Laborleiter/in Jobs

124 aktuelle Laborleiter/in Stellenangebote

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Stellvertreter Laborleiter (m/w/d) mit Erfahrung im GMP-Umfeld

Kirsch BioPharm GmbHWedemark Bissendorf, Hannover

Wir suchen einen erfahrenen Stellvertreter Laborleiter (m/w/d) im GMP-Umfeld für unseren Standort in Wedemark-Bissendorf bei Hannover. In dieser Schlüsselrolle unterstützen Sie den Laborleiter in allen fachlichen und organisatorischen Aspekten. Sie sind verantwortlich für die Planung und Überwachung laborrelevanter Analysen gemäß GMP-Vorgaben und gewährleisten die Einhaltung regulatorischer Standards wie GMP, GLP und FDA/EMA. Zudem führen Sie Methodenvalidierungen durch und bearbeiten Abweichungen sowie OOS-Ergebnisse. Ihre Expertise fließt in die Erstellung von SOPs und Qualitätsdokumenten ein. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams und gestalten Sie die Zukunft unserer Qualitätssicherung aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Aufstiegsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Laborleiter Forschung & Entwicklung (m/w/d)

MÜNZING CHEMIE GmbHAbstatt

Wir suchen einen Experten mit fundierten Kenntnissen in organischer Synthese und Polymerchemie. Eine strukturierte Arbeitsweise und die Fähigkeit zur Selbstorganisation sind essenziell für diese Position. Freude am eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten sowie der Umgang mit modernen Analysemethoden wie GPC und NMR sind gefragt. Darüber hinaus wünschen wir uns Interesse an kontinuierlichem Lernen und der aktiven Mitgestaltung im Team. Sie profitieren von einem kreativen Arbeitsumfeld mit viel Gestaltungsspielraum und direkter Zusammenarbeit mit dem Management. Attraktive Benefits wie 30 Tage Urlaub, Weiterbildungsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützung runden unser Angebot ab.
Erfolgsbeteiligung Kinderbetreuung Flexible Arbeitszeiten Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Laborleiter für das Saatgutlabor und die Qualitätskontrolle (m/w/d)

L. STROETMANN Saat GmbH & Co. KGQuerfurt

Als erfahrenes Agrar-Handelshaus mit über 230 Jahren Know-how sind wir Ihr zuverlässiger Partner in der Landwirtschaft. Unser Fokus auf Saatgut umfasst große Vermehrungsflächen und moderne Aufbereitungsanlagen. Unsere Experten gewährleisten präzise Saatgutüberwachung, inklusive Keimfähigkeit und Reinheit. Die Dokumentationskontrolle sichert die Rückverfolgbarkeit aller Proben. Zudem optimieren wir die Kommunikation mit Kunden und Stakeholdern, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu fördern. Durch umfassende Datenanalysen und Zertifizierungsdokumentation stellen wir höchste Qualität und Transparenz in der Agrarbranche sicher.
Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit L. STROETMANN Saat GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Laborleiter Rohstoffe & Packmittel Pharma (m/w/d)

Adecco Personaldienstleistungen GmbHTroisdorf, Köln

Du bist Absolvent eines naturwissenschaftlichen Studiums oder Chemietechniker mit Führungserfahrung? In einem GMP-regulierten Umfeld hast du mehrjährige Berufserfahrung gesammelt? Wir suchen eine Fachkraft, die analytische Chemiekenntnisse (HPLC, GC) mitbringt und sicher im Umgang mit GMP und Arzneimittelrecht ist. Ideal sind zudem Kenntnisse in SAP, LIMS oder Track Wise sowie sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Freue dich auf ein internationales Arbeitsumfeld mit attraktiven Vergütungen, flexiblen Arbeitszeiten und umfangreichen Urlaubstagen. Bei uns hast du die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen!
Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Laborleiter Qualitätsmanagement Carbon Black chemische Industrie (m/w/d)

