf den oft unterschätzten Mut zur Improvisation. Das Gehalt? Reicht meist – macht aber selten reich. Gibt es bessere Alternativen? Für manche ja, für andere unschlagbar.


Klar ist: Wer Menschen gern berührt – im Wortsinn und manchmal auch seelisch –, findet hier seinen Ort. Zumindest für eine Weile. Und dann? Der Rest ergibt sich manchmal aus dem Handgelenk, manchmal auch aus dem Rückenwind. Oder man sucht sich eben einen neuen Griff. Aber so ist das nun einmal mit Berufen, die mehr sind als ein Handwerk – aber eben auch nie nur ein Job.

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