Orion Engineered Carbons GmbHKöln

Als Laborleiter (m/w/d) in unserem Qualitätslabor führen Sie ein 21-köpfiges Team im 24/7-Schichtbetrieb. Sie sind der zentrale Ansprechpartner für Ihre Mitarbeitenden und fördern eine offene Kommunikation über Schichtgrenzen hinweg. Ihre Hauptaufgabe besteht in der fachlichen und operativen Leitung, während Sie gleichzeitig die Weiterentwicklung unserer Labor- und Qualitätsprozesse vorantreiben. Mit einer unbefristeten Festanstellung in Vollzeit und 30 Tagen Urlaub bieten wir Ihnen optimale Arbeitsbedingungen. Zudem bieten wir ein attraktives Gehaltsband zwischen 84.000 € und 102.000 €. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Gutes Betriebsklima Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Stellvertretender Laborleiter Qualitätskontrolle (m/w/d)

Paul W. Beyvers GmbHBerlin

Sind Sie bereit, die Zukunft der Pharmaindustrie mitzugestalten? Als stellvertretender Laborleiter der Qualitätskontrolle (m/w/d) in Berlin tragen Sie wesentlich dazu bei, sichere und wirksame Medikamente für Kinder und Erwachsene zu gewährleisten. In dieser verantwortungsvollen Position unterstützen Sie Ihren Vorgesetzten bei der Organisation der GMP-Analysen. Sie arbeiten eng mit einem dynamischen Team zusammen, bestehend aus einer stellvertretenden Leiterin und zehn Laboranten, um höchste Qualitätsstandards zu sichern. Kontinuierliche Verbesserungen und Teamarbeit stehen bei uns im Fokus. Bewerben Sie sich jetzt und machen Sie einen Unterschied in der Gesundheitsbranche!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Stellvertretung der leitenden MTL/MTLA (w/m/d) Bad Tölz

MEDILYS Laborgesellschaft mbHBad Tölz

Für unser Labor in Bad Tölz suchen wir eine engagierte Stellvertretung der leitenden MTL / MTLA (w/m/d) in Vollzeit oder Teilzeit. In dieser Position unterstützen Sie die Laborleitung bei der effizienten Organisation und Sicherstellung von Qualitätsstandards. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von Analysen in der Klinischen Chemie, Hämatologie sowie Urindiagnostik. Zudem fördern Sie die fachliche Weiterentwicklung Ihres Teams und optimieren die Abläufe bei der Probenverarbeitung. Wir setzen auf Ihre Motivation und Führungskompetenz, um erstklassige Laborarbeit zu gewährleisten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Leitende MTLA Laborleitung (m/w/d)

Rochus Mummert Healthcare Consulting GmbHEbersberg

Sie bringen mehrjährige Erfahrung im klinischen Labor und in der Immunhämatologie mit, idealerweise ergänzt durch erste Führungskompetenzen. Ihre Kenntnisse in Labor-IT-Systemen und medizinischen Analysegeräten sind fundiert. Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt und Organisationstalent sind Ihre Stärken. Belastbarkeit und Flexibilität in stressigen klinischen Situationen stellen für Sie kein Problem dar. Sie sind bereit, Hintergrund- und Wochenenddienste zu übernehmen, wobei planbare Arbeitszeiten möglich sind. Zudem profitieren Sie von attraktiven Vergütungen in der Münchener Region und umfassender Unterstützung für Ihre berufliche Weiterbildung.
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Abteilungsleiter (m/w/d) Labor

Raffinerie Heide GmbHHemmingstedt

Wir suchen eine engagierte Führungspersönlichkeit als Abteilungsleiter (m/w/d) Labor im Bereich HSEQ. Sie gestalten aktiv die Zukunft unserer Qualitätsprozesse und leiten ein dynamisches Team in einem modernen Umfeld. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Sicherstellung der Produktqualität sowie die Verantwortung für Werksspezifikationen und Reklamationen. Als Product Quality Focal Point (PQ-FP) tragen Sie zur Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagementsystems bei. Zudem übernehmen Sie HSE-Aufgaben und sind als Laserschutzbeauftragter tätig. Gestalten Sie mit uns die Qualität von morgen und profitieren Sie von einer herausfordernden Budgetverantwortung von 0,2 Mio. € p.a.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Research Scientist and Laboratory Manager (m/w/d)

KERRY GROUP SERVICES LIMITEDLeipzig

Sind Sie ein praktizierender Wissenschaftler mit Leidenschaft für Forschung und Laborführung? Wir suchen einen Research Scientist & Laboratory Manager für ein innovatives R&D preklinisches Labor in Deutschland. In dieser einzigartigen Doppelfunktion kombinieren Sie Labormanagement mit fortschrittlicher preklinischer Forschung. Sie werden ein neues Labor einrichten und erstklassige Biosicherheitsstandards implementieren. Ihre Arbeit trägt wesentlich zur Entdeckung und Charakterisierung funktioneller Inhaltsstoffe bei. Diese spannende Position befindet sich im Kerry Biotechnology Center am cLEcta-Standort in Leipzig.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Laborleiter/in wissen müssen

Laborleiter/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Laborleiter/in wissen müssen

Laborleitung – Zwischen Präzision und Pragmatismus: Ein Berufsporträt für Einsteiger und Wechsler

Es gibt Berufe, in denen ist die Welt noch schwarzweiß. Die Bäckerin backt, der Maurer mauert, die Laborleiterin…? Tja, das ist so eine Sache. Wer glaubt, Laborleitung bedeute eine ewige Schürze um den Hals, das mikroskopische Auge auf die Probe gerichtet und den Kaffee lauwarm, verkennt die eigentliche Dynamik dieses Berufs. Laborleiter oder Laborleiterin zu sein bedeutet nämlich: kämpfen zwischen Sorgfalt und Zeitdruck, jonglieren mit Zahlen, Substanzen, Kollegen. Hier reden wir nicht über eine charmante Nische im akademischen Elfenbeinturm – sondern über einen Knotenpunkt, an dem Forschung, Teamwork und Führung sich die Klinke in die Hand geben. Kein reiner Schreibtischjob, keine nerdige Laborhöhle. Sondern eine Mischung – und dazu gelegentlich der schale Geschmack von Verantwortung.


Alltag zwischen Tumult und Titration

Wer seinen ersten Fuß in diese Welt setzt, merkt schnell: Das Labor lebt von Routinen, ja – aber eben auch von Unwägbarkeiten. Klar, es gilt, Methoden zu validieren, Ergebnisse zu kontrollieren, Dokumentationen zu pflegen und – jawohl – Hygienevorschriften beinahe fanatisch zu beachten. Aber dazwischen? Ständig klingelt das Telefon, brennt ein Gerät durch, verschiebt eine Kollegin spontan ihren Urlaub. Vielleicht forscht das eigene Labor gerade an einem neuen Diagnosetool, vielleicht analysiert man Lebensmittelproben auf Rückstände, vielleicht ist die Kundschaft fordernder als die Qualitätsvorgaben es erlauben. Und irgendwer muss entscheiden, ob die Neuzugänge im Team wirklich wissen, was „Chargenfreigabe“ bedeutet.


Was man mitbringen muss – und was nicht im Lebenslauf steht

Fachlich gesehen braucht’s ein ordentliches Fundament: ein Studium, oft in Chemie, Biologie oder einem angrenzenden Feld. Dazu Erfahrung – nicht selten ist der Weg in die Laborleitung ein Zickzacklauf durch Praktika, Stationsaufenthalte, Aufbaustudien. Pflichttermin: Fortbildungen. Was aber selten erwähnt wird (und, seien wir ehrlich, auch nie im Zertifikat zu lesen ist): Man braucht Geduld mit Menschen. Ein Talent für Priorisierung. Humor, der nicht im Abzug hängen bleibt, wenn’s brennt. Und die Fähigkeit, sich in wechselnden Regelwerken zurechtzufinden, von ISO 17025 über GLP bis zur eigenen Hausordnung. Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Ob ich nun einen Bericht schreibe, zwölf Proben nachmesse oder ein Teammeeting leite – scheinbar banale Kommunikationshürden können die vielzitierte „Stunde Null“ einläuten. Man merkt es oft erst, wenn’s schon zu spät ist.


Gehalt – viel Verantwortung, doch wieviel €?

Jetzt mal ehrlich: Wer in die Laborleitung will, interessiert sich auch für’s Geld. Muss so sein, denn Verantwortung trägt sich nicht allein von Anerkennung. Die Spanne ist beträchtlich: In Konzernlaboren im Westen schießen die Gehälter mitunter in Richtung 80.000 €, während kleinere Einrichtungen im Osten oftmals unter 50.000 € bleiben. Der Branche sei Dank. Pharma, Lebensmittel, Umweltanalytik, Universität? Jede spricht ihre eigene Währung, anderswo gibt’s mal einen Dienstwagen, mal eine Zusatzversicherung. Einstiegsgehälter sind nicht selten eine harte Nuss, auch für Wechsler: Einstiegspositionen verheißen selten goldene Berge, das Wachstum kommt mit Erfahrung, Personalverantwortung, Spezialisierungen. Und: Regionale Unterschiede können einen ordinären Lebenslauf plötzlich ganz besonders aussehen lassen. Wer bereit ist, sich regional zu bewegen, erweitert also nicht nur den eigenen Horizont, sondern manchmal auch das Portemonnaie.


Arbeitsmarkt & Perspektiven: Zwischen Fachkräftemangel und neuen Chancen

Und wie sieht der Weg in die Laborleitung überhaupt aus? Einfach ist das schon lange nicht mehr. Labore suchen Führungspersönlichkeiten, nicht Superhelden. Die Zeiten, in denen der „beste Analytiker“ automatisch ins Chefbüro befördert wurde, sind vorbei – Teamkompetenz wird heute mindestens genauso gewichtet wie Methodenwissen. Und, ganz ehrlich: Je ausgeprägter die Digitalisierung voranschreitet, desto unverzichtbarer wird IT-Verständnis in der Laborleitung. Wer als Bewerber digitale Prozesse, Automatisierung oder Schnittstellenmanagement beherrscht, verschafft sich einen gewissen goldenen Vorsprung. Ein aktuelles Schlagwort? Interdisziplinarität: Kaum ein Feld wächst so organisch wie die Laborarbeit, von Umweltfragen über Medizintechnik bis zu künstlicher Intelligenz. Wer nur in Röhrchen denkt, denkt zu kurz.


Work-Life-Balance, Realität und ein kleiner Ausblick

Zum Schluss – ja, auch wenn ich kein Freund runder Enden bin – die Gretchenfrage: Wie lebt es sich als Laborleiter oder Laborleiterin? Fakt ist, Alltagsstress ist keine seltene Spezies. To-Do-Listen gedeihen wie Mikroben auf Kulturplatten. Und trotzdem: Wer sich in dieser Welt eingerichtet hat, entdeckt die Freiheiten (auch wenn’s manchmal nicht sofort so aussieht). Viele Labore bieten inzwischen flexible Arbeitszeiten, mobile Arbeit wird schrittweise möglich und das alte Bild vom blassen Nachtschichtleiter ist zunehmend ein Anachronismus. Was bleibt? Ein Beruf, der fordert – und gelegentlich überfordert. Aber auch einer, der jenen, die Ambivalenz aushalten können, echte Gestaltungsspielräume bietet. Mal ehrlich: Für mich bleibt das einer der unterschätztesten Berufe. Klar, auch ich frage mich manchmal, ob ich nicht einfach Gärtner werden sollte. Aber dann… dann schnuppert man am Lösungsmittel, sieht das Team lachen – und weiß, hier ist noch nicht alles automatisiert. Zum Glück.


Kurzbeschreibung Laborleiter/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Laborleiter/in

Wer seinen ersten Fuß in diese Welt setzt, merkt schnell: Das Labor lebt von Routinen, ja – aber eben auch von Unwägbarkeiten. Klar, es gilt, Methoden zu validieren, Ergebnisse zu kontrollieren, Dokumentationen zu pflegen und – jawohl – Hygienevorschriften beinahe fanatisch zu beachten. Aber dazwischen? Ständig klingelt das Telefon, brennt ein Gerät durch, verschiebt eine Kollegin spontan ihren Urlaub. Vielleicht forscht das eigene Labor gerade an einem neuen Diagnosetool, vielleicht analysiert man Lebensmittelproben auf Rückstände, vielleicht ist die Kundschaft fordernder als die Qualitätsvorgaben es erlauben. Und irgendwer muss entscheiden, ob die Neuzugänge im Team wirklich wissen, was „Chargenfreigabe“ bedeutet.

Fachlich gesehen braucht’s ein ordentliches Fundament: ein Studium, oft in Chemie, Biologie oder einem angrenzenden Feld. Dazu Erfahrung – nicht selten ist der Weg in die Laborleitung ein Zickzacklauf durch Praktika, Stationsaufenthalte, Aufbaustudien. Pflichttermin: Fortbildungen. Was aber selten erwähnt wird (und, seien wir ehrlich, auch nie im Zertifikat zu lesen ist): Man braucht Geduld mit Menschen. Ein Talent für Priorisierung. Humor, der nicht im Abzug hängen bleibt, wenn’s brennt. Und die Fähigkeit, sich in wechselnden Regelwerken zurechtzufinden, von ISO 17025 über GLP bis zur eigenen Hausordnung. Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Ob ich nun einen Bericht schreibe, zwölf Proben nachmesse oder ein Teammeeting leite – scheinbar banale Kommunikationshürden können die vielzitierte „Stunde Null“ einläuten. Man merkt es oft erst, wenn’s schon zu spät ist.

Jetzt mal ehrlich: Wer in die Laborleitung will, interessiert sich auch für’s Geld. Muss so sein, denn Verantwortung trägt sich nicht allein von Anerkennung. Die Spanne ist beträchtlich: In Konzernlaboren im Westen schießen die Gehälter mitunter in Richtung 80.000 €, während kleinere Einrichtungen im Osten oftmals unter 50.000 € bleiben. Der Branche sei Dank. Pharma, Lebensmittel, Umweltanalytik, Universität? Jede spricht ihre eigene Währung, anderswo gibt’s mal einen Dienstwagen, mal eine Zusatzversicherung. Einstiegsgehälter sind nicht selten eine harte Nuss, auch für Wechsler: Einstiegspositionen verheißen selten goldene Berge, das Wachstum kommt mit Erfahrung, Personalverantwortung, Spezialisierungen. Und: Regionale Unterschiede können einen ordinären Lebenslauf plötzlich ganz besonders aussehen lassen. Wer bereit ist, sich regional zu bewegen, erweitert also nicht nur den eigenen Horizont, sondern manchmal auch das Portemonnaie.

Und wie sieht der Weg in die Laborleitung überhaupt aus? Einfach ist das schon lange nicht mehr. Labore suchen Führungspersönlichkeiten, nicht Superhelden. Die Zeiten, in denen der „beste Analytiker“ automatisch ins Chefbüro befördert wurde, sind vorbei – Teamkompetenz wird heute mindestens genauso gewichtet wie Methodenwissen. Und, ganz ehrlich: Je ausgeprägter die Digitalisierung voranschreitet, desto unverzichtbarer wird IT-Verständnis in der Laborleitung. Wer als Bewerber digitale Prozesse, Automatisierung oder Schnittstellenmanagement beherrscht, verschafft sich einen gewissen goldenen Vorsprung. Ein aktuelles Schlagwort? Interdisziplinarität: Kaum ein Feld wächst so organisch wie die Laborarbeit, von Umweltfragen über Medizintechnik bis zu künstlicher Intelligenz. Wer nur in Röhrchen denkt, denkt zu kurz.

Zum Schluss – ja, auch wenn ich kein Freund runder Enden bin – die Gretchenfrage: Wie lebt es sich als Laborleiter oder Laborleiterin? Fakt ist, Alltagsstress ist keine seltene Spezies. To-Do-Listen gedeihen wie Mikroben auf Kulturplatten. Und trotzdem: Wer sich in dieser Welt eingerichtet hat, entdeckt die Freiheiten (auch wenn’s manchmal nicht sofort so aussieht). Viele Labore bieten inzwischen flexible Arbeitszeiten, mobile Arbeit wird schrittweise möglich und das alte Bild vom blassen Nachtschichtleiter ist zunehmend ein Anachronismus. Was bleibt? Ein Beruf, der fordert – und gelegentlich überfordert. Aber auch einer, der jenen, die Ambivalenz aushalten können, echte Gestaltungsspielräume bietet. Mal ehrlich: Für mich bleibt das einer der unterschätztesten Berufe. Klar, auch ich frage mich manchmal, ob ich nicht einfach Gärtner werden sollte. Aber dann… dann schnuppert man am Lösungsmittel, sieht das Team lachen – und weiß, hier ist noch nicht alles automatisiert. Zum Glück.

